Darmflora aufbauen


Die Darmflora bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm. Sie ist von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit. Der Aufbau einer aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora ist leicht durchzuführen.



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letzte Aktualisierung am 26.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Die Darmflora aufbauen

(Zentrum der Gesundheit) - Je gesünder und ausgeglichener die Darmflora ist, umso gesünder ist auch der Mensch. Eine gestörte Darmflora hingegen kann die Ursache vieler Krankheiten sein – ob Allergien, Autoimmunerkrankungen, häufige Infekte, Rheuma oder Krebs. Ja, selbst Übergewicht wird in manchen Fällen mit einer Störung der Darmflora in Verbindung gebracht. Besonders Antibiotika-Therapien schädigen die Darmflora. Zu einer umfassenden Gesundheitsprävention gehört daher immer auch der Aufbau einer gesunden Darmflora. Wie sich die Darmflora aufbauen lässt, erklären wir nachfolgend.

Darmflora aufbauen © Monkey Business - Fotolia.com

Die Darmflora hat vielfältige Aufgaben

Im Darm leben mehr als 400 verschiedene Bakterienstämme. Man schätzt, dass die Gesamtzahl der Darmbakterien zehn Mal so hoch ist wie die Zahl unserer Körperzellen. Diese Milliarden unterschiedlicher Mikroorganismen werden als Darmflora bezeichnet.

Sie leben in enger Symbiose mit uns und leisten – wenn die Darmflora gesund ist – wertvolle Dienste für unsere Gesundheit:

  • Die Darmflora wehrt die Ansiedlung krankheitserregender Keime ab (schädliche Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze). Die nützlichen Darmbakterien besiedeln zu diesem Zweck die Darmschleimhaut so eng, dass schädliche Keime dort gar keinen mehr Platz finden. Die Darmflora schützt also die Darmschleimhaut.

  • Die Darmflora regt die Darmschleimhaut immer wieder zu Regenerationsprozessen an und hält die Darmschleimhaut intakt und gesund.

  • Giftige Abbauprodukte, unverdaute Partikel oder auch körpereigene im Darm lokalisierte Immunzellen können bei einer intakten und von der Darmflora geschützten Darmschleimhaut nicht in den Organismus gelangen und dort auch keine Schäden verursachen, wie etwa Infektionen, Allergien oder Autoimmunreaktionen.

  • Die Darmflora ist an der Verstoffwechslung der Nahrung und somit an der optimalen Nährstoffverwertung beteiligt.

  • Die Darmflora bildet manche Vitamine und Fettsäuren, wovon letztere besonders von den Darmschleimhautzellen als Energiequelle genutzt werden.

  • Nützliche Darmbakterien zeigen – wenn man sie in Form von probiotischen Präparaten einnimmt – eine Wirksamkeit bei Durchfall und auch bei Verstopfung.

  • Eine gesunde Darmflora trägt zu einem niedrigen Cholesterinspiegel bei.

  • Die Darmflora steht in Verbindung zum Gehirn. Eine Schädigung der Darmflora kann daher auch die Entstehung psychischer Erkrankungen begünstigen.

  • Ausserdem weiss man, dass eine gesunde Darmflora bzw. deren Aufbau mit hochwertigen Probiotika Allergien und Infektionen bei Frühgeborenen vorbeugen kann.

  • Nützliche Darmbakterien gelten ferner als naturheilkundliche Massnahme, um Neurodermitis vorzubeugen oder eine solche zu lindern.

  • Eine gesunde Darmflora gehört zu den wichtigsten Präventionsmassnahmen bei chronischen Harnwegsinfekten.

  • Nützliche Darmbakterien können zu einem positiven Verlauf von Infektionen der Ohren, der Nase und des Halses beitragen.

  • Bei Verdauungsproblemen aller Art ist der Aufbau einer gesunden Darmflora die allererste naturheilkundliche Massnahme, die – idealerweise im Rahmen einer Darmsanierung – insbesondere chronischen Problemen ein Ende bereiten kann.

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Darmflora ist jedoch die Unterstützung und das Training des Immunsystems:

Darmflora und Immunsystem: Eine enge Kooperation

Zwischen der Darmflora und dem Immunsystem findet eine ständige Interaktion statt. Ja, die Darmflora beeinflusst permanent sowohl das angeborene wie auch das erworbene Immunsystem und spielt somit für die körpereigene Abwehrkraft eine entscheidende Rolle.

Italienische Forscher schrieben 2013 im Fachjournal European review for medical and pharmacological sciences, dass es für die positive Wirkung der Darmflora auf das Immunsystem immer mehr Beweise gäbe. Sie erklärten:

"Die Darmflora hat schützende, stoffwechselanregende, nährende und immunologische Funktionen. Sie steht mit dem humoralen und dem zellulären Immunsystem in regem Austausch. Sobald irgendwo in dieser Kommunikation auch nur ein kleiner Fehler ist, können chronisch entzündliche Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen entstehen. Aus unseren Daten ist nun ersichtlich, dass Probiotika (probiotische Präparate) in der Therapie von Krankheiten, die sich aus einer Störung des Immunsystems entwickelt haben, äusserst vorteilhaft wirken können."

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Die Feinde der Darmflora

Die Darmflora ist heute leider von vielen Faktoren bedroht. Neben der Ernährung, Alkohol, Drogen und einem insgesamt ungünstigen Lebenswandel verändern besonders Antibiotika, aber auch andere Medikamente wie Cortison, Säureblocker (PPI, auch bekannt als "Magenschutz") oder die oft eingenommenen nicht-steroidalen Entzündungshemmer (ASS, Diclofenac, Ibuprofen etc.) die Zusammensetzung der Darmflora negativ und begünstigen damit die Entstehung von chronischen Krankheiten.

Als bewiesen gilt die Tatsache, dass nach einer Antibiotika-Therapie die Darmflora teilweise zerstört wird und sich ihr natürliches Gleichgewicht oft erst nach vielen Monaten wieder regenerieren kann. Wird die Darmflora aber geschädigt, ist automatisch die körpereigene Abwehr geschwächt. Im Körper herrscht sozusagen „Tag der offenen Tür“ für schädliche Bakterien, Pilze, Parasiten und Viren.

Jetzt fehlt zudem der oben beschriebene Schutz der Darmschleimhaut. Sie wird angreifbar für schädliche Bakterien, Pilzgifte und andere schädigende Substanzen. Das Leaky Gut Syndrom kann sich entwickeln.

Dabei wird die Darmschleimhaut undicht und Bakterien, Pilzgifte oder unverdaute Partikel können in den Blutkreislauf gelangen. Dort führen diese Stoffe zu einer starken Reaktion des Immunsystems, woraus sich nun wiederum zahlreiche Beschwerden entwickeln können, die wir hier beschrieben haben: Das Leaky Gut Syndrom – Ursachen und Therapie

Doch auch ohne Leaky Gut Syndrom führt eine Darmflorastörung (Dysbiose) dazu, dass der Körper insgesamt geschwächt ist, immer anfälliger wird für Störungen, und auch Heilprozesse nur noch langsam verlaufen.

Weitere Faktoren, welche die Darmflora schädigen können, haben wir hier zusamemngestellt: Neun Dinge, die Ihrer Darmflora schaden

Ferner ist es heute bereits so, dass Kinder meist schon mit einer Darmflorastörung geboren werden bzw. aufgrund von Kaiserschnitt und Babyfertignahrung gar nicht mehr die Gelegenheit erhalten, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Wenn ferner die Eltern und Geschwister ebenfalls schon eine ungesunde Darmflorazusammensetzung aufweisen, wird diese Darmflorastörung direkt an den neuen Erdenbürger weiter gegeben.

Es ist also heutzutage mehr als notwendig, sich um seine Darmflora zu kümmern, diese zu pflegen und zu hegen und gegebenenfalls neu aufzubauen.

Eine gesunde Darmflora aufbauen

Sollten Sie besonders infektanfällig sein, an chronischen Krankheiten leiden, sich müde und abgeschlagen fühlen, eine Antiobiotika- oder Säureblocker-Therapie hinter sich haben oder einfach etwas für den Erhalt Ihrer Gesundheit tun wollen, dann bieten sich Massnahmen zum Aufbau der Darmflora an.

Im Zweifel besprechen Sie die Symbioselenkung, wie man den Aufbau der Darmflora häufig ebenfalls nennt, mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Auch Ihr Apotheker kann Ihnen häufig weiterhelfen.

Der Aufbau der Darmflora

Für den stabilen Aufbau einer gesunden Darmflora benötigt der Körper naturgemäss Zeit. Je nach Schwere der ursprünglichen Störung sollte ein Zeitraum von 4 Wochen bis zu 3 oder gar 6 Monaten eingeplant werden.

Aber auch schon eine Kur über 2 bis 3 Wochen kann hilfreich sein und der Darmflora einen wichtigen Anstoss zur Regeneration geben.

Der Aufbau der Darmflora erfolgt also sehr individuell. Man startet beispielsweise mit einem 4- bis 8-wöchigen Programm und erweitert dieses, wenn man noch nicht die erwünschte Wirkung erzielt hat. Natürlich sollte man nicht ausser Acht lassen, dass allein die Darmflora nicht jedes Problem kurieren kann und es noch viele weitere Ursachen von Beschwerden geben kann, deren Behebung ebenfalls in jede Therapie miteinbezogen werden sollte.

Beim Aufbau der Darmflora werden nun zwei Ziele anvisiert:

  1. Die Optimierung des Darmmilieus
  2. Der gezielte Aufbau der Darmflora mit der Einnahme von Darmbakterien

Darmmilieu optimieren

Das Darmmilieu soll optimiert und so verändert werden, dass sich die nützlichen Darmbakterien wieder wohl und die schädlichen Darmbakterien äusserst unwohl fühlen.

Dazu eignen sich hervorragend Flüssigprobiotika auf der Basis effektiver Mikroorganismen, wie z. B. Hulup. Dabei handelt es sich um ein Konzentrat mit pre- und probiotischer Wirkung. Es liefert also sowohl Milchsäurebakterien als auch die passende Nahrung für diese.

Zusätzlich versorgt es mit natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie einer Vielzahl antioxidativ wirksamer sekundärer Pflanzenstoffe.

Alle diese Komponenten harmonisieren gemeinsam das Darmmilieu, fördern die Regeneration der Darmschleimhaut, helfen bei der Ausleitung von verbliebenen Stoffwechselrückständen, regulieren dadurch die Verdauung und bereiten den Darm auf die Ankunft der nützlichen Darmbakterien vor.

Darmbakterien einnehmen

Die Darmflora wird zeitgleich oder anschliessend gezielt mit lebenden Darmbakterien aufgebaut.

Dazu eignen sich besonders solche Probiotika (Kapseln), die nicht nur ein, zwei oder drei, sondern mehrere (idealerweise über zehn) Bakterienstämme enthalten, wie z. B. Combi Flora SymBIO. Denn jeder Bakterienstamm hat seine eigenen Aufgaben und daher auch ganz spezifische Wirkungen.

Achten Sie darauf, dass das von Ihnen gewählte Probiotikum neben den üblichen Lactobacillus- und Bifido-Stämmen auch die drei ausgesprochen wichtigen Darmbakterien Lactobacillus reuteri (für die Zahngesundheit sowie besonders für werdende und stillende Mütter), Lactobacillus helveticus (bei Scheidenpilz, für die Knochengesundheit, gegen Allergien etc.) und Bifidobakterium infantis enthält.

Auf diese Weise erhält Ihre Darmflora die erforderliche Vielfalt an Basis-Probiotika, bekommt wichtige Impulse zur Heilung und Regeneration und kann sich jetzt zu einer ausgeglichenen und gesunden Darmflora entwickeln – zu einer Darmflora, die Ihnen all die oben genannten gesundheitlichen Vorteile verschaffen kann.

(Kinder-Probiotika, wie z. B. Bio Combi Flora Kids (Pulver) für Kinder ab drei Jahren, enthalten meist nur drei oder vier Darmbakterienstämme, da man bei Kinderpräparaten nur solche Darmbakterien einsetzen möchte, für die es konkrete wissenschaftliche Wirk- sowie Unbedenklichkeitsnachweise gibt. Weitere Informationen zu Probiotika für Kinder finden Sie hier: Darmflora Aufbau für Kinder)

Beispiel Einnahmeprotokoll: Aufbau der Darmflora

Wenn Sie das Flüssigprobiotikum mit dem Kapselprobiotikum kombinieren möchten, dann können Sie beispielsweise so vorgehen:

Sie starten mit dem Flüssigprobiotikum und nehmen dieses 3 bis 4 Tage lang ein- bis zweimal täglich (Dosierung wie vom Hersteller angegeben).

Dann steigen Sie mit dem Kapselprobiotikum ein und nehmen dieses parallel zum Flüssigprobiotikum (Dosierung wie vom Hersteller angegeben).

Das Flüssigprobiotikum nehmen Sie nun einfach so lange, bis die Packung aufgebraucht ist.

Anschliessend nehmen Sie das Kapselprobiotikum allein – und zwar ebenfalls so lange, bis die Packung aufgebraucht ist.

Verschiedene Kur-Formen zum Aufbau der Darmflora finden Sie hier: Anleitung zum Aufbau der Darmflora

Der Aufbau der Darmflora im Rahmen einer natürlichen Darmsanierung

Wenn Sie nicht "nur" Ihre Darmflora aufbauen möchten, sondern Ihren Darm umfassend sanieren, reinigen und regenerieren möchten, dann können Sie eine natürliche Darmsanierung ins Auge fassen.

Denn wenn der Darm bereits massiv geschädigt ist, dann verläuft der alleinige Darmfloraaufbau nicht immer erfolgreich. Die nützlichen Darmbakterien können sich nicht im kranken Darm ansiedeln und die Probiotika-Einnahme war umsonst.

Bei einer Darmsanierung wird das Verdauungssystem entgiftet und gereinigt. Ablagerungen, unverdaute Partikel, Giftstoffe und verhärteter Kot werden entfernt, womit den schädlichen Darmbakterien eine wichtige Lebensgrundlage genommen wird.

Die Darmperistaltik wird reguliert, die Darmschleimhaut regeneriert und die pH-Wert-Situation im Darm normalisiert.

Die drei Komponenten der natürlichen Darmsanierung

Eine natürliche Darmreinigung besteht aus drei Komponenten, wovon eine der bereits beschriebene Aufbau der Darmflora ist. Meist entscheidet man sich hier entweder für das Flüssigprobiotikum oder für das Kapselprobiotikum.

Die beiden anderen Komponenten sind Bentonit und Flohsamenschalenpulver.

Bentonit ist eine Mineralerde, die Giftstoffe bindet und somit verhindert, dass toxische Bestandteile aus dem Darm in die Blutbahn gelangen.

Flohsamenschalenpulver fungiert als Ballaststoff, der im Darm auf ein Vielfaches seines ursprünglichen Volumens aufquillt und daher wie ein Besen die Darmwände reinigt.

Flohsamenschalenpulver wirkt sich – wie auch Probiotika – nachweislich positiv auf alle Problematiken des sog. metabolischen Syndroms aus. Das heisst, Flohsamenschalenpulver

- senkt den Blutdruck

- reguliert den Blutzucker

- hilft bei der Gewichtsabnahme

- normalisiert die Blutfett- und Cholesterinwerte

Wie eine umfassende Darmsanierung durchgeführt wird, lesen Sie hier: Wie eine Darmreinigung funktioniert

Darmflora aufbauen und sich gesund ernähren

Damit sich eine gesunde Darmflora aufbauen kann, ist eine gesunde Ernährung erforderlich. Andernfalls liefern Sie den schädlichen Bakterien Futter und treiben die nützlichen Bakterien in die Flucht – und all Ihre Bemühungen mit Probiotika und anderen darmreinigenden Massnahmen sind umsonst.

Wenn Sie aber während des Darmfloraaufbaus eine basenüberschüssige oder basische Ernährung umsetzen, die reich an Vitalstoffen, Mineralien und Ballaststoffen ist, zeitgleich aber arm an Zucker ist und überdies nur gemässigte Mengen tierischer Proteine enthält, dann fühlen sich die neu zugeführten nützlichen Lacto- und Bifidobakterien wohl, vermehren sich und nehmen ihre für uns so wichtigen Aufgaben wieder wahr.

Wie sehr sich der Aufbau der Darmflora lohnt, zeigt sich in den fast täglich erscheinenden Neumeldungen zu den zahlreichen segensreichen und mittlerweile wissenschaftlich bewiesenen Auswirkungen einer gesunden Darmflora.

Vier dieser Meldungen stellen wir Ihnen nachfolgend vor:

Gesunde Darmflora macht schlank

Bisher glaubte man ja, dass die operative Verkleinerung des Magens zur Gewichtsabnahme von Übergewichtigen führen müsse, weil eben nicht mehr so viel gegessen werden könne.

Dies allein ist aber nicht der Grund für das anschliessende Schlankerwerden der Betroffenen. Versuche, die im Jahr 2013 in Science Translational Medicine veröffentlicht wurden, belegen eine Veränderung der Darmflora nach der Operation.

Übertrug man diese veränderte Darmflora auf übergewichtige Probanden, die noch ihren kompletten Magen hatten, dann wurden auch diese plötzlich schlank.

Gesunde Darmflora schützt vor antibiotikaresistenten Erregern

Immer mehr Krankheitserreger gewöhnen sich an Antibiotika und entwickeln Resistenzen. Das kann gefährlich werden, wenn Antibiotika bei lebensbedrohlichen Infektionen plötzlich wirkungslos sind.

Forscher jedoch stellten fest, dass unsere eigene Darmflora Substanzen gegen solche Erreger produzieren kann, die gegen Antibiotika längst resistent sind. Wenn unsere Darmflora jedoch zuvor bereits von Antibiotika zerstört wurde, dann ist sie zur Bildung dieser Stoffe natürlich nicht mehr fähig.

Die Schädigung der Darmflora durch Antibiotika kann also indirekt eine Infektion mit Bakterien begünstigen, die gegen Antibiotika resistent sind. Darauf jedenfalls deuten Tests von US-Forschern mit Mäusen hin.

Die Tiere wiesen nach einer Antibiotikabehandlung nur noch geringe Mengen eines Darmproteins auf, das antibiotikaresistente Bakterien unschädlich machen kann, fanden die Wissenschaftler heraus.

Gesunde Darmflora schützt Säuglinge vor Koliken

Wissenschaftler stellten fest, dass Schreikinder an einer gestörten Darmflora litten und nur wenige der nützlichen Lacto- und Bifidobakterien in ihrem Darm beherbergten. Um zu sehen, inwiefern die Gabe der fehlenden nützlichen Darmbakterien den Babys helfen könnte, wurde eine randomisierte placebokontrollierte Studie durchgeführt.

Im Fachmagazin JAMA Pediatrics der American Medical Association wurden dann die Ergebnisse veröffentlicht:

Die Kolikdauer jener Säuglinge, die in den ersten drei Lebensmonaten täglich Probiotika (mit u. a. Lactobacillus reuteri) erhalten hatten, verkürzte sich deutlich – nämlich auf fast die Hälfte.

Die Babys gaben ausserdem seltener beim Aufstossen wieder den Mageninhalt von sich und litten weniger oft an Verstopfung.

Eine weitere positive Folge war, dass die Babys seltener Medikamente bekamen (z. B. gegen Blähungen) und insgesamt weniger oft zum Arzt gebracht wurden. Unerwünschte Nebenwirkungen zeigten sich durch die Probiotika keine.

Gesunde Darmflora schützt vor Darmkrebs

Menschen mit Colitis ulcerosa, einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, können im Laufe ihrer Krankheit häufig einen Darmkrebs entwickeln. Inzwischen weiss man, dass die Colitis ulcerosa auch mit einer gestörten Darmflora einhergeht, da sich bei dieser Krankheit besonders die sog. Fusobakterien ansiedeln. Diese Bakteriengruppe aber findet man wiederum in Darmkrebstumoren.

Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass manche herkömmlichen Krebstherapien nicht anschlagen, wenn gleichzeitig Antibiotika genommen werden, was daran liegen soll, dass eine gesunde Darmflora offenbar die Wirkung von Krebstherapien unterstützen kann.

Weitere Wirkungen einer gesunden Darmflora bzw. einer Einnahme von Probiotika finden Sie hier:

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Quellen:


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Ummi
geschrieben am: samstag, 09. januar, 17:09
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Hallo, bezüglich den nützlichen Bakterien. Mich verwirrt es, dass es einige Hersteller gibt die einerseits mit Magenresistente Kapseln kommen und andere mit einer Flüssigen Präparat, die dann Begründen, dass "lebende Mikroorganismen sich aktiv gegen Magensäure schützen" können. Was stimmt den nun? Über eine antwort würde ich mich freuen Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ummi
Milchsäurebakterien sind relativ säurestabil, da sie ja auch in einem schwach sauren Milieu im Dickdarm leben. Daher werden sie von der Magensäure nicht in voller Zahl inaktiviert. Da im Darm (pH 5 - 7) jedoch niemals derart saure pH-Werte wie im Magen (pH 1 - 4) herrschen, überlebt die vollständige Bakterienzahl den Magen nicht, wenn die Bakterien ohne schützende Kapsel verzehrt werden. Auch gibt es bekanntlich sehr viele verschiedene probiotische Bakterien, die nicht alle über dieselbe Säureresistenz verfügen. Es kann daher sein, dass bei einem ungeschützten Probiotikum nur manche Stämme den Darm erreichen, andere gar nicht.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

hope
geschrieben am: samstag, 19. dezember 2015, 07:43
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Ich suche dringend Hilfe: ich hatte vor 4 Jahren ein Antibiotikum bekommen und daraufhin eine schwere Chlostridieninfektion, bekam 2 Wochen Durchfall, 7 kg Gewichtsverlust, danach normalisierte es sich langsam wieder. Die Chlostridiien müssen jedoch einen Schaden angerichtet haben,denn ca. 3/4 Jahr später versuchte ich (ich war zu dick, aß zuviel Süßes) gesünder zu leben und auf mehr Vollkorn umzustellen, Daraufhini bekam ich massive Darmstörungen über 2 Jahre ! (verlor 32 kg, wurde immer schwächer), das Immunsystem brach zusammen, ich bekam viele schwere Infekte u.a. Pfeiffersches Drüsenfieber sehr schlimm.

Die Ursache ist unklar. Vermutlich eine Schädigung der Darmschleimhaut, eine Dysbiose etc. magen und Darmspiegelung o.B. Erst seit einem Jahr normalisierte sich die Verdauung etwas. leider hatte ich dann Ende Oktober wohl einen Magen/Darmvirus (Erreger ist unklar, plötzlicher Durchfall und Übelkeit). Seitdem geht es mir wieder schlecht: Blähungen und Krämpfe, zu dünner Stuhl, täglicher Übelkeit in der Höhe des Mageneingangs, Schwäche und Mangelerscheinungen (D3 u.a.). Chlostridiien sind es nicht mehr, Calprotektin (Enzündungsmarker) auch o.k. Allerdings ist die GAllensäure zu hoch. Frage: Was kann ein Virus auslösen?

Also es ist wohl eine Art postinfektiöses Reizdarmsyndrom. Frage: Hat hier jemand Erfahrung mit? Wie kann man den Darm wieder abdichten (leaky gut Problem) bzw. Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausschließen und die Leber entlasten? Was kann es sein? Ich vermute dass durch den Virus eine Entzündung der Schleimhäute aufgekommen ist, evlt. schlechte Bakterien überhand genommen haben, durch ein leaky gut evlt. Unverträglichkeiten aufgekommen sind. Wer kann helfen, was kann ich tun? Probiotika ja, aber welche und bekomme ich dann noch mehr Blähungen und krämpfe?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo hope
Bitte wenden Sie sich an einen ganzheitlich praktizierenden Therapeuten. Denn nur anhand Ihrer bisherigen Untersuchungsergebnisse, anhand neuer Untersuchungen (Darmfloracheck, Vitalstoffstatus, Nahrungsmittelintoleranzen etc.), anhand der Informationen zu Ihren bisherigen Therapien, anhand Ihrer Ernährungs- und Lebensweise etc. kann Ihnen ein Therapieplan vorgeschlagen werden.

In jedem Fall bilden eine basenüberschüssige schonende und Ihren Unverträglichkeiten angepasste Ernährung sowie Darmschleimhaut regenerierende Massnahmen (Probiotikum, Colibiogen, chlorophyllhaltige Säfte und Nahrungsergänzungsmittel etc.) die Basis für jede weitere Therapie.
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kitty
geschrieben am: samstag, 29. august 2015, 08:56
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Sehr geehrte Damen und Herren, vor kurzem wurde bei mir eine Divertikulitis Stufe II (1 Woche Krankenhausaufenthalt) diagnostiziert und bis vorgestern mit Antibiotika behandelt, worauf die Entzündungswerte wieder deutlich gesunken waren. Jetzt habe ich weiterhin starke Darmbeschwerden im gesamten Dickdarm, insbesondere nach dem Essen, was wohl an der durch die Antibiotika angegriffenen Darmflora liegen kann. Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich nun täglich abführen solle und mir Elektrolyte bzw. Lactulose empfohlen. Nach dem Studieren Ihrer Seiten weiß ich, dass Sie eine Bentonit-, Flohsamen- und Probiotika-Kur empfehlen. Meine Frage ist nun, gilt das auch für die Diagnose Divertikulitis? Weiterhin möchte ich wissen, wie ich mich nun am besten ernähren soll. Dazu habe ich auf Ihren Seiten leider so gut wie nichts gefunden.

Die Diätassisstentin im Krankenhaus hat die Einnahme von Weizenkleie empfohlen; was halten Sie im Hinblick der darin enthaltenen Phytinsäure davon? Zu meiner Ernährung möchte ich noch erwähnen, dass ich seit über 25 Jahren Vegetarierin bin, mich vollwertig ernähre und regelmäßig Fasten- bzw. Basenfastenkuren durchgeführt habe und in dieser Zeit praktisch keine körperlichen Gesundheitsprobleme hatte (außer Übergewicht). Seit ich Anfang des Jahres das Fernstudium zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin absolviere, ernähre ich mich nach dem 80/20 Prinzip basenüberschüssig, kaufe ausschließlich Biolebensmittel ein und habe Bentonit, MSM, OPC, Magnesium, Sango-Meeres-Koralle, Vitamin D 3 sowie Probiotika Combi Flora eingenommen bzw. nehme es immer noch.

Vielleicht können Sie nachvollziehen, dass ich zur Zeit extrem enttäuscht und für mein Fernstudium auch völlig demotiviert bin, nachdem mich nun diese Krankheit ereilt hat. Und damit nicht genug: Mein Ehemann, der alles in gleicher Weise mit mir macht, ist dieses Jahr erst an einer Gesichtsrose und dann einer rezidivierenden Netzhautablösung erkrankt (3 Krankenhausaufenthalte und 2 Operationen), was auch nicht für einen gesunden Allgemeinzustand und eine intakte Abwehr spricht. Uns stellt sich nun die Frage, ob wir auf dem richtigen Weg sind.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Kitty
Vielen Dank für Ihren Bericht. Wie Sie aus Ihrem Studium sicher wissen werden, lässt sich eine Ernährung aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wir können daher nicht einschätzen, wo bei Ihnen möglicherweise Fehler vorliegen können. Sie schrieben jedoch, dass Sie - obwohl Sie offenbar keine Beschwerden hatten - genau wie Ihr Mann verschiedene Nahrungsergänzungsmittel einnahmen. Auch hier können wir nicht beurteilen (wir kennen die verwendeten Dosen und den Einnahmerhythmus/die Einnahmeart nicht), ob diese in Ihrer beider Fälle angebracht waren. Nahrungsergänzungsmittel sollten jedoch nur nach persönlichem Bedarf ausgewählt werden.

Je nachdem, wie weit Sie mit Ihrem Studium gediehen sind, wissen Sie evtl. auch, dass die Ernährungsweise zwar vielen Gesundheitsbeschwerden vorbeugen kann, dass eine gesunde Lebensweise jedoch noch weit mehr als nur die Ernährung umfasst. Sie könnten die gegenwärtige Situation genau in Augenschein nehmen und auch den seelisch-geistigen Aspekt nicht ausser Acht lassen.

In der akuten Divertikulitis-Phase und auch in der abklingenden Phase sollten keinesfalls Kleieprodukte eingesetzt werden. Auch anschliessend raten wir eher zu löslichen Ballaststoffen, wie z. B. Konjakpulver, um den Ballaststoffgehalt der Ernährung oben zu halten. Möchten Sie Kleie nehmen, dann wäre Haferkleie unserer Meinung nach ratsamer, da das Verhältnis lösl./unlösl. Ballaststoffe hier besser ist. Sehr sehr wichtig ist bei Ballaststoffen gleich welcher Art - genau wie bei der Bentoniteinnahme - dass Sie sehr viel dazu trinken. Andernfalls können sich diese Produkte/Lebensmittel verklumpen und sich in den Divertikeln festsetzen und dort zu Entzündungen führen.
Alles Gute und herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 10. august 2015, 10:37
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Ich beschäftige mich seit einiger Zeit viel mit dem Verdauungssystem und versuche derzeit mit der gewonnenen Erfahrung meine Mikrobiota zu optimieren. Nun stößt man bei der Suche und bei der Lektüre diverser Bücher zu dem Thema immer wieder auf die Begriffe "Entgiften" und "Darmreinigung" bzw. "Darmsanierung". Das klingt prinzipiell so, als wäre eine mindestens einmal jährliche Darmreinigung sozusagen essentiell für den Erhalt eines gesunden Darms. Was mich daran allerdings etwas stutzig macht: Zum einen führt die Suche nach derartigen Themen im Internet fast ausschließlich zu naturheilkundlich und meistens auch gleihzeitig kommerziell orientierten Seiten.

In einigen Zeitungsartikeln und Büchern dagegen wird die Meinung vertreten, daß diese "Schlacken" im Darm nicht existieren und daher keine Notwendigkeit besteht, sie auf welche Weise auch immer zu entfernen. Beides klingt plausibel für mich. Einerseits Verschlacken - warum nicht, es würde einige gesundheitliche Probleme erklären. Andererseits reinigt sich der Körper normalerweise ganz gut selbst - eine halbwegs gesunde Lebensweise und Fehlen von schweren Erkrankungen wie Morbus Crohn etc. vorausgesetzt. Um mir Klarheit zu verschaffen, nutzte ich das Internet, um nach Bildern von diesen Schlacken und Kotablagerungen zu suchen. Wenn es sie gibt, würde ich meinen, sie wären auch per Endoskopie nachweisbar.

Gefunden habe ich allerdings (bis auf einen Film über Därme mit einer extrem gestörten Darmschleimhaut, und das von einem etwas dubios klingenden Anbieter) nur Filme von glatten, sauberen Därmen - ich konnte im gesamten www keine Bilder von Ablagerungen oder Kotresten finden. Alle Därme waren sauber und glatt, maximal waren Polypen oder Divertikel zu sehen. Daher würde mich nun einfach interessieren: Gibt es wissenschaftliche Nachweise für Schlacken und verhärtete Kotreste im Darm?




Zentrum der Gesundheit:

In diesem Link können Sie lesen, was Schlacken sind und warum von der Schulmedizin die Existenz von Schlacken häufig bestritten wird.

Gleichzeitig wird auch in der Schulmedizin immer häufiger von Schlacken gesprochen, z. B. im Zusammenhang mit der Makuladegeneration, einer Augenkrankheit, die infolge einer übermässigen Schlackeneinlagerung entsteht.

Harnsäurekristalle sind ebenfalls Schlackenablagerungen, die zu Gicht oder Nierensteinen führen können. Auch eine Blinddarmentzündung entsteht häufig als Folge einer Schlackenablagerung - hier sind es verhärtete Kotreste (Kotsteine), die die Verbindung Blinddarm-Wurmfortsatz blockieren und somit zu einer Entzündung führen.

Vielleicht schauen Sie unter „Kotsteine“ nach Abbildungen und werden dann fündig.

Darmabbildungen mit sauberen Därmen stammen im Allgemeinen vom darmgespiegelten Dickdarm. Eine Darmspiegelung kann man jedoch nur durchführen, wenn zuvor massiv abgeführt wird. Daher sind die abgebildeten Dickdärme auf den Abbildungen auch sauber. Den Dünndarm jedoch kann man mit einer gewöhnlichen Darmspiegelung nicht erreichen. Doch befinden sich ja dort die feinen Zotten mit ihren Mikrovilli, die durch schleimhaltige Ablagerungen "verschlackt" sein können, die sich jedoch nicht so einfach fotografisch wiedergeben lassen.

Wie Sie aber oben bereits gelesen haben, sind Darmablagerungen nicht das einzige Ziel, das bei einer Entschlackung im Fokus steht. Es geht bei einer Entschlackung um die Entfernung so vieler Schlacken wie möglich – ganz gleich, ob diese nun im Darm, in anderen Organen, im Lymphsystem, im Gewebe oder wo auch immer vorhanden sind.

Alles Gute
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kinereth
geschrieben am: vorgestern, 16:14
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Ich habe noch eine Frage zum Trinken, da ich immer Probleme habe Wasser zu trinken, mische ich mir gerne Bio Direktsaft zu. Ich nehme etwa knapp 1/4 Liter Saft und fülle dann mit Quellwasser auf. Sicher ist reines Quellwasser besser aber ist das so auch noch vertretbar?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kinereth
Wenn Sie den Viertel Liter Saft mit Wasser auf einen Liter auffüllen, ist das vorerst in Ordnung. Sie sollten sich langfristig jedoch den Saft abgewöhnen, was einfacher ist als gedacht. Schon nach wenigen Tagen werden Sie gerne Wasser trinken. Testen Sie überdies verschiedene Wassersorten, da manche Wässer tatsächlich nicht gut schmecken und man von ihnen daher auch nicht gerne viel trinkt. Wenn Sie dennoch Saft brauchen, dann wählen Sie Gemüsesaft und keine Fruchtsäfte.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Thunder
geschrieben am: freitag, 08. august 2014, 20:51
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Hallo, habe nun die Darmflora Ergebnisse aus dem Labor bekommen. Habe immer Bauchschmerzen bzw. Darmschmerzen und bin total aufgebläht nach dem essen (egal was ich esse). Habe bei euch Bentonit, Flohsamenschalen, Combi Flora und Hulup gekauft. Nehme dies jetzt ca. seit 3 wochen wie beschrieben ein, es ist nicht mehr ganz so schlimm aber noch immer sehr unangenehm.

Ich trinke kein Alkohol, Rauche nicht und Treibe 4 mal die woche sport (männlich 27 jahre alt.)Ernährung sehr ballaststoffreich, viele salate, nüsse keine fertigprodukte, sehr wenig kohlenhydrate, kein weißbrot oder ähnliches. 1 max. 2 mal die woche fleisch, pute hänchen kein "schwein". Angefangen hatte alles nach dem ich eine lange zeit lang Smoothies konsumierte, sehr viel obst und sehr viel Waldpflanzen- sprich hauptsächlich Brennessel, und Löwenzahn. Ich Denke das ich mir dadurch was eingefangen habe. Laut Labor sind die aeroben Leitkeime-Enterococcus species im untersten roten Bereich die anaerobe Leitkeime Clostridium species im oberen roten Bereich.

Unter Pilzen (quantitativ) Steht Geotrichum species Im oberen Roten bereich Schimmelpilze negativ. Die Restlichen werte alle im grünen Bereich (laut diagramm und irgendwelche zahlen die ich nicht deuten kann) Ja beim Arzt war ich schon, hat keine ahnung und wollte antibiotika verschreiben. (damit ich meine Darmflorar total zerstöre, habe dankend abgelehnt) Weiss nicht ob das noch was aussagt- bei einahme von mms, dass letzte mal vor 2 monaten, da es wieder sehr schlimm war. Trat sofortige besserung auf... hält bei einmahliger einnahme 2 wochen an dann kommen die beschwerden wieder..... Weiss grad echt nicht mehr weiter, wäre sehr dankbar für eure hilfe oder irgendwelche Ratschläge. Vielen Dank MfG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thunder
Wie wir im Feld zum Kommentar-Login schreiben, können wir keinen Therapeuten ersetzen. Wir können also aus der Ferne nicht feststellen, was Ihnen und aus welchem Grund es Ihnen fehlt. Auch die Auswertung von Laborergebnissen können wir leider nicht übernehmen, da uns zu viele Details zu Ihrer Person und Ihrem Zustand fehlen. Wenden Sie sich daher am besten an einen ganzheitlich agierenden Arzt, der Ihre Werte kompetent einschätzen kann.

Wenn Ihnen z. B. MMS hilft, dann bedeutet das nichts anderes, als dass das MMS die schädlichen überhand genommenen Darmbakterien kurzfristig dezimiert - was auch ein Antibiotikum nicht anders machen würde. Da sich die negativen Darmbakterien auch sehr schnell wieder erholen, sind sie bald wieder da. Genauso wird Ihr Darmpilz (Geotrichum) an den Problemen beteiligt sein oder gar die Hauptursache dafür sein. Auch er wird von MMS vorübergehend eingedämmt.


Ihre Massnahmen sind schon einmal sehr gut. Doch könnten Sie zusätzlich pilzfeindliche Massnahmen einleiten, die gleichzeitig auch antibakteriell wirken. Vorschläge dazu finden Sie hier.

Zum Anti-Pilz-Programm gehört überdies eine zuckerarme Ernährung, also auch eine früchtearme Ernährung. Steigen Sie evtl. kurzfristig auf eine Schonkost mit Gemüsesuppen, Hirsegerichten etc. um und kauen Sie alles sehr langsam.
Falls noch nicht geschehen, sollten Sie überdies Nahrungsmittelintoleranzen abklären lassen, wie z. B. eine Fructoseintoleranz o. ä.
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

martina
geschrieben am: freitag, 01. november 2013, 17:50
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Habe mir soeben das Video mit Herrn Nils Tschorn angesehen und habe dazu eine Frage. Wie kann es sein, dass der Darm vollkommen mit altem Schleim verschmutzt ist und bei der Darmsanierung noch alte Kotbestandteile ausgespült werden? Ich hatte im letzten Jahr Darmkrebs und konnte mir die Bilder mehrerer Koloskopien ansehen. Da war eine rosa Schleimhaut zu sehen und nichts weiter. Die Ärzte könnten doch gar nichts erkennen, wenn allles so zugemüllt wäre. Ich bin absoluter Naturheilkunde-Anhänger, nur geht das leider nicht in meinen Kopf rein. Ich wäre für eine Erklärung sehr dankbar.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Martina
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Jeder Darm ist anders - ganz nach Alter, Ernährung und Gesundheitszustand (Divertikel? Entzündungen? etc). Interessante Koloskopie-Aufnahmen findet man z. B. bei Dr. Shinya Hiromi, der in seinem Leben mehrere Hunderttausend Koloskopien durchführte und von der Verschlackung des Darms als Grundursache mangelhafter Gesundheit überzeugt ist (siehe Aufnahmen bei youtube). Etliche naturheilkundliche Therapeuten sprechen ausserdem von Ablagerungen im Dünndarm, die bei Koloskopien natürlich nicht sichtbar sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lukas
geschrieben am: samstag, 20. august 2011, 06:03
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Hallo,
ich lebe für ein Jahr in Peru und musste in kürzester Zeit 3 Mal Antibiotika nehmen (Ciproflox, Maxicef und Metronidazol). Jetzt möchte ich gerne wissen, welche Möglichkeiten hier bestehen, seine Darmflora wieder aufzubauen. Immerhin ist es hier noch ganz so einfach mit basischer Ernährung etc. da man ja alles abkochen muss. An rohes Gemüse etc ist nicht zu denken. Welche Präparate eignen sich hierfür, die möglicherweise auch hier in Peru erhältlich sind?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Gruß Lukas




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lukas,
vielen Dank für Ihre Mail.

Welche Möglichkeiten es in Peru für den Aufbau der Darmflora gibt, müssten Sie in den Apotheken vor Ort abklären. Wählen Sie dazu eine möglichst große Apotheke in einer Großstadt, da dort eher die Möglichkeit besteht, dass man von Darmbakterien-Präparaten weiß und diese - sofern nicht vorrätig - bestellen kann.

Eine basische Ernährung ist darüber hinaus auch mit gedämpftem Gemüse, Quinoa, Amaranth, Kartoffeln etc. möglich. Sie befinden Sich ja sogar direkt im Anbaugebiet der drei letztgenannten :-) Schon allein die unzähligen Kartoffelsorten in Peru bieten Ihnen wunderbare Möglichkeiten, eine abwechslungsreiche basische Ernährung zu praktizieren. Außerdem ist Peru ein Schlaraffenland für exotische Früchte, von denen die meisten sowieso vor dem Verzehr geschält werden, so dass diese sehr gut roh gegessen werden können. Auch viele Gemüse können geschält und roh verzehrt werden (Karotten, rote Bete, Gurken etc.). Abgesehen davon wird vor dem Verzehr von rohen Salaten in den Tropen meist nur deshalb abgeraten, weil das Wasser, mit dem diese gewaschen werden, verseucht sein könnte. Wenn Sie jedoch die Salate selbst mit gereinigtem Trinkwasser waschen, dann sind sogar diese möglich.

Wir wünschen Ihnen einen ab sofort gesünderen Aufenthalt in Peru und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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(Zentrum der Gesundheit) - Die Einnahme von Probiotika zur Steigerung der allgemeinen Gesundheit wurde lange Zeit unterschätzt. Tatsache ist jedoch, dass die Darmflora einen enormen Einfluss sowohl auf die physische als auch auf die mentale Gesundheit hat. So steuern die in uns lebenden Darmbakterien nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Emotionen. Ist der Darm jedoch durch eine ungesunde Lebensweise geschwächt, nehmen schädliche Mikroorganismen überhand und verdrängen die nützlichen Darmbakterien - das Milieu im Darm gerät aus dem Gleichgewicht. Unsere Abwehrkraft sinkt und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Probiotika können hier Abhilfe schaffen.

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(Zentrum der Gesundheit) - Im Dickdarm wie auch in der Scheide ist ein saures Milieu eine der wichtigsten Voraussetzungen für Gesundheit und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. Dieses saure Milieu ist nur mit der richtigen Besiedlung der Schleimhäute zu erreichen. Laktobakterien beispielsweise sind einer der zahlreichen Bakterienstämme, die sich für unsere Gesundheit einsetzen und sowohl zu einer gesunden Darmflora als auch zu einer gesunden Scheidenflora gehören. Bei einer Störung oder Fehlbesiedlung der Darm- oder Scheidenflora kann diese mit Sorgfalt und über einen längeren Zeitraum hinweg wieder aufgebaut werden.

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Bifidobakterien

(Zentrum der Gesundheit) - Bifidobakterien besiedeln das Verdauungssystem (einschliesslich des Blinddarms) gesunder Menschen sowie die Vagina gesunder Frauen. Sie halten schädliche Bakterien und Krankheitserreger in Schach. Die Ansiedlung von Bifidobakterien in Darm und/oder Vagina kann mit Hilfe hochwertiger Probiotika erreicht werden. Gleichzeitig muss die Ernährung reich an unverdaulichen Kohlenhydraten sein (Ballaststoffen), damit die Bifidobakterien ausreichend Nahrung vorfinden und sich auch wirklich dauerhaft ansiedeln.

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Antibiotika zerstören Ihre Darmbakterien

(Zentrum der Gesundheit) - Glaubt man der Schulmedizin, so wirken sich Antibiotika kaum auf den Zustand der Darmflora und schon gar nicht auf die allgemeine Gesundheit aus – zumindest nicht negativ. Eine Studie jedoch ergab, dass Antibiotika sehr wohl einen negativen Einfluss auf die Darmflora ausüben – und zwar über einen deutlich längeren Zeitraum, als bislang angenommen wurde.

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Fermentiertes Gemüse

(Zentrum der Gesundheit) - Seit Jahrhunderten ist die Heilkraft von rohem fermentiertem Gemüse in vielen Kulturen auf der Welt bekannt. Fermentiertes Gemüse war auch bei uns einst wichtiger Bestandteil der Wintervorräte. Sie sorgten in der gemüse- und salatarmen Jahreszeit für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Neben ihrem köstlichen Geschmack liefern fermentierte Gemüse ausserdem lebendige Bakterienkulturen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora, stärken unsere Abwehrkräfte und machen immun gegen viele Krankheiten. Leider ist vielen Menschen heute nur noch das Sauerkraut bekannt, welches meist als Konserve angeboten wird, die keinerlei Lebendigkeit mehr enthält.

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Probiotika bauen die Darmflora auf

(Zentrum der Gesundheit) - Nützliche Bakterien helfen im menschlichen Darm bei der Verwertung von Nähr- und Vitalstoffen und halten schädliche Mikroorganismen - z. B. Hefepilze - im Zaum. Das ist längst bekannt. Jetzt aber stellten Wissenschaftler fest, dass die sog. guten Darmbakterien nicht nur den Fettstoffwechsel in der Leber ankurbeln (und dadurch den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen), sondern auch bei Entgiftungsprozessen eine äußerst wichtige Rolle spielen und somit in jeden Heilvorgang positiv eingreifen können.

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Fermentation und Probiotika

(Zentrum der Gesundheit) - Eine tolle Zubereitungsmethode für Lebensmittel ist in den vergangenen Jahren fast in Vergessenheit geraten - die Fermentation. Früher wurde sehr viel Gemüse mit Hilfe probiotischer Mikroorganismen fermentiert und in Gläser eingemacht, um es haltbar zu machen. So standen den Menschen auch im Winter nicht nur wichtige Nähr- und Mineralstoffe, sondern auch wertvolle probiotische Darmbakterien zur Verfügung. Die Fermentation von Gemüse ist ein einfacher Prozess, den jeder zu Hause selbst machen kann. Probieren Sie es aus und stellen Sie sich Ihre eigenen Probiotika her.

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Powernahrung Sauerkraut

(Zentrum der Gesundheit) Sauerkraut ist Lebensmittel und probiotisches Nahrungsergänzungsmittel in einem. Es ist voller hochwirksamer und lebenswichtiger Mikroorganismen. Diese Mikroorganismen bilden einen Grossteil des menschlichen Immunsystems und schützen den Organismus vor chronischen Krankheiten, Parasiten, Viren und vor schädlichen Bakterien.

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Probiotika für den Babydarm

(Zentrum der Gesundheit) - Der Mangel an freundlichen Darmbakterien kann bei Säuglingen zu verschiedenen Krankheitssymptomen wie allergischen Hautreaktionen, Koliken und – da letztere höchst unangenehm sind – zu kräftigem, oft stundenlangem Gebrüll führen. Erwachsene reagieren auf eine gestörte Darmflora mit Reizdarmsyndrom, Durchfall, Harnwegsinfektionen, der Neigung zu Pilzbefall und vielen anderen gesundheitlichen Problemen. Probiotika(1) können hier – wie immer mehr Studien beweisen – dauerhaft Abhilfe schaffen.

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Präbiotika

(Zentrum der Gesundheit) Während der Begriff Probiotika die für unsere Gesundheit förderlichen Bakterienstämme bezeichnet, ist mit dem Wort Präbiotika(1) (oder Prebiotika) die Nahrung gemeint, die diese für unsere Gesundheit so wichtigen Bakterienstämme für ein aktives und langes Leben benötigen. Der Nutzen einer Probiotika-Einnahme ist folglich zweifelhaft, wenn nicht ausreichend Präbiotika zugeführt werden. Folglich kann eine gesunde und ausgeglichene Darmflora nur dann Bestand haben, wenn unsere Ernährung genügend hochwertige Präbiotika enthält.

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Inulin beugt Osteoporose vor

(Zentrum der Gesundheit) – Inulin ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Calcium und Magnesium erhöhen kann und dafür sorgt, dass der Körper diese Mineralstoffe auch besser speichern kann. Damit trägt Inulin entscheidend zu einem gesunden Knochenapparat bei. Insbesondere bei der Vorbeugung gegen Osteoporose spielen diese Mineralstoffe eine wichtige Rolle. Da vor allem Frauen nach der Menopause von Osteoporose betroffen sind, erforschten Wissenschaftler nun, inwieweit diese von einer Nahrungsergänzung mit Inulin bzw. generell mit Ballaststoffen profitieren können.

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Die 12 wirkungsvollsten Tipps für einen gesunden Darm

(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt viele Faktoren, die zu einem kranken Darm führen können. Viele davon kennen Sie längst. Doch was kann man ohne grossen Aufwand tun, um Darmprobleme wieder rückgängig zu machen? Wir stellen Ihnen zwölf der wichtigsten und wirkungsvollsten Tipps für einen gesünderen Darm vor. Es handelt sich dabei um die allerersten Schritte, die Sie tun sollten, wenn Sie an Darmproblemen leiden und sich einen gesünderen Darm wünschen. Sie werden von der Wirkung dieser teilweise sehr einfachen Tipps überrascht sein.

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Chronische Entzündungen verhindern erfolgreiches Abnehmen

(Zentrum der Gesundheit) – Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Übergewichtigkeit mit chronischen Entzündungen einhergeht. Zur Entstehung dieser Entzündungsprozesse liegen verschiedene Theorien vor, die Ernährung scheint dabei jedoch die Hauptrolle zu spielen. Vor allem der regelmässige Verzehr von isolierten Kohlenhydraten wie raffinierter Zucker und Weissmehl können Entzündungen im Körper hervorrufen, zur Gewichtszunahme führen und eine Insulinresistenz erzeugen, die das Abnehmen wiederum behindert. Ein Kreislauf beginnt…

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Die Folgen ungesunder Ernährung werden vererbt

(Zentrum der Gesundheit) – Wenn sich die Eltern ungesund ernähren, dann betrifft das nicht nur den direkten Nachwuchs, sondern auch die Enkel und Urenkel – so eine Studie, die im Januar 2016 im Fachmagazin Nature veröffentlich wurde. Denn die Folgen einer ungesunden Ernährung werden in Gestalt einer irreversibel gestörten Darmflora an die nächsten Generationen weiter gegeben. Die Darmflora jedoch ist einer jener Faktoren, die im Leben eines Menschen darüber entscheiden, ob er an chronischen Beschwerden leiden wird oder gesund und munter durchs Leben geht.

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Reisedurchfall vorbeugen: Vier Massnahmen

(Zentrum der Gesundheit) – Sie planen eine Reise in ferne Gefilde? Und würden gerne wissen, wie Sie Reisedurchfall vorbeugen können? Mit der Vorbeugung von Reisedurchfall beginnen Sie am besten schon einige Wochen vor der Reise. Denn schliesslich ist es Ihr Immunsystem, das Sie vor Moctezumas Rache schützen wird. Wie aber trainiert man das Immunsystem konkret so, dass es vor Reisedurchfall bewahrt? Wir erklären vier Massnahmen, die Reisedurchfall vorbeugen.

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