Osteoporose


Man spricht von einer Osteoporose sobald ein Mensch 50% seine früheren Knochendichte verloren hat. Dies ist auf eine deutlichen Calciummangel im Organismus zurückzuführen.

Osteoporose

Unter Osteoporose versteht man eine Abnahme der Knochendichte. Die Knochen werden porös und brüchig und dadurch anfälliger für Knochenbrüche. Osteoporose tritt häufig bei Frauen während und nach der Menopause auf. Aber auch Männer können hiervon betroffen sein. Ganz selten wird diese Erkrankung bei Kindern festgestellt.

Osteoporose

Knochenbrüche durch Osteoporose

Bei vielen älteren Menschen wurde bislang Osteoporose diagnostiziert, 80% davon sind Frauen. Eine von zwei Frauen, sowie einer von vier Männern über 50 Jahren einen osteoporose-bedingten Knochenbruch erleiden. Osteoporose ist mittlerweile für eine Vielzahl von Knochenbrüchen verantwortlich.

Osteoporose: Beschleunigter Abbau von Knochenmasse

Der Verlust der Knochendichte wird als natürlicher Vorgang des Alterns betrachtet, wobei Osteoporose allerdings zu einem beschleunigten Abbau der Knochenmasse beiträgt. Das Anfangsstadium einer abnehmenden Knochendichte und somit die Vorstufe zur Osteoporose wird als Osteopenie bezeichnet.

In den meisten Fällen ist eine Osteoporose nicht mit Schmerzen verbunden. Allerdings kann sie zu Knochenbrüchen führen. Besonders betroffen sind Hüfte, Handgelenk oder Wirbelsäule, die dann plötzliche, starke Schmerzen verursachen können. Die Knochen sind im fortgeschrittenen Stadium bereits so porös, dass schon leichte Stürze oder Niesen bzw. Husten zu einem Knochenbruch führen kann.

Es wird zwischen zwei Arten von Osteoporose unterschieden

1. Primäre Osteoporose, die durch das Altern verursacht wird und mit 95% am häufigsten auftritt.

2. Sekundäre Osteoporose (5%), die durch eine andere Erkrankung, eine medizinische Behandlung oder den Lebensstil verursacht wird.

Risikofaktoren und mögliche Ursachen von Osteoporose

Osteoporose tritt auf, wenn die Knochen an Masse und Dichte verlieren. Dieser Verlust wird zum Teil durch die Verringerung von Calcium, Phosphor und anderen wichtigen Mineralien in den Knochen verursacht. Dadurch wird die Festigkeit der Knochen vermindert und die innere Stützkonstruktion verliert an Substanz. So wird das gesamte Knochengerüst mit der Zeit schwach und porös.

Während des gesamten Lebens wird die Knochensubstanz auf- bzw. abgebaut. Bei jüngeren Menschen wird neue Knochensubstanz schneller gebildet, als alte abgebaut werden kann, deshalb nimmt die Knochenmasse zu. Im Alter von 30 Jahren hat die Knochendichte bei den meisten Menschen ihren Höchstwert erreicht. Danach wird mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut.

Beschleunigter Abbau in der Menopause

Haben Frauen die Menopause erreicht, wird der Abbau der Knochenmasse noch beschleunigt, Osteoporose wird festgestellt. Dieser Abbau dauert im Allgemeinen 10 Jahre, bis es in einem Alter von ca. 60 Jahren wieder zu einer Verlangsamung des Knochenabbaus, allerdings nicht zum Stillstand, kommt.

Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken hängt davon ab, wie viel Knochenmasse zwischen 25 und 35 Jahren ausgebildet wurde und wie schnell diese im Alter verloren geht.

Risikofaktoren, die mit Osteoporose in Verbindung gebracht werden

Geschlecht und Alter

Frauen erleiden häufiger Knochenbrüche, die auf Osteoporose zurückzuführen sind, da es während der Menopause zu einem plötzlichen Abfall des Östrogenspiegels kommt, der den Knochenabbau beschleunigt.

Allerdings verlieren Männer ab einem Alter von ca. 65 Jahren genauso viel Knochenmasse wie Frauen. Mit 75 Jahren haben beide Geschlechter ein gleich hohes Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

Rasse

Menschen mit heller Hautfarbe sind häufiger von Osteoporose betroffen

Schlanke Menschen erkranken schneller an Osteoporose

Schlanke Menschen mit einem schmalen Körperbau haben weniger Knochenmasse und deshalb ein höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

Lebensstil beeinflusst Osteoporose

Es ist bekannt, dass Rauchen die Knochen schwächt. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Rauchen und Osteoporose noch nicht genau geklärt.

Knochengesundheit beginnt im Kindesalter und wird durch Bewegung stark beeinflusst. Regelmäßige sportliche Betätigung kann dazu beitragen, die Knochendichte zu erhöhen. Sportarten, wie Walking, Aerobics oder Hanteltraining sind besonders hilfreich beim Aufbau der Knochenmasse.

Konsum von Cola beschleunigt Osteoporose

Die Auswertung der Framingham Osteoporose Studie kam zu dem Ergebnis, dass der regelmäßige Konsum von Cola bei Frauen zu einer verringerten Mineraliendichte des Hüftknochens führen kann.

Osteoporose durch Alkoholmissbrauch

Übermäßiger Alkoholkonsum vermindert den Knochenaufbau und behindert den Körper bei der Calciumaufnahme. Bei Männern ist Alkoholismus einer der häufigsten Risikofaktoren für Osteoporose.

Niedrige Calciumspiegel

Zusätzlich zu einer calciumarmen Ernährung können aber auch Verdauungsstörungen zu einer verminderten Absorption von Calcium führen und dadurch zum Verlust der Knochendichte beitragen.

Schilddrüsenhormone

Durch eine Schilddrüsenüberfunktion oder durch entsprechende Schilddrüsenmedikamente kann es zu einer vermehrten Bildung der Schilddrüsenhormone kommen, die dann ebenfalls zu einem Verlust der Knochendichte führen können.

Risikofaktoren bei Männern sind neben einem niedrigen Testosteronspiegel auch Insulinresistenz sowie sexuelle Dysfunktion.

Essstörungen

Anorexia nervosa bzw. Bulimie erhöht das Risiko verminderter Knochendichte im Lendenwirbelbereich und in den Hüften.

Rheumatoide Arthritis

Diese chronische Gelenkerkrankung führt zu einer Bewegungseinschränkung und zum Verlust der Knochendichte.

Herzkreislauf-Erkrankungen

Studien haben Osteoporose mit Herzkreislauferkrankungen, Herzinfarkt, Herzversagen und Schlaganfall in Verbindung gebracht.

Diabetes

Forschungen weisen darauf hin, das Diabetes Typ I und möglicherweise auch Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes) das Risiko an Osteoporose zu erkranken, erhöhen kann.

Polyzystisches Ovarialsyndrom

Diese hormonelle Störung führt zu einem unregelmäßigen Zyklus bei Frauen. Es wird vermutet, dass die damit verbundenen Schwankungen im Östrogenspiegel das Risiko für Osteoporose erhöhen.

Medikamente

Der längerfristige Gebrauch einiger Kortikosteroide oder anderer Immunsuppressiva kann zu einer Schädigung der Knochen führen. Diese Medikamente werden u.a. zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis, Asthma oder Psoriasis eingesetzt.

Einige Entwässerungsmittel (Diuretika) können dazu führen, dass die Nieren zuviel Calcium ausscheiden, was zu einer Verminderung der Knochendichte beitragen kann.

Strahlentherapie

Bestrahlungen zur Behandlung von Krebs in der Beckengegend können das Risiko für Knochenbrüche erhöhen.

Bleibelastung

Das nationale amerikanische Gesundheitsinstitut (NIH) ist dabei zu beweisen, dass eine Bleibelastung im Kindesalter die Knochenentwicklung behindern und somit in späteren Jahren zur Osteoporose führen kann.

Symptome

Im Anfangsstadium ist die Osteoporose symptomfrei. Bei einigen Menschen kann es allerdings zu Rückenschmerzen oder Verringerung der Größe kommen.

In fortgeschrittenem Stadium kann es zu Knochenbrüchen kommen, besonders an Wirbelsäule und Hüften bzw. an den Handgelenken.

Am häufigsten sind Frakturen der Wirbelsäule, die in vielen Fällen keinen Symptome verursachen und so erst beim Röntgen entdeckt werden. Diese Frakturen können sich allerdings auch in Form von Rückenschmerzen bemerkbar machen, die besonders beim Bücken oder Heben auftreten. Sie können nach einigen Wochen abklingen, um dann später als chronische, dumpfe Schmerzen erneut aufzutreten

In einigen Fällen kann es auch zu Kompressionsbrüchen an der Wirbelsäule kommen, die starke Schmerzen verursachen. Eine Anhäufung solcher Brüche kann zu einem Größenverlust von mehreren Zentimetern und zu einer gebeugten Körperhaltung führen. Diese gekrümmte Körperhaltung zieht weitere Symptome nach sich, wie z.B. mühsames Atmen und Verdauungsstörungen.

Zu Hüftfrakturen kommt es häufig nach einem Sturz. Hüftfrakturen machen sich durch starke Schmerzen in Hüfte bzw. Leistengegend bemerkbar. Des Weiteren kann es zu Steifheit und Schwellung im Hüftbereich, sowie zu fehlender Belastbarkeit in dem verletzten Bein kommen. Diese Hüftfrakturen sind meistens mit einer Operation verbunden, in der dann ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird.

Zu Handgelenksfrakturen kommt es, wenn ein Sturz mit der ausgestreckten Hand verhindert werden soll. Zu den Symptomen zählen Schwellung und Schmerzen im Handgelenk sowie die Unfähigkeit, Gegenstände zu halten oder zu heben.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Regelmäßige Bewegung - ca. 30 Minuten täglich - kann dabei helfen, stabile Knochen aufzubauen und den Knochenabbau verlangsamen. Geeignete Sportarten sind z.B. Walking, Jogging, Aerobics oder moderates Gewichtheben. Gleichgewichtsübungen wie beim Tai Chi sind hilfreich, um Stürzen vorzubeugen.
  • Ausreichende Mengen an Vitamin D (Sonnenlicht) sind wichtig für die Absorption von Calcium.
  • Nicht rauchen
    Rauchen führt zu erhöhtem Verlust der Knochendichte, da es die Fähigkeit des Körpers zur Calciumabsorption verringert.
  • Alkoholkonsum einschränken
    Täglicher Alkoholkonsum kann zu einer verminderten Knochenbildung führen.
  • Den Konsum von Cola einstellen und andere koffeinhaltige Getränken reduzieren. Mehr als 3 Tassen Kaffe pro Tag können das Risiko für Osteoporose erhöhen.
  • Den langfristigen Gebrauch von Kortikosteroiden möglichst vermeiden
  • Essstörungen therapeutisch behandeln lassen
  • Stürze vorbeugend zu vermeiden helfen, indem man z.B. niedrige und rutschfreie Schuhe trägt, mögliche Unfallgefahren im Haushalt beseitigt und für ausreichende Beleuchtung sorgt. Auch können bestimmte Medikamente Benommenheit verursachen oder zu Koordinationsstörungen führen bzw. die Aufmerksamkeit beeinträchtigen.

Osteoporose aus ganzheitlicher Sicht

Um der Osteoporose entgegenzuwirken bedarf es eines ganzheitlichen Konzepts. Durch die ständig zunehmende Übersäuerung des Menschen, durch säurebildende Nahrungsmittel, Alkohol, Nikotin, Medikamente, Stress und Bewegungsmangel verbraucht der Körper die in den Knochen eingelagerten Calciumbestände, ohne dass ihm genügend Nachschub an Calcium angeboten wird. Dadurch werden den Knochen immer mehr Mineralstoffe entzogen, was zu einer ständigen Verringerung der Knochendichte führt. Letztendliche entsteht Osteoporose und die Knochen werden porös und brüchig.

Häufig kann eine basenüberschüssige Ernährung allein die Entstehung der Osteoporose nicht verhindern. So kann es sinnvoll sein, den Körper durch die Zufuhr hochwertiger, organischer (für den Körper verwertbarer) Mineralstoffe und Spurenelemente zu unterstützen.

Ist der Darm in seiner Funktion gestört, so ist er nicht mehr in der Lage, die zugeführten Mineralstoffe vollständig zu verwerten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, eine grundlegende Darmsanierung durchzuführen.

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Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.






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(1)

Elisabeth Clausen
geschrieben am: Montag, 25. April 2011, 14:39
eMail-Adresse hinterlegt
Was würden Sie bei bestehender Osteoporose empfehlen?
Mit freundlichem Gruß
Elisabeth Clausen

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Clausen,
vielen Dank für Ihre Mail.

Im betreffenden Text finden Sie unter den letzten beiden Unterüberschriften "Vorbeugende Maßnahmen" und "Osteoporose aus ganzheitlicher Sicht" neben vielen Tipps auch Hinweise zu einem ganzheitlichen Konzept bei Osteoporose. Selbstverständlich dürfen wir bei Osteoporose keine Therapieanweisungen aus der Ferne geben, so dass die folgenden Tipps lediglich als Grundlage für ein entsprechendes Gespräch mit Ihrem Therapeuten bzw. der allgemeinen Gesundheitsvorsorge dienen sollen.

Eine vitalstoffreiche basische Ernährung (Infos:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html

verhindert die Übersäuerung des Organismus - die aufgrund ungünstiger säurebildender Nahrungsmittel heute gang und gäbe ist. Ein Einstieg in die basische Ernährungsweise ist z. B. sehr einfach über eine Entschlackungskur möglich (z. B. von der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entschlackungskur-info.html

Parallel dazu empfiehlt sich eine gründliche Entsäuerung inkl. Basenbäder (Infos hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeuren-basen.html).

Da durch eine oft jahrzehntelang praktizierte ungesunde Lebensweise das Darm-Milieu gestört ist, führt eine Darmreinigung mit Sanierung der Darmflora zu einer Vielzahl von positiven Auswirkungen. Dazu gehört z. B. die bessere Verwertbarkeit von Nähr- und Vitalstoffen wie Calcium und Magnesium. Ferner hängt der Zustand des Darmes unmittelbar mit der Qualität unseres Blutes zusammen. Das Blut wiederum versorgt jedes unserer Organe mit allem Notwendigen, so dass der Wert eines gesunden und sauberen Verdauungssystems heute leider vollkommen unterschätzt wird (Darmreinigungsprogramme gibt es z. B. von der ZDG GmbH

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmreinigung-1-plus.html

Denken Sie nicht zuletzt an eine hohe Flüssigkeitszufuhr (2 Liter Quellwasser oder gereinigtes Leitungswasser täglich) sowie an ein Ihrem Gesundheitszustand angepasstes Bewegungsprogramm.

Alles Gute und liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit