Eiweiss
Eiweiss gehört zu den Grundbaustein aller Zellen. Dabei ist zu beachten das pflanzliche Eiweisshaltige Nahrung weitaus leichter verstoffwechselt werden als tierische Produkte.
Bohnen, Erbsen und Linsen sind ideale EiweisslieferantenGutes Eiweiss ist in den meisten Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen, Erbsen, Soja usw.), Gemüse/-Getreidearten vorhanden. Hier ist auf biologischen Anbau zu achten.
Als besonders hochwertig und zudem basisches Eiweiss ist die Lupine zu nennen. Sie enthält alle 20 bekannten Aminosäuren - darunter auch die 8 essentiellen (lebensnowendigen). Nachstehend erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Lupine
Der Körper benötigt Eiweiss für
Für einen ordnungsgemäßen Proteinstoffwechsel ist es erforderlich, dass alle Aminosäuren im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind. Fehlt eine Aminosäure, so gerät der ganze Verwertungsprozess in Unordnung. Daher ist eine ausgewogene, hochwertige Eiweisszufuhr so wichtig.
Zuviel Eiweiss - egal ob pflanzlicher oder tierischer Herkunft - stellt eine große Belastung für den Körper dar, weil er das überflüssige Eiweiss unter hohem Energieaufwand über die Leber in Glukose umwandeln muss.
Proteindrinks, die als "hochwertiges Eiweiss bester Qualität" propagiert werden, sollten stets genau hinterfragt werden. Diese so genannten hochwertigen Eiweisse sind häufig stark denaturiert und beinhalten zudem chemische Substanzen wie Farbstoffe, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker etc. Je stärker ein Eiweiss denaturiert wurde, umso aufwändiger und komplizierter ist die anschließende Verstoffwechselung für den Körper. Diese Eiweisse müssen vom Körper mühsam in die einfachsten Bausteine - die Aminosäuren - zerlegt werden. Die chemischen und synthetischen Zusätze belasten den Organismus zusätzlich.
Auch Krabben, Miesmuscheln, Seefisch usw. gelten als "hochwertiges" Eiweiss und werden als solches angepriesen. Dieses Eiweiss ist jedoch häufig stark belastet und muss ebenfalls unter großem Energieaufwand durch die Leber und Galle zerlegt werden.
Wie wär's denn mal mit weniger "hochwertigen" Eiweissen - ganz normaler, pflanzlicher Herkunft- aus Bio-Anbaugebieten , die wirklich gesund sind und mit geringstem Energieaufwand vom Organismus verwertet werden -wie beispielsweise der Lupine?
Im Gegensatz zum Fleisch liefern pflanzliche Eiweisse bis zu 20 verschiedene Aminosäuren. Außerdem haben tierische Eiweisse einen sehr hohen Anteil an Purinsäure (Harnsäure), die maßgeblich an der Übersäuerung des Körpers beteiligt ist. Die Lupine ist im Vergleich dazu purinfrei und somit die einzige, uns bekannte, basische Eiweissquelle.
Im Fleisch sind nur rund 50% für den menschlichen Organismus verwertbare Substanzen vorhanden, während es in der pflanzlichen Nahrung über 90% sind. Auch wenn die moderne Ernährungswissenschaft das anders sieht, können im Großen und Ganzen im Fleischverzehr keine eindeutigen Vorteile für den menschlichen Organismus erkannt werden. In jenen Mengen, wie es heute von vielen Menschen verzehrt wird, Fleisch sogar definitiv schädlich. Ein zu hoher Fleischkonsum kann zu gefürchteten Krankheiten wie Krebs führen, wie hier nachzulesen ist.

Fischeiweiss ist grundsätzlich leichter verdaulich. Fische aus sauberen Berggewässern/Seen sind - im Gegensatz zu Fischen aus verschmutzten Meeren - durchaus empfehlenswert. Hochseefisch, der auf den Fischereiflotten schockgefroren wurde - ist gesund, da diese Fische, und somit auch deren Eiweisse, absolut frisch sind. Fische aus der Nord- und Ostsee hingegen leben in teilweise stark belasteten Gewässern und sind deshalb nicht empfehlenswert.
Es macht einen Unterschied, ob der Mensch so genanntes Industrie-Schweinefleisch konsumiert, also von Tieren, die in großen Zuchtställen auf kleinstem Raum eingepfercht, vielleicht sogar noch angebunden sind und dementsprechend erbärmlich ihr Leben fristen müssen, zusätzlich in unnatürlich kurzer Zeit mit verschiedensten fragwürdigen Zusätzen (Antibiotika, Wachstumshormone, Süßstoffe usw.) sowie "hoch frisiertem" Industriefutter schlachtreif gemästet wurden, oder ob es sich um Schweinefleisch handelt von Tieren aus artgerechter Haltung mit Auslauf in der freien Natur, die bei natürlicher Fütterung und unbeeinflusster Mastdauer herangewachsen sind. Der mäßige Verzehr dieses Schweinefleisches ist für den gesunden Menschen tolerierbar.
Die natürliche, artgerechte Fütterung sowie das Wohlgefühl der Tiere durch den Auslauf in freier Natur macht sich selbstverständlich nach deren Ableben vor allem in der Qualität des Fleisches bemerkbar. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist das Fleisch des "Vorarlberger Alpschweins", das den höchsten qualitativen Ansprüchen entspricht. Schweinefleisch dieser Art kann von gesunden Menschen in Maßen bedenkenlos verzehrt werden.
Auch in Niederösterreich z.B. wird die natürliche Schweineaufzucht praktiziert. Diese Schweine leben auf großen Flächen in der freien Natur, haben eine Schlafhütte, Schlammbecken und erfreuen sich natürlicher, artgerechter Nahrung. Aufgrund der natürlichen Lebens- und Fütterungsbedingungen sind die Tiere kerngesund, haben ein stabiles Immunsystem, benötigen keine Antibiotika, auch keine Impfungen, grundsätzlich keinen Tierarzt und liefern daher ein Fleisch erster Klasse.
Diese Art der Schweinezucht liefert untrüglich den Beweis, was Tier und Mensch für die Gesundheit benötigen: Natur pur, artgerechte Haltung, natürliche Fütterung, Vermeidung von Gift und Chemikalien. Die Politik und Fleischindustrie handeln jedoch genau gegenteilig: Sie " pumpen" die Tiere von Anfang an mit schädlichen Impfstoffen, Wachstumshormonen, Antibiotika und dergleichen voll. Mit den Menschen wird übrigens ähnlich verfahren...
Die meisten Schweine - aber auch Hühner oder Puten stammen aus "Tierfabriken", in denen sie auf kleinstem Raum - ohne Bewegungsfreiheit - eingepfercht sind. Die Schweinemutter wird in solchen Fabriken als reine "Gebärmaschine" behandelt. Sie wird zweimal im Jahr künstlich besamt und bekommt jeweils 10 bis 15 Junge. Nach fünf Würfen und 2 1/2 Jahren "Nutzungsdauer" ist sie derart ausgelaugt, dass sie geschlachtet werden muss. Bereits am ersten Tag nach der Geburt wird den Ferkeln der Schwanz abgeschnitten nach 3 Wochen geht es ab zur Mast. Wachstumshormone, Antibiotika und Impfungen werden in großen Mengen verabreicht. Die Tiere werden zumeist bei Dämmerlicht und auf engstem Raum auf Spaltenböden gehalten. Wen wundert es dann noch, dass dieser lebenslange Psychoterror zu Verhaltensstörungen der Tiere führt?
In ihrer Verzweiflung bedrängen sich die Tiere gegenseitig, beißen sich in die Ohren, Beine und Schwänze (sofern noch vorhanden). Beinverletzungen, Augenentzündungen, eitrige Wunden und Husten, diverse Erkrankungen sind an der Tagesordnung, aber kein "Problem" für den "klugen" Menschen! Dafür gibt's Antibiotika, das man vorsorglich ins Futter mischt. Die daraus erwachsende Problematik wird ebenfalls ignoriert! Menschen, die häufig derartiges (billiges) Fleisch essen, können eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln. Im Ernstfall ist dieses Medikament dann nicht mehr wirksam.
Für tausende von Tieren ist aufgrund dieser Haltungsart nur noch eine Arbeitskraft erforderlich. Das ist ein Grund dafür, dass Schweinefleisch aus der Massentierhaltung heutzutage billiger ist, als Hundefutter.
Den Puten, die in diesen "Tierfabriken" aufwachsen müssen, erleiden das selbe Schicksal. auch hier sind Antibiotikagaben und andere Medikamente zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten an der Tagesordnung.
Auch diese Tiere verhalten sich aufgrund der Haltungs- und Fütterungsbedingungen oft aggressiv gegeneinander, weshalb sie durch Oberschnabel-Kürzungen verstümmelt werden. Bereits nach 20 Wochen sind die Puten schlachtreif und wiegen rund 22 kg. Das wird als "Qualzucht" bezeichnet, denn die Knochen können zum Teil diese riesigen Fleischmassen nicht mehr tragen und das Skelett verkrümmt sich. Vom vielen Sitzen entstehen im Brunstmuskel schmerzhafte Entzündungen und die paar Schritte zum Futtertrog werden zur Qual. 10% der Tiere überleben diese Strapazen nicht und sterben an Erstickungsanfällen, Lungenerkrankungen und Aortenrissen.
Dafür werden für eine technisierte Anlage mit 22.000 Puten nur noch 2 Arbeiter benötigt. All diese hoch-technisierten "Fleischfabriken" sind somit auch noch potentielle "Arbeitsplatzkiller".
Was hat das alles noch mit Landwirtschaft und anständiger Tierzucht zu tun? Achten Sie daher bei Ihrem nächsten Fleischeinkauf unbedingt auf die Herkunft des Fleisches. Möchten Sie in Anbetracht dieser Umstände nicht wieder (wie früher) zum Sonntagsbraten von Tieren aus artgerechter Haltung/Fütterung zurückkehren? Sie könnten damit den schrecklich leidenden Tieren, indirekt auch der hungernden Bevölkerung in den Drittweltländern und letztlich Ihrer eigenen Gesundheit einen großen Dienst erweisen.
Rund 80 % des angebauten Getreides werden überflüssigerweise für die Tierzucht aufgewendet, und das nur, damit der Mensch in den Industrieländern täglich drei bis fünf Mahlzeiten Fleisch oder Fleischprodukte essen kann. Schinken und Fleischpasten zum Frühstück, Leberkäse zur Jause, mittags ein Schnitzel, abends Wurst, Fleischpasten, eine Curry-Wurst oder einen Big-Burger von McDonalds. Mit fatalen gesundheitlichen Folgen! Die Eiweissspeicherkrankheit lässt grüßen! Vor allem Krebskranke sollten kein Fleisch und keine stark säuernden Produkten essen. Lesen Sie dazu auch die Meldung der Ärztezeitung Krebs durch Fleischkonsum.

Diese "Ernährungskultur" ist auch ein Grund mit für die Hungersnot in vielen Ländern. Alle Menschen dieser Welt hätten bei vernünftigem Fleischkonsum in den Industrieländern (ein bis zwei Mal pro Woche) mehr als genug zu essen. Dadurch stünden den Menschen riesige Mengen Getreide als Nahrungsmittel zur Verfügung.
Der Welthunger - der durch die Agro-Gentechnik noch verschlimmert wird - ist kein Problem mangelnder Ressourcen, sondern des übermäßigen Fleischverzehrs, des rücksichtslosen Welthandels, der ungerechten Verteilung der Güter usw. Erschwerend kommt hinzu, dass heutzutage trotz der Hungersnot, in den Industrie Staaten vermehrt Getreide für die Erzeugung von Bio-Diesel verbraucht wird.
Das Lebenswerk des Frankfurter Mediziners Prof. Dr. med. Lothar Wendt (1907-1989) bestand in der Erforschung des Eiweissstoffwechsels im menschlichen Organismus und in der Erkenntnis, dass - entgegen herkömmlicher wissenschaftlicher Meinung - überschüssige Eiweissmengen im Körper gespeichert werden. Womit der Begriff "Eiweissmast" untermauert wird. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden können erheblich sein.
Unter Eiweissspeicherkrankheiten versteht man ernährungsabhängige Krankheitsbilder, die aufgrund von Eiweissablagerungen in Binde- und Stützgeweben, sowie an den Wänden der Blutgefäße entstehen.
Wer häufig tierische Eiweisse (Fleisch, Fleischpasten, Wurstwaren) verzehrt, führt seinem Körper nicht nur ständig ein Übermaß an Eiweissen, sondern auch reichlich Chemikalien und Purine zu. Überschüssiges tierisches Eiweiss wird im Körper gespeichert, in das Bindegewebe und die Blutgefäße eingelagert. Dies führt nach Meinung des Frankfurter Internisten Dr. Lothar Wendt auf Dauer zu diversen Krankheiten wie Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall, Bluthochdruck, Rheuma, Angina pectoris, Arthrose, Typ-2-Diabetes, Stoffwechselstörungen, Gicht, Nierenentzündung und Autoimmunkrankheiten.
Laut Dr. Wendt wird überschüssiges Eiweiss vor allem in der Basalmembran der feinen Blutgefäße (Kapillaren genannt) und im Bindegewebe gespeichert. Aufgrund andauernder Eiweissüberversorgung soll es infolge von Eiweissansammlungen zur Verdickung der Basalmembran kommen. Diese stellt als Bestandteil der Kapillarwand eine zentrale durchlässige Stelle zwischen Blutbahn und Geweberaum dar. Die Verdickung der Basalmembran vermindert laut Dr. Wendt die Durchlässigkeit der Kapillarwand. Aufgrund dessen wird der Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den Zellen, sowie der Abtransport der Schadstoffe aus den Zellen sehr eingeschränkt. Von dieser Situation ist der gesamte Körper betroffen, da die notwendige Versorgung der Organe nicht mehr gewährleistet ist. Eine Eiweissspeicherkrankheit legt laut Dr. Wendt den Grundstein für die Entwicklung von Krankheitsbildern jeder Art. Wenn dazu noch fleißig minderwertiges Industrieöl, Trans-Fettsäuren und dergleichen konsumiert werden, scheint der Zusammenbruch des Körpers endgültig vorprogrammiert zu sein.
Bei Diabetikern ist die Verdickung der Baslamembran eindeutig nachgewiesen, wobei die Ursache dafür laut der etablierten Medizin - die zu logischen und einfachen Erklärungen oft nur schwer Zugang findet - noch unbekannt ist. Die Schäden der Eiweissüberernährung können nach Ansicht von Dr. Wendt jedoch durch eine eiweissarme Diät wieder abgebaut gebaut werden.
Die problemlose Verwertung tierischer Eiweisse setzt einen vollkommen intakten Darm voraus. Diese Voraussetzung ist bei den meisten Menschen jedoch kaum noch gegeben. Wenn man nun noch bedenkt, dass selbst ein gesunder Darm nur eine geringe Menge tierischer Eiweisse problemlos verwerten kann, leuchtet es ein, dass die tägliche Eiweissmast in gesundheitlichen Problemen enden muss. Die Eiweissspeicherkrankheit mit all ihren Folgen ist damit vorprogrammiert.
Bei Vegetariern wurde noch nie eine Eiweissspeicherkrankheit festgestellt. Im Gegenteil! Wechselt man von herkömmlicher auf vegetarische Kost, können überfüllte Eiweissspeicher sogar wieder abgebaut werden. Einer Information im Journal der amerikanischen Medical Assoziation zufolge kann eine vegetarische Diät 97 Prozent aller Koronarverschlüsse verhindern. (Siehe Buch "Eiweissspeicherkrankheiten" von Prof. Dr. med. Lothar Wendt - Schnitzer Verlag. Diese kürzlich veröffentliche Meldung von Ernährunsgexperten bestätigte, dass vegetarische Kost zu einem gesünderen Leben führt.
(Quelle: Gesund und fit in jedem Lebensalter)
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Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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Mich beschäftigt das Thema Eiweiss. \\\"Moderne\\\" Autoren betonen immer wieder die Wichtigkeit des Eiweisskonsums. Vor allem wird tierische Nahrung als unabdingbar empfohlen. Da das Fachleute sind (W.Dubbels in \\\"Die Anti-Aging Formel\\\" und Dr. Ulrich Strunz in \\\"forever young\\\") und auf ihrem Fachgebiet für mich als Laie überzeugend argumentieren, bin ich verunsichert, wenn ich anderseits Ihre Empfehlungen lese, die ebenso überzeugend einleuchten. Ich wäre froh um eine Klarstellung Ihrerseits. Mit bestem Dank und herzlichem Gruss
Lieber Henri,
vielen Dank für Ihre Mail.
Für die Eiweissversorgung sind tierische Produkte sicher nicht nötig, da alle essentiellen Aminosäuren auch in pflanzlicher Nahrung in ausreichender Menge vorhanden sind. Natürlich kann der menschliche Eiweissbedarf auch mit tierischen Produkten gedeckt oder ergänzt werden. Doch geht es bei einer gesunden Ernährung ja nicht nur um eine adäquate Eiweissversorgung. Eiweiss ist EIN Bestandteil der Ernährung, sollte aber nicht überbewertet werden, zumal der Eiweissbedarf bei einer gesunden Ernährung - wie wir sie empfehlen - automatisch gedeckt wird.
Was zählt, ist die Ganzheitlichkeit der Ernährung. Dazu gehört in erster Linie die Qualität der einzelnen Komponenten der täglichen Ernährung, ihre Herkunft, ihr Verarbeitungsgrad, ihre Zusätze aus der Lebensmittelindustrie, ihre Frische, ihr Antioxidantiengehalt, ihr Enzymreichtum, ihre "Lebendigkeit" etc. So spricht beispielsweise kaum etwas gegen einen Shake aus rohen Bio-Eiern, Bio-Kokosmus, einer Banane und ein wenig frisch gepresster Zitronensaft. Dagegen raten wir von einer herkömmlichen Mayonnaise oder einem Cremedessert aus dem Kühlregal ab, obwohl beide ja im Grunde ebenfalls - wie der genannte Shake - grösstenteils aus Eiern und einem Fett bestehen.
In zweiter Linie geht es darum, in welchen Mengen und Kombinationen die einzelnen Lebensmittel verzehrt werden. Basiert die Ernährung auf hochwertigen pflanzlichen Produkten, dann kann sie problemlos mit kleinen Mengen ebenso hochwertigen tierischen Produkten ergänzt werden. Wenn jedoch eine hohe Qualität der tierischen Produkte nicht verfügbar ist (Bio-Rohmilchbutter, Freilandeier, Fisch aus Bio-Aquakultur oder vertretbarem Fang, Fleisch aus extensiver Weidehaltung), empfehlen wir, besser darauf zu verzichten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich freue mich das ich so einen Beitrag lesen darf. Aus eigener Erfahrung weiß ich das tierisches Eiweiß den Körper zerstören kann. Seit fast 3 Jahrzehnten habe ich Rheuma und in meinem Körper bildeten sich sehr viele Zysten und auch eben verdickungen an den Knien, Händen und so weiter. Nach dem ich anfing grüne Smoothies zu trinken und mich von Rohkost ernährte bildeten sich diese Entzündungen zurück und ich konnte den Müll von Jahrzehnten ausscheiden. Heute ein unglaubliches halbes Jahr später kann ich wieder mit meinen Kindern auf dem Boden spielen und es wird bestimmt noch besser. LG an alle!!
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage,dessen Antwort mir nicht ganz beantwortet wurde. Hat das Hühnerei was Proteine enthält andre Aminosäuren als das Fleisch vom RInd oder vom Schwein? Ich stelle diese Frage noch enger zusammen. Wenn ich nur Eier essen würde, bekomme ich die selben Proteine, als wenn ich mich auf Fleisch vom Schwein, Rind, Lamm, Kaninchen oder Huhn fixieren würde? So, wie ich das verstanden habe, muss der Mensch, alle Fleischsorten ( Rind, Huhn, Schwein) zu sich nehmen, um alle Aminosäuren die nicht in allen tierischen Produkten vorkommen, einnehmen, um den Organismus was 20 Aminosäuren besitzt, vollständig mit den restlichen 8 Aminosäuren zu versorgen. Dann verstehe ich auch, warum der Markt an Tieren so groß ist. Ich bedanke mich für Ihre Mühe und Geduld
Hallo, vielen Dank für Ihre nochmalige Frage.
Jedes Wesen hat spezifische Proteine. Das Eiweiß im Ei ist ein anderes als jenes der Kuh. Das Eiweiß der Kuh ist anders als jenes des Schweines usw. Alle Proteine bestehen jedoch aus Aminosäuren.
Folglich unterscheiden sich die Proteine der einzelnen Lebewesen in der AminosäurenVERTEILUNG. Die Aminosäuren sind jedoch immer dieselben. Auch finden sich in allen Fleischsorten, in allen Pflanzen und im Ei alle essentiellen Aminosäuren. Der Knackpunkt ist - wie in unserer letzten Mail erklärt - die limitierende (begrenzende) Aminosäure.
Der Mensch muss - wie ebenfalls bereits erklärt - weder Fleisch zu sich nehmen, um sich mit allen Aminosäuren in ausreichender Menge zu versorgen noch muss er zu diesem Zweck ALLE Fleischsorten zu sich nehmen. Denn das wäre schlichtweg nicht machbar. Wo möchten Sie denn Elefantenfleisch herbekommen? Fledermausfleisch? Schlangenfleisch? Das sind alles unterschiedliche Proteine. Und denken Sie bitte auch rechtzeitig daran, Ihren Bedarf an Insektenproteinen zu decken.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich persönlich staune regelmäßig, wenn man von hochwertigem Eiweiß ( im Bezug auf das tierische) spricht. Gibt es beim tierischen Eiweiß ganz besonders zu den Aminosäuren unterschiede? Ist das Eiweiß vom Ei ein anderer als vom Schwein oder Rind? So wie ich es momentan sehe gibt es nur unterschiede zwischen pflanzlichen und tierischen. Ist klar. Aber ob die Eiweiße bei den tierischen auch unterschiedliche Aminosäuren haben, davon habe ich noch nicht gehört. Ein Beispiel was mich zum denken brachte. Ich hatte im Radio vom einem Ernährungswissenschaftler gehört, dass die Kinder in Maße Fleisch essen sollen, weil das Gehirn das Eiweß braucht. Mehr als Erwachsene. Für den Lernprozess und dessen Entwicklung. Wenn die Kinder wenig tierisches Eiweiß zu sich nehmen würden, gäbe es wahrscheinlich denkprobleme- im Bezug auf das Dopampin. Das ist es, warum ich mit diesem Thema ,,Proteine" angefangen habe. Ich bedanke mich wenn man mir die Lösung sagen würde.
Vielen Dank für Ihre Frage.
Proteine - pflanzliche und tierische - bestehen aus Aminosäuren. Tierische Proteine ähneln den menschlichen Proteinen, das heisst, ihr Anteil an für den Menschen essentiellen Aminosäuren ist höher als in pflanzlichen Proteinen (aber nur, wenn man von den üblichen pflanzlichen Grundnahrungsmitteln ausgeht - dazu weiter unten mehr). Aus diesem Grunde nennt man tierische Proteine "hochwertig" und pflanzliche "minderwertig".
Wenn der Organismus körpereigene Proteine herstellt, dann benötigt er dazu alle 20 Aminosäuren. Die 8 essentiellen sollten mit der Nahrung aufgenommen werden. Wenn nun von einer Aminosäure sehr wenig vorhanden ist, dann kann der Körper nur so viele Proteine herstellen, bis diese Aminosäure verbraucht ist. Auch wenn von den übrigen Aminosäuren sehr grosse Mengen vorhanden sind, kann der Körper sie nicht mehr nutzen. Es gibt also eine sog. begrenzende Aminosäure. Das ist immer diejenige Aminosäure, die augenblicklich in der geringsten Menge vorliegt.
Möglicherweise verglich man irgendwann einmal die üblichen Getreidearten oder Hülsenfrüchte mit Fleisch und stellte fest, dass Getreide zu wenig Lysin und Hülsenfrüchte zu wenig Methionin enthielten. Diese Tatsache jedoch ist völlig irrelevant, da sich kein Mensch - der sich gesund ernähren möchte - ausschliesslich von Weizen oder ausschliesslich von Bohnen ernährt. Ja, seltsamerweise soll man sich - trotz des "sagenhaften" Aminosäureprofils von Fleisch - auch nicht NUR von diesem ernähren. Eine Monoernährung ist folglich unbestritten niemals empfehlenswert.
Wenn man jetzt jedoch das Aminosäureprofil von grünem Blattgemüse mit jenem von Fleisch vergleicht, wird man feststellen, dass dieses alle essentiellen Aminosäuren in einem ganz ähnlichen Verhältnis und in einer ähnlichen Menge wie Fleisch enthält. Grünes Blattgemüse gehört - unserer Meinung nach - zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen.
Oder nehmen Sie Quinoa statt den üblichen überzüchteten Getreidesorten, die heute mit Hilfe von Back- und Teigwaren die Bäuche der Menschen füllen. Quinoa hat ein Aminosäureprofil, das in seiner biologischen Wertigkeit höher als Fleisch eingestuft wird.
Die Mär, dass eine gesunde Ernährung ohne Fleisch nicht möglich ist, stammt also von Leuten, die offenbar von einem recht eintönigen Speiseplan ausgehen (Brot, Fleisch, Bohnen und Kartoffeln... oder so ähnlich ;-)). Wenn Sie sich jedoch von reichlich Gemüse, Früchten, ursprünglichen Samen (Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen, etc.), Hülsenfrüchten und von Nüssen und Mandeln ernähren, dann erhalten Sie nicht nur ALLE nötigen Aminosäuren in einer überdurchschnittlich hohen Menge und Qualität, sondern ausserdem eine unermessliche Anzahl an antioxidativ wirksamen Substanzen (die in Fleisch recht kümmerlich vorkommen) und können frohen Mutes auf all die Nachteile verzichten, in deren "Genuss" Sie gerieten, wenn Sie sich für Fleisch entscheiden müssten.
Da Kinder im Wachstum inbegriffen sind, ist ihr Proteinbedarf natürlich höher als jener von Erwachsenen. Eine adäquate Eiweissversorgung hat - unseren Informationen zufolge - jedoch mit der Bildung von Dopamin nicht viel zu tun, weil dieser Botenstoff aus einer nichtessentiellen Aminosäure (Tyrosin) gebildet wird.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit