Mythos Margarine


Über Jahrzehnte hinweg tobte der Kampf der Hersteller, den die Margarine-Industrie letzen Endes mit dem irrationalen Argument gewann, ihr Fett sei das natürlichere und daher gesündere.


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Mögen Sie Plastik als Brot-Aufstrich? Ja? Dann essen Sie Margarine!

letzte Aktualisierung am 23.02.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Margarine ist lecker und dazu noch gesund - eine dick aufs Brötchen aufgetragene Werbelüge, die viele Menschen bereits zum Frühstück schlucken. Seit Jahrzehnten macht uns die Industrie da eine billig produzierbare Waffenschmiere aus Öl, Wasser und einer Extraportion Chemie als nahrhaften Butterersatz schmackhaft!

Margarine - künstlich und ungesund Margarine - künstlich und ungesund

Margarine fungierte im Krieg als Ersatzbutter

Dass wir die Erfindung der Margarine indirekt dem kleinen grossen Kaiser von Frankreich verdanken, ist unstrittig: Weil Butter rar war und beim Transport in wärmere Krisengebiete lieber zerfloss als die Kriegsmaschinerie zu schmieren, sollte ein preiswerter und praktikabler Ersatzstoff her.

Bonaparte setzte deshalb einen Preis auf dessen Erfindung aus - ob dieser nun dem französischen Chemiker Michel-Eugene Chevreul oder seinem Kollegen Hippolyte Mege-Mouris (welcher 1873 in den USA ein Patent für Margarine anmeldete) zugestanden hätte, darüber zanken die Historiker. Andere Quellen nennen die Namen Sabatier und Senderens als Väter der Margarine.

Den von Napoleon ausgesetzten Preis hat jedenfalls keiner der Herren erhalten, denn die Herstellung gelang erst um 1869 und damit lange nach des Kaisers Tod. Metallische Katalysatoren wie Nickel, Kobalt, Eisen ermöglichten die Umwandlung von chemischen Doppelbindungen im Fett in gesättigte Einfachbindungen, endlich liess sich einst flüssiges Öl aufs Brot schmieren.

Mit Butter hatte die fettige Paste ursprünglich allerdings noch weniger zu tun als heute; erst ein bisschen Farbe und viel Werbeaufwand machten das Waffenfett zum Frühstücksaufstrich.

Margarine und Werbung

Margarine wurde lange Zeit als durchscheinend weisse Creme verkauft, die in der Mitte ein Klecks oranger Lebensmittelfarbe zierte. Daheim musste König Kunde noch selbst zum Kochlöffel greifen, um der Sache durch kräftiges Rühren den Anstrich von Butter zu geben.

Ob die Lätta-Lady aus der Werbung für so ein Schälchen Kunstschmalz wohl auch noch aus den Armen ihres Liebsten direkt in den Kühlschrank gehüpft wäre? Zumal sie sich wenigstens in vielen Staaten der USA bis 1967 noch strafbar gemacht hätte, mit dem Versuch, gelbe Margarine unter die Leute zu bringen.

Soviel Ehrlichkeit gegenüber dem Konsumenten konnte sich die Fett-Industrie in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten: War es in Amerika die politische Lobbyarbeit der Konkurrenz, welche die Ambitionen der Margarine-Hersteller auf kleiner Flamme kochen liessen, so wird der Butterersatz in Deutschland bereits seit 1890 massiv beworben.

Keine Branche hat hierzulande jemals mehr Geld in das Image eines Produktes investiert; bereits der erste Spot im deutschen Radio warb für Margarine. Während die Butter-Barone etwa Gerüchte über durch Margarine verursache Seuchen in die Welt setzten, hielten die Margarine-Manager mit nicht minder verlogenen Anzeigen in so ziemlich jedem Druckerzeugnis dagegen. Ein widerlicher Werbekrieg, dessen Opfer von Anfang an fest stand: der Verbraucher.

Anzeige:

Margarine contra Butter

Der Glaube, dass früher alles besser war, stimmt also zumindest in Sachen Margarine nicht - die war bei genauer Betrachtung schon immer ekelerregend, zumal man sie ursprünglich aus Schweinefett-Seife, Pottasche und Wasser hergestellt hat. Später kam eine kaum weniger abschreckende Kombination aus Rinderfett, Milch, Wasser, gehacktem Schafmagen und Kuheutern zum Einsatz, aus der mit Unterstützung von Hitze, Druck und Lauge eine feste, weisse Schmiere entstand. Daher auch der Name Margarine, der sich aus dem griechischen Wort für Perle (Margaron) ableitet.

Bis ins frühe 20ste Jahrhundert verarbeitete die Fleischindustrie ihre Abfälle zu einem Streichfett, das nur schluckte, wer sich Butter nicht leisten konnte. Nachdem der deutsche Lebensmittelchemiker Normann das Verfahren der Fetthärtung in Gegenwart von Metallkatalysatoren auf verschiedene Pflanzenöle ausgedehnt, weiter entwickelt und 1903 zum Patent angemeldet hatte, änderte sich die Zusammensetzung, aber nicht die Qualität.

Zwischen 1920 und 1950 wurde eine Vielzahl von chemischen Zusatzstoffen erprobt, um den optischen Eindruck, die Streichbarkeit und den Geschmack des industriell gehärteten Pflanzenöls (meist Soja, heute vermehrt Raps daher die vielen gelben Felder, denen wir im Frühsommer begegnen) zu verbessern.

Mittlerweile ist daraus eine ganze Wissenschaft entstanden: Die sogenannte Psychophysik, deren erklärtes Ziel es ist, unseren Geschmack, das Mundgefühl, die Kauelastizität, den Speichelfluss und andere sinnliche Eindrücke in die Irre zu führen. Zweck der Übung war es, das Image der Margarine endlich weg vom ungeliebten Arme-Leute-Fett und hin zum gefragten Butterersatz zu wandeln.

Nicht zuletzt deshalb, weil Margarine stets preiswerter als Butter blieb, stellte sich der gewünschte Erfolg nach und nach ein. Doch das Butter-Imperium schlug immer wieder zurück. Über Jahrzehnte hinweg tobte der Kampf der Hersteller, den die Margarine-Industrie letzen Endes mit dem irrationalen Argument gewann, ihr Fett sei das natürlichere und daher gesündere.

Die Margarine-Lobby hat mächtige Interessen

Heute wird in Nordamerika viermal so viel Margarine wie Butter konsumiert. In Europa sind wir Deutschen die fleissigsten Margarine-Esser, der Lebensmittel-Multi Unilever freut sich in einer aktuellen Studie über eine Käuferreichweite von 90 Prozent und eine Wiederkaufrate von 96 Prozent. Na klar, wer hätte noch nicht von gesättigten Fettsäuren gehört, von Cholesterin und den schrecklichen Nebenwirkungen wie Arterienverkalkung, Herzattacken oder Schlaganfällen?

Dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt, ist in der von der Margarine-Industrie angezettelten Cholesterinhysterie kaum jemand aufgefallen. Auch die Erkenntnisse der Neuen Medizin, welche Herzinfarkte und Schlaganfälle als Symptome bzw. Krisen der Heilungsphase erkannt hat vereinbaren sich natürlich nur schwer mit der Lobbyarbeit einer mächtigen Interessensgruppe.

Dank lauter Werbetrommeln weiss nun also nahezu jedermann, dass sich in Butter reichlich gesättigte Fettsäuren und Cholesterin finden, während für Margarine nur Öle mit ungesättigtem Fett verwendet werden und im pflanzlichen Brotaufstrich kein Cholesterin enthalten ist. Aber ist der Stoff deshalb wirklich gesünder? Dr. Andrew Weil, international renommierter Verfechter von ganzheitlicher Naturheilkunde und Autor zahlreicher Bücher (" Natürliche Gesundheit, natürliche Medizin") ist vom Gegenteil überzeugt:

Bis Ende dieses Jahrzehnts wird die medizinische Forschung auf erhebliche Gefahren beim Verzehr von Margarine stossen!

Er weist darauf hin, dass gerade durch das Härten pflanzlicher Öle die gefürchteten gesättigten Fettsäuren entstehen - es spielt also gar keine Rolle, wenn als Ausgangsprodukt ungesättigte Fette verwendet werden!

Noch gefürchteter sind die sog. trans-Fettsäuren in teilgehärteten Fetten. Sie reichern sich im Fettgewebe des Körpers an, werden in Zellmembranen eingebaut, stören den Stoffwechsel, fördern Zuckerkrankheit und verringern die Qualität der Muttermilch.

Aus Tier- und Zellversuchen gibt es zudem Hinweise auf Störungen des Immunsystems und der Fruchtbarkeit sowie auf Behinderungen des Wachstums von Hirn und Nervengewebe des Embryos. Beim Prozess der Teilhärtung entstehen zudem weitere potentielle Schadstoffe (z.B. unnatürliche Verknüpfungen von zwei oder drei Fettsäuren), deren biologische Wirkungen kaum erforscht sind.

Derlei unüberschaubare Risiken lassen sich leider auch nicht mit einem Blick auf das Etikett ausräumen: Begriffe wie "teilweise gehärtet" weisen zwar unmissverständlich auf trans-Fettsäuren hin, Formulierungen wie "Pflanzenfett, gehärtet" sind jedoch ebenso schwammig und nichtssagend wie die Inhaltsangaben auf Packungen. Die amerikanische Fettforscherin Mary Enig hat bei einer chemischen Analyse verschiedenster Lebensmittel nämlich festgestellt, dass viele Angaben auf den Etiketten schlicht falsch sind!

Gesünder sterben?

Aus all diesen Gründen geht Dr. Bruce West von der unabhängigen Gesundheitsorganisation "Health Alert" (Gesundheitsalarm) sogar so weit, Margarine als "flüssiges Plastik" zu bezeichnen, dessen Verzehr "jede Zelle im Körper negativ beeinflusst".

Damit könnte der Mann Recht haben, lässt doch der in der Margarine-Produktion übliche Prozess der Fetthärtung (ob nun ganz oder teilweise) unweigerlich Spuren toxischer Metalle wie Nickel oder Aluminium im Endprodukt zurück. Derlei Rückstände lagert der Körper in Zellmembranen ab, was Zellfunktionen verändert und unser Nervensystem ungünstig beeinflusst.

Falls Sie nun immer noch Zweifel haben, ob Margarine das Frühstück gut macht oder nicht, rate ich zu einem kleinen Experiment: Stellt man etwas Margarine offen in den Wald, wird die vermeintliche Leckerei über Wochen und Monate hinweg von keinem Tier angerührt! Selbst Insekten scheinen demnach besser zu wissen, was gut für sie ist, als wir Menschen.

Wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge passt dazu das Ergebnis einer neuen Studie aus Australien, in der festgestellt wurde, dass Kinder im Vorschulalter doppelt so häufig unter Asthma leiden, wenn sie vermehrt behandelte Fette wie Margarine konsumieren. Wie vereinbart sich das mit dem Image von der gesunden Butteralternative?

Gegenüber der mit chemischen Zusätzen aller Art gepanschten Margarine hat Butter (neben dem allgemein als besser empfundenen Geschmack) den theoretischen Vorteil, ein organisches Naturprodukt zu sein. Theoretisch deshalb, weil Butter in der Praxis meist Rückstände von an Kühen verabreichten Drogen wie Hormongaben sowie Spuren von Pestiziden und anderen Umweltgiften enthält.

Immerhin gehört Butter aber zu den am wenigsten bearbeiteten Grundnahrungsmitteln, da ausser Milchsäure (E 270) und Beta-Carotin (der Farbstoff E160a) keine Zusätze verwendet werden dürfen. Trotzdem ist echte Sauerrahmbutter heute so gut wie nicht mehr erhältlich, da den Herstellern die Geduld für den Reifeprozess des Rahms abhanden gekommen ist (im Bioladen schauen - man merkt`s jedoch deutlich am Preis).

Statt dessen dominiert im Handel die sogenannte "mild gesäuerte" Butter. Bei diesem Imitat der originalen Sauerrahmbutter handelt es sich um Süssrahmbutter, der nachträglich Milchsäure (E 270) zugesetzt wurde.

Wahrheit light

Das beste Argument für Margarine ist noch dasselbe wie vor über 100 Jahren: das Zeug ist billig vor allem in der Herstellung, da Wasser ein Hauptbestandteil war und ist.

Am Ende entpuppt sich der Mythos Margarine damit als weitere Werbe-Chimäre, von denen es derzeit auch und gerade im angesagten Bereich Gesundheit & Wellness viel zu viele gibt: Mit den Mitteln der Psychophysik wird das probiotische Joghurt, die fettreduzierte Mayo und das Light-Bier erst für unsere Geschmacksnerven salonfähig gemacht, dann per Werbegehirnwäsche an den Mann bzw. die Frau und das Kind gebracht.

Aufgrund von Gier und Unverständnis ist inzwischen ein beträchtlicher Teil unserer Nahrung mit Technologien erstellt, deren Auswirkungen auf unseren Körper bestenfalls unbekannt, schlimmstenfalls hochgradig schädlich sind. Dass man uns das Gift auch noch als besonders gesund andrehen möchte, ist mehr als perfide.

Greifen wir zu bekömmlichen Alternativen aus biologischem Anbau und aus traditioneller Herstellung, denn ausgewogene Ernährung und viel Bewegung kompensieren auch den einen oder anderen "Ausrutscher". Lassen wir uns also nicht mehr von den neuesten wissenschaftlichen "Entdeckungen" ängstigen oder verrückt machen, hetzen wir nicht mehr jedem Modetrend hinterher.

Wir müssen nicht in jedes Fettnäpfchen treten, das dreiste Geschäftemacher für uns aufgestellt haben, wir wissen nun ja, was das Frühstück wirklich gut macht. Das mag leckeres Bio-Vollkornbrot, das mögen frische, reife Früchte sein - es ist auf keinen Fall Margarine.

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TV-Magazin "alles wissen" berichtet über Krebsrisiko Margarine


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(41)

Sabaregina
geschrieben am: samstag, 30. april, 13:01
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Man kann Soja-Butter selbst zubereiten. Für ca. 100-120g braucht man: 50 ml Sojamilch (ohne Zusätze, ohne Zucker) 100 ml gutes Oliven- oder Sonnenblumenöl 2 Prisen Salz ein paar Tropfen Zitronensaft Alles mit einem Stabmixer ein paar Sekunden kurz mixen. Quelle (eine italienische Internetseite): www.youtube.com/watch?v=toptVAa33Yg D

Anonym
geschrieben am: dienstag, 23. februar, 17:47
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Liebes Zentrum der Gesundheit Team,

ich lese immer sehr gerne Eure Beiträge und freue mich über neue gesunde Erkenntnisse.... Als ich nun in einem Buch über Basisches, Veganes Kochen die Alsan Butter empfohlen bekam, googelte ich natürlich ein wenig. NUR.... jetzt bin ich ziemlich Durcheinander.... Ist sie nun gut und ohne Transfette oder nicht ? Liebe Grüße

ÖKO-TEST-Magazin 11/2010 Im Gegensatz zur Butter ist eine reine Pflanzenmargarine immer cholesterinfrei. Es gibt dann also keinen Grund, Auslobungen wie "frei von Cholesterin" auf die Packung zu drucken. Weil der Hersteller des Produkts Alsan-Bio, Margarine aber genau das getan hat, werteten wir das Produkt in unserem großen Margarinetest unter "Weitere Mängel" ab. Denn die Auslobung von Selbstverständlichkeiten kann Verbraucher dazu verleiten, ein bestimmtes Produkt mit der Auslobung bevorzugt zu kaufen, obwohl alle anderen Produkte im Margarineregal genau die gleiche Eigenschaft haben. Jetzt verzichtet der Hersteller auf die Auslobung. Am Gesamturteil ändert das aber nichts. Denn wir kritisieren weiterhin einen leicht erhöhten Gehalt des Fettschadstoffs Glycidylester sowie ungünstige bzw. schlechte Fettsäurenverhältnisse. Gesamtbetriebsrats bleibt: befriedigend




Zentrum der Gesundheit:

Der von Ihnen zitierte Test ist schon einige Jahre alt, also schon lange nicht mehr aktuell. Das negative Testergebnis hatte offenbar - wie Sie selbst zitierten - nicht viel mit der Qualität zu tun, sondern mit einer Auslobung, die dem Magazin nicht gefiel und die nicht einmal mehr verwendet wird. Da es nach wie vor Margarinen gibt, die tierische Bestandteile enthalten können und damit auch cholesterinhaltig sein könnten, sind wir überdies nicht der Meinung, dass man Eigenschaften wie die Cholesterinfreiheit nicht erwähnen dürfte. Das Fettsäuremuster ist unserer Meinung nach sehr gut. Dass offizielle Stellen noch immer nicht wissen, dass hochwertige gesättigte Fette keine Gesundheitsgefahr darstellen, ist jedoch hinlänglich bekannt. Wenn Sie sich dazu informieren möchten, finden Sie hier einen Text.

Früher war der Transfettgehalt in Margarine hoch, heute ist er kaum noch der Rede wert, schon gar nicht, wenn - wie bei Alsan - hauptsächlich gesättigte Fette zum Einsatz kommen.
Glycidylester ist meist im Palmfett zu finden. Ob der Stoff schädlich oder harmlos ist, ist noch nicht geklärt. Klar ist jedoch, dass er in den Mengen, wie er in Margarine enthalten ist, nicht schaden kann, es sei denn, Sie wollten sich ab sofort zu grossen Teilen von Margarine ernähren ;-)
Nichtsdestotrotz halten wir auch Butter - wenn Bio - für ein sehr gutes Lebensmittel.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

R. Siggi
geschrieben am: dienstag, 08. juli 2014, 17:30
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In diesem Absatz steckt ein mittelschwerer Fehler: "In diesem Zusammenhang sei auf amerikanische Arbeiter hingewiesen, die an irreparablen Lungenleiden mit teils tödlichem Ausgang erkrankten, nachdem sie mit der Herstellung künstlichen Buttergeschmacks für Popcorn beschäftigt waren. Womöglich führt demnach bereits der bloße Umgang mit bzw. das Einatmen von für die Härtung von Pflanzenöl erforderlichen Chemikalien zu schweren gesundheitlichen Schäden!" Erkennen Sie den Fehler? Es wird behauptet, Butteraroma sei eine für die Härtung von Fett benötigte Chemikalie. FALSCH.

Sowas passiert hallt, wenn man Journalisten Artikel über Biochemie überlässt. Butteraroma hat nichts mit dem Prozess der Fetthärtung zu tun. Richtig ist, dass bestimmte Arten von Butteraroma (2,3-Butandion [syn. Diacetyl] und 2,3-Pentandion), wenn sie zumindest in hohen Mengen verdampft werden , Lungenerkrankungen verursachen können. Es gibt auch eindeutige Hinweise, dass sie eingeatmet die Riechzellen des Olfaktorischen Systems schädigen (ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22894831) und weitere Nervenzellen in der Genexpression beeinflussen.

ABER auch in natürlicher Milch und Butter findet man 2,3-Butadion und es trägt darin eben zum charakteristischen Geschmack bei (othes.univie.ac.at/3025/). Wer also Milch aufkocht kriegt auch eine gewisse Dosis schädigendes Butteraroma schön in die Lunge ab. Wer mit Butter oder Butterreinfett brät auch. Auch wer z.B. mit Joghurt kocht (z.B. in manchen indischen Eintöpfen) muss davon ausgehen Diacetyl abzukriegen. Wie immer gilt: in jedem Lebensmittel und bei jeder Zubereitungsform gibt es gute und schlechte Inhaltsstoffe, und machmal ist ein und der selbe Stoffe auch beides gleichzeitig. Also immer schön ABWECHSLUNGSREICH ernähren und extreme meiden, sodass man möglichst viele verschiedene Gifte in kleiner Dosis akkumuliert, was besser ist als immer wieder die selben in hoher Dosis. Wer also jeden Tag 10 Liter natürliche Milch aufkocht und sich drüberhängt, kriegt bestimmt mehr Diacyl ab als jeden zweiten Tag ein bisschen Margarine zu verstreichen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo R. Siggi
Vielen Dank dafür, dass Sie uns auf unseren mittelschweren Fehler hinwiesen. Glücklicherweise ist er nur mittelschwer, so dass wir noch alle Chancen zur Wiedergutmachung haben und diese auch sofort genutzt haben. Denn der Artikel ist bereits geändert. Nochmals herzlichen Dank für Ihre tatkräftige Unterstützung!
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Robert
geschrieben am: sonntag, 30. mã¤rz 2014, 17:01
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Hallo, ich schmiere mir immer Laktosefreien Magerquark oder Deli - Die Leichte (Laktosefrei) aufs Brot da ich Laktoseintolerant bin jetzt lese ich das Margarine nicht gesund sein soll...was empfehlen sie mir denn stattdessen als Ersatz um einer Gesunden Ernährung gerecht zu werden? Vielen dank im Vorraus.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Robert
Sie können Ghee oder Bio-Butter wählen. Sie können Mandelmus (mit etwas Zitronensaft und Salz verrührt) oder ein anderes Nussmus nehmen. Auch Erdnussbutter kommt in Frage. Sie können auch Olivenöl für eine Stunde ins Gefrierfach stellen und anschliessend als Brotaufstrich verwenden. Auch Kokosmus schmeckt vielen sehr gut aufs Brot.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

JOE SMITH
geschrieben am: freitag, 14. februar 2014, 16:36
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hallo - ich lese immer wieder gerne auf ihren seiten , sehr informativ . ich selbst bin veganer , und mit der vollwerernährung gross geworden . als ich hier auf margarine gestossen bin , musste ich doch einen kommentar schreiben . sämliche margarinen sind tote nahrungsmittel , dazu gehören auch die hochgepriesenen alsan produkte , totes fett . denn margarinen werden geestert und emulgiert . das heisst im grunde nur , noch toter als tot . es bedarf jetzt natürlich eines halben romanes dieses alles zu erklären.

ich persönlich mache mir aufs vollkornbrot gesunde aufstriche , die man im übrigen auch selbst machen kann . aber bitte lasst die hände weg von diesen margarinen oder alsan fetten . man kann alternativ auch gesunde öle aufs brot streichen und etwas halil salz , sehr aromatisch , halil salz ist das beste salz das es gibt und enthält über 92 elemente die der körper braucht , oder steinsalz .
grüsse JOE

blueEagle44
geschrieben am: freitag, 31. januar 2014, 14:00
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Um so verwunderlicher, wenn Alsan sein Bio Alsan Produkt als Margerine deklariert. Ich war dran und drauß einige Bio Alsan Packungen zu kaufen, da hier auf Zentrum der Gesundheit nicht wenige Rezepte explizit mit Alsan empfohlen werden. lg danny




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Danny
Da es - wie nahezu überall - auch im Bereich der Margarinen himmelweite Qualitätsunterschiede gibt, gilt es herauszufinden, welche Margarinen in Ordnung sind (wozu Bio-Alsan gehört) und welche man besser meidet.

Denn wenn man einen veganen und streichfähigen Butterersatz wünscht (der auch nach Butter schmeckt), dann ist eine Margarine aus biologisch erzeugten Zutaten ohne künstlich gehärtete Fette, ohne Transfette und ohne Milchbestandteile schon einmal eine sehr gute Wahl.

Will man es natürlicher und legt man keinen Wert auf Streichfähigkeit und Buttergeschmack, dann kann man natürlich auch Kokosfett verwenden, Zwiebelschmelz, Olivenöl, Mandelmus etc.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fm27
geschrieben am: dienstag, 30. april 2013, 05:05
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Ich habe mir mal stichprobenhaft einige Margarinen aus dem Supermarkt genauer angeschaut. Hinweise auf gehärtete Fette habe ich nur bei einer Margarine gefunden. Allerdings ist ungehärtet ja nicht gleich unraffiniert. Hinweise auf unraffinierte (genauso wie auf raffinierte) Fette und Öle habe ich bisher noch nirgendwo gefunden. Was hat das nun wieder zu bedeuten? Und: Was halten Sie von Zwiebelschmelz als Alternative? Das basiert ja auf ungehärtetem Palmfett wie ich sehe.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo fm27,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ob ein Öl vor der Weiterverarbeitung raffiniert wurde oder nicht, muss nicht deklariert werden. Bei der Margarineherstellung kommen jedoch so gut wie nie unraffinierte Öle zum Einsatz, nicht einmal bei Bio-Margarinen.
Wenn gehärtete Fette eingesetzt werden, dann müssen diese deklariert werden. Doch weiss man dann noch lange nicht, ob auch teilgehärtete und damit auch Transfettsäuren enthalten sein können. Die Deklaration ist also nicht eindeutig.
Zwiebelschmelz aus Bio-Kokos- oder Bio-Palmfett ist ein wenig verarbeiteter und empfehlenswerter Brotaufstrich :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

michael
geschrieben am: freitag, 30. mã¤rz 2012, 15:12
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Das problem mit der Magarine ist mir eigentlich schon seit einer Weile bekannt (gehärtete Fette etc.). Wie jedoch sieht es mit der Magarine aus dem Bioladen aus (ungehärtete Fette, nicht umgeestert, frei von Konservierungsstoffen, lactosefrei usw.)?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Michael,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bio-Margarine ist in vielen Fällen tatsächlich empfehlenswerter als herkömmliche Margarinen. Allerdings finden auch dort raffinierte Öle Verwendung, um die Streichfähigkeit zu erzielen (z. B. raffiniertes Rapsöl). Manche Bio-Margarine-Marken enthalten ausserdem künstliche Aromen, so dass man auch im Bio-Handel vorsichtshalber einen Blick auf das Etikett wirft.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ingrid
geschrieben am: sonntag, 13. november 2011, 03:03
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Ich wusste schon immer, dass ich Margarine nicht essen werde und wenn es auf industriell gefertigten Lebensmittel, in den Zutaten erwähnt wird, kaufe ich das nicht. Mein Vater hat mich vor 50 Jahren vor Margarine gewarnt. Sein Spruch war immer: Nur der liebe Gott weiß, was in der Margarine drin ist!

Er hatte beruflich mit Butter, Fetten und Milch zu tun, als Tierarzt und Veterinär. Es gab immer nur Butter bei uns, damals noch direkt vom Bauern. Leider weiß ich keine Alternative zu Milch, denn ohne Milch, mag ich meinen Tee oder Kaffee nicht. Vielleicht hat ja jemand einen guten Vorschlag für mich?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ingrid,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre kleine Geschichte über die Meinung Ihres Vaters :-)
Statt Kuhmilch können Sie pflanzliche Milch nehmen, die es im Handel gibt (Hafermilch, Reismilch) oder Mandelmilch verwenden, die Sie ebenfalls kaufen oder aber auch selbst zubereiten können. Rezepte dazu finden Sie hier:

Mandel-Milch


Milch-Ersatz

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Patrick
geschrieben am: donnerstag, 03. november 2011, 11:04
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Durch Zufall bin ich auf diesen Artikel und auf die Behauptung gestoßen, dass Butter "zu den am wenigsten bearbeiteten Grundnahrungsmitteln" gehöre. Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Milch und Milchprodukte werden zwar oft als "unbearbeitete Naturprodukte" o. ä. angepriesen, doch selbst die Herstellung von normaler Trinkmilch ist heute weitestgehend industriell geprägt und hat nichts mehr mit Natürlichkeit zu tun.

Die Milch wird während des Produktionsvorgangs mehrmals stark erhitzt (z. B. bei der Thermisierung und der Pasteurisierung) und wieder abgekühlt, was zur Veränderung der Keimflora und der Proteine führt. Milchplasma, das so gut wie kein Fett mehr enthält, und Rahm werden getrennt und können später wieder je nach gewünschtem Fettgehalt zusammengesetzt werden. Es gibt außerdem viele Hinweise darauf, dass die Homogenisierung der Milch (Zerkleinerung der Fettkügelchen) schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Die für die Butterherstellung verwendete Milch wird zusätzlich auf ca. 90 bis 110°C erhitzt. Dadurch werden die Fettkügelchen und deren Membranen zerstört und Enzyme freigesetzt.

Von einem wenig bearbeiteten Produkt kann also keine Rede sein! Bedenken muss man ebenfalls, dass tierische (Mutter-)milch an und für sich nur als Nahrung für junge Säugetiere, z. B. Kälber, gedacht ist und nicht als Nahrung für Menschen. Dagegen gibt es auch Margarine, die keine gehärteten Fette enthält!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Patrick,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie haben Recht. Abgesehen von Rohmilchbutter von der Alm ist industriell hergestellte Butter sicher nicht weniger verarbeitet als andere Grundnahrungsmittel. Die von Ihnen genannten Gründe finden Sie daher auch in unseren Informationen zum Thema Milch:

Kuhmilch

Die Qualität der Kuhmilch


Margarine gibt es in der Tat inzwischen (im Naturkosthandel) auch ohne gehärtete Fette. Doch sind die gehärteten Fette ja nicht der einzige Nachteil von Margarine. Und so werden selbst die Öle für die Herstellung der besten Bio-Margarine dem Raffinationsprozess unterzogen, wobei Temperaturen von über 200 Grad entstehen können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Michael Beck
geschrieben am: sonntag, 09. oktober 2011, 18:06
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Interessanter Artikel! Mein einziges Problem damit: Wenn Sie sich darin auf einen Quacksalber wie Ryke Geerd Hamer und seiner "Germanischen Neuen Medizin" beziehen, kann ich Sie und Ihre Seite leider schon nicht mehr Ernst nehmen.

Und auch wenn Sie vielleicht mit vielen Dingen hier Recht haben könnten, wer sich auf einen so kranken Mann (Impfungen sind Chip-Einpflanzungen um Leute kontrolliert auszuschalten) bezieht, kann von mir nicht "für voll genommen" werden.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Beck,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte berücksichtigen Sie die Tatsache, dass nicht alle auf unserer Seite veröffentlichten Artikel aus unserem Hause stammen. Die Quelle des Margarine-Artikels finden Sie im Anschluss an den Text. Was Herrn Hamer betrifft, so haben wir bereits in so manchen Antworten auf Leserzuschriften unsere kritische Meinung zu seiner Theorie geäussert.

Da es sich im vorliegenden Artikel jedoch um hochinteressante Informationen zum Thema Margarine handelt und Herr Hamer darin nur am Rande erwähnt wird, erachteten wir dies als vernachlässigbar.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Isolde
geschrieben am: sonntag, 09. oktober 2011, 10:36
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... und wer klärt darüber auf, wie grausam und tierquälerisch es bei der Butter- bzw. Milchherstellung zugeht?!?!?!?!? Wer erwähnt, dass es mittlerweile VIELE Gegener vom Milchverzehr gibt??? Milch ist ausschließlich für das Baby des entsprechenden Lebewesens vorgesehen - und nicht dafür, dass der Mensch den Kälbern die Milch "wegsäuft" oder daraus Käse oder Butter herstellt!!! Kälber werden zur Milchproduktion gezogen und dann qualvoll der Mutterkuh entzogen und oftmals abgeschlachtet... NUR WEIL HIER SCHLAUMEIER BUTTER WOLLEN STATT MAGARINE!!!

Klar muss man sich erkundigen, ob Magarinde gehärtete Fette enthält oder nicht - aber es gibt gute Magarinen, die unserem Organismuss nicht schaden!!!! ... und an denen auch sonst nichts auszusetzten ist. Heute wird doch fast alles maschinell behandelt, was soll also so ein Bericht???




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Isolde,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Im betreffenden Text wird Butter kaum über die Margarine gehoben. Im Gegenteil, es werden auch die Nachteile der heutigen Butter aufgezeigt.
 
Gerne machen wir Sie ferner auf die folgenden Artikel aufmerksam, die Sie auf unserer Seite finden können:
 
Milch-Ersatz

wo unsere Leser eine leckere und gesunde Alternative sowohl zu Butter als auch zu Margarine finden (zumindest für den Einsatz als Brotaufstrich)

Kuhmilch-Informationen

Alles über Milch

Artikel zum Thema ungesunde Milch

Mehr zur Kuhmilch-Qualität
 
Wer sich ausserdem gerne bewusst ernährt, dem fällt es keineswegs schwer, naturbelassene und nicht oder wenig verarbeitete Lebensmittel einzukaufen, so dass Resignation im Sinne von "Heute wird doch fast alles maschinell behandelt,..." völlig fehl am Platze ist und gerne lediglich der Rechtfertigung zu dienen scheint, sich erst gar nicht um gesunde Lebensmittel bemühen zu müssen.
 
Selbst beim Kauf von Bio-Margarine aus dem Naturkosthandel ist akribisch auf Qualität und Zusatzstoffe zu achten, denn auch hier wird raffiniert und beispielsweise mit künstlichen Aromen gearbeitet.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Maja St.
geschrieben am: donnerstag, 06. oktober 2011, 13:22
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Gestern sah ich im Fernsehen eine Sendung, die über die Schädlichkeit der trans-Fettsäuren berichtete. Ich glaubte, meinen Ohren nicht zu trauen.... (Wieso hatte ich davon bisher nie etwas gehört? Ich bin doch aufmerksame Zeitungsleserin. Wieso habe ich davon nie etwas gelesen? So stieß ich heute über Goggle auf Ihre Seite und bin gleichzeitig fasziniert (über die fundierte und gut verständliche Aufklärung Ihrerseits) und schockiert (über das, was ich mir und meiner Familie in guter Absicht seit Jahrzehnten aufs Brot gestrichen habe). Ich habe Ihre Newsletter grade abonniert und werde in den nächsten Tagen wohl noch öfter in Ihren Berichten stöbern.

Viele Grüße und DANKE aus Hessen Maja


Martin Velwer
geschrieben am: mittwoch, 07. september 2011, 03:40
eMail-Adresse hinterlegt


Ich bin zufällig auf Ihre Seite gestoßen und habe mit Entsetzen die Geschichte der Margarine gelesen. Mit Entsetzen deshalb, weil mir ein Arzt vor zwei Jahren angesichts geringfügig erhöhter Cholesterinwerte dringend geraten hat, statt Butter künftig 'Becel' zu essen, was ich seither pflichtschuldig auch tue. Ich fühle mich regelrecht hinters Licht geführt und bin froh, dass ich Ihre sachlich informierende Seite gefunden habe.


Roman K.
geschrieben am: samstag, 27. august 2011, 19:56
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Auch wenn ich sonst Ihre Seite mit großem Interesse und breiter Zustimmung lese, kann ich beim Thema Margarine nicht uneingeschränkt zustimmen.

Meiner Meinung nach ist Margarine nicht gleich Margarine. So besteht "Becel Original"(ohne Schleichwerbung machen zu wollen) aus einer im Gegensatz zu Butter wesentlich besseren Fettsusammensetzung (wenig gestättigte Fette) und im Produkt gibt es keine Transfette, (teilweise-)gehärteteten Fette oder Glycidol-Fettsäureester. Lediglich die künstlich zugesetzten Vitamine sind in meinen Augen unnötig. Ich wüsste selbst nach ausgiebigem Lesen Ihres Artikels und nach weiterer Recherche keinen Grund, warum ich klassische Produkte Becel Original(ode rähnlich zusammengesetzten Produkten) vorziehen sollte.

Viele Grüße,
Roman




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Roman,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wir dürfen Ihnen zu einzelnen Produkten kein Auskunft geben. Doch wenn Sie sich die Inhaltsstoffe ansehen, können Sie sicherlich entscheiden, ob das Produkt gut für sie ist oder nicht.

Viele Margarinen enthalten Inhaltsstoffe wie modifizierte Fette, Aromen und Vitamine, die durch eine industrielle Verarbeitung hergestellt wurden und mit natürlichen Inhalsstoffen nicht viel zu tun haben. Die meisten Margarinen werden auf der Basis von Sonnenblumen- und Rapsöl hergestellt. Allerdings werden diese Öle vor ihrer Verarbeitung mit verschiedenen chemischen Stoffen behandelt, welche beispielsweise die natürlichen Pigmente im Öl bleichen und verhindern sollen, dass das Öl ranzig wird. Diese Chemikalien sind nicht besonders förderlich für unsere Gesundheit. Zudem wird Rapsöl vor der Weiterverarbeitung zu Margarine sehr hoch erhitzt, was in in der Tat zur Bildung von Transfetten führt.

Wenn Sie naturbelassene Fette wie beispielsweise Kokosöl verwenden, brauchen Sie sich keine Gedanken über künstliche oder chemisch behandelte Inhaltsstoffe machen.

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sabine Michels
geschrieben am: mittwoch, 20. juli 2011, 12:56
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Danke für den Tipp mit dem Bio-Kokosöl.
Da Kokosfett von Natur aus eine feste Konsistenz hat frage ich mich, ob sich Palmin als Alternative eignet?
Und was die vegane Alsan-Bio Margarine betrifft, also auch wenn sie in einem Öko-Test schlecht abgeschnitten hat, so glaube ich doch, was die Hersteller sagen. Wenn für die Reform-Margarine eine künstliche Härtung nicht in Frage kommt also kann man doch davon ausgehen, dass Alsan-Bio frei von Transfettsäuren ist oder? Zum backen wäre mir das Bio-Kokosöl ein bisschen zu teuer.
Und zum anbraten nehme ich meist Olivenöl. Wäre da z. B. Walnuss-Öl empfehlenswerter?

Liebe Grüße, Sabine

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Michels,
vielen Dank für Ihre Mail.
Kokosöl ist ab Temperaturen von ca. 22 bis 25 Grad flüssig. Wir empfehlen Kokosöl in Bio-Qualität, das bei niedrigen Temperaturen gepresst wurde. Alsan wird unseres Wissens nach nur aus ungehärteten Pflanzenfetten hergestellt, weshalb es auch keine Transfettsäuren enthalten kann. Olivenöl sollte nicht zu heiß werden, ist daher fürs richtig scharfe Anbraten nicht geeignet. Walnussöl sollte aufgrund des Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirklich nur für Rohkost verwendet werden, also am besten überhaupt nicht erhitzt werden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
anonymus
geschrieben am: dienstag, 19. juli 2011, 14:45
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"Zentrum der Gesundheit:

Bei solchen Untersuchungen stellt sich immer die Frage, was wurde genau untersucht und bewertet. Trauen Sie besser Ihrem eigenen Gefühl, statt anderen, nicht nachvollziehbaren Untersuchungen zu vertrauen. "

Eure Aussage zum Testergebnis von der Stiftung Warentest zeigt eigentlich nur eure sachliche Inkompetenz. Nach eurer eigenen Aussage, ist diesem Artikel also auch nicht zu trauen!

Mein Gefühl sagt mir, dass Röntgenstrahlen nicht gefährlich ist! Warum auch, ich spüre nichts.

Zentrun der Gesundheit:

Hallo,
vielen Dank für Ihre Mail.
Selbstverständlich überlassen wir es Ihrer Urteilsfähigkeit, welchen Aussagen Sie trauen und welchen nicht. Übrigens kann man - auch ohne Stiftung Warentest - in den meisten Fällen durch bloßes Nachdenken feststellen, ob ein Produkt der Gesundheit nützen kann oder eher nicht. Mit "Gefühl" meinten wir nicht eine rein physische Empfindung, sondern den sog. sechsten Sinn, über den allerdings leider nicht jeder zu verfügen scheint.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Helga Burger
geschrieben am: sonntag, 17. juli 2011, 14:12
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Danke für Ihre Informationen, ich rühre keine Margarine mehr an, grausig was da alles drinnen ist!
Ich wußte schon lange und habe es auch oft gemacht, mit Butter gekocht und gebacken. Schmeckt super gut!

Liebe Grüße
Helga Burger
Sabine Michels
geschrieben am: donnerstag, 14. juli 2011, 23:46
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Erstmal ein großes Lob an das Zentrum der Gesundheit! Sehr informativ, viele Hintergründe, übersichtlich und spannend zu lesen :)

Doch nun zu meiner Frage:
Welche gesunde (oder zumindest nicht ungesunde) Alternative zu Butter und Margarine, dem "flüssigen Plastik" gibt es für Veganer_innen?
Ich habe jetzt viel über gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte und die bösen Transfettsäuren gelesen und trau mich kaum noch weiterhin Pflanzenmargarine zu konsumieren. Die beste, jedoch nicht wirklich tolle, Bewertung hatte ich über die Pflanzemargarine "Vita D'Or" gelesen, jedoch scheint die nicht mal 100% vegan zu sein. :(


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Michels,
vielen Dank für Ihre Mail.

Als streichzartes Fett eignet sich z. B. naturbelassenes Bio-Kokosöl sehr gut, das sich außerdem problemlos erhitzen lässt, weshalb es auch zum Backen und Braten verwendet werden kann. Eine Leserin empfahl am 30. August ein interessantes Rezept (Oleolux) nach Dr. J. Budwig - einfach bei den Kommentaren diesen Textes weiter nach unten scrollen.

Wir persönlich verwenden sehr gerne Mandel"butter". Diese lässt sich in Windeseile selbst herstellen. Nehmen Sie einen Esslöffel Bio-Mandelpüree aus geschälten Mandeln und geben dazu einige Tropfen frischen Zitronensaft oder Apfelessig und eine Prise Kräutersalz dazu. Verrühren Sie die Mischung und verwenden Sie sie als Brotaufstrich. Selbstverständlich können Sie auch das Salz weglassen, um eine neutrale Geschmacksnote zu erreichen. Viele Menschen streichen auch Mandelmus pur auf Brot, Keimbrot oder Cracker.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Claudia Ferber
geschrieben am: mittwoch, 13. juli 2011, 15:30
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Ich bin nicht sicher, ob Alsan die einzige Margarine ohne gehärtete Fette ist. Ich nehme die Provamel Bio Soja Margarine. Geht auch zum Kochen und zum Backen.
Vegetarische Schmalzaufstriche sind auch köstlich aber eher nicht zum Marmeladenbrötchen =;o)


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Claudia,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir hatten die Alsan Margarine erwähnt, da diese im Gegensatz zu anderen - auch biologischen - Margarinen neben anderen Vorteilen außerdem keine künstlichen Aromen und auch kein Soyaöl enthält.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Emma Farber
geschrieben am: freitag, 18. februar 2011, 12:22
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Ich hatte bisher geglaubt gehabt, Margarine sei zwar pflanzlich jedoch so oft verarbeitet worden, dass es im Endeffekt ungesünder sei, als Butter. Was sagen Sie?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Farber,
vielen Dank für Ihre Mail. Beide Fette haben Ihre Nachteile, die im betreffenden Text erläutert wurden. Wir raten - wenn sich jemand für Butter entscheidet - ausschließlich zu hochwertiger Butter (Demeter o. ä.) aus dem Bioladen und wenn sich jemand für Margarine entscheidet, zu Bio-Alsan ebenfalls aus dem Bioladen. Gesunde Alternativen zu Margarine UND Butter wären reines Bio-Kokosöl oder Bio-Mandelpüree.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
superguppi
geschrieben am: freitag, 14. januar 2011, 08:34
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"mehrfach gesättigte Fettsäuren"

Was soll das sein?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo superguppi,
lieben Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die entsprechende Änderung vorgenommen.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hans-Curd Welsch
geschrieben am: mittwoch, 17. november 2010, 09:08
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Interessanter artikel - inwieweit gesponsort von der milchindustrie?? - Wie vermeidet man tierische produkte als veganer? - butter geht da ja bekanntlich nicht!

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Welsch,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Was halten Sie von biologischem, kalt gepresstem Kokosöl als Ersatz für Butter bzw. Margarine? Es schmeckt köstlich aufs Brot, ist streichzart und kann auch erhitzt werden. Ferner empfahl eine Leserin (Kathi - vielen Dank an dieser Stelle) am 30. August ein interessantes Rezept (Oleolux) nach Dr. J. Budwig - einfach bei den Kommentaren weiter nach unten scrollen.
Abgesehen vom letzten Absatz dieses Textes im Abschnitt "Gesünder sterben?", wo Butter nicht sonderlich gut wegkommt, konnten wir die Milchindustrie bis dato noch nicht für unsere Seite begeistern ;-)

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Günni
geschrieben am: dienstag, 09. november 2010, 06:52

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Man sollte alles in einem gesunden Maß genießen und sich nicht von Horrormeldungen beeinflussen lassen.
Maria Lena
geschrieben am: samstag, 11. september 2010, 13:53
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Hallo,
da ich ab und zu Motivation brauche, um meine Ernährung mehr basisch als sauer zu wählen (ist dringend erforderlich!), bin ich gestern auf diese Seite gestoßen. Selbst wenn es auch hier Kritiker gibt, die irgendetwas auszusetzen haben, finde ich es dringend notwendig, auf die Risiken hinzuweisen, die eine ungesunde Lebensweise mit bedenklichen Lebensmitteln nach sich zieht. Man ist, was man isst. Leider merkt man es erst dann, wenn der Körper nicht mehr so 100%ig funktioniert. Das Schlimme ist, obwohl man weiß, was gut und gesund ist, ignoriert man häufig diese Erkenntnisse, und lässt sich von allgemeinen Ansichten vernebern.
Ich danke Euch für diese web-site, werde jetzt häufig hier stöbern, um mich weiterhin zu motivieren.
Mit freundlichen Grüßen
Maria Lena

Zentrum der Gesundheit:

Danke für Ihr Lob, empfehlen Sie uns bitte weiter
mike
geschrieben am: samstag, 19. juni 2010, 11:16
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danke für die informationen
Markus
geschrieben am: sonntag, 13. juni 2010, 13:26
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Ausgerechnet die Alsan Bio hat bei der Stiftung Warentest aber sehr schlecht abgeschnitten. Bei meinen Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass dies eventuell etwas mit den Produktionsmethoden von Kokosöl in den Herkunftsländern zu tun hat. Es liegt also wohl nicht direkt an ALSAN selbst. Ansonsten stehen sich mit Butter und Margarine zwei große industrielle Lager gegenüber. Hochleistungskühe mit Rieseneuter, die (künstlich) dauerschwanger gehalten werden, sind auch nicht so toll. Im Übrigen gibt es lt. Warentest gesündere und weniger gesündere Margarinen. Warum nun ausgerechnet einige sehr billige Margarinen gut abschnitten? Ich weiß es nicht, vertraue aber auf die Unabhängigkeit der Stiftung.

Zentrum der Gesundheit:

Bei solchen Untersuchungen stellt sich immer die Frage, was wurde genau untersucht und bewertet. Trauen Sie besser Ihrem eigenen Gefühl, statt anderen, nicht nachvollziehbaren Untersuchungen zu vertrauen.
ingrid
geschrieben am: vorgestern, 23:25
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Bin erst NEU hier und muss mich erst einmal durchlesen, aber was ich bis jetzt gelesen habe, hat mich schon gefesselt.
Danke, dass es Euch
gibt !!

Gruß Ingrid
Christa Bücker
geschrieben am: samstag, 03. april 2010, 21:20
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Danke für den aufschlussreichen Bericht.
Gehlken
geschrieben am: mittwoch, 17. mã¤rz 2010, 08:01
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Danke für den Beitrag! Meine Cholesterin-Werte sind etwas zu hoch. Der Hausarzt empfielt unter anderem Margarine statt Butter. Ist es denn nicht sträflich, oder ist er schlichtweg unwissend oder ist die Wahrheit über Margarine nicht durchgesickert oder hat die Margarine-Lobby schon die Oberhand? Was kann man denn für eine Bessere Aufklärung tun?
Ben
geschrieben am: sonntag, 28. februar 2010, 18:26
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Tolle Seite! Wirklich, das muss einfach mal gesagt werden!

Danke für alle euere sorgfältig zusammengestellten Informationen, damit zumindest etwas mehr Wahrheit zum Vorschein kommt!
Kathi
geschrieben am: sonntag, 30. august 2009, 15:54
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Alternative zu Magarine = Oleolux von Dr. Johanna Budwig

Zutaten: mittelgroße Zwiebel, 10 Knoblauchzehen, 125ml Leinöl und 250g chemisch ungehärtetes Kokusfett

-Leinöl in das Kühlfach stellen
-Zwiebel in vier gleichgroße Teile schneiden und zusammen mit Kokusfett erhitzen, bis die Zwiebel beginnt braun zu werden (5-8 Min.)
-Knoblauchzehen dazu geben und weitererhitzen bis sich diese hellbraun färben (3-5 Min.)
-dieses Gemisch dann durch ein Sieb zu dem kalten Leinenöl gießen
-umrühren und das ganze sofort wieder in das Kühlfach stellen
-nach vollständiger Erkaltung und Erhärtung kann man das Oleolux in den normalen Kühlschrank stellen

-YAM, YAM, das Zeug ist echt lecker!
Alice Blezinger
geschrieben am: freitag, 29. mai 2009, 09:50
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[Das ist alles andere als natürlich.
Milch ist für die Kälber da und nicht für den menschlichen Körper geschaffen. ]

Jaja, aber Früchte produziert die Pflanze zu deinem persönlichen Wohleergehehen (genauso wie das Hühnerei, Fleisch etc). Es gibt nichts in der Natur, das für den menschlichen Genuss "geschaffen" wurde. Seit jeher ist der Mensch ist ein Allesfresser und frisst, was er kriegen kann.

Im übrigen enthält sie Seite zahlreiche sachliche Fehler. So ist beispielsweise Aluminium kein toxisches Metall und in geringen Mengen ungiftig (sonst wäre Aluminiumfolie als Verpackung völlig undenkbar), und es gibt auch keinenen Hinweis darauf, dass Transfette Krebs verursachen.

Mick
geschrieben am: montag, 09. februar 2009, 07:54
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Leider ist der Artikel falsch recherchiert. Es war nicht "der kleine große Kaiser" Napoleon I Bonaparte, der Margarine in Auftrag gab, sondern sein Neffe Napoleon III, der 1869 dem Chemiker Hippolyte Mège-Mouriés den Auftrag erteilte, ein Ersatzprodukt für Butter herzustellen.

Zentrum der Gesundheit:
Danke für den Hinweis
Trullar
geschrieben am: mittwoch, 02. juli 2008, 20:42
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Unfassbar - wie sieht es denn mit der BECEL - Magarine aus - ist sie so auch schädlich, denn die wird ja auch wer weiss wie angepriesen ???

Zentrum der Gesundheit

Wir dürfen zu einzelnen Produkten keine Stellung nehmen. Sie können sich jedoch die Inhaltsstoffe dieser Margarine ansehen. Das sollte Ihnen weiterhelfen.
anthoney
geschrieben am: donnerstag, 14. februar 2008, 23:19
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Tja tja ... Von verschiedenen Seiten höre ich, dass Margarine nicht so der Reißer ist. Jetzt habe ich versucht irgendwie Argumente gegen Margarine zu finden, aber so eindeutig ist das aus dem Artikel leider auch nicht abbildbar.

Werde dann mal weitersuchen .... grüße
steffen anders
geschrieben am: sonntag, 03. februar 2008, 11:48
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Hallo!
Gestern habe ich beim Einkauf in der neusten Ausgabe des Stiftung Warentesthefts geblättert und staunte nicht schlecht, als ich die Testergebnisse über Margarine sah. Alsan Bio ganz hinten !?!? Da stand etwas von ernährungsphysiologisch ungünstig und geschmacklich sollte sie auch nicht so toll sein. Kann sich das jemand erklären ? Also zumindest vom Geschmack her kenne ich keine Margarine, die auch nur annähernd so gut schmeckt wie die Alsan Bio und was ich mir im Lauf der Zeit so zusammengelesen habe sollen ja Palm- und Kokosfett sehr gesund sein.
Wäre mal interresant zu wissen, wie die Tester zu so einem Ergebnis gekommen sind !
Erica Bänziger
geschrieben am: montag, 28. januar 2008, 05:37
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Danke für die gute Aufklärung über Margarine, gerne empfehle ich diese Seite weiter.
Erica Bänziger, Kochbuchautorin, dipl. Ernährungsberaterin, Schweiz
Bertold
geschrieben am: freitag, 30. november 2007, 21:27
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Hetzerisch ist das keines Wegs ! -, es sind Wahrheiten, die nur bei jenen wirklich ankommen und verstanden werden, die dafür bereit und offen sind, weil sie bereits ein bestimmtes Wissen inne haben und vor allem Ahnung.
Jenny K.
geschrieben am: sonntag, 30. september 2007, 20:39
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Hitler war kein Vegetarier!
Bitte keine Gerüchte weiterverbreiten.
Hätte dazu gerne einen erklärenden Link gepostet, aber der wurde natürlich gesperrt.

Des weiteren bergen tierische Lebensmittel eine vielzahl an Risiken, wie wir heute längst wissen.

Es ist zudem nicht natürlich.
Wir sind die einzige Spezies, die auch in hohem Alter noch Muttermilch zu sich nimmt und dann auch noch die von einer anderen Tierart. Das ist alles andere als natürlich.
Milch ist für die Kälber da und nicht für den menschlichen Körper geschaffen. Warum sonst vertragen 80% der Weltbevölkerung Laktose nicht richtig? ;-)
Luise W.
geschrieben am: sonntag, 26. august 2007, 02:10
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Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 17, weiblich, Schülerin, Veganerin und versuche mich so gesund wie möglich zu ernähren und koche auch fast alles selbst, beziehungsweise mit meiner Mutter.

Auch wenn ich Ihren Artikel etwas hetzerisch finde, hat er mich sehr nachdenklich gestimmt. Nun frage ich mich, wenn Magerine wirklich so gesundheitsgefährdent ist, was gibt es dann für eine andere pflanzliche Alternative? Dergleichen wurde leider nicht in ihrem Artikel erwähnt.

Ich bitte um Rückmeldung.

Mit freundlichen Güßen,

Luise

Hallo Luise,

vielen Dank für den freundlichen Kommentar. Wir beabsichtigen nicht, irgendwelche Nahrungsmittel in hetzerischer Art- und Weise zu diffamieren. Wir möchten - und werden dies auch in Zukunft - aktiv informieren. Uns liegt es am Herzen die Informationen, die uns zugehen, jedem interessierten gesundheitsbewussten Menschen zugänglich zu machen. Wir wünschen uns, dass die Menschen ein wenig bewusster mit ihrem eigenen Ich umgehen. Wir möchten den Menschen nahelegen, kritischer mit dem umzugehen, was ihnen alltäglich als "die Wahrheit" VERKAUFT wird.

Zu ihren Fragen:

Als Ersatz für die herkömmlichen Margarine-Sorten empfehlen wir entweder BIO-Butter oder Alsan. Alsan ist eine pflanzliche Margarine, die keine gehärteten Fett enthält. Gehärtete Fette werden ursächlich für Krebs verantwortlich gemacht.

Wir werden darüber in Kürze einen interessanten Beitrag online stellen.

Wenn Sie wünschen, können Sie sich in unserem INFO-Zentrum für unseren kostenlosen Newsletter anmelden. Unser Newsletter erscheint zwei mal im Monat und weist auf die neuen Artikel hin, die äußerst lesenswert sind. Unser Newsletter kann jederzeit mit einem Klick abbestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Zentrum der Gesundheit

Iris Muthmann

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