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  • Person mit einer deutschen Bratwurst mit Senf und Ketchup
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Diese Snacks erhöhen Ihr Herz-Kreislauf-Risiko

Die Ernährung vieler Menschen wäre gar nicht so schlecht, wenn da nicht die Snacks wären. Oft machen die kleinen Mahlzeiten zwischendurch alle Mühen um eine gesunde Ernährung wieder zunichte. Besonders stärkereiche Snacks erhöhen das Herz-Kreislauf-Risiko. Genauso gibt es aber auch gesunde Zwischenmahlzeiten.

Stand: 13 April 2026
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Snacks, die besonders ungesund sind

Haben auch Sie einen Lieblingssnack? Eine kleine Zwischenmahlzeit, die Sie regelmäßig für den kleinen Hunger zu sich nehmen? Dann sollten Sie diese künftig vielleicht gegen etwas anderes austauschen - zumindest dann, wenn es ein recht ungesunder Imbiss ist und wenn Sie Ihr Herz schützen möchten.

In einer Studie, die im Juni 2021 im Journal of the American Heart Association veröffentlicht wurde, ergab sich, dass stärkereiche ungesunde Snacks das Risiko, an einem Herz-Kreislauf-Leiden zu versterben, enorm erhöhen (1).

Werden hingegen Mahlzeiten in Form von Früchten, Gemüse oder Milchprodukten verzehrt, dann sinkt nicht nur das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, sondern auch das Risiko eines Krebstodes.

Ungesunde Snacks erhöhen Herz-Kreislauf-Risiko um bis zu 57 %

Professor Ying Li, Ph.D., Ernährungswissenschaftler und Leiter der Studie analysierte mit seinem Team die Daten von über 21.500 Teilnehmern der National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES).

Schaute man sich das Krankheits- bzw. Sterberisiko an, ergab sich das Folgende:

Wer typisch westliche Mittagsmahlzeiten aß, hatte ein um 44 Prozent höheres Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.

Derartige Mahlzeiten bestanden insbesondere aus Back- und Teigwaren, Fett (Butter, Schmalz), Käse, Zucker, rotem Fleisch, Geflügel und gepökeltem Fleisch oder Wurstprodukten.

Wer mittags lieber Früchte aß (z. B. mit Quark oder Joghurt oder allein für sich), hatte ein um 34 Prozent reduziertes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.

Wer abends vorwiegend Gemüse mochte, reduzierte damit sein Herz-Kreislauf-Sterberisiko um 23 Prozent und sein Risiko, an anderen Krankheiten zu sterben um 31 Prozent.

Wer zwischendurch, also nach einer beliebigen Mahlzeit einen ungesunden stärkereichen Snack verspeiste, hatte hingegen ein bis zu 57 Prozent erhöhtes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Das Risiko, an einer anderen Krankheit zu sterben, stieg um bis zu 52 Prozent.

Mit „stärkereiche“ Snacks sind Kartoffelprodukte wie Pommes frites, Frühstückskartoffeln (in Fett gebratene Kartoffelwürfel) oder gefüllte Backkartoffeln (z. B. mit Ei und Schinken gefüllt) gemeint. In dieser Gruppe wurden auch am meisten Eier und Milch verzehrt.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es ebenfalls an

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich nicht nur die verzehrte Menge eines Lebensmittels auf die Gesundheit auswirken kann, sondern dass es für eine optimale Gesundheit auch auf die Tageszeit ankommt, wann ein Lebensmittel verspeist wird“, so Professor Ying Li.

Daher sollten künftige Ernährungsrichtlinien auch Empfehlungen zu diesem idealen Zeitpunkt enthalten (2).

Fazit: Wie Sie ungesunde Snacks meiden

Wenn Sie die Erkenntnisse aus obiger Studie umsetzen und ungesunde Snacks künftig meiden möchten, könnten Sie z. B. das Frühstück ausfallen lassen und Intervallfasten (das noch zusätzliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt). Auch in der vorliegenden Studie zeigte das Auslassen des Frühstücks keine Nachteile.

Sie können aber natürlich auch frühstücken, wählen dann aber ein gesundes Frühstück. Mittags könnten Sie eine Früchtemahlzeit zu sich nehmen und abends essen Sie ein Gemüsegericht.

Stärkereiche ungesunde Zwischenmahlzeiten (Back- und Teigwaren aus Weißmehl oder Kartoffelprodukte), die womöglich noch viel Fett und/oder Zucker enthalten, tauschen Sie gegen gesunde Zwischenmahlzeiten aus (Vollkorntoast mit Hummus, Gemüsesticks mit Dip, Gemüsechips mit wenig Salz, Müsliriegel oder Proteinriegel ohne Zucker).

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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