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Omega-3-Fettsäuren gegen Muskelkater

Omega-3-Fettsäuren können gegen Muskelkater helfen. Allerdings vorbeugend. Wenn Sie also nach dem Training künftig weniger Schmerzen haben möchten, dann nehmen Sie regelmässig Omega-3-Fettsäuren.

Stand: 12 Mai 2026
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Omega-3-Fettsäuren lindern Schmerzen durch Muskelkater

Forscher der University of Westminster stellten fest, dass Omega-3-Fettsäuren Muskelkaterschmerzen nach dem Training lindern können (2). Sie bestätigen damit frühere Studien aus den Jahren 2015 und 2016. Diese Studien und weitere natürliche Mittel stellen wir Ihnen im Artikel Natürliche Mittel gegen Muskelkater vor.

Omega-3-Fettsäuren: Wichtige Aufgaben im Körper

Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für den Körper lebensnotwendig sind. Oft ist die Ernährung arm an diesen Fettsäuren, was merkliche Folgen nach sich ziehen kann. Denn sie wirken sich äusserst positiv auf den Organismus aus:

  1. Sie hemmen entzündliche Prozesse,
  2. versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und Spannkraft,
  3. regulieren Cholesterin- und Blutfettwerte,
  4. sind für ein funktionierendes Immunsystem und eine gute mentale Gesundheit wichtig,
  5. verbessern die Durchblutung und
  6. schützen die Gefässe und auch die Gelenke.

Wie Omega 3 Muskelkater lindert

Bei Muskelkater entstehen Mikroverletzungen im Muskel und daraufhin entzündliche Prozesse. Es kommt zu einem Kraftverlust und den typischen Schmerzen. Da die Fettsäuren die Durchblutung fördern und Entzündungen hemmen, beschleunigen sie die Regeneration der Muskulatur und bessern auf diese Weise den Schmerz.

Besserung schon nach 4-wöchiger Einnahme

In der eingangs erwähnten Westminster-Studie, die im Fachmagazin International Society of Sports Nutrition erschien, erhielten die Teilnehmer vier Wochen lang dreimal täglich Omega-3-Kapseln (jeweils 1000 mg) oder ein Placebopräparat. Anschliessend absolvierten sie ein sehr intensives Workout (ein 60-minütiger Bergablauf), mit dem man extremen Muskelkater auslösen wollte, wobei der vorübergehende Muskelschaden aber noch vertretbar und sicher war.

Dann überprüfte man verschiedene Werte (z. B. Interleukin-6 und TNF – zwei Entzündungswerte oder auch das Enzym Creatinkinase (CK), dessen Wert steigt, wenn Zellen geschädigt werden, etwa bei einem Herzinfarkt oder eben auch nach intensivem Sport) sowie die Leistungsfähigkeit in verschiedenen Zeitabständen zum Training.

In der Omega-3-Gruppe waren die Muskelschmerzen nach 24 Stunden deutlich geringer, die Teilnehmer litten also signifikant weniger Schmerzen. Der Interleukin-6-Wert war nur in der Placebogruppe erhöht, nicht in der Omega-3-Gruppe. Die Leistungsfähigkeit war in der Placebogruppe 24 Stunden nach dem Lauf geringer als davor. In der Omega-3-Gruppe war sie nicht merklich gesunken. Bei den anderen Werten (CK und TNF) gab es keine Unterschiede zwischen den Gruppen.

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Angst vor Muskelkater? Besser Omega 3 einnehmen!

Omega 3 kann also Muskelschmerzen reduzieren, so dass die beteiligten Wissenschaftler der Meinung sind, Omega-3-Fettsäuren könnten mehr Menschen zu sportlichen Aktivitäten motivieren (1). Denn viele Menschen meiden Sport, weil sie den anschliessenden Schmerz fürchten. Diese Ausrede gilt jetzt nicht mehr.

Natürlich kommt es auch sehr auf den Trainingszustand eines Menschen und auf das jeweilige Workout an, ob es zu Muskelschmerzen kommen wird oder nicht und wenn ja, wie stark diese sein werden. Dennoch scheint eine gute Versorgung mit Omega 3 die entstehenden Schmerzen merklich lindern zu können.

Da Omega-3-Fettsäuren auch noch viele andere gute Wirkungen und Eigenschaften haben, werden Sie damit noch viele weitere Verbesserungen in Ihrem Befinden bemerken. Auf unserer Seite finden Sie Empfehlungen zur richtigen Dosierung von Omega-3-Fettsäuren bei verschiedenen Beschwerden.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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