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Wie Fasten Brustkrebs vorbeugt

Wie Fasten Brustkrebs vorbeugt

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(Zentrum der Gesundheit) – Mit Fasten können viele Krankheiten positiv beeinflusst, wenn nicht gar gestoppt oder geheilt werden. Ein vollständiges Fasten, also Nichtessen, ist dabei gar nicht erforderlich. Auch andere Fastenformen können helfen – sogar bei Krebs. Lange wurden die heilenden Auswirkungen des Fastens von der Schulmedizin bezweifelt. Zahlreiche Studien zeigen jedoch inzwischen, dass Zweifel unberechtigt sind. So untersuchten Forscher kürzlich, wie eine bestimmte Fastenart das Brustkrebsrisiko reduzieren kann.

Risikofaktoren für Brustkrebs

Viele Faktoren können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an Brustkrebs zu erkranken. Dazu gehören einerseits Faktoren, wie etwa das Alter, die natürlich nicht beeinflusst werden können. Andererseits jedoch gibt es viele Faktoren, auf die jede Frau sehr wohl Einfluss nehmen und somit ihr Brustkrebsrisiko verringern kann.

Ausser Frage steht inzwischen, dass ein ungesunder Lebensstil (z. B. mangelnde Bewegung, Alkoholkonsum), Umwelteinflüsse (z. B. Umweltgifte), Medikamente (Hormonersatztherapie) und eine falsche Ernährung die Entstehung von Brustkrebs weitaus mehr fördern als beispielsweise die genetische Veranlagung.

So könnten neuesten medizinischen Erkenntnissen zufolge allein in Deutschland durch das Vermeiden von Übergewicht jährlich rund 13.000 Brustkrebsfälle vermieden werden. Bei Frauen, die bis nach den Wechseljahren zwischen 10 und 15 Kilogramm zunehmen, steigt die Brustkrebsgefahr um satte 40 Prozent.

Doch Catherine Marinac und ihre Kollegen von der University of California haben nun anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen aufgezeigt, dass in Bezug auf das Essen nicht nur die Menge, sondern auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme ausschlaggebend ist.

Nachtfasten verringert Brustkrebsrisiko

Während der Nacht isst man für gewöhnlich nicht. Diese Zeit des Nichtessens wird als Nachtfasten bezeichnet. Die in der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention veröffentlichte Studie von Marinac zeigte nun, dass ein länger andauerndes nächtliches Fasten das Risiko verringert, an Brustkrebs zu erkranken.

Bei den Studienteilnehmerinnen dauerte die Nachtfastenzeit durchschnittlich 12 Stunden. Das heisst, manche assen auch länger nichts, andere wiederum blieben bei einer kürzeren Nachtfastendauer.

Je länger nun die Nachtfastenzeit anhielt, umso weniger Kalorien nahmen die betreffenden Frauen tagsüber zu sich und umso seltener litten sie an Essattacken. Gleichzeitig wiesen die Frauen umso bessere Blutzuckerwerte auf, je länger sie nachtfasteten. Jede dreistündige Steigerung des Nachtfastens ging mit einem um 4 Prozent niedrigeren Blutzuckerspiegel nach den Mahlzeiten einher – und das unabhängig davon, wie viel die Frauen letztendlich gegessen hatten. Je niedriger jedoch wiederum der Blutzuckerspiegel, umso geringer das Risiko für Brustkrebs.

Hoher Blutzucker fördert Brustkrebs

Ein hoher Blutzuckerspiegel spielt bei der Entstehung von Brusttumoren und auch anderen Krebserkrankungen eine grosse Rolle, da er das Wachstum von Tumorzellen fördert.

Über die konkreten Zusammenhänge ist bisher noch immer zu wenig bekannt, aber es steht fest, dass die bösartigen Krebszellen Zucker benötigen, um überhaupt existieren zu können. Dies erklärt auch, warum bei Frauen mit Diabetes Typ 2 eine um 30 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit besteht, an Brustkrebs zu erkranken.

Catherine Marinac sagt:

"Die Ausdehnung der Nachtfastenzeit könnte eine ganz neue Strategie sein, um das Brustkrebsrisiko zu reduzieren. Es handelt sich um eine einfache Umstellung der Nahrungsaufnahme, die von den meisten Frauen verstanden und auch umgesetzt werden kann – und zwar ohne das komplizierte Zählen von Kalorien oder Nährstoffen."

Wenn Sie nun mehr über die praktische Umsetzung einer verlängerten Nachtfastenzeit und deren gesundheitliche Vorteile erfahren möchten, finden Sie unter dem folgenden Link weitere interessante Informationen: Intermittierendes Fasten – Der gesunde Essrhythmus.

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Quellen:



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