Vitamin B12-Mangel
Im Körper des Menschen leben Bakterien, die das sog. CoenzymB12, eine aktive Form des Vitamin B12, produzieren. Vitamin B12-Mangel entsteht nicht durch eine vegane Ernährung, sondern durch eine gestörte Darmflora.
Veröffentlichung am 04.08.2009 um 14:46 Uhr / Aktualisierung am 24.01.2012 um 11:26 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Vitamin-B12-Mangel ist nicht die Folge einer veganen Ernährung. Manch einer fühlt sich zum Veganismus berufen, wagt aber die Umstellung auf diese Ernährungsweise nicht, weil er oder sie fürchtet, in absehbarer Zeit an einem Vitamin-B12-Mangel leiden zu müssen. Diese Befürchtung scheint jedoch überflüssig zu sein und auf mittlerweile überholten Erkenntnissen zu beruhen.
Algen enthalten einen hohen Anteil an Vitamin-B12Vitamin-B12-Mangel gibt es natürlich. Menschen, denen Vitamin B12 fehlt, leiden unter verschiedenen Symptomen, wie zum Beispiel Müdigkeit, Gewichtsverlust, Magen-Darm-Problemen (wie z. B. chronischer Durchfall oder Verstopfung), Schwindel oder auch Gedächtnisstörungen. Doch wird diese Mangelerscheinung nicht von einer veganen Ernährung verursacht. Veganer brauchen folglich weder Vitamin-B12-Pillen noch müssen sie Unmengen an angeblich Vitamin-B12-reicher Nährhefe(1) essen.
Der Mythos, ein Vitamin-B12-Mangel entstehe aufgrund einer veganen Ernährung, basiert auf der Theorie, dass nur tierische Produkte dieses Vitamin enthalten. Das stimmt natürlich, doch werden bei dieser Aussage in Bezug auf den Veganismus gerne zwei wichtige Aspekte vergessen.
Erstens gehören zu „tierischen Produkten“ auch winzig kleine tierische Produkte, wie beispielsweise Vitamin-B-12-produzierende Mikroorganismen, die sich auf Obst und Gemüse befinden – wenn wir sie nicht gerade im Rahmen eines heute leider üblichen übertriebenen Hygieneempfindens akribisch entfernen.
Zweitens sind wir selbst auch ein „tierisches Produkt“. Und genauso wie im Körper eines beliebigen Pflanzen fressenden Tieres Vitamin B 12 mit Hilfe Vitamin-B-12-bildender Bakterien entsteht, so entsteht es auch in unserem Körper. Die Voraussetzung dafür ist natürlich eine intakte Darmflora.
Vitamin-B-12-Mangel tritt also nicht überdurchschnittlich häufig bei Veganern auf, sondern ganz allgemein bei Menschen, die eigentlich völlig andere Gesundheitsprobleme haben, nämlich solche, die den Magen-Darm-Trakt betreffen und mit einer Störung der Darmflora einhergehen. Erst in deren Folge kann sich dann ein Vitamin-B-12-Mangel einstellen.
Laut Dr. Vivian V. Vetrano, Doctor of Science in Natural Hygiene, City University of L.A. leben im menschlichen Körper Bakterien, die das sog. CoenzymB12, einer aktiven Form des Vitamin B12 produzieren. Diese Bakterien habe man nicht nur im Darm, sondern auch in der Mundhöhle, der Speiseröhre, den Bronchien und rund um die Mandeln gefunden.
Vitamin-B12-Mangel entstehe daher nicht aufgrund veganer Ernährung, sondern meist als Folgeerscheinung ernsthafter Stoffwechselstörungen oder chronischer Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Magenschleimhautentzündung, Morbus Crohn(2) oder Zöliakie(3)), bei denen die Darmflora nachhaltig gestört sei und somit die Vitamin-B12-bildenden Bakterien keine Lebensgrundlage mehr vorfinden, so Dr. Vetrano. Gerade chronisch-entzündliche Darmerkrankungen werden übrigens besonders von einer Ernährung begünstigt, die reich an tierischen Eiweißen ist.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass bei Veganern überdurchschnittlich häufig ein Vitamin-B-12-Mangel diagnostiziert wird, dann hat das einen sehr einfachen Grund. Angenommen Sie als Veganer leiden plötzlich an Müdigkeit, Magen-Darm-Problemen oder an anderen Symptomen, die auch nur entfernt mit einem Vitamin-B-12-Mangel in Verbindung gebracht werden können und gehen damit zum Arzt. Was glauben Sie, passiert als erstes?
Sobald er erfährt, dass Sie Veganer sind, interessiert er sich für Ihren Vitamin-B-12-Wert. Wenn dieser auch nur ein wenig unter dem Kontrollwert liegt, wird Ihnen ein Vitamin-B-12-Mangel diagnostiziert werden – auch wenn dieser unnormale Wert letztendlich gar nicht die Ursache für Ihr Problem war.
Dazu kommt, dass die geläufigen Normwerte nicht unbedingt für jeden Menschen passend sein müssen. Normwerte werden außerdem immer mal wieder auf die in der Allgemeinbevölkerung üblicherweise auftretenden Werte abgestimmt. Sie stellen also eher einen aktuellen Durchschnittswert der normal essenden Bevölkerung dar und nicht den wirklich anzustrebenden und gesunden Wert.
Mit Ausnahme der Sojapudding-Veganer(4) müssen sich Veganer deutlich weniger Gedanken um eine stimmige Vitaminversorgung machen als normal essende Menschen. Ein bewusst lebender Veganer verfügt über eine gesunde Darmflora, genießt Wildpflanzen und Früchte auch einmal ungewaschen und liebt Meeresgemüse. Allein diese drei Punkte sind die (bislang bekannten) Voraussetzungen für eine gesunde Vitamin-B-12-Versorgung.
Zu Punkt drei hat eine finnische Studie vom Department of Clinical Nutrition der University of Kuopio ergeben, dass Veganer, die regelmäßig Algen (Meeresgemüse) zu sich nahmen einen doppelt so hohen Vitamin-B-12-Spiegel zeigten wie Veganer, die keine Algen aßen, so dass die Forscher schlussfolgerten, allein der Verzehr von Meeresgemüse könne die Versorgung mit ausreichend Vitamin B12 sicher stellen (J Nutr. 1995 Oct;125(10):2511-5, Vitamin B-12 status of long-term adherents of a strict uncooked vegan diet).
Bei einer rein veganen Ernährung scheint ein ausgewogener Vitamin-B12-Spiegel möglich zu sein, wenn Resorptionsstörungen ausgeschlossen werden können, wenn eine gute Darmgesundheit vorliegt und wenn folgende Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen:
Manch einer mag sich nun fragen, wieviel Nori-Algen oder wieviel Chlorella-Algen man denn wohl einnehmen müsste, um einen zufriedenstellenden Vitamin-B12-Spiegel zu erhalten. Da uns dazu nur die oben genannte Studie vorliegt, gehen wir von den dort erwähnten Zahlen aus: Die Probanden verzehrten offenbar täglich jene Menge an Nori bzw. Chlorella, die höchstens 12,6 Mikrogramm Vitamin B 12 lieferten. Das würde (ausgehend von einem Vitamin-B12-Gehalt von 125,9 Mikrogramm pro 100 Gramm in Nori und von 68,8 Mikrogramm pro 100 Gramm in Chlorella) auf den Verzehr von 10 Gramm Nori oder 20 Gramm Chlorella täglich hinauslaufen. Da Nori-Algen gleichzeitig einen hohen Jodgehalt aufweisen (5 bis 8 mg pro 100 Gramm), sollten nicht mehr als 2,5 Gramm täglich gegessen werden. Die Vitamin-B12-Zufuhr über Nori wird folglich mit einer Chlorella-Einnahme von 15 Gramm täglich ergänzt.
Die Wissenschaftler betonten, dass man der Meinung war, dass es sich bei dem in den Algen vorkommenden Vitamin B12 um sog. Analoga handle, also um eine inaktive und daher eher unnütze Form des Vitamin B12. Nichtsdestotrotz zeigte das Resultat der Studie, dass die Analoga offenbar sehr wohl einen Nutzen hatten.
Allerdings handelte es sich bei den Probanden um Rohköstler, so dass unter Umständen davon ausgegangen werden kann, dass deren Magen-Darm-Funktionen deutlich gesünder sind als die von Veganern, die reichlich erhitzte Stärke- und Sojaprodukte verzehren. Ferner muss bedacht werden, dass Vitamin B12 hitzeempfindlich ist und sich sein Gehalt in erhitzten Speisen reduziert. Die Nori-Algen müssten also in jedem Falle roh verzehrt werden.
Wem all das zu kompliziert ist und wer dennoch gleichzeitig vegan leben möchte, kann problemlos auf Vitamin-B12-Präparate in Tabletten- oder Tropfenform zurückgreifen. Mittlerweile gibt es auch mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel, wie z. B. Sojamilch, Frühstückscerealien, Müslis, vegane Wurst etc. Da die Vitamin-B12-Menge in diesen Produkten jedoch recht gering dosiert ist, so dass z. B. knapp ein Liter Sojamilch getrunken werden müsste, um den Tagesbedarf zu decken und Sojamilch (und auch die übrigen genannten Fertigprodukte) in diesen Mengen von uns nicht als empfehlenswert erachtet wird, ist diese Lösung weniger gut geeignet als die einer Supplementation.
(1)Nährhefe: Nährhefe entsteht aus Hefe, die durch Hitze inaktiviert wird. Es gibt sie in Flocken-, Pulver- oder Pastenform. Ihr wird ein relativ hoher Nährwert nachgesagt. Sie wird einerseits als Gewürz verwendet, andererseits als Vitamin-B-reiches Nahrungsergänzungsmittel eingenommen.
(2)Morbus Crohn: Morbus Crohn ist eine chronische, schubweise verlaufende Entzündung des Magen-Darm-Traktes. Typische Krankheitszeichen sind Bauchschmerzen mit Durchfällen ohne Blut. Die Krankheit betrifft bei etwa 30 Prozent der Patienten ausschließlich den letzten Teil des Dünndarms, bei etwa 25 Prozent den Dickdarm und bei 45 Prozent sind sowohl Dünndarm als auch Dickdarmabschnitte betroffen. Die Krankheit kann auch die Speiseröhre oder den Mund befallen, was jedoch seltener auftritt. Im Gegensatz zum Krankheitsverlauf bei Colitis ulcerosa können beim Morbus Crohn gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind.
(3)Zöliakie: Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, einem bestimmten Eiweiß, das in vielen Getreidesorten wie z. B. Weizen, Roggen, Gerste und Hafer vorkommt. Sie äußerst sich in Durchfall, Gewichtsverlust, Erbrechen, Müdigkeit u. ä., kann aber mit Hilfe einer glutenfreien Ernährung sehr gut kontrolliert werden.
(4)Sojapudding-Veganer: Veganer, deren Mahlzeiten den „normalen“ Mahlzeiten angepasst sind, wobei Sojafleisch Fleisch ersetzt, Sojawurst Wurst, Sojamilch Kuhmilch, Sojapudding Milchpudding, Sojajoghurt Milchjoghurt, Sojasahne Sahne, Sojakäsetorte normale Käsetorte usw. usf. Veganer, die sich auf diese Weise ernähren, sind nicht aus gesundheitstechnischen, sondern meist aus rein tierschützerischen Gründen Veganer.
Je nach Tageszeit hat der menschliche Körper verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Deshalb wird vielfach empfohlen, unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel auch zu verschiedenen Zeiten einzunehmen. Nahrungsergänzungsmittel sollen die Verdauung unterstützen, dem Körper Energie liefern und die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung erleichtern.
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Vitamine und Mineralien können das Brustkrebsrisiko senken, allerdings nur wenn sie natürlichen Ursprungs sind. Wissenschaftler der Ponce School of Medicine im karibischen Inselstaat Puerto Rico berichten von einer aktuellen Studie.
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Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel werden von den Medien in letzter Zeit immer öfter in ein schlechtes Licht gerückt. Sie sind scheinbar nicht nur völlig unnötig, sondern sogar gefährlich. Kein Wunder, denn die meisten dieser angeblich gesunden Pillen werden künstlich hergestellt und haben mit gesunden, natürlichen Vitaminen nichts mehr zu tun. Doch dieses kleine Detail wird oft vergessen. Wie gefährlich sind Vitamine wirklich? Brauchen wir Menschen Nahrungsergänzungsmittel, um unseren Vitaminbedarf zu decken?
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Ungewöhnlich hohe Vitamin-B-Dosen konnten während einer Studie, die im Fachmagazin PLoS One veröffentlicht wurde, das Schrumpfen des Gehirns bei Menschen, die an einer sog. leichten kognitiven Beeinträchtigung (LKB) litten, signifikant verlangsamen sowie die Entwicklung von Demenz nachhaltig bremsen.
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Eine Studie soll die Öffentlichkeit verunsichern. Freudig posaunten es die Medien in die Welt: Vitamine erhöhen das Sterblichkeitsrisiko! Grundlage dieser Meldung war eine Studie, die am 28. Februar 2007 im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA veröffentlicht worden war. Die Forschungsdaten wurden von den als renommierte Wissenschaftler dargestellten Autoren mit selbst gestrickten Kriterien so lange gefiltert, bis man Material zur Hand hatte, das die gewünschten Ergebnisse stützen würde.
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Beta-Carotin war in den 1990er Jahren ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, jedoch zu Unrecht. Als Vitamin-A-Quelle ist die Zufuhr für unseren Organismus unerlässlich und über die Aufnahme von Lebensmitteln, oder über Nahrungsergänzungsmittel in Lebensmittelqualität zugeführt, absolut sicher. Ein Vitamin A-Mangel kann weit reichende gesundheitliche Risiken bergen.
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Eine Studie, welche die Universität von Oxford in England als Langzeitstudie über einen Zeitraum von fünf Jahren - mit insgesamt 107 Testpersonen - durchgeführt hat zeigt, dass Menschen bei einer unterdurchschnittlichen Versorgung mit dem Vitamin B12 ein sechsfach höheres Risiko, an einer Schrumpfung des Gehirns und infolgedessen an Gedächtnisverlust zu leiden haben, als Personen mit einer ausreichenden Aufnahme dieses Vitamins.
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Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist an sehr vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt und erfüllt dort wichtige Aufgaben. Da der menschliche Organismus Vitamin C nicht wie die Pflanzen und Tiere (außer Schimpansen und Meerschweinchen) selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Die besten Vitamin C-Quellen stellen frisches Obst und Gemüse dar.
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Bereits in den 50er und 60er Jahren hat sich der Nobelpreis-Gewinner Linus Pauling ausführlich mit den Auswirkungen von Vitamin C auf unsere Gesundheit beschäftigt. Allerdings wurde seine Arbeit für lange Zeit nicht anerkannt und zum Zeitpunkt seines Todes im Jahre 1994 betrachtete man ihn in Medizinerkreisen größtenteils als Quacksalber. Ähnlich ergeht es derzeit Dr. Matthias Rath, der das Lebenswerk von Linus Pauling fortführt
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In der westlichen Medizin herrscht eine gewisse Doppelmoral, wenn es um die Einschätzung der Wirksamkeit von Vitaminen im Vergleich mit pharmazeutischen Drogen geht. Pharmazeutischen Medikamenten wird anerkannt, dass sie bei höherer Dosierung auch anders wirken können – Vitaminen wird diese Eigenschaft scheinbar nicht zugesprochen. Daher ist es auch kein Wunder, dass die vielen Ergebnisse aus 75 Jahren Forschung über den Erfolg des Einsatzes hoher Dosen von Vitamin C in unterschiedlichsten Therapien weitgehend ignoriert werden.
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Vor einem halben Jahrhundert begann der berühmte Wissenschaftler und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling seine letztendlich bahnbrechenden Forschungen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Vitamin C. Insbesondere für die Krebsprophylaxe und Krebsbekämpfung waren seiner Meinung nach ungewöhnlich hohe Vitamin-C-Dosen höchst hilfreich und unumgänglich.
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Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist an sehr vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Da der Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Die besten Quellen für dieses Vitamin sind frisches Obst und Gemüse, insbesondere Zitrusfrüchte, Broccoli und Paprika.
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Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit, weil es an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt ist. Ein Mangel erhöht das Krankheitsrisiko erheblich - vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde zu tief steht für ausreichende UV-Strahlung. Darauf aber ist der Körper angewiesen, denn Vitamin D wird zu rund 90 Prozent durch UV-Bestrahlung der Haut im Körper selbst gebildet.
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Vitamin D könnte – laut einer neuen Studie – bei der Therapie von Multipler Sklerose (MS) außerordentlich hilfreich sein. Dazu muss man sich nicht einmal in Unkosten stürzen, da bereits eine regelmäßige Dosis Sonnenlicht die körpereigene Vitamin-D-Produktion so anregen kann, dass sich die Symptome von Multipler Sklerose damit lindern lassen.
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Während in den letzten Jahren alles Erdenkliche dafür unternommen wurde, um die Sonne als DEN Feind des Menschen bzw. seiner Haut darzustellen, dringt jetzt die tatsächliche Wahrheit ans Tageslicht. Gesundheitsexperten warnen vor dem exzessiven Gebrauch von Sonnenschutzmitteln, weil diese die Gefahr eines Vitamin-D-Mangels deutlich erhöhen.
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Im Laufe der letzten Jahre wurden immer mehr Stimmen laut, dass eine ausreichende Vitamin D Zufuhr als absolut notwendig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sei. Vitamin D ist das einzige Vitamin, dass der Körper durch Sonneneinstrahlung selbst bilden kann. Es ist besonders wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und somit insbesondere für die Zähne und die Knochen.
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Die wenigsten Menschen wissen wie wichtig Vitamin K für ihren Körper ist. Vitamin K kontrolliert nicht nur die Blutgerinnung, es aktiviert auch die Knochenbildung und schützt sogar vor Krebs. Vitamin K hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält unsere Gefässe sauber. Eine ausreichende Aufnahme mit der richtigen Nahrung kann einen Vitamin K-Mangel einfach und natürlich vorbeugen. Schützen auch Sie Ihre Gesundheit mit Vitamin K.
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Mehr und mehr Anzeichen weisen auf einen weit verbreiteten Vitamin-und Mineralstoffmangel in der Europäischen Union hin. In einem kürzlich erschienenen Bericht heißt es zum Beispiel, dass in Großbritannien mittlerweile 3,6 Millionen Menschen an Mangelernährung leiden.
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Ein wirklich fragwürdiger Artikel, der allen Anschein nach das Vegane leben ohne das Vit. B12 um jeden Preis zu rechtfertigen wagt. Vitamin B12 ist überwiegend tierischen Produkten enthalten. Nur Spuren davon werden vom Körper selbst gebildet oder können über rein vegane Ernährung aufgenommen werden.
Dies reicht aber nicht, um unseren Bedarf zu decken!! Allerdings sind wir in der Lage dieses Vitamin, in der Lebe,r bis zu 10 Jahre zu spreichern. Ich arbeite im Ernährungsbereich und sehe mich vielerlei Meinungen gegenüber. Veganes Leben ist demnach auf Zeit möglich. Aber hier zu vertreten, dass es ohne größere Vit.B12 Aufnahme aus tierischen Produkten fürs gesamte Leben ausreicht, empfinde ich als bedenklich...
Hallo Kinschea,
vielen Dank für Ihre Mail.
Vermutlich handelt es sich hier um ein Missverständnis Ihrerseits. Im Text wird ein veganes Leben ohne Vitamin B12 keinesfalls "gerechtfertigt", schon gar nicht um jeden Preis.
Erstens bestätigen wir im Absatz "Auch der Mensch ist ein "tierisches Produkt"", dass Vitamin B12 ausschliesslich in tierischen Produkten vorhanden ist (wobei allerdings auch Mikroorganismen zu den "tierischen Produkten" zählen).
Zweitens wagen wir es zu bezweifeln, dass Sie in der Lage sind, die Menge des durch eine bestimmte vegane Lebensweise über Mikroorganismen aufgenommene Vitamin-B12-Menge als unzureichend beurteilen zu können, da nicht einmal renommierte Ernährungswissenschaftler das können und dabei gerne zugeben, dass die Vitamin-B12-Thematik noch lange nicht erschöpfend erforscht ist - wie Nachfragen unsererseits bestätigten.
Drittens zeigen lebhaftige Beispiele, dass ein veganes Leben ohne Vitamin-B12-Mangel sehr wohl möglich ist - und zwar auch wenn die betreffenden Menschen sehr viel länger als 10 Jahre vegan leben.
Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass dies - unseren Erfahrungen nach und der genannten Studie entsprechend - dann möglich ist, wenn die vegane Ernährungsweise die genannten Lebensmittel einschließt - und genau das wurde im Text erklärt.
Um künftig weitere Missverständnisse definitiv auszuschließen, werden wir unseren Artikel so aktualisieren, dass JEDEM klar wird, dass ein veganes Leben ohne die genannten Lebensmittel zu einem Vitamin-B12-Mangel führen kann und wir in diesem Falle zu einem Vitamin-B12-Nahrungsergänzungsmittel raten.
Letztendlich möchten wir betonen, dass Vitamin-B12-Mangel keine "Veganer-Krankheit" ist, wie oft vermittelt wird, sondern dass ein Vitamin-B12-Mangel insbesondere bei den folgenden Personengruppen auftritt:
Bei Patienten mit ungeklärten neuropsychiatrischen Symptomen
Bei Patienten mit (chronischen) Magen-Darm-Problemen
Bei Patienten mit chronischen Autoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto)
Sowie ganz besonders bei älteren Personen, da diese zu einer insgesamt in Qualität und Quantität mangelhaften Ernährungsweise neigen, oft an Resorptionsstörungen leiden und nicht zuletzt deren hoher Medikamenteneinsatz eine Vitamin-B12-Resorption hemmen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ihre Seite finde ich sehr gut, vieles leuchtet mir auch ein. Ich war Vegetarier seit über 20 Jahren und lebe jetzt (aufgrund Ihrer Seite, Arthrose-Ernährung usw.) seit 3 Wochen vegan. Sorge macht mir aber auch das B12. Nicht alles was Sie über B12 schreiben kann ich aber so richtig glauben. Ich habe darüber auch andere Aussagen vorliegen. (Wer hat nun recht?) Das mit dem ungewaschenen Obst ist ja wohl ein Witz!
Erstens hat nicht jeder eigenes Obst und Gemüse im Garten! Selbst wenn ich im Bioladen einkaufe, wasche ich Obst und Gemüse,(unvorstellbar dies nicht zu tun, da mehrere Studien ja schon bewiesen haben, welche krankmachenden Keime auf demselben nachgewisen wurden - auch nur durch Berührung anderer Menschen!) Außerdem könnte mir niemand garantieren, dass sich an diesen noch irgendwelche "tierischen" Reste oder Bakterien, die meinem Körper genug B12 liefern, befinden.
Zweitens wäre die "evtl." Menge dann auch so gering, dass das sicher nicht den B12 Bedarf decken würde. Da müsste man ja pfundweise ungewaschenes (in der Hoffnung es "hängt genug B12 dran" ;-) ) Obst und Gemüse essen. Das ist unmöglich. Auch haben "Stadtmenschen" weniger Möglichkeiten an "Wildkräuter" zu kommen. Ich selbst habe diese leider auch nicht, und bin auch sehr skeptisch dem gegenüber. Wenn, dann nur Kräuter aus dem eigenen Garten (diese Möglichkeit haben aber die wenigsten) Nun frage ich mich natürlich schon, wo ich mein B12 herkriegen soll?
Vielen Dank für Ihre Mühe, die sie sich beim Beantworten aller Fragen geben.
Liebe Grüße Miriam
Hallo Miriam,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte lesen Sie im Anschluss an den betreffenden Artikel die Kommentare/Anfragen unserer anderen Leser und unsere Antworten dazu. Diese werden sicherlich auch Ihre Fragen bereits größtenteils beantworten. Zum Thema Vitamin B12 interessiert Sie möglicherweise auch dieser Beitrag: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-b12-faq.html
Vitamin B12 ist darüber hinaus lediglich im Mikrogramm-Bereich nötig. Dennoch schadet es nicht, Obst und Gemüse "pfundweise" zu essen - im Gegenteil :-).
Liebe Miriam, auch bei diesem Thema gelingt es Ihnen vorzüglich, Gründe zu finden, warum dies oder jenes "unmöglich" ist. Abgesehen davon, dass Sie Wildpflanzen gegenüber "skeptisch" sind und diese Möglichkeit daher für Sie sowieso nicht in Frage käme, gäbe es auch für Stadtmenschen durchaus Gelegenheiten, sich mit Wildpflanzen zu versorgen. So soll es tatsächlich Menschen geben, die ab und zu einen Ausflug ins Grüne unternehmen oder auch Menschen, die auf dem Balkon, ja sogar auf der Fensterbank Kräuter anpflanzen. Darüber hinaus gibt es inzwischen auch mehrere Kräutergärtnereien, die über Online-Shops frisch geerntete Wildpflanzen versenden.
Letztendlich bleiben aber für solche Menschen, die alle Vorschläge offenbar ablehnen, also weder Wildpflanzen noch Algen noch fermentierte Lebensmittel essen mögen und darüber hinaus "nicht alles, was wir über Vitamin B12 schreiben, glauben", nur noch zwei Möglichkeiten übrig: Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder tierische Produkte zu essen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit