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Vitamin C verbessert Gefässfunktionen

Vitamin C verbessert Gefässfunktionen

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(Zentrum der Gesundheit) – In einer Meta-Analyse von 44 klinischen Studien zeigte sich, dass die Aufnahme von mehr als 500 mg Vitamin C am Tag die Funktionen der Blutgefässe bei Herz-Kreislauf-Patienten signifikant verbessern kann. Die Wissenschaftler stellten fest, dass das Risiko dieser Patienten für Arteriosklerose, Diabetes und Herzversagen bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 500 mg Vitamin C drastisch sinkt.

Vitamin C verbessert Endothel-Funktion

Unsere Blutgefässe sind von innen mit dem sog. Endothel ausgekleidet. Diese dünne Zellschicht kontrolliert unter anderem die Aufnahme von Nährstoffen und Sauerstoff aus dem Blut in die umliegenden Gewebe.

Zwar besteht das Endothel nur aus einer einzigen Zellschicht. Flach ausgebreitet würde das gesamte Endothel im menschlichen Körper jedoch eine Fläche von sechs Tennisplätzen einnehmen.

Entsprechend gross ist auch die Bedeutung des Endothels. So spielt es beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks. Die Endothelzellen produzieren Stickstoffmonoxid (NO) und dieses beeinflusst nicht nur den Blutdruck, sondern auch die Blutgerinnung.

Bei einer Entzündung im Körper bindet das Endothel überdies an der betroffenen Stelle Antikörper aus dem Blut, leitet sie ins Innere des Gewebes an den Ort des Geschehens und ist somit auch an der Abwehr von Krankheiten beteiligt.

Demzufolge hat das Endothel einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit, vor allem natürlich im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems.

Eine britische Meta-Analyse der Newcastle University, die im Juli 2014 im Atherosclerosis Journal veröffentlicht wurde, ergab nun, dass eine grosse Menge an Vitamin C die Funktionen des Endothels verbessern kann.

Herz-Kreislauf-Patienten brauchen mehr Vitamin C

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, täglich mindestens 100 mg Vitamin C mit der Nahrung aufzunehmen.

Ammar W. Ashor und Kollegen stellten in ihrer Meta-Analyse jedoch fest, dass Herz-Kreislauf-Patienten erst von mehr als 500 mg Vitamin C am Tag besonders profitieren, während gesunde Studienteilnehmer interessanterweise keine Vorteile von der höheren Dosis zu haben schienen.

Das bedeutet, dass der Effekt von Vitamin C auf das Endothel offenbar abhängig vom allgemeinen Gesundheitszustand ist.

Der Meta-Analyse zufolge verringert die Aufnahme von über 500 mg Vitamin C am Tag das Risiko von Diabetes und Herzversagen um sage und schreibe die Hälfte, das von Arteriosklerose um immerhin 16 %.

Vitamin C: Nicht nur fürs Herz gesund

Auch auf andere Körperfunktionen hat Vitamin C bekanntlich einen äusserst positiven Einfluss.

So stärkt es beispielsweise die Immunabwehr, hilft bei der Fettverdauung und macht als Antioxidans freie Radikale unschädlich. Weiterhin wird Vitamin C eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt.

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Vitamin C aus der Nahrung

Zahlreiche Obst- und Gemüsesorten sind reich an Vitamin C. Wichtig ist jedoch, dass sie in ausreichender Menge verzehrt werden müssen – und das täglich.

An der Spitze der Vitamin-C-Versorger findet sich neben der Camu Camu-Frucht die Acerolakirsche. 100 g der Acerolakirsche enthalten bis zu 1.700 mg Vitamin C – bis zu 35-mal mehr als Zitrusfrüchte.

Auch Hagebutten (1.250 mg) und Sanddorn (200 bis 800 mg) sind erstklassige Vitamin-C-Lieferanten.

Auf Dauer lässt sich der erhöhte Vitamin-C-Bedarf von Herz-Kreislauf-Patienten in der Regel jedoch nur über Supplemente decken. Hier empfiehlt sich beispielsweise das Acerola Pulver. Bereits fünf Gramm des hochkonzentrierten Pulvers liefern die benötigten 500 mg Vitamin C.

Übrigens dienen fast nur Obst und Gemüse der Vitamin-C-Versorgung. Vereinzelte tierische Produkte enthalten zwar ebenfalls Vitamin C, allerdings sind die Gehalte hier verschwindend gering und tragen damit nicht zur Deckung des Tagesbedarfs bei.

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