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25 min

Zeolith - Der Meister der Entgiftung

Zeolith ist ein Meister der Entgiftung. Die fein vermahlene Mineralerde verfügt gleich über mehrere Mechanismen, mit denen sie den menschlichen Körper von Giften befreien kann. Ähnlich wie ein Schwamm bindet Zeolith Giftstoffe an sich: Säuren, Schwermetalle, Darmgase, Bakteriengifte, Schimmelpilzgifte und viele mehr.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Aktualisiert: 24 Februar 2024

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Zeolith – Wer Mineralerde isst, lebt gesünder

Wussten Sie, dass Lithophagen gesünder sind, länger leben und offenbar auch keinen Krebs kennen? Lithophagen sind Wesen, die Steine essen – und Zeolith (eine Mineralerde) ist nichts anderes als fein gemahlenes Gestein.

Mineralerden werden schon lange in der Nutztierernährung eingesetzt, weil sie für eine gesunde Verdauung und gesündere Tiere sorgen. Auch in der Natur nehmen viele Tiere immer wieder Erde auf, weil sie instinktiv wissen, wie gut ihnen dies tut. Doch sind nicht nur Tiere Lithophagen, sondern eigentlich auch der Mensch – zumindest dann, wenn er noch natürlich lebt.

So gelten beispielsweise manche nordsibirischen Völker und auch verschiedene Kaukasusvölker als die langlebigsten (und gleichzeitig gesündesten) Menschen der Erde. Als man untersuchte, woran dies liegen könnte, stellte man fest, dass alle diese Völker eine bestimmte Gemeinsamkeit hatten: Sie verzehrten immer wieder Mineralerden.

Bei den Nordsibierern ist es der Klinoptilolith-Zeolith (eine von drei Formen) und der Heulandit. Bei den Kaukasiern ist es ebenfalls der Klinoptilolithzeolith und außerdem der Montmorillonit (Bentonit).

Die Eigenschaften und Wirkungen von Zeolith

Folglich verwundert es nicht, dass die meisten Studien und Untersuchungen mit Zeolith von russischen Wissenschaftlern durchgeführt wurden. Dabei zeigten sich derart herausragende Heilerfolge, dass man bei jedweder Krankheit Mineralerden einsetzen sollte – und wenn es nur begleitend zur schulmedizinischen Therapie ist (dann aber in Absprache mit dem Arzt, da Mineralerden die Wirkung von Medikamenten reduzieren kann).

Für die Haut

Bei Hautkrankheiten beispielsweise bietet sich sowohl die äußerliche als auch die innerliche Anwendung an. Die Mineralerde lindert hier – meist schon nach zwei bis drei Behandlungszyklen à 10 Tagen die Beschwerden von allergischer Dermatitis, Psoriasis, Ekzemen und vielem mehr. Selbst therapieresistente Akne konnte mit der Mineralerde gebessert werden, ja, die Anwendung führte hier 8 bis 10 Tage früher zu einem Heilerfolg als die herkömmliche Therapie.

Oft tritt eine chronische Akne oder andere chronische Hauterkrankungen im Erwachsenenalter gemeinsam mit einer chronischen Darmerkrankung (CED) auf. Denn ein kranker Darm führt oft zu einer kranken Haut. Wenn die Mineralerde nun den Darm heilt (eines ihrer Spezialgebiete, siehe auch weiter unten), dann kann anschließend auch die Haut wieder genesen.

Für die Knochen

Genauso erleben Patienten mit Knochenbrüchen eine schnellere Heilung (8 Tage schneller), wenn sie 45 Tage lang täglich Zeolithauflagen bekommen – so eine Studie aus dem Jahr 2000. Auch die Knochendichte bei Osteoporose soll sich bessern können, wenn man z. B. 8 Wochen täglich 3 g der Mineralerde einnimmt.

Bei Verbrennungen

Menschen mit Verbrennungen schweren Grades erhielten in einer Studie von 1999 entweder die herkömmliche Behandlung oder zusätzlich zur herkömmlichen Behandlung dreimal täglich einen Löffel von dem Pulver. Die Mineralerdengruppe erlebte nicht nur eine schnellere Heilung, sondern hatte auch ein besseres Blutbild als die "normal" behandelte Gruppe.

Beim "offenen Bein"

Das sog. offene Bein belastet viele Menschen. Eine Venenschwäche oft kombiniert mit Diabetes kann die Ursache dieser schlecht heilenden Wunden am Bein sein. Bäder in einer Mischung aus Wasser und Mineralerde sowie die tägliche Einnahme von 5 g einer Zeolith-Bentonit-Mischung kann laut Fallberichten schon nach 10 Tagen zu Erfolgen führen, auch bei Menschen 80 plus.

Bei Blutarmut (Anämie)

Studien aus den Jahren 1999 und 2003 mit Frauen, die an Anämie (Blutarmut) litten, zeigten, dass die zweimal tägliche Gabe von je 5 g Zeolith nach spätestens 25 Tagen zu einer markanten Verbesserung der Eisenwerte führte.

Dies lag einerseits daran, dass die Mineralerde auch etwas Eisen an den Körper abgeben kann, andererseits aber vor allem daran, dass sie den Darm heilt und auf diese Weise die Eisenresorption verbessert. Denn oft nehmen Menschen mit Anämie ausreichend Eisen auf, können es aber nicht nutzen, weil die Aufnahmefähigkeiten des Darmes eingeschränkt sind.

Bei Allergien und Heuschnupfen

Wer an Allergien und Heuschnupfen leidet, weist erhöhte Histaminspiegel auf. Diese können mit Hilfe von Mineralerden gesenkt werden. Man gab Pollenallergikern 40 Tage vor der erwarteten Pollenallergie im Frühjahr täglich 700 mg Zeolith und 300 mg Bentonit kombiniert mit 5 g Spirulina. Die Allergie blieb aus, auch wenn sie zuvor jahrelang pünktlich mit dem ersten Pollenflug eingetroffen war.

Für guten Schlaf

Mehrere Untersuchungen hatten überdies gezeigt, dass es den Schlaf verbessert und somit bei Schlafstörungen eingesetzt werden kann.

Für die Leber

Selbst bei akuten Viruserkrankungen wie der akuten Virushepatitis hilft die Mineralerde, den Heilprozess zu beschleunigen. In einer Studie heilte die Hepatitis in der Zeolithgruppe (Mineralerde und Medikamente) vier Tage schneller aus als in jener Gruppe, die nur Medikamente bekommen hatte. Allerdings wurde kein reiner Zeolith, sondern eine Mischung mit Bentonit plus ein Vitamin-B-Komplex gegeben.

Auch bei anderen Leberproblemen wie der Fettleberhepatitis, einer Leberzirrhose oder einer Hepatose zeigt die Mineralerdengabe positive Auswirkungen. (Hepatosen sind nicht-entzündliche Veränderungen der Leber).

Bei Migräne

Migräne kann bei manchen Patienten verhindert werden, wenn bei den allerersten Symptomen Zeolith genommen wird.

Für den Mund- und Rachenraum

Mundschleimhautentzündungen sprechen ebenfalls sehr gut auf die Einnahme von Mineralerden an.

Für eine bessere Abwehrkraft

Besonders auffällig ist außerdem, dass sich erfahrungsgemäß die Abwehrkraft gegen Infekte erhöht, wenn regelmäßig Kuren mit Mineralerden durchgeführt werden.

Für einen höheren Antioxidantienspiegel

Antioxidantien reduzieren oxidativen Stress, indem sie freie Radikale neutralisieren. Da oxidativer Stress zu den verursachenden Faktoren vieler Krankheiten gehört, wirken Antioxidantien auch ursächlich in der Prävention und Therapie von Krankheiten. Je höher der individuelle Antioxidantienspiegel daher ist, umso besser ist man vor Krankheiten geschützt.

Im Mai 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, in der sich bei 25 Männern gezeigt hatte, dass die vierwöchige Gabe des Pulvers den Level einiger körpereigener Antioxidantien erhöhen kann und somit die Kraft des Körpers verstärkt, gegen oxidativen Stress vorzugehen. Zu den körpereigenen Antioxidantien gehört z. B. die Glutathionperoxidase und die Superoxiddismutase.

Kurze Zeit später las man in Life Sciences, dass mikronisierter Zeolith Zellen vor dem Tod durch oxidativen Stress schützen kann, dass er ferner die oxidative Stressproduktion in den Mitochondrien reduziert und gleichzeitig die Spiegel der körpereigenen Entgiftungsenzyme erhöht ( 14 ).

Bei Kater

Eine Studie vom Januar 2015 gab an, dass bei einem Kater das Pulver eine hervorragende Idee ist. Natürlich kann die Mineralerde nicht den Alkoholpegel im Blut senken. Aber er kann ganz offenbar die Symptome des anschließenden Katers reduzieren – und zwar sowohl jene des Nervensystems (Schwindel, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen u. a.) wie auch die typischen Verdauungsbeschwerden ( 18 ).

Bei Durchfall

Zeolith ist außerdem DAS Durchfallmittel sowohl bei akutem Durchfall als auch bei chronischen Durchfallerkrankungen. Die Mineralerde bindet viele Übeltäter, die Durchfall auslösen: Schädliche Bakterien, Bakteriengifte, Schimmelpilzgifte etc. Auch Darmgase und überschüssiges Wasser werden von der Mineralerde gebunden. Bei Durchfall daher zuerst einmal einen Löffel einer Mineralerde mit viel Wasser einnehmen ( 10 ).

Bei Leaky Gut Syndrom

Auch viele andere chronische Krankheiten – ob mit oder ohne Beteiligung des Verdauungssystems – entwickeln sich infolge einer beschädigten Darmschleimhaut (oder werden dadurch verstärkt). Autoimmunerkrankungen gehören genauso dazu wie Allergien, aber auch Migräne, Herzkrankheiten, Alzheimer, Parkinson, Rheuma und viele mehr. Man spricht vom sog. Leaky Gut Syndrom, worüber wir im folgenden Link alle Details inkl. hilfreicher Maßnahmen aufgeführt haben: Das Leaky Gut Syndrom

Wie im Jahr 2015 nun die Universitäten in Graz und Wien festgestellt haben, hilft Zeolith dabei – wenn regelmäßig über z. B. 12 Wochen lang eingenommen – die Darmschleimhaut zu heilen und zu regenerieren. In der Studie der österreichischen Forscher zeigte sich, dass die Mineralerde nach 12 Wochen die Entzündungswerte der Probanden (52 Sportler) sowie ihre Zonulin-Werte reduzierte. Zonulin ist ein Marker für eine kranke Darmschleimhaut. Je höher die Zonulin-Werte, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leaky Gut Syndrom vorliegt ( 16 ) ( 20 ).

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Für sauberes Blut

Bei seiner Reise durch den Darm legt sich die Mineralerde wie eine Schutzschicht an die Darmschleimhaut. Dort nimmt sie, wie oben erklärt, sämtliche toxischen Stoffe auf, die sich im Darm befinden und hindert sie daran, über die Darmschleimhaut in die Blutbahn und so in den Blutkreislauf zu gelangen.

Zeolith fungiert hier als eine Art vorgeschalteter Filter, so dass sich im Laufe der Anwendung nicht nur das Verdauungssystem, sondern auch das Blut immer mehr klären und reinigen kann. Denn all die giftigen Substanzen, die zuvor stets aus dem Darm ins Blut gesickert sind, werden jetzt rechtzeitig von der Mineralerde aufgenommen ( 7 ) ( 8 ) ( 9 ).

Gegen Krebs

Zeolith wirkt überdies krebsfeindlich. Das ist nicht besonders verwunderlich. Denn wenn ein Stoff den Körper von Giften befreit, dann fehlt damit schon einmal ein wichtiger Faktor, der andernfalls Krebs entstehen lassen würde. Wenn dieser Stoff dann auch noch den Darm sanieren hilft, den Antioxidantienspiegel hebt, das Blut reinigt und die Nährstoffverwertung verbessert, ist klar, dass Krebs jetzt deutlich weniger Chancen haben kann.

Verlangsamung des Krebswachstums

In Studien hat sich gezeigt, dass Zeolith neben den genannten krebsfeindlichen Eigenschaften noch über einige mehr verfügt, die allesamt die Krebsbildung verhindern bzw. rückgängig machen können. Denn die Mineralerde kann das Krebswachstum verlangsamen und sog. Tumorsuppressorgene aktivieren, also Gene beleben, die Krebstumoren hemmen können (2001, Journal of Molecular Medicine). Im entsprechenden Artikel schrieben die Wissenschaftler, die Mineralerde solle unbedingt begleitend zu Krebstherapien eingesetzt werden ( 11 ).

Man hatte die Mineralerde auch bei Hunden eingesetzt, die an unterschiedlichen Krebsformen litten. Dies führte bei vielen der Tiere zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinzustandes, zu einer Verlängerung der Lebensspanne und zu einer Schrumpfung der jeweiligen Tumoren. Selbst die lokale, also äußerliche Applikation von Zeolith direkt auf mit Hautkrebs befallene Stellen reduzierte die Größe der Tumoren.

Aktivierung des Immunsystems und Hemmung der Metastasenbildung

Ein Jahr später schrieben dieselben Wissenschaftler, dass die Einnahme des Pulvers ganz signifikant das Immunsystem aktiviere und die Bildung von Metastasen bei Hautkrebs verringern könne. Da man außerdem weiß, dass die Mineralerde etliche Nebenwirkungen der schulmedizinischen Krebstherapie mildern kann, ist sie – ganz gleich für welche Krebstherapie man sich entscheidet und in Absprache mit dem Therapeuten – stets ein guter Begleiter.

Denken Sie jedoch nicht nur bei Krebs, sondern bei jeder Erkrankung daran, dass nicht die Einnahme eines einzelnen Stoffes zu Heil und Segen führen wird. Erst das Zusammenspiel mehrerer und individuell passender Maßnahmen kann letztendlich zur Heilung führen. Verlassen Sie sich daher nicht allein auf den Zeolith, sondern stellen Sie sich gemeinsam mit einem kompetenten ganzheitlichen Therapeuten ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Therapiekonzept zusammen.

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Was ist Zeolith?

Zeolith ist ein mikroporöses Gestein, also ein Gestein mit winzigen Poren. Es ist ein Vulkangestein, und seine Poren entstanden einst durch die vulkanischen Gaseinschlüsse. Der Begriff "Zeo" stammt dabei aus dem Griechischen und bedeutet "Sieden", "lithos" heißt "Stein". Es handelt sich also um gesiedete oder gekochte Steine, die vor Millionen Jahren entstanden, als bei Vulkanausbrüchen die glühende Lavaerde ins Meer fiel und das Meer zum Sieden brachte.

Bei diesen Ereignissen bildete sich auch die besondere Kristallgitterstruktur des sog. Klinoptilolith-Zeoliths aus. (Es gibt drei Zeolith-Formen, die phasenartige, die blättrige und die kristalline Form). Uns geht es ausschließlich um die kristalline Form, den Klinoptilolith-Zeolith ( 6 ).)

Das netzartige Kristallgitter der Mineralerde besteht aus Silicium (SiO4) und Aluminium (AlO4). (Falls Sie befürchten, dass sich daraus Aluminium lösen könnte, lesen Sie bitte weiter unten unter "Löst sich Aluminium aus Zeolith?" weiter.) Inmitten der Hohlräume des Kristallgitters befinden sich Kationen (positiv geladene Teilchen), wie Calcium, Magnesium, Eisen, Natrium und Kalium. Das Gitter selbst, also seine winzigen Hohlräume, sind negativ geladen, was wiederum eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass die Mineralerde so gut entgiften und damit auch heilen kann.

Silicium ist ein stabilisierendes Spurenelement, das sich besonders für ein gesundes Bindegewebe und gesunde Knochen einsetzt. Auch Blutgefäßwände werden von Silicium stabilisiert, so dass auch die Herz-Kreislauf-Funktion von der Einnahme der Mineralerde profitieren kann. Da ein Siliciummangel heute weit verbreitet ist, sollte jede zusätzliche Siliciumquelle genutzt werden.

Wie entgiftet Zeolith?

Die Mineralerde gilt als Mittel zur Entgiftung. Sie kann dabei über ganz verschiedene Wege entgiften:

1. Entgiftung mittels Adsorption

Zeolith verfügt zum einen über die Fähigkeit der Adsorption (nicht Absorption). Adsorption bedeutet, dass ein Stoff an etwas gebunden wird. Absorption bedeutet hingegen, dass der Stoff von etwas aufgesaugt/aufgenommen wird.

Über die Adsorption werden beispielsweise überschüssige Säuren ausgeleitet. Aber auch Bakteriengifte werden von der Mineralerde entgiftet, außerdem Zytokine (entzündungsfördernde Stoffe), freie Radikale und Stoffwechselabfallprodukte. Auch sog. niedrigmolekulare Stoffe werden mit Hilfe der Adsorption gebunden. Niedrigmolekulare Stoffe sind beispielsweise Wasser (H2O), Ammoniak (NH3) oder Darmgase (Methan) ( 12 ).

2. Entgiftung mittels Ionenaustausch

Gleichzeitig findet am Zeolith auch ein Ionenaustausch statt. Das bedeutet, dass die im Kristallgitter der Mineralerde befindlichen Mineralien von den organischen Stoffen im Organismus angezogen werden, während zeitgleich Schadstoffe, die im Körper weilen – sie sind positiv geladen – eine große Affinität zu den negativ geladenen Kristallgittern der Mineralerde haben.

Schadstoffe wandern also in das Kristallgitter hinein, während Mineralstoffe hinauswandern. Aus diesem Grund ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass die für den Körper essentiellen Mineralstoffe von der Mineralerde gebunden werden und man einen Mineralstoffmangel erleiden könnte, wie immer wieder befürchtet wird.

Über den Ionenaustausch werden u. a. Schwermetalle und radioaktive Elemente entgiftet ( 1 ) ( 2 ).

Karl Hecht, Professor für experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Charité, Humboldt-Universität in Berlin und Verfasser des Buches Silizium-Mineralien und Gesundheit ist nun der Ansicht:

Je saurer das Milieu wird, in dem sich der Zeolith befindet, umso mehr kann auch das Silicium aus den Kristallgittern am Ionenaustausch teilnehmen. Auf diese Weise bildet sich kolloidales Silicium (SiO2), das in den Blutkreislauf übergeht und für den Menschen eine wertvolle Siliciumquelle darstellen kann.

3. Wie kann Zeolith Organe entgiften, wenn er gar nicht ins Blut aufgenommen wird, sondern im Darm bleibt?

Zeolith verbessert so viele Werte, dass - obwohl er im Darm bleibt - seine positiven Auswirkungen das gesamte System Mensch betreffen. Er verbessert die Darmgesundheit und Darmflora sowie die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Entgiftungsorgane Leber und Nieren, aktiviert das Immunsystem, wirkt krebshemmend, reduziert Entzündungswerte und erhöht die körpereigenen Antioxidantienspiegel. Alle diese Faktoren sind im gesamten Körper aktiv und an der Entgiftung beteiligt. Auch wenn die Mineralerde also "nur" im Darm agiert, sind seine Auswirkungen weitreichend.

Darüber hinaus wird aus naturheilkundlicher Sicht die Entgiftungswirkung vom Darm weit entfernter Organe durch die Mineralerden folgendermaßen erklärt: Wenn im Darm keine Giftstoffe mehr sind, wirkt sich das wie ein Sog auf Giftstoffe in anderen Körperregionen aus. Der Körper merkt, dass der Darm gut entgiftet und kann nun in anderen Bereichen Gifte lösen und wieder in den Darm leiten ( 19 ).

Wie man eine mögliche Schadstoffbelastung feststellen kann?

Vielleicht möchten Sie vor einer Entgiftung erst einmal wissen, ob Sie an einer Schadstoffbelastung leiden, ob Sie also überhaupt entgiften müssen und wenn ja, welche Schadstoffe bei Ihnen vorliegen und welche nicht. Hinweise dazu kann eine Haar- oder Fingernagelanalyse ergeben, z. B. mit diesem *Mineral-Check, bei dem 8 Elemente untersucht werden:

  1. Arsen
  2. Aluminium
  3. Cadmium
  4. Quecksilber
  5. Blei
  6. Nickel
  7. Titan
  8. Zinn

Sie müssen dazu lediglich einen Teelöffel Haar oder 10 Fingernägel einsenden und erhalten binnen weniger Tage Ihr Ergebnis per E-Mail, das Sie gerne mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen können, insbesondere was mögliche Maßnahmen betrifft, um die gefundenen Schadstoffe wieder auszuleiten. Auch kann das Testergebnis dann noch einmal mit weiteren Methoden überprüft werden.

Was wird durch Zeolith entgiftet?

Wie gut Zeolith entgiften kann, merkt jeder am eigenen Leib, der z. B. an Verdauungsstörungen mit Durchfall und/oder Blähungen leidet, da die Mineralerde überschüssige Flüssigkeit, Bakteriengifte und Gase bindet und ausleitet. Wer an Darmpilzinfekten leidet, stellt ebenfalls bald eine Linderung fest, da die Mineralerde pilzfeindliche (antimykotische) Eigenschaften aufweist und auch die Pilzgifte sowie absterbende Pilze aufnimmt und ausleitet. Dabei zeigen Untersuchungen, dass die Mineralerde dabei sicher ist, also keine negativen Nebenwirkungen hat – weder kurz- noch langfristig ( 4 ).

Entgiftung von Blei, Arsen, Nickel und Cäsium

Im Jahr 2012 untersuchte Dr. Emmanouil Karampahtsis drei Zubereitungen, um zu sehen, wie gut damit 20 verschiedene potentiell giftige Substanzen entgiftet werden könnten: Ein Mundspray, Mundtropfen (beide auf Zeolithbasis) und ein Zeolith-Pulver. Die höchste Gift-Ausscheidungsrate war definitiv bei der pulverisierten Form zu verzeichnen. So stieg nach der Pulvereinnahme die Ausscheidung von Aluminium und Blei jeweils um 43 Prozent, von Cäsium um 41 Prozent, von Nickel um 23 Prozent und von Arsen um 119 Prozent ( 5 ).

Im selben Jahr las man im Fachjournal Biological Trace Element Research, dass Klinoptilolith-Zeolith bei der Ausleitung von Blei helfen kann. Trotz Bleiaufnahme mit der Nahrung sanken dank der gleichzeitigen Einnahme der Mineralerde die Bleikonzentrationen in der Leber um 89 Prozent, in den Nieren um 91 Prozent und in den Knochen um 77 Prozent – im Vergleich zu jenen Probanden, die zwar Blei, aber keine Mineralerde zu sich nahmen ( 15 ).

Aus dem Jahr 2003 liegt eine weitere interessante Untersuchung vor. Man hatte mit Blei belastete Bergarbeiter gefragt, ob sie einen Entgiftungsversuch mit dem Pulver machen wollten. Ein Teil stimmte zu und nahm fünf Wochen lang täglich 5 g der Mineralerde. Nach diesen fünf Wochen waren die Männer "clean", also frei von Blei. Die anderen waren noch immer im selben Maß bleibelastet wie fünf Wochen zuvor.

Ähnlich verlief es in einer Studie mit 102 schwermetallbelasteten Männern aus der Stadt Tschelyabinsk im Ural. Sie litten an Symptomen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen, chronischer Erschöpfung etc. Nach 30 Tagen mit zweimal täglich je 1,25 g Zeolith waren sie weitgehend von ihrer Schwermetallbelastung befreit ( 3 ).

Im Jahr 2009 berichteten Flowers et al. in Nutrition and Dietary Supplements, dass die Entgiftung von Schwermetallen ein wichtiger Teil in der Therapie chronischer Krankheiten darstelle, dass aber der übliche Einsatz von Chelatbildnern häufig mit unerwünschten Nebenwirkungen und leider auch unberechenbarer Wirkung einhergehe. Der Nutzen von Klinoptilolith-Zeolith sei hier eine wirksame und sichere Alternative. Denn die Mineralerde würde – im Gegensatz zu den Chelatbildnern – NICHT gleichzeitig auch zu einer übermäßigen Ausleitung essentieller Mineralstoffe und Spurenelemente führen.

Zur Überprüfung der Entgiftungswirkung von Zeolith teilte man in dieser Studie 22 Männer in zwei gleich große Gruppen ein. Gruppe 1 erhielt die Mineralerde 1 Woche lang, Gruppe 2 nahm die Mineralerde 30 Tage lang. In beiden Gruppen konnte man eine hohe Schwermetallausscheidung feststellen, wobei der Höhepunkt der Ausscheidung am 4. Tag stattfand. Während der Entgiftung konnte man keine Änderung im Elektrolythaushalt der Probanden feststellen – weder nach einer Woche noch nach 30 Tagen.

Die Nebenwirkungen

Vielleicht wollten Sie selbst schon einmal Zeolith oder Bentonit einnehmen und sind auf diese Aussage gestoßen: Zeolith und auch andere Mineralerden wie etwa Bentonit dürfen nicht gleichzeitig mit Medikamenten eingenommen werden, auch nicht mit der Antibabypille oder Schilddrüsenhormonen, da die Mineralerden die Medikamente unwirksam machen können. Die Eigenschaft der Mineralerden, Stoffe an sich zu binden, wird hier also negativ dargestellt, als sei es eine gefährliche Nebenwirkung. Dabei ist genau das ja die erwünschte Hauptwirkung ( 13 ).

Zeolith und Medikamente bzw. Nahrungsergänzungsmittel

Zeolith und Bentonit binden schädliche Stoffe an sich und sorgen dafür, dass diese über den Stuhl ausgeschieden werden. Natürlich werden auch manche Medikamente gebunden, wenn diese zeitgleich mit den Mineralerden eingenommen werden, und somit unwirksam gemacht.

Doch ist das kein Problem, da man nur auf die richtige Anwendung achten muss. Hält man zwischen der Einnahme von Medikamenten und der Einnahme der Mineralerden mindestens zwei Stunden Abstand ein (gerne auch mehr), dann können die Mineralerden wunderbar entgiften, ohne dabei die Medikamentenwirkung zu beeinträchtigen. Dasselbe gilt für Nahrungsergänzungsmittel. Auch diese sollten aus demselben Grund nicht gemeinsam mit den Mineralerden eingenommen werden, sondern in einem angemessenen Zeitabstand. ( 17 )

Zeolith immer mit viel Wasser einnehmen

Zeolith kann jedoch nur dann entgiften und positiv wirken, wenn gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit getrunken wird. Wenn nicht, dann verklumpt die Mineralerde, zieht wertvolles körpereigenes Gewebewasser an sich und wirkt verstopfend sowie dehydrierend. Das jedoch ist nicht die Schuld der Mineralerde, sondern die des Anwenders.

Nehmen Sie daher zu jedem Teelöffel Mineralerde ein großes Glas stilles Wasser zu sich (300 – 400 ml) und trinken Sie überdies über den Tag verteilt 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem Gewicht von 60 Kilogramm wären das 1,8 Liter Wasser.

Ein Teil der Tagesflüssigkeitsmenge kann auch in Form von Kräutertee oder verdünnten Gemüsesäften getrunken werden. Kaffee, Schwarztee, unverdünnte Säfte, gekaufte Smoothies und pflanzliche Milchsorten (Reisdrink, Hafermilch, Sojadrink etc.) sollten Sie während der Entgiftung nicht trinken. Falls diese Getränke zu Ihrem Repertoire gehören, so zählen sie etwa zur Hälfte zur täglichen Flüssigkeitsmenge. Wenn Sie also z. B. 300 ml Reisdrink trinken, dann rechnen Sie davon nur 150 ml zu Ihrer täglichen Trinksollmenge.

Löst sich Aluminium aus Zeolith?

Oft wird befürchtet, dass sich Aluminium aus Zeolith löst und zu einer Aluminiumbelastung beitragen kann. Das Kristallgitter ist jedoch weitgehend gegen zahlreiche äußere Einflüsse immun – so auch gegen die Magensäure und andere Verdauungssäfte, so dass sich kaum Aluminium daraus löst. Zu dieser Thematik erklärt Professor Hecht:

Zeolith zeichnet sich im Allgemeinen durch eine hohe Stabilität gegenüber thermischen Einflüssen und aggressiven Stoffen aus. Gerade Säuren oder ionisierende Strahlen können ihm kaum etwas anhaben, zumindest nichts, das sich auf den Konsumenten negativ auswirken würde.

Ob sich Aluminium aus der Mineralerde nun lösen kann, hängt jedoch u. a. von ihrem Siliciumgehalt ab. Je höher dieser ist, umso unmöglicher wird es, dass sich Aluminium aus dem Kristallgitter lösen kann. Klinoptilolith-Zeolith ist eine Form mit besonders hohem Siliciumgehalt. Aus ihm löst sich lt. Prof. Hecht kein Aluminium, so dass auch kein Aluminium im Darm resorbiert und in den Körper aufgenommen werden kann.

Aktuelle Studien (2015 - 2018) jedoch zeigen, dass sich sehr wohl Aluminium aus der Mineralerde lösen kann, doch ist dieses nicht bioverfügbar, verbleibt also im Darm (und wird mit dem Stuhl ausgeschieden), wird daher nicht in den Blutkreislauf aufgenommen. Eine Ausnahme aber gibt es: Synthetischer Zeolith (sog. Zeolith A) kann tatsächlich zu einer Aluminiumbelastung beitragen, so dass man immer darauf achten sollte, natürlichen Zeolith zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier: Löst sich Aluminium?

Zeolith als Medizinprodukt

Wenn Sie Zeolith kaufen möchten, dann denken Sie daran: Nicht jeder Zeolith ist zur Einnahme geeignet. Denn die Mineralerde ist in der EU und vielen anderen Ländern nicht als Nahrungsergänzungsmittel und auch nicht als Lebensmittel zugelassen. Das verwundert keineswegs. Denn Zeolith ist ja auch weder das eine noch das andere. Die Mineralerde ist hingegen ein Mittel zur Entgiftung und inneren Reinigung.

Achten Sie beim Kauf aber wenigstens darauf, dass die Mineralerde als Medizinprodukt ausgewiesen ist ("Zugelassenes Medizinprodukt der Klasse I oder IIa"). Entsprechende Produkte tragen das CE-Zeichen. Nur dann können Sie sicher sein, dass seine Qualität geprüft wurde und dass es sich um einen hochwertigen Zeolith handelt.

Die ideale Korngröße

Es gilt: Je gröber die Körnchen, umso geringer die Adsorptionsfähigkeit, da die Gesamtoberfläche natürlich mit zunehmender Körnchengröße geringer wird. Grobe Mineralerden werden eher zur Bodenverbesserung eingesetzt oder in Aquarienfiltern oder auch äußerlich für Umschläge, Schlammbäder etc. - u. a. deshalb, weil sie auch deutlich preiswerter sind.

Wir empfehlen einen Zeolith, der eine mittlere Korngröße von um die 10 µm aufweist, z. B. Zeolith Pulver von effective nature. Diese Korngröße ist klein genug, um Schadstoffe effektiv binden zu können, aber noch groß genug, um nicht über die Darmschleimhaut in den Organismus zu gelangen. Nanopartikel sind bis zu 100 nm klein und daher nicht in der von uns empfohlenen Mineralerde enthalten.

Die richtige Anwendung

Zeolith kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

Die innerliche Anwendung

Für die innerliche Anwendung von Zeolith gibt es verschiedene Regeln und Hinweise:

  1. Nehmen Sie Zeolith immer für sich allein, also nicht etwa zu den Mahlzeiten oder gemeinsam mit anderen Nahrungsergänzungen.
  2. Zwischen der Einnahme der Mineralerde und Medikamenten sollten mindestens 2 Stunden liegen.
  3. Sie können die Mineralerde mit Flohsamenschalenpulver kombinieren. Andere Nahrungsergänzungen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien, Basenpulver etc.) sollten Sie nicht zusammen mit einer Mineralerde einnehmen, sondern - im Falle von Nahrungsergänzungen, die nicht zu den Mahlzeiten genommen werden dürfen - 30 bis 60 Minuten davor oder ab 2 Stunden danach. Nahrungsergänzungsmittel, die zu den Mahlzeiten genommen werden, nehmen Sie auch während der Zeolith-Einnahme wie gewohnt zu den Mahlzeiten.
  4. Nehmen Sie die Mineralerde 1- bis 3-mal täglich, z. B. morgens auf leeren Magen mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück und kurz vor dem Schlafengehen (2 bis 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit). Eine dritte Einnahme kann um die Mittagszeit erfolgen, wiederum 30 Minuten vor dem Mittagessen oder 2 bis 3 Stunden danach. Doch werden Sie auch bei der nur einmal täglichen Einnahme Erfolge bemerken.
  5. Pro Tag werden 3 bis 5 g Zeolith empfohlen (bei manchen Indikationen auch das Doppelte). 3 g entsprechen einem gestrichenen TL, 5 g einem gehäuften TL. Die Tagesmenge verteilt man sodann auf die Anzahl der täglichen Einnahmen. Wenn Sie also zweimal täglich die Mineralerde nehmen, dann nehmen Sie jeweils 1,5 bis 2,5 g. Wollen Sie sie dreimal täglich nehmen, dann nehmen Sie jeweils 1 bis 2 g (1/3 bis 1/2 TL).
  6. Beginnen Sie jedoch langsam mit kleinen Dosen, z. B. mit einmal täglich 1 g bzw. 1 Kapsel und steigern Sie die Dosis und die Einnahmehäufigkeit kontinuierlich bis zur gewünschten Dosis.
  7. Nehmen Sie Zeolith nur bei schweren Krankheiten (z. B. bei Krebs) langfristig oder auch wenn Ihre Symptome nach einer kurweisen Anwendung nicht besser geworden sind oder nach Absetzen der Mineralerde wieder zurückkehren. Ansonsten nehmen Sie sie bevorzugt kurweise. Machen Sie z. B. eine 24-Tage-Kur, anschließend pausieren Sie 5 Tage, bevor Sie die 24-Tage-Kur wiederholen können.
  8. Schwangere und Stillende, Kinder sowie Menschen, die Medikamente nehmen, sollten vor der Anwendung Ihren Arzt konsultieren.
  9. Zeolith kann in Form von Pulver eingenommen werden, das man in Flüssigkeiten rührt. Man kann aber auch Kapseln einnehmen, wenn der Eigengeschmack nicht erwünscht ist. Vergessen Sie jedoch auch bei den Kapseln das Trinken von ausreichend Wasser nicht!

Die äußerliche Anwendung

Für die äußerliche Anwendung von Zeolith gibt es mindestens so viele Einsatzgebiete wie für die innerliche Einnahme.

  1. Gesichtsmasken mit Bentonit oder Zeolith werden gegen Pickel, Mitesser und fettige Haut eingesetzt. 
  2. Umschläge bei Rheuma, Gelenk- und Gliederschmerzen sowie bei Knochenbrüchen fördern Heilprozesse, wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.
  3. Auflagen bei Verbrennungen und schlecht heilenden Wunden beschleunigen die Heilung.
  4. Auflagen bei Insektenstichen oder juckenden Hautausschlägen mildern Schmerz und Juckreiz und ziehen die verursachenden Gifte aus der Haut.

Man kann bei großflächigen Ausschlägen beispielsweise die Haut mit Vaseline einreiben und die Mineralerde trocken darüber stäuben. Atmen Sie das Pulver jedoch nicht ein, tragen Sie notfalls eine Staubmaske (Baumarkt).

Normalerweise mischt man aus der Mineralerde und Wasser jedoch einen gut streichfähigen Brei und trägt diesen auf ein Tuch oder direkt auf den entsprechenden Hautbereich auf. Lassen Sie den Brei etwa eine halbe Stunde einwirken. Er sollte so dick aufgetragen werden (3 – 4 mm), dass er in dieser halben Stunde nicht völlig eintrocknen kann. Der Brei sollte noch feucht sein, wenn sie ihn abnehmen oder abwaschen. Andernfalls trocknet er die Haut aus.

*LeserInnen aus Deutschland erhalten hier ein hochwertiges Produkt in Kapseln oder Pulver.

Literatur zum Weiterlesen

Wenn Sie gerne mehr über Zeolith und seine Wirkungen lesen möchten, finden Sie dazu alle Details im Buch von Prof. Hecht: * Klinoptilolith: Siliziummineralien und Gesundheit

Heilpraktiker Werner Kühnis Ratgeber beschreibt ebenfalls viele Anwendungsbereiche der Mineralerde – und zwar für Laien und Fachleute gleichermaßen: * Heilen mit dem Mineral Klinoptilolith

Der Unterschied zwischen Zeolith und Bentonit

Beide Mineralerden verfügen über starke entgiftende und schadstoffbindende Eigenschaften. Beide können über Adsorption und Ionenaustausch entgiften, wobei Zeolith ein wenig stärker entgiften können soll. Besonders unterscheiden sie sich jedoch in ihrer Struktur, also weniger in ihrer Wirkung:

Während Zeolith – ein Vulkangestein – über sein oben beschriebenes Kristallgitter verfügt, ist das Tonmineral Bentonit (Montmorillonit) ein Schichtgestein, also schichtartig aufgebaut. Kommt Bentonit mit Wasser in Berührung bildet sich ein schleimartiger Film, der sich bei der Einnahme schützend auf die Darmschleimhäute legt. Auf diese Weise wirkt Bentonit beruhigend und etwas sanfter als Zeolith, der diesen Schleimfilm nicht bilden kann.

Will man also ein gereiztes Verdauungssystem entgiften, kann man zunächst auf Bentonit zurückgreifen und später Zeolith dazu nehmen oder nur noch mit letzterem weiter machen. Da man die Mineralerden jedoch meist im Rahmen einer Darmsanierung zu sich nimmt, kann man auch sofort mit Zeolith starten. Denn bei der Darmsanierung mischt man die Mineralerde mit Flohsamenschalenpulver – und letzteres liefert den Schleim, den die Mineralerde nicht besitzt. Haben Sie jedoch bereits Bentonit zu Hause, dann müssen Sie keinesfalls zusätzlich Zeolith besorgen.

Zeolith mit Bentonit mischen?

Inzwischen gibt es fertig gemischte Präparate, die beide Mineralerden enthalten und optimal wirken sollen. Natürlich kann man beide Erden kombinieren, wenn man das möchte - zumal auch in einigen der oben genannten Studien eine Kombination zum Einsatz kam. Unserer Ansicht nach ist es jedoch bereits sehr gut, überhaupt eine Mineral-/Heilerde zu verwenden, ob man aber Zeolith oder Bentonit verwendet oder beides mischt, ist eher zweitrangig.

Heilerde statt Zeolith oder Bentonit?

Mineralerden (auch Heilerden genannt) gibt es sehr viele: Es gibt die grüne Mineralerde, die braune Heilerde, die weiße Mineralerde und viele mehr. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in der Zusammensetzung. Denn Mineralerden bestehen meist aus vielen verschiedenen Mineralien. Eine gewisse entgiftende, bindende und entsäuernde Wirkung haben sie jedoch wohl alle.

Wenn Sie ganz genau wissen möchten, welche Wirkungen nun die von Ihnen gewählte Erde hat, raten wir, die Zusammensetzung in Erfahrung zu bringen und dann zu recherchieren, welche Wirkungen die einzelnen Mineralstoffe und Mineralstoff-Verbindungen mit sich bringen können.

Reinigungsprogramme und Kuren mit Zeolith

Neben der Einzelanwendung gibt es Zeolith auch als Bestandteil von Kuren zur inneren Reinigung und Entgiftung, z. B. kann die Mineralerde Bestandteil einer Darmreinigung sein.

Eine weitere Kur mit der Mineralerde ist unser kombiniertes Darm- und Leberreinigungsprogramm. Sie finden die Details dazu hier: Das Darm- und Leberreinigungsprogramm

Update 21.10.2021

Wir haben die Absätze "3. Wie kann Zeolith Organe entgiften, wenn er gar nicht ins Blut aufgenommen wird, sondern im Darm bleibt?" und "Zeolith mit Bentonit mischen" eingefügt.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.