Zentrum der Gesundheit
Psoriasis am Ellenbogen

Psoriasis natürlich lindern

Autor: Susanne Meier

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner

Aktualisiert: 08 Juni 2021

Psoriasis gilt als nicht heilbare und chronische Autoimmunerkrankung. Die Schulmedizin therapiert meist die Symptome und unterdrückt das Immunsystem. Wer jedoch ganzheitlich denkt und lebt, kann mit natürlichen Massnahmen sein Hautbild entscheidend verbessern und aktiv zur Linderung der Krankheit beitragen.

Psoriasis: Die Autoimmunerkrankung

Bei der Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die erblich mitbedingt ist. Sie zählt zu den so genannten Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigenes Gewebe – in diesem Fall die Hautzellen – angreift, Zytokine (Entzündungsbotenstoffe) ausschüttet und das Gewebe zerstört. Infolge dessen steigt die Bildung neuer Hautzellen nicht nur in rasanter Geschwindigkeit, sondern auch im starken Übermass an. Man spricht von Hyperproliferation der Keratinozyten (hornbildende Zellen, also die Zellen der obersten Hautschicht).

Die Zytokine sorgen dafür, dass die Abwehrzellen immer noch mehr Zytokine bilden, was die Entzündung verstärkt. Andererseits fördern die Zytokine aber Regenerationsprozesse, die jedoch bei der Psoriasis zu schnell verlaufen.

Normalerweise benötigt eine gesunde Oberhaut etwa 4 Wochen, um sich zu erneuern. Bei der Psoriasis-Haut läuft dieser Prozess innerhalb von 3 bis 4 Tagen ab. Dieser viel zu schnelle Ablauf führt dazu, dass sich keine normale Hornschicht bilden kann (mangelhafte Keratinisierung). Die Zellen dieser obersten Hautschicht können sich also gar nicht richtig ausbilden, sondern sterben schon vorher wieder ab.

Auf diese Weise entstehen die für eine Psoriasis-Haut typischen gelblichen, schuppenden Hautstellen. Meistens sind sie örtlich abgegrenzt, doch die Schuppenflechte kann sich auch grossflächig auf der Haut ausbreiten.

Die Symptome der Psoriasis

Zu den häufig auftretenden Symptomen einer Schuppenflechte zählt die Bildung silbriger, trockener Schuppen (Psoriasis vulgaris) ebenso wie die gelbliche Krustenbildung (Psoriasis exsudativa), die durch starke Entzündungsprozesse entsteht.

Weitaus seltener treten hingegen mit Eiter gefüllte Bläschen auf, die sich vorwiegend an den Innenflächen der Hände und Füsse zeigen (Psoriasis pustulosa).

Eine weitere Psoriasis-Form ist die tröpfchenförmige Schuppenflechte, auch Psoriasis guttata genannt. Oft ist die Psoriasis guttata ein Vorläufer der gewöhnlichen Psoriasis und tritt gerne bei Kindern und Jugendlichen auf. Sie zeigt sich mit punktförmigen, stecknadelkopfgrossen Flecken, die an Wassertropfen erinnern.

In ganz seltenen Fällen können grossflächige Entzündungen die gesamte Körperhaut verdicken, so dass sie immer unelastischer wird und schliesslich überwiegend in den Gelenkbereichen, wie Schulter, Ellenbogen, Knie, Knöchel etc. zu reissen beginnt – was sich dann psoriatische Erythrodermie nennt.

Psoriasis vulgaris ist die bekannteste Form

Bei der Psoriasis vulgaris handelt es sich um die am häufigsten auftretende Form der Schuppenflechte. Sie zeigt sich durch scharf und unregelmässig begrenzte, rötliche Plaques der Haut, die mit silbrigen bis gelblichen Schuppen bedeckt sind.

Die gelblich schuppenden Hautstellen entstehen besonders an den folgenden Körperstellen: auf der Kopfhaut, hinter den Ohren, in den Achseln, in der Gesässfalte, im Genitalbereich sowie an den Streckseiten der Extremitäten, also an den Ellenbogen und Knien (direkt auf den Knien oder unterhalb der Kniescheibe).

An Körperstellen, wo es zur Reibung kommt (z. B. im Genitalbereich oder den Achseln), ist die Erkrankung besonders unangenehm.

Im Verlauf der Psoriasis vulgaris entwickelt sich bei vielen Betroffenen – man nennt sie Psoriatiker – zusätzlich eine Nagelpsoriasis, also eine Psoriasis der Nägel. Sie verändert sowohl die Form als auch die Farbe der Nägel und kann den Nagel letztlich ganz zerstören, so dass er sich vom Nagelbett ablöst. Es können sowohl die Nägel der Füsse als auch die Nägel der Hände betroffen sein.

Eine weitere Erkrankung, die häufig in Folge einer lang anhaltenden Psoriasis vulgaris auftritt, ist die Psoriasis-Arthritis.

Bei Psoriasis-Arthritis sind auch die Gelenke betroffen

Die Psoriasis-Arthritis (Kurzform PsA) ist eine Krankheit des rheumatischen Formenkreises und zählt ebenfalls zu den Autoimmunerkrankungen.

Allerdings werden hier - im Gegensatz zur Schuppenflechte - nicht die Hautzellen, sondern die Gelenke durch anhaltende Entzündungsprozesse angegriffen. Die Gelenkentzündung beginnt in der Innenhaut der Gelenke, später betrifft sie auch den Knorpel.

In den meisten Fällen findet die Gelenkentzündung im Bereich der Finger- und Zehengelenke statt. Generell können jedoch nahezu alle Gelenke von der Psoriasis-Arthritis betroffen sein, z. B. die Knie oder Ellbogen.

Die Gelenkbereiche sind gerötet, schwellen an und schmerzen. Bleibt die Gelenkentzündung über einen langen Zeitraum bestehen, können die Gelenke zunehmend versteifen und so erhebliche Bewegungseinschränkungen nach sich ziehen.

Der PASI gibt den Schweregrad der Psoriasis an

Der Schweregrad der Psoriasis wird mit Hilfe des PASI (Psoriasis Area and Severity Index) bestimmt. Der PASI ist eine Zahl, mit der neben dem Schweregrad der Schuppenflechte auch die Wirksamkeit von Psoriasis-Medikamenten bewertet werden kann. Der PASI-Wert bewegt sich dabei zwischen 0 für gesunde Menschen bis zu einem Höchstwert von 72, der für den schlimmsten Schweregrad steht.

Die Ursache der Psoriasis-Arthritis

Die Psoriasis-Arthritis kann sich infolge einer bereits bestehenden Schuppenflechte-Erkrankung entwickeln. Bevor sie zum Ausbruch dieser Arthritis kommt, können jedoch viele Jahre vergehen.

Obwohl eine genetische Disposition wahrscheinlich Voraussetzung für diese Art Erkrankung ist, müssen noch weitere Faktoren, so genannten Triggerfaktoren, hinzukommen, bevor sie schliesslich ausbricht.

Hierzu zählen beispielsweise – genau wie bei der Psoriasis an sich (siehe weiter unten) – bakterielle Infekte, hormonelle Veränderungen, die Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. spezielle Blutdrucksenker (z. B. Betablocker), Rheumamittel (Indometacin) etc.), anhaltende psychische Belastungen, ungesunde Ernährung, Umweltgifte, Rauchen oder starkes Übergewicht.

Bei übergewichtigen Menschen stellt das Bauchfett eine besondere Gefahr dar, denn dort werden entzündungsfördernde Botenstoffe produziert, die an den Gelenken immer wieder neue Entzündungsprozesse entfachen können.

Die Nebenwirkungen der Psoriasis-Therapie der Schulmedizin

In der schulmedizinischen Therapie wird die Schuppenflechte meist – insbesondere bei leichtem und mittelschwerem Verlauf – mit äusserlichen Anwendungen behandelt. Zum Einsatz kommen unter anderem Salicylsäurepräparate, teerhaltige Salben und Glukokortikoide (Cortison).

Diese bekämpfen zwar die Symptome der Erkrankung, nicht aber deren Ursachen. Hinzu kommt, dass diese Medikamente teilweise gravierende Nebenwirkungen haben.

Salicylsäure bei Psoriasis

Salicylsäure wird äusserlich beispielsweise zum Ablösen der Schuppen eingesetzt. Auch hat die Salicylsäure eine antimikrobielle, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Leider ist sie jedoch gleichzeitig auch potentiell gewebeschädigend und entfaltet bei dauerhaftem Gebrauch schädliche Wirkungen, was sich in Nerven- und Nierenschäden äussern soll. Bei Kindern sollten Salicylsäure auf keinen Fall angewendet werden.

Teersalben bei Psoriasis

Teersalben hemmen die übermässige Zellteilung, wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz. Ihnen wird jedoch bei längerem Gebrauch eine kanzerogene (krebserregende) Wirkung nachgesagt, daher sollte eine langfristige bzw. dauerhafte Anwendung vermieden werden.

Cortison wird zu schnell verordnet

Besonders häufig wird in der Psoriasis-Therapie Cortison in Form von Salben, Tabletten oder Injektionen verordnet – völlig ungeachtet der vielen möglichen Nebenwirkungen:

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Wassereinlagerung, Blutdruckanstieg, Blutzuckererhöhung, Immunschwäche, Osteoporose, Übergewicht oder das Cushing-Syndrom (Vollmondgesicht, Stiernacken, brüchige Hautgefässe) sind bekannte Reaktionen bei einer längerfristigen hochdosierten Cortison-Anwendung.

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der Möglichkeiten die Nebenwirkungen von Cortison zu verringern.

Tacalcitol (synthetisches Vitamin D) bei Schuppenflechte

Auch Salben mit dem Wirkstoff Tacalcitol werden empfohlen. Der Handelsname der entsprechenden Salbe heisst Curatoderm®. Tacalcitol wird einmal täglich (abends) auf die befallenen Hautstellen aufgetragen. Es handelt sich um eine synthetische Form des aktiven Vitamin D3 (Calcitriol). Der Vorgängerwirkstoff von Tacalcitol hiess Calcipotriol, der jedoch Nebenwirkungen wie Hautreizungen hatte, was bei Tacalcitol seltener der Fall ist. Tacalcitol soll entzündungshemmend wirken und die Hyperproliferation und auch die Keratinisierung (Verhornung) fördern.

Wenn Sie Ihre Haut jedoch mit Salicylsäure behandeln, müssen Sie nach der Abschuppung drei Tage warten, bevor Sie Tacalcitol auftragen, da die Salicylsäure andernfalls das Vitamin D3 deaktiviert und somit unwirksam macht.

Retinoide bei Psoriasis

Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis (und auch bei Akne) werden die sog. Retinoide eingenommen. Dabei handelt es sich um Verbindungen, die dem Vitamin A ähnlich sind. Retinoide jedoch sind embryotoxisch, können beim Ungeborenen zu schweren Fehlbildungen führen und dürfen daher von Schwangeren nicht eingenommen werden.

Fumarsäureester

Fumarsäureester werden erst bei einer schweren Schuppenflechte verordnet, da es zu Magen-Darm-Beschwerden und etlichen weiteren Nebenwirkungen kommen kann. Das Medikament gilt als Immunsuppressiva, was bedeutet, dass Fumarsäureester das Immunsystem unterdrücken.

Biologika

Biologika (oder Biologics) sind relativ neuartige Medikamente, die bei Autoimmunerkrankungen (z. B. auch bei Rheuma) direkt gegen die entzündungsfördernden Botenstoffe vorgehen. Allerdings können sie anfällig für Virusinfekte machen, so dass vor einer Therapie mit Biologika z. B. abgeklärt werden muss, ob der jeweilige Patient Hepatitis-Viren oder HI-Viren in sich trägt.

Wenn der Psoriatiker an einem chronischen Infekt mit Hepatitis B leidet, wird aus schulmedizinischer Sicht vorab zu einer antiviralen Therapie geraten. Bei anderen Virusinfekten sollte besser keine Biologika-Therapie durchgeführt werden.

Die PUVA-Therapie bei Psoriasis

Die PUVA-Therapie ist eine Lichttherapie (Phototherapie) bzw. Bestrahlung, die überwiegend bei grossflächiger Psoriasis Anwendung findet. Hier werden die erkrankten Hautstellen mit ultravioletter Strahlung (UVA-Strahlen) behandelt.

Das P steht für ein Medikament namens Psoralen, das die Haut lichtempfindlicher macht und vor der Behandlung mit der Phototherapie vom Patienten eingenommen wird. Da Psoralen in vielen Fällen Übelkeit und Erbrechen auslöst, wird alternativ zur Einnahme auch das Baden in einer Psoralenlösung angeboten.

Die ultraviolette Strahlung der PUVA-Therapie wirkt Entzündungsprozessen entgegen, hemmt die Überaktivität des Immunsystems und reduziert so die übermässige Teilung der Hautzellen. Daher kommt es in einigen Fällen zum Rückgang der Schuppung und sonstiger Beschwerden. Das klingt zunächst überzeugend, würde man die Nebenwirkungen der Bestrahlung ausser Acht lassen.

Die Nebenwirkungen der PUVA-Therapie

Bei der Phototherapie besteht eine verstärkte Sonnenbrandneigung. Selbst die geschlossenen Augen (!) sind bei fehlendem Schutz über eine entsprechende Brille massiv gefährdet. Eine akute Bindehautentzündung oder Linsentrübung sowie eine degenerative Veränderung der Netzhaut sind mögliche Folgen der Bestrahlung.

Darüber hinaus kann die Therapie eine Pigmentverschiebung, Überpigmentierung, Verdickung der Haut sowie eine aktinische Keratose (eine Frühform von Hautkrebs) verursachen. Bei höheren UV-A-Dosen steigt das Krebsrisiko exponentiell an.

Verträglicher könnte die selektive UV-B-Therapie (SUP) sein, bei der die eingesetzten Lampen je nach Hauttyp und Beschwerdebild eingestellt werden.

Die möglichen Ursachen der Psoriasis

Wie immer in der Welt der Autoimmunerkrankungen sind der Schulmedizin auch bei der Schuppenflechte keine konkreten Ursachen bekannt. Man geht von verschiedenen Faktoren aus, die in ihrer Gesamtheit schliesslich krankheitsauslösend wirken könnten. Aus Sicht der Schulmedizin ist die Psoriasis überdies – einmal ausgelöst – nicht heilbar.

Beobachtet wird gelegentlich, dass die Psoriasis nach einem Infekt der oberen Atemwege durch Streptokokken erstmalig auftaucht oder dadurch verschlimmert wird. Streptokokken sind Bakterien, die stets einen Teil unserer gesunden Körperflora ausmachen. Treten die Bakterien jedoch im Übermass auf, können sie z. B. Nasennebenhöhlenentzündungen, Mandelentzündungen, aber auch Mittelohrentzündungen verursachen. Der Zusammenhang wird so erklärt, dass die Antikörper, die das Immunsystem gegen die Streptokokken bildet, nach Bekämpfung der Bakterien nun plötzlich – bei einer erblichen Veranlagung für Autoimmunerkrankungen – körpereigenes Gewebe angreifen.

Auch Medikamente zählen zu den Auslösern der Psoriasis (z. B. Betablocker, ACE-Hemmer, Chloroquin), aber natürlich auch Stress. Betablocker und ACE-Hemmer werden insbesondere gegen Bluthochdruck eingesetzt.

Chloroquin ist derzeit (August 2020) immer wieder im Mittelpunkt medizinischer Studien, da das eigentliche Malariamedikament auch gegen Covid-19 eingesetzt wird/wurde. Da Chloroquin aber schwere Nebenwirkungen (Herzrhythmusstörungen bis hin zum Tode) haben kann, wird von seinem Einsatz inzwischen abgeraten.

Verletzungen der Haut oder Hautreizungen durch einen Sonnenbrand können eine Psoriasis triggern, also verschlimmern und sollten daher vermieden werden.

Bekannt ist ferner, dass eine Psoriasis nach Phasen einer hormonellen Veränderung auftreten kann, z. B. nach der Schwangerschaft oder Pubertät, also auch hormonelle (Mit-)Ursachen haben kann.

Aus naturheilkundlicher Sicht können die folgenden Aspekte zu den Ursachen der Schuppenflechte gehören:

1. Mögliche Ursache: Ein irritiertes Immunsystem

Die Schuppenflechte ist eine Autoimmunerkrankung, also ein Problem des Immunsystems. Folglich gehört eine gewisse Überlastung, Schädigung oder Irritation des Immunsystems zur massgeblichen Ursache der Psoriasis.

Seinen Hauptsitz hat das Immunsystem im Darm, wo es mit sämtlichen Schadstoffen konfrontiert wird, die mit der Nahrung oder auch in Form von Medikamenten in den Körper gelangen.

Gleichzeitig steht der Darm in enger Verbindung mit dem Gehirn und Stressreaktionen, so dass sich Ängste und Stress direkt auch auf den Darm und die Aktionen des Immunsystems auswirken können.

Jetzt kann es passieren, dass es zu einer überschiessenden Reaktion des Immunsystems kommt und es versehentlich statt Krankheitserreger und Schadstoffe nun plötzlich auch körpereigenes Gewebe – wie hier die Haut – angreift.

2. Mögliche Ursache: Ein Leaky Gut Syndrom

Eine intakte Darmschleimhaut verhindert, dass Schadstoffe oder unvollständig verdaute Partikel in den Blutkreislauf gelangen können. Kommt es in der Darmschleimhaut zu Schäden – aufgrund von Stress, ungesunder Nahrung, einer Darmflorastörung, Medikamenten, Infekten, Vitalstoffmängeln etc. – können vermehrt Giftstoffe und unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf gelangen. Man spricht vom sog. Leaky-Gut-Syndrom ("Leckender Darm").

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Dies wiederum führt zu heftigen Reaktionen des Immunsystems. Es kommt zu entzündlichen und allergischen Reaktionen. Eine wissenschaftliche Studie konnte bestätigen, dass bei Psoriasis-Patienten häufig mikroskopische Verletzungen der Darmschleimhaut auftraten, die durch Entzündungsprozesse im Darm verursacht wurden. Dies traf auf Patienten mit Psoriasis vulgaris ebenso zu wie auf jene mit Psoriasis-Arthritis.

3. Mögliche Ursache: Eine gestörte Darmflora

Eine Darmflorastörung ( Dysbakterie, Dysbiose ) entsteht durch ungesunde Ernährung, Infektionen, Medikamente, Stress etc. und ist eine wichtige Voraussetzung des oben beschriebenen Leaky Gut Syndroms. Sie ist gekennzeichnet dadurch, dass schädliche Bakterien und Pilze überhandnehmen, während nützliche Bakterien mengenmässig abnehmen. Genauso kommt es zu einer geringeren Diversität, was bedeutet, dass weniger Bakterienarten vorhanden sind.

Die toxischen Ausscheidungen von Darmpilzen und schädlichen Bakterien greifen die Darmschleimhaut an. Gleichzeitig fehlen kurzkettige Fettsäuren, die von den nützlichen Bakterien gebildet werden und den Darmschleimhautzellen als Energiespender dienen. Ein Mangel dieser Fettsäuren kann zur Degeneration der Darmschleimhaut führen, in dessen Folge sich das oben beschriebene Leaky Gut Syndrom umso besser entwickeln kann.

Bereits 1986 konnte eine erste wissenschaftliche Studie den konkreten Zusammenhang zwischen einer bestehenden Psoriasis und einer extrem gestörten Darmflora nachweisen.

In dieser Studie wurden Stuhlproben von Patienten mit seborrhoischem Ekzem der Kopfhaut sowie einer Schuppenflechte der Kopfhaut untersucht. Das Ergebnis zeigte, dass alle Patienten eine hochgradig pathologische Darmflora aufwiesen, die vor allem von pathogenen Hefepilzen dominiert wurde.

In einer neueren Studie von 2015 bestätigte sich, dass Patienten mit Schuppenflechte eine Darmflora mit deutlich geringerer Diversität und geringeren Mengen nützlicher Darmbakterien aufwiesen als gesunde Personen. Ja, die Darmflora von Psoriasis-Patienten ähnelte gar jener von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.(1)

Auch die Flora (Bakterienbesiedlung) der Haut unterscheidet sich enorm zwischen Psoriasis-Haut und gesunder Haut, wie eine Untersuchung aus 2018 zeigte.(2) Offenbar fehlt es der Hautflora bei Schuppenflechte insbesondere an Bakterien, die das Immunsystem regulieren könnten, während pathogene Bakterien wie z. B. Staphylococcus aureus überhand nehmen, die nun zu einer verstärkten hautentzündlichen Reaktion führen können.

In einer Untersuchung an Mäusen ergab sich sodann im Jahr 2018, dass die orale Gabe von nützlichen Bakterien (Probiotika: Lactobacillus salivarius LA307, Lactobacillus rhamnosus LA305) entzündliche Hautveränderungen reduzieren kann.(3)

4. Mögliche Ursache: Übersäuerung des Körpers

Auch eine chronische Übersäuerung (Störung des Säure-Basen-Haushaltes) könnte eine Mitursache der Schuppenflechte sein, weshalb sie in der Naturheilkunde bei Bedarf häufig in die Therapie miteinbezogen wird.

Anfallende Säuren werden normalerweise schnellstmöglich über den Urin ausgeschieden, doch die Ausleitungskapazität der Nieren ist begrenzt. Bei einer chronischen Übersäuerung ist die anfallende Säurenmenge derart gross, dass die Nieren überfordert sind. In dieser Situation ist der Körper auf die Zuhilfenahme der Haut – das grösste Ausleitungsorgan des Körpers – angewiesen.

Werden nun verstärkt Säuren über die Haut ausgeschieden, kommt es in den ohnehin lädierten Hautstellen zu weiteren Entzündungsprozessen, wodurch sich das Hautbild schubweise deutlich verschlechtert – so das naturheilkundliche Erklärungsmodell, wozu es im Bereich der Schuppenflechte noch keine wissenschaftlichen Belege gibt.

5. Mögliche Ursache: Eine ungesunde Ernährung

Eine ungesunde Ernährung steht zu Beginn all der bereits genannten vier Faktoren. Sie kann also sowohl zur Schwächung des Immunsystems, zur Störung der Darmflora, Schädigung der Darmschleimhaut als auch zur Übersäuerung des Körpers beitragen.

Diese Auswirkungen zeigen deutlich, dass eine ungesunde Ernährung an der Entstehung nahezu jeder Krankheit beteiligt sein kann – so auch an der Entstehung der Schuppenflechte. Im Umkehrschluss ist daher auch nahezu jede Erkrankung durch eine gesunde Ernährungsweise positiv beeinflussbar.

Sie versorgt den Körper mit Nähr- und Vitalstoffen, so dass die Selbstheil- und Selbstregulationsfähigkeiten des Organismus aktiviert und wieder hergestellt werden können.

Eine Ernährung reich an Zucker, Weissmehlerzeugnissen, tierischen Produkten minderer Qualität, Softdrinks und anderen Fertigprodukten schwächt und belastet den Körper hingegen.

Zucker kann die Entstehung chronischer Entzündungsprozesse fördern und der hohe Verzehr tierischer Produkte kann zu einem steigenden Harnsäurespiegel führen. Man weiss jedoch, dass Psoriasis-Patienten überdurchschnittlich häufig an hohen Harnsäurespiegeln leiden und daher auch ein höheres Risiko haben, an einer Gicht zu erkranken.(4, 5, 6)

So kann man die Schuppenflechte natürlich behandeln

In der Naturheilkunde konzentriert man sich nun auf die Behebung der oben genannten Risikofaktoren, so dass man folgenermassen vorgehen kann, um die übermässige Schuppung bei der Psoriasis natürlich zu behandeln:

Achten Sie auf eine gesunde Ernährung

In Sachen Ernährung ist eine vitalstoffreiche, darmfreundliche und entzündungshemmende und damit gesunde Ernährung eine gute Idee. Ihre positiven Auswirkungen auf die Psoriasis wurden bereits in unterschiedlichen Studien gezeigt (z. B. 7, 8). Auch wenn laut den genannten Studien allein die Ernährung die Schuppenflechte nicht heilen kann, so sollte sie in jedem Fall die Psoriasis-Therapie begleiten, ganz gleich welcher Art diese Therapie ist.

Wir haben hier ausführlich erklärt, wie man sich bei Psoriasis ernähren könnte: Die Ernährung bei Psoriasis. Um den Einstieg in diese Ernährungsform zu erleichtern, finden Sie dort auch einen Ernährungsplan für drei Tage, der Ihnen beispielhaft zeigen soll, wie die Ernährung bei Schuppenflechte aussehen könnte.

Natürlich gilt auch bei der Psoriasis – wie bei jeder chronischen Erkrankung – dass nicht EINE Ernährung für alle Menschen gleichermassen geeignet ist. Daher sollte der oder die Betroffene sich stets sorgfältig beobachten, um mögliche Auslöser der Psoriasis im persönlichen Speiseplan herauszufinden. So könnte bei manchen Psoriatikern das Gluten im Getreide die Psoriasis-Symptome verschlechtern. Bei anderen könnten es Milchprodukte und bei wieder anderen der tägliche Liter Cola light sein.

Bei der Wahl der Öle und Fette meidet man solche mit entzündungsfördernder Wirkung, also Öle mit einem hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren (z. B. Sonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl etc.) bzw. wählt Öle mit einem stimmigen Omega-3-Omega-6-Verhältnis (z. B. Hanföl) oder auch Öle mit bevorzugt einfach ungesättigten Fettsäuren wie z. B. Olivenöl oder Mandelöl.

Omega-3-Fettsäuren können auch als entzündungshemmende Nahrungsergänzung zum Einsatz kommen, z. B. über Algenölkapseln (Opti3*, die pflanzliche Alternative zu Fischölkapseln).

Führen Sie eine Leberreinigung durch

Die Leber als unser grösstes Entgiftungsorgan wird mit sämtlichen Toxinen konfrontiert, die in den Körper gelangen. Wie oben erklärt, leiden Psoriasis-Erkrankte häufig unter einer gestörten Darmfunktion (z. B. Leaky-Gut-Syndrom), so dass die Leber mit der daraus entstehenden zusätzlichen Giftbelastung überfordert ist, was wiederum das Immunsystem schwächen könnte.

Die Leber ist ausserdem an der Regulierung des Immunsystems beteiligt (20), schützt also vor überschiessenden Reaktionen und Autoimmunprozessen, so dass eine gesunde Leber massgeblich zur Prävention von Autoimmunerkrankungen erforderlich ist.

Ein weiterer Grund, die Leber mittels einer Leberreinigung bei einer Psoriasis zu unterstützen ist, dass die Schuppenflechte häufig gemeinsam mit einer nicht-alkoholischen Fettleber auftritt (in einer Studie von 2016 hatten über 45 Prozent der Psoriasis-Patienten eine Fettleber), so dass regelmässige Massnahmen für die Leber hier in jedem Fall äusserst sinnvoll sind (21, 22).

Heilpflanzen, die in der Lage sind, die Leber wirkungsvoll zu stärken, können daher bei der Schuppenflechte regelmässig eingenommen werden. Zu den bekanntesten leberregenerierenden und bitterstoffreichen Pflanzen zählen die Mariendistel und der Löwenzahn sowie die Artischocke. Generell stärken jedoch die meisten Bitterstoffe (in der richtigen Menge) die Entgiftungsfunktion der Leber.

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Ideal ist zur Stärkung und Entlastung der Leber beispielsweise ein Bitter-Basenpulver, ein Löwenzahnextrakt oder auch ein Löwenzahnpulver.

Optimieren Sie Ihre Antioxidantien-Versorgung

Autoimmunerkrankungen sind chronisch entzündliche Erkrankungen, in deren Verlauf immer auch vermehrt "freie Radikale" aktiv sind, die zu einem massiven Verbrauch körpereigener Antioxidantien und somit zu einem erhöhten Grad oxidativen Stresses führen. Dieser wiederum wirkt zusätzlich entzündungsfördernd.

Schon in einer Untersuchung von 2003 hatte sich gezeigt, dass Menschen mit Schuppenflechte einen niedrigen Antioxidantienspiegel haben, da die körpereigenen Antioxidantien nicht mehr dazu ausreichen, den entstehenden oxidativen Stress zu kontrollieren.(12, 13, 15)

Ein dauerhaft niedriger Antioxidantienspiegel kann jetzt aber auch das Risiko für andere chronische Erkrankungen erhöhen, so dass Forscher 2014 berichteten, dass Psoriasis-Patienten auch häufig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und sterben. Denn oxidativer Stress schädigt auch die Blutgefässe, lässt den Blutdruck steigen, begünstigt Arteriosklerose und damit Herzinfarkt und Schlaganfall.(14)

Antioxidantien nun, die sich in Obst, Gemüse, Kräutern und Gewürzen finden, können oxidativen Stress bereits sehr gut mindern und wirken entzündungshemmend. Zusätzlich kann man zu entsprechenden antioxidativ wirksamen Nahrungsergänzungen greifen, z. B. Astaxanthin, Aronia, OPC, Curcumin und Sulforaphan.

In einem Review von 2018 zeigte sich in ersten Untersuchungen zu Astaxanthin und seiner Wirkung auf Hautkrankheiten (Psoriasis und Neurodermitis), dass das Antioxidans einen bestimmten Stoff hemmen kann, der andernfalls die Entzündungsprozesse in der Haut verstärken würde.(16)

Weihrauch bei einer Psoriasis

Weihrauch gilt als deutlich entzündungshemmend und wird daher in der Naturheilkunde auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eingesetzt (23).

Verantwortlich für die Wirkung des Weihrauchs sind die darin enthaltenen Boswelliasäuren. Sie sollen das entzündungsfördernde Prostaglandin E2 in seiner Aktivität hemmen, wodurch die Entzündungsreaktionen deutlich verringert werden.

Die Einnahme von Weihrauch bei rheumatischen Beschwerden ist hinreichend bekannt, doch kann Weihrauch auch topisch, also als Creme angewandt werden und das nicht nur als schmerzstillendes Mittel bei Gelenkerkrankungen, sondern auch bei Hautläsionen bei Psoriasis.

In einer Studie von 2014 wurde eine Creme mit Weihrauchextrakt bei 200 Psoriasispatienten getestet. Die Probanden trugen die Creme über 12 Wochen dreimal täglich auf. Die Läsionen gingen zurück, auch wurden positive Veränderungen bei verschiedenen Entzündungsmarkern (z. B. Prostaglandin E2, Leukotrienen) gemessen. Genauso veränderte sich der sog. Schuppenflechte-Score PASI (Psoriasis Activity Severity Index), der den Schweregrad der Symptomatik angibt (24).

In einer weiteren Untersuchung von 2014 (25) konnten dank einer Creme mit Boswelliasäuren ebenfalls positive Auswirkungen auf eine bestehende Schuppenflechte beobachtet werden.

Beheben Sie einen eventuellen Vitamin-D-Mangel

Viele Psoriatiker haben die Erfahrung gemacht, dass Sonnenlicht eine sehr positive Auswirkung auf das Erscheinungsbild der Haut haben kann. Besonders heilsam kann die Kombination von Sonne und Salzwasser sein. Daher profitieren Psoriasis-Patienten ausserordentlich von langen Strandaufenthalten am Meer.

Ein Grund, warum Sonnenlicht der Haut so gut tut, ist sicher auch sein Einfluss auf den Vitamin-D-Spiegel. Denn Vitamin D wird in der Haut unter Einwirkung von UV-Strahlung gebildet. Gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen leiden häufig an einem Vitamin-D-Mangel, so dass auch bei Psoriasis der Vitamin-D-Spiegel bestimmt werden sollte, bevor man dann dem persönlichen Bedarf entsprechend die individuell passende Dosis auswählt.

Geniessen Sie basische Salzbäder

Nicht nur die Sonne wirkt an der See heilend auf die Schuppenflechte, auch das Meerwasser. Das darin enthaltene Salz erweicht die Hautschuppen und löst sie schliesslich ab. Zudem hat Salz eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung und lässt den Juckreiz verschwinden.

Salzbäder lassen die Haut wieder atmen und machen sie weich und geschmeidig.

Auch hier ist es natürlich den meisten Menschen nicht möglich, regelmässig Bäder im Meer zu geniessen. Aber das ist auch gar nicht nötig, denn es gibt zahlreiche basische Bäder oder auch Meersalzbäder im Handel, die einen ähnlich positiven Effekt auf die Haut haben, wobei basische Bäder die Haut nicht so austrocknen, wie das nach einem Bad im Meer oft der Fall ist.

Entsäuern Sie Ihren Körper

Da die Übersäuerung des Körpers aus naturheilkundlicher Sicht zu den Ursachen einer jeden chronischen Erkrankung gehören kann, zählt natürlich auch die Entsäuerung zu fast jedem ganzheitlichen Konzept, ganz gleich welche Beschwerden vorliegen. Weitere Informationen zu dieser Thematik finden Sie hier: Entsäuerung

Sanieren Sie Ihre Darmflora

Zur Regeneration des möglicherweise angeschlagenen Darmmilieus kann an eine Darmreinigung gedacht werden. Dabei wird gleichzeitig eine gesunde Darmflora aufgebaut, was zu einer Regulierung des Immunsystems beitragen kann.

Daher kann sich diese Massnahme auf alle Körperbereiche positiv auswirken. Sogar Ihre Psyche wird von der Darmreinigung profitieren, denn sie ist über das Nervensystem sehr eng mit dem Darm verbunden.

Vermeiden Sie Stress

Bekannt ist, dass Psoriasis bei vielen Menschen nach Phasen grossen Stresses auftrat oder sich in Stress-Situationen deutlich verschlimmert. Ein gutes Stressmanagement gehört daher unbedingt zu einer ganzheitlichen Psoriasis-Therapie dazu (Meditation, Yoga, EFT, Progressive Muskelentspannung oder andere Entspannungsmethoden) (18, 19).

Berücksichtigen Sie psychische Faktoren

Der mögliche Zusammenhang zwischen der Entstehung einer Schuppenflechte und dem Seelenzustand der betroffenen Menschen ist äusserst interessant. Leider findet er nur in seltenen Fällen Beachtung. Dabei ist es allgemein bekannt, dass die Körperoberfläche bzw. Haut das Spiegelbild der Seele ist.

Die Haut hat vielfältige Funktionen, von denen drei den Zusammenhang zur Psyche besonders deutlich zeigen.

  1. Die Haut ist unser grösstes Kontaktorgan zur Umwelt.
  2. Gleichzeitig grenzt uns die Haut ab und bietet uns Schutz vor der Umwelt.
  3. Die Haut ist die Projektionsfläche sämtlicher inneren Vorgänge.

Wenn wir uns alleine diese Funktionen vor Augen halten, ergeben sich bei Psoriatikern folgende Fragen:

  1. Wie steht es um Ihre Kontaktfreudigkeit? Grenzen Sie sich zu sehr ab?
  2. Vor wem oder was soll ihr (Schuppen-) Panzer Sie schützen?
  3. Haben Sie Angst, von anderen Menschen verletzt zu werden?
  4. Was ist es wirklich, was die (Haut-) Grenze durchbricht und zum Vorschein kommen will?

Es ist sicher nicht immer sinnvoll, die Beantwortung dieser Fragen mit sich selbst auszumachen. Sprechen Sie daher mit einem versierten Therapeuten, denn er kann Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie diese psychischen Blockaden Schritt für Schritt auflösen können.

Hautpflege bei Psoriasis

Kokosöl ist aufgrund seiner antientzündlichen Fettsäuren ein gerade bei Psoriasis sehr wohltuendes Körperpflegeöl (17). Statt eines Duschgels könnten Sie eine natürliche Olivenölseife benutzen und sich anschliessend mit Kokosöl pflegen.

In einer Studie von 2018 zeigte ferner eine Creme aus 50 % Propolis und 3 % Aloe Vera nach 12 Wochen enorme Verbesserung im Hautbild. Im Handel ist uns eine so hochdosierte Propolis-Creme leider nicht bekannt. Doch könnten Sie sich eine entsprechende Salbe oder Creme eventuell selbst mischen [28].

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Gehen Sie langsam vor in der natürlichen Therapie der Psoriasis

Versuchen Sie nun jedoch bei Vorliegen einer Psoriasis bitte nicht, alle obigen Hinweise gleichzeitig umzusetzen. Da zu viele Änderungen oder zu viele eingenommene Präparate auch schnell zu einer Überforderung des Organismus und somit zu "Nebenwirkungen" führen können. Gehen Sie daher langsam und Schritt für Schritt vor! Alles Gute!

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Ramona, Absolventin

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Quellen

  1. Microscopic inflammatory changes in colon of patients with both active psoriasis and psoriatic arthritis without bowel symptoms. (Untersuchung der Darmschleimhaut von Patienten mit aktiver Psoriasis sowie mit Psoriasis-Arthritis, die keine typischen Darmsymptome zeigten)
  2. Reflections on seborrheic scalp eczema and psoriasis capillitii in relation to intestinal mycoses (Untersuchung der Darmflora bei Patienten mit Kopfhautekzemen und Kopfhaut-Psoriasis)
  3. Diet and psoriasis: experimental data and clinical evidence (Entzündungshemmende Ernährung bei Psoriasis)
  4. Malignant melanoma in patients treated for psoriasis with methoxsalen (psoralen) and ultraviolet A radiation (PUVA). The PUVA Follow-Up Study.
  5. Side-effects of psoralen photochemotherapy (PUVA). (Nebenwirkungen von Psoralen)
  6. The effect of ghee (clarified butter) on serum lipid levels and microsomal lipid peroxidation. (Entzündungshemmende Wirkung von Ghee)
  7. The role of oxidants and antioxidants in psoriasis. (Die Wirkung von Antioxidantien bei Psoriasis)
  8. Die entzündungshemmende Wirkung von Boswelliasäuren (Uni Jena)
  9. Vitamin D - Professor Dr. med. Jörg Spitz
  10. Krankheit als Symbol - Dr. Rüdiger Dahlke
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