Maßnahmen, die Alzheimer vorbeugen
Viele Maßnahmen zur Prävention von Alzheimer sind längst bekannt. Dabei geht es darum, die häufigsten Ursachen zu beheben:
Gesund essen
Hauptursachen von Alzheimer werden unter anderem in einer ungesunden Ernährungs- und Lebensweise gesehen: zu viele verarbeitete Produkte und zu wenige frische Lebensmittel.
Konventionell erzeugte Nahrungsmittel können ferner mit Toxinen belastet sein (Pestizide, Herbizide, Fungizide).
* Hier entlang geht es zu unserer veganen online Kochschule mit vielen verschiedenen Kochkursen.
Sich viel bewegen
Zusätzlich fehlt es oft an körperlicher und geistiger Aktivität. Personen, die dagegen regelmäßig moderaten Sport treiben – es genügen bereits 3 bis 5 Stunden in der Woche – sind schon deutlich weniger anfällig für Alzheimer als Sportmuffel.
Entspannt bleiben
Da Stress Hormone produziert, die das Gehirn schädigen können, ist ein gutes Stressmanagement wichtig. Viele Tipps, wie Sie Ihren Vagusnerv stärken können, lesen Sie in unserem Artikel Vagusnerv aktivieren - Der Schlüssel zur Entspannung.
Chronische Krankheiten vermeiden
Auch können bestimmte Vorerkrankungen zur Entstehung von Alzheimer beitragen, etwa ein hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Übergewicht. Sie alle erhöhen das Risiko für Demenzen um das Vielfache. Alle drei können gut mit einer gesunden Lebensweise vermieden oder zumindest gut unter Kontrolle gehalten werden.
Gedächtnis trainieren - mit immer neuen Herausforderungen
Das Gehirn lässt sich - genau wie der Körper - sehr gut trainieren und damit fit halten. Je mehr Sie geistig aktiv sind, umso langsamer verläuft der kognitive Abbau.
Das Gehirn reagiert besonders stark, wenn es immer wieder neue, ungewohnte Reize bekommt und man nicht nur das Gewohnte wiederholt. Es nützt also nichts, wenn Sie täglich immer und immer wieder Kreuzworträtsel lösen (die sich letztendlich ständig wiederholen).
Sorgen Sie für mehr Abwechslung!
Sprache lernen und Dialoge führen
Lernen Sie eine Sprache. Sie müssen nicht gleich perfekt darin sein. Üben Sie kleine Dialoge mit wenigen Wörtern. Recherchieren Sie Details zum jeweiligen Land und seiner Kultur.
Schach spielen
Spielen Sie Schach oder andere komplexe Brettspiele.
Ohne Navi unterwegs sein
Schauen sie sich vor einer Fahrt in unbekanntes Terrain die Strecke auf der Karte an und lassen Sie das Navi ausgeschaltet. Das trainiert das räumliche Gedächtnis enorm.
Mit Line Dance starten
Starten Sie mit Line Dance oder anderen Tänzen mit Choreografien. Sie kombinieren dabei Bewegung, Rhythmusgefühl, Gedächtnis und soziale Interaktionen.
Tagebuch schreiben - mit der linken Hand
Schreiben Sie Tagebuch (verknüpft Emotion, Sprache und Struktur) - vielleicht einfach einmal mit der linken Hand (wenn Sie Rechtshänder sind). Dies aktiviert ungewohnte neuronale Netzwerke.
Wichtig ist: Es muss Freude machen!
Die besten Tipps gegen Alzheimer
Nachfolgend stellen wir Ihnen Tipps vor, die nicht so bekannt sind:
1. Sauberes Trinkwasser in der Alzheimer-Prävention
Menschen, die in Gebieten leben, in denen das Trinkwasser mehr als 250 Mikrogramm Aluminium pro Liter enthält, erkranken mit nahezu 10-mal höherer Wahrscheinlichkeit an Alzheimer, als Menschen, deren Trinkwasser keinen so hohen Aluminiumgehalt aufweist.
Daher gehört zu einer sinnvollen Demenz-Prophylaxe auch die Wahl eines hochwertigen, möglichst aluminiumfreien Trinkwassers.
Man weiß ferner, dass Aluminium im Trinkwasser umso negativer wirkt, je niedriger der pH-Wert des Wassers ist (wenn es also sauer ist) und je ärmer es an Mineralien ist (Calcium, Magnesium und Silizium). Das ideale Trinkwasser sollte somit leicht basisch, harmonisch mineralisiert und gleichzeitig frei von Aluminium sein.
Um sich mit einem solchen Trinkwasser zu versorgen, eignen sich Wasserfilter, die Ihr Leitungswasser nicht nur von Aluminium befreien, sondern auch von Schwermetallen, Giftstoffen, Pestizidrückständen etc. und darüber hinaus den Nitratgehalt reduzieren sowie Chlor entfernen. Anschließend können Sie es mit Mineralstoffen und mit Silicium versehen - vielleicht auch mit Lithium.
Letzteres soll Gehirn und Nerven schützen bzw. ein Lithiummangel soll die Entstehung von Alzheimer fördern können. Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel Lithiumorotat schützt Gehirn und Nerven.
2. Calcium und Magnesium zum Schutz vor Alzheimer
Die richtige Calcium- und Magnesium-Versorgung schützt u. a. vor den negativen Auswirkungen von Aluminium und daher u. U. auch vor Alzheimer.
Achten Sie jedoch nicht nur auf den Calciumgehalt eines Lebensmittels oder Nahrungsergänzungsmittels, sondern insbesondere auch darauf, ob das jeweilige Lebensmittel auch gesund ist.
Zur optimalen Calciumversorgung eignen sich Chiasamen, Sesam, Mohn, Haselnüsse, Mandeln, Amaranth, Hafer, Trockenfeigen, Trockenaprikosen, Brokkoli, Spinat, Salate, Kohlgemüse, Wildgemüse (z. B. Brennnesseln) etc.
Zur optimalen Magnesiumversorgung eignen sich viele der calciumreichen Lebensmittel ebenfalls, da diese gleichzeitig oft auch sehr magnesiumreich sind.
Die Spitzenreiter unter den Magnesiumlieferanten sind jedoch die folgenden:
Amaranth (308 mg/100 g), Quinoa (276 mg), Trockenbananen (110 mg), Kaktusfeigen (85 mg), Trockenfeigen (70 mg), Portulak (150 mg), Brennnessel und Mangold (je ca. 80 mg), Sonnenblumenkerne (420 mg), Kürbiskerne (400 mg) und Sesam (347 mg) sowie Hülsenfrüchte.
Will man sich mit den beiden Mineralstoffen über ein ganzheitliches Nahrungsergänzungsmittel versorgen, so bietet sich hier z. B. die Sango Meeres Koralle an, die Calcium und Magnesium im idealen Verhältnis von 2 zu 1 enthält.
3. Silizium fördert Ausleitung von Aluminium
Auch Silizium (bzw. Kieselsäure) schützt vor den negativen Auswirkungen von Aluminium. Laut Karl Hecht in * Siliziummineralien und Gesundheit kann Silizium z. B. in Form von Zeolith sogar dabei helfen, eine Aluminiumbelastung des Körpers abzubauen.
Gute Siliziumquellen sind Hafer, Braunhirse, und Brennnesseln (z. B. als Brennnessel-Suppe) sowie siliziumreiche Nahrungsergänzungen - siehe unter 1. Weitere Informationen zu Silizium lesen Sie in unserem Artikel Silizium: Wie Sie einen Mangel ausgleichen. Sie finden den Artikel, wenn Sie ganz nach unten scrollen.
* Hier finden Sie Zeolith-Pulver
* Hier finden Sie Zeolith in Kapseln
4. Aluminiumfrei leben
Verwenden Sie ausschließlich aluminium- und parabenfreie Deodorantien und decken Sie sich mit Körperpflegeprodukten und Kosmetika sicherheitshalber im Naturkosmetikhandel ein.
Fertiggerichte in aluminiumhaltigen Verpackungen und Getränke in Dosen sollten Sie besser meiden – nicht nur wegen des Aluminiums, sondern auch, weil die meisten Produkte dieser Art nicht zu einer gesunden Ernährung gehören. Ihr Verarbeitungsgrad ist hoch und ihr Anteil an synthetischen oder gentechnisch gewonnen Lebensmittelzusatzstoffen ebenfalls.
Kochgeschirr besteht heute kaum noch aus reinem Aluminium. Wenn Aluminium enthalten ist, so es es meist ein Aluminiumkern, der von Edelstahl ummantelt ist. So kann sich Aluminium auch nicht mehr lösen. Selbst Campinggeschirr, das lange Zeit aufgrund seines leichten Gewichts noch aus Aluminium war, besteht inzwischen aus anderen Materialien (z. B. Silikon).
Wenn es aus Aluminium besteht, wird häufig harteloxiertes bzw. hartanodisiertes Aluminium verwendet, bei dem sich kaum Aluminium lösen kann - allenfalls wenn man salz-, zucker- oder säurereiche Speisen damit zubereitet und diese auch noch längere Zeit im Aluminiumbehälter aufbewahrt.
Beim schnellen Aufwärmen von Speisen oder beim Abkochen von Wasser besteht jedoch beim genannten hartanodisierten Aluminium kein nennenswertes Risiko mehr. Da wird in den Speisen selbst mehr Aluminium enthalten sein, als sich beim Kochen aus diesem Material lösen kann.
5. Antioxidantien zum Schutz vor Alzheimer
Die Alzheimer-Krankheit wird mit starkem oxidativem Stress in Verbindung gebracht, was zwei Dinge bedeutet:
Erstens verfügt der Organismus u. U. über zu geringe Mengen körpereigener Antioxidantien (z. B. Glutathion und Superoxiddismutase) und zweitens treffen zusätzlich von außen – über die Ernährung – viel zu wenige Antioxidantien im Körper ein.
Aluminium erhöht nun interessanterweise nicht nur den schädlichen oxidativen Stress im Körper (und im Gehirn), sondern schwächt gleichzeitig die körpereigenen Antioxidantien Glutathion und Superoxiddismutase.
Aluminium zerstört also einerseits und sorgt andererseits dafür, dass sich der Körper gegen diese Zerstörungsprozesse nicht mehr wehren kann.
In mehreren Studien zeigte man inzwischen, dass sich eine Demenz umso besser vorbeugen bzw. sogar in seinem Fortschreiten verzögern lässt, wenn der Betroffene gut mit Antioxidantien versorgt ist.
Die körpereigenen Antioxidantien Superoxiddismutase (SOD) und Glutathion können über Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, Sie können aber auch die Bildung Ihrer körpereigenen Antioxidantien mit einer insgesamt gesunden Ernährungs- und Lebensweise unterstützen.
Weitere Antioxidantien sind z. B. Astaxanthin, OPC, Vitamin C, Sulforaphan, Ginkgo etc., die im Wechsel regelmäßig eingenommen werden können, insbesondere dann, wenn es nicht gelingt, täglich vitalstoffreiche Mahlzeiten aus frischen Zutaten zuzubereiten.
Auch Methylenblau gilt als starkes Antioxidans und zusätzlich als Mittel, das die Mitochondrienfunktion stärkt und stabilisiert und damit zu einer besseren Energieversorgung beitragen könnte. Häufig wird als Heilmittel bei Demenzen vorgestellt. Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel Methylenblau - Anwendung und Studien.
6. Curcumin zur Alzheimer-Prävention
Mehrere Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Curcumin (der Wirkstoff aus Kurkuma) in der Lage ist, nicht nur die Ablagerungen im Gehirn von Alzheimerpatienten aufzubrechen, sondern auch bereits beschädigte Nervenzellfortsätze wieder zu reparieren (1).
Wenn Sie Curcumin als Nahrungsergänzungsmittel gegen Vergesslichkeit einnehmen möchten, lesen Sie unseren Artikel Curcumin hilft bei Vergesslichkeit.
7. Kokosöl oder MCT-Öl gegen Alzheimer
Die besonderen Fettsäuren im Kokosöl können das Gehirn mit Energie versorgen. Dies gelingt sogar dann, wenn das Gehirn bereits von Alzheimer betroffen ist. Auf diese Weise soll Kokosöl die Symptome von Demenzen reduzieren können.
Kokosöl in guter Qualität ist ein ideales Fett zum Braten, Backen und Frittieren. Aus Kokosöl gibt es jedoch auch schmackhafte Brotaufstriche. Darüber hinaus können Sie künftig verstärkt Rezepte mit Kokosmilch in Ihren Speiseplan einbauen, da auch die Kokosmilch reich an Kokosöl ist.
Achten Sie jedoch darauf, dass Kokosprodukte natürlich auch reich an Kalorien sind. Wenn Sie reichlich Kokosöl verzehren, sollten Sie gleichzeitig weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen.
Inzwischen wird einem reinen MCT-Öl der Vorzug gegeben, da dieses - im Gegensatz zum Kokosöl - zu größeren Teilen aus jenen Fettsäuren (Caprin- und Caprylsäure) besteht, die leicht zu Ketonkörper umgebaut werden können.
Ketonkörper wiederum können den Gehirnzellen (die Glucose nicht mehr als Brennstoff nutzen können) als Alternativbrennstoff dienen.
8. Omega-3-Fettsäuren gegen Alzheimer
Mit der Alzheimer-Krankheit gehen immer auch Entzündungsprozesse im Gehirn einher. Omega-3 -Fettsäuren sind dafür bekannt, Entzündungen zu hemmen.
Verwenden Sie daher für Rohkostgerichte Omega-3-Fettsäuren-reiche Öle wie z. B. das Hanföl sowie das Leinöl (Bio-Qualität) und integrieren Sie Omega-3-Fettsäurenreiche Lebensmittel in Ihren Alltag, wie z. B. Chiasamen, Hanfsamen und Leinsamen.
Da pflanzliche Lebensmittel nur die kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren enthalten, für das Gehirn jedoch insbesondere die langkettigen Omega-3-Fettsäuren hilfreich sind (DHA und EPA), können diese in Form von Algenölen eingenommen werden.
Lesen Sie hier mehr darüber auf unserer Seite in unserem Artikel Alzheimer: Omega-3-Fettsäuren können helfen.
9. Extra natives Olivenöl
In den Mittelmeerländern ist Alzheimer nicht annähernd so weit verbreitet wie in anderen Regionen der Welt. Im extra nativen Olivenöl fand man daraufhin einen Stoff, der einer Demenz vorzubeugen scheint, so dass es der reichliche Oliven- und Olivenölverzehr in diesen Ländern sein könnte, der vor Demenzen schützt.
Lesen Sie auch mehr über die vorbeugenden Wirkungen des Olivenöls: Olivenöl wirkt gegen Alzheimer.
10. Jungbrunnen Spermidin
Spermidin ist ein Stoff, der in manchen Lebensmitteln enthalten ist, aber auch vom Körper selbst hergestellt werden kann. Spermidin aktiviert die Selbstreinigungsprozesse der Zelle (Autophagie) - eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit bis ins hohe Alter.
Studien zeigten außerdem, dass Spermidin (gerade wegen der aktivierten Autophagie) Ablagerungen im Gehirn verhindern kann und auf diese Weise auch vor Alzheimer zu schützen scheint.
Spermidin ist für ältere Menschen umso wichtiger, da mit dem Älterwerden der körpereigene Spermidinspiegel sinkt. Alles über Spermidin, in welchen Lebensmitteln es enthalten ist und wie man es einnehmen kann, lesen Sie in unserem Artikel Spermidin: Booster für die körpereigene Entschlackung.
11. Gedächtniskraut Brahmi
Die Einnahme von Brahmi ist ebenfalls eine vielversprechende Möglichkeit, um Alzheimer vorzubeugen.
Brahmi ist eine Pflanze, die im Ayurveda seit Jahrtausenden zur Stärkung des Gedächtnisses zum Einsatz kommt. Hierfür wird die Pflanze entweder roh gegessen oder in Form von Kapseln oder Pulver über mehrere Monate eingenommen.
Lesen Sie mehr über Brahmi in unserem Artikel Brahmi - Die ayurvedische Gedächtnispflanze.
12. Pelargonidin: Ein Pflanzenstoff gegen Alzheimer
Pelargonidin ist ein orangefarbener Pflanzenstoff aus der Gruppe der Anthocyane, die wiederum zu den Flavonoiden gehören. Man findet Pelargonidin besonders in Beeren.
Offenbar ist es so, dass man umso besser vor Alzheimer geschützt bleibt, umso mehr pelargonidinreiche Lebensmittel man isst. Lesen Sie auf unserer Seite mehr über Pelargonidin in unserem Artikel Wie Beeren vor Alzheimer schützen.