Ernährung
Eine falsche Ernährung ist die Ursache vieler gesundheitlicher Störungen. Doch was genau bedeutet "falsche Ernährung"?
In diesem Teil unserer Internetseite informieren wir Sie über weit verbreitete Ernährungs-Irrtümer, über deren mögliche Folgen sowie über geeignete Ausgleichsmittel.
Weil die makrobiotische Ernährung nährstoffreichen, vollwertigen Lebensmitteln eine hohe Bedeutung beimisst, ist sie als präventive Maßnahme zur Erhaltung, oder zur Wiedererlangung einer guten Gesundheit grundsätzlich sehr interessant. Auch in der Krebs-Prävention zeigt die makrobiotische Ernährung gute Resultate.
Die makrobiotische Ernährung ist fettarm und ballaststoffreich, und hat ihren Schwerpunkt auf vollwertigem Getreide und Gemüse. Anhänger der makrobiotischen Ernährungsweise meiden Fleisch, tierische Fette wie beispielsweise Butter oder Schmalz, Milchprodukte, Eier, künstliche Süßungsmittel und chemische Zusatzstoffe. Ihre Ernährung besteht aus Vollkorn-Getreide (Naturreis, Hirse, Buchweizen, Weizen, Mais, Roggen) Gemüse, Bohnen (und Bohnenprodukten wie zum Beispiel Tofu), Algen (Nori, Kombu, Hiziki) und kleineren Mengen an Früchten, Samen, Nüssen und Weißfisch.
Vorzugsweise sind diese Nahrungsmittel biologisch, regional angebaut und vollwertig oder nur sehr geringfügig weiterverarbeitet. Gemüsesorten wie Avocados, Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Paprika, Spargel und Rüben werden gemieden.
Lebensmittel müssen gemäß der makrobiotischen Ernährungsweise mit Utensilien aus Materialien wie Holz, Glas, Emaille oder rostfreiem Stahl zubereitet werden. Das Kochen mit Mikrowellen wird genauso gemieden, wie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.
Die Forschung beschäftigt sich mit dem Nutzen einer makrobiotischen Ernährung in der Krebs-Prävention. Weil Soja-Produkten in dieser Ernährungsform eine große Bedeutung beigemessen wird, ist die makrobiotische Kost reich an Phytoöstrogenen. Phytoöstrogene sind pflanzliche Östrogene, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben, darunter vor allem die potentielle Reduktion von Brust- und Prostatakrebs.
Eine Studie, die von der Zeitschrift Cancer
Journal veröffentlicht wurde, verglich Frauen, die sich makrobiotisch ernährten mit Frauen, die typisch amerikanische Nahrung zu sich
nahmen. Dabei wurde festgestellt, dass diejenigen, die sich makrobiotisch ernährten, einen geringeren Estradiol gehalt im Blut aufwiesen.
Forschungen haben eine Verbindung zwischen einem hohen Estradiolspiegel im Blut und Brustkrebs aufgezeigt.
Wegen ihrem stark einschränkenden Charakter muss die makrobiotische Ernährung mit strenger Sorgfalt befolgt werden, damit sichergestellt ist, dass der Bedarf an Nährstoffen auch gedeckt wird. Ist dies der Fall, kann die makrobiotische Ernährung das Krebsrisiko effektiv senken.
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