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  • Glas frischer Rote-Bete-Saft mit Gemüse
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Nitrat im Alter ist gut fürs Herz

Nitrat steckt nicht nur in unseren Böden, sondern auch in Spinat, Rucola und Roter Bete. Der Pflanzenstoff kann unsere Gesundheit positiv beeinflussen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie nitratreicher Rote-Bete-Saft die Mundflora verändert und dadurch den Blutdruck senkt. Warum das gerade für ältere Menschen relevant ist, lesen Sie im Artikel.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 11 Mai 2026
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Nitrat – wichtiger Nährstoff für Pflanzen

Der Stoff kommt natürlicherweise im Boden vor. Es handelt sich dabei um eine Verbindung zwischen Stickstoff und Sauerstoff. Pflanzen nehmen ihn aus dem Boden auf – sie benötigen ihn als Nährstoff. Blatt- und Wurzelgemüse wie Spinat, Rucola, Rote Bete und Radieschen sind besonders reich daran.

Die Studienlage deutet schon länger darauf hin, dass nitratreiches Gemüse Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen kann. Dabei spielt die Zusammensetzung der Mundflora eine Rolle, denn im Mund wird der Stoff teilweise zu Nitrit umgewandelt. Nitrit kann im Magen wiederum zu Stickstoffmonooxid umgewandelt werden, das die Blutgefässe erweitert und so zur Senkung des Blutdrucks beiträgt.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Quellen: Im Gegensatz zu Nitritzusätzen in verarbeiteten Fleischwaren gilt der Stoff aus Gemüse nach aktueller Studienlage als unbedenklich und gesundheitsfördernd. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel Natürliches Nitrat verursacht keinen Krebs.

Studie: Rote-Bete-Saft beeinflusst die Mundflora

Eine im Januar 2025 veröffentlichte Studie zeigte nun, dass das Trinken von Rote-Bete-Saft die Mundflora verändert und dadurch die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessert (1).

Insgesamt 75 Probanden – etwa die Hälfte davon zwischen 18 und 30 Jahre alt und die andere Hälfte zwischen 67 und 79 Jahre alt – tranken jeweils zwei Wochen lang entweder nitratreichen Rote-Bete-Saft oder nitratarmen Rote-Bete-Saft (diente als Placebo). Dann verwendeten alle zwei Wochen lang eine Mundspülung. Dazwischen machten sie jeweils zwei Wochen Pause.

Die Forscher wollten herausfinden, ob sich Veränderungen der Mundflora auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken und ob das Alter der Probanden dabei eine Rolle spielt.

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Natürliches Nitrat kann Blutdruck senken

Die Ergebnisse: Das Alter beeinflusst, wie der Körper auf eine nitratreiche Ernährung reagiert. Zwar veränderte sich die Mundflora sowohl der jungen als auch der älteren Probanden nach dem Trinken des nitratreichen Rote-Bete-Safts, der Blutdruck sank hingegen nur bei den älteren Erwachsenen.

Der systolische Blutdruck – also der obere Wert bei einer Messung des Blutdrucks, der den Druck in den Arterien angibt – war bei den älteren Probanden um 7 mmHg niedriger als vor dem Trinken des Safts.

Da der Blutdruck der jungen Probanden schon vor der Studie im Normalbereich lag, könnte dies die Erklärung dafür sein, dass er sich vom Saft nicht beeinflussen liess.

Fazit: Nitratreiches Gemüse essen – Herz stärken

Natürliches Nitrat in der Ernährung, wie etwa in Form von Rote-Bete-Saft, ist eine einfache Massnahme, um die Herz-Kreislauf-Gesundheit im Alter durch Veränderungen der Mundflora zu verbessern.

Weitere Informationen zur gesundheitlichen Wirkung von Rote-Bete-Saft finden Sie im Artikel Rote-Bete-Saft – Gesund und wirksam.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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