Chia-Samen


Kräftigend und regulierend: Die vitalstoffreichen Chia-Samen lassen sich mühelos in unsere tägliche Ernährung integrieren.


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Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya

letzte Aktualisierung am 04.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) – Für die alten Maya waren Chia-Samen Grundnahrungsmittel und Heilmittel in einem. Inzwischen ist auch Europa auf das Superfood aus Mexiko aufmerksam geworden, denn die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Eisen und löslichen Ballaststoffen stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten. Wir möchten Ihnen diese nährstoffgeladenen Samen vorstellen und Ihnen einige kreative Rezepte an die Hand geben.

Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya © sarsmis - Fotolia.com

Chia-Samen – Energiequelle der Maya

Kennen Sie Chia? Die kleinen Samen aus Mexiko, Zentral- und Südamerika erobern derzeit den Gesundheitsmarkt. Als Superfood werden ihnen diverse Heilkräfte nachgesagt. Um eine neue Züchtung für Gesundheitsbewusste handelt es sich dabei jedoch nicht. Die Chia-Pflanze (Salvia Hispanica) aus der Familie der Lippenblütler war schon den Maya bekannt.

In jener alten Kultur galten die proteinreichen (und natürlich glutenfreien) Samen als Grundnahrungsmittel und dienten vor allem den Laufboten als energiespendende Begleiter. Übersetzt bedeutet die aus der Sprache der Maja stammende Bezeichnung Chia deshalb "Kraft". Glaubt man der mexikanischen Volksmedizin, soll ein einziger Teelöffel Chia-Samen genügen, um einen Menschen für 24 Stunden mit ausreichend Power zu versorgen.

Chia-Samen – Die Nährstoffe des Superfoods

Chia-Samen werden als „Superfood“ bezeichnet. Warum? Weil diese Samen in vergleichbarer Menge anderen Nahrungsmitteln in ihrer nährstofflichen Zusammensetzung überlegen sind und überdies ganz besondere Eigenschaften aufweisen, die man bei herkömmlichen Lebensmitteln vergeblich sucht. Nachfolgend führen wir jene Nährstoffe auf, die sich in relevanten Mengen in einer Portion Chia-Samen (15 Gramm) befinden:

Omega-3-Fettsäuren: Mit der wichtigste Grund für den Verzehr von Chia-Samen ist ihr hoher Omega-3-Fettsäurengehalt. Chia-Samen bestehen zu 18 Prozent aus der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Damit enthalten Chia-Samen fast so viele Omega-3-Fettsäuren wie Leinsaat (ca. 22 Prozent) bei deutlich weniger Kalorien, da Chia-Samen insgesamt 10 g weniger Fett liefern als Leinsamen.

In einer amerikanischen Studie, die im Juli 2012 im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde, konnten die Forscher zeigen, dass sich der Omega-3-Fettsäurenspiegel (Alpha-Linolen-Säure, aber genauso EPA) im Serum der menschlichen Probanden durch die Einnahme von Chia-Samen (gemahlen) merklich erhöhen liess.

Das ist aus folgendem Grund sehr interessant: Die pflanzliche Alpha-Linolen-Säure (ALA) muss im Körper erst zu den tatsächlich so wichtigen langkettigen Omega-3-Fettsäuren (z. B. EPA (Eicosapentaensäure) oder DHA (Docosahexaensäure)) umgewandelt werden. Diese Umwandlungsrate sei aber – so heisst es oft – so gering, dass sich der Verzehr von pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren nicht merklich auf den EPA- oder DHA-Spiegel im Blut auswirke.

Die vorliegende Studie aber zeigte, dass sich der ALA-Spiegel nach Chia-Einnahme um fast 60 Prozent erhöhte und der EPA-Spiegel um fast 40 Prozent. Allerdings nur in jener Versuchsgruppe, die die Chia-Samen gemahlen ass. Keine signifikante Änderung des Omega-3-Fettsäurespiegels stellte man hingegen in der Kontrollgruppe fest (sie ass keine Chia-Samen), aber genauso in der Gruppe, welche die ganzen Samen ass. Es lohnt sich also ganz deutlich, die Chia-Samen gemahlen zu verzehren. Denn wenn Chia-Samen den Fettsäurespiegel so gut beeinflussen können, dann kann man von ihnen auch die den Omega-3-Fettsäuren eigenen gesundheitlichen Auswirkungen erwarten, wie z. B. eine Entzündungshemmung, Stärkung von Herz und Gedächtnis, reduzierte Arthroseschmerzen, erhöhte Konzentrationsfähigkeit, bessere Augen und vieles mehr.

Proteine: Chia-Samen enthalten etwa doppelt so viel Eiweiss wie Getreide, nämlich über 20 Prozent bei einem Kohlenhydratgehalt von nicht einmal 5 Prozent. Das bedeutet nun zwar nicht, dass man künftig Chia statt Brot essen müsste, aber es zeigt, dass schon die üblicherweise verzehrten kleinen Chiamengen zur Proteinversorgung zumindest beitragen können. Interessant ist am Aminosäureprofil der Chia-Samen, dass sie hohe Anteile der Aminosäure Tryptophan enthält, die bekanntlich den Serotonin-Spiegel und somit die Laune anheben kann.

Calcium: Der Calcium-Gehalt von Chiasamen übertrifft den von Milch um das Fünffache und liegt bei 630 mg pro 100 g Chia. Isst man täglich 15 Gramm Chia, führt man sich mal eben 100 mg zusätzliches Calcium zu (und zwar ohne dazu auf Milchprodukte zurückgreifen zu müssen), was immerhin schon ein Zehntel des Tagesbedarfs von 1000 mg darstellt.

Eisen: Auch in puncto Eisen sind Chia-Samen eine interessante Quelle. Sie enthalten doppelt so viel Eisen wie Spinat. Natürlich kann man vom Spinat deutlich mehr essen als von Chia-Samen, doch liefern 15 Gramm Chia-Samen immerhin 1 mg Eisen, was immerhin 7 bis 10 Prozent des Tagesbedarfs ausmacht und was bei der kleinen Verzehrmenge doch sehr bedeutend ist. Wollte man diese Eisenmenge mit den üblichen Backwaren erreichen, müsste man dazu zwei grosse Scheiben Mischbrot essen (à 50 g). Doch schliesst das eine das andere ja nicht aus. Es geht nicht um ein Entweder-Oder, sondern darum, dass Chia einfach zusätzlich verzehrt wird – eben ganz wie ein Nahrungsergänzungsmittel, das in kleinen Mengen einen erheblichen Beitrag zur Nährstoffversorgung leisten kann.

Zink: Der Zinkgehalt in 15 Gramm Chiasamen liegt bei etwa 0,7 mg. Wieder gilt es, die winzige Verzehrmenge der Chiasamen zu berücksichtigen, die fast 10 Prozent des Zinkbedarfs liefern kann. Natürlich bekäme man auch mit 15 Gramm Leber oder einer Scheibe Käse diese Zinkmenge. Vielleicht mag man aber nicht jeden Tag Leber essen. Und was, wenn man Käse nicht verträgt (was mehr Menschen betrifft, als man vielleicht denken mag) oder man viel lieber vegan leben will? Dann sind Chia-Samen eine einfache Möglichkeit, mit wenig Aufwand die Zinkversorgung zu unterstützen.

Vitamin B3: Ungewöhnlich hoch sind die Vitamin-B3-Werte in den Chia-Samen. Sie liegen bei über 8 mg pro 100 g Chia-Samen und damit weit höher als in tierischen Lebensmitteln. Das Vitamin B3 ist an vielen Körperprozessen beteiligt: An der Entgiftung, dem Fettabbau, dem Kohlenhydratstoffwechsel, der Regeneration und vielem mehr. 15 Milligramm sollten Sie davon täglich einnehmen – und eine Portion Chia-Samen, ins Müsli gemischt oder nebenher aus der Hand genascht, liefert Ihnen schon 1,2 mg Vitamin B3. Denken Sie jedoch daran, pro Teelöffel Chia-Samen, die Sie uneingeweicht knabbern, unbedingt ein grosses Glas (mind. 200 ml) Wasser zu trinken.

Ballaststoffe: Die typisch westliche Ernährung enthält viel zu wenig Ballaststoffe. Daher sind Verdauungsprobleme – von Verstopfung bis hin zu Darmkrebs – an der Tagesordnung. Ballaststoffmangel führt aber auch zu einer gestörten Darmflora, und diese ist an der Entstehung nahezu jeder Krankheit beteiligt – ob akut oder chronisch. 34 Prozent Ballaststoffe stecken in den Chia-Samen.

Weicht man Chia-Samen ein, entsteht ein sog. Gel aus löslichen Ballaststoffen. Im Gegensatz zu unlöslichen Ballaststoffen, sind die löslichen viel bekömmlicher und auch wirkungsvoller. Sie pflegen die Darmflora, saugen im Verdauungstrakt Giftstoffe auf, regulieren den Blutzuckerspiegel sowie den Cholesterinspiegel und erhöhen die Darmperistaltik, was zu einer zügigen (aber nicht zu zügigen) Stuhlausleitung führt.

Chia-Samen sind gut lagerfähig

Im Gegensatz zu Leinsamen sind Chia-Samen zudem deutlich länger haltbar und eignen sich deshalb als Nahrungsmittel für den Vorrat. Chia-Samen lassen sich problemlos vier bis fünf Jahre lang aufbewahren ohne ihren Nährstoffgehalt, ihren Geschmack oder ihren Geruch einzubüssen. Leinsamen hingegen wird meist innerhalb weniger Wochen ranzig und ist nicht mehr geniessbar.

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Chia-Samen – Das optimale Lebensmittel?

Kein Wunder schwärmen viele Menschen und ganz besonders ganzheitlich orientierte Ernährungsberater von Chia-Samen. Die kleinen Nährstoffbomben sättigen anhaltend, helfen somit dabei, das Gewicht zu halten und wirken sich positiv auf die Gesamtgesundheit aus – wie wir schon oben gesehen haben.

Als Teil einer Mahlzeit regulieren sie den Blutzuckerspiegel, da sie eine Barriere zwischen den aufgenommenen Kohlenhydraten und den Verdauungsenzymen schaffen. Die Umwandlung von Kohlenhydraten in Zucker wird verlangsamt, die Energie aus der Nahrung wird dadurch auch nur langsam im Körper freigesetzt und ermöglicht somit eine längere Ausdauer. Dieser Effekt ist nicht nur für Sportler von Interesse, sondern kommt natürlich auch Diabetikern oder Menschen mit Diabetes-Vorstufe (Insulinresistenz) zugute.

Weicht man Chia-Samen vor dem Verzehr ein, können sie zudem grössere Mengen Flüssigkeit speichern und somit den Wasserhaushalt im Körper insbesondere bei Anstrengungen aufrecht erhalten, ohne dabei schwer im Magen zu liegen – ebenfalls eine hilfreiche Eigenschaft für Sportler und aktive Menschen.

Chia-Samen – Die Heileigenschaften

Schon die alten Kulturen der Maya und Azteken erkannten die Heilkräfte der Chia-Samen und setzten sie bei vielen Beschwerden ein. Heute werden sie von naturheilkundlich orientierten Therapeuten begleitend bei den folgenden Gesundheitsproblemen empohlen:

  • Gelenkschmerzen: Chia-Samen wirken aufgrund ihres Antioxidantienreichtums und des hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend, was bei langfristiger Einnahme auch zu einer Schmerzlinderung führen kann. Die Antioxidantien in Chiasamen analysierte man schon in den 1980er Jahren. Es fanden sich insbesondere Flavonolglykoside, Kämpferol, Myricetin und Quercetin, die aus den Chia-Samen auch ein Mittel gegen oxidativen Stress machen.

  • Diabetes: Der Blutzuckerspiegel wird – wie oben beschrieben – von den gelartigen Ballaststoffen der Chia-Samen reguliert. Der glykämische Index der Samen selbst ist darüber hinaus natürlich sehr niedrig. Die Wirkung von Chia-Samen ist hier so gut, dass man am Institute of Biomedical Research in Mexiko bereits entsprechende naturheilkundliche Medikamente daraus entwickeln will – und zwar in der Kombination Chia-Samen, Kaktusblätter (Opuntia ficus-indica) und Sojaprotein, wie das Online-Magazin Science Daily am 27. Mai 2015 berichtete. Alle drei Zutaten wirken sich extrem gut auf den Blutzuckerspiegel aus – wie eine Studie aus 2012 an Menschen mit metabolischem Syndrom ergab.

    Im Journal of Nutrition wurde schon im Jahr 2008 eine Studie veröffentlicht, die zeigte, dass Chia-Samen bei Ratten, die zu 60 Prozent von Zucker ernährt wurden, also eine extrem kohlenhydratreiche und ungesunde Ernährung erhielten, nicht nur die einsetzende Fettstoffwechselstörung, sondern auch die Insulinresistenz besserte.

  • Gewichtsreduktion: Das nach dem Verzehr der Chia-Samen eintretende Sättigungsgefühl hilft bei der Gewichtsabnahme. In der unter „Diabetes“ genannten Studie zeigte sich sodann auch, dass insbesondere das so schwer abbaubare viszerale Fett (Bauchfett) mit Hilfe von Chia-Samen reduziert werden konnte.

  • Bluthochdruck: In Bezug auf hohen Blutdruck fand man im Jahr 2014 in einer brasilianischen Studie heraus, dass der Blutdruck nach einer 12-wöchigen Einnahme von Chia-Samen (gemahlen) den Blutdruck senken konnte, was in der Placebogruppe nicht der Fall war.

  • Reizdarmsyndrom: Ähnlich wie Flohsamen können die ganzen Chia-Samen als Chia-Gel einen irritierten Darm beruhigen, die Darmschleimhaut heilen helfen und zum Aufbau einer gesunden Darmflora beitragen.

  • Senkung des Cholesterinspiegels: Sowohl Ballaststoffe als auch Omega-3-Fettsäuren können bekanntlich den Cholesterinspiegel senken, so er bislang zu hoch war. Beide Stoffe finden sich in grossen Mengen in den Chia-Samen.

  • Sodbrennen: Auch hier helfen die Ballaststoffe des Chia-Gels. Sie saugen überschüssige Säuren auf und wirken beruhigend auf die Schleimhäute von Magen und Darm.

Chia-Samen oder besser Leinsamen?

Chia-Samen können alternativ zu Leinsamen verwendet werden, ja, Chia-Samen haben im Vergleich zu Leinsamen einige Vorteile auf Lager: Abgesehen von der oben genannten besseren Lagerfähigkeit, enthalten Chia-Samen nicht die hohen Gehalte hormonell wirksamer Stoffe (Lignane) wie der Leinsamen. Zwar sind die Lignane wiederum in manchen Situationen äusserst erwünscht und können therapeutisch eingesetzt werden, z. B. bei der Prävention von Brustkrebs oder in der Therapie von Wechseljahresbeschwerden. Benötigt man aber keine Phytoöstrogene oder mag man den Leinsamen vom Geschmack her nicht so, sind hier die Chia-Samen die bessere Wahl. Zusätzlich ist der Leinsamen naturgemäss häufiger mit Cadmium belastet, einem gesundheitsschädlichen Schwermetall, das man in Chia-Samen bislang nicht nachweisen konnte.

Chia-Samen haben überdies einen viel milderen, ja fast neutralen Geschmack, so dass sie sich gut mit anderen Lebensmitteln kombinieren lassen. Es gibt Chia-Rezepte für Smoothies, Puddings, Gebäck, Dressings und vieles mehr. Die rohen Samen können aber auch einfach aus der Hand geknabbert werden. Sie schmecken zart nussig mit cremiger Note. Auch lassen sie sich über Salate streuen oder in Müslimischungen integrieren.

Wie schon oben erklärt, bitte immer ausreichend Wasser dazu trinken, wenn Sie die Chia-Samen uneingeweicht essen, da es andernfalls zu Verdauungsbeschwerden, wie Verstopfung oder Bauchweh kommen kann.

Chia-Samen: Ganze Samen essen oder besser mahlen?

Isst man nun die ganzen Chia-Samen, dann profitiert man von den Ballaststoffen und ihren Vorteilen. Auch kommt man in den Genuss der Wasserspeicherfähigkeit und des Sättigungsvermögens (z. B. wenn man abnehmen möchte). An die vollständige Nährstoffpalette der Chia-Samen kommt man jedoch nicht, denn der Verdauungsapparat schafft es nicht, die Samen aufzubrechen, um an ihre Nährstoffe zu gelangen. Sie werden daher teilweise unverdaut ausgeschieden.

Will man also auch möglichst umfassend von den Spurenelementen, den Mineralstoffen, Vitaminen und insbesondere von den Omega-3-Fettsäuren in den Chiasamen profitieren, dann sollte man die Samen mahlen und erst dann verzehren.

Das Mahlen ist kein Problem und gelingt in Sekundenschnelle mit einem Mini-Mixer, wie z. B. dem Personal Blender oder natürlich auch mit einer Kaffeemühle oder anderen zum Mahlen geeigneten Küchengerätschaften. Getreidemühlen sollte man dazu eher nicht verwenden, da die Chia-Samen bekanntlich sehr ölreich sind und das Mahlwerk verkleben könnten.

Rezepte mit rohen Chia-Samen

Bei den nachfolgenden Rezepten handelt es sich um Kreationen aus der Rohkost-Küche. Rohe Chia-Samen in Kombination mit anderen rohen Lebensmitteln und Superfoods wie Lucuma, Maca, Goji-Beeren und Spirulina versorgen den Körper mit einer Fülle von Vitalstoffen.

Überzeugen Sie sich selbst von der vielfältigen Verwendbarkeit von Chia-Samen und lassen Sie sich von exotischen Mischungen nicht verunsichern. Die Rezepte basieren vorwiegend auf der Grundlage von gequollenen Chia-Samen (Einweichzeit: mindestens 10 Minuten). Es spricht aber nichts dagegen, die Samen vor dem Quellen zu mahlen. Alle Chia-Rezepte entsprechen einer Portion.

Chia-Basis-Gel

  • 1/3 Tasse Chia-Samen
  • 2 Tassen Wasser

Weichen Sie 1/3 Tasse Chia-Samen in 2 Tassen Wasser ein. Verrühren Sie die Masse gut und stellen Sie sie in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank. Innerhalb von zehn Minuten entsteht ein klebriges Gel. Nach einer Einweichzeit von mehreren Stunden sind die Nährstoffe noch leichter verwertbar. Sie können das Chia-Basis-Gel pur essen oder mit Gewürzen verfeinern und mit anderen Lebensmitteln Ihrer Wahl kombinieren. Im Kühlschrank hält es sich bis zu drei Wochen.

Chia-Gel-"Müsli"

  • 1 Tasse Chia-Basis-Gel
  • 2 Bananen, mit einer Gabel zerdrückt
  • 1 TL Lucuma-Pulver
  • ¼ Tasse Rosinen
  • ¼ Tasse Kürbiskerne

Mischen Sie die Zutaten in einer Schüssel. Fertig zum Verzehr!

Fruchtiges Chia

  • 3 kleine oder 2 grosse Äpfel
  • 8 Datteln ohne Kerne
  • 4-5 TL Chia-Samen
  • ¼ Tasse getrocknete Maulbeeren

Schneiden Sie die Äpfel und die Datteln in kleine Stücke, mischen Sie die Chia-Samen unter und geben Sie die Maulbeeren hinzu. Lassen Sie den energiereichen Chia-Frucht-Mix mindestens zehn Minuten lang stehen, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden.

"Banapaya"-Chia

  • 1 Banane
  • ¾ Tasse Papaya-Fleisch
  • 6 getrocknete türkische Feigen
  • 4-5 TL gemahlenes Chia

Schneiden Sie die Banane in Scheiben und zerkleinern Sie die Feigen. Geben Sie das Papaya-Fleisch hinzu und rühren Sie die gemahlenen Chia-Samen unter. Bereiten Sie das „Banapaya“-Chia am besten abends zu und geniessen Sie es durchgezogen am Morgen zum Frühstück.

"Persinane"-Chia

  • 1-2 Persimonen (Kaki)
  • 1-2 Bananen
  • 4-5 TL Chia-Samen
  • eine Handvoll Goji-Beeren
  • eine Handvoll Kürbiskerne
  • 1 TL Maca
  • 1 TL Zimt

Schneiden Sie die Persimonen (Kaki) und die Bananen in kleine Stücke. Vermischen Sie das frische Obst mit den übrigen Zutaten und lassen Sie das „Persinane“-Chia vor dem Verzehr mindestens 10 Minuten lang stehen.

Roher Chia-"Reis-Pudding"

  • 4-5 TL Chia-Samen
  • 2 Tassen Mandelmilch
  • Honig oder Agavensirup für den Geschmack
  • 1 Prise Vanille, Zimt oder Kardamom

Weichen Sie die Chia-Samen für etwa 10 Minuten in der Mandelmilch ein. Süssen Sie den rohen Chia-„Reis-Pudding“ nach Geschmack mit Honig oder Agavensirup und würzen Sie ihn nach Belieben mit Vanille, Zimt oder Kardamom.

Grünes Chia

  • 8 getrocknete Pflaumen, eingeweicht in 500 ml reinem Wasser
  • 1 TL Spirulina-Pulver
  • 1/3 Tasse Chia-Samen

Lassen Sie die Chia-Samen in dem Einweichwasser der getrockneten Pflaumen quellen. Damit nehmen die Samen den Geschmack des Pflaumensaftes an und keine Nährstoffe gehen verloren. Mischen Sie anschliessend die Pflaumen und das Spirulina-Pulver unter die eingeweichten Chia-Samen und lassen Sie die Mischung mindestens 10 Minuten lang stehen. Das geschmacksneutrale Spirulina-Pulver ergänzt den vitalstoffreichen Chia-Pflaumen-Mix um wertvolles Chlorophyll.

Chia-Shortbread

  • 4-5 TL Chia-Samen
  • 2 Tassen frischer Apfelsaft
  • 2 TL Lucuma-Pulver
  • ¼ Tasse getrocknete Maulbeeren
  • ¼ Tasse Kürbiskerne

Weichen Sie die Chia-Samen in Apfelsaft ein. Rühren Sie die übrigen Zutaten unter und lassen Sie die Masse vor dem Verzehr mindestens zehn Minuten lang stehen. Der Geschmack dieser ausgefallenen Mischung erinnert an den schottischen Keks-Klassiker Shortbread.

Chia "Fresca"

  • 2 TL Chia-Samen
  • 280 ml reines Wasser
  • Saft einer Zitrone oder Limette
  • Agavensirup oder Honig

Dieses gesunde Erfrischungsgetränk ist beliebt in Mexiko. Es erinnert an den Geschmack von Softdrinks, kommt jedoch vollkommen ohne Chemie aus!

Weitere Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier: 9 Rezepte für Chia-Samen

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Quellen:


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songwriter
geschrieben am: samstag, 05. mã¤rz, 22:45
eMail-Adresse hinterlegt

Es gibt keinen Zweifel, dass Chiasamen gesund ist. Es sind ja auch, wie im Leinsamen, reichlich ungesättigte Fettsäuren, besonders Omega 3 enthalten. Roh kann ich den gesundheitlichen Nutzen nachvollziehen. Wie sieht es aber im Brot oder Kuchen gebacken aus? Ungesättigte Fettsäuren sind äußerst hitzeempfindlich und können beim Erhitzen Transfettsäuren bilden sowie oxidieren. Ich backe sehr gerne mein selbst kreiertes saftiges NoGluten Brot. Da kommt Chaisamen und Leinsamenschrot mit rein. Bedenkenlos oder stoffwechselfeindlich?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Songwriter
Auf der sicheren Seite ist man in der Tat mit dem rohen Verzehr von Lebensmitteln, die empfindliche Fettsäuren enthalten. Nichtsdestotrotz haben Untersuchungen ergeben, dass bei Leinsamen, wenn dieser gemahlen und dann gebacken wird (1,5 Stunden bei 180 Grad), es zu keinen merklichen Veränderungen der Fettsäuren kommt - weder qualitativ noch quantitativ. Bei Chiasamen wird es sich ähnlich verhalten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lilly B.
geschrieben am: samstag, 05. mã¤rz, 21:57
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Hallo liebes ZdG-Team, erst mal vielen Dank für Ihre sehr informative Seite, die ich gerne und oft besuche. Bekomme auch den Newsletter. Zu den Chia Samen: Ich nehme sie seit einigen Monaten zu mir, weiche 3 Esslöffel über Nacht in Apfelsaft ein und habe dann für mehrere Tage einen Pudding, von dem ich mir 2 Esslöffel morgens ins Müsli tue.

Nun meine Fragen:

1. Wäre es besser, den Samen vorher zu mahlen, um die Nährstoffe noch besser verwerten zu können? Es kommt ja immer wieder das Gerücht auf, dass der Samen, ganz gelassen, den Körper so auch wieder verlässt. Ich habe einen Mixer mit Mahlwerk, wäre also kein Problem.

2. Ich habe meiner Mutter die Samen empfohlen, sie macht es wie ich, bekommt allerdings, obwohl sie morgens nur einen Esslöffel des Puddings zu sich nimmt, Durchfall davon. Woran kann das liegen, und wie kann Abhilfe geschaffen werden? Herzliche Grüße Lilly B.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lilly B.
Um an die Inhaltsstoffe - insbesondere die Omega-3-Fettsäuren - zu gelangen, ist es sinnvoller, die Chiasamen zu mahlen. Will man sie zur Verdauungsförderung einnehmen, dann nimmt man den Pudding aus den ganzen Samen zu sich. Vielleicht ist es für Ihre Mutter sinnvoller, die Samen nach einer Mahlzeit zu nehmen, sie nicht frühmorgens und auch nicht auf leeren Magen einzunehmen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fhans54
geschrieben am: samstag, 05. mã¤rz, 18:30
eMail-Adresse hinterlegt

Eine unabhängige Medizinplattform fällt ein vernichtendes Urteil über die angeblichen Wundersamen. Die unabhängige Medizinplattform "Gute Pillen – schlechte Pillen" hat sich nun näher damit beschäftigt, was es mit den Samen tatsächlich auf sich hat deren Nährwerte unter die Lupe genommen. Inhaltsstoffe wie Fettsäuren, Eiweiß, Mineralien und Vitamine stecken auch in anderen Nahrungsmitteln.

Die Betonung von Anbietern, bestimmte Bestandteile seien in besonders großer Menge enthalten, verliert an Bedeutung, wenn man den Tageskonsum von 15 Gramm Chia zugrunde legt: Der Eiweißgehalt entspricht dem von 9 Gramm Emmentaler Käse, die Menge an Vitamin C findet sich in einem Portiönchen Apfel von 2 Gramm, und die Menge an Magnesium steckt in zwei Scheiben Mischbrot. Was sagt GPSP?

Chia-Samen sind ein neues, relativ teures Lebensmittel ohne Eigengeschmack. Wer möchte, kann diese exotische Zutat in der Küche verwenden. Eine Vermarktung als „Superfood“ ist Humbug und der Verkauf in teuren Portionsbeutelchen als „Chia Shot“ mit dem Slogan „für mehr Vitalität und Wohlbefinden“ 4 Geschäftemacherei. Bitte um Ihre Meinung MfG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo fhans54

In unserem Artikel raten wir nicht, Chia zur Deckung des Proteinbedarfs einzusetzen. Wir raten darin nicht, Chia als Vitamin-C-Quelle und auch nicht, die Samen als Magnesiumquelle zu nutzen. Wir stellen stattdessen darin die unserer Meinung nach tatsächlichen besonderen Vorteile der Samen vor (hervorragende pflanzliche Omega-3-Quelle, Quelle löslicher Ballaststoffe mit all den damit in Verbindung stehenden positiven Eigenschaften – ob Entgiftung, Verdauungsförderung, Darmflorapflege oder Gewichtsreduktion).

Auch die im von Ihnen genannten Text als eher negativ dargestellte "Geschmacklosigkeit" ist ein Vorteil, da Chia in Form des Chiagels wunderbar in ganz unterschiedliche Gerichte verarbeitet werden kann (als gesundes nährstoffreiches Bindemittel), ohne diese mit einem Eigengeschmack zu verfälschen. Chia kann jedoch auch gemahlen oder aus der Hand geknabbert werden und zeigt dann einen sehr feinen, harmonischen leicht nussigen, ja aufgrund des Ölgehalts leicht cremigen Geschmack.

Bekannt ist natürlich, dass die Wissenschaft nur das glaubt, wozu es Studien gibt. Inzwischen gibt es zu Chia jedoch etliche Studien und zwar weitaus mehr als zu jener Zeit, als wir unseren Artikel geschrieben haben. Wir werden gerne die Gelegenheit nutzen und baldmöglichst unseren Artikel entsprechend zu ergänzen und zu aktualisieren.

Viele Grüsse Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

tom
geschrieben am: freitag, 29. januar, 20:23
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag, Nachdem ich bei Deutschlandradio Kultur im Beitrag vom 29.01.16 `Vogelfutter wird als Superfood verkauft` Kategorie Malhzeit gehört habe, bin ich etwas skeptisch geworden.

In ihrem Beitrag wird ja durchweg postiv von Chia gesprochen. Den Title der Sendung finde ich etwas provozierend, aber die Behauptungen sind folgende:

1. Tierversuche nähren den Verdacht Chia könnte Enzündungen und Allergien fördern
2. Zeiwel ob der Körper alle/viele? Chia Eiweiße und Mineralstoffe aufnehmen kann, da die Saat Abwehrstoffe enthält die die menschliche Verdauung ausbremsen
3. höchstemenge von max. 15g nach europäischer Lebensmittelbehörde EFSA aufgrund zu wenige Erfahrung mit europäischen Stoffwechseln

Was ist Ihre Stellung zu den 3 geannaten Behauptungen. Warum wurde die Stellung nache der EFSA nicht übernommen oder erwähnt ?

Wenn nicht alle Mineralien und Proteine aufgenommen werden können, warum wurde dies nicht im Artikel erwähnt ? Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo tom
Der Titel ist keineswegs provozierend. Warum sollten Vögel kein Superfood erhalten dürfen? Je nach Vogelart nehmen Vögel im Grunde ausnahmslos Superfood zu sich: Hirse, Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Wildgrassamen und eben sicher auch Chiasamen.

1. Tierversuche nähren den Verdacht Chia könnte Enzündungen und Allergien fördern -

Bitte die entsprechenden Studien angeben, vermutlich wurden isolierte Einzelsubstanzen in hohen Dosen und nicht im Rahmen einer vollwertigen Ernährung verabreicht.

2. Zeiwel ob der Körper alle/viele? Chia Eiweiße und Mineralstoffe aufnehmen kann, da die Saat Abwehrstoffe enthält die die menschliche Verdauung ausbremsen

Jedes Korn enthält "Abwehrstoffe" einschliesslich Getreide, wobei man inzwischen weiss, dass es gerade jene Stoffe sind, die in den richtigen Mengen sehr positive Auswirkungen haben, z. B. krebshemmend wirken. Es erwartet auch niemand, dass von einem Lebensmittel 100 Prozent aller Nährstoffe aufgenommen werden können. Dies ist nie der Fall. Der Organismus hat überdies gewisse Resorptionsgrenzen.

3. höchstemenge von max. 15g nach europäischer Lebensmittelbehörde EFSA aufgrund zu wenige Erfahrung mit europäischen Stoffwechseln

Mengenbeschränkungen oder sonstige Beschränkungen gibt es stets, wenn ein "neuartiges" Lebensmittel in der EU auf den Markt kommt, auch wenn dieses Lebensmittel in seiner Heimat schon seit Jahrtausenden verspeist wird.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Leni
geschrieben am: samstag, 28. november 2015, 16:44
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Lieben Dank, eine Gegenüberstellung wäre toll :)

Leni
geschrieben am: freitag, 27. november 2015, 20:06
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Liebes Team, in einem Bioladen sagte mir eine Frau, Chia Samen seien doch teuer, ich solle doch einfach Leinsamen kaufen, das wäre dasselbe! Was sind die Hauptunterschiede zwischen Chia und Leinsamen? Dankeschön!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Leni
Die beiden Samen sind natürlich nicht dasselbe, da es sich um Samen von ganz unterschiedlichen Pflanzen und anderen Herkunftsgebieten handelt. Die Fettzusammensetzung ist eine andere, genauso die Mineralstoffzusammensetzung und auch die Vitaminverteilung. Es sind andere sekundäre Pflanzenstoffe enthalten und auch der Geschmack ist vollkommen unterschiedlich. Es wäre also sehr umfangreich, hier die einzelnen Unterschiede und Werte aufzuführen.
Es kommt nun auf Sie selbst an, was Sie denn mit dem Lebensmittel erreichen möchten und wie Sie persönlich den Geschmack der beiden einschätzen.

Was nun den Omega-3-Gehalt betrifft, so ist es tatsächlich nicht ausschlaggebend, ob Sie Chia oder Lein verwenden, nur sollten Sie die Leinsamen vor dem Verzehr bei sich zu Hause frisch schroten (geht ganz leicht in einem kleinen Mixer oder einer Kaffeemühle).
Gerne greifen wir das Thema auf und veröffentlichen in den nächsten Tagen eine Gegenüberstellung der beiden Samen, damit die Entscheidung für einen von beiden leichter fällt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

emmagreen
geschrieben am: samstag, 26. september 2015, 00:37
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo zusammen, was sagt ihr ;wirken Chia Samen abstillend, da es ja ein Salbei Gewächs ist??




Zentrum der Gesundheit:

Hallo emmagreen
Abstillend wirken Bestandteile der Blätter im Echten Salbei (Salvia officinalis). Auch wenn Chia mit diesem entfernt verwandt sein sollte, finden sich in den Samen unseren Informationen zufolge keine Inhaltsstoffe mit abstillenden Eigenschaften.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Fior
geschrieben am: samstag, 05. september 2015, 16:31
eMail-Adresse hinterlegt

Ok - gute Belastung, alles klar :-) Ich habe das Mahlen bisher vermieden, da ich in einem Berich gelesen habe, dass dadurch das Omega 3 verloren geht.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fior
Nicht, wenn Sie die gemahlenen Samen sofort nach der Gelbildung essen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Fior
geschrieben am: samstag, 05. september 2015, 12:41
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ergänzend ist mir noch folgende Frage zu den Chiasamen eingefallen. Da ich am Morgen keinen wirklichen Appetit habe beschränke ich mich aufs Trinken und esse dann erst gegen Mittag. Am Morgen mache ich mir gerne einen Smoothie, wo ich das Gel hineingebe, kombiniere meistens zwei, drei Nüsse dazu und meine Probiotikas, weche ich im Zuge einer Darmsanierung zu mir nehme. Nun bin ich generell eine sehr langsame Esserin und kaue ausführlich, das Chiagel alleine allerdings ist selbst für die eifrigste Kauerin eine wirkliche Herausforderung. Wie schaut es mit der Belastung der Verdauung und Aufnahme der Nährstoffe aus, wenn doch ein Großteil der Samen ungekaut in den Magen gelangen? Vielen Dank und ein schönes Wochenende!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fior
Ballaststoffe werden ja zugeführt, um die Verdauungsorgane gesund zu halten. Die "Belastung" ist also positiv zu sehen bzw. vom Körper erwünscht. Genauso wie die Muskulatur auch belastet werden will. Würden wir jegliche Belastung von ihr fernhalten, wäre sie zwar entlastet, der Körper aber nicht gesund. Das Besondere an Chiasamen ist, dass ein Teil der Nährstoffe ins Gel übergeht. Möchten Sie von einem höheren Nährstoffanteil profitieren, dann können Sie die Samen vor der Gelherstellung mahlen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

vertrauen
geschrieben am: samstag, 22. august 2015, 09:23
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Guten Tag, vielen Dank für Ihre gute informative Seite, und dass wir hier Fragen stellen dürfen! Eine Aussage: „Ohne Einweichen und/oder zerkleinern/mahlen sollte man die Chiasamen nicht verwenden. Durch Einweichen gelangt man in jedem Fall an einen Teil der Nährstoffe“. Wie gelange ich dann an alle Nährstoffe, die so ungemein vielfältig sind? Denn Einweichen wird ja als Favorit bezeichnet. Es heißt weiterhin: Man sollte Chiasamen nicht erhitzen, weil schädlich, wie sind dann Rezepte für Brot oder Gebäck zu verstehen? Das Rezept: Chia-Samen im selbst gemachten Crunchy - Da wird der Samen nur gemahlen und dann sogar in den Backofen geschoben bei 150Grad. Welche Nährstoffe sind da noch enthalten? Vielen Dank für eine Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Vertrauen
"Ohne Einweichen und/oder zerkleinern/mahlen sollte man die Chiasamen nicht verwenden. Durch Einweichen gelangt man in jedem Fall an einen Teil der Nährstoffe?" Wie gelange ich dann an alle Nährstoffe, die so ungemein vielfältig sind? Denn Einweichen wird ja als Favorit bezeichnet.

Wie im von Ihnen genannten Zitat erklärt: Indem Sie die Samen mahlen und dann einweichen oder nach dem Einweichen mit dem Mixer o. ä. zerkleinern. An ALLE Nährstoffe gelangt man jedoch bei keinem Lebensmittel, da nie alle Nährstoffe resorbiert werden.

Wir glauben nicht, dass Chiasamen bei den erwähnten Rezepten schädlich sind. Gerade bei Backrezepten entstehen im Brot selbst nie die Temperaturen, auf die der Ofen eingestellt ist. Die meisten Rezepte sind überdies Rohkostrezepte. Das Crunchy-Rezept ist eine Ausnahme und wer hier skeptisch ist, hat unter all den anderen Rezepten noch immer eine super Auswahl.

Beim Erhitzen reduzieren sich allenfalls die Vitamine - und je nach Temperatur - können Fettsäuren geschädigt werden. Alle anderen Nährstoffe sind relativ hitzeunempfindlich.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

CoSi
geschrieben am: samstag, 18. juli 2015, 17:44
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hallo zusammen, es steht bestimmt schon irgendwo hier geschrieben, habe es aber nicht gefunden: wie lange ist das chiagelee im kühlschrank haltbar? danke und herzliche grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo CoSi
Das Chiagel ist mindestens einige Tage (4 - 6) im Kühlschrank haltbar.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Blackbfan
geschrieben am: samstag, 04. juli 2015, 20:21
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hallo liebe ZDG Team, Eine Frage bezüglich dem Chia Samen hätte ich. Wenn wir die Samen so einfach ohne Zerkauen zu uns nehmen. Können wir die Samen ganz verdauen? Oder rutsches wieder raus, mit ab und zu Stoffe abzugeben? Weil der Samen bindet irgendwie Wasser rundherum, das Gele meine ich, aber der Samen bleibt so wie er ist, weiterhin ein Samen. Ohne Zerkauen, kommen wir da wirklich an alle Nährstoffe ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo blackbfan
Ohne Einweichen und/oder zerkleinern/mahlen sollte man die Chiasamen nicht verwenden. Durch Einweichen gelangt man in jedem Fall an einen Teil der Nährstoffe, nicht jedoch an alle.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Titan
geschrieben am: dienstag, 26. mai 2015, 20:06
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Hallo Liebes Leute, kann ich Chia Samen auch roh unter fettarmen Bio Joghurt mischen? Mfg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Titan
Es wäre besser, die Chiasamen zuvor 10 - 15 Minuten in Wasser einzuweichen und dann das entstandene "Chiagel" in den Joghurt zu geben.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lea
geschrieben am: sonntag, 10. mai 2015, 21:21
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Ich habe den Chia Samen gemalen und nehme täglich 1Teelöffel zusammen mi einem Glas Wasser ein. Hat dies trotzdem eine Wirkung?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lea
Ja, selbstverständlich!
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

S.K.A.B.
geschrieben am: donnerstag, 07. mai 2015, 13:08
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Hallo und guten Tag liebes ZDG! Darf ich die Chia Samen auch meinem Kind geben? Er ist 14 Monate und wenn ja in welcher Menge würden sie empfehlen? Gruß Stefanie




Zentrum der Gesundheit:

Hallo S.K.A.B.
Sie können bis zu einem TL Chiasamen geben. Starten Sie jedoch besser mit der halben Menge und denken Sie daran, die Samen in flüssige Lebensmittel zu geben (Obstmus, Wasser, Saft, Joghurt) und vor dem Verzehr 1/2 bis 1 Stunde quellen zu lassen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

freuleind
geschrieben am: samstag, 12. juli 2014, 17:24
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Hallo liebes ZDG Team. Zwei Fragen: gibt es einen Unterschied zwischen den Nährwerten der weißen und der schwarzen Chia Samen?

Und: Macht es eigentlich einen Unterschied in der Nährstoffaufnahme ob die Samen eingeweicht wurden oder "roh" verzehrt werden? Bzw. wie sieht es aus wenn ich sie zb mit dem Kuchenteig backe oder sie unters Fruchtmüsli mische und im Ofen crunche? LG und Danke




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Freuleind
Gravierende Nährstoffunterschiede sind uns nicht bekannt. Selbstverständlich jedoch werden die Samen leichter verdaulich und die Nährstoffe besser aufnehmbar, wenn man sie zuvor einweicht und dann z. B. mixt. Erhitzt man die Körnchen, muss mit denselben Nährstoffeinbussen gerechnet werden, wie bei anderen Saaten auch (Sesam, Sonnenblumenkerne etc.), wenn diese erhitzt werden, natürlich immer abhängig von der Zubereitungsmethode und Temperatur.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Belmondo
geschrieben am: montag, 23. juni 2014, 16:19
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Hallo, und vielen Dank für die rasche Antwort zum Chia-Samen!! Nun habe ich eine weitere Frage dazu: Es heißt, in Chia enthalte womöglich Phytinsäure, die aufgrund ihrer Wirkung das positive Inhaltsspektrum des Samens wieder zunichte machen könnte. Stimmt dies? Hilft einweichen? Und enthalten nicht auch andere gesunde Lebensmittel wie etwa Mandeln Phytinsäure? Wie kommt es, dass es sowenig sachliche Information zu Chia gibt? Immerhin ist es ja nun schon rund 2 Jahre auf dem Markt ...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Belmondo
Bitte lassen Sie sich nicht verrückt machen. Phytinsäure und viele andere sekundären Pflanzenstoffe sind auch im Getreide, in Hülsenfrüchten, in Nüssen, Saaten etc. Informationen zur Phytinsäure finden Sie hier.

Phytinsäure kann teilweise durch Einweichen reduziert werden. Doch hat Phytinsäure auch gesundheitliche Vorteile, so dass gewisse Phytinsäuremengen im Lebensmittel durchaus erwünscht sind - da sich die Natur doch tatsächlich etwas dabei gedacht hat...
Es ist also sinnvoller, sich Gedanken über die Zusatzstoffe der Lebensmittelindustrie zu machen, anstatt natürliche Lebensmittel der Schädlichkeit zu verdächtigen und immer wieder angeblich negativ wirkende Stoffe in ihnen auszumachen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Belmondo
geschrieben am: montag, 16. juni 2014, 15:11
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Hallo, Chia ist wirklich nicht uninteressant .. Allerdings erfährt man nirgends, aus welchem Grund derzeit von einer Dosis bis max. 15 g pro Tag geraten wird. Wissen Sie, warum man nicht mehr oder unbegrenzt davon essen sollte?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Belmondo
Chia gilt als Novel Food, weil man bis vor wenigen Jahren in Europa dieses Lebensmittel noch gar nicht kannte und es erst dann importiert wurde. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat daher die Höchstmenge auf 15 Gramm pro Tag angehoben, weil man noch nicht wissen könne, wie sich Chiasamen bei häufigerem Verzehr grösserer Mengen auswirke. Auch das Allergiepotential könne man noch nicht einschätzen - so die EFSA.
In den USA übrigens darf man knapp 50 Gramm Chiasamen täglich essen und in den Herkunftsländern gibt es überhaupt keine Beschränkung...
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sascha
geschrieben am: montag, 12. mai 2014, 08:38
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Hallo, seit ich die Chia Samen nehmen habe ich deutlich mehr Ausdauer, Kondition beim Sport.Leider habe ich in letzter Zeit sehr starke Blähungen bekommen.Dann habe ich die Samen abgesetzt und die Blähungen sind weg.Kann es an den Samen liegen?Ich habe sie immer eingeweicht in Gemüsesaft zu mir genommen.Auch in Shakes aus dem Mixer.Freundlichen Gruss




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sascha
Chiasamen wirken im Grunde GEGEN Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Doch schliesst dies individuelle Unverträglichkeiten - die es bei jedem Lebensmittel geben kann - nicht aus. Vielleicht verwenden Sie die Chiasamen einmal einfach nur in Wasser eingeweicht (3 Stunden lang vor dem Verzehr einweichen) und auch auf nüchternen Magen. Dann dürfte die Verträglichkeit viel höher sein.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

oxor
geschrieben am: montag, 17. mã¤rz 2014, 11:25
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Sehr geehrte Damen und Herren, Sie berichten zum Chia-samen, dass dieser mehrfach mehr Eisen enthält als Spinat. Dazu erlaube ich mir den Hinweis, dass es sich beim im Spinat enthaltene Eisen um dreiwertiges Eisen, also Fe³+ handelt, welches der menschliche Körper wirksam nicht verarbeiten kann, es also völlig nutzlos ist. Der menschliche Körper kann nur zweiwertiges Eisen, also Fe²+ aufnehmen und wirksam verarbeiten. Es ist demnach völlig unerheblich wieviel Eisen die Chia-Samen enthalten, es sei den es handelt sich um Fe²+. Mit freundlichem Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Oxor
In pflanzlichen Lebensmitteln wie z. B. Spinat oder Chiasamen liegt Eisen in seiner dreiwertigen Form vor, die sehr wohl aufgenommen und verarbeitet werden kann. Dreiwertiges Eisen aus pflanzlicher Kost wird zwar etwas schlechter resorbiert als zweiwertiges Eisen in Fisch und Fleisch, ist aber alles andere als "nutzlos".

Während das zweiwertige Eisen zu etwa 15 - 35 % resorbiert wird, wird das dreiwertige Eisen aus Pflanzen bis zu 20 % resorbiert. Die Resorption des dreiwertigen Eisens kann ferner um das bis zu Vierfache erhöht werden, indem gleichzeitig resorptionsfördernde Substanzen verzehrt werden, wie z. B. Vitamin C (z. B. in Form von O-Saft, frischem Sauerkraut, Salaten etc.). Zusätzlich hängt die Eisenresorption ausserdem vom augenblicklichen Bedarf ab und kann sich daher in Zeiten eines Mangels stark erhöhen - unabhängig davon, ob nun zwei- oder dreiwertiges Eisen verzehrt wird.
Hier waren Sie also offenbar im Besitz einer Fehlinformation.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

chinese
geschrieben am: freitag, 07. mã¤rz 2014, 17:25
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seit ca. 14 Tage nehme ich Chia Samen und ich finde mir bekommen sie sehr gut. Nun habe ich erfahren, dass man die eingeweichten Chia Samen vor dem Verzehr nochmals durch ein Sieb waschen soll, damit die Keime welche sich im Wasser angesammelt haben, somit wegespült werden. Stimmt dies, ich konnte im Internet nirgends etwas darüber finden.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Chinese
Wenn Sie eingeweichte Chiasamen abspülen, dann spülen Sie die wertvollen Quellstoffe davon, was ja nicht sehr sinnvoll wäre. Bei einem Einweichen von wenigen Stunden oder auch über Nacht bilden sich zudem sicher keine nennenswerten Mengen an problematischen Keimen. Auch uns liegen dazu also keine einleuchtenden Informationen vor. Wir raten nach wie vor, das vollständige Chiagel zu verzehren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: freitag, 28. februar 2014, 06:35
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Liebes ZDG-Team, meine Frage bezieht sich auf die Auswirkungen von Chia auf den Mineralstoffhaushalt, insbesondere auf die Magnesiumversorgung. Es stellt sich doch in letzter Zeit immer deutlicher heraus, dass die meisten Menschen heutzutage einen teils extrem starken Magnesiummangel aufweisen – durch Überdüngung der Böden, zunehmenden Stress durch Lärm, berufliche Anforderungen, Umweltgifte, Elektrosmog und andere Strahlung u.v.m.

Außerdem wird als Ursache für Mg-Mangel immer wieder ein zu häufiger Konsum von Milchprodukten genannt. (Kalzium ist ja ein Mg-Antagonist und behindert dessen Aufnahme, wodurch es zum Mg-Mangel kommt.) Besteht durch den hohen Kalziumgehalt der Chia-Samen hier nicht das gleiche Problem? Treibt man durch regelmäßigen Chia-Genuss seinen Magnesiumspiegel nicht noch weiter in den Keller? (Meine Frage gilt ebenso für Maca, das ja auch sehr kalziumreich sein soll.)
Danke für die Auskunft!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko
Maca und ganz besonders Chiasamen verfügen - im Gegensatz zu Milchprodukten - nicht nur über sehr hohe Magnesiumgehalten, sondern darüber hinaus auch noch über ein perfektes Calcium-Magnesium-Verhältnis von etwa 2 : 1. In diesem Verhältnis können beide Mineralstoffe vom Organismus wunderbar verwertet und aufgenommen werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lilenona
geschrieben am: montag, 24. februar 2014, 23:12
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Hallo liebes ZdG-Team! Ich habe Chia-Öl gekauft. Meine Frage ist, ob ich es zum Braten erhitzen kann oder ist es dafür nicht geeignet?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lilenona
Chiaöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sollte daher keinesfalls erhitzt werden. Nutzen Sie es für Rohkost oder geben Sie es nach dem Kochen/Dämpfen über Gemüse.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Floren
geschrieben am: sonntag, 02. februar 2014, 16:56
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ich habe eine Frage bzgl. Chia. Kann Chia täglich gegessen werden, oder sollte der Verzehr nur kurmäßig erfolgen? Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Floren
Chiasamen sind in seinen Ursprungsländern ein Lebensmittel. Sie können also täglich gegessen werden und ergänzen die Ernährung sehr sinnvoll mit hochwertigem Calcium und Protein sowie Omega-3-Fettsäuren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MurmelS
geschrieben am: freitag, 31. januar 2014, 12:35
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Mein Chia-Samen entwickelt nicht diese große Quellfähigkeit wie es bei dem Chia-Pudding ja schon sinnvoll ist. Mache ich was falsch? Haltbarkeitsdatum ist bis Sept. 2016 - als daran kann es eigentlich nicht liegen. Gibt es verschiedene? Meiner ist ein schwarzer Bio-Samen aus Südamerika




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Murmel
Das Chiagel wird nie so fest wie wir es von herkömmlichem Pudding gewöhnt sind. Chia-"Pudding" hat also lediglich eine gelartige Konsistenz, ist aber sicher nicht stürzfähig. Natürlich können Sie eine noch festere Konsistenz erreichen, wenn sie weniger Wasser/Flüssigkeit nehmen.
Ideal ist es auch, wenn das Gel über Nacht im Kühlschrank gelieren kann.
Wenn Sie jedoch eine wirklich puddingidentische Konsistenz wünschen, dann müssten Sie noch mit weiteren Verdickungs- oder Geliermitteln wie z. B. mit AgarAgar arbeiten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fred
geschrieben am: mittwoch, 18. september 2013, 19:09
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Habe vor kurzem Chia-Samen bekommen,weiters nach Anleitung ein Gel erzeugt(Samen quillt nach Wasserbeigabe auf) und in verschiedenen Lebensmittel beigemengt.Dazu aber eine Frage:Spaltet sich der Samen erst im Körper auf und gibt die Vitamine u.Mineralstoffe dem Körper weiter,od.muss man den Samen mahlen um besser verstoffwechseln?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fred
Chia Samen müssen - im Gegensatz zu z. B. Leinsaat - nicht gemahlen werden, um an deren wertvolle Inhaltsstoffe zu gelangen. Ihre "Schale" ist relativ weich. Man kann die Körnchen zwar mahlen, wenn man das möchte oder es zur Rezeptur passt, doch ist es nicht zwingend erforderlich. Das Einweichen, also Quellen, genügt. Der Körper kann die Samen und ihre Inhaltsstoffe dann sehr gut nutzen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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