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  • Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel. Verschiedene Vitamintabletten in einem Glas
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Nahrungsergänzung senkt Sterberisiko bei Brustkrebs

Bei Brustkrebs können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel die Heilchancen erhöhen. Denn die schulmedizinischen Behandlungsmethoden bei Brustkrebs sind oft strapaziös und schwächen den Körper – mit ungewissem Ausgang. Je besser Patientinnen jedoch über natürliche komplementäre Massnahmen wie z. B. passende Nahrungsergänzungsmittel informiert sind und je konsequenter sie diese umsetzen, desto besser werden herkömmliche Therapien vertragen. Besagte Nahrungsergänzungsmittel senken zudem – laut einer Studie – das Sterberisiko bei Brustkrebs um sage und schreibe ein Drittel.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 09 März 2026
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Nahrungsergänzung verbessert Heilchancen bei Brustkrebs

Immer wieder heisst es, zur Krebsprävention könne man nicht sehr viel tun - allenfalls das Rauchen aufgeben. Weitere Bemühungen hätten so gut wie keine Wirkung. Ja, Krebs sei Zufall, so verkündeten erst kürzlich Forscher.

Doch Krebs ist alles andere als Zufall. Und auch wenn Krebs bereits da ist, kann man dessen Fortschreiten deutlich beeinflussen.

Prof. Sylvia Wassertheil-Smoller und ihr Team am Albert Einstein College of Medicine of Yeshiva University in New York/USA stellten in einer grossangelegten wissenschaftlichen Studie fest, dass Brustkrebspatientinnen sehr wohl etwas tun können.

Sie konnten auf die Daten von mehr als 160.000 Frauen jenseits der Wechseljahre zurückgreifen, die an einer wissenschaftlichen Untersuchung teilgenommen hatten.

Bei fast 8.000 der Frauen wurde im Lauf der Studie invasiver Brustkrebs diagnostiziert.

Invasiv bedeutet, dass der Krebs schon von den Milchdrüsen ins Brustgewebe gestreut hatte.

Vitamine und Mineralien – Ideale Nahrungsergänzung bei Brustkrebs

Die Forscher stellten fest, dass das Sterberisiko durch invasiven Brustkrebs bei jenen Frauen, die eine Nahrungsergänzung wie z. B. Multivitamin- und/oder Mineralstoffpräparate einnahmen, um 30 Prozent niedriger war als bei den anderen Studienteilnehmerinnen (1)

Weitere mögliche Gründe für ein verringertes bzw. erhöhtes Sterberisiko konnten ausgeschlossen werden, wie z. B. die Einnahme anderer Präparate, der Nikotinkonsum, Bildungsstand, ethnische Zugehörigkeit, Gewicht, Alkoholkonsum, körperliche Aktivität, die psychische Gesundheit, das Alter bei der Diagnose und eine mögliche Diabetes-Erkrankung.

Auch nachdem alle diese Faktoren untersucht worden waren, blieb der Zusammenhang deutlich: Eine Nahrungsergänzung aus verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen verringert das Sterberisiko bei Brustkrebs.

Achten Sie bei der Auswahl der Nahrungsergänzungen auf möglichst naturbelassene Präparate.

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Vitamin C

Vitamin C wird am besten in Form von Acerolafruchtpulver, Acerolasaft, Camu Camu-Pulver, Hagebuttenpulver oder Sanddorn eingenommen.

Vitamin E

Vitamin E kann hervorragend über spezielle Öle aufgenommen werden, z. B. mit täglich 1 bis 2 Löffel Weizenkeimöl, dem Öl mit dem höchsten Vitamin-E-Gehalt.

Vitamin D

Vitamin D sollte nach Bedarf dosiert werden. Es wird also zunächst der augenblickliche Spiegel bestimmt und daraufhin die tägliche Dosis bestimmt, die nötig ist, um den erforderlichen Spiegel zu erreichen. Wie das geht, erfahren Sie auf unserer Seite: Vitamin-D-Spiegel – Was Sie wissen müssen

Ein ganzheitliches Mineralstoffpräparat stellt die Sango Meeres Koralle dar. Diese kann idealerweise mit einem Siliziumpräparat kombiniert werden.

Zu den Spurenelementen Zink, Eisen, Kupfer etc. sollten Sie zunächst – wie schon beim Vitamin D Ihre persönlichen Spiegel überprüfen lassen und je nach Ergebnis zu einem entsprechenden Präparat greifen.

Selbstverständlich stellen Sie Ihre Nahrungsergänzung bei Brustkrebs gemeinsam mit Ihrem Orthomolekularmediziner, Ihrem ganzheitlichen Arzt oder Ihrem Heilpraktiker zusammen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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