Pflanzliche Mittel bei Arthrose gefragt
Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, die häufig die Hüfte oder die Knie betrifft, aber grundsätzlich in jedem Gelenk auftreten kann. Sie geht mit Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit einher.
Es gibt viele naturheilkundliche Maßnahmen, die bei der Gelenkerkrankung helfen können – zum Beispiel Teufelskralle, Weidenrinde, Chondroitinsulfat oder MSM.
Auch Kurkuma und Weihrauch gelten als wirksam. Belgische Forscher prüften in einer Studie von 2025, wie sich die gemeinsame Einnahme der beiden Präparate auf die arthrotischen Gelenke auswirkt (1).
Weihrauch und Kurkuma kombinieren
An der Studie nahmen 162 Personen mit Hand-Arthrose teil. Rund die Hälfte der Probanden nahm 3 Monate lang jeweils zwei Mal täglich ein standardisiertes und patentiertes Kombipräparat aus Kurkuma (Curcumin) und Weihrauch (Boswelliasäuren) ein.
Jede Tablette enthielt einen Extrakt aus 200 mg Curcumin und rund 33 mg Boswelliasäuren – zudem noch 1,4 mg Vitamin D3. Die Kontrollgruppe erhielt ein Placebo.
* Hier erhalten Sie das in der Studie verwendete Präparat.
Spürbar weniger Schmerzen – schon nach 1 Monat
Nach 3 Monaten berichteten die Personen, die das Kombipräparat genommen hatten, einen signifikanten Rückgang ihrer Schmerzen. Bereits nach einem Monat war ein erster Unterschied zur Kontrollgruppe messbar.
In der Gesamtbewertung ihres Zustands schnitt die Pflanzenmittel-Gruppe ebenfalls besser ab. Die Beweglichkeit der Gelenke verbesserte sich hingegen nicht.
Das Präparat führte bei manchen Probanden zu leichten Magen-Darm-Beschwerden.
Bei einer Person kam es zu einer akuten Hepatitis – einer plötzlichen Entzündung der Leber, welche laut den Autoren wahrscheinlich auf das Präparat zurückzuführen ist. Nähere Infos zu Vorerkrankungen dieser Person lieferte die Studie aber nicht.
Bei Arthrose: Kurkuma und Weihrauch könnten helfen
Bei Personen mit Hand-Arthrose könnte das genannte Präparat die Schmerzen leicht mindern.
Wer etwa mit herkömmlichen Schmerzmitteln nicht gut zurechtkommt oder eine Ergänzung sucht, erhält damit eine vielversprechende Alternative.
Klären Sie die Einnahme am besten mit Ihrem behandelnden Arzt ab – vor allem, wenn Sie bereits Medikamente einnehmen oder Leberprobleme haben.
Was Sie bei Gelenkerkrankungen sonst noch ausprobieren können, lesen Sie in unserem Artikel Arthrose mit natürlichen Maßnahmen verbessern.