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Sport gegen ADHS

Sport gegen ADHS

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(Zentrum der Gesundheit) – Bewegungsprogramme statt Psychopharmaka! Bei Kindern, die nicht stillsitzen und sich nur sehr schwer konzentrieren können, stellen gezielte sportliche Aktivitäten häufig eine gute Alternative zu Medikamenten dar. Liegt daher eine ADHS-Diagnose vor, gehört Sport in jedem Falle zu einem ganzheitlichen Massnahmenkatalog, der jeder Arzneimittelverordnung voraus gehen sollte.

ADHS-Symptome mit Sport lindern

Wissenschaftlerinnen der Universität Regensburg fanden heraus, dass gezielte Bewegungsprogramme zur Verbesserung motorischer und kognitiver Fähigkeiten konkret ADHS-Symptome lindern könnten.

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) wird von Kinderärzten häufig diagnostiziert, wenn ein Kind nicht stillsitzen kann und/oder Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren.

Der Studie zufolge eignet sich Sport höchstwahrscheinlich zur Behandlung der umstrittenen Erkrankung.

Warum immer mehr Experten am Umgang der Schulmedizin mit ADHS zweifeln, lesen Sie in unserem Artikel ADHS-Patient oder Opfer der Werbung?

Sport gegen Hyperaktivität

Ob nun ADHS-Patient oder nicht – unruhige und zapplige Kinder leiden nicht nur selbst darunter, dass sie ständig unter Strom stehen. Regelmässig fallen sie auch in der Schule negativ auf, weil sie durch ihr nervöses Verhalten den Unterricht stören und Mitschüler ablenken können.

Spätestens jetzt greift der von der Pharmaindustrie gebriefte Schulmediziner artig zum Rezeptblock und verschreibt starke Psychopharmaka. Diese können jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen haben.

Sport hilft ADHS-Patienten

In vorangegangenen Studien hatten Wissenschaftler der Universität Regensburg bereits festgestellt, dass motorische und kognitive Fähigkeiten eng miteinander verknüpft sind. Zu den Diagnosekriterien von ADHS gehört eine Verminderung dieser Fähigkeiten.

Diplom-Sportwissenschaftlerin Susanne Ziereis und Prof. Dr. Petra Jansen von der Universität Regensburg griffen diesen Faden auf und wollten herausfinden, ob spezielle Bewegungsprogramme Kindern mit ADHS-Symptomen helfen könnten.

Zu diesem Zweck führten sie eine Studie mit 11 Mädchen und 32 Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren durch, die alle wegen ADHS in ärztlicher Behandlung waren.

Die Forscherinnen teilten die Kinder in drei Gruppen ein. Die Teilnehmer der ersten Gruppe nahmen an einem Bewegungsprogramm teil, das vorwiegend Geschicklichkeitsübungen enthielt.

Die zweite Gruppe absolvierte ein Bewegungsprogramm ohne Fokussierung auf die Geschicklichkeit.

Als Kontrollgruppe fungierte die dritte Gruppe, diese Kinder nahmen an keinem Bewegungsprogramm teil.

Dabei zeigte sich, dass beide Bewegungsprogramme die Symptome der Kinder erheblich gebessert hatten. Demzufolge sollte Sport unbedingt zur Behandlung von ADHS bzw. ADHS-Symptomen eingesetzt werden.

Um welche Sportart es sich dabei handelt, scheint zweitrangig zu sein.

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Alternative ADHS-Behandlung

Eine weitere sinnvolle Alternative zur medikamentösen Behandlung von ADHS ist eine Verhaltenstherapie. Hier lernen die Kinder, ihr Verhalten selbst aktiv zu kontrollieren. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel ADHS: Verhaltenstherapie statt Ritalin.

Häufig werden ADHS-Symptome auch durch ungesunde Ernährung ausgelöst. Stark verarbeitete Lebensmittel sowie Chemikalien in der Nahrung können bei Kindern zu entsprechenden Entwicklungsstörungen führen, wie Sie hier nachlesen können: ADHS – Folge von Impfungen und schlechter Ernährung?

In diesem Artikel erfahren Sie auch, dass Impfungen ebenfalls ADHS begünstigen können. Die in den Impfungen enthaltenen Giftstoffe schädigen das Gehirn. Bei Heranwachsenden, die sich noch mitten in der körperlichen und seelischen Entwicklung befinden, ist das besonders fatal.

Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D und Magnesium sollten Eltern von ADHS-Kindern ebenfalls in Betracht ziehen. Diese Nährstoffe spielen nämlich eine wichtige Rolle bei der Arbeit unseres Gehirns. Lesen Sie dazu auch: ADHS durch Vitamin-D-Mangel? und Magnesium gegen ADHS und Alzheimer?

Die Bedeutung der Darmflora auch für die psychische Gesundheit wird häufig unterschätzt. Dabei ist eine gesunde Darmflora unerlässlich für ein intaktes Immunsystem. Das wiederum bekämpft chronische und systemische Entzündungsprozesse im Körper, die unter anderem auch seelische Leiden auslösen können. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel ADHS natürlich behandeln.

Lesen Sie auch: Gesunde Snacks für Sportler

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