Eiweiss
Eiweiss gehört zu den Grundbaustein aller Zellen. Dabei ist zu beachten das pflanzliche Eiweisshaltige Nahrung weitaus leichter verstoffwechselt werden als tierische Produkte.
Veröffentlichung am 16.01.2008 / Aktualisierung am 30.12.2012
Gutes Eiweiss ist in den meisten Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen, Erbsen, Soja usw.), Gemüse/-Getreidearten vorhanden. Hier ist auf biologischen Anbau zu achten.
Als besonders hochwertig und zudem basisches Eiweiss ist die Lupine zu nennen. Sie enthält alle 20 bekannten Aminosäuren - darunter auch die 8 essentiellen (lebensnowendigen). Nachstehend erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Lupine
Der Körper benötigt Eiweiss für
Für einen ordnungsgemäßen Proteinstoffwechsel ist es erforderlich, dass alle Aminosäuren im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind. Fehlt eine Aminosäure, so gerät der ganze Verwertungsprozess in Unordnung. Daher ist eine ausgewogene, hochwertige Eiweisszufuhr so wichtig.
Zuviel Eiweiss - egal ob pflanzlicher oder tierischer Herkunft - stellt eine große Belastung für den Körper dar, weil er das überflüssige Eiweiss unter hohem Energieaufwand über die Leber in Glukose umwandeln muss.
Proteindrinks, die als "hochwertiges Eiweiss bester Qualität" propagiert werden, sollten stets genau hinterfragt werden. Diese so genannten hochwertigen Eiweisse sind häufig stark denaturiert und beinhalten zudem chemische Substanzen wie Farbstoffe, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker etc. Je stärker ein Eiweiss denaturiert wurde, umso aufwändiger und komplizierter ist die anschließende Verstoffwechselung für den Körper. Diese Eiweisse müssen vom Körper mühsam in die einfachsten Bausteine - die Aminosäuren - zerlegt werden. Die chemischen und synthetischen Zusätze belasten den Organismus zusätzlich.
Auch Krabben, Miesmuscheln, Seefisch usw. gelten als "hochwertiges" Eiweiss und werden als solches angepriesen. Dieses Eiweiss ist jedoch häufig stark belastet und muss ebenfalls unter großem Energieaufwand durch die Leber und Galle zerlegt werden.
Wie wär´s denn mal mit weniger "hochwertigen" Eiweissen - ganz normaler, pflanzlicher Herkunft- aus Bio-Anbaugebieten , die wirklich gesund sind und mit geringstem Energieaufwand vom Organismus verwertet werden -wie beispielsweise der Lupine?
Im Gegensatz zum Fleisch liefern pflanzliche Eiweisse bis zu 20 verschiedene Aminosäuren. Außerdem haben tierische Eiweisse einen sehr hohen Anteil an Purinsäure (Harnsäure), die maßgeblich an der Übersäuerung des Körpers beteiligt ist. Die Lupine ist im Vergleich dazu purinfrei und somit die einzige, uns bekannte, basische Eiweissquelle.
Im Fleisch sind nur rund 50% für den menschlichen Organismus verwertbare Substanzen vorhanden, während es in der pflanzlichen Nahrung über 90% sind. Auch wenn die moderne Ernährungswissenschaft das anders sieht, können im Großen und Ganzen im Fleischverzehr keine eindeutigen Vorteile für den menschlichen Organismus erkannt werden. In jenen Mengen, wie es heute von vielen Menschen verzehrt wird, Fleisch sogar definitiv schädlich. Ein zu hoher Fleischkonsum kann zu gefürchteten Krankheiten wie Krebs führen, wie hier nachzulesen ist.
Fischeiweiss ist grundsätzlich leichter verdaulich. Fische aus sauberen Berggewässern/Seen sind - im Gegensatz zu Fischen aus verschmutzten Meeren - durchaus empfehlenswert. Hochseefisch, der auf den Fischereiflotten schockgefroren wurde - ist gesund, da diese Fische, und somit auch deren Eiweisse, absolut frisch sind. Fische aus der Nord- und Ostsee hingegen leben in teilweise stark belasteten Gewässern und sind deshalb nicht empfehlenswert.
Es macht einen Unterschied, ob der Mensch so genanntes Industrie-Schweinefleisch konsumiert, also von Tieren, die in großen Zuchtställen auf kleinstem Raum eingepfercht, vielleicht sogar noch angebunden sind und dementsprechend erbärmlich ihr Leben fristen müssen, zusätzlich in unnatürlich kurzer Zeit mit verschiedensten fragwürdigen Zusätzen (Antibiotika, Wachstumshormone, Süßstoffe usw.) sowie "hoch frisiertem" Industriefutter schlachtreif gemästet wurden, oder ob es sich um Schweinefleisch handelt von Tieren aus artgerechter Haltung mit Auslauf in der freien Natur, die bei natürlicher Fütterung und unbeeinflusster Mastdauer herangewachsen sind. Der mäßige Verzehr dieses Schweinefleisches ist für den gesunden Menschen tolerierbar.
Die natürliche, artgerechte Fütterung sowie das Wohlgefühl der Tiere durch den Auslauf in freier Natur macht sich selbstverständlich nach deren Ableben vor allem in der Qualität des Fleisches bemerkbar. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist das Fleisch des "Vorarlberger Alpschweins", das den höchsten qualitativen Ansprüchen entspricht. Schweinefleisch dieser Art kann von gesunden Menschen in Maßen bedenkenlos verzehrt werden.
Auch in Niederösterreich z.B. wird die natürliche Schweineaufzucht praktiziert. Diese Schweine leben auf großen Flächen in der freien Natur, haben eine Schlafhütte, Schlammbecken und erfreuen sich natürlicher, artgerechter Nahrung. Aufgrund der natürlichen Lebens- und Fütterungsbedingungen sind die Tiere kerngesund, haben ein stabiles Immunsystem, benötigen keine Antibiotika, auch keine Impfungen, grundsätzlich keinen Tierarzt und liefern daher ein Fleisch erster Klasse.
Diese Art der Schweinezucht liefert untrüglich den Beweis, was Tier und Mensch für die Gesundheit benötigen: Natur pur, artgerechte Haltung, natürliche Fütterung, Vermeidung von Gift und Chemikalien. Die Politik und Fleischindustrie handeln jedoch genau gegenteilig: Sie " pumpen" die Tiere von Anfang an mit schädlichen Impfstoffen, Wachstumshormonen, Antibiotika und dergleichen voll. Mit den Menschen wird übrigens ähnlich verfahren...
Die meisten Schweine - aber auch Hühner oder Puten stammen aus "Tierfabriken", in denen sie auf kleinstem Raum - ohne Bewegungsfreiheit - eingepfercht sind. Die Schweinemutter wird in solchen Fabriken als reine "Gebärmaschine" behandelt. Sie wird zweimal im Jahr künstlich besamt und bekommt jeweils 10 bis 15 Junge. Nach fünf Würfen und 2 1/2 Jahren "Nutzungsdauer" ist sie derart ausgelaugt, dass sie geschlachtet werden muss. Bereits am ersten Tag nach der Geburt wird den Ferkeln der Schwanz abgeschnitten nach 3 Wochen geht es ab zur Mast. Wachstumshormone, Antibiotika und Impfungen werden in großen Mengen verabreicht. Die Tiere werden zumeist bei Dämmerlicht und auf engstem Raum auf Spaltenböden gehalten. Wen wundert es dann noch, dass dieser lebenslange Psychoterror zu Verhaltensstörungen der Tiere führt?
In ihrer Verzweiflung bedrängen sich die Tiere gegenseitig, beißen sich in die Ohren, Beine und Schwänze (sofern noch vorhanden). Beinverletzungen, Augenentzündungen, eitrige Wunden und Husten, diverse Erkrankungen sind an der Tagesordnung, aber kein "Problem" für den "klugen" Menschen! Dafür gibt´s Antibiotika, das man vorsorglich ins Futter mischt. Die daraus erwachsende Problematik wird ebenfalls ignoriert! Menschen, die häufig derartiges (billiges) Fleisch essen, können eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln. Im Ernstfall ist dieses Medikament dann nicht mehr wirksam.
Für tausende von Tieren ist aufgrund dieser Haltungsart nur noch eine Arbeitskraft erforderlich. Das ist ein Grund dafür, dass Schweinefleisch aus der Massentierhaltung heutzutage billiger ist, als Hundefutter.
Den Puten, die in diesen "Tierfabriken" aufwachsen müssen, erleiden das selbe Schicksal. auch hier sind Antibiotikagaben und andere Medikamente zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten an der Tagesordnung.
Auch diese Tiere verhalten sich aufgrund der Haltungs- und Fütterungsbedingungen oft aggressiv gegeneinander, weshalb sie durch Oberschnabel-Kürzungen verstümmelt werden. Bereits nach 20 Wochen sind die Puten schlachtreif und wiegen rund 22 kg. Das wird als "Qualzucht" bezeichnet, denn die Knochen können zum Teil diese riesigen Fleischmassen nicht mehr tragen und das Skelett verkrümmt sich. Vom vielen Sitzen entstehen im Brunstmuskel schmerzhafte Entzündungen und die paar Schritte zum Futtertrog werden zur Qual. 10% der Tiere überleben diese Strapazen nicht und sterben an Erstickungsanfällen, Lungenerkrankungen und Aortenrissen.
Dafür werden für eine technisierte Anlage mit 22.000 Puten nur noch 2 Arbeiter benötigt. All diese hoch-technisierten "Fleischfabriken" sind somit auch noch potentielle "Arbeitsplatzkiller".
Was hat das alles noch mit Landwirtschaft und anständiger Tierzucht zu tun? Achten Sie daher bei Ihrem nächsten Fleischeinkauf unbedingt auf die Herkunft des Fleisches. Möchten Sie in Anbetracht dieser Umstände nicht wieder (wie früher) zum Sonntagsbraten von Tieren aus artgerechter Haltung/Fütterung zurückkehren? Sie könnten damit den schrecklich leidenden Tieren, indirekt auch der hungernden Bevölkerung in den Drittweltländern und letztlich Ihrer eigenen Gesundheit einen großen Dienst erweisen.
Rund 80 % des angebauten Getreides werden überflüssigerweise für die Tierzucht aufgewendet, und das nur, damit der Mensch in den Industrieländern täglich drei bis fünf Mahlzeiten Fleisch oder Fleischprodukte essen kann. Schinken und Fleischpasten zum Frühstück, Leberkäse zur Jause, mittags ein Schnitzel, abends Wurst, Fleischpasten, eine Curry-Wurst oder einen Big-Burger von McDonalds. Mit fatalen gesundheitlichen Folgen! Die Eiweissspeicherkrankheit lässt grüßen! Vor allem Krebskranke sollten kein Fleisch und keine stark säuernden Produkten essen. Lesen Sie dazu auch die Meldung der Ärztezeitung Krebs durch Fleischkonsum.
Diese "Ernährungskultur" ist auch ein Grund mit für die Hungersnot in vielen Ländern. Alle Menschen dieser Welt hätten bei vernünftigem Fleischkonsum in den Industrieländern (ein bis zwei Mal pro Woche) mehr als genug zu essen. Dadurch stünden den Menschen riesige Mengen Getreide als Nahrungsmittel zur Verfügung.
Der Welthunger - der durch die Agro-Gentechnik noch verschlimmert wird - ist kein Problem mangelnder Ressourcen, sondern des übermäßigen Fleischverzehrs, des rücksichtslosen Welthandels, der ungerechten Verteilung der Güter usw. Erschwerend kommt hinzu, dass heutzutage trotz der Hungersnot, in den Industrie Staaten vermehrt Getreide für die Erzeugung von Bio-Diesel verbraucht wird.
Das Lebenswerk des Frankfurter Mediziners Prof. Dr. med. Lothar Wendt (1907-1989) bestand in der Erforschung des Eiweissstoffwechsels im menschlichen Organismus und in der Erkenntnis, dass - entgegen herkömmlicher wissenschaftlicher Meinung - überschüssige Eiweissmengen im Körper gespeichert werden. Womit der Begriff "Eiweissmast" untermauert wird. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden können erheblich sein.
Unter Eiweissspeicherkrankheiten versteht man ernährungsabhängige Krankheitsbilder, die aufgrund von Eiweissablagerungen in Binde- und Stützgeweben, sowie an den Wänden der Blutgefäße entstehen.
Wer häufig tierische Eiweisse (Fleisch, Fleischpasten, Wurstwaren) verzehrt, führt seinem Körper nicht nur ständig ein Übermaß an Eiweissen, sondern auch reichlich Chemikalien und Purine zu. Überschüssiges tierisches Eiweiss wird im Körper gespeichert, in das Bindegewebe und die Blutgefäße eingelagert. Dies führt nach Meinung des Frankfurter Internisten Dr. Lothar Wendt auf Dauer zu diversen Krankheiten wie Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall, Bluthochdruck, Rheuma, Angina pectoris, Arthrose, Typ-2-Diabetes, Stoffwechselstörungen, Gicht, Nierenentzündung und Autoimmunkrankheiten.
Laut Dr. Wendt wird überschüssiges Eiweiss vor allem in der Basalmembran der feinen Blutgefäße (Kapillaren genannt) und im Bindegewebe gespeichert. Aufgrund andauernder Eiweissüberversorgung soll es infolge von Eiweissansammlungen zur Verdickung der Basalmembran kommen. Diese stellt als Bestandteil der Kapillarwand eine zentrale durchlässige Stelle zwischen Blutbahn und Geweberaum dar. Die Verdickung der Basalmembran vermindert laut Dr. Wendt die Durchlässigkeit der Kapillarwand. Aufgrund dessen wird der Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den Zellen, sowie der Abtransport der Schadstoffe aus den Zellen sehr eingeschränkt. Von dieser Situation ist der gesamte Körper betroffen, da die notwendige Versorgung der Organe nicht mehr gewährleistet ist. Eine Eiweissspeicherkrankheit legt laut Dr. Wendt den Grundstein für die Entwicklung von Krankheitsbildern jeder Art. Wenn dazu noch fleißig minderwertiges Industrieöl, Trans-Fettsäuren und dergleichen konsumiert werden, scheint der Zusammenbruch des Körpers endgültig vorprogrammiert zu sein.
Bei Diabetikern ist die Verdickung der Baslamembran eindeutig nachgewiesen, wobei die Ursache dafür laut der etablierten Medizin - die zu logischen und einfachen Erklärungen oft nur schwer Zugang findet - noch unbekannt ist. Die Schäden der Eiweissüberernährung können nach Ansicht von Dr. Wendt jedoch durch eine eiweissarme Diät wieder abgebaut gebaut werden. Hier finden Sie auch einen Text, der Ihnen zeigt, wie Sie mit Lebensmitteln eine Diabetes beseitigen können.
Die problemlose Verwertung tierischer Eiweisse setzt einen vollkommen intakten Darm voraus. Diese Voraussetzung ist bei den meisten Menschen jedoch kaum noch gegeben. Wenn man nun noch bedenkt, dass selbst ein gesunder Darm nur eine geringe Menge tierischer Eiweisse problemlos verwerten kann, leuchtet es ein, dass die tägliche Eiweissmast in gesundheitlichen Problemen enden muss. Die Eiweissspeicherkrankheit mit all ihren Folgen ist damit vorprogrammiert.
Bei Vegetariern wurde noch nie eine Eiweissspeicherkrankheit festgestellt. Im Gegenteil! Wechselt man von herkömmlicher auf vegetarische Kost, können überfüllte Eiweissspeicher sogar wieder abgebaut werden. Einer Information im Journal der amerikanischen Medical Assoziation zufolge kann eine vegetarische Diät 97 Prozent aller Koronarverschlüsse verhindern. (Siehe Buch "Eiweissspeicherkrankheiten" von Prof. Dr. med. Lothar Wendt - Schnitzer Verlag. Diese kürzlich veröffentliche Meldung von Ernährunsgexperten bestätigte, dass vegetarische Kost zu einem gesünderen Leben führt.
(Quelle: Gesund und fit in jedem Lebensalter)
Lesen Sie auch im P.M. Magazin=Erbsen statt Schweine
| Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal. |
|
© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden.
Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.
Muskelaufbau oder Muskelstabilisierung heisst das Ziel eines harten Trainings. Und da Muskeln aus Eiweiss bestehen, glaubt man, dass sich die Muskulatur über nichts mehr freut als über Proteinshakes und eine eiweissreiche Ernährung. Natürlich braucht es zur Reparatur und zum Schutz des Muskelgewebes auch Eiweiss, aber nicht nur. Muskeln können sich nämlich besonders dann optimal regenerieren, wenn ausreichend grünes Blattgemüse verzehrt wird.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) – Kräftig und voll soll es sein, widerstandsfähig und glänzend: die wilde Mähne. Ist die Proteinversorgung jedoch unzureichend, kann Haarausfall drohen. Zu dieser Erkenntnis gelangten Wissenschaftler der Harvard University. Doch Vorsicht: Protein ist nicht gleich Protein und zu viel Protein kann dem Haar eher schaden, als dass es ihm hilft. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Proteinbedarf auf eine gesunde Weise decken und welche Faktoren Ihr Haar ausserdem gefährden können!
weiterlesenEine proteinreiche Ernährung erhöht das Risiko, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu entwickeln. Eine im American Journal of Gastroenterology veröffentlichte Studie des Hospitalier Universitaire de Bicetre in Paris ergab, dass von 67.000 Studienteilnehmerinnen diejenigen Frauen, deren Ernährung den höchsten Anteil tierischer Proteine enthielt, ein dreimal so hohes Risiko aufwiesen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu entwickeln als Frauen, die nur wenig tierisches Protein zu sich nahmen.
weiterlesenBei einer Eiweißspeicherkrankheit ist das Bindegewebe durch eingelagerte saure Stoffwechselschlacken - in Form von nicht verwerteten tierischen Eiweissen (hauptsächlich Milch- und Käse-Produkte) extrem belastet.
weiterlesenIn der Lupine steckt ein hochwertiges basisches Eiweiss. Das Lupineneiweiss enhält alle acht essentiellen Aminosäuren, die der Mensch benötigt. Das Lupineneiweiss ist ein basisches Eiweiss, da es nahezu frei von harnsäurebildenden Purinen ist. Lupinenmehl ist vielseitig einsetzbar. Es kann als Proteindrink getrunken oder aber auch ganz einfach in viele Back-Rezepte integriert werden. Auf diese Weise können Sie den Kohlenhydratgehalt dieser Rezepturen senken und deren Proteingehalt erhöhen.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) - In Sportlerkreisen ist es längst bekannt: Die Aminosäure L-Arginin bringt innerhalb kürzester Zeit eine deutliche Leistungssteigerung - nicht nur in der Sporthalle und im Fitnessstudio, sondern auch im Bett.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) - Viele Protein-Konzentrate sind mit Schwermetallen belastet. Wer eine höhere Eiweißversorgung anstrebt, sollte daher sorgfältig auf die Qualität des Protein-Präparates achten und möglichst ein Produkt pflanzlichen Ursprungs wählen.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) - Hanf gehört zu jenen Lebensmitteln, die sich durch ihre ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte auszeichnen und deren Nähr- und Vitalstoffe in so ausgewogener Form vorliegen, dass man sie auch Superfoods nennt. Superfoods sind also Lebensmittel, die uns bereits durch den Verzehr geringer Mengen eine große Bandbreite gesundheitlicher Vorteile bieten können. Hanf eignet sich jedoch nicht nur als Lebensmittel. Hanf ist ein nachwachsender Rohstoff für so vielfältige Einsatzgebiete, dass er zu Recht als Wunderpflanze bezeichnet wird.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) - Das Reiskorn steckt voller Überraschungen. Besonders seine Randschichten, die sog. Reiskleie enthält nicht nur ein besonders hochwertiges Eiweiß (das sich hervorragend für den Muskelaufbau eignet), sondern außerdem eine Fülle lebenswichtiger Vitalstoffe. Im Vergleich zu manch anderem Proteinprodukt ist Reiskleie als Proteinpulver zudem äußerst wohlschmeckend.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) - Ein muskulöser Body verlangt nach Eiweiß. Das natürliche Reisprotein von Sun Warrior besticht nicht nur durch seinen 85prozentigen Proteingehalt, sondern auch durch eine außergewöhnlich lebendige Qualität, die von keinem anderen Proteinpulver erreicht wird.
weiterlesenProteinpulver werden von Sportlern und Bodybuildern schon lange zur Optimierung der Eiweissversorgung genutzt. Proteinpulver maximieren Trainingseffekte, beschleunigen und intensivieren den Muskelaufbau und sorgen dafür, dass Sie in Form bleiben. Hochwertige Proteine können jedoch auch eiweissarme Ernährungsweisen ergänzen oder in Regenerationsphasen die Heil- und körpereigenen Reparaturprozesse beschleunigen. Allerdings sollte dazu nicht einfach irgendein Proteinpulver gewählt werden.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) - Die pflanzliche Proteinmischung Warrior Blend liefert das vollständige Aminosäurespektrum in einzigartiger Rohkostqualität. Frei von künstlichen Zusätzen versorgt es nicht nur mit hochwertigem und leicht verdaulichem Protein, sondern überzeugt ausserdem durch eine Fülle an Vitalstoffen und Antioxidantien. Warrior Blend ist ein Superfood der Spitzenklasse und eignet sich daher nicht nur für jene, die Muskeln aufbauen möchten, sondern für alle, die super gesund und super fit werden möchten.
weiterlesen(Zentrum der Gesundheit) - Woher bekommst du denn dein Eiweiss? Diese Frage wird Vegetariern sehr häufig gestellt. Die weitaus berechtigtere Gegenfrage könnten jedoch lauten: Wie kommst du eigentlich mit deinem gesundheitsbedenklichen Eiweissüberschuss klar? Vegetarier müssen sich bei der überaus vielfältigen Auswahl gesunder pflanzlicher Lebensmittel sicher nicht den Kopf über ihre Eiweissversorgung zerbrechen. Nicht-Vegetarier dagegen sollten sich sehr wohl den Kopf darüber zerbrechen, wie sie ihren Körper vor den Folgen ihres täglichen Eiweissüberschusses schützen können.
weiterlesenVeganer werden immer wieder gefragt: Wie decken Sie Ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen Sie Ihr Eisen, woher Ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach decken können.
weiterlesenSehr geehrtes ZDG-Team, ich wollte gerne mal Ihre Meinung zum Thema Seitan wissen. Ich verwende ihn recht gerne in meiner Ernährung. Ich halte ihn zwar für eine gute Eiweißquelle bei zugleich niedrigen Fett- und Kohlenhydratgehalt, da er jedoch aus ausgewaschenen Mehl hergestellt wird und meiner Ansicht arm an Nährstoffen ist und glaub ich auch Phytinsäure enthält und wohl andere Mineralstoffe blockt, bin ich recht unsicher und bauen Seitan deswegen nur 2-3 mal die Woche in meine Ernährung ein (immerhin ist der L-Glutamin gehalt recht hoch und glaube das er mir nach den Sport oft hilft zu regenerieren). Was können Sie mir nach Ihrem Wissen zum Thema Seitan sagen, der ja bei Mönchen recht beliebt ist. LG
Liebe Veggimaus,
vielen Dank für Ihre Mail.
Seitan hat einen wirklich unverhältnismässig hohen Glutamingehalt, also einen Glutamingehalt, wie er in einem natürlichen Lebensmittel nicht vorkommt. In der herkömmlichen Ernährung gilt Quark bereits als das glutaminreichste Nahrungsmittel - und dabei weisen 200 Gramm Magerquark nur gut zwei Drittel des Glutamingehalts von 100 Gramm Seitan auf. Seitan ist also alles andere als ein natürliches, sondern vielmehr ein konzentriertes und isoliertes Produkt aus einem gesundheitlich bedenklichen Stoff, nämlich Gluten. Wir raten daher, Seitan nur in kleinen Mengen zu verzehren. Gerne weisen wir Sie auf unsere Artikel zum Thema Gluten bzw. Weizen hin:
Gluten vernebelt die Sinne
Gluten fördert Übergewicht
Volksdrogen Milch und Weizen
Mehl
Da Glutamin aber zweifelsohne positive Auswirkungen auf die Regeneration und den Muskelaufbau haben kann, könnten Sie bei einer veganen Ernährung diese mit einem hochwertigen pflanzlichen und glutaminreichen Proteinpräparat ergänzen, wie z. B. dem Sunwarrior Blend oder dem Sunwarrior Reisprotein. Beide liefern etwa 3 Gramm Glutamin pro Dosis. Das Sunwarrior Blend etwas mehr als das Reisprotein.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo liebes ZDG-Team Danke für den aufschlussreichen Artikel zum Thema Eiweiss! Ich habe schon einmal gehört, dass eiweissreiche Kost am Abend zu einer Gewichtsabnahme führen soll. Letzteres wünsche ich mir nicht, da ich bereits Untergewicht habe. Lohnt es sich nun für mich, die Eiweisszufuhr beim Abendessen so weit wie möglich zu minimieren, also selbst auf ein eiweissarmes Stärkeprodukt (Reis, Mais, Kartoffeln oder Kastanien) zu achten? Oder habe Proteine erst ab einer bestimmten Menge einen diesbezüglichen Einfluss? Viele Leute schlafen zudem schlechter nach eiweissreichem Essen. Besten Dank für Ihre Rückmeldung! Grüsse gsund
Hallo Gsund,
eine Reduzierung des täglichen Eiweissverzehrs wird lediglich solchen Personen empfohlen, die erstens grosse Mengen tierischer Eiweisse verzehren (Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte) und die zweitens bereits eindeutige chronische Gesundheitsbeschwerden zeigen. Pflanzliches Eiweiss ist darüber hinaus nicht problematisch. Bei aller Eiweisskritik ist zudem darauf zu achten, dass womöglich nicht zu wenig Eiweiss aufgenommen wird. Überschlagen Sie Ihre tägliche Eiweisszufuhr. Sie sollten auf etwa 0,8 bis 1 g Protein pro kg Körpergewicht kommen. Gleichzeitig ist auf eine ausgewogene Aminosäurenverteilung zu achten, da es ja nicht einfach nur um "Eiweiss" geht, sondern um die optimale Versorgung mit allen essentiellen Aminosäuren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo liebes ZDG-Team Ich habe eine spezielle Frage zum Eiweiß weil ich keine klaren Antworten auf meine Frage finden kann. Eiweiiß besteht aus Proteinen Diese wiederum aus Peptid-Bindungen und diese wiederrum aus Aminosäuren. Wo liegt den jetzt bitte der genaue Unterschied zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweiß. Ich meine jetzt speziell die Struktur und die Funktionen für unseren Organismus. Ich würde mich freuen wenn Sie mir weiterhelfen können ! Mit freundlichen grüßen MagerquarkFan
Hallo MagerquarkFan,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zunächst eine kleine Berichtigung:
Eiweiss IST Protein. Es handelt sich hier also um zwei Bezeichnungen für ein und diesselbe Sache.
Eiweisse/Proteine bestehen aus Aminosäuren. Diese Aminosäuren sind über Peptidbindungen miteinander verbunden, so dass sich mehr oder weniger lange Aminosäureketten bilden.
Sowohl tierische als auch pflanzliche Proteine bestehen aus unterschiedlichen Kombinationen von 21 Aminosäuren. In tierischen Proteinen sind mehr schwefelhaltige Aminosäuren enthalten. Gerade ein Überschuss dieser schwefelhaltigen Aminosäuren kann den pH-Wert des Urins senken und u. a. zu einer verstärkten Mineralstoffausscheidung (insbesondere Calcium) führen.
Tierische Proteine bestehen ferner aus längeren und damit schwerer verdaulichen Aminosäurenketten, während pflanzliche Proteine aus kürzeren und leichter verdaulichen Aminosäurenketten bestehen. Je schwerer verdaulich das Protein, umso grösser das Risiko, dass das Protein nicht vollständlich verdaut wird. Unvollständig verdaute Proteinpartikel jedoch können durch die Darmschleimhaut in die Blutbahn gelangen (je nach Zustand der Darmschleimhaut), was als Auslöser von Autoimmunerkrankungen und Nahrungsmittelallergien diskutiert wird.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich neige sehr zu Zerrungen, obwohl ich mit 24 noch recht jung bin. Kann es sein dass ich nicht genug eiweiß zu mir nehme, ich ernähre mich recht basisch, fast vegan, d.h. es gibt vegane tage die zufällig entstehen, aber ab und zu esse ich auch mal nicht-vegan. Mein Heilpraktiker sagte ich solle mal über Eier nachdenken, wegen der B-Vitamine, die seien gut für den Muskelstoffwechsel. Haben Sie noch eine Idee wie ich Zerrungen vorbeugen kann, und welche Ernährungsrichtung (neben der basischen) den Heilungsprozess unterstütz. Was hilft meinem Körper beim "Flicken"?
Hallo Herr Mustermann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die üblichen Massnahmen, um Zerrungen vorzubeugen, berücksichtigen Sie sicher bereits schon (richtiges Schuhwerk, ausgiebiges Aufwärmen). Darüber hinaus - falls noch nicht geschehen - könnten Sie an eine Optimierung Ihrer Magnesiumversorgung denken, da Magnesium die Elastizität und auch die Entspannungsfähigkeit der Muskulatur fördert (z. B. mit Hilfe von transdermalem Magnesiumchlorid, dass zur schnelleren Verwertung auf die Haut aufgetragen wird).
Möglicherweise liegt bei Ihnen auch eine anlagebedingte Bindegewebsschwäche vor. In ähnlichen Fällen bewährte sich hier die Einnahme von Siliciumgel (2 EL über mind. 3 Monate). Silicium findet sich darüber hinaus auch reichlich in Hirse, Braunhirse und Hafer.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie bieten umfangreiche Info. Meine Fragen zu pflanzlichen Proteinquellen: Hanfproteinpulver ist gemahlener Ölkuchen? Enthält das Hanfproteinpulver Purine? Welche Menge? Kann man Lupinenmehl roh verzehren? Leiden die Eiweiße im Mehl durch Erhitzen? Verdaulichkeit im Fall von roh / gekocht? Vielen Dank
Gerne beantworten wir Ihre Fragen:
Zur Herstellung des Hanfproteinpulvers wird zunächst das Öl aus der Hanfsaat gepresst und anschliessend der verbliebene Rest (man könnte ihn auch - wie Sie schreiben - Ölkuchen nennen) zu einem feinen Pulver vermahlen.
Der Puringehalt der Hanfsaat wurde offenbar noch nicht analysiert. Doch würden wir davon ausgehen, dass sich der Puringehalt der Hanfsaat nicht wesentlich von jenem anderer Ölsaaten unterscheidet und daher im Bereich von etwa 80 mg gebildete Harnsäure pro 100 Gramm Hanfsaat liegen wird. Da es sich beim Hanfprotein jedoch um ein Konzentrat handelt, steigt dieser Wert im Protein noch an. Proteinpulver werden jedoch nicht in grossen Mengen verspeist. Eine Tagesdosis beträgt etwa 20 Gramm. Wenn wir jetzt von einem willkürlich geschätzten Wert von 150 mg Harnsäure im Hanfprotein ausgehen, dann enthielte eine Tagesdosis 30 mg.
Das Lupinenprotein/-mehl kann roh verzehrt werden, liegt jedoch bereits nicht mehr in Rohkostqualität vor, da es während des Herstellungsprozesses erhitzt wurde.
Eiweisse "leiden" grundsätzlich beim Erhitzen, den wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge jedoch nicht die Aminosäuren. Einige hochwertige Proteinpulver jedoch liegen in Rohkostqualität vor und können dann auch zur Deckung des Vitalstoffbedarfes beitragen. Die Verdaulichkeit von Proteinpulvern hängt sehr vom Rohstoff und der Verarbeitung ab, so dass sich pauschal nicht sagen lässt, ob nun erhitzte oder rohe Proteine besser verdaulich sind. So ist z. B. das Lupinenprotein sehr gut verdaulich, doch haben auch Rohkost-Reisproteine aus gekeimtem und fermentiertem Reis eine enorm hohe Verdaulichkeit von bis zu 98 Prozent (siehe hier:
Reisprotein Sunwarrior
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag, ich möchte unbedingt noch wissen, womit und wie ich meinen täglichen Eiweissbedarf am Besten abdecke. Neben der CU besteht bei mir seit Jahren eine chronische Nierenentzündung. Die CU behandle ich mit magensaftresistenten Lecithin Kapseln und Lecithin-Zäpfchen. Das ist ca. 1800 mg Soja-Lecithin täglich. Reis, Dinkel, und Mandeldrinks habe ich jetzt gerade im Visier (meine erste Anfrage von vorhin bezüglich Calcium). Leckeres Kohlgemüse und Hülsenfrüchte bleiben leider wegen der CU aussen vor. Fleisch kommt garnicht in Frage, Fisch steht ab und an auf dem Speiseplan.
Vielen Dank für diese Frage.
Die Wahl eiweissreicher Lebensmittel hängt natürlich ganz besonders davon ab, was Sie in Ihrer persönlichen Situation vertragen und was nicht. Gerade bei CU können keine pauschalen Empfehlungen gemacht werden, da es Patienten gibt, die sehr gut tierische Produkte vertragen und eine (in Bezug auf die CU) sehr erfolgreiche konsequent kohlenhydratarme Ernährung praktizieren. Auf der anderen Seite gibt es CU-Patienten, die aus jeder Lebensmittelgruppe nur bestimmte Lebensmittel vertragen, also sehr gut mit einer ausgewählten Misch- oder Pflanzenkost leben.
Unsere Tipps sollen daher nur als Anregung dienen, müssen für Sie persönlich jedoch nicht in jedem Falle empfehlenswert sein.
Eine wunderbare rein pflanzliche Eiweissquelle ist beispielsweise Quinoa. Sein Aminosäureprofil ist vollständig und ausgewogen und kann in Bezug auf die biologische Wertigkeit mit jenem von Rindfleisch verglichen werden. Die üblicherweise im Getreide nur gering vorkommenden Aminosäuren Lysin und auch Tryptophan, sind in Quinoa verhältnismässig reichlich vertreten. Doch auch das Aminosäureprofil von Getreide kann verbessert werden, indem man das Getreide keimen lässt.
Ferner gilt zu berücksichtigen (auch im Hinblick auf Ihre Getreidedrinkauswahl), dass Hafer und Gerste ein sehr viel besseres Aminosäureprofil als etwa Weizen, Reis, Hirse und Mais aufweisen.
Auch Amaranth ist eine gute Proteinquelle.
Darüber hinaus können Sie Kürbiskerne, Hanfsaat oder andere Ölsaaten nutzen, die sehr gute Proteinquellen darstellen. Falls es hier Verträglichkeitsprobleme geben sollte, denken Sie auch daran, dass sich diese Saaten hervorragend ankeimen lassen, was die Verträglichkeit im Allgemeinen verbessert.
Wie sieht es mit hochwertigen Eiern aus? Falls diese vertragen werden, können sie natürlich ebenfalls die Eiweisszufuhr erhöhen helfen. Denken Sie hier daran, dass Eier oftmals roh besser vertragen als gekocht. Ein feines Rezept ist das folgende: zwei rohe Eier mit einem Löffelchen Honig, dem Saft von einer Zitrone und 2 bis 3 EL Bio-Kokosmus mixen und als Shake trinken.
Ferner könnten hochwertige Proteinpulver eine Alternative sein. Wobei wir nur zu möglichst naturbelassenen Proteinpulvern raten, die - im Hinblick auf Ihr Nierenproblem - wirklich nur dem tatsächlichen Bedarf entsprechend genommen werden sollten. Informationen zu hochwertigen Proteinpulvern finden Sie z. B. hier:
Lupinenmehl
SunWarrior Proteinpulver
Alles über Hanf
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Werden Aminosäuren durch Hitze zerstört? Also nicht Proteine.
Hallo Spirou,
vielen Dank für Ihre Mail.
Aminosäuren werden unter Hitzeeinwirkung zerstört, allerdings erst ab Temperaturen - abhängig von der einzelnen Aminosäure - von über 200 Grad Celsius.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Mich beschäftigt das Thema Eiweiss. \\\"Moderne\\\" Autoren betonen immer wieder die Wichtigkeit des Eiweisskonsums. Vor allem wird tierische Nahrung als unabdingbar empfohlen. Da das Fachleute sind (W.Dubbels in \\\"Die Anti-Aging Formel\\\" und Dr. Ulrich Strunz in \\\"forever young\\\") und auf ihrem Fachgebiet für mich als Laie überzeugend argumentieren, bin ich verunsichert, wenn ich anderseits Ihre Empfehlungen lese, die ebenso überzeugend einleuchten. Ich wäre froh um eine Klarstellung Ihrerseits. Mit bestem Dank und herzlichem Gruss
Lieber Henri,
vielen Dank für Ihre Mail.
Für die Eiweissversorgung sind tierische Produkte sicher nicht nötig, da alle essentiellen Aminosäuren auch in pflanzlicher Nahrung in ausreichender Menge vorhanden sind. Natürlich kann der menschliche Eiweissbedarf auch mit tierischen Produkten gedeckt oder ergänzt werden. Doch geht es bei einer gesunden Ernährung ja nicht nur um eine adäquate Eiweissversorgung. Eiweiss ist EIN Bestandteil der Ernährung, sollte aber nicht überbewertet werden, zumal der Eiweissbedarf bei einer gesunden Ernährung - wie wir sie empfehlen - automatisch gedeckt wird.
Was zählt, ist die Ganzheitlichkeit der Ernährung. Dazu gehört in erster Linie die Qualität der einzelnen Komponenten der täglichen Ernährung, ihre Herkunft, ihr Verarbeitungsgrad, ihre Zusätze aus der Lebensmittelindustrie, ihre Frische, ihr Antioxidantiengehalt, ihr Enzymreichtum, ihre "Lebendigkeit" etc. So spricht beispielsweise kaum etwas gegen einen Shake aus rohen Bio-Eiern, Bio-Kokosmus, einer Banane und ein wenig frisch gepresster Zitronensaft. Dagegen raten wir von einer herkömmlichen Mayonnaise oder einem Cremedessert aus dem Kühlregal ab, obwohl beide ja im Grunde ebenfalls - wie der genannte Shake - grösstenteils aus Eiern und einem Fett bestehen.
In zweiter Linie geht es darum, in welchen Mengen und Kombinationen die einzelnen Lebensmittel verzehrt werden. Basiert die Ernährung auf hochwertigen pflanzlichen Produkten, dann kann sie problemlos mit kleinen Mengen ebenso hochwertigen tierischen Produkten ergänzt werden. Wenn jedoch eine hohe Qualität der tierischen Produkte nicht verfügbar ist (Bio-Rohmilchbutter, Freilandeier, Fisch aus Bio-Aquakultur oder vertretbarem Fang, Fleisch aus extensiver Weidehaltung), empfehlen wir, besser darauf zu verzichten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich freue mich das ich so einen Beitrag lesen darf. Aus eigener Erfahrung weiß ich das tierisches Eiweiß den Körper zerstören kann. Seit fast 3 Jahrzehnten habe ich Rheuma und in meinem Körper bildeten sich sehr viele Zysten und auch eben verdickungen an den Knien, Händen und so weiter. Nach dem ich anfing grüne Smoothies zu trinken und mich von Rohkost ernährte bildeten sich diese Entzündungen zurück und ich konnte den Müll von Jahrzehnten ausscheiden. Heute ein unglaubliches halbes Jahr später kann ich wieder mit meinen Kindern auf dem Boden spielen und es wird bestimmt noch besser. LG an alle!!
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage,dessen Antwort mir nicht ganz beantwortet wurde. Hat das Hühnerei was Proteine enthält andre Aminosäuren als das Fleisch vom RInd oder vom Schwein? Ich stelle diese Frage noch enger zusammen. Wenn ich nur Eier essen würde, bekomme ich die selben Proteine, als wenn ich mich auf Fleisch vom Schwein, Rind, Lamm, Kaninchen oder Huhn fixieren würde? So, wie ich das verstanden habe, muss der Mensch, alle Fleischsorten ( Rind, Huhn, Schwein) zu sich nehmen, um alle Aminosäuren die nicht in allen tierischen Produkten vorkommen, einnehmen, um den Organismus was 20 Aminosäuren besitzt, vollständig mit den restlichen 8 Aminosäuren zu versorgen. Dann verstehe ich auch, warum der Markt an Tieren so groß ist. Ich bedanke mich für Ihre Mühe und Geduld
Hallo, vielen Dank für Ihre nochmalige Frage.
Jedes Wesen hat spezifische Proteine. Das Eiweiß im Ei ist ein anderes als jenes der Kuh. Das Eiweiß der Kuh ist anders als jenes des Schweines usw. Alle Proteine bestehen jedoch aus Aminosäuren.
Folglich unterscheiden sich die Proteine der einzelnen Lebewesen in der AminosäurenVERTEILUNG. Die Aminosäuren sind jedoch immer dieselben. Auch finden sich in allen Fleischsorten, in allen Pflanzen und im Ei alle essentiellen Aminosäuren. Der Knackpunkt ist - wie in unserer letzten Mail erklärt - die limitierende (begrenzende) Aminosäure.
Der Mensch muss - wie ebenfalls bereits erklärt - weder Fleisch zu sich nehmen, um sich mit allen Aminosäuren in ausreichender Menge zu versorgen noch muss er zu diesem Zweck ALLE Fleischsorten zu sich nehmen. Denn das wäre schlichtweg nicht machbar. Wo möchten Sie denn Elefantenfleisch herbekommen? Fledermausfleisch? Schlangenfleisch? Das sind alles unterschiedliche Proteine. Und denken Sie bitte auch rechtzeitig daran, Ihren Bedarf an Insektenproteinen zu decken.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich persönlich staune regelmäßig, wenn man von hochwertigem Eiweiß ( im Bezug auf das tierische) spricht. Gibt es beim tierischen Eiweiß ganz besonders zu den Aminosäuren unterschiede? Ist das Eiweiß vom Ei ein anderer als vom Schwein oder Rind? So wie ich es momentan sehe gibt es nur unterschiede zwischen pflanzlichen und tierischen. Ist klar. Aber ob die Eiweiße bei den tierischen auch unterschiedliche Aminosäuren haben, davon habe ich noch nicht gehört. Ein Beispiel was mich zum denken brachte. Ich hatte im Radio vom einem Ernährungswissenschaftler gehört, dass die Kinder in Maße Fleisch essen sollen, weil das Gehirn das Eiweß braucht. Mehr als Erwachsene. Für den Lernprozess und dessen Entwicklung. Wenn die Kinder wenig tierisches Eiweiß zu sich nehmen würden, gäbe es wahrscheinlich denkprobleme- im Bezug auf das Dopampin. Das ist es, warum ich mit diesem Thema ,,Proteine" angefangen habe. Ich bedanke mich wenn man mir die Lösung sagen würde.
Vielen Dank für Ihre Frage.
Proteine - pflanzliche und tierische - bestehen aus Aminosäuren. Tierische Proteine ähneln den menschlichen Proteinen, das heisst, ihr Anteil an für den Menschen essentiellen Aminosäuren ist höher als in pflanzlichen Proteinen (aber nur, wenn man von den üblichen pflanzlichen Grundnahrungsmitteln ausgeht - dazu weiter unten mehr). Aus diesem Grunde nennt man tierische Proteine "hochwertig" und pflanzliche "minderwertig".
Wenn der Organismus körpereigene Proteine herstellt, dann benötigt er dazu alle 20 Aminosäuren. Die 8 essentiellen sollten mit der Nahrung aufgenommen werden. Wenn nun von einer Aminosäure sehr wenig vorhanden ist, dann kann der Körper nur so viele Proteine herstellen, bis diese Aminosäure verbraucht ist. Auch wenn von den übrigen Aminosäuren sehr grosse Mengen vorhanden sind, kann der Körper sie nicht mehr nutzen. Es gibt also eine sog. begrenzende Aminosäure. Das ist immer diejenige Aminosäure, die augenblicklich in der geringsten Menge vorliegt.
Möglicherweise verglich man irgendwann einmal die üblichen Getreidearten oder Hülsenfrüchte mit Fleisch und stellte fest, dass Getreide zu wenig Lysin und Hülsenfrüchte zu wenig Methionin enthielten. Diese Tatsache jedoch ist völlig irrelevant, da sich kein Mensch - der sich gesund ernähren möchte - ausschliesslich von Weizen oder ausschliesslich von Bohnen ernährt. Ja, seltsamerweise soll man sich - trotz des "sagenhaften" Aminosäureprofils von Fleisch - auch nicht NUR von diesem ernähren. Eine Monoernährung ist folglich unbestritten niemals empfehlenswert.
Wenn man jetzt jedoch das Aminosäureprofil von grünem Blattgemüse mit jenem von Fleisch vergleicht, wird man feststellen, dass dieses alle essentiellen Aminosäuren in einem ganz ähnlichen Verhältnis und in einer ähnlichen Menge wie Fleisch enthält. Grünes Blattgemüse gehört - unserer Meinung nach - zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen.
Oder nehmen Sie Quinoa statt den üblichen überzüchteten Getreidesorten, die heute mit Hilfe von Back- und Teigwaren die Bäuche der Menschen füllen. Quinoa hat ein Aminosäureprofil, das in seiner biologischen Wertigkeit höher als Fleisch eingestuft wird.
Die Mär, dass eine gesunde Ernährung ohne Fleisch nicht möglich ist, stammt also von Leuten, die offenbar von einem recht eintönigen Speiseplan ausgehen (Brot, Fleisch, Bohnen und Kartoffeln... oder so ähnlich ;-)). Wenn Sie sich jedoch von reichlich Gemüse, Früchten, ursprünglichen Samen (Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen, etc.), Hülsenfrüchten und von Nüssen und Mandeln ernähren, dann erhalten Sie nicht nur ALLE nötigen Aminosäuren in einer überdurchschnittlich hohen Menge und Qualität, sondern ausserdem eine unermessliche Anzahl an antioxidativ wirksamen Substanzen (die in Fleisch recht kümmerlich vorkommen) und können frohen Mutes auf all die Nachteile verzichten, in deren "Genuss" Sie gerieten, wenn Sie sich für Fleisch entscheiden müssten.
Da Kinder im Wachstum inbegriffen sind, ist ihr Proteinbedarf natürlich höher als jener von Erwachsenen. Eine adäquate Eiweissversorgung hat - unseren Informationen zufolge - jedoch mit der Bildung von Dopamin nicht viel zu tun, weil dieser Botenstoff aus einer nichtessentiellen Aminosäure (Tyrosin) gebildet wird.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.