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  • Schwarzer Tee im Tassenglas mit getrockneten Teeblättern
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Risiko für Grünen Star sinkt durch heissen Tee

Der tägliche Genuss von heissem Tee kann mit hoher Wahrscheinlichkeit das Risiko, am Grünen Star zu erkranken, erheblich vermindern.

Stand: 13 Mai 2026
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Grüner Star: Risiko sinkt durch heissen Tee

Der Grüne Star (das Glaukom) ist eine der häufigsten Ursachen für Blindheit und betrifft derzeit 57,5 Millionen Menschen weltweit. Die Schulmedizin hält leider – wie so oft – keine Vorschläge für eine sinnvolle Prävention bereit.

Umso spannender sind die Ergebnisse der vorliegenden Studie, die von Wissenschaftlern der University of California durchgeführt wurde:

Wer täglich mindestens einmal eine Tasse heissen Schwarztee trinkt, scheint sein Risiko, jemals einen Grünen Star zu entwickeln, ganz signifikant senken zu können (1), so die Forscher im Dezember 2017 im British Journal of Ophthalmology. Interessant war an dieser Untersuchung, dass Kaffee – ob mit oder ohne Koffein, entkoffeinierter oder kalt getrunkener Tee und Softdrinks keine vergleichbare Wirkung auf das Glaukom-Risiko zeigten.

Grüner Star: Präventive Wirkung nicht nur durch Koffein

Schon frühere Studien hatten vermuten lassen, dass Koffein den Augeninnendruck beeinflussen könnte. Doch wurde bislang noch in keiner Untersuchung die Wirkung von koffeinfreien Getränken mit jener von koffeinhaltigen Getränken auf das Glaukom-Risiko verglichen. Und da Kaffee in der kalifornischen Studie keine Wirkung zeigte, ist davon auszugehen, dass es nicht am Koffein liegen kann, zumindest nicht am Koffein allein.

Die Forscher nutzten für ihre Analyse die Daten der sog. NHANES-Studie ( National Health and Nutrition Examination Survey), an der 10.000 Menschen teilgenommen hatten. Bei 1.678 Teilnehmern waren u. a. umfangreiche Augentests durchgeführt worden. Bei 5 Prozent der untersuchten Erwachsenen war ein Grüner Star bereits diagnostiziert worden.

Antioxidantien sowie nervenschützende und entzündungshemmende Stoffe

Die Auswertung der Daten zeigte nun, dass jene Menschen, die jeden Tag heissen Tee tranken, ein niedrigeres Risiko hatten, einen Grünen Star zu bekommen als jene, die das nicht taten.

Auch dann, wenn man andere mögliche Einflussfaktoren, wie z. B. einen Diabetes oder das Rauchen berücksichtigte, hatten die Liebhaber heissen Tees nach wie vor ein um 74 Prozent niedrigeres Glaukomrisiko.

Natürlich handelt es sich hier um eine reine Beobachtungsstudie, so dass nicht mit absoluter Sicherheit von einer ursächlichen Wirkung ausgegangen werden kann. Auch liegen leider keine Details zur Tassengrösse, Ziehdauer oder der Sorte vor, was jedoch wichtig wäre, da alle diese Faktoren die Wirkung beeinflussen können.

Allerdings weiss man, dass das Heissgetränk zahlreiche Antioxidantien und entzündungshemmende sowie neuroprotektive (nervenschützende) Pflanzenstoffe enthält.

Alle diese Pflanzenstoffe – so die kalifornischen Forscher – stehen bereits in einem engen Zusammenhang mit einem geringeren Herz-Kreislauf-, Krebs- und Diabetesrisiko. Und da man weiss, dass oxidative Prozesse sowie Nervenschäden an der Entwicklung des Glaukoms beteiligt sind, liegt der Verdacht nahe, dass ein Tee, der antioxidativ und nervenschützend wirkt, hier präventiv durchaus sinnvoll sein kann.

Grüner Star: Viele weitere Massnahmen reduzieren Risiko

Glücklicherweise bleibt Betroffenen oder Menschen, die einem Glaukom vorbeugen möchten, nicht nur die vage Hoffnung, der Krankheit mit Hilfe von heissem Tee zu entkommen.

Denn es gibt noch sehr viel mehr Massnahmen, die man bei einem drohenden Glaukom ergreifen kann. Wir sind auf diese Massnahmen detailliert auf unserer Seite eingegangen: Grüner Star – Wie vorbeugen, wie aufhalten?

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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