Mythos Margarine
Über Jahrzehnte hinweg tobte der Kampf der Hersteller, den die Margarine-Industrie letzen Endes mit dem irrationalen Argument gewann, ihr Fett sei das natürlichere und daher gesündere.
Veröffentlichung am 18.04.2011 / Aktualisierung am 14.03.2013 
Mögen Sie Plastik als Brot-Aufstrich? Ja? Dann essen Sie Margarine!Dass wir die Erfindung der Margarine indirekt dem kleinen großen Kaiser von Frankreich verdanken, ist unstrittig: Weil Butter rar war und beim Transport in wärmere Krisengebiete lieber zerfloss als die Kriegsmaschinerie zu schmieren, sollte ein preiswerter und praktikabler Ersatzstoff her. Bonaparte setzte deshalb einen Preis auf dessen Erfindung aus - ob dieser nun dem französischen Chemiker Michel-Eugene Chevreul oder seinem Kollegen Hippolyte Mege-Mouris (welcher 1873 in den USA ein Patent für Margarine anmeldete) zugestanden hätte, darüber zanken die Historiker. Andere Quellen nennen die Namen Sabatier und Senderens als Väter der Margarine.
Den von Napoleon ausgesetzten Preis hat jedenfalls keiner der Herren erhalten, denn die Herstellung gelang erst um 1869 und damit lange nach des Kaisers Tod. Metallische Katalysatoren wie Nickel, Kobalt, Eisen ermöglichten die Umwandlung von chemischen Doppelbindungen im Fett in gesättigte Einfachbindungen, endlich ließ sich einst flüssiges Öl aufs Brot schmieren. Mit Butter hatte die fettige Paste ursprünglich allerdings noch weniger zu tun als heute; erst ein bisschen Farbe und viel Werbeaufwand machten das Waffenfett zum Frühstücksaufstrich.
Margarine wurde lange Zeit als durchscheinend weiße Creme verkauft, die in der Mitte ein Klecks oranger Lebensmittelfarbe zierte. Daheim musste König Kunde noch selbst zum Kochlöffel greifen, um der Sache durch kräftiges Rühren den Anstrich von Butter zu geben.
Ob die Lätta-Lady aus der Werbung für so ein Schälchen Kunstschmalz wohl auch noch aus den Armen ihres Liebsten direkt in den Kühlschrank gehüpft wäre? Zumal sie sich wenigstens in vielen Staaten der USA bis 1967 noch strafbar gemacht hätte, mit dem Versuch, gelbe Margarine unter die Leute zu bringen. Soviel Ehrlichkeit gegenüber dem Konsumenten konnte sich die Fett-Industrie in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten: War es in Amerika die politische Lobbyarbeit der Konkurrenz, welche die Ambitionen der Margarine-Hersteller auf kleiner Flamme kochen ließen, so wird der Butterersatz in Deutschland bereits seit 1890 massiv beworben.
Keine Branche hat hierzulande jemals mehr Geld in das Image eines Produktes investiert; bereits der erste Spot im deutschen Radio warb für Margarine. Während die Butter-Barone etwa Gerüchte über durch Margarine verursache Seuchen in die Welt setzten, hielten die Margarine-Manager mit nicht minder verlogenen Anzeigen in so ziemlich jedem Druckerzeugnis dagegen. Ein widerlicher Werbekrieg, dessen Opfer von Anfang an fest stand: der Verbraucher.
Der Glaube, dass früher alles besser war, stimmt also zumindest in Sachen Margarine nicht - die war bei genauer Betrachtung schon immer ekelerregend, zumal man sie ursprünglich aus Schweinefett-Seife, Pottasche und Wasser hergestellt hat. Später kam eine kaum weniger abschreckende Kombination aus Rinderfett, Milch, Wasser, gehacktem Schafmagen und Kuheutern zum Einsatz, aus der mit Unterstützung von Hitze, Druck und Lauge eine feste, weiße Schmiere entstand. Daher auch der Name Margarine, der sich aus dem griechischen Wort für Perle (Margaron) ableitet. Bis ins frühe 20ste Jahrhundert verarbeitete die Fleischindustrie ihre Abfälle zu einem Streichfett, das nur schluckte, wer sich Butter nicht leisten konnte. Nachdem der deutsche Lebensmittelchemiker Normann das Verfahren der Fetthärtung in Gegenwart von Metallkatalysatoren auf verschiedene Pflanzenöle ausgedehnt, weiter entwickelt und 1903 zum Patent angemeldet hatte, änderte sich die Zusammensetzung, aber nicht die Qualität. Zwischen 1920 und 1950 wurde eine Vielzahl von chemischen Zusatzstoffen erprobt, um den optischen Eindruck, die Streichbarkeit und den Geschmack des industriell gehärteten Pflanzenöls (meist Soja, heute vermehrt Raps daher die vielen gelben Felder, denen wir im Frühsommer begegnen) zu verbessern.
Mittlerweile ist daraus eine ganze Wissenschaft entstanden: Die sogenannte Psychophysik, deren erklärtes Ziel es ist, unseren Geschmack, das Mundgefühl, die Kauelastizität, den Speichelfluss und andere sinnliche Eindrücke in die Irre zu führen. Zweck der Übung war es, das Image der Margarine endlich weg vom ungeliebten Arme-Leute-Fett und hin zum gefragten Butterersatz zu wandeln. Nicht zuletzt deshalb, weil Margarine stets preiswerter als Butter blieb, stellte sich der gewünschte Erfolg nach und nach ein. Doch das Butter-Imperium schlug immer wieder zurück. Über Jahrzehnte hinweg tobte der Kampf der Hersteller, den die Margarine-Industrie letzen Endes mit dem irrationalen Argument gewann, ihr Fett sei das natürlichere und daher gesündere.
Heute wird in Nordamerika viermal so viel Margarine wie Butter konsumiert. In Europa sind wir Deutschen die fleißigsten Margarine-Esser, der Lebensmittel-Multi Unilever freut sich in einer aktuellen Studie über eine Käuferreichweite von 90 Prozent und eine Wiederkaufrate von 96 Prozent. Na klar, wer hätte noch nicht von gesättigten Fettsäuren gehört, von Cholesterin und den schrecklichen Nebenwirkungen wie Arterienverkalkung, Herzattacken oder Schlaganfällen? Dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt, ist in der von der Margarine-Industrie angezettelten Cholesterinhysterie kaum jemand aufgefallen. Auch die Erkenntnisse der Neuen Medizin, welche Herzinfarkte und Schlaganfälle als Symptome bzw. Krisen der Heilungsphase erkannt hat vereinbaren sich natürlich nur schwer mit der Lobbyarbeit einer mächtigen Interessensgruppe.
Dank lauter Werbetrommeln weiß nun also nahezu jedermann, dass sich in Butter reichlich gesättigte Fettsäuren und Cholesterin finden, während für Margarine nur Öle mit ungesättigtem Fett verwendet werden und im pflanzlichen Brotaufstrich kein Cholesterin enthalten ist. Aber ist der Stoff deshalb wirklich gesünder? Dr. Andrew Weil, international renommierter Verfechter von ganzheitlicher Naturheilkunde und Autor zahlreicher Bücher (" Natürliche Gesundheit, natürliche Medizin") ist vom Gegenteil überzeugt:
Bis Ende dieses Jahrzehnts wird die medizinische Forschung auf erhebliche Gefahren beim Verzehr von Margarine stoßen!
Er weist darauf hin, dass gerade durch das Härten pflanzlicher Öle die gefürchteten gesättigten Fettsäuren entstehen - es spielt also gar keine Rolle, wenn als Ausgangsprodukt ungesättigte Fette verwendet werden!
Noch gefürchteter sind die sog. trans-Fettsäuren in teilgehärteten Fetten. Sie reichern sich im Fettgewebe des Körpers an, werden in Zellmembranen eingebaut, stören den Stoffwechsel, fördern Zuckerkrankheit und verringern die Qualität der Muttermilch. Aus Tier- und Zellversuchen gibt es zudem Hinweise auf Störungen des Immunsystems und der Fruchtbarkeit sowie auf Behinderungen des Wachstums von Hirn und Nervengewebe des Embryos. Beim Prozess der Teilhärtung entstehen zudem weitere potentielle Schadstoffe (z.B. unnatürliche Verknüpfungen von zwei oder drei Fettsäuren), deren biologische Wirkungen kaum erforscht sind. Derlei unüberschaubare Risiken lassen sich leider auch nicht mit einem Blick auf das Etikett ausräumen: Begriffe wie "teilweise gehärtet" weisen zwar unmissverständlich auf trans-Fettsäuren hin, Formulierungen wie "Pflanzenfett, gehärtet" sind jedoch ebenso schwammig und nichtssagend wie die Inhaltsangaben auf Packungen. Die amerikanische Fettforscherin Mary Enig hat bei einer chemischen Analyse verschiedenster Lebensmittel nämlich festgestellt, dass viele Angaben auf den Etiketten schlicht falsch sind!
Aus all diesen Gründen geht Dr. Bruce West von der unabhängigen Gesundheitsorganisation "Health Alert" (Gesundheitsalarm) sogar so weit, Margarine als "flüssiges Plastik" zu bezeichnen, dessen Verzehr "jede Zelle im Körper negativ beeinflusst".
Damit könnte der Mann Recht haben, lässt doch der in der Margarine-Produktion übliche Prozess der Fetthärtung (ob nun ganz oder teilweise) unweigerlich Spuren toxischer Metalle wie Nickel oder Aluminium im Endprodukt zurück. Derlei Rückstände lagert der Körper in Zellmembranen ab, was Zellfunktionen verändert und unser Nervensystem ungünstig beeinflusst. Falls Sie nun immer noch Zweifel haben, ob Margarine das Frühstück gut macht oder nicht, rate ich zu einem kleinen Experiment: Stellt man etwas Margarine offen in den Wald, wird die vermeintliche Leckerei über Wochen und Monate hinweg von keinem Tier angerührt! Selbst Insekten scheinen demnach besser zu wissen, was gut für sie ist, als wir Menschen.
In diesem Zusammenhang sei auf amerikanische Arbeiter hingewiesen, die an irreparablen Lungenleiden mit teils tödlichem Ausgang erkrankten, nachdem sie mit der Herstellung künstlichen Buttergeschmacks für Popcorn beschäftigt waren. Womöglich führt demnach bereits der bloße Umgang mit bzw. das Einatmen von für die Härtung von Pflanzenöl erforderlichen Chemikalien zu schweren gesundheitlichen Schäden! Wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge passt dazu das Ergebnis einer neuen Studie aus Australien, in der festgestellt wurde, dass Kinder im Vorschulalter doppelt so häufig unter Asthma leiden, wenn sie vermehrt behandelte Fette wie Margarine konsumieren. Wie vereinbart sich das mit dem Image von der gesunden Butteralternative?
Gegenüber der mit chemischen Zusätzen aller Art gepanschten Margarine hat Butter (neben dem allgemein als besser empfundenen Geschmack) den theoretischen Vorteil, ein organisches Naturprodukt zu sein. Theoretisch deshalb, weil Butter in der Praxis meist Rückstände von an Kühen verabreichten Drogen wie Hormongaben sowie Spuren von Pestiziden und anderen Umweltgiften enthält. Immerhin gehört Butter aber zu den am wenigsten bearbeiteten Grundnahrungsmitteln, da außer Milchsäure (E 270) und Beta-Carotin (der Farbstoff E160a) keine Zusätze verwendet werden dürfen. Trotzdem ist echte Sauerrahmbutter heute so gut wie nicht mehr erhältlich, da den Herstellern die Geduld für den Reifeprozess des Rahms abhanden gekommen ist (im Bioladen schauen - man merkt`s jedoch deutlich am Preis). Statt dessen dominiert im Handel die sogenannte "mild gesäuerte" Butter. Bei diesem Imitat der originalen Sauerrahmbutter handelt es sich um Süßrahmbutter, der nachträglich Milchsäure (E 270) zugesetzt wurde.
Das beste Argument für Margarine ist noch dasselbe wie vor über 100 Jahren: das Zeug ist billig vor allem in der Herstellung, da Wasser ein Hauptbestandteil war und ist. Am Ende entpuppt sich der Mythos Margarine damit als weitere Werbe-Chimäre, von denen es derzeit auch und gerade im angesagten Bereich Gesundheit & Wellness viel zu viele gibt: Mit den Mitteln der Psychophysik wird das probiotische Joghurt, die fettreduzierte Mayo und das Light-Bier erst für unsere Geschmacksnerven salonfähig gemacht, dann per Werbegehirnwäsche an den Mann bzw. die Frau und das Kind gebracht.
Aufgrund von Gier und Unverständnis ist inzwischen ein beträchtlicher Teil unserer Nahrung mit Technologien erstellt, deren Auswirkungen auf unseren Körper bestenfalls unbekannt, schlimmstenfalls hochgradig schädlich sind. Dass man uns das Gift auch noch als besonders gesund andrehen möchte, ist mehr als perfide.
Greifen wir zu bekömmlichen Alternativen aus biologischem Anbau und aus traditioneller Herstellung, denn ausgewogene Ernährung und viel Bewegung kompensieren auch den einen oder anderen "Ausrutscher". Lassen wir uns also nicht mehr von den neuesten wissenschaftlichen "Entdeckungen" ängstigen oder verrückt machen, hetzen wir nicht mehr jedem Modetrend hinterher. Wir müssen nicht in jedes Fettnäpfchen treten, das dreiste Geschäftemacher für uns aufgestellt haben, wir wissen nun ja, was das Frühstück wirklich gut macht. Das mag leckeres Bio-Vollkornbrot, das mögen frische, reife Früchte sein - es ist auf keinen Fall Margarine.
Quelle: Kent Depesche
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Ätherische Öle stellen eine hervorragende Alternative zu den äußerst bedenklichen künstlichen Duftstoffen dar, die heute in den meisten Parfums, Raumsprays und diversen Kosmetikas verwendet werden. Darüber hinaus können sie als Hausmittel bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden und sollten daher in keiner Hausapotheke fehlen.
(Zentrum der Gesundheit) – Seit Jahren ist bekannt, dass künstliches Butteraroma (Diacetyl) wie es beispielsweise in Mikrowellen-Popcorn verwendet wird, eine schwere Lungenerkrankung – die so genannte "Popcorn-Lunge" – hervorrufen kann. Diacetyl zerstörte in der Vergangenheit vor allem die Lungen von Menschen, die in Popcorn-Fabriken arbeiten. Erschreckenderweise gibt es jedoch auch erkrankte Popcorn-Konsumenten. Wie kann man Diacetyl-Dämpfe meiden? In welchen Lebensmitteln steck Diacetyl?
(Zentrum der Gesundheit) - Die Zivilisationskrankheiten traten, zusammen mit den Krankheiten die ihre Ursachen in Umwelteinflüssen und in der Lebensweise haben, an die Stelle der früheren seuchenhaften Infektionen wie Pest, Cholera oder Tuberkulose. Diese Krankheiten spielen heute kaum mehr eine Rolle, dafür steigen die Zivilisationskrankheiten seit etwa einhundert Jahren kontinuierlich an...
(Zentrum der Gesundheit) - Unser Körper braucht zum Leben Fettsäuren, von denen er die meisten selbst herstellen kann. Essentielle Fettsäuren kann der Körper nicht selber herstellen. Sie müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Wer sich etwas intensiver mit dem Thema Fette beschäftigt wird feststellen, dass die Informationen diesbezüglich häufig sehr einseitig dargestellt werden. Ganz nach dem Motto: Fett macht fett. Dem ist jedoch nicht zwangsläufig so, denn der Verzehr hochwertiger Fette ist für den Erhalt der körperlichen und geistigen Gesundheit unerlässlich.
Die allgemein verbreitete Meinung, dass Fette grundsätzlich schlecht sind und nur dick machen, hat dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen immer weniger Fett zu sich nehmen. Das Ergebnis der fettarmen Ernährung ist jedoch überraschend und sollte zu denken geben:
(Zentrum der Gesundheit) - Bei der Hanfpflanze handelt es sich um eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt. Ihr Anbau war in Deutschland und weiteren europäischen Staaten über einen längeren Zeitraum verboten, da die THC reichen Sorten einen Rausch - vergleichbar mit Haschisch oder Marihuana - erzeugen konnten.
(Zentrum der Gesundheit) - Krill-Öl stammt aus den klarsten und kältesten Gewässern der Antarktis. Krill-Öl verleiht jene enorme Kraft, die man braucht, um in dieser Umgebung nicht nur überleben zu können, sondern sich dabei auch noch rundum wohl zu fühlen. Starke Gesundheit, jugendliche Frische und innerer Frieden sind das Lebensziel vieler Menschen. Krill-Öl hilft dabei, dieses Ziel zu erreichen - rasch und ohne Umwege.
Das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist ein pflanzliches Öl – bekannt unter dem Namen Leinöl. Das vermehrte Auftreten gesundheitlicher Beeinträchtigungen, welche auf einen Mangel an Omega 3- Fettsäuren zurückgeführt werden können, lässt sich durch den drastischen Rückgang der Verwendung dieses Speiseöls erklären. Diese Beobachtung bestätigt sich im gesamten Mitteleuropa.
(Zentrum der Gesundheit) - Das Leindotteröl wird gelegentlich mit dem Leinöl verwechselt, obwohl es sich bei beiden Produkten um die Öle ganz verschiedener Pflanzen handelt. Gemeinsam ist beiden Ölen der hohe Gehalt an der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure.
(Zentrum der Gesundheit) - Olivenöl schützt bewiesenermaßen die Gesundheit. Forscher entdecken im Öl der mediterranen Frucht immer mehr Substanzen mit teilweise überwältigenden Wirkungen, zum Beispiel bei Brustkrebs, Herzerkrankungen, Diabetes und neuerdings auch bei Depressionen und dem sog. Metabolischen Syndrom(1).
(Zentrum der Gesundheit) - Die wissenschaftliche Forschung befasst sich immer häufiger mit einem der leckersten Lebensmittel der mediterranen Küche – dem Olivenöl. Bekannt ist längst, dass Olivenöl gesund ist. Es hilft nicht nur bei der Prävention von Depressionen und bei der Bekämpfung von Entzündungen, sondern erwies sich auch als effektiv im Kampf gegen Brustkrebszellen. Eine neue Studie enthüllte jetzt des Olivenöls Fähigkeit, die Leber vor oxidativem Stress zu schützen.
(Zentrum der Gesundheit) - Problemhaut leidet oft unter Sauerstoffmangel und den entsprechenden Folgen. Ozonisiertes Olivenöl zeichnet sich durch einen stabilen und außergewöhnlich hohen Sauerstoffgehalt aus. Darüber hinaus enthält es eine Vielzahl antimikrobieller Substanzen, so dass es sowohl zur Pflege empfindlicher Haut, als auch bei Hautirritationen oder schlecht heilenden Wunden das Mittel der Wahl ist.
Fett ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit. Doch oftmals wird die Wirkung von Fett verkannt, dabei wird Fett für den Stoffwechsel unbedingt benötigt.
(Zentrum der Gesundheit) - Öle und Fette zählen zu den Lebensmittel, die zum einen extrem wichtig für die Gesundheit sind und zum anderen jedoch auch äusserst schädlich für den Körper sein können. Bei der Wahl des Fettes gilt es zu beachten, um welche Art von Fett es sich handelt (gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren), welche Rohstoff-Qualität das Fett aufweist und wie es verarbeitet wurde. Für den Laien ist es daher sehr schwierig, zwischen einem guten und einem schlechten Fett zu unterscheiden. Um Ihnen eine kleine Entscheidungshilfe anzubieten, stellen wir Ihnen an dieser Stelle sechs Fakten über Öle und Fette vor.

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Ich habe mir mal stichprobenhaft einige Margarinen aus dem Supermarkt genauer angeschaut. Hinweise auf gehärtete Fette habe ich nur bei einer Margarine gefunden. Allerdings ist ungehärtet ja nicht gleich unraffiniert. Hinweise auf unraffinierte (genauso wie auf raffinierte) Fette und Öle habe ich bisher noch nirgendwo gefunden. Was hat das nun wieder zu bedeuten? Und: Was halten Sie von Zwiebelschmelz als Alternative? Das basiert ja auf ungehärtetem Palmfett wie ich sehe.
Hallo fm27,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ob ein Öl vor der Weiterverarbeitung raffiniert wurde oder nicht, muss nicht deklariert werden. Bei der Margarineherstellung kommen jedoch so gut wie nie unraffinierte Öle zum Einsatz, nicht einmal bei Bio-Margarinen.
Wenn gehärtete Fette eingesetzt werden, dann müssen diese deklariert werden. Doch weiss man dann noch lange nicht, ob auch teilgehärtete und damit auch Transfettsäuren enthalten sein können. Die Deklaration ist also nicht eindeutig.
Zwiebelschmelz aus Bio-Kokos- oder Bio-Palmfett ist ein wenig verarbeiteter und empfehlenswerter Brotaufstrich :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Das problem mit der Magarine ist mir eigentlich schon seit einer Weile bekannt (gehärtete Fette etc.). Wie jedoch sieht es mit der Magarine aus dem Bioladen aus (ungehärtete Fette, nicht umgeestert, frei von Konservierungsstoffen, lactosefrei usw.)?
Hallo Michael,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bio-Margarine ist in vielen Fällen tatsächlich empfehlenswerter als herkömmliche Margarinen. Allerdings finden auch dort raffinierte Öle Verwendung, um die Streichfähigkeit zu erzielen (z. B. raffiniertes Rapsöl). Manche Bio-Margarine-Marken enthalten ausserdem künstliche Aromen, so dass man auch im Bio-Handel vorsichtshalber einen Blick auf das Etikett wirft.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich wusste schon immer, dass ich Margarine nicht essen werde und wenn es auf industriell gefertigten Lebensmittel, in den Zutaten erwähnt wird, kaufe ich das nicht. Mein Vater hat mich vor 50 Jahren vor Margarine gewarnt. Sein Spruch war immer: Nur der liebe Gott weiß, was in der Margarine drin ist!
Er hatte beruflich mit Butter, Fetten und Milch zu tun, als Tierarzt und Veterinär. Es gab immer nur Butter bei uns, damals noch direkt vom Bauern. Leider weiß ich keine Alternative zu Milch, denn ohne Milch, mag ich meinen Tee oder Kaffee nicht. Vielleicht hat ja jemand einen guten Vorschlag für mich?
Liebe Ingrid,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre kleine Geschichte über die Meinung Ihres Vaters :-)
Statt Kuhmilch können Sie pflanzliche Milch nehmen, die es im Handel gibt (Hafermilch, Reismilch) oder Mandelmilch verwenden, die Sie ebenfalls kaufen oder aber auch selbst zubereiten können. Rezepte dazu finden Sie hier:
Mandel-Milch
Milch-Ersatz
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Durch Zufall bin ich auf diesen Artikel und auf die Behauptung gestoßen, dass Butter "zu den am wenigsten bearbeiteten Grundnahrungsmitteln" gehöre. Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Milch und Milchprodukte werden zwar oft als "unbearbeitete Naturprodukte" o. ä. angepriesen, doch selbst die Herstellung von normaler Trinkmilch ist heute weitestgehend industriell geprägt und hat nichts mehr mit Natürlichkeit zu tun.
Die Milch wird während des Produktionsvorgangs mehrmals stark erhitzt (z. B. bei der Thermisierung und der Pasteurisierung) und wieder abgekühlt, was zur Veränderung der Keimflora und der Proteine führt. Milchplasma, das so gut wie kein Fett mehr enthält, und Rahm werden getrennt und können später wieder je nach gewünschtem Fettgehalt zusammengesetzt werden. Es gibt außerdem viele Hinweise darauf, dass die Homogenisierung der Milch (Zerkleinerung der Fettkügelchen) schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Die für die Butterherstellung verwendete Milch wird zusätzlich auf ca. 90 bis 110°C erhitzt. Dadurch werden die Fettkügelchen und deren Membranen zerstört und Enzyme freigesetzt.
Von einem wenig bearbeiteten Produkt kann also keine Rede sein! Bedenken muss man ebenfalls, dass tierische (Mutter-)milch an und für sich nur als Nahrung für junge Säugetiere, z. B. Kälber, gedacht ist und nicht als Nahrung für Menschen. Dagegen gibt es auch Margarine, die keine gehärteten Fette enthält!
Hallo Patrick,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie haben Recht. Abgesehen von Rohmilchbutter von der Alm ist industriell hergestellte Butter sicher nicht weniger verarbeitet als andere Grundnahrungsmittel. Die von Ihnen genannten Gründe finden Sie daher auch in unseren Informationen zum Thema Milch:
Kuhmilch
Die Qualität der Kuhmilch
Margarine gibt es in der Tat inzwischen (im Naturkosthandel) auch ohne gehärtete Fette. Doch sind die gehärteten Fette ja nicht der einzige Nachteil von Margarine. Und so werden selbst die Öle für die Herstellung der besten Bio-Margarine dem Raffinationsprozess unterzogen, wobei Temperaturen von über 200 Grad entstehen können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Interessanter Artikel! Mein einziges Problem damit: Wenn Sie sich darin auf einen Quacksalber wie Ryke Geerd Hamer und seiner "Germanischen Neuen Medizin" beziehen, kann ich Sie und Ihre Seite leider schon nicht mehr Ernst nehmen.
Und auch wenn Sie vielleicht mit vielen Dingen hier Recht haben könnten, wer sich auf einen so kranken Mann (Impfungen sind Chip-Einpflanzungen um Leute kontrolliert auszuschalten) bezieht, kann von mir nicht "für voll genommen" werden.
Hallo Herr Beck,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte berücksichtigen Sie die Tatsache, dass nicht alle auf unserer Seite veröffentlichten Artikel aus unserem Hause stammen. Die Quelle des Margarine-Artikels finden Sie im Anschluss an den Text. Was Herrn Hamer betrifft, so haben wir bereits in so manchen Antworten auf Leserzuschriften unsere kritische Meinung zu seiner Theorie geäussert.
Da es sich im vorliegenden Artikel jedoch um hochinteressante Informationen zum Thema Margarine handelt und Herr Hamer darin nur am Rande erwähnt wird, erachteten wir dies als vernachlässigbar.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
... und wer klärt darüber auf, wie grausam und tierquälerisch es bei der Butter- bzw. Milchherstellung zugeht?!?!?!?!? Wer erwähnt, dass es mittlerweile VIELE Gegener vom Milchverzehr gibt??? Milch ist ausschließlich für das Baby des entsprechenden Lebewesens vorgesehen - und nicht dafür, dass der Mensch den Kälbern die Milch "wegsäuft" oder daraus Käse oder Butter herstellt!!! Kälber werden zur Milchproduktion gezogen und dann qualvoll der Mutterkuh entzogen und oftmals abgeschlachtet... NUR WEIL HIER SCHLAUMEIER BUTTER WOLLEN STATT MAGARINE!!!
Klar muss man sich erkundigen, ob Magarinde gehärtete Fette enthält oder nicht - aber es gibt gute Magarinen, die unserem Organismuss nicht schaden!!!! ... und an denen auch sonst nichts auszusetzten ist. Heute wird doch fast alles maschinell behandelt, was soll also so ein Bericht???
Hallo Isolde,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im betreffenden Text wird Butter kaum über die Margarine gehoben. Im Gegenteil, es werden auch die Nachteile der heutigen Butter aufgezeigt.
Gerne machen wir Sie ferner auf die folgenden Artikel aufmerksam, die Sie auf unserer Seite finden können:
Milch-Ersatz
wo unsere Leser eine leckere und gesunde Alternative sowohl zu Butter als auch zu Margarine finden (zumindest für den Einsatz als Brotaufstrich)
Kuhmilch-Informationen
Alles über Milch
Artikel zum Thema ungesunde Milch
Mehr zur Kuhmilch-Qualität
Wer sich ausserdem gerne bewusst ernährt, dem fällt es keineswegs schwer, naturbelassene und nicht oder wenig verarbeitete Lebensmittel einzukaufen, so dass Resignation im Sinne von "Heute wird doch fast alles maschinell behandelt,..." völlig fehl am Platze ist und gerne lediglich der Rechtfertigung zu dienen scheint, sich erst gar nicht um gesunde Lebensmittel bemühen zu müssen.
Selbst beim Kauf von Bio-Margarine aus dem Naturkosthandel ist akribisch auf Qualität und Zusatzstoffe zu achten, denn auch hier wird raffiniert und beispielsweise mit künstlichen Aromen gearbeitet.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Gestern sah ich im Fernsehen eine Sendung, die über die Schädlichkeit der trans-Fettsäuren berichtete. Ich glaubte, meinen Ohren nicht zu trauen.... (Wieso hatte ich davon bisher nie etwas gehört? Ich bin doch aufmerksame Zeitungsleserin. Wieso habe ich davon nie etwas gelesen? So stieß ich heute über Goggle auf Ihre Seite und bin gleichzeitig fasziniert (über die fundierte und gut verständliche Aufklärung Ihrerseits) und schockiert (über das, was ich mir und meiner Familie in guter Absicht seit Jahrzehnten aufs Brot gestrichen habe). Ich habe Ihre Newsletter grade abonniert und werde in den nächsten Tagen wohl noch öfter in Ihren Berichten stöbern.
Viele Grüße und DANKE aus Hessen Maja
Ich bin zufällig auf Ihre Seite gestoßen und habe mit Entsetzen die Geschichte der Margarine gelesen. Mit Entsetzen deshalb, weil mir ein Arzt vor zwei Jahren angesichts geringfügig erhöhter Cholesterinwerte dringend geraten hat, statt Butter künftig 'Becel' zu essen, was ich seither pflichtschuldig auch tue. Ich fühle mich regelrecht hinters Licht geführt und bin froh, dass ich Ihre sachlich informierende Seite gefunden habe.
Auch wenn ich sonst Ihre Seite mit großem Interesse und breiter Zustimmung lese, kann ich beim Thema Margarine nicht uneingeschränkt zustimmen.
Meiner Meinung nach ist Margarine nicht gleich Margarine. So besteht "Becel Original"(ohne Schleichwerbung machen zu wollen) aus einer im Gegensatz zu Butter wesentlich besseren Fettsusammensetzung (wenig gestättigte Fette) und im Produkt gibt es keine Transfette, (teilweise-)gehärteteten Fette oder Glycidol-Fettsäureester. Lediglich die künstlich zugesetzten Vitamine sind in meinen Augen unnötig. Ich wüsste selbst nach ausgiebigem Lesen Ihres Artikels und nach weiterer Recherche keinen Grund, warum ich klassische Produkte Becel Original(ode rähnlich zusammengesetzten Produkten) vorziehen sollte.
Viele Grüße,
Roman
Lieber Roman,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Wir dürfen Ihnen zu einzelnen Produkten kein Auskunft geben. Doch wenn Sie sich die Inhaltsstoffe ansehen, können Sie sicherlich entscheiden, ob das Produkt gut für sie ist oder nicht.
Viele Margarinen enthalten Inhaltsstoffe wie modifizierte Fette, Aromen und Vitamine, die durch eine industrielle Verarbeitung hergestellt wurden und mit natürlichen Inhalsstoffen nicht viel zu tun haben. Die meisten Margarinen werden auf der Basis von Sonnenblumen- und Rapsöl hergestellt. Allerdings werden diese Öle vor ihrer Verarbeitung mit verschiedenen chemischen Stoffen behandelt, welche beispielsweise die natürlichen Pigmente im Öl bleichen und verhindern sollen, dass das Öl ranzig wird. Diese Chemikalien sind nicht besonders förderlich für unsere Gesundheit. Zudem wird Rapsöl vor der Weiterverarbeitung zu Margarine sehr hoch erhitzt, was in in der Tat zur Bildung von Transfetten führt.
Wenn Sie naturbelassene Fette wie beispielsweise Kokosöl verwenden, brauchen Sie sich keine Gedanken über künstliche oder chemisch behandelte Inhaltsstoffe machen.
Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.