Gicht
Eine Gicht-Erkrankung, die über mehrere Jahre unbehandelt bleibt, kann sich zu einer chronischen Gicht entwickeln. Eine Gicht-Erkrankung verursacht chronische Schmerzen und Entzündungsreaktionen. Sie ist eine schwere Form der Arthritis.
Purine werden mit der Nahrung zugeführt bzw. vom Körper selbst gebildet. Besonders viele Purine sind in tierischen Lebensmitteln enthalten. Dort sind sie in der Haut und den Innereien in hoher Konzentration zu finden.
Die Harnsäure kann scharfe, nadelähnliche Kristalle ausbilden, die sich besonders in den Gelenken ablagern. Diese Ablagerungen der Harnsäurekristalle erzeugen Schwellung, Rötung, Wärme, Schmerzen und Steifheit in den Gelenken. Zwar sind die Gelenke am häufigsten betroffen, es können sich aber auch Kristallablagerungen unter der Haut und in den Nieren (Nierensteine) bzw. an anderen Stellen des Harntrakts bilden.
Die Harnsäure ist normalerweise im Blut gelöst und wird durch die Nieren gefiltert, bevor sie mit dem Urin ausgeschieden wird. Menschen, die an Gicht leiden, produzieren entweder übermäßig viel Harnsäure oder ihre Nieren haben ein Problem mit der Ausscheidung. Diese Erkrankung wird als Hyperurikämie bezeichnet und wird als solche diagnostiziert, wenn die Harnsäure im Blut einen Wert von 7 mg/dl übersteigt.
Allerdings entwickeln nicht alle Menschen mit einer Hyperurikämie zwangsläufig auch Gicht. Und im Gegensatz dazu gibt es auch Menschen, die an Gicht leiden, obwohl sie normale Harnsäure-Werte aufweisen. In vielen Fällen ist die Ursache der Gicht nicht bekannt (idiopathisch).
Eine Langzeitstudie, die Daten der National Health and Nutrition Examination Survey untersucht hat, kam zu dem Ergebnis, dass erhöhte Harnsäurespiegel das Risiko für tödliche Herzerkrankungen vergrößern.
Man unterscheidet zwischen primärer Gicht unbekannter Ursache und sekundärer Gicht mit genau bekannten Ursachen. Primärer Gicht tritt auf, wenn die Leber zu viele Purine bildet, oder wenn eine angeborene Unfähigkeit zur Purinausscheidung vorliegt. Primäre Gicht ist allerdings selten.
Die sekundäre Gicht tritt deutlich häufiger auf und beruht auf einer starken Übersäuerung des Körpers, einer zugrunde liegenden Erkrankung, oder auf Nebenwirkung der Behandlung einer bestimmten Krankheit. So werden z.B. Diuretika zur Behandlung des hohen Blutdrucks eingesetzt, da sie Wasser aus dem Körper ausschwemmen. Durch den Flüssigkeitsverlust im Blutgefäßsystem wird der Blutdruck gesenkt. Diese Medikamente können Harnsäure im Körper zurückhalten, die dann zu einem Anstieg des Harnsäurespiegels im Blut führen.
Gicht wird manchmal mit einer anderen Form der Arthritis, der so genannten Pseudogicht verwechselt, da auch hierbei vergleichbare Symptome wie Entzündung und Schwellung auftreten. Bei der Pseudogicht bestehen die Ablagerungen allerdings aus Calciumphosphat-Kristallen und nicht aus Harnsäure.
Eine Hyperurikämie geht häufig mit anderen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Nierenerkrankungen und erhöhten Blutfettwerten einher.
Ein akuter Gichtanfall kann durch zahlreiche Faktoren, wie z.B. Stress, kleinere Traumata, starker Alkoholkonsum oder Operationen ausgelöst werden. Forschungen weisen darauf hin, dass heißes und feuchtes Wetter ebenso wie eine Dehydrierung zu einem Anfall führen können.
Mediziner haben folgende Risikofaktoren für Gicht identifiziert:
Im ersten Stadium zeigen sich beim Patienten erhöhte Harnsäure-Werte im Blut (Hyperurikämie), ansonsten sind keine weiteren Symptome vorhanden. Dieses Stadium wird als asymptomatische Hyperurikämie bezeichnet und wird selten medikamentös behandelt.
Auch ohne Behandlung verschwindet das erste Stadium häufig innerhalb von 3 bis 11 Tagen von selbst wieder. Mit einer medikamentösen Behandlung kann die Schmerzattacke innerhalb weniger Stunden unterbrochen werden. Auch wenn zuerst die Schwellung und die Schmerzen wieder verschwinden, tritt die Gichtarthritis in den allermeisten Fällen im selben Gelenk bzw. in einem anderen wieder auf. Meistens ist der Patient für eine gewisse Zeit schmerzfrei.
Das zweite Stadium wird als akute Gichtarthritis bezeichnet. Der Patient entwickelt plötzlich ein heißes, rotes und geschwollenes Gelenk, das durch die Ablagerung der Harnsäurekristalle ausgelöst wird. In den meisten Fällen ist das Großzehengelenk bzw. das Knie betroffen. Diese Anfälle werden oft durch bestimmte Faktoren, wie z.B. chronische Erkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck), Verletzungen, Operationen, Alkohol, stark purinhaltige Lebensmittel, oder bestimmte Medikamente ausgelöst.
Die Gichtanfälle beginnen meist in der Nacht in einem einzelnen Gelenk. Die Schmerzen können so schlimm werden, dass bereits die Bettdecke diese verstärken kann. Schüttelfrost und leichtes Fieber können hinzukommen.
Während des dritten Stadiums hat der Patient keinerlei Symptome und weist eine normale Funktionsfähigkeit der Gelenke auf. Der nächste Gichtanfall tritt im Allgemeinen innerhalb der nächsten 2 Jahre auf, danach folgen weitere Anfälle.
Unbehandelt können die Intervalle zwischen den Attacken immer kürzer, schmerzhafter werden und länger andauern. Mit der Zeit können die Anfälle sich auf weitere Gelenke ausdehnen, wobei dann meistens die oberen Extremitäten, wie z.B. die Finger betroffen sind. Diese Anfälle können zusätzlich von einer Gelenkinfektion (septische Arthritis) begleitet sein.
Bleibt die Gichterkrankung über mehrere Jahre unbehandelt, kann sie sich zu einer chronischen Gicht entwickeln. Während dieser letzten Phase kommt es dann zu chronischen Schmerzen und Entzündungsreaktionen. Die betroffenen Gelenke werden aufgrund der großen Menge abgelagerter Harnsäurekristalle dauerhaft geschädigt. Dabei entstehen knotige Verdickungen, meist in der Nähe der Knöchel bzw. der Fingergelenke, die als Gichttophi bezeichnet werden. Diese lagern sich auch in Knochen und Knorpel, wie z.B. im Ohr, ab.
Grundsätzlich ist es wichtig, den Harnsäurespiegel im Blut in einem normalen Rahmen (unter 7 mg/dl) zu halten. Dieses kann u.a. durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
Wer die Diagnose Arthrose erhält und Informationen zu Ursache und Heilung seiner Gelenkserkrankung wünscht, wird bitter enttäuscht. Die deprimierende Antwort lautet: Unheilbar und Ursache unbekannt! Diese Informationen sind allerdings schlicht falsch. Erfahrungsberichte von Menschen, die ihre Arthrose zum Anlass nahmen, ihr Leben und ihre Ernährung zu ändern, zeigen jedoch: Arthrose ist – je nach Stadium – durchaus so beeinflussbar, dass die Symptome – ganz ohne Medikamente und Operationen – durch eine Ernährungsumstellung komplett verschwinden können.
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Arthritis gilt als unheilbar. Man kennt weder die tatsächliche Ursache der rheumatischen Erkrankung noch eine nebenwirkungsfreie Therapie. Betroffene werden mit zweifelhaften Schmerzmitteln, Entzündungshemmern und sogar Chemotherapeutika ruhig gestellt. Dabei gibt es eine Ernährungsweise, die gemeinsam mit einer Reihe naturheilkundlicher Massnahmen den Körper in einen Zustand versetzen kann, so dass er sich schliesslich selbst von Arthritis oder zumindest einem Grossteil der schmerzhaften für Arthritis typischen Symptome befreien kann.
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Bei Gelenkbeschwerden nehmen viele Patienten inzwischen Chondroitinsulfat und Glucosamine ein – in der Hoffnung damit ihre Knorpelgesundheit fördern zu können. Astaxanthin kann beide ersetzen: Über 80 Prozent der Arthritis-Patienten erfuhren bei einer Studie mit Astaxanthin eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden. Auch bei jahrzehntelanger Arthritis tritt Linderung ein.
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Während die Schulmedizin erst jetzt damit begonnen hat, die medizinischen Eigenschaften von Ingwer zu erforschen, setzen traditionelle chinesische, indische und japanische Heiler schon seit annähernd 3000 Jahren die Wurzel der tropischen Staude nicht nur bei Schmerzen ein, sondern gleich bei einer ganzen Reihe der unterschiedlichsten Beschwerden. Auch bei rheumatischen Gelenkbeschwerden wie Arthritis und Arthrose kann Ingwer hilfreich sein.
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Gelenkschmerzen aufgrund von chronischen Gelenkentzündungen können dazu führen, dass das Leben keinen Spaß mehr macht. Die Schmerzen mit Hilfe von nebenwirkungsreichen Medikamenten zu unterdrücken, ist keine Lösung und lässt die Lebensfreude nicht wirklich zurückkehren. Das Krill-Öl kann im Rahmen einer ganzheitlichen Arthrose- bzw. Arthritis-Therapie ein wunderbarer Bestandteil sein, der für einen noch rascheren Erfolg sorgt.
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Fast jedem leidgeplagten Arthrose-Patienten kommen früher oder später die Lobeshymnen über Glucosamine zu Ohren. Eine neue Studie brachte nun ans Tageslicht, dass Glucosamine noch besser wirken, wenn sie in Kombination mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden. Glucosamin ist ein wichtiger Baustein des Knorpels, der Innenhaut des Gelenks und der sog. Gelenkschmiere (die zähe Substanz im Gelenkspalt).
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Rheuma ist der Überbegriff einer Vielzahl entzündlicher Krankheiten. Der so genannte rheumatische Formenkreis umfasst. Rheuma-Patienten sollten in erster Linie ihre Ernährung von einem erfahren Ernährungsberater überprüfen lassen. Für die Gesundheit schädliche - saure - Nahrung ist die Hauptursache für eine Rheuma-Erkrankung.
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Sulforaphan ist ein natürlicher Stoff aus bestimmten Gemüsearten wie zum Beispiel Brokkoli und Blumenkohl. Wissenschaftler, die eine Gruppe älterer Frauen über einen Zeitraum von 10 Jahren im Rahmen einer noch laufenden Arthritis-Studie beobachten und regelmäßig untersuchen, stellten fest, dass diejenigen Frauen, die besonders gerne Kohlgemüse essen, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Arthritis zu erkranken als solche Frauen, die diese Gemüse nicht mögen.
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Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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Ich bin männlich, 46 Jahre, 187 cm, 77 Kg und kämpfe jeit Jahren mit einem hohen Harnsäurespigel. Ich esse kaum Fleisch und ernähre mich sehr gesund (viel Gemüse, Wasser und wenig Kohlenhydrate) treibe auch viel Sport. Ich vertrage leider keine Harnsäure-Medikamente. Habe ich ein Stoffwechsel-Problem? Über Eure Meinung würdi ich mich freuen! Gruß
Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mit nur wenigen Angaben lässt sich natürlich keine Diagnose stellen. Denken Sie jedoch auch daran, dass nicht nur Fleisch, Fisch und Alkohol den Harnsäurespiegel steigen lassen, sondern auch purinhaltige Lebensmittel wie z. B. Hülsenfrüchte. Da Sie sich jedoch bereits sehr vorteilhaft ernähren, liegt das Problem mit Sicherheit woanders. Mit einem ganzheitlich arbeitenden Therapeuten könnten Sie Ihre Situation besprechen und u. U. die tatsächliche Ursache finden. Sicher wurden bereits Ihre Organfunktionen überprüft. Wenn die Nieren zu wenig Harnsäure ausscheiden, sollten in jedem Fall Massnahmen zur Stärkung der Nieren vorgenommen werden. Sind die Nierenwerte in Ordnung, könnten Sie ein effektives Entsäuerungsprogramm in Erwägung ziehen
Eine Erhöhung der Antioxidantien sorgt dafür, dass Schäden durch freie Radikale (die wiederum durch hohe Harnsäurewerte entstehen) begrenzt werden können. Informationen zu Antioxidantien bzw. einer antioxidantienreichen Ernährung finden Sie hier:
Astaxanthin - Das Super-Antioxidans
Krill-Öl - Das perfekte Rezept der Natur
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ihre Informationen ueber "Gicht" waren ausgezeichnet! dankeschoen