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Adipositas: Hintergründe und Ursachen von Übergewicht

Übergewicht und weitere Gewichtszunahme bekommt man nicht unter Kontrolle, indem man weniger isst und sich mehr bewegt. Viel wichtiger ist es, die richtigen Lebensmittel zu konsumieren, die nicht durch moderne Landwirtschaftsmethoden und industrielle Verarbeitungsprozesse verändert wurden. Sie enthalten die Nährstoffe, die für eine Verbrennung notwendig sind.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Aktualisiert: 02 April 2024

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Übergewicht: Der dramatische Anstieg von Adipositas

Der amerikanische Dokumentarfilm "Super Size Me" begleitet das Experiment eines jungen Mannes, der herausfinden wollte, was geschehen würde, wenn er einen ganzen Monat lang jeden Tag Fast-Food isst. Man kann Morgan Spurlock dabei zusehen, wie er 30 Tage lang drei mal täglich McDonalds-Nahrung zu sich nimmt.

Im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir mehr und mehr über das wachsende Problem von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) in den USA. Währenddessen wird eine gründliche Untersuchung der physischen, mentalen und emotionalen Folgen durchgeführt, die durch zu viel Fast-Food-Konsum hervorgerufen werden.

Adipositas und Übergewicht durch Fast-Food

Im Laufe der Wochen wird Spurlock krank und nimmt sehr schnell zu. Er wird sogar noch schwerer und kränker, als sein Ärzteteam erwartet hatte. Nun stellen sich die folgenden drei Fragen:

  1. Ist es tatsächlich der Fast-Food-Konsum, der für den derzeitigen dramatischen Anstieg von Adipositas verantwortlich ist?
  2. Was macht Fast-Food so ungesund für uns?
  3. Spielen noch andere Faktoren eine Rolle?

Adipositas ist dabei natürlich nicht nur ein amerikanisches Problem. Das krankhafte Übergewicht - auch Fettleibigkeit genannt - breitet sich mit wachsender Geschwindigkeit in der ganzen Welt aus. Die derzeitigen Schätzungen liegen bei weltweit einer Milliarde übergewichtigen Erwachsenen, von denen 300 Millionen an einer Adipositas leiden.

Zahl der Übergewichtigen hat sich in 20 Jahren verdoppelt

Allein in den Vereinigten Staaten hat sich die Zahl übergewichtiger Personen in den letzten 20 bis 25 Jahren verdoppelt. Gegenwärtigen Schätzungen zufolge leiden 30 Prozent der US-Bevölkerung an Adipositas und 65 Prozent sind übergewichtig.

Da die amerikanische Kultur eines der grössten Exportprodukte der westlichen Welt ist, verwundert es nicht, dass ihre Verhaltensweisen - sowie ihre Gesundheitsprobleme - sich schnell rund um den Globus ausbreiten. In anderen Ländern wie Russland, Deutschland und der Tschechischen Republik liegen die Adipositas-Raten von Erwachsenen zwischen 23 und 26 Prozent.

Adipositas und Übergewicht auch bei Jugendlichen

In Australien sind rund 20 Prozent der gesamten erwachsenen Bevölkerung übergewichtig, in Grossbritannien und Kanada liegt die Rate nahe 15 Prozent. Da es gleichfalls einen starken Anstieg übergewichtiger Jugendlicher und übergewichtiger Kinder gibt, werden die Zahlen weiter steigen. Man schätzt, dass allein 22 Millionen Kinder unter fünf Jahren in den USA klinisch übergewichtig sind. Das sind doppelt so viele wie 1980. Noch alarmierender sind die Zahlen bei Jugendlichen, denn diese haben sich seit 1980 verdreifacht, von damals fünf Prozent auf heute 16 Prozent?

Die Folge von Übergewicht: Chronische Krankheiten

Die WHO ist sich des Problems des krankhaften Übergewichts bewusst. Nach ihrer Aussage kosten die vielen ernsthaften chronischen Krankheiten, die mit Adipositas in Verbindung stehen, die Welt Milliarden Dollar bei der Krankenversorgung sowie an verlorenen Arbeitsstunden. Adipositas wird auf der Liste der vermeidbaren Krankheitsursachen nur noch vom Rauchen übertroffen.

Die Fettsucht ist ein grosser Risikofaktor für Arteriosklerose, Diabetes und Krebs - die Krankheiten der modernen industrialisierten Gesellschaft. Das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfall und Depressionen - ganz zu schweigen von den zahlreichen weniger folgenschweren Krankheiten wie Gelenkdegenerationen und Gastritis - ist bei Übergewichtigen ebenfalls weitaus höher.

Im Film macht Spurlock eindeutig die Fast-Food-Industrie für dieses Problem verantwortlich. Er wiederholt das derzeitige Dogma über Adipositas, aber diese Begründung kennen wir bereits:

  1. Zunächst, sagt er, nähmen wir zu viel Nahrung zu uns, zu viele Kalorien.
  2. Zweitens ässen wir zu viel Fett.
  3. Drittens würden wir uns zu wenig bewegen. Immer und immer wieder haben wir diese Erklärungen gehört.

Kriegen wir das nicht in unser Gehirn? Versuchen wir es nicht stark genug? Oder liegt das Problem doch woanders?

Glaubenssätze zum Thema Adipositas

Hier ist eine Liste geläufiger Glaubenssätze zum Thema Adipositas:

  1. Adipositas ist die Folge von Überessen (zu viele Kalorien).
  2. Adipositas ist die Folge der übermässigen Aufnahme von Fett. Fett macht fett.
  3. Adipositas ist die Folge mangelnder Willenskraft und eine Charakterschwäche.
  4. Adipositas ist eine genetische Veranlagung und man kann nichts dagegen tun.
  5. Adipositas wird allein durch den Mangel an körperlicher Bewegung verursacht.

Burger nicht allein verantwortlich

Fast Food und Süssigkeiten sind nicht gesund und tragen zweifelsohne zu Übergewicht bei. Der Anteil der Amerikaner, die regelmässig Fast-Food-Restaurants besuchen, liegt um die 20 %, während der Anteil der übergewichtigen US-Bürger bereits nahe 65 Prozent liegt. Allein Fast-Food-Ketten sind also nicht für das weit verbreitete Übergewicht verantwortlich.

Supermärkte verkaufen nur noch Füllmittel

Es gab eine Zeit, in der Lebensmittel in Supermärkten (aus denen man dann zu Hause seine Mahlzeiten zubereitete) eine weitaus bessere Qualität hatten als das, was man in Fast-Food-Restaurants bekam. Heute muss man auch im Supermarkt die Augen offen halten und findet gute Lebensmittel eigentlich nur noch in der Frische-Abteilung (Obst und Gemüse) und in der Bio-Abteilung (Müslis, vegetarische Brotaufstriche, Vollkornnudeln, Naturreis etc.).

Die Eimer-Theorie

Eine populäre Erklärung für die Ursache des krankhaften Übergewichts basiert auf der "Eimer-Theorie". Diese Hypothese besagt, dass der menschliche Körper wie ein Eimer sei: die Nahrung, die man aufnimmt, füllt den Eimer, und die Bewegungen, die man ausführt, leeren ihn. Folglich überfüllen die Leute, die an Gewicht zunehmen, ihren Eimer und entleeren ihn zu wenig. Also gilt: Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. Aber es ist viel mehr als nur das!

Bedürfnisse des Körpers werden nicht beachtet

Diese Eimer-Theorie nimmt an, dass alle Kalorien gleich behandelt werden könnten, dass alle die gleichen Auswirkungen auf Gesundheit und Krankheit hätten. Sie vergisst dabei, die Unterschiede zwischen gesund und ungesund produzierter Nahrung in Betracht zu ziehen.

Sie vernachlässigt die Unterschiede in der Qualität, die mit jeder Nahrungskategorie verbunden sind. Die tatsächlichen Bedürfnisse des menschlichen Körpers werden von ihr nicht beachtet. Und vor allem ignoriert sie all die anderen komplizierten Faktoren, die neben zu viel Nahrung und fehlender Bewegung zur Entstehung von krankhaftem Übergewicht beitragen.

Funktionsstörungen und pathogene Abläufe

Die Eimer-Theorie geht von der Annahme aus, dass bei jemandem, der Adipositas entwickelt, alle normalen Körperprozesse intakt sind und richtig funktionieren, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Wir müssen die Idee verwerfen, krankhaftes Übergewicht sei das Resultat normaler physiologischer Mechanismen. Damit der Körper diese krankhaften Ansammlungen bilden kann, die mit Übergewicht einhergehen, muss er in einem anderen Operationsmodus arbeiten als normal.

Es sieht beinahe so aus, als befinde sich der Körper in einer Art Überlebensmodus und kreiere den übergewichtigen Typus als allerletzten Versuch, das Leben unter ungewöhnlich rauen Bedingungen, sowohl innerlichen als auch äusserlichen, zu erhalten. Beteiligt sind dabei ganz sicher verschiedene Funktionsstörungen, hormonale und metabolische Abnormitäten und pathogene Einflüsse. Es wird vermutet, dass keine normale, gesunde Person einfach übergewichtig werden könnte, wenn man sie einfach zu viel essen und sich zu wenig bewegen lässt.

Faktoren die bei Adipositas eine Rolle spielen

Andere mögliche Faktoren, die die Entstehung von Adipositas begünstigen, sind multiple Nährstoffmängel, dysfunktionale Organsysteme, aus dem Gleichgewicht geratene endokrine und hormonale Aktivitäten, Sucht, Depression, Erschöpfung, Burnout und Gefühle von psychischer und spiritueller Leere.

Einem übergewichtigen Menschen einfach nur zu sagen, sie oder er solle weniger essen und sich mehr bewegen, ist zu einfach gedacht, um diesem komplexen Zustand effektiv beizukommen. Und genau das ist der Punkt, an dem wir uns befinden. Es ist eine ganzheitliche Beurteilung notwendig, die alle Aspekte beinhaltet, mit denen wir konfrontiert sind. Menschen werden aus verschiedenen Gründen übergewichtig oder, besser, als Folge multipler Faktoren.

Ist Fett das Problem bei Übergewicht?

Natürlich muss auch das heutige Essen überprüft werden:

  1. Welche Nahrung nehmen wir vermehrt zu uns und welche weniger?
  2. Macht Fett essen wirklich übergewichtig und fett?

Der Mensch hat schon immer viel Fett bzw. Öle zu sich genommen. Einige Kulturen erhalten 70 Prozent ihrer Kalorien aus dem Fett, und das hat sich seit tausenden von Jahren von einer Generation zur nächsten wiederholt. Warum sollten wir jetzt damit so ein grosses Problem haben? Wir haben schon immer Fett mit unserer Nahrung aufgenommen - das hat sich nicht geändert. Was sich verändert hat, ist die Art des Fetts, die wir essen.

Zum Beispiel hat der Konsum von Butterfett über die Jahre stetig abgenommen. Der Konsum des äusserst gesunden Kokosöls nahm im Vergleich zu ein paar Jahrzehnten früher ebenfalls rapide ab. Der Grund hierin waren negative Kampagnen der Nahrungsmittelindustrie.

Dagegen ist der Konsum minderwertiger pflanzlicher Öle explodiert - unzweifelhaft aufgrund der Tatsache, dass diese Öle (besonders die gehärteten und teilweise gehärteten Öle) die Hauptbestandteile abgepackter Nahrungsmittel sind, die wir im Supermarkt kaufen.

Eine andere dubiose Zutat, die man neben den pflanzlichen Fetten oft findet, ist Maissirup mit hohem Fructose-Anteil (HFCS, high-Fructose corn syrup, wird in den meisten Softdrinks der USA verwendet, d. Übers.). Wir konsumieren mehr dieser beiden Nahrungszusätze als jemals zuvor.

Der Körper benötigt die richtigen Fette

Die richtige Mischung aus gesättigten und ungesättigten Fetten in guter Qualität ist nötig, um die korrekte Funktionsweise dieser verbundenen Strukturen zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, wird der Körper andere verfügbare Fettmoleküle einbauen. Bei übergewichtigen Menschen enthält die Zellmembran eine entartete Mischung von Fettmolekülen."

Die kurzfristige Folge davon ist, dass die Zellen nicht länger korrekt arbeiten. Die Membran kann nicht mehr als selektive Grenze agieren und lässt alle möglichen Stoffe, die im Blutkreislauf zirkulieren, in die Zelle hinein. Werden die Fettzellen grösser, erlauben sie eine noch grössere Anhäufung der falschen Lipide.

Giftiger Abfall reichert sich im Fettgewebe an

Gesunde Komponenten wie das Enzym Lipase, das Fettmoleküle abbaut, sind nicht mehr vorhanden. Das Fett selbst kann als Speicherareal für fettlösliche Substanzen fungieren, und viele Umweltgifte, denen wir ausgesetzt sind, sind fettlöslich: sie sind "ölig" im Gegensatz zu "wässrig". Folglich reichert sich dieser giftige Abfall im Fettgewebe an und wird auf unbestimmte Zeit eingelagert. Das Fett hat die Fähigkeit, seine eigenen potentiell giftigen Substanzen zu synthetisieren:

Östrogen beispielsweise wird im Fettgewebe von Männern und Frauen produziert. Während ein gesundes Gleichgewicht von Östrogen für die Gesundheit unabdingbar ist, kann eine Überproduktion im Körper alle möglichen Schwierigkeiten verursachen. Östrogen unterstützt das Wachstum und die Bildung von Gewebe, daher bindet es das Fett eher im Körper. Es fördert aber auch das Wachstum von Tumoren.

Adipositas durch Entartung der Nahrungsmittelversorgung

Wir können das Fast-Food nicht für alle unsere Übel verantwortlich machen. In den heutigen Supermärkten sind Nahrungsmittel die Norm, die vollständig aus industriell erzeugten Stoffen bestehen. Künstlich hergestellte Zutaten wie gehärtete und teilweise gehärtete Öle, die in vielen Studien mit verschiedenen chronischen Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Adipositas in Verbindung gebracht wurden, befinden sich in fast allen vorgefertigten Nahrungsmitteln" Hinzu kommen Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und Süssstoffe.

Man kann im Supermarkt nur schwer Erzeugnisse finden, die keinen Zucker oder hochkonzentrierten Maissirup enthalten. Genetisch veränderte Organismen sind mittlerweile weit gebräuchlich und in schätzungsweise 70 Prozent aller verarbeiteten Nahrungsmittel enthalten.

Die Landwirtschaftsindustrie scheint trotz der endlosen Manipulation unserer Nahrungsmittelversorgung keine Gewissensbisse zu empfinden, denn für die Zukunft ist noch mehr geplant. Solange wir uns dieser Tatsachen nicht bewusst sind und uns nicht damit beschäftigen, wird die Industrie weiterhin die Produkte verkaufen, mit denen sie den meisten Gewinn macht.

Die Gesundheit spielt für Konzerne keine Rolle

Dabei scheint die Gesundheit des Konsumenten überhaupt keine Rolle zu spielen, sondern nur die Marketingstrategien und -manipulationen, die uns diesen Müll als gesund verkaufen wollen.

Viele Personen, die Nahrungsmittel aus der Landwirtschaftsindustrie kaufen und verzehren, scheinen sich nicht darüber im Klaren zu sein, wie diese Nahrung tatsächlich hergestellt wird. Es ist kein Zufall, dass diese Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden.

Regionale Produkte werden wieder gesucht

In den letzten Jahren hat sich allerdings das Interesse an regional gewachsenen Produkten, die unter Berücksichtigung der Konsumenten hergestellt werden, verstärkt, so dass Sie nicht lange suchen müssen, um diese zu finden. In vielen Städten gibt es "Bauernmärkte", auf denen lokale Produzenten ihre Lebensmittel direkt weiterverkaufen.

Psychische Aspekte der Adipositas

Eine der grössten psychischen Komponenten der Adipositas ist die Sucht. Menschen essen aus völlig verschiedenen Gründen: zur Unterhaltung, zum Trost, als Ersatz für Sex oder was auch immer. Wenn sich dieses Verhalten bis ins Extrem steigert, fördert es die Selbstzufriedenheit und damit Unvermögen Risiken einzugehen und etwas anderes auszuprobieren.

Mit der Adipositas geht ein Gefühl spiritueller Leere einher, wobei viele Menschen diese Leere auf die eine oder andere Art mit Essen füllen wollen. Es scheint, als ob jeder von uns mit unterschiedlichen inneren Belastungen und Konflikten zu kämpfen habe, deren Lösung man nur mit Selbstbetrachtung näher kommt. Aber so lange wir von schlechter Nahrung und den in ihr enthaltenen Medikamenten betäubt sind, ist es schwierig, mit diesen tieferen, grundlegenden Themen in Berührung zu kommen.

Die Natur der Sucht hält uns in einem Zustand gefangen, in dem wir beständig mit dem Schmerz fertig werden müssen, der von etwas Tiefem und Unergründlichem in uns hervorgerufen wird. Solange wir nicht beginnen, ein wenig von der Sucht abzulassen, werden wir den wahren Grund unserer Leere und unseres Schmerzes nie erfassen.

Selbstzerstörerische Gedanken führen zu Adipositas

Die Esssucht kann sogar noch von etwas übertroffen werden: der gewohnheitsmässigen Befriedigung durch selbstzerstörerische Gedanken und Gefühle. Wenn wir uns mit schlechten Gefühlen wie geringem Selbstvertrauen, Hilf- und Hoffnungslosigkeit voll stopfen, verbessert das nicht unbedingt die Ausgangslage.

Für einige Personen unterstützt der depressive Zustand die Adipositas durch die Sucht nach tröstender Nahrung. Diese Beobachtung basiert auf dem Gedanken, dass unglückliche Menschen mehr essen, um sich besser zu fühlen. Eine andere Möglichkeit ist, dass der depressive Zustand selbst zur Adipositas beiträgt, indem er die Effizienz der Körperfunktionen herabsetzt. Das Schwimmen in unangenehmen Emotionen erzeugt Stillstand und Blockaden in den Organen und beeinträchtigt ihre Funktionsfähigkeit.

Um die Sucht zu besiegen, müssen wir als ganze Menschen leben. Wir sollten alle verschiedenen Aspekte des Lebens integrieren und uns an Ihnen erfreuen. Wir müssen uns, zumindest bis zu einem gewissen Mass, aller inneren Prozesse bewusst werden - physische, emotionale, mentale und spirituelle. Wenn wir einen dieser Teile von uns vernachlässigen, ist eine Degeneration unvermeidlich.

Die Ursachen von Adipositas

Wie dieser Artikel aufgezeigt hat, wird krankhaftes Übergewicht von vielfältigen Faktoren hervorgerufen. Wir haben ein Bild gezeichnet, das sich bedeutend von den akzeptierten Mythen und Fehlkonzepten unterscheidet. Fassen wir zusammen:

  1. Adipositas ist ein Zustand, der mit falscher Ernährung und Nährstoffmängeln einhergeht.
  2. Adipositas entsteht aus Fehlfunktionen des Verdauungssystems aufgrund einer längerfristigen ungesunden Ernährung.
  3. Krankhaftes Übergewicht wird von einem Ungleichgewicht des endokrinen Systems unterstützt, das durch die Aufnahme industrieller pflanzlicher Öle, Zucker, exogener Hormone und Umweltgiften nicht mehr funktioniert.
  4. Die Wurzeln des krankhaften Übergewichts ankern in Sucht, Depressionen und dem Stillstand des persönlichen geistigen und emotionalen Horizonts.

Adipositas oder Lipödem?

Oft werden Frauen in die Adipositas-Schublade gesteckt, obwohl sie zwar adipös aussehen mögen, dies aber nicht zwangsläufig sind, z. B. Betroffene eines Lipödems. Beim Lipödem nimmt der Umfang an der Hüfte, dem Po und den Oberschenkeln stark zu, während der Rest vom Körper relativ unverändert bleibt.

Das Lipödem ist eine krankhafte und auch schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die auch bei Frauen ohne Übergewicht auftreten kann. Wer daher am Lipödem erkrankt ist, macht oft viele Diäten und viel Sport und nimmt auch tatsächlich am Oberkörper und im Gesicht ab, nicht aber an den Beinen.

Zu den Massnahmen beim Lipödem gehören natürlich ebenfalls eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise. Zusätzlich sind aber auch ganz spezifische Massnahmen erforderlich, die wir im obigen Link beschreiben.

(Natürlich können aber dennoch Menschen mit Lipödem zusätzlich auch übergewichtig sein.)

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.