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Gehirnaktivität fördert Hirntumoren

Gehirnaktivität fördert Hirntumoren

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(Zentrum der Gesundheit) – Bösartige Hirntumoren sind zwar relativ selten, dafür aber besonders aggressiv und schwer heilbar. Aus diesem Grund sind Wissenschaftler heute auf der ganzen Welt darum bemüht, neue Therapiewege zu finden. Dabei werden auch alternative Heilmittel nicht ausgeschlossen, um den Gehirnkrebs zu behandeln. Eine aktuelle Studie hat nun interessante Zusammenhänge ergeben, die zeigen, dass Hirntumoren umso schneller wachsen, je aktiver das Gehirn ist, je mehr also der Betroffene denkt.

Gehirnkrebs

Rund zwei Drittel aller Hirntumoren sind gutartig. Sie wachsen langsam und sind in der Regel gut behandelbar.

Bösartige Hirntumoren machen nur etwa 2 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Sie wachsen schnell, dringen auch in gesundes Gewebe ein und haben leider eine schlechte Prognose. Lautet die Diagnose "bösartiger Hirntumor", handelt es sich zu 80 Prozent um sogenannte Gliome.

Gehirnkrebs und die Ursachenforschung

In Bezug auf die Entstehung von Gliomen steht die Wissenschaft noch grossteils vor einem Rätsel – und es gibt inzwischen viele Theorien.

So wird beispielsweise diskutiert, ob auch Mobiltelefone Gehirnkrebs auslösen können, worüber wir für Sie bereits berichtet haben: Handys verursachen Hirntumore.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte den intensiven Gebrauch von Handys jedenfalls als "möglicherweise krebserregend" ein und stellte zudem ein erhöhtes Risiko fest, durchs häufige Telefonieren mit dem Handy an einem Gliom zu erkranken.

Forscher von der Stanford University haben sich nun besonders intensiv mit dem Wachstum von Gliomen auseinandergesetzt und dabei eine interessante Entdeckung gemacht.

Hirntumoren zapfen Nervenzellen an

Die in der Fachzeitschrift Cell veröffentlichte Studie hat ergeben, dass Hirntumoren umso stärker und schneller wachsen, je höher die Gehirnaktivität des jeweiligen Menschen. Gehirntumoren können die Nervenzellen im Gehirn "anzapfen" und daraus offenbar Energie gewinnen. Je näher Gliome daher an hoch aktiven Nervenzellen gelegen sind, desto schneller wachsen sie auch.

Dieselben Nervenzellen ermöglichen es uns jedoch zu denken, zu lernen oder auch Erinnerungen zu speichern.

Das bedeutet: Bei Hirntumoren wäre es gut, das Denken einzustellen. Daher können auch Beruhigungsmittel und andere Drogen, die das Denken massiv einschränken, das Wachstum von Gliomen verlangsamen. Natürlich kann man nun als Betroffener nicht permanent Beruhigungsmittel nehmen, zumal der Krebs dadurch nicht vollständig beseitigt werden könnte.

Dr. Tracy Batchelor, Leiter des neuro-onkologischen Programms am Massachusetts General Hospital, hat an besagter Studie zwar nicht teilgenommen, bezeichnet diese aber als besonders wichtig. Er sagt:

"Wir haben bisher keine Therapie gegen hochgradig bösartige Gliome. Aber die Entdeckung, dass zwischen dem Tumorwachstum und der Gehirntätigkeit eine Verbindung besteht, eröffnet ein Fenster für die Erforschung neuer Behandlungsmethoden."

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Gehirnkrebs und die Alternativmedizin

Gerade bei unheilbar geltenden Tumorerkrankungen werden selbst von Schulmedizinern oft alternative Heilmethoden (z. B. Homöopathie) empfohlen, die zumindest die Lebensqualität verbessern können.

So hat beispielsweise Professor Sen Pathak von der University of Houston mit den homöopathischen Mitteln Ruta C6 und Calcium phosphoricum D3 Untersuchungen an 15 Patienten mit Gehirnkrebs durchgeführt. Aufgrund der Behandlung bildeten sich die Tumoren bei sechs von sieben Patienten mit Gliomen vollständig zurück.

Zudem konnten auch bereits mit Weihrauch (Boswellia serrata) bemerkenswerte Erfolge in der Gehirntumorbehandlung erzielt werden. In einer Studie erhielten 44 Tumorpatienten für eine Woche dreimal vier Kapseln des Nahrungsergänzungsmittels H15 pro Tag (entspricht 4200 mg Weihrauchextrakt pro Tag). Bei 60 Prozent der Probanden bildeten sich die vom Krebs verursachten Hirnschwellungen, die oft zu Kopfschmerzen, Lähmungen und Sprachstörungen führen, um mehr als 75 Prozent zurück.

Inzwischen wird Weihrauch schon an mehreren Universitätskliniken erfolgreich eingesetzt. Weitere interessante Informationen zum Anti-Krebsmittel Weihrauch finden Sie hier.

Und wenn man besser weniger denken sollte, um das Tumorwachstum einzuschränken, wäre vielleicht so oft wie möglich eine intensive Meditation die Lösung. Denn hier heisst das Ziel schliesslich: Nichts denken.

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Quellen:



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