Vitamin B12-Mangel


Im Körper des Menschen leben Bakterien, die das sog. CoenzymB12, eine aktive Form des Vitamin B12, produzieren. Vitamin B12-Mangel entsteht nicht durch eine vegane Ernährung, sondern durch eine gestörte Darmflora.

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Veröffentlichung am 04.08.2009 / Aktualisierung am 11.03.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Vitamin B 12 - Für Veganer (k)ein Problem?

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(Zentrum der Gesundheit) - Vitamin-B12-Mangel ist nicht die Folge einer veganen Ernährung. Manch einer fühlt sich zum Veganismus berufen, wagt aber die Umstellung auf diese Ernährungsweise nicht, weil er oder sie fürchtet, in absehbarer Zeit an einem Vitamin-B12-Mangel leiden zu müssen. Diese Befürchtung scheint jedoch überflüssig zu sein und auf mittlerweile überholten Erkenntnissen zu beruhen.

Algen Algen enthalten einen hohen Anteil an Vitamin-B12

Vitamin-B12-Mangel existiert - wird aber nicht von veganer Ernährung verursacht

Vitamin-B12-Mangel gibt es natürlich. Menschen, denen Vitamin B12 fehlt, leiden unter verschiedenen Symptomen, wie zum Beispiel Müdigkeit, Gewichtsverlust, Magen-Darm-Problemen (wie z. B. chronischer Durchfall oder Verstopfung), Schwindel oder auch Gedächtnisstörungen. Doch wird diese Mangelerscheinung nicht von einer veganen Ernährung verursacht. Veganer brauchen folglich weder Vitamin-B12-Pillen noch müssen sie Unmengen an angeblich Vitamin-B12-reicher Nährhefe(1) essen.

Auch der Mensch ist ein "tierisches Produkt"

Der Mythos, ein Vitamin-B12-Mangel entstehe aufgrund einer veganen Ernährung, basiert auf der Theorie, dass nur tierische Produkte dieses Vitamin enthalten. Das stimmt natürlich, doch werden bei dieser Aussage in Bezug auf den Veganismus gerne zwei wichtige Aspekte vergessen.

Erstens gehören zu "tierischen Produkten" auch winzig kleine tierische Produkte, wie beispielsweise Vitamin-B-12-produzierende Mikroorganismen, die sich auf Obst und Gemüse befinden – wenn wir sie nicht gerade im Rahmen eines heute leider üblichen übertriebenen Hygieneempfindens akribisch entfernen.

Zweitens sind wir selbst auch ein "tierisches Produkt". Und genauso wie im Körper eines beliebigen Pflanzen fressenden Tieres Vitamin B 12 mit Hilfe Vitamin-B-12-bildender Bakterien entsteht, so entsteht es auch in unserem Körper. Die Voraussetzung dafür ist natürlich eine intakte Darmflora.

Vitamin-B12-Mangel aufgrund einer gestörten Darmflora

Vitamin-B-12-Mangel tritt also nicht überdurchschnittlich häufig bei Veganern auf, sondern ganz allgemein bei Menschen, die eigentlich völlig andere Gesundheitsprobleme haben, nämlich solche, die den Magen-Darm-Trakt betreffen und mit einer Störung der Darmflora einhergehen. Erst in deren Folge kann sich dann ein Vitamin-B-12-Mangel einstellen.

Laut Dr. Vivian V. Vetrano, Doctor of Science in Natural Hygiene, City University of L.A. leben im menschlichen Körper Bakterien, die das sog. CoenzymB12, einer aktiven Form des Vitamin B12 produzieren. Diese Bakterien habe man nicht nur im Darm, sondern auch in der Mundhöhle, der Speiseröhre, den Bronchien und rund um die Mandeln gefunden.

Vitamin-B12-Mangel entstehe daher nicht aufgrund veganer Ernährung, sondern meist als Folgeerscheinung ernsthafter Stoffwechselstörungen oder chronischer Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Magenschleimhautentzündung, Morbus Crohn(2) oder Zöliakie(3)), bei denen die Darmflora nachhaltig gestört sei und somit die Vitamin-B12-bildenden Bakterien keine Lebensgrundlage mehr vorfinden, so Dr. Vetrano. Gerade chronisch-entzündliche Darmerkrankungen werden übrigens besonders von einer Ernährung begünstigt, die reich an tierischen Eiweißen ist.

Wer sucht, der findet

Wenn Sie den Eindruck haben, dass bei Veganern überdurchschnittlich häufig ein Vitamin-B-12-Mangel diagnostiziert wird, dann hat das einen sehr einfachen Grund. Angenommen Sie als Veganer leiden plötzlich an Müdigkeit, Magen-Darm-Problemen oder an anderen Symptomen, die auch nur entfernt mit einem Vitamin-B-12-Mangel in Verbindung gebracht werden können und gehen damit zum Arzt. Was glauben Sie, passiert als erstes?

Sobald er erfährt, dass Sie Veganer sind, interessiert er sich für Ihren Vitamin-B-12-Wert. Wenn dieser auch nur ein wenig unter dem Kontrollwert liegt, wird Ihnen ein Vitamin-B-12-Mangel diagnostiziert werden – auch wenn dieser unnormale Wert letztendlich gar nicht die Ursache für Ihr Problem war.

Normwerte sind nicht unbedingt "gesunde Werte"

Dazu kommt, dass die geläufigen Normwerte nicht unbedingt für jeden Menschen passend sein müssen. Normwerte werden außerdem immer mal wieder auf die in der Allgemeinbevölkerung üblicherweise auftretenden Werte abgestimmt. Sie stellen also eher einen aktuellen Durchschnittswert der normal essenden Bevölkerung dar und nicht den wirklich anzustrebenden und gesunden Wert.

Gesund vegan leben

Mit Ausnahme der Sojapudding-Veganer(4) müssen sich Veganer deutlich weniger Gedanken um eine stimmige Vitaminversorgung machen als normal essende Menschen. Ein bewusst lebender Veganer verfügt über eine gesunde Darmflora, genießt Wildpflanzen und Früchte auch einmal ungewaschen und liebt Meeresgemüse. Allein diese drei Punkte sind die (bislang bekannten) Voraussetzungen für eine gesunde Vitamin-B-12-Versorgung.

Zu Punkt drei hat eine finnische Studie vom Department of Clinical Nutrition der University of Kuopio ergeben, dass Veganer, die regelmäßig Algen (Meeresgemüse) zu sich nahmen einen doppelt so hohen Vitamin-B-12-Spiegel zeigten wie Veganer, die keine Algen aßen, so dass die Forscher schlussfolgerten, allein der Verzehr von Meeresgemüse könne die Versorgung mit ausreichend Vitamin B12 sicher stellen (J Nutr. 1995 Oct;125(10):2511-5, Vitamin B-12 status of long-term adherents of a strict uncooked vegan diet).

Fazit

Bei einer rein veganen Ernährung scheint ein ausgewogener Vitamin-B12-Spiegel möglich zu sein, wenn Resorptionsstörungen ausgeschlossen werden können, wenn eine gute Darmgesundheit vorliegt und wenn folgende Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen:

  • Nori-Algen
  • Chlorella-Algen
  • Wildpflanzen und ungewaschenes Bio-Obst
  • Sauerkraut bzw. andere milchsauer fermentierte Gemüse

Manch einer mag sich nun fragen, wieviel Nori-Algen oder wieviel Chlorella-Algen man denn wohl einnehmen müsste, um einen zufriedenstellenden Vitamin-B12-Spiegel zu erhalten. Da uns dazu nur die oben genannte Studie vorliegt, gehen wir von den dort erwähnten Zahlen aus: Die Probanden verzehrten offenbar täglich jene Menge an Nori bzw. Chlorella, die höchstens 12,6 Mikrogramm Vitamin B 12 lieferten. Das würde (ausgehend von einem Vitamin-B12-Gehalt von 125,9 Mikrogramm pro 100 Gramm in Nori und von 68,8 Mikrogramm pro 100 Gramm in Chlorella) auf den Verzehr von 10 Gramm Nori oder 20 Gramm Chlorella täglich hinauslaufen. Da Nori-Algen gleichzeitig einen hohen Jodgehalt aufweisen (5 bis 8 mg pro 100 Gramm), sollten nicht mehr als 2,5 Gramm täglich gegessen werden. Die Vitamin-B12-Zufuhr über Nori wird folglich mit einer Chlorella-Einnahme von 15 Gramm täglich ergänzt.

Die Wissenschaftler betonten, dass man der Meinung war, dass es sich bei dem in den Algen vorkommenden Vitamin B12 um sog. Analoga handle, also um eine inaktive und daher eher unnütze Form des Vitamin B12. Nichtsdestotrotz zeigte das Resultat der Studie, dass die Analoga offenbar sehr wohl einen Nutzen hatten.

Allerdings handelte es sich bei den Probanden um Rohköstler, so dass unter Umständen davon ausgegangen werden kann, dass deren Magen-Darm-Funktionen deutlich gesünder sind als die von Veganern, die reichlich erhitzte Stärke- und Sojaprodukte verzehren. Ferner muss bedacht werden, dass Vitamin B12 hitzeempfindlich ist und sich sein Gehalt in erhitzten Speisen reduziert. Die Nori-Algen müssten also in jedem Falle roh verzehrt werden.

Wem all das zu kompliziert ist und wer dennoch gleichzeitig vegan leben möchte, kann problemlos auf Vitamin-B12-Präparate in Tabletten- oder Tropfenform zurückgreifen. Mittlerweile gibt es auch mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel, wie z. B. Sojamilch, Frühstückscerealien, Müslis, vegane Wurst etc. Da die Vitamin-B12-Menge in diesen Produkten jedoch recht gering dosiert ist, so dass z. B. knapp ein Liter Sojamilch getrunken werden müsste, um den Tagesbedarf zu decken und Sojamilch (und auch die übrigen genannten Fertigprodukte) in diesen Mengen von uns nicht als empfehlenswert erachtet wird, ist diese Lösung weniger gut geeignet als die einer Supplementation.

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Quellen

Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3

Fussnoten

(1)Nährhefe: Nährhefe entsteht aus Hefe, die durch Hitze inaktiviert wird. Es gibt sie in Flocken-, Pulver- oder Pastenform. Ihr wird ein relativ hoher Nährwert nachgesagt. Sie wird einerseits als Gewürz verwendet, andererseits als Vitamin-B-reiches Nahrungsergänzungsmittel eingenommen.

(2)Morbus Crohn: Morbus Crohn ist eine chronische, schubweise verlaufende Entzündung des Magen-Darm-Traktes. Typische Krankheitszeichen sind Bauchschmerzen mit Durchfällen ohne Blut. Die Krankheit betrifft bei etwa 30 Prozent der Patienten ausschließlich den letzten Teil des Dünndarms, bei etwa 25 Prozent den Dickdarm und bei 45 Prozent sind sowohl Dünndarm als auch Dickdarmabschnitte betroffen. Die Krankheit kann auch die Speiseröhre oder den Mund befallen, was jedoch seltener auftritt. Im Gegensatz zum Krankheitsverlauf bei Colitis ulcerosa können beim Morbus Crohn gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind.

(3)Zöliakie: Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, einem bestimmten Eiweiß, das in vielen Getreidesorten wie z. B. Weizen, Roggen, Gerste und Hafer vorkommt. Sie äußerst sich in Durchfall, Gewichtsverlust, Erbrechen, Müdigkeit u. ä., kann aber mit Hilfe einer glutenfreien Ernährung sehr gut kontrolliert werden.

(4)Sojapudding-Veganer: Veganer, deren Mahlzeiten den „normalen“ Mahlzeiten angepasst sind, wobei Sojafleisch Fleisch ersetzt, Sojawurst Wurst, Sojamilch Kuhmilch, Sojapudding Milchpudding, Sojajoghurt Milchjoghurt, Sojasahne Sahne, Sojakäsetorte normale Käsetorte usw. usf. Veganer, die sich auf diese Weise ernähren, sind nicht aus gesundheitstechnischen, sondern meist aus rein tierschützerischen Gründen Veganer.


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Endlich: Es wird Frühling...

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Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

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TheOneAndOldi
geschrieben am: monday, 04. november 2013, 13:38
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Liebes ZdG-Team, vielen Dank für die Fülle an Informationen, die Sie zur Verfügung stellen. Auch wenn ich diese teils widersprüchlich finde, bin ich doch sehr dankbar für all die Anregungen, die ich seit einigen Wochen so gut wie möglich umzusetzen versuche. Zum Thema B12: Auf der Seite gesundheitlicheaufklaerung.de heißt es zu den Inhaltsstoffen von Gerstengras: "B-Vitamine: Gerstengras enthält 30 mal mehr von allen B-Vitaminen als Milch. Darunter enthalten auch das seltene Vitamin B12 und die Vitamine B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin) und B6 (Pyridoxin)."

Können Sie dies bestätigen bzw. denken Sie, dass einem Vitamn B12-Mangel mit Hilfe von Gerstengras (auch in Pulverform?) vorgebeugt werden kann? Ich finde die Aussage etwas verwirrend, da Gerstengras nun wahrlich kein tierisches Produkt und demzufolge in der Lage sein sollte, Vitamin B12 zu enthalten. Oder kann das allein durch Mikroorganismen/Bakterien begründet werden? Wenn ja, kann man bei Gerstengraspulver von einem ähnlichen(gleichen) Effekt ausgehen?
Vielen Dank und freundliche Grüße Christian




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Christian
Vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wenn Sie Widersprüchliches auf unseren Seiten finden sollten, so weisen Sie uns bitte darauf hin. Bei mehreren Tausend Artikeln und verschiedenen Autoren können sich Aussagen in den Details unterscheiden, die Grundaussage wird jedoch immer dieselbe sein :-) Auch können neue Erkenntnisse in aktuellen Artikeln erscheinen, während ältere Artikel noch nicht entsprechend aktualisiert sind, was wir jedoch kontinuierlich tun. Dennoch kann es an manchen Stellen zu Überschneidungen kommen.

Gerstengras ist keine adäquate Vitamin-B12-Quelle. Das Vitamin B12 müsste über Verunreinigungen (Erde) oder über die natürliche Anhaftung von Bakterien am Gras in das Pulver gelangen. Diese Mengen wären jedoch sehr gering und für die Deckung des täglichen B12-Bedarfes sicher nicht ausreichend.

Auch ist nicht klar, ob es sich um verwertbares B12 oder Analoga handelt. So lange aber nicht einmal dieser Punkt geklärt ist, ist es unsinnig auf Gerstengras als potentielle B12-Quelle hinzuweisen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bärbel
geschrieben am: sunday, 03. november 2013, 08:26
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Mit dem täglichen Verzehr von 0,3 l Kanne Brottrunk decken sie 126 % der empf. Tagesdosis an Vitamin B12. Dies steht auf der Flasche drauf. Ich denke das ist das einfachste und ist auch sehr gesund. Gruß Bärbel




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bärbel
Bitte erkundigen Sie sich beim Hersteller des Brottrunks, ob das enthaltene Vitamin B12 in Form von unverwertbaren Analoga oder in Form des für den Menschen verfügbaren B12 vorliegt. Sie werden feststellen, dass der Hersteller die Frage nicht beantworten kann. Es wäre also sehr leichtsinnig, sich auf Brottrunk als alleinige B12-Quelle zu verlassen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: monday, 29. july 2013, 16:24
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Hallo, mir ist soeben ein schwerwiegender Fehler in einem Ihrer Artikel aufgefallen. Darin schreiben sie, dass unter anderem eine regelmäßige Aufnahme von Sauerkraut vor einem Vitamin B12 Mangel schützt. Eine gefährliche und weit verbreitete Annahme. Zwar ist Vitamin B12 in Sauerkraut vorhanden, allerdings Analoga welches wir nicht verwerten können. Aber nicht nur das wir es nicht verwerten können, es blockiert gleichzeitig die Aufnahme von für uns verwertbarem Vitamin B12. Ein Veganer der in Folge der Sorge an einem Vitamin B12 Mangel zu erleiden viel Sauerkraut isst, wird früher oder später einen Vitamin B12 Mangel hervorrufen. Aufgrund der nicht zu unterschätzenden Gefahr dessen, wäre ich ihnen sehr verbunden, wenn der/die Artikel entsprechend verbessert werden würden.




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Bemerkung.
Das Thema Vitamin B12 ist in Wissenschaftskreisen noch nicht annähernd erschöpfend geklärt. So weisen wir im Artikel auch auf eine mögliche B12-Bildung der Flora der Schleimhäute im oberen Verdauungssystem hin. Des Weiteren gibt es Hinweise darauf, dass auch die Darmflora im Dünndarm B12 produziert.

Die Analoga-Angelegenheit ist ebenfalls nicht eindeutig geklärt, da nachweislich eben nicht jeder Veganer früher oder später an einem B12-Mangel leidet. Vitamin B12 ist zweifelsohne sehr wichtig, doch betrifft ein möglicher Mangel Veganer sicher nicht häufiger als all die Millionen Nicht-Veganer, die täglich PPI oder andere Medikamente erhalten, die eine B12-Resorption verhindern.

Abgesehen davon, dass wir einen neuen B12-Artikel in Arbeit haben, der das Thema ausführlich behandeln wird, schreiben wir NICHT, dass Sauerkraut vor B12-Mangel schützt. Wir erwähnen Sauerkraut als eine von mehreren B12-Quellen. Wir schreiben, dass "bei einer rein veganen Ernährung ein ausgewogener Vitamin-B12-Spiegel möglich zu sein scheint, wenn Resorptionsstörungen ausgeschlossen werden können, wenn eine gute Darmgesundheit vorliegt und wenn folgende Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen: Nori-Algen, Chlorella-Algen, Wildpflanzen und ungewaschenes Bio-Obst, Sauerkraut bzw. andere milchsauer fermentierte Gemüse."
Von einem alleinigen Sauerkraut-Verzehr als sichere B12-Quelle ist jedoch nirgends die Rede.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: tuesday, 30. april 2013, 18:13
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Sie beziehen sich bezüglich des Vitamin B 12 in Algen auf die finnische Studie. Wenn ich diese nun richtig verstanden habe, dann ist sie für mich aber keinesfalls ein Beleg dafür, dass der Konsum von Algen ausreichend Vitamin B 12 liefern kann. Die Werte von den Veganern, auch wenn sie Algen zu sich nahmen, sind immer noch recht niedrig. Und wie sich die Werte über die Zeit hinweg entwickeln, darüber steht in ihrer Quelle, dass bei 6 von 9 Veganern die Werte sich langsam, aber kontinuierlich verschlechtert hatten. Leider wird hier jedoch nicht erwähnt wie viele Veganer davon diese waren, die die Algen konsumierten. Und was zuletzt aber am Besorgnis erregendsten für mich ist (ich ernähre mich selbst vegan und verlasse mich derzeit auf Chlorella): Pseudovitamine von B 12 können die Bluttestergebnisse verfälschen! Den normalen Serumtest am allermeisten, aber sogar auch den Holotranscobalamintest. Um die Verfälschung von B 12 Analoga auszuschließen soll nur noch der Methylmalonsäuretest aussagekräftig sein. Und dieser wurde in der Studie ja leider nicht verwendet.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Anne,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Bioverfügbarkeit von B12 in Mikroalgen ist in der Tat noch nicht geklärt und Wissenschaftler machen immer wieder darauf aufmerksam, dass hier weiterer Forschungsbedarf besteht.

Die Nori-Alge soll jedoch deutlich sicherer verfügbares B12 liefern als Mikroalgen (http://ebm.rsmjournals.com/content/232/10/1266.full, unter "Edible algae").

In unserem Artikel weisen wir jedoch explizit darauf hin, dass die genannte Studie mit Menschen durchgeführt wurde, die sich roh ernähren, deren Ernährungsweise und Gesundheitszustand also nicht mit anderen Menschen verglichen werden kann und vegan lebende Menschen - nach einer Bestimmung ihrer B12-Werte - daher besser auf eine Supplementation mit Vitamin-B12-Tropfen oder anderen Präparaten ausweichen mögen.

Auch würden wir vegan lebenden Menschen keinesfalls empfehlen, sich allein auf die Chlorella-Alge zu verlassen. Selbst wenn die Alge verfügbares B12 liefern würde, so könnte die enthaltene Menge kaum den Bedarf decken, sondern würde vielmehr die Vitamin-B12-Versorgung lediglich unterstützen.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tanja
geschrieben am: friday, 11. january 2013, 17:57
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Hallo l, habe gelesen ,dass in Sandorn auch B12 sein soll.Mag sein,dass die Menge gering ist,ich weiss es nicht. Wissen sie mehr darüber? Danke und gruss




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tanja,
bitte nutzen Sie auch unsere Suchfunktion, wo Sie oft schon die Antwort auf viele Fragen finden können :-)
Die Frage in Bezug auf Sanddorn und dessen möglichem Vitamin-B12-Gehalt haben wir z. B. hier schon beantwortet: Sanddorn - Vitamin B12

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Birgitt
geschrieben am: thursday, 20. december 2012, 14:17
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Sie weisen am Ende Ihres B12-Artikel zwar auf Ihr copyright hin, haben sich aber doch aus dem B12-Artikel von Prof. Probst bedient, was ich auch in Ordnung finde, denn diese Informationen und ERFAHRUNGEN, die wir seit 20 Jahren sammeln, müssen verbreitet werden. Herzliche Grüße Birgitt




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Birgitt,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Hinweis auf Ihren interessanten Artikel. Dieser war uns jedoch bis zu diesem Augenblick neu, diente also nicht als Quelle für unseren Text. Die Quellen unseres Artikels finden Sie am Ende des Textes. Eine weitere wichtige Quelle (die finnische Studie) wird im Text selbst erwähnt (im Absatz über unserem Fazit). Selbstverständlich flossen ausserdem weithin bekannte Infos bzw. Vermutungen in den Text mit ein, wie z. B. dass ungewaschene Pflanzen und Früchte u. U. Vitamin B12 liefern können. Uns scheint eher, dass unsere beiden Artikel eine gemeinsame Quelle haben, nämlich Frau Dr. Vivian V. Vitriano und deren Artikel.
Wir versichern Ihnen, dass wir in jedem Falle - sollten wir Informationen aus Ihrem Artikel in der Zukunft nutzen wollen - vorab um Ihre Zustimmung bitten werden und Ihre Website dann selbstverständlich auch als Quelle angeben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bonnie2000
geschrieben am: tuesday, 16. october 2012, 15:51
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Mich würde interessieren, wo man die genannten Algen frisch kaufen kann. Prinzipiell überzeugt mich die vegane Ernährung aus unterschiedlichen Gründen. Dennoch macht es mich stutzig, dass man möglicherweise einen Vit-B12 Mangel riskiert. DAs würde doch darauf hindeuten, dass diese Ernährungsform nicht wirklich artgerecht für den Menschen ist, sonst wäre er doch umfassend versorgt.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bonnie,
eine hundertprozentig vegane Ernährung ist auch nicht die artgerechte Ernährung des Menschen, ja sie ist es nicht einmal für rein pflanzenfressende Tiere. In der Natur ist eine rein vegane Ernährung nicht möglich. Immer isst man mit Früchten, Wurzeln, Blättern etc. auch Maden, Würmer, kleine Käfer und reichlich Mikroorganismen mit. Nur der moderne Mensch kann sich entscheiden, tatsächlich vegan zu leben. Die meisten kultivierten Früchte und Gemüse sind frei von Parasiten und Gemüse und Salate werden ausgiebig gewaschen und/oder gekocht. Infolgedessen sind auch Mangelerscheinungen möglich. Dabei darf jedoch nie vergessen werden, dass - wie bereits mehrheitlich erwähnt - sehr viele nicht vegan lebenden Menschen ebenfalls von einem Vitamin-B-12-Mangel bedroht sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Leo
geschrieben am: thursday, 03. may 2012, 14:23
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Danke für die Antwort; sie hat meine Frage aber nicht wirklich beantwortet. Ich hatte mir gedacht, dass z.B. möglicherweise angenommen wurde, die Analoga würden gar nicht erst ins Blut gelangen. Ich habe der Studie entnehmen können, dass Radioassay/Radioimmunoassay-Kits verwendet wurden, um das B12 zu messen, von welchen ich wiederum gelesen habe, dass sie nur echtes B12 anzeigen. Mein Verdacht hat sich also nicht bestätigt. Diese Gedankengänge teile ich, auch wenn ich skeptisch bin, dass der gemäßigte Verzehr von Algen/Wildkräutern/Ungewaschenem eine Absicherung in Hinsicht auf B12 darstellt. Ich meinte lediglich, dass der Satz eine verallgemeinernde Feststellung ist, die aber nicht auf jeden \'bewusst lebenden\' (was bedeutet das?) Veganer zutrifft. Bei dem veganen Lebensstil an sich geht es ja nicht um die eigene Gesundheit, sondern um Tierausnutzung (Gesundheitsbewusstsein ist natürlich parallel möglich) also sollte zumindest \'sich bewusst ernährend\' statt \'bewusst lebend\' geschrieben werden; aber auch nicht jede_r Veganer_in mit Gesundheitsbewusstsein isst Wildkräuter, Algen und ungewaschenes Obst (z.B. ich mach das nur ganz selten, fällt mir auf; es kommt natürlich darauf an, was man unter Gesundheitsbewusstsein versteht), also ist es allenfalls empfehlenswert, aber als Feststellung lässt es sich nicht sagen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Leo,
Sie konnten mit Hilfe der angegebenen Studie Ihre Frage selbst beantworten - und genau das war unsere Absicht :-)
Skepsis ist in jedem Falle angebracht und eine 100prozentige "Absicherung" in Bezug auf Vitamin B12 wird es nicht geben - weder bei Veganern noch bei Nicht-Veganern. Doch lassen sich mit den zur Verfügung stehenden Informationen sehr nützliche Vorkehrungen treffen.

Wir schrieben bewusst "bewusst LEBENDER" Veganer, weil es hier u. a. um den Zustand der Darmflora geht und dieser nicht nur von der Ernährung abhängt, sondern von anderen Faktoren ebenfalls. Selbstverständlich kann es für den Begriff unterschiedliche Definitionen geben. Die unsere schliesst dabei die Beachtung des Tierleids keinesfalls aus. In Wirklichkeit gehen wir sogar davon aus, dass die Hauptmotivation der meisten Veganer der ethische Gesichtspunkt ist und dass erst in zweiter Linie der Aspekt der Gesundheit dazukommen kann.

In unserem Artikel geht es jedoch konkret um die Deckung des Vitamin-B12-Bedarfes, so dass es dann tatsächlich merkwürdig geklungen hätte, wenn wir unserer Auflistung "gesunde Darmflora, Wildpflanzen, ungewaschene Früchte" auch noch "will Tierleid vermeiden" hinzugefügt hätten.

Fassen wir zusammen: Die meisten Veganer leben und ernähren sich bereits sehr bewusst, sollten aber in Bezug auf das Vitamin B12 - wenn sie keine Supplementation wünschen - noch ein bisschen bewusster leben/sich ernähren :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Leo
geschrieben am: wednesday, 02. may 2012, 22:59
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Liebes ZDG-Team, vielen Dank für diesen Artikel. Einen Zweifel hab ich jedoch: Die zitierte Studie ist anscheinend von 1995. War damals schon bekannt, dass B12-Analoga ebenfalls ins Blut gelangen und bei manchen Bestimmungsmethoden nicht von echtem B12 unterschieden werden? Ich habe mal gelesen, dass die \"B12 Bestimmungsmethode mit Hilfe des Bakteriums Ochromones malhensis die verlässlichsten Werte liefere, während andere Methoden, wie z.B. die Bestimmungsmethode nach Herbert, inaktive B12 Analoga und aktives Vitamin B12 nicht unterscheide\" Quelle: www.vegan.at/warumvegan/gesundheit/vitamin_b12.html und gerade Algen und fermentierte Produkte - die in dem Artikel empfohlen wurden - enthalten solche Analoga... Oder ist der Artikel auf vegan.at veraltet bzw. auf älterem Stand als die Studie? Außerdem finde ich folgenden Satz merkwürdig: \"Ein bewusst lebender Veganer verfügt über eine gesunde Darmflora, genießt Wildpflanzen und Früchte auch einmal ungewaschen und liebt Meeresgemüse.\" das trifft ja nicht mal alles auf mich Bioveganer zu (z.B. Meeresgemüse mag ich zwar tatsächlich, ist mir aber zu teuer)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Leo,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Hier finden Sie die Originalstudie, auf die wir uns im Artikel beziehen: Studie Vitamin B12

Wir schrieben ferner in unserem Artikel folgenden Absatz: "Die Wissenschaftler betonten, dass man der Meinung war, dass es sich bei dem in den Algen vorkommenden Vitamin B12 um sog. Analoga handle, also um eine inaktive und daher eher unnütze Form des Vitamin B12. Nichtsdestotrotz zeigte das Resultat der Studie, dass die Analoga offenbar sehr wohl einen Nutzen hatten." Man wusste also schon damals von Analoga und wunderte sich über das Studienergebnis, weil es den Erwartungen bzw. dem Stand der Wissenschaft nicht entsprach. Auch heute noch können wir davon ausgehen - worauf auch Anfragen an renommierte Ernährungswissenschaftler bzw. deren Antworten schliessen lassen - dass die Details rund um die richtige Vitamin-B12-Versorgung noch nicht geklärt sind.
 
Jener Satz, der Ihnen merkwürdig vorkommt, fasst lediglich die Ergebnisse einiger logischer Gedankengänge zusammen:
Der Mensch ist von Natur aus kein Veganer. Selbst wenn manche unserer urzeitlichen Vorfahren ausschliesslich pflanzliche Nahrung zu sich nahmen, assen sie zwar unbeabsichtigt, aber automatisch auch tierische Nahrung bzw. Mikroorganismen, da in urzeitlichen Früchten immer auch Maden, in Wurzeln Würmer, in essbaren Blüten kleine Käfer/Fliegen etc. vorhanden waren. Es wurden kleine Mengen mikroorganismenreiche Erde aufgenommen und nichts wurde gewaschen. Es gab keinen Vitamin-B12-Mangel. Folglich liegt die Gefahr eines Vitamin-B12-Mangels bei Veganern heutzutage in unserer makellosen Nahrung und unseren hygienischen Lebensumständen verborgen. Daher der Tipp mit den Wildpflanzen und dem ungewaschenen Obst (Bio natürlich).
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kinschea
geschrieben am: wednesday, 26. october 2011, 19:02
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Ein wirklich fragwürdiger Artikel, der allen Anschein nach das Vegane leben ohne das Vit. B12 um jeden Preis zu rechtfertigen wagt. Vitamin B12 ist überwiegend tierischen Produkten enthalten. Nur Spuren davon werden vom Körper selbst gebildet oder können über rein vegane Ernährung aufgenommen werden.

Dies reicht aber nicht, um unseren Bedarf zu decken!! Allerdings sind wir in der Lage dieses Vitamin, in der Lebe,r bis zu 10 Jahre zu spreichern. Ich arbeite im Ernährungsbereich und sehe mich vielerlei Meinungen gegenüber. Veganes Leben ist demnach auf Zeit möglich. Aber hier zu vertreten, dass es ohne größere Vit.B12 Aufnahme aus tierischen Produkten fürs gesamte Leben ausreicht, empfinde ich als bedenklich...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kinschea,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Vermutlich handelt es sich hier um ein Missverständnis Ihrerseits. Im Text wird ein veganes Leben ohne Vitamin B12 keinesfalls "gerechtfertigt", schon gar nicht um jeden Preis.
 
Erstens bestätigen wir im Absatz "Auch der Mensch ist ein "tierisches Produkt"", dass Vitamin B12 ausschliesslich in tierischen Produkten vorhanden ist (wobei allerdings auch Mikroorganismen zu den "tierischen Produkten" zählen).
 
Zweitens wagen wir es zu bezweifeln, dass Sie in der Lage sind, die Menge des durch eine bestimmte vegane Lebensweise über Mikroorganismen aufgenommene Vitamin-B12-Menge als unzureichend beurteilen zu können, da nicht einmal renommierte Ernährungswissenschaftler das können und dabei gerne zugeben, dass die Vitamin-B12-Thematik noch lange nicht erschöpfend erforscht ist - wie Nachfragen unsererseits bestätigten.
 
Drittens zeigen lebhaftige Beispiele, dass ein veganes Leben ohne Vitamin-B12-Mangel sehr wohl möglich ist - und zwar auch wenn die betreffenden Menschen sehr viel länger als 10 Jahre vegan leben.
 
Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass dies - unseren Erfahrungen nach und der genannten Studie entsprechend - dann möglich ist, wenn die vegane Ernährungsweise die genannten Lebensmittel einschließt - und genau das wurde im Text erklärt.
 
Um künftig weitere Missverständnisse definitiv auszuschließen, werden wir unseren Artikel so aktualisieren, dass JEDEM klar wird, dass ein veganes Leben ohne die genannten Lebensmittel zu einem Vitamin-B12-Mangel führen kann und wir in diesem Falle zu einem Vitamin-B12-Nahrungsergänzungsmittel raten.
 
Letztendlich möchten wir betonen, dass Vitamin-B12-Mangel keine "Veganer-Krankheit" ist, wie oft vermittelt wird, sondern dass ein Vitamin-B12-Mangel insbesondere bei den folgenden Personengruppen auftritt:
 

Bei Patienten mit ungeklärten neuropsychiatrischen Symptomen
Bei Patienten mit (chronischen) Magen-Darm-Problemen
Bei Patienten mit chronischen Autoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto)
Sowie ganz besonders bei älteren Personen, da diese zu einer insgesamt in Qualität und Quantität mangelhaften Ernährungsweise neigen, oft an Resorptionsstörungen leiden und nicht zuletzt deren hoher Medikamenteneinsatz eine Vitamin-B12-Resorption hemmen kann.  
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Miriam
geschrieben am: monday, 24. october 2011, 13:16
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Ihre Seite finde ich sehr gut, vieles leuchtet mir auch ein. Ich war Vegetarier seit über 20 Jahren und lebe jetzt (aufgrund Ihrer Seite, Arthrose-Ernährung usw.) seit 3 Wochen vegan. Sorge macht mir aber auch das B12. Nicht alles was Sie über B12 schreiben kann ich aber so richtig glauben. Ich habe darüber auch andere Aussagen vorliegen. (Wer hat nun recht?) Das mit dem ungewaschenen Obst ist ja wohl ein Witz!

Erstens hat nicht jeder eigenes Obst und Gemüse im Garten! Selbst wenn ich im Bioladen einkaufe, wasche ich Obst und Gemüse,(unvorstellbar dies nicht zu tun, da mehrere Studien ja schon bewiesen haben, welche krankmachenden Keime auf demselben nachgewisen wurden - auch nur durch Berührung anderer Menschen!) Außerdem könnte mir niemand garantieren, dass sich an diesen noch irgendwelche "tierischen" Reste oder Bakterien, die meinem Körper genug B12 liefern, befinden.

Zweitens wäre die "evtl." Menge dann auch so gering, dass das sicher nicht den B12 Bedarf decken würde. Da müsste man ja pfundweise ungewaschenes (in der Hoffnung es "hängt genug B12 dran" ;-) ) Obst und Gemüse essen. Das ist unmöglich. Auch haben "Stadtmenschen" weniger Möglichkeiten an "Wildkräuter" zu kommen. Ich selbst habe diese leider auch nicht, und bin auch sehr skeptisch dem gegenüber. Wenn, dann nur Kräuter aus dem eigenen Garten (diese Möglichkeit haben aber die wenigsten) Nun frage ich mich natürlich schon, wo ich mein B12 herkriegen soll?

Vielen Dank für Ihre Mühe, die sie sich beim Beantworten aller Fragen geben.
Liebe Grüße Miriam




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Miriam,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Bitte lesen Sie im Anschluss an den betreffenden Artikel die Kommentare/Anfragen unserer anderen Leser und unsere Antworten dazu. Diese werden sicherlich auch Ihre Fragen bereits größtenteils beantworten. Zum Thema Vitamin B12 interessiert Sie möglicherweise auch dieser Beitrag: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-b12-faq.html
 
Vitamin B12 ist darüber hinaus lediglich im Mikrogramm-Bereich nötig. Dennoch schadet es nicht, Obst und Gemüse "pfundweise" zu essen - im Gegenteil :-).
 
Liebe Miriam, auch bei diesem Thema gelingt es Ihnen vorzüglich, Gründe zu finden, warum dies oder jenes "unmöglich" ist. Abgesehen davon, dass Sie Wildpflanzen gegenüber "skeptisch" sind und diese Möglichkeit daher für Sie sowieso nicht in Frage käme, gäbe es auch für Stadtmenschen durchaus Gelegenheiten, sich mit Wildpflanzen zu versorgen. So soll es tatsächlich Menschen geben, die ab und zu einen Ausflug ins Grüne unternehmen oder auch Menschen, die auf dem Balkon, ja sogar auf der Fensterbank Kräuter anpflanzen. Darüber hinaus gibt es inzwischen auch mehrere Kräutergärtnereien, die über Online-Shops frisch geerntete Wildpflanzen versenden.
 
Letztendlich bleiben aber für solche Menschen, die alle Vorschläge offenbar ablehnen, also weder Wildpflanzen noch Algen noch fermentierte Lebensmittel essen mögen und darüber hinaus "nicht alles, was wir über Vitamin B12 schreiben, glauben", nur noch zwei Möglichkeiten übrig: Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder tierische Produkte zu essen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Peter Müller
geschrieben am: friday, 12. august 2011, 11:35
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Erstmal ein riesiges Kompliment für ihre Berichte und ihre Seite. Ich bin selber Akademiker und muss sagen, dass ihre Artikel die kompetentesten Artikel im Internet sind!!!!!

Bei der finnischen Studie mit den Algen würde mich interessieren, welchen B12 Wert die ermittelt haben. Es soll ja da eine inaktive und aktive Form geben, die sich mit Analoga sogar hemmen können, sagen manche. Es sollte also dieser aktive Wert hoch sein, nicht der Inaktive im Blut messbare. Daher gibt es dafür wohl auch spezielle differenzierende Bluttests. Ärzte die sich damit nicht auskennen machen nicht diesen B12 differenzierenden Bluttest mit diesen aktiven und inaktiven Werten. Da gibt es wohl ein neuartiges Bluttestverfahren, was das differenzieren kann. Also mich würde einfach interessiren ob die bei den Algenessern wirklich den hohen B12 Wert bei dieser aktiven Form im Blut nachweisen konnten.

Prinzipiell wollte ich aber noch sagen, dass es Millionen von Vitaminen, Mikronährstoffen gibt die noch zu 90% alle unbekannt sind. Erst in den nächsten hunderten Jahren werden wir die anderen vielen unbekannten VZXY13 und VITB15 und VIT2426 kennenlernen. Es ist die Frage ob diese Unbekannten uns nicht jetzt schon bedrohen, weil die medizinischen Tests diese nicht kennen und nicht messen können. Und wer weiss, vielleicht haben da Fleischesser extreme Mangelerscheinungen :) Oder vielleicht beeinflussen sich die Unbekannten auch derart komplex für den blöden Menschen nicht erfassbar derart, dass er die wahre Ursache, etwa eine mögliche Wechselwirkung einfach nicht kapiert. Und wir reden quasi am Thema vorbei und die Ursache für die Symptome des B12 Mangels vielleicht die Symptome von was ganz anderem sind. Wer weiss das schon? Niemand, also einfach auf die innere Stimme hören. Doch wenn die innere Stimme immer sagt, Schokolade, Cola und Pommes vielleicht doch nicht immer auf die innere Stimme hören ha ha ha

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Peter,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)

Wir stimmen Ihnen in Bezug auf die "Unbekannten" im Bereich der Vitalstoffe uneingeschränkt zu. Gerade aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe findet man ständig neue Substanzen und begreift erst jetzt so langsam, wie komplex deren Zusammenwirken mit anderen Vitalstoffen ist.

Sie finden den Abstract der betreffenden Studie hier oder die ganze Studie als PDF hier. Welcher Bluttest zur Anwendung kam geht daraus jedoch nicht eindeutig hervor. Wenn Sie möchten, könnten Sie sich jedoch mit dem entsprechenden Institut in Verbindung setzen, um Näheres in Erfahrung zu bringen. Wir haben ebenfalls - aufgrund Ihrer Anregung - eine Anfrage laufen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kathleen
geschrieben am: saturday, 30. july 2011, 14:58
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Hallo liebes Team,

ich bin eigentlich begeistert von eurer website aber muss leider auch kritik üben auf hinsicht auf vitamien B12. Zurzeit bin ich in ausbildung zur homöopathie und beschäftige mich mit ernährung. in meinem lehrbuch steht das vitamien B12 nur durch tierische produkte aufgenommen werden kann also eigelb, fisch, milch und fleisch und das im darm produzierte B12 ungenutzt ausgeschieden wird. weil es bereits im magen an den intrinsic factor gebunden werden muss damit es im dünndarm resorbiert werden kann. Zwar benötigt der körper nur eringe mengen aber diese sind unverzichtbar.
Und dann noch zum thema ungewaschenes wildes obst und gemüse. durch wild lebende tiere wird uriniert und im urin befinden sich veschiedene gefährilche bandwürmer daher würde ich dringenst davon abraten dieses ungewaschen zu genießen....
liebe grüße Kathleen

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Kathleen,
vielen Dank für Ihre Mail.

Vitamin B12 wird ausschließlich von tierischen Organismen gebildet - egal, ob es sich dabei um Rinder, Hühner, Bakterien oder Menschen handelt. Folglich enthalten auch mit Hilfe von Bakterien fermentierte Lebensmittel Vitamin B12, die uns, sollten wir selbst nicht dazu in der Lage sein, mit dem lebenswichtigen Vitamin versorgen können. Die Situation rund um Vitamin B12 und dessen Bildung ist der Wissenschaft übrigens nach wie vor ein rechtes Mysterium, da man beispielsweise noch immer nicht weiß, wieso es vegan lebende Völker gibt, die keinerlei Anzeichen von Vitamin-B12-Mangel zeigen - und das, obwohl sie schon seit Generationen so leben.

Da ferner in der Blase unseren Informationen zufolge äußerst selten Würmer residieren, können diese auch kaum mit dem Urin ausgeschieden werden. Bedenken Sie ferner, dass die Anzahl der urinierenden Wildtiere in unseren Regionen außerdem viel zu begrenzt ist, um davon auszugehen, dass deren Urin oder Fäkalien in gesundheitsschädlichen Mengen vom Menschen aufgenommen werden könnte, wenn er sich Kräuter zum Verzehr pflückt. Auch setzen Tiere weder Urin noch Kot in schwindelerregenden Höhen auf Obstbäumen oder Obststräuchern ab.

Abgesehen davon beträgt die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen aufgrund des Fuchsbandwurmes 13 bis 23 (lt. Robert-Koch-Institut). Im Fachblatt "Münchner Medizinische Wochenschrift" (2007, Nr. 29–30, S. 18) war zu lesen, dass es keinerlei Belege dafür gäbe, sich beim Verzehr von Waldbeeren mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren (lt. Infektionsmediziner Peter Kern vom Uniklinikum Ulm). Als Hauptinfektionsquelle der wenigen jährlichen Fälle gelten bislang enge Kontakte zu Haus - bzw. Nutztieren.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Fernando
geschrieben am: sunday, 10. july 2011, 20:16
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Hallo,

ich habe mir den Bericht durchgelesen bin jedoch mit einigen Punkten nicht Ihrer Meinung:

1. Vitamin-B12-Mangel entstehe daher nicht aufgrund veganer Ernährung, sondern meist als Folgeerscheinung ernsthafter Stoffwechselstörungen oder chronischer Magen-Darm-Erkrankungen

Also das "entsteht daher NICHT aufgrund veganer Ernährung" ist schlicht und ergreifend falsch. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eher die entsprechende Ernährung, wie z.B. mit den Algen. Rein pflanzlich ohne zu wissen wo B12 drin steckt und wo nicht wird man seinen B12 Pegel sehr wahrscheinlich nicht im gesunden Rahmen halten können.

2. Normwerte sind nicht unbedingt „gesunde Werte“

Da muss ich ebenfalls widersprechen, es ist natürlich klar das die Normwerte dem Durchschnitt der Bevölkerung entsprechen. (Wie sonst sollte man wohl eine Richt skala aufbauen frage ich?!)
Dennoch sollten sie sich auch mal mit den Symptomen eines B12-Mangels auseinandersetzen, die es sehr in sich haben. Hier mal einen Link für Interessierte:

www.symptome.ch/vbboard/krankheitsbilder-allgemein/58138-vitamin-b12-aufnahme-stoffwechselstoerungen-symptome.html

Was mir in diesem *ich beruhige mal meine lieben Veganer - Freunde Bericht* sauer aufgestoßen ist, ist die Frechheit das auf die Gefahren eines B12 Mangels absolut nicht eingegangen wird, im Gegenteil es sogar verharmlost wird !!

Punkt A:
Zum einen durch das runtermachen einer ärztlichen Prognose, welcher *GOTT SEI DANK !!* den Verdacht eines B12 - Mangels in Erwägung zieht. (Die meisten Veganer die NICHT auf eine Vitamin B12 haltige Ernährung achten werden nun mal Opfer einer Mangelerscheinung von B12.

Punkt B:
Ihr nennt die HARMLOSEN SYMPTOME EINER B12-MANGELERSCHEINUNG, ist euch das überhaupt klar?!

Ich dachte hier geht es um das *ZENTRUM DER GESUNDHEIT*, aber das was Ihr hier aufzeiht ist unprofessionell.
Nennt mal BITTE auch die GROSSEN SYMPTOME EINES B12 - MANGELS und nicht nur die harmlosen, darum würde ich um Ergämzung bitten !!

Wenn wir schon dabei sind, wo ist ein Hinweis für vegan lebende Mütter die ihre Babys auch gleich vegan ernähren wollen?! Wollt Ihr das mit den Kindern das gleiche passiert wie in diesem Beispielfall?!

www.rohkostwiki.de/wiki/Vitamin_B12-Mangel_bei_S%C3%A4uglingen_durch_vegane_Rohkost_der_Mutter

Das war jetzt nur eine kleine Auswahl an fehlenden / verharmlosenden / falschen Punkten in eurem Bereicht, ich weiss ich kritisiere hart, dementsprechend könnt Ihr natürlich auch antworten.

Ich will nur eines, richtige Aufklärung und Ergänzung !!!


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fernando,
vielen Dank für Ihre Mail.

Im ersten von Ihnen bemängelten Punkt beziehen Sie sich auf ein Zitat von jener Ärztin (Dr. Vetrano), auf Grundlage von deren Aussagen der Artikel entstand.

Ein Vitamin-B12-Mangel muss tatsächlich nicht aufgrund von veganer Ernährung entstehen. Denn erstens leiden nicht alle Veganer weltweit an Vitamin-B12-Mangel und zweitens gibt es - wie im Text ausführlich dargelegt - deutlich mehr Menschen mit Vitamin-B12-Mangel, die alles andere als vegan leben. Während es z. B. in den USA 1 Prozent Veganer gibt, sollen (lt. Buch "Could it be B12" von Pacholok und Stuart) 40 Prozent der dortigen Bevölkerung über einen gefährlich niedrigen Vitamin-B12-Spiegel verfügen, wovon sie in den meisten Fällen keine Ahnung haben.

Zu Punkt 2: "Normwerte" sind so "zuverlässig", dass sie immer wieder einmal angepasst und verändert werden "müssen".

Der betreffende Text hat weder Verharmlosung noch Panikmache zum Ziel, sondern weist - im Gegensatz zu den üblichen Texten zu diesem Thema - ganz klar Wege auf, wie ein Vitamin-B12-Mangel auf natürliche Weise verhindert werden kann.

Zu Punkt A: Siehe oben.

Zu Punkt B: Zum Thema "Vegane Ernährung für Kinder" finden Sie hier nähere Infos:

Vegane Ernährung für Kinder

Sie weisen auf den Fall eines veganen Kindes hin, das unter Vitamin-B12-Mangel litt und daraufhin unter Entwicklungsstörungen litt. Dieser Bericht ist etwas missverständlich verfasst. Man könnte glauben, ROHKOST sei die Ursache des Vitamin-B12-Mangels. Vitamin-B12-Mangel kommt jedoch - wie bereits erwähnt - bevorzugt bei KOCHKOST vor. Abgesehen davon muss eine Rohkosternährung keinesfalls immer vegan sein. Hier müsste ausführlich dargelegt werden, wie die Ernährung der Mutter aussah und wie es um Ihre Darmgesundheit bestellt war.

Das fast Schockierendste an diesem Bericht sind die Zustände und Kenntnisse der behandelnden Mediziner und deren Folgen für die Gesundheit des Kindes (Krämpfe, tagelange Bewusstlosigkeit). Interessant ist, dass angeblich nur ein Makrobiotiker letztendlich helfen konnte. Gerade in der Makrobiotik werden - wenn überhaupt - äußerst wenig tierische Produkte verzehrt.

Ein ausführlicher Artikel zum Thema "Vitamin B12" ist in Arbeit :-)

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Stefan
geschrieben am: monday, 06. june 2011, 20:55
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Ich zitiere mal die Wikipedia:

siehe Wikipedia "Vitamin B12"

"Auch beim Menschen kommen Mikroorganismen im Darm vor, die Vitamin B12 produzieren, allerdings kann der Mensch damit seinen B12-Bedarf nur unzureichend decken. Dies liegt daran, dass beim Menschen B12 vor allem im Dickdarm produziert wird, die Absorption jedoch nur im Ileum (kurz davor) erfolgen kann. Dadurch wird das im Dickdarm gebildete B12 ausgeschieden."

Zudem bezweifle ich stark, dass die wenigen Bakterien, wenn sie überhaupt die Magensäure überstehen, dann noch für eine ausreichende Synthese für B12 reichen. Und laut der finnischen Studie, heißt es, dass die Meeresfrüchteveganer zwar einen doppelt so hohen B12-Spiegel haben, wie normale Veganer, das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass dieser dann ausreichend ist. Ich hab mir die Studie dazu nicht angesehen und möchte ihren Text auch nicht widerlegen, aber es kristallisiert sich die Meinung heraus, dass eine rein pflanzliche Ernährung nicht im Zusammenhand steht mit dem oft vorkommenden B12-Mangel, was aber im Widerspruch zur Medizingeschichte steht. Ich möchte diesbezüglich einfach nur zum selbstständigen Nachdenken anregen, da meiner Meinung nach zu diesem Sachgebiet auch zu wenig aussagekräftige Studien existieren.

MfG

Antwort:

Hallo Stefan,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Es ist absolut richtig, dass der Forschungsbedarf rund um die Vitamin-B12-Versorgung sehr hoch ist und die bisher vorliegenden Informationen und Daten sicher nicht ausreichen, um beispielsweise das Phänomen zu erklären, warum es vegan lebende Volksstämme gibt, die auch nach vielen Generationen noch keine diesbezüglichen Mangelerscheinungen zeigen. Hier gibt es nur Vermutungen (Vitamin-B12-bildende Mikroorganismen im Wasser oder in der Nahrung aufgrund "mangelhafter" Hygiene).

Der von Ihnen zitierte Vitamin-B12-Text aus Wikipedia scheint nicht auf dem aktuellsten Stand zu sein und sich ausserdem gelegentlich zu widersprechen. Kurz vor Ihrem Zitat steht nämlich z. B. dies:

"Lebewesen, die Vitamin B12 benötigen, decken ihren Bedarf durch Fressen verunreinigter Nahrung, auf der solche Mikroorganismen vorkommen, oder durch Pflanzen, die durch Düngung mit tierischen Exkrementen das Vitamin aufgenommen haben."

Das würde einerseits bedeuten, dass die Mikroorganismen auf Nahrung offenbar sehr wohl die Magensäure überstehen können und andererseits, dass Pflanzen scheinbar nun doch plötzlich Vitamin B 12 enthalten können und sogar den Bedarf von "Lebewesen, die Vitamin B12 benötigen, decken" können.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Entdeckung, dass beispielsweise Sanddorn - obwohl definitiv pflanzlichen Ursprungs - durchaus Vitamin B 12 in seiner aktiven Form enthält und dazu noch in Mengen, wie man sie bislang nur von der guten alten Leber kannte. Mehr Infos dazu hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-b12-faq.html.

Das wiederum spricht deutlich dafür, dass wir einfach noch ganz in den Anfängen der Vitamin-B12-Forschung stecken und die übliche "Ah-ein-Veganer-der-hat-sicher-Vitamin-B12-Mangel"-Panikmache schon fast als Methode betrachtet werden kann, von einer Ernährungsweise abzuhalten, die - auch wenn es die Möglichkeit eines Vitamin-B12-Mangels dabei geben sollte, was wir ernsthaft bezweifeln - ausserordentlich viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.

Wie im Haupttext ausserdem erwähnt, ist Vitamin-B12-Mangel KEINE Veganer-Krankheit, sondern trifft genauso Menschen, die tierische Produkte essen, vor allem, wenn diese eine - z. B. durch Medikamente - gestörte Magen-Darmflora haben.

Was die finnische Studie betrifft, so wurde der Vitamin-B12-Status der Teilnehmer im Blutserum gemessen und betrug bei den Meeresalgen verzehrenden Veganern durchschnittlich 299,45 pg/ml. Ab 250 pg/mol gelten die Werte als normal und ausreichend.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ralf
geschrieben am: wednesday, 13. april 2011, 22:00
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Ich ernähre mich jetzt seit einigen wochen vegan. Ich fühle mich körperlich gut und kann noch keine von ihnen erwähnten anzeichen eines b12 mangels feststellen. Ich weiß aber nicht
ob meine darm-flora noch so gesund Ist, dass sie das b12 " selbst herstellt", habe mich schließlich jahrelang viel von tierischen produkten und ungesunden süßigkeiten ernährt. Wie kann ich jetzt einem b12 -mangel am besten vorbeugen, würden sie eine darm-reinigung auch empfehlen wenn man noch keine besonderen körperlichen beschwerden hat?

MfG
Ralf

PS: Aufgrund aufschlussreicher Texte ihrer Website habe ich bereits einiges in meiner Ernährung geändert. Sie leisten gute Arbeit!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ralf,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Eine unkomplizierte Darmsanierung ist im Grunde wie eine regelmäßig durchzuführende und vor allem vorbeugende Hygienemaßnahme zu verstehen, die das Darm- und Körpermilieu in vielerlei Hinsicht verbessert - nicht nur in Bezug auf die Vitamin-B12-Versorgung (Infos zu einigen der zahlreichen Vorteilen einer Darmreinigung finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmreinigung-sanft.html

Vor allem, wenn Sie viele Jahre lang eine ungünstige Ernährung praktizierten, kann eine sanfte Darmreinigung Altlasten entfernen und dadurch viele wichtige Funktionen des Organismus verbessern - BEVOR es dann irgendwann einmal zu Symptomen kommen könnte.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
graubartnr
geschrieben am: monday, 31. august 2009, 13:30
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Fallobst ungewaschen essen!

Äpfel, Pflaumen, Kirschen die zu Boden fallen können durchaus ohne gewaschen zu werden gegessen werden.

Dabei gehen Mikroorganismen an die Frucht!

Ein einfacher Tip :)

Gute Gesundheit Ohne Pharma !!
Eugenia
geschrieben am: monday, 17. august 2009, 15:02
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Während mir andere Artikel Ihrer Seite gut weiterhalfen, komme ich mit diesem Artikel nicht so gut zurecht. Zwar werden die Folgen des Mangels von B12 deutlich gemacht, doch mir ist nicht klar geworden, wie einem Mangel gesund entgegenzuwirken ist. Nur Milch trinken kann es nicht sein.
Nachvollziehbar ist: "Grundsätzlich wird empfohlen Vitamine über die Nahrung und nicht als Supplemente aufzunehmen." Welche Nahrungsmittel das sind kann man ja selber herausfinden. Nur die Sache mit der "Supplementierung" verwirrt mich. Einerseits kann sie die B12 Zufuhr blockieren oder den Mangel gar erhöhen, andererseits sei sie "häufig notwendig und auch sinnvoll". Bedeutet das, dass man die Ergänzungsmittel dann nicht anwenden sollte, wenn man einen Mangel hat, sondern nur zur Unterstützung während der geregelten Direktzufuhr über natürliche B12Produkte zusätzlich einnehmen sollte - da diese eben meist nicht mehr das bieten, was sie einst von Natur aus in sich hatten?

Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Anregung. Wir werden den Artikel in Kürze vervollständigen.
Raposa
geschrieben am: monday, 10. august 2009, 13:16
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Hallo Anette, ich empfehle, sich immer aus vielen Quellen über Ernährung zu informieren. Zu jeder Richtung findet man "Experten" und "Studien". Für Interesse an veganer Ernährung empfehle ich www.vegan.de. Dort gibt es einen zusammengefaßten Thread über B12. Eine natürliche Zufuhr von B12 ist immer noch Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten einfach mal nicht waschen.
Annette
geschrieben am: tuesday, 04. august 2009, 20:34
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"So stellt eine vegane oder vegetarische Ernährung eine echte Gefahr für heranwachsende Kinder dar"

Hhhmm....das kann ich mir nur schwer vorstellen, man hört doch immer, wie schädlich Fleisch ist. Ich finde den Artikel seltsam.

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