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Roher Blumenkohlsalat

Roher Blumenkohlsalat

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(Zentrum der Gesundheit) – Blumenkohl kann im Nu in einen leckeren rohen Blumenkohlsalat verwandelt werden. Der Clou ist das Dressing, das genauso gut zu rohem Brokkoli, rohem Rosenkohl oder zu anderen rohen Kohlsorten passt. Blumenkohl liefert jede Menge sehr gesunde Stoffe, ganz besonders spezielle sekundäre Pflanzenstoffe, wie beispielsweise Indol-3-Carbinol, das im Körper in eine Krebs bekämpfende Substanz namens DIM umgewandelt wird. Auch das entzündungshemmende Sulforaphan steckt im Blumenkohl. Es stoppt Krebs, Arthritis, Asthma und lindert gar Autismus-Symptome.

Schnell, basisch, köstlich und supergesund

Wenn Sie Gemüse aus der Familie der Kreuzblütengewächse essen – Blumenkohl, Broccoli, Rotkohl, Weisskohl, Kohlrabi, Rettich etc. – schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Diese Gemüsefamilie hat nämlich ganz besonders vorteilhafte Auswirkungen auf Ihre Gesundheit!

Aktiv gegen Krebs: Mit Blumenkohl

So erfreut Sie auch der Blumenkohl – der Hauptakteur unseres Rezeptes 2 des Monats Mai – mit höchst positiven Eigenschaften. Er enthält beispielsweise den sekundären Pflanzenstoff Indol-3-Carbinol, der im Körper in die Krebs bekämpfende Substanz Di-Indolyl-Methan (DIM) umgewandelt wird. DIM soll ferner die Insulinsensitivität der Zellen steigern können, was das Diabetesrisiko reduzieren würde.

Blumenkohl schützt Ihre Prostata

Auch Sulforaphan und Isothiocyanate finden sich im Blumenkohl. Beiden Stoffen wird ebenfalls eine krebsfeindliche Wirkung nachgesagt. Sulforaphan eliminiert nicht nur freie Radikale, sondern leitet ausserdem direkt den Untergang von Krebszellen in die Wege. Isothiocyanate hingegen sollen insbesondere das Brustkrebsrisiko senken, die Metastasenbildung von Lungenkrebs hemmen können und darüber hinaus nicht nur der gutartigen Prostatavergrösserung (BPH) entgegen wirken können, sondern auch einen tödlichen Einfluss auf Prostatakrebs haben.

Blumenkohl und der Östrogenspiegel

Isothiocyanate wirken deshalb so eindrucksvoll auf Brust- und Prostatakrebs, da sie eine möglicherweise ursächliche Östrogendominanz mildern, also den Hormonhaushalt günstig beeinflussen können. Das aber könnte man bzw. frau natürlich auch ganz wunderbar zur Bekämpfung typischer PMS-Symptome und auch vieler Wechseljahresbeschwerden nutzen.

Eine Östrogendominanz ist also kein rein weibliches Problem. Im Gegenteil: Die sog. Xenoöstrogene, also östrogenartig wirkende Chemikalien aus der Umwelt, können auch bei Männern zu einer Östrogendominanz und damit zu den genannten Prostataproblemen beitragen. Wussten Sie beispielsweise, dass der durchschnittliche 54 Jahre alte Mann einen höheren Östrogen-Spiegel aufweist als die durchschnittliche 59 Jahre alte Frau?

Essen Sie mehr Blumenkohl!

Es lohnt sich also definitiv, nicht nur häufiger, sondern auch MEHR Blumenkohl zu essen. Die Menge erhöhen Sie einfach, indem Sie die sehr kohlenhydratreichen Beilagen – wie Reis, Kartoffeln, Teigwaren – künftig mengenmässig reduzieren und stattdessen mehr Blumenkohl (oder Brokkoli, Weisskohl, Kohlrabi etc.) auf Ihren Teller legen.

Roh ist besser als gekocht

Da viele der genannten sekundären Pflanzenstoffe durch hohe Temperaturen (beim Kochen, Braten, Backen) zerstört werden, können die positiven Auswirkungen des Blumenkohls besonders dann zuverlässig eintreten, wenn besagte Gemüse möglichst wenig verarbeitet und nur wenig erhitzt werden. Deshalb stellen wir Ihnen heute ein leckeres und hochbasisches Blumenkohl-Rezept aus der Vitalstoffküche vor. Das Besondere ist hier: Der Blumenkohl bleibt roh!

Guten Appetit!

Roher Blumenkohlsalat - Rezept

Zutaten:

Für 1 - 2 Personen (je nach Hunger und Umfang der Beilagen):

  • 300 g frischer roher Bio-Blumenkohl in sehr feine Scheibchen geschnitten oder gehobelt (Sie können selbstverständlich auch Brokkoli oder Weisskohl verwenden).

Für das Dressing:

  • ½ Banane
  • 3 – 4 EL frisch gepresster Orangensaft
  • 2 EL kaltgepresstes Olivenöl oder Hanföl
  • ½ EL weisses Mandelmus
  • Nach Geschmack Kristallsalz oder – wer es gerne pikant mag – Ayurveda Kräuter- & Gewürzsalz
  • 1 Prise Kurkuma oder Curry
     

Für die Deko:

  • 10 – 20 g selbst gezogene Rotkohl- und Broccolisprossen
  • 2 EL geschälte Hanfsaat
     

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Dressing im Personal Blender oder einem Schüttelbecher mixen (evtl. etwas Wasser dazu geben). Das Dressing dann über den fein gehobelten/geschnittenen Blumenkohl geben und gut vermischen – mindestens 20 Minuten ziehen lassen. (Der Blumenkohlsalat kann auch über Nacht im Kühlschrank ziehen und schmeckt am nächsten Tag sogar noch feiner.)

Vor dem Servieren mit der Hanfsaat bestreuen und mit den farbenprächtigen Rotkohl- und Broccolisprossen garnieren.

Dazu passen: Leckere Burger

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Quellen:

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