Chia-Samen


Kräftigend und regulierend: Die vitalstoffreichen Chia-Samen lassen sich mühelos in unsere tägliche Ernährung integrieren.

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Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya

letzte Aktualisierung am 30.08.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) – Für die alten Maya waren Chia-Samen Grundnahrungsmittel und Heilmittel in einem. Inzwischen ist auch Europa auf das Superfood aus Mexiko aufmerksam geworden, denn die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten. Wir möchten Ihnen diese nährstoffgeladenen Samen vorstellen und Ihnen einige kreative Rezepte in die Hand geben.

Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya © Brent Hofacker - Fotolia.com

Chia-Samen – Energiequelle der Maya

Kennen Sie Chia? Die kleinen Samen aus Mexiko, Zentral- und Südamerika erobern derzeit den Gesundheitsmarkt. Als Superfood werden ihnen diverse Heilkräfte nachgesagt. Um eine neue Züchtung für Gesundheitsbewusste handelt es sich dabei jedoch nicht. Die Chia-Pflanze (Salvia Hispanica) aus der Familie der Lippenblütler war schon den Maya bekannt.

In jener alten Kultur galten die proteinreichen Samen als Grundnahrungsmittel und dienten vor allem den Laufboten als energiespendende Begleiter. Übersetzt bedeutet die aus der Sprache der Maja stammende Bezeichnung Chia deshalb "Stärke". Glaubt man der mexikanischen Volksmedizin, soll ein einziger Teelöffel Chia-Samen genügen, um einen Menschen für 24 Stunden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Was hat dieses „Superfood“ also an Nährstoffen zu bieten?

Chia-Samen – Lagerbares Superfood

Chia-Samen werden als „Superfood“ bezeichnet. Warum? Weil diese Samen in vergleichbarer Menge anderen Nahrungsmitteln in ihrer nährstofflichen Zusammensetzung überlegen sind. Sie enthalten im Schnitt doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und liefern ein gutes Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren. Ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Zudem liefern Chia-Samen das Spurenelement Bor, welches die Calcium-Aufnahme im Körper unterstützt.

Der Kalium-Anteil in Chia-Samen ist doppelt so hoch wie in Bananen und auch in puncto Eisen sind sie dreimal ergiebiger als Spinat. Mit einer dreifachen Menge an Antioxidantien stossen Chia-Samen sogar Heidelbeeren vom Gesundheitsthron. Im Gegensatz zu Leinsamen sind sie zudem deutlich länger haltbar und eignen sich deshalb als Nahrungsmittel für den Vorrat. Chia-Samen lassen sich problemlos vier bis fünf Jahre lang aufbewahren ohne ihren Nährstoffgehalt, ihren Geschmack oder ihren Geruch einzubüssen.

Chia-Samen – Das optimale Lebensmittel?

Ganzheitlich orientierte Ernährungsberater schwärmen von Chia-Samen, denn die kleinen Nährstoffbomben liefern lang anhaltende Energie und sollen zudem die Verdauung anderer Lebensmittel vereinfachen. Als Teil einer Mahlzeit wirken sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Indem sie eine Barriere zwischen den aufgenommenen Kohlenhydraten und den Verdauungsenzymen schaffen, wird die Umwandlung von Kohlenhydraten in Zucker verlangsamt. Die Energie aus der Nahrung wird dadurch langsam im Körper freigesetzt und ermöglicht eine längere Ausdauer. Dieser Effekt ist nicht nur für Sportler von Interesse, sondern kommt auch Diabetikern zugute.

Weicht man Chia-Samen vor dem Verzehr ein, können sie zudem grössere Mengen Flüssigkeit speichern und somit den Wasserhaushalt im Körper insbesondere bei Anstrengungen aufrecht erhalten, ohne dabei schwer im Magen zu liegen. Durch das Aufquellen vergrössern die Samen ihr Volumen binnen zehn Minuten um das Neun- bis Zwölffache und fegen wie ein Verdauungsbesen durch den Magen-Darm-Trakt. Ihre löslichen Ballaststoffe unterstützen die Ausleitung von Ablagerungen und regulieren den Stuhlgang.

Ein weiterer Vorteil von Chia-Samen gegenüber proteinreichem Getreide besteht darin, dass sie glutenfrei sind. Wer eine Glutenunverträglichkeit hat oder dem Klebereiweiss kritisch gegenübersteht, findet in diesen Power-Samen eine hochwertige Alternative.

Chia-Samen – Lindernd und aufbauend

Schon die alten Kulturen der Maya und Azteken erkannten die Heilkräfte der Chia-Samen. Ihre Stärke besteht darin, Säuren und Giftstoffe zu binden und auszuleiten. Bestehenden und potentiellen Krankheiten können sie somit entgegenwirken bzw. vorbeugen. Zugleich fördert ihre grosse Nährstoffdichte den gesunden Gewebeaufbau, was nicht zuletzt für die Entwicklung von neuem Leben während der Schwangerschaft von grossem Wert ist. Bei folgenden Beschwerden haben sich Chia-Samen besonders bewährt:

Rezepte mit rohen Chia-Samen

Chia-Samen können alternativ zu Leinsamen verwendet werden. Sie haben einen milden, angenehmen Geschmack und lassen sich deshalb gut mit anderen Lebensmitteln kombinieren. Es gibt Chia-Rezepte für Smoothies, Puddings, Gebäck, Dressings u.v.m. Die rohen Samen lassen sich beispielsweise über Salate streuen oder in Müslimischungen integrieren. In der Rohkostküche ersetzen gemahlene Chia-Samen konventionelles Mehl.

Bei den nachfolgenden Rezepten handelt es sich um Kreationen aus der Rohkost-Küche. Rohe Chia-Samen in Kombination mit anderen rohen Lebensmitteln und Superfoods wie Lucuma, Maca, Goji-Beeren und Spirulina versorgen den Körper mit einer Fülle von Vitalstoffen.

Überzeugen Sie sich selbst von der vielfältigen Verwendbarkeit von Chia-Samen und lassen Sie sich von exotischen Mischungen nicht verunsichern. Die Rezepte basieren vorwiegend auf der Grundlage von gequollenen Chia-Samen (Einweichzeit: mindestens 10 Minuten). Machen Sie den Geschmackstest! Alle Chia-Rezepte entsprechen einer Portion.

Chia-Basis-Gel

  • 1/3 Tasse Chia-Samen
  • 2 Tassen Wasser

Weichen Sie 1/3 Tasse Chia-Samen in 2 Tassen Wasser ein. Verrühren Sie die Masse gut und stellen Sie sie in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank. Innerhalb von zehn Minuten entsteht ein klebriges Gel. Nach einer Einweichzeit von mehreren Stunden sind die Nährstoffe noch leichter verwertbar. Sie können das Chia-Basis-Gel pur essen oder mit Gewürzen verfeinern und mit anderen Lebensmitteln Ihrer Wahl kombinieren. Im Kühlschrank hält es sich bis zu drei Wochen.

Chia-Gel-"Müsli"

  • 1 Tasse Chia-Basis-Gel
  • 2 Bananen, mit einer Gabel zerdrückt
  • 1 TL Lucuma-Pulver
  • ¼ Tasse Rosinen
  • ¼ Tasse Kürbiskerne

Mischen Sie die Zutaten in einer Schüssel. Fertig zum Verzehr!

Fruchtiges Chia

  • 3 kleine oder 2 grosse Äpfel
  • 8 Datteln ohne Kerne
  • 4-5 TL Chia-Samen
  • ¼ Tasse getrocknete Maulbeeren

Schneiden Sie die Äpfel und die Datteln in kleine Stücke, mischen Sie die Chia-Samen unter und geben Sie die Maulbeeren hinzu. Lassen Sie den energiereichen Chia-Frucht-Mix mindestens zehn Minuten lang stehen, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden.

"Banapaya"-Chia

  • 1 Banane
  • ¾ Tasse Papaya-Fleisch
  • 6 getrocknete türkische Feigen
  • 4-5 TL gemahlenes Chia

Schneiden Sie die Banane in Scheiben und zerkleinern Sie die Feigen. Geben Sie das Papaya-Fleisch hinzu und rühren Sie die gemahlenen Chia-Samen unter. Bereiten Sie das „Banapaya“-Chia am besten abends zu und geniessen Sie es durchgezogen am Morgen zum Frühstück.

"Persinane"-Chia

  • 1-2 Persimonen (Kaki)
  • 1-2 Bananen
  • 4-5 TL Chia-Samen
  • eine Handvoll Goji-Beeren
  • eine Handvoll Kürbiskerne
  • 1 TL Maca
  • 1 TL Zimt

Schneiden Sie die Persimonen (Kaki) und die Bananen in kleine Stücke. Vermischen Sie das frische Obst mit den übrigen Zutaten und lassen Sie das „Persinane“-Chia vor dem Verzehr mindestens 10 Minuten lang stehen.

Roher Chia-"Reis-Pudding"

  • 4-5 TL Chia-Samen
  • 2 Tassen Mandelmilch
  • Honig oder Agavensirup für den Geschmack
  • 1 Prise Vanille, Zimt oder Kardamom

Weichen Sie die Chia-Samen für etwa 10 Minuten in der Mandelmilch ein. Süssen Sie den rohen Chia-„Reis-Pudding“ nach Geschmack mit Honig oder Agavensirup und würzen Sie ihn nach Belieben mit Vanille, Zimt oder Kardamom.

Grünes Chia

  • 8 getrocknete Pflaumen, eingeweicht in 500 ml reinem Wasser
  • 1 TL Spirulina-Pulver
  • 1/3 Tasse Chia-Samen

Lassen Sie die Chia-Samen in dem Einweichwasser der getrockneten Pflaumen quellen. Damit nehmen die Samen den Geschmack des Pflaumensaftes an und keine Nährstoffe gehen verloren. Mischen Sie anschliessend die Pflaumen und das Spirulina-Pulver unter die eingeweichten Chia-Samen und lassen Sie die Mischung mindestens 10 Minuten lang stehen. Das geschmacksneutrale Spirulina-Pulver ergänzt den vitalstoffreichen Chia-Pflaumen-Mix um wertvolles Chlorophyll.

Chia-Shortbread

  • 4-5 TL Chia-Samen
  • 2 Tassen frischer Apfelsaft
  • 2 TL Lucuma-Pulver
  • ¼ Tasse getrocknete Maulbeeren
  • ¼ Tasse Kürbiskerne

Weichen Sie die Chia-Samen in Apfelsaft ein. Rühren Sie die übrigen Zutaten unter und lassen Sie die Masse vor dem Verzehr mindestens zehn Minuten lang stehen. Der Geschmack dieser ausgefallenen Mischung erinnert an den schottischen Keks-Klassiker Shortbread.

Chia "Fresca"

  • 2 TL Chia-Samen
  • 280 ml reines Wasser
  • Saft einer Zitrone oder Limette
  • Agavensirup oder Honig

Dieses gesunde Erfrischungsgetränk ist beliebt in Mexiko. Es erinnert an den Geschmack von Softdrinks, kommt jedoch vollkommen ohne Chemie aus!

Weitere Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier: 9 Rezepte für Chia-Samen

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Geschlossen...

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Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(11)

freuleind
geschrieben am: samstag, 12. juli, 17:24
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Hallo liebes ZDG Team. Zwei Fragen: gibt es einen Unterschied zwischen den Nährwerten der weißen und der schwarzen Chia Samen?

Und: Macht es eigentlich einen Unterschied in der Nährstoffaufnahme ob die Samen eingeweicht wurden oder "roh" verzehrt werden? Bzw. wie sieht es aus wenn ich sie zb mit dem Kuchenteig backe oder sie unters Fruchtmüsli mische und im Ofen crunche? LG und Danke




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Freuleind
Gravierende Nährstoffunterschiede sind uns nicht bekannt. Selbstverständlich jedoch werden die Samen leichter verdaulich und die Nährstoffe besser aufnehmbar, wenn man sie zuvor einweicht und dann z. B. mixt. Erhitzt man die Körnchen, muss mit denselben Nährstoffeinbussen gerechnet werden, wie bei anderen Saaten auch (Sesam, Sonnenblumenkerne etc.), wenn diese erhitzt werden, natürlich immer abhängig von der Zubereitungsmethode und Temperatur.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Belmondo
geschrieben am: montag, 23. juni, 16:19
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Hallo, und vielen Dank für die rasche Antwort zum Chia-Samen!! Nun habe ich eine weitere Frage dazu: Es heißt, in Chia enthalte womöglich Phytinsäure, die aufgrund ihrer Wirkung das positive Inhaltsspektrum des Samens wieder zunichte machen könnte. Stimmt dies? Hilft einweichen? Und enthalten nicht auch andere gesunde Lebensmittel wie etwa Mandeln Phytinsäure? Wie kommt es, dass es sowenig sachliche Information zu Chia gibt? Immerhin ist es ja nun schon rund 2 Jahre auf dem Markt ...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Belmondo
Bitte lassen Sie sich nicht verrückt machen. Phytinsäure und viele andere sekundären Pflanzenstoffe sind auch im Getreide, in Hülsenfrüchten, in Nüssen, Saaten etc. Informationen zur Phytinsäure finden Sie hier.

Phytinsäure kann teilweise durch Einweichen reduziert werden. Doch hat Phytinsäure auch gesundheitliche Vorteile, so dass gewisse Phytinsäuremengen im Lebensmittel durchaus erwünscht sind - da sich die Natur doch tatsächlich etwas dabei gedacht hat...
Es ist also sinnvoller, sich Gedanken über die Zusatzstoffe der Lebensmittelindustrie zu machen, anstatt natürliche Lebensmittel der Schädlichkeit zu verdächtigen und immer wieder angeblich negativ wirkende Stoffe in ihnen auszumachen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Belmondo
geschrieben am: montag, 16. juni, 15:11
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Hallo, Chia ist wirklich nicht uninteressant .. Allerdings erfährt man nirgends, aus welchem Grund derzeit von einer Dosis bis max. 15 g pro Tag geraten wird. Wissen Sie, warum man nicht mehr oder unbegrenzt davon essen sollte?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Belmondo
Chia gilt als Novel Food, weil man bis vor wenigen Jahren in Europa dieses Lebensmittel noch gar nicht kannte und es erst dann importiert wurde. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat daher die Höchstmenge auf 15 Gramm pro Tag angehoben, weil man noch nicht wissen könne, wie sich Chiasamen bei häufigerem Verzehr grösserer Mengen auswirke. Auch das Allergiepotential könne man noch nicht einschätzen - so die EFSA.
In den USA übrigens darf man knapp 50 Gramm Chiasamen täglich essen und in den Herkunftsländern gibt es überhaupt keine Beschränkung...
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sascha
geschrieben am: montag, 12. mai, 08:38
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Hallo, seit ich die Chia Samen nehmen habe ich deutlich mehr Ausdauer, Kondition beim Sport.Leider habe ich in letzter Zeit sehr starke Blähungen bekommen.Dann habe ich die Samen abgesetzt und die Blähungen sind weg.Kann es an den Samen liegen?Ich habe sie immer eingeweicht in Gemüsesaft zu mir genommen.Auch in Shakes aus dem Mixer.Freundlichen Gruss




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sascha
Chiasamen wirken im Grunde GEGEN Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Doch schliesst dies individuelle Unverträglichkeiten - die es bei jedem Lebensmittel geben kann - nicht aus. Vielleicht verwenden Sie die Chiasamen einmal einfach nur in Wasser eingeweicht (3 Stunden lang vor dem Verzehr einweichen) und auch auf nüchternen Magen. Dann dürfte die Verträglichkeit viel höher sein.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

oxor
geschrieben am: montag, 17. mã¤rz, 11:25
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Sehr geehrte Damen und Herren, Sie berichten zum Chia-samen, dass dieser mehrfach mehr Eisen enthält als Spinat. Dazu erlaube ich mir den Hinweis, dass es sich beim im Spinat enthaltene Eisen um dreiwertiges Eisen, also Fe³+ handelt, welches der menschliche Körper wirksam nicht verarbeiten kann, es also völlig nutzlos ist. Der menschliche Körper kann nur zweiwertiges Eisen, also Fe²+ aufnehmen und wirksam verarbeiten. Es ist demnach völlig unerheblich wieviel Eisen die Chia-Samen enthalten, es sei den es handelt sich um Fe²+. Mit freundlichem Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Oxor
In pflanzlichen Lebensmitteln wie z. B. Spinat oder Chiasamen liegt Eisen in seiner dreiwertigen Form vor, die sehr wohl aufgenommen und verarbeitet werden kann. Dreiwertiges Eisen aus pflanzlicher Kost wird zwar etwas schlechter resorbiert als zweiwertiges Eisen in Fisch und Fleisch, ist aber alles andere als "nutzlos".

Während das zweiwertige Eisen zu etwa 15 - 35 % resorbiert wird, wird das dreiwertige Eisen aus Pflanzen bis zu 20 % resorbiert. Die Resorption des dreiwertigen Eisens kann ferner um das bis zu Vierfache erhöht werden, indem gleichzeitig resorptionsfördernde Substanzen verzehrt werden, wie z. B. Vitamin C (z. B. in Form von O-Saft, frischem Sauerkraut, Salaten etc.). Zusätzlich hängt die Eisenresorption ausserdem vom augenblicklichen Bedarf ab und kann sich daher in Zeiten eines Mangels stark erhöhen - unabhängig davon, ob nun zwei- oder dreiwertiges Eisen verzehrt wird.
Hier waren Sie also offenbar im Besitz einer Fehlinformation.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

chinese
geschrieben am: freitag, 07. mã¤rz, 17:25
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seit ca. 14 Tage nehme ich Chia Samen und ich finde mir bekommen sie sehr gut. Nun habe ich erfahren, dass man die eingeweichten Chia Samen vor dem Verzehr nochmals durch ein Sieb waschen soll, damit die Keime welche sich im Wasser angesammelt haben, somit wegespült werden. Stimmt dies, ich konnte im Internet nirgends etwas darüber finden.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Chinese
Wenn Sie eingeweichte Chiasamen abspülen, dann spülen Sie die wertvollen Quellstoffe davon, was ja nicht sehr sinnvoll wäre. Bei einem Einweichen von wenigen Stunden oder auch über Nacht bilden sich zudem sicher keine nennenswerten Mengen an problematischen Keimen. Auch uns liegen dazu also keine einleuchtenden Informationen vor. Wir raten nach wie vor, das vollständige Chiagel zu verzehren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: freitag, 28. februar, 06:35
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Liebes ZDG-Team, meine Frage bezieht sich auf die Auswirkungen von Chia auf den Mineralstoffhaushalt, insbesondere auf die Magnesiumversorgung. Es stellt sich doch in letzter Zeit immer deutlicher heraus, dass die meisten Menschen heutzutage einen teils extrem starken Magnesiummangel aufweisen – durch Überdüngung der Böden, zunehmenden Stress durch Lärm, berufliche Anforderungen, Umweltgifte, Elektrosmog und andere Strahlung u.v.m.

Außerdem wird als Ursache für Mg-Mangel immer wieder ein zu häufiger Konsum von Milchprodukten genannt. (Kalzium ist ja ein Mg-Antagonist und behindert dessen Aufnahme, wodurch es zum Mg-Mangel kommt.) Besteht durch den hohen Kalziumgehalt der Chia-Samen hier nicht das gleiche Problem? Treibt man durch regelmäßigen Chia-Genuss seinen Magnesiumspiegel nicht noch weiter in den Keller? (Meine Frage gilt ebenso für Maca, das ja auch sehr kalziumreich sein soll.)
Danke für die Auskunft!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko
Maca und ganz besonders Chiasamen verfügen - im Gegensatz zu Milchprodukten - nicht nur über sehr hohe Magnesiumgehalten, sondern darüber hinaus auch noch über ein perfektes Calcium-Magnesium-Verhältnis von etwa 2 : 1. In diesem Verhältnis können beide Mineralstoffe vom Organismus wunderbar verwertet und aufgenommen werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lilenona
geschrieben am: montag, 24. februar, 23:12
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes ZdG-Team! Ich habe Chia-Öl gekauft. Meine Frage ist, ob ich es zum Braten erhitzen kann oder ist es dafür nicht geeignet?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lilenona
Chiaöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sollte daher keinesfalls erhitzt werden. Nutzen Sie es für Rohkost oder geben Sie es nach dem Kochen/Dämpfen über Gemüse.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Floren
geschrieben am: sonntag, 02. februar, 16:56
eMail-Adresse hinterlegt

ich habe eine Frage bzgl. Chia. Kann Chia täglich gegessen werden, oder sollte der Verzehr nur kurmäßig erfolgen? Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Floren
Chiasamen sind in seinen Ursprungsländern ein Lebensmittel. Sie können also täglich gegessen werden und ergänzen die Ernährung sehr sinnvoll mit hochwertigem Calcium und Protein sowie Omega-3-Fettsäuren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MurmelS
geschrieben am: freitag, 31. januar, 12:35
eMail-Adresse hinterlegt

Mein Chia-Samen entwickelt nicht diese große Quellfähigkeit wie es bei dem Chia-Pudding ja schon sinnvoll ist. Mache ich was falsch? Haltbarkeitsdatum ist bis Sept. 2016 - als daran kann es eigentlich nicht liegen. Gibt es verschiedene? Meiner ist ein schwarzer Bio-Samen aus Südamerika




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Murmel
Das Chiagel wird nie so fest wie wir es von herkömmlichem Pudding gewöhnt sind. Chia-"Pudding" hat also lediglich eine gelartige Konsistenz, ist aber sicher nicht stürzfähig. Natürlich können Sie eine noch festere Konsistenz erreichen, wenn sie weniger Wasser/Flüssigkeit nehmen.
Ideal ist es auch, wenn das Gel über Nacht im Kühlschrank gelieren kann.
Wenn Sie jedoch eine wirklich puddingidentische Konsistenz wünschen, dann müssten Sie noch mit weiteren Verdickungs- oder Geliermitteln wie z. B. mit AgarAgar arbeiten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fred
geschrieben am: vorgestern, 19:09
eMail-Adresse hinterlegt

Habe vor kurzem Chia-Samen bekommen,weiters nach Anleitung ein Gel erzeugt(Samen quillt nach Wasserbeigabe auf) und in verschiedenen Lebensmittel beigemengt.Dazu aber eine Frage:Spaltet sich der Samen erst im Körper auf und gibt die Vitamine u.Mineralstoffe dem Körper weiter,od.muss man den Samen mahlen um besser verstoffwechseln?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fred
Chia Samen müssen - im Gegensatz zu z. B. Leinsaat - nicht gemahlen werden, um an deren wertvolle Inhaltsstoffe zu gelangen. Ihre "Schale" ist relativ weich. Man kann die Körnchen zwar mahlen, wenn man das möchte oder es zur Rezeptur passt, doch ist es nicht zwingend erforderlich. Das Einweichen, also Quellen, genügt. Der Körper kann die Samen und ihre Inhaltsstoffe dann sehr gut nutzen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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