Makrobiotik


Als Gründer der Makrobiotik gilt der Japaner Georges Ohsawa. Diese Ernährungs- und Lebensweise basiert auf taotischen Lehren und asiatischen Traditionen.

Makrobiotik als Krebs-Prävention

Das Wort Makrobiotik hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet "langes Leben". Die makrobiotische Ernährung kombiniert die Einfachheit beim Essen und die Vermeidung von Giften in Lebensmitteln mit den Prinzipien des Zen-Buddhismus.

Makrobiotik

Nährstoffreiche Lebensmittel zur Krebs-Prävention

Weil die makrobiotische Ernährung nährstoffreichen, vollwertigen Lebensmitteln eine hohe Bedeutung beimisst, ist sie als präventive Maßnahme zur Erhaltung, oder zur Wiedererlangung einer guten Gesundheit grundsätzlich sehr interessant. Auch in der Krebs-Prävention zeigt die makrobiotische Ernährung gute Resultate.

Was ist eine makrobiotische Ernährung?

Die makrobiotische Ernährung ist fettarm und ballaststoffreich, und hat ihren Schwerpunkt auf vollwertigem Getreide und Gemüse. Anhänger der makrobiotischen Ernährungsweise meiden Fleisch, tierische Fette wie beispielsweise Butter oder Schmalz, Milchprodukte, Eier, künstliche Süßungsmittel und chemische Zusatzstoffe. Ihre Ernährung besteht aus Vollkorn-Getreide (Naturreis, Hirse, Buchweizen, Weizen, Mais, Roggen) Gemüse, Bohnen (und Bohnenprodukten wie zum Beispiel Tofu), Algen (Nori, Kombu, Hiziki) und kleineren Mengen an Früchten, Samen, Nüssen und Weißfisch.

Vorzugsweise sind diese Nahrungsmittel biologisch, regional angebaut und vollwertig oder nur sehr geringfügig weiterverarbeitet. Gemüsesorten wie Avocados, Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Paprika, Spargel und Rüben werden gemieden.

Lebensmittel müssen gemäß der makrobiotischen Ernährungsweise mit Utensilien aus Materialien wie Holz, Glas, Emaille oder rostfreiem Stahl zubereitet werden. Das Kochen mit Mikrowellen wird genauso gemieden, wie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Makrobiotik und Krebsprävention

Die Forschung beschäftigt sich mit dem Nutzen einer makrobiotischen Ernährung in der Krebs-Prävention. Weil Soja-Produkten in dieser Ernährungsform eine große Bedeutung beigemessen wird, ist die makrobiotische Kost reich an Phytoöstrogenen. Phytoöstrogene sind pflanzliche Östrogene, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben, darunter vor allem die potentielle Reduktion von Brust- und Prostatakrebs.

Eine Studie, die von der Zeitschrift Cancer Journal veröffentlicht wurde, verglich Frauen, die sich makrobiotisch ernährten mit Frauen, die typisch amerikanische Nahrung zu sich nahmen. Dabei wurde festgestellt, dass diejenigen, die sich makrobiotisch ernährten, einen geringeren Estradiol gehalt im Blut aufwiesen.
Forschungen haben eine Verbindung zwischen einem hohen Estradiolspiegel im Blut und Brustkrebs aufgezeigt.

Makrobiotik erfordert eine strenge Sorgfalt

Wegen ihrem stark einschränkenden Charakter muss die makrobiotische Ernährung mit strenger Sorgfalt befolgt werden, damit sichergestellt ist, dass der Bedarf an Nährstoffen auch gedeckt wird. Ist dies der Fall, kann die makrobiotische Ernährung das Krebsrisiko effektiv senken.

Anmerkung:

Das ist hier kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben - Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend Eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Ihre eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Sie für sich auswählen. Denn niemand außer Ihnen selbst, wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.



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bike
geschrieben am: Samstag, 16. Oktober 2010, 14:08
eMail-Adresse hinterlegt
Wollt Ihr die Wahrheit über SOJA wissen, dann liest einfach weiter;
Das Soja sooo gesund ist (siehe Makrobiatik) und vor Krebs schützt, dass hatte ich bis heute auch gelaubt. Leute das Ammenmärchen muss MANN/FRAU sich mal reinziehen. Ich bin geschockt, als ich folgende Seiten duchgelesen habe. Und ich hoffe Ihr seid es auch!
Auf der Seite von Josef-Stocker unter "soja"
und auf der Seite "Weston A. Price Foundation"unter Soy Altert. Viel Spass

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bike,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir kennen die von Ihnen genannten Seiten und Ausführungen über Soja und sind dabei, einen entsprechend kritischen Artikel über die umstrittenen Auswirkungen der Sojabohne zu verfassen. Die negativen Folgen von Sojaverzehr dürften allerdings insbesondere beim heute oft zu beobachtenden übermäßigen Konsum von Sojamilch, unfermentierten Tofuprodukten, Sojasahne etc. eintreten. In der makrobiotischen Ernährungsweise hingegen werden Sojaprodukte zwar regelmäßig, jedoch erstens in eher kleinen Mengen und zweitens in hauptsächlich fermentierter Form eingesetzt (Miso, Tempeh, Sojasoßen), so dass sich hier die durchaus auch vorhandenen positiven Wirkungen der Sojabohne durchsetzen können. Selbst wenn die Sojabohne als durchweg negativ zu beurteilen wäre, dann könnte der hohe Gemüseteil, die Verwendung von Algen und ganz besonders das Fehlen von industriell hergestellter Nahrung in der Makrobiotik die möglichen negativen Auswirkungen von Soja kompensieren.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team