THE FOOD CURE: Kann eine Ernährungstherapie bei Krebs helfen?

Sechs Menschen haben Krebs, durchleiden Chemotherapien, Bestrahlung oder Operationen. Als der Krebs schlimmer denn je zurückkommt, entscheiden sie sich gegen die Schulmedizin und für eine besondere Ernährungstherapie, eine radikale pflanzenbasierte Ernährung. Der Film THE FOOD CURE begleitet diese sechs Menschen fünf Jahre lang und zeigt die Höhen und Tiefen ihres Kampfes gegen den Krebs und für ein neues gesundes Leben.

Was würden Sie tun, wenn Sie eine Krebsdiagnose erhalten hätten? Sich der Schulmedizin anvertrauen? Was aber, wenn Sie bereits eine Chemotherapie mit all ihren schrecklichen Nebenwirkungen hinter sich hätten - und der Krebs käme zurück? Was, wenn die Ärzte jetzt sagen würden, Sie müssten erneut durch Chemotherapie und Bestrahlung hindurch, hätten aber nur eine geringe Überlebenschance? Was würden Sie tun?

Die Gerson-Therapie gegen den Krebs

Die sechs Menschen in der Doku THE FOOD CURE haben nicht mehr viel zu verlieren. Sie setzen all ihre Hoffnung in die Gerson-Therapie. Dabei handelt es sich um eine Ernährungstherapie, bei der man stündlich einen frisch gepressten Gemüsesaft aus Bio-Gemüse trinkt und sich salz-, zucker- und ölfrei ernährt. Zusätzlich werden regelmässig Kaffeeeinläufe zur Entgiftung und Entlastung der Leber durchgeführt und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel eingenommen.

Die Gerson-Therapie erhebt nicht den Anspruch, Krebs oder eine andere Krankheit heilen zu können. Ihr Ziel ist es vielmehr, den Körper so zu stärken, dass er eigenständig in der Lage ist, wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. Das Immunsystem soll wieder voll funktionstüchtig werden, damit es Krebszellen erkennen und nebenwirkungsfrei eliminieren kann.

Die Entscheidung gegen die Schulmedizin bedeutet: Schwimmen gegen den Strom!

Im Film wird gezeigt, wie die Patienten zunächst in einer Gerson-Klinik das Prinzip der Therapie kennenlernen und dann zu Hause für mindestens zwei Jahre die strengen Ernährungsregeln einhalten. Sie werden fünf Jahre lang begleitet, da man als Krebspatient nach diesem Zeitraum – so man dann noch lebt – als Krebsüberlebender gilt.

Filmemacherin und Regisseurin Sarah Mabrouk betritt mit ihrer Doku jungfräulichen Boden und zeigt, was es bedeutet, wenn man eine so schwere und häufig tödlich endende Erkrankung wie Krebs quasi im Alleingang mit einer Therapie angehen möchte, die offiziell abgelehnt wird.

Denn die Betroffenen kämpfen nicht nur gegen den Krebs und gegen ihre eigenen Ernährungsgewohnheiten, die es oft schwer machen, die strengen Regeln der Gerson-Therapie einzuhalten. Sie sind zusätzlich mit finanziellen Sorgen konfrontiert und nicht selten mit Ärzten und Familienmitgliedern, die ihre Entscheidung nicht gut heissen und immer wieder davon abraten oder abfällige Bemerkungen fallen lassen.

Die sechs Protagonisten

Die Protagonisten des Films sind Fred (Toronto), Marie (Montreal), Christine (Frankreich), Michele (Mississippi) und Verena (Schweiz). Sie alle entschieden sich gegen die übliche schulmedizinische Therapie und für die Gerson-Therapie. Da es in den USA und in Kanada nicht legal ist, Patienten allein mit einer Ernährungstherapie zu behandeln, gibt es dort keine Gerson-Kliniken. Die Patienten reisten daher nach Mexiko, Chile oder Ungarn.

Der sechste Krebspatient, der in THE FOOD CURE vorgestellt wird, ist Jeremiah, ein 6-Monate-altes Baby mit einer seltenen und gefährlichen Krebsform. Ihm wird eine zweijährige aggressive Chemotherapie verschrieben. Man müsse jedoch mit schweren Nebenwirkungen rechnen, wie Gehirnschäden, Gehörverlust etc. Ja, die Ärzte konnten nicht einmal versprechen, ob Jeremiah überhaupt überleben wird.

Als sich Jeremiahs Eltern gegen die Verordnung entschieden, hatten sie Angst, man würde ihnen das Sorgerecht entziehen und ihr Kind zwangsbehandeln, wie schon so oft geschehen, wenn es Eltern wagten, sich der Schulmedizin zu widersetzen. Jeremiahs Eltern brachten ihr Kind in eine Klinik nach Chile, wo es nach Manuel Lezaeta behandelt wurde, einer der Gerson-Therapie ganz ähnlichen Therapieform aus pflanzlicher Ernährung, Säften, Saunaanwendungen und Heilerdepackungen zur Entgiftung.

Der Film THE FOOD CURE

Wie es den sechs so mutigen und besonderen Menschen heute geht, ob sie noch leben oder den Kampf gegen den Krebs verloren haben, sehen Sie im Film THE FOOD CURE. Bisher sind einzelne Premieren und Sondervorstellungen angesetzt. Die Europa-Premiere findet am 25. Mai 2019 in Zürich statt. Weitere Vorstellungen wird es u. a. in Amsterdam, München, Gauting und Stockholm geben.

Nach Beendigung der Tournee wird es eine DVD und die Möglichkeit zum Online-Streaming geben.

Einen Trailer und die Vorstellungstermine finden Sie auf der Webseite von THE FOOD CURE.

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