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  • Ältere Frau vergleicht Wurstpreise in der Fleischabteilung des Supermarkts
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Stark verarbeitete Lebensmittel: Nachteile fürs Gehirn

Stark verarbeitete Lebensmittel wirken sich ungünstig auf das Gehirn aus. Ältere Menschen, die z. B. viele Fertiggerichte, Süßigkeiten und Wurstwaren essen, schnitten bei bestimmten Bereichen der geistigen Leistungsfähigkeit schlechter ab.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
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Beeinflussen stark verarbeitete Lebensmittel das Gehirn?

Stark verarbeitete Lebensmittel sind aus den Supermarktregalen kaum noch wegzudenken. Dazu gehören Wurstwaren, Chips, Kekse, Kuchen, Süßigkeiten, Eis, Frühstückscerealien, industriell hergestelltes Brot, Fast Food und Softdrinks.

Meistens enthalten sie viel Zucker, Salz oder ungünstige Fette und gleichzeitig nur wenige Ballaststoffe, wenige gesunde Pflanzenstoffe und wenige Vitalstoffe.

Ein hoher Verzehr dieser Produkte wird bereits mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht.

(In unserem Artikel Nahrungsergänzungen für Ihr Gehirn finden Sie viele Tipps, die Ihr Gehirn gesund und leistungsfähig halten.)

Gehirn leidet unter Fertigprodukten

Nun zeigt eine große Langzeitstudie von 2026, dass wahrscheinlich auch das Gehirn im Alter betroffen ist (1) und unter den vielen Fertigprodukten leidet.

Die beteiligten Forscher werteten in der Beobachtungsstudie die Daten von rund 11.500 Personen aus. Die Teilnehmer waren durchschnittlich 78 Jahre alt und hatten zu Beginn der Untersuchung keine Demenz.

Fertigprodukte verschlechtern geistige Leistungsfähigkeit

Die Teilnehmer, die am meisten stark verarbeitete Lebensmittel aßen (das hieß täglich), schnitten bei Tests der geistigen Leistungsfähigkeit schlechter ab als Personen, die weniger solcher Produkte aßen:

Betroffen waren die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit, der verbale Sprachfluss und die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Letztere beschreibt, wie schnell das Gehirn Informationen aufnehmen, verarbeiten und darauf reagieren kann.

Warum schaden Fertigprodukte dem Gehirn?

Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass diese Lebensmittel nur wenige wertvolle Pflanzenstoffe wie etwa Polyphenole liefern, die sich nachweislich positiv auf das Gehirn auswirken. Und je mehr man davon isst, desto weniger Platz bleibt für gesunde und nährstoffreiche Alternativen wie Obst und Gemüse.

Ganz auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten, kann im oftmals stressigen Alltag aber schwer sein. Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen und mit frischen Zutaten alltagstauglich kochen möchten, finden Sie in unserer veganen Online-Kochschule zahlreiche Kurse mit praktischen Tipps und Anleitungen.

* Im Kurs Schnelle Gerichte zeigen Ihnen unsere Profiköche, wie Sie in nur 30 Minuten gesunde und köstliche Gerichte zubereiten.

Fazit: Weniger stark verarbeitete Lebensmittel fürs Gehirn

Es gibt viele gute Gründe, stark verarbeitete Lebensmittel zu meiden. Wenn Sie überwiegend frisch kochen und reichlich Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und andere wenig verarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen, schaffen Sie eine gute Grundlage für Ihre Gesundheit – auch im Hinblick auf Ihr Gehirn im Alter.

Denken Sie auch beim Kauf von veganen Fertigprodukten daran, dass diese - nur weil sie rein pflanzlich sind - ebenfalls stark verarbeitet sind und zahllose ungünstige Inhaltsstoffe aufweisen können. Lesen Sie daher immer die Zutatenliste und bereiten Sie so viel wie möglich selbst zu.

In unserer ZDG-Kochschule finden Sie auch E-Books mit Rezepten, wie Sie typische Fertigprodukte selbst herstellen können, z. B. in der * Rezeptsammlung Veganes Fleisch, veganen Fisch und veganen Käse selber machen. Im E-Book Vegane Zutaten selbst gemacht wird erklärt, wie Sie vegane Milch, Sahne, Margarine, Saucen, Mayo und vieles mehr selber zubereiten können - frisch und gesund.

Viele weitere Maßnahmen für ein gesundes Gehirn und ein langes gesundes Leben finden Sie in unserem Artikel Longevity – Gesund bis ins hohe Alter.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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