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Vitamin-D-Mangel erhöht das Demenzrisiko

Ein Vitamin-D-Mangel wird mit immer mehr Beschwerden in Verbindung gebracht. In einer Langzeitstudie zeigte sich, dass ein Mangel an Vitamin D die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Demenz zu erkranken, signifikant erhöhen kann. Die richtige Versorgung mit Vitamin D ist also bis ins hohe Alter äußerst wichtig.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 24 April 2026
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Mehr Demenz bei Vitamin-D-Mangel

Dr. Thomas J. Littlejohns von der American Academy of Neurology untersuchte mit seinem Team Blutproben von insgesamt 1.658 Studienteilnehmern auf ihren Gehalt an 25-Hydroxy-Vitamin-D – einer Vorstufe von Vitamin-D.

In den darauf folgenden Jahren testeten sie die Patienten auf Demenz-Symptome. Es zeigte sich, dass 171 Studienteilnehmer im Laufe der Studie an Demenz erkrankten, 102 davon an Alzheimer.

Diese Diagnosen verglichen die Wissenschaftler nun mit den festgestellten Blutwerten. Dabei kam heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, mit sinkendem Vitamin-D-Spiegel stieg.

Bei einem mittelmäßigen Mangel an 25-Hydroxy-Vitamin-D war das Demenzrisiko 1,53-mal größer als bei einem gesunden Vitamin-D-Spiegel. Bei einem schweren Vitamin-D-Mangel war das Risiko sogar 2,25-mal größer.

Für Alzheimererkrankungen haben die Wissenschaftler separate Werte ermittelt. Schon ein moderater Mangel an 25-Hydroxy-Vitamin-D im Serum erhöhte das Alzheimer-Risiko um das 1,69-Fache, ein starker Mangel erhöhte das Risiko um das 2,22-Fache.

Das Resultat der Studie ist also eindeutig: Ein Vitamin-D-Mangel erhöht das Demenz-Risiko ganz enorm (1).

Ältere Menschen leiden häufig an Vitamin-D-Mangel

Vitamin D ist eher ein Hormon als ein Vitamin. Denn es kann mit Hilfe von UV-Strahlung (Sonnenlicht) vom Organismus selbst hergestellt werden.

Das ist auch der Grund, weshalb gerade ältere Menschen oft einen Vitamin-D-Mangel haben. Denn mit zunehmendem Alter verlassen sie das Haus immer seltener. Und selbst wenn sie sich draußen aufhalten, meiden sie meist die Sonne.

Wird Vitamin D in diesen Fällen nicht als Nahrungsergänzung eingenommen, kann ein Vitamin-D-Mangel mit ungünstigen Folgen entstehen - zumal auch Lebensmittel kaum Vitamin D enthalten (mit wenigen Ausnahmen).

Wie kann man seinen Vitamin-D-Spiegel optimieren?

Der erste Schritt zur Optimierung des persönlichen Vitamin-D-Spiegels ist ein entsprechender Test, damit man seinen aktuellen Status kennt. Lassen Sie den Test bei Ihrem Hausarzt oder Heilpraktiker durchführen. Dieser ist meist genauer und zuverlässiger als ein Heimtest.

Wenn Sie dennoch lieber für sich zu Hause testen möchten, dann könnten Sie das mit dem folgenden Test tun.

* Hier finden Sie einen Vitamin-D-Test.

Anhand Ihres Ergebnisses kann man dann die individuell passende Vitamin-D-Dosis bestimmen. Denn die Einnahme des Vitamins ist die beste und sicherste Form, für einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu sorgen.

Wie Sie die für Sie nötige Vitamin-D-Dosis herausfinden und worauf Sie sonst noch bei der Einnahme von Vitamin D achten sollten, erklären wir in unseren Artikeln Vitamin D - Die richtige Einnahme und Vitamin-D-Spiegel - Was Sie wissen müssen.

Sie finden beide Artikel, wenn Sie nach unten scrollen, bei den weiterführenden Artikeln.

* Hier erhalten Sie hochwertige und individuell dosierbare Vitamin-D-Tropfen.

Auch haben wir ein PDF mit Tabellen, die zeigen, wie viel Vitamin D Sie bei welchem Ist-Status nehmen müssen, um Ihren Zielwert zeitnah und gut verträglich zu erreichen. Das PDF können Sie gerne per E-Mail bei uns anfordern (Stichwort "Tabelle Vitamin-D-Spiegel").

Fazit: Vitamin D optimieren - Demenzrisiko senken

Optimieren Sie daher Ihren Vitamin-D-Spiegel - und senken Sie auf diese Weise Ihr Demenzrisiko. Denn Vitamin D scheint ein wichtiger Risikofaktor in Sachen Demenz und Alzheimer zu sein.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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