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Wie Sie Kräuter gegen Viren einsetzen können

Kaum jemand weiss, welche Kräuter oder auch Gewürze im Kampf gegen Viren eingesetzt werden können. Wir erklären, welche Kräuter eine Anti-Virus-Wirkung haben und wie Sie diese anwenden können.

Stand: 15 Mai 2026
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Sie finden alle im Laufe des Artikels genannten weiterführenden Artikel, wenn Sie die jeweiligen Titel oder auch einzelne Suchbegriffe daraus in unser Suchfeld eingeben.

Kräuter mit Anti-Virus-Wirkung

In der Naturheilkunde werden Kräuter schon seit Jahrtausenden gegen Krankheiten eingesetzt. Heute weiss man, dass viele dieser Kräuter deshalb so heilsam wirken, da sie Bakterien vertreiben oder aber das Immunsystem des Patienten stärken können, so dass dieses den Organismus eigenständig gegen die Eindringlinge verteidigen kann.

Inzwischen hat sich ausserdem gezeigt, dass viele Kräuter auch Viren bekämpfen, indem sie beispielsweise deren Vermehrung stoppen oder ihr Eindringen in die Wirtszellen verhindern.

Zu den häufigsten Viruserkrankungen gehören die ganz normale Erkältung mit Schnupfen und Husten, aber auch die Grippe, Herpes, Hepatitis, Magen-Darm-Grippen und viele mehr.

Wir stellen nachfolgend in aller Kürze wichtige antiviral wirksame Kräuter vor. Details dazu sowie Tipps, wie Sie die Kräuter in Ihr persönliches Anti-Virus-Präventionsprogramm integrieren können, erklären wir im dazu gehörenden Hauptartikel, den Sie auf unserer Seite finden.

Hinweis von der Redaktion

Zu den nachfolgend aufgeführten Kräutern und deren antiviralen Wirkungen fehlen häufig die entscheidenden klinischen Studien, so dass meist "nur" In-vitro-Studien oder Tierstudien vorliegen.

Selbstverständlich liegen zur Wirkung der genannten Kräuter und Lebensmittel gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund der Kürze der Zeit noch keine Studien vor. Grundsätzlich sollten Personen, die nichts ohne Evidenz anwenden, mit den nachfolgenden Anwendungstipps vorsichtig sein und nur das tun, was ihr Arzt rät.

Oregano gegen Viren

Oregano wirkt u. a. deshalb gegen Viren, weil sein Wirkstoff Carvacrol die Aktivität verschiedener Viren hemmen kann (3), z. B. Noroviren (1), Herpesviren, Rotaviren oder auch typische Husten- und Schnupfenviren.

* Hier finden Sie BIO-Orgeanoöl in Kapseln

Knoblauch gegen Viren

Knoblauch ist eines der am besten untersuchten Lebens- und Naturheilmittel. Er bringt – äusserlich angewandt – virenbedingte Warzen zum Verschwinden und zeigt in klinischen Studien die hemmende Wirkung gegen Grippe- und Schnupfenviren (15) sowie gegen Viren, die Lungenentzündungen verursachen können.

Knoblauch gehört auch zur Rezeptur des natürlichen Antibiotikums, das Sie sich selbst herstellen können. Eine andere Möglichkeit der regelmässigen Knoblaucheinnahme sind Knoblauchextraktkapseln oder eine Knoblauchkur.

* Hier finden Sie einen schwarzen Knoblauch-Extrakt in Kapseln

Salbei gegen Viren

Salbei wird traditionell als Tee oder Pastillen gerne bei Halsschmerzen oder Heiserkeit eingenommen. Die Heilpflanze hemmt Bakterien und Entzündungen, aber auch Viren (6). Salbei verhindert dabei das Eindringen der Viren in die Wirtszellen (8).

* Salbei-Extrakt in Kapseln finden Sie hier unter diesem Link

Muskatellersalbei

Muskatellersalbei- Extrake (Salvia sclarea) haben immunmodulatorische Wirkungen und verbessern die Immunantwort auf Virusinfektionen. (32)

* Hier finden Sie Muskatellersalbei als Ätherisches Öl

Echinacea gegen Viren

Echinacea wird häufig in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr eingenommen. Die Pflanze stimuliert das Immunsystem, erhöht die Zahl der Abwehrzellen (16) und hemmt gleichzeitig Influenza-Viren (17)

* Hier finden Sie Echinacea mit Vitamin C

Holunderbeeren gegen Viren

Holunderbeeren sind ein traditionelles Heilmittel gegen Grippe und Erkältung (19). Während es bei vielen anderen Heilpflanzen nur In-vitro-Studien oder allenfalls Tierstudien gibt, konnte Holunderbeerensirup in einer Studie mit 180 Personen seine antivirale Kraft unter Beweis stellen (18). Wie man Holunderbeerensirup selber machen kann, erfahren Sie auf unserer Seite: Holunderbeerensirup selbst gemacht

Astragalus gegen Herpes- und Grippeviren

Astragalus (Tragant) zählt in der Traditionellen Chinesischen Medizin mit zu den beliebtesten Heilpflanzen. Sie reguliert die Abwehrreaktionen des Körpers (20) und zeigte in Studien hemmende Wirkung auf Vogelgrippeviren (23).

* Astragaluskapseln gibt es hier: Astragalus

Ingwer gegen Viren

Der tägliche Ingwer-Shot gehört fast schon zwingend zum Präventionsprogramm gegen Vogelgrippenviren (25) dazu, etwa gegen Grippe- oder Erkältungsviren (27) (28). Natürlich kann der Ingwer auch hochkonzentriert in Tropfen- oder Kapselform eingenommen werden.

* Ingwerkapseln erhalten Sie hier: Ingwerkapseln

Kurkuma

Kurkuma, die Gelbwurz, ist längst weithin für ihre antioxidativen, entzündungshemmenden und krebsfeindlichen Wirkungen bekannt. Zusätzlich zeigt der Wirkstoffkomplex Curcumin eine hemmende Wirkung auf zahlreiche Viren, darunter Grippeviren sowie gleichzeitig auf bakterielle Krankheitserreger (30), wie z. B. Staphylokokken (29).

Zur Vorbeugung kann aber auch das verstärkte Kochen, also Würzen mit Kurkuma wirksam sein, etwa mit Hilfe unserer 7-Tage-Kurkuma-Kur, die ihnen zeigt, wie Sie täglich höhere Kurkumadosierungen auf köstliche Art und Weise zu sich zu nehmen können.

* Hier finden Sie Curcumin-Forte

Wie Sie die Kräuter gegen Viren richtig anwenden können

Weitere Kräuter und Heilpflanzen mit Anti-Virus-Wirkung sowie deren Anwendungsmöglichkeiten finden Sie in unserem entsprechenden Hauptartikel (inkl. der zugrundeliegenden Studien): Hausmittel mit Anti-Virus-Wirkung auf unserer Seite.

Korrektur/Ergänzung vom 22.4.2020

Obwohl die passenden Studien zu diesem Artikel - wie im obigen Absatz erklärt - im entsprechenden Haupttext zu finden sind, fügten wir sie hier zusätzlich ein. Sie finden diese unten im Quellverzeichnis.

Unter "Kräuter mit Anti-Virus-Wirkung" fügten wir heute sicherheitshalber den Hinweis ein, der auch schon in unserem Haupttext zu finden war.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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