Wildkräuter


Wildkräuter eignen sich nicht nur für die Hausapotheke, sondern bereichern ausserdem unseren Speisezettel mit jenen bioaktiven Pflanzenstoffen, die in der heute üblichen Ernährungsweise fehlen.



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Wildkräuter für Hausapotheke und Küche

letzte Aktualisierung am 27.11.2015  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Wildkräuter schenken uns seltene Vitalstoffe und wertvolle Heilsubstanzen. Wildkräuter wachsen kostenlos im Wald, in Parkanlagen, auf Wiesen, an Wegrändern, natürlich im eigenen Garten und sogar auf dem Friedhof. Viele Wildkräuter passen gut in Salate, Suppen, Pestos, Gewürzmischungen und Smoothies. Andere sind ideale Heilpflanzen, aus denen ohne grossen Aufwand heilkräftige Tees oder Tinkturen hergestellt werden können. Wann unternehmen SIE Ihre nächste Kräuterwanderung?

Wildkräuter © Heike Rau - Fotolia.com

Wildkräuter: Ursprünglich und kraftvoll

Der Begriff Wildkräuter bezeichnet Pflanzen, die nicht vom Menschen kultiviert werden, die nie im Mittelpunkt eines züchterischen Geschehens standen und daher noch das gesamte Spektrum an Vitalstoffen einer ursprünglichen und kraftvollen Wildpflanze enthalten.

Wildkräuter können einjährig sein, treiben aber grösstenteils nach einer winterlichen Ruhephase jedes Frühjahr erneut aus der Wurzel aus, blühen, entwickeln Samen und ziehen sich schliesslich wieder ins Erdreich zurück.

Manche Wildkräuter sind allerdings auch im Winter unter der Schneedecke noch da, halten sich dort tapfer oder wachsen in milden Regionen sogar in der kalten Jahreszeit noch weiter, z. B. die Vogelmiere, das Gänseblümchen und der Löwenzahn.

Wildkräuter brauchen den Menschen nicht

Wildkräuter zeichnen sich dadurch aus, dass sie hervorragend ohne die Pflege des Menschen gedeihen, was bei Kulturpflanzen eher selten der Fall ist. Wildkräuter sind extreme Überlebenskünstler. Oft trotzen sie langen Dürreperioden genauso wie schlechten Bodenverhältnissen.

Von Insekten oder Pilzen werden sie so gut wie nie befallen, weshalb Wildkräuter - sollten Sie sie in Ihrem Garten ansiedeln wollen - keine Abwehrmassnahmen in Form von chemischen Spritzmitteln erforderlich machen.

Nicht einmal Kunstdünger wissen die wilden Kräuter zu schätzen. Im Gegenteil: Synthetische Düngemittel fördern ein schnelles Wachstum und eine übermässige Wassereinlagerung, so dass damit automatisch die Nährstoffdichte der betreffenden Pflanze sinkt.

Wildkräuter sind also robust, widerstandsfähig, vor Gesundheit strotzend und äusserst lebensfroh. Alle diese beneidenswerten Eigenschaften übertragen sie jenem, der sie isst.

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Wildkräuter: Gesünder geht’s nicht

Wildkräuter erfreuen mit einem ungewöhnlich hohen Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt. Zwar wurden bisher erst von wenigen Wildkräutern die entsprechenden Werte bestimmt, doch die vorhandenen zeigen: Wildkräuter lassen das Kulturgemüse weit hinter sich.

Nehmen wir zum Beispiel den Kopfsalat. Sein Kaliumgehalt liegt bei 224 mg pro 100 Gramm Salat. Ferner enthält er 37 mg Calcium, 11 mg Magnesium und 1,1 mg Eisen (wobei diese Werte natürlich auch je nach Bodenart und Anbaumethode variieren können).

Schon allein das Gänseblümchen weist annähernd den dreifachen Kaliumgehalt auf. Ausserdem stecken in ihm fünfmal mehr Calcium, dreimal mehr Magnesium und etwa die zweieinhalbfache Eisenmenge im Vergleich zum Kopfsalat - und dabei liegt das Gänseblümchen in Bezug auf den Vitalstoffreichtum bei den Wildkräutern noch eher im breiten Mittelfeld.

Der weisse Gänsefuss, das Franzosenkraut und die Brennnessel hingegen zeigen (siehe Tabelle unten), was im Bereich der Mineralstoffe in der Welt der Wildkräuter möglich ist.

Jeweils in mg/100g Kalium Calcium Magnesium Eisen
Kopfsalat 224 37 11 1,1
Grünkohl 490 212 31 1,9
Gänseblümchen 600 190 33 2,7
Gänsefuß 920 310 93 3
Franzosenkraut 390 410 56 14
Brennnessel 410 630 71 7,8


Wildkräuter stecken voller Vitamin C

Der Kopfsalat ist natürlich ein extremes Beispiel und - wenn aus konventioneller Gewächshausaufzucht - besonders vitalstoffarm. Doch auch die vitalstoffreichsten Kulturgemüse wie z. B. Brokkoli, Rosenkohl oder Grünkohl können es mit den Wildkräutern nicht aufnehmen.

Deren Vitamin-C-Gehalt ist zwar unter den Kulturgemüsearten absoluter Spitzenreiter (105 mg Grünkohl und 114 mg Brokkoli und Rosenkohl), im Vergleich zu den Vitamin-C-Reichtümern der Wildkräuter jedoch sind diese Werte unterstes Niveau.

Die Brennnessel liefert 333 mg Vitamin C, der Wiesenknopf 360 mg und das Gänse-Fingerkraut 402 mg. Beim Vitamin A sieht es ähnlich aus und auch in Sachen Proteine sind die Wildkräuter dem Kulturgemüse weit überlegen.

  Vitamin C in mg/100g
Grünkohl 105
Broccoli und Rosenkohl 114
Brennnessel 333
Wiesenknopf 360
Gänse-Fingerkraut 402


Wildkräuter sind proteinreich

Während der durchschnittliche Reineiweissgehalt pro 100 Gramm Gemüse bei den Kulturgemüsen 1,3 Gramm beträgt, wobei Grünkohl mit 3 Gramm die Liste anführt, gefolgt von Feldsalat, Lauch und Salaten, enthalten Wildkräuter durchschnittlich die 3,5fache Proteinmenge.

Unter den Spitzenreitern ist hier die Malve, das besonders ungeliebte, aber äusserst wohlschmeckende Unkraut namens Giersch, der Gänsefuss und die Winterkresse (siehe Tabelle unten).

  Eiweiß in g/100g
Grünkohl 3
Feldsalat 1,8
Lauch 1
Salate 0,5 - 0,6
Malve 7,2
Giersch 6,7
Gänsefuß 4,3
Winterkresse 4


Wildkräuter sind voller bioaktiver Pflanzenstoffe

Wildkräuter schmecken ausserdem meist deutlich aromatischer und würziger als Kultursalate. Das liegt daran, dass sie neben einem sehr viel höheren Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt auch sehr viel mehr bioaktive Pflanzenstoffe enthalten.

Gerade diese bioaktiven Pflanzenstoffe sind es, denen sich in letzter Zeit immer häufiger die Wissenschaft widmet.

Oft stellt sich dann heraus, dass diese Pflanzensubstanzen viele Krankheiten heilen bzw. vorbeugen können.

Bitterstoffe in Wildkräutern

Bitterstoffe beispielsweise fördern die Magen- und Gallensaftsekretion, stoppen Fäulnis- und Gärprozesse im Verdauungssystem, pflegen daher die gesunde Darmflora und beugen Pilzinfektionen vor.

Sie helfen bei der Fettverdauung und unterstützen nicht zuletzt ganz besonders die Funktionen unseres grossartigen Entgiftungsorgans, der Leber. Bitterstoffe finden sich reichlich im Löwenzahn, in der Schafgarbe, im Gänseblümchen, in der Wegwarte und in vielen anderen Wildkräutern mehr.

Bitterstoffe gibt es auch als Fertigpräparate z. B. in Form vom sog. Kräuterbitter (z. B. Bitterstern®), Bitter-Basenpulver, Löwenzahnblattpulver oder einem hochwertigen Löwenzahnwurzelextrakt.

Flavonoide in Wildkräutern

Flavonoide sind eine weitere Gruppe höchst wirksamer Pflanzenstoffe. Flavonoide sind auch in manchem Kulturgemüse und Kulturobst enthalten.

Allerdings befinden sie sich meist in den äusseren Blättern der Kohlgemüse oder in den Schalen von Früchten.

Beides wird bei der herkömmlichen Zubereitung von Speisen gerne entfernt und weggeworfen, so dass der Durchschnittsmensch kaum in deren Genuss kommt. Enorm hohe Flavonoid-Konzentrationen sind dagegen in Wildkräutern enthalten.

Es gibt viele Tausende Flavonoidarten. Die meisten fungieren als äusserst leistungsfähige Antioxidantien, schützen unsere Zellen vor den Angriffen freier Radikale und beugen daher wirkungsvoll Krebserkrankungen vor.

Manche Flavonoide schützen gegen Grippeviren, andere wirken antibakteriell und verhindern oder heilen Infektionen (z. B. Procyanidine helfen bei Harnwegsinfekten) und wieder andere bewahren vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und harmonisieren den Blutcholesterinspiegel.

Flavonoide sind in wechselnden Mengen in nahezu allen Wildkräutern enthalten wie z. B. im wilden Stiefmütterchen, im Frauenmantel, in der wilden Malve, im Wegerich etc.

Gerbstoffe in Wildkräutern

Gerbstoffe sind ebenfalls in vielen Wildkräuterarten vorhanden. Sie hemmen Entzündungen, neutralisieren Gifte und vertreiben Bakterien und Viren. Da sie auch zusammenziehend wirken, werden sie in der Pflanzenheilkunde beispielsweise bei Durchfällen oder Hauterkrankungen eingesetzt.

In dauerhaft hohen Dosen sind Gerbstoffe weniger empfehlenswert, doch das macht nichts. Wildkräuter nämlich, die gesundheitsbedenkliche Mengen an Gerbstoffen enthalten, schmecken derart widerwärtig, dass kein Mensch sie freiwillig essen würde.

Gerbstoffe in gesundheitsförderlichen Dosen sind z. B. im Wiesen-Storchschnabel enthalten, im Gundermann, im Scharbockskraut, im Blutweiderich und in vielen weiteren Wildkräutern mehr.

Weitere heilkräftige und präventiv wirksame Pflanzenstoffe in Wildkräutern sind die folgenden:

  • Saponine: Saponine wirken schleimlösend, hormonstimulierend, entzündungshemmend und harntreibend. Auch wird eine vorbeugende Wirkung gegen Darmkrebs vermutet. Saponine finden sich z. B. im weissen Gänsefuss, in der Melde, in der Taubnessel, im Wiesenknopf und in vielen weiteren Wildkräutern mehr.
  • Schleimstoffe: Schleimstoffe regulieren die Verdauungstätigkeit, hemmen Entzündungen, senken Blutzucker und Cholesterin und absorbieren Giftstoffe. Sie werden gerne bei Atemwegserkrankungen (Husten, Halsentzündungen etc.) eingesetzt. Schleimstoffe sind z. B. im Spitzwegerich, im Eibisch, in den Blättern der grossen Klette, in der Königskerze, in Lindenblättern und in der Malve.
  • Senfölglykoside: Zu den Senfölglykosiden zählt beispielsweise der Pflanzenstoff Sulforaphan, der sich in wissenschaftlichen Studien als hilfreich im Kampf gegen Krebs (sogar bei therapieresistenten Arten, wie z. B. Bauchspeicheldrüsenkrebs) und Arthritis erwiesen hat. Senfölglykoside sind in der Brunnenkresse, dem Barbarakraut und im Wiesen-Schaumkraut, aber auch in Broccoli oder Broccoli-Sprossen enthalten (Broccoraphan).
  • Iridoide: Iridoide sind eine weitere hilfreiche Pflanzenstoffgruppe. Sie sind beispielsweise für die beruhigende Wirkung des Baldrians verantwortlich oder für die entzündungshemmende des Augentrosts. Andere Iridoide wirken antimikrobiell, antiviral und blutbildend. Sie kommen z. B. im Spitzwegerich und auch im Ehrenpreis vor.
  • Kieselsäure: Ein Pflanzenstängel ohne Kieselsäure könnte nicht aufrecht stehen und gleichzeitig sich im Winde biegen, ohne durchzubrechen. Kieselsäure ist die wasserhaltige Form des Siliziums. Silizium kommt in nahezu allen unseren Geweben und Organen vor. Nebenbei stärkt es das Immunsystem und macht Knochen stark. Silizium findet sich z. B. im Schachtelhalm und dem Lungenkraut.
  • Phytosterine: Phytosterine senken das schädliche LDL-Cholesterin und wirken ferner krebsvorbeugend. So vermindern sie das Risiko für Brust-, Darm-, Prostata- und Magenkrebs. Phytosterine sind im Frauenmantel, in der Nachtkerze, im kanadischen Berufskraut und in der Königskerze enthalten.
  • Ätherische Öle: Ätherische Öle gibt es in Wildkräutern in einer schier unübersichtlichen Vielfalt. Genauso variantenreich wie ihre Sortenvielfalt sind die unterschiedlichen Wirkungen. Im Allgemeinen wirken ätherische Öle heilsam auf das Verdauungssystem und die Atemwege, z. B. sämtliche Minze-Arten, der Feldthymian und die Knoblauchsrauke.

Sind Wildkräuter gefährlich?

Die genannten bioaktiven Pflanzenstoffe sind natürlich aus einem bestimmten Grund in den Pflanzen enthalten.

Viele - so glaubt man - dienen der Pflanze als "Frassschutz". Die Pflanze produziere also Bitter- oder Gerbstoffe, um Pflanzen fressende Tiere davon abzuhalten, sie zu fressen. Das trifft insbesondere auf Insekten und Pilze zu, eher weniger auf Säugetiere.

Manche Menschen - jene, die glauben, die Natur sei furchtbar böse und für die Menschheit ziemlich gefährlich - meinen jedoch, dass die bioaktiven Pflanzenstoffe genau wie für Krabbeltiere auch für die Krone der Schöpfung sehr ungesund, ja regelrecht gesundheitsschädlich seien.

Sie preisen die Verdienste der Pflanzenzucht, durch die unsere Kulturgemüse entstanden sind, denen ein Grossteil der "bösen" sekundären Pflanzenstoffe weg gezüchtet wurde.

Der Sinn der bioaktiven Pflanzenstoffe

Da sich Pflanzen fressende Tiere kein bisschen von dem angeblichen "Frassschutz" der Pflanzen beeindrucken lassen, munter die ihnen von der Natur zur Verfügung gestellte Nahrung vertilgen und Wildkräuter ausserdem über Jahrmillionen zur natürlichen Nahrung des Menschen gehörte, ist die These "sekundäre Pflanzenstoffe sind gefährlich" kaum ernst zu nehmen.

Viel eher liegt der Sinn der Pflanzenstoffe darin, dass die Tiere (und auch die Menschen) möglichst vielseitig speisen, also nicht zu viel von einer einzigen Pflanze, sondern viele verschiedene Pflanzen in einer Mahlzeit. Dabei kommen Mensch und Tier dann in den Genuss sehr vieler verschiedener Pflanzenstoffe, so dass ihre Gesundheit optimal von deren überragendem Wert profitieren kann.

Aus dem Tierreich weiss man ausserdem, dass Tiere bei Unwohlsein oder Wurmbefall auch sog. Gift- bzw. Heilpflanzen zu sich nehmen. Das bedeutet, dass uns die Natur für jede Situation einen reich gedeckten Tisch bereit hält und es weitaus gefährlicher ist, KEINE Wildkräuter in die tägliche Ernährung einzubauen.

Je mehr Menschen jedoch die Mär von den "gefährlichen Pflanzenstoffen" glauben, umso besser natürlich für jene, die gerne Wildkräuter sammeln, da sich der Ansturm in Wald und Flur somit in angenehmen Grenzen hält.

Wildkräuter am besten selber sammeln

Inzwischen kann man Wildkräuter auch bei Spezialversendern bestellen und sich per Post ins Haus liefern lassen. Doch lässt sich die Frische und damit die Wirksamkeit von selbst gesammelten oder womöglich selbst angebauten Wildkräutern natürlich nicht übertreffen.

Nur dann können Sie ausserdem sicher sein, dass es sich um Pflanzen handelt, die frei von Spritzmittelrückständen, von Tierkot und von Düngemitteln sind.

Ein weiterer Vorteil des "Wildcraftings" (wie sich die Begeisterung für das Wildkräutersammeln in den USA nennt) ist, dass Sie nur auf diese Weise lernen werden, essbare von ungeniessbaren Wildkräutern zu unterscheiden.

Wildkräuter-Wissen macht unabhängig

Diese Wildkräuter-Kenntnisse können Ihnen auch in echten Notzeiten äusserst nützlich sein. Dabei muss es noch lange nicht zu einer Hungersnot kommen, schon ein mehrtägiger Streik der LKW-Fahrer reicht vollkommen aus, um die Supermärkte im Nu leer zu fegen.

Während andere früher oder später in Panik ausbrechen und die letzten Reserven ihrer Nachbarn plündern, können Sie gemütlich im Park wandeln und sich dort nach Essbarem umsehen. Ähnlich unbezahlbar sind Kenntnisse im Bereich der Heilpflanzen.

Wer sich selbst wirksame Medizin aus der Natur besorgen und diese zubereiten kann, lebt deutlich unabhängiger als jener, der bei jedem Gesundheitsproblem - und wenn es noch so gering scheint - auf Arzt, Apotheker und die Pharmaindustrie angewiesen ist.

Statten Sie sich und Ihre Familie also mit Wildkräuterwissen und am besten auch mit Wildkräutervorräten aus.

Wildkräuter erkennen

Wildkräuter lernen Sie am besten auf Kräuterwanderungen kennen, die ein Kräuterkundiger oder eine Kräuterkundige anführt. Auch mit Hilfe von Bestimmungsbüchern kann man im Nu selbst zum Kräuterkundigen werden (z. B. "Essbare Wildpflanzen" von Fleischhauer, Guthmann und Spiegelberger).

Falls Sie mit der Identifikation mancher Pflanzen dennoch Probleme haben sollten, können Sie diese fotografieren und mit Hilfe der Fotos Experten in einschlägigen Internetforen um Rat bitten.

Wildkräuter sammeln

Die beste Zeit für das Sammeln von Wildkräutern ist der frühe Vormittag, nachdem der Tau getrocknet ist oder bei trockenem Wetter auch abends. Da Sie konventionell bewirtschaftete Ackerflächen, gedüngte Wiesen, Weideflächen mit Vieh, beliebte Hunde-Gassiwege, Parks, in denen Pestizide und/oder Herbizide gespritzt werden und verkehrreiche Gegenden meiden sollten, ist es in manchen Regionen nicht unbedingt leicht, optimale "Jagdgründe" zu finden.

Es lohnt sich also - wann immer möglich - abgelegenere Wald- und Wiesenlandschaften aufzusuchen oder tatsächlich an einen eigenen Garten zu denken.

Manch einer hat vielleicht einen Nachbar, der allwöchentlich wutentbrannt seinen Garten von "Unkraut" befreit. In den meisten Fällen handelt es sich bei Unkraut um wunderbare Wildkräuter, so dass der Akt des Jätens (mit nachfolgendem Vernichten der Wildkräuter) als höchst paradox gewertet werden kann, da vitalstoffarmen Kulturpflanzen zuliebe die hochkarätigen Wildkräuter eliminiert werden, während die Menschheit an Vitalstoffmangel darbt und zur Behebung desselben teure Vitaminpillen schlucken muss.

Warum also nicht wenigstens die gejäteten Wildkräuter nutzen und verspeisen? Bitten Sie also Ihren Nachbarn darum, Ihnen seine Ausbeute zu überlassen. Dann müssen Sie Ihre wertvollen Wildkräuter nicht einmal selbst ernten.

Viele Wildkräuter lassen sich überdies auch völlig unproblematisch in Töpfen auf der Fensterbank oder in Balkonkästen ziehen.

Wildkräuter lagern

Wenn Sie Ihr Sammelgut nicht sofort verarbeiten können, legen Sie die Pflanzen in verschlossenen Plastiktüten in den Kühlschrank. Für Pesto, Salate und andere Frischpflanzengerichte sollten die Wildkräuter jedoch möglichst unmittelbar nach dem Sammeln gegessen bzw. verarbeitet werden.

Wildkräuter trocknen

Wenn Sie Wildkräuter für Tee oder Gewürzmischungen trocknen möchten, dann tun Sie das am besten an einem luftigen, schattigen Ort. Die getrockneten Wildkräuter dürfen keinesfalls dunkel werden (was sie oft tun, wenn man sie in der Sonne trocknet), sondern sollten erkennbar grün bleiben.

Am besten lassen sich Wildkräuter in einem Dörrgerät (z. B. Sedona Dörrgerät) trocknen.

Sie können Ihre Wildkräuter auch – vor allem, wenn es sich um grössere Mengen handelt – zu mehreren Bündeln gebunden kopfüber an einem überdachten Fenstergitter, an einem Wäscheständer oder auf Ihrem Dachboden aufhängen. Sicherheitshalber versehen Sie die Wildkräuter mit kleinen Schildchen auf die Sie den Namen der Pflanze und den Sammeltag vermerken.

Trocknen Sie die Kräuter so lange, bis sie knistern und leicht zerfallen, wenn Sie sie berühren.

Wenn Sie Ihre Kräuter in Gefässe abfüllen, bevor sie ganz trocken sind, können sie schimmlig werden, was unbedingt vermieden werden muss. Wildkräuter mit Schimmelbefall - und wenn dieser auch nur gering ist - müssen unverzüglich vollständig entsorgt werden.

Sobald die Wildkräuter trocken sind, bewahren Sie sie in verschliessbaren beschrifteten Gläsern oder hängenden Stoffsäckchen an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf.

Wildkräuter-Verwendungsmöglichkeiten

Neben den erwähnten Verwendungsmöglichkeiten wie Salate, Suppen, Pesto, grünen Smoothies, Gewürzmischungen und Tee, können Wildkräuter auch zu spinatähnlichem Gemüse gedünstet oder für Füllungen, für Kräuterbutter, für Kräuterfrischkäse und zum Bereichern von Eierspeisen verwendet werden. Manche Blütenknospen (z. B. Löwenzahn) können ausserdem wie Kapern eingelegt werden.

Und wenn einmal die Zeit fürs Selberpflücken zu knapp ist, dann kann man manche Kräuter auch in pulverisierter Form im Fachhandel kaufen und zum Beispiel Brennnesselblattpulver oder Löwenzahnblattpulver in den Smoothie mixen.

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Wildkräuter-Hausapotheke

Pflanzenheilkundliche Bücher zeigen die unendlichen Möglichkeiten für den Einsatz von Wildkräutern als Medizin.

Wildkräuter können zu Pulver, Tees, Kaltwasserauszügen, Frischpflanzenpresssäften, Sirup, Salben, Kräuterwein, Kräuterölen und Tinkturen verarbeitet werden.

Tinkturen sind alkoholische Kräuterauszüge, die sehr leicht herzustellen sind und ausserdem oft jahrelang haltbar sind, sich also auch für die Vorratshaltung oder für einzigartige und nützliche Geschenke sehr gut eignen.

Tinkturen selbst gemacht

Wie Sie aus heilkräftigen Wildkräutern wirkungsvolle Tinkturen wie z. B. Baldriantinktur, Ringelblumentinktur, Kamillentinktur, Johanniskrauttinktur oder spezielle Mischungen wie eine Herztinktur bereiten können, erfahren Sie im Text: Tinkturen selbst gemacht

Nun wünschen wir Ihnen viel Spass bei Ihren Kräuterwanderungen und guten Appetit in Ihrer Kräuterküche.

Ihre Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.

Quellen u.a.:

  • "Essbare Wildpflanzen" von G. Fleischhauer, J. Guthmann, R. Spiegelberger
  • Tabellen: AID Infodienst
  • Natural News

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(5)

Yanick
geschrieben am: samstag, 25. juli 2015, 15:41
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Hallo, Ist getrocknetes Grünzeug überhaupt noch gesund, im vergleich zu Frischem Grünzeug ? Könnte man Frische Wildkräuter auf Vorrat Vakuumieren ? Vielen Dank ! LG Yanick




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Yanick
Vitalstoffverluste können beim Trocknen auftreten - abhängig von der Art des Trocknungsprozesses, der Temperatur, der Dauer etc. Je schonender getrocknet wird (z. B. Gefriertrocknungsverfahren), umso besser. Es ist also absolut sinnvoll, Kräuter und Wildpflanzen für die kalte Jahreszeit auf Vorrat zu trocknen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Cerena
geschrieben am: montag, 10. juni 2013, 21:30
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Mir ist zwar schon länger vertraut, dass man viele Widlkräuter essen kann, jedoch habe ich mich bislang (u.a. aus Angst um "Verschmutzungen" durch Tiere) nicht überwinden können tatsächlich mal richtig zuzugreifen. Dabei kenne ich schon recht viele Wildkräuter und halte mich zudem für die Nahrungsbeschaffung meiner Kaninchen auch noch täglich auf Wiesen auf..... nach diesem Artikel werde ich bei den nächsten Gängen wohl auch mal an mich selbst denken und es wagen neue Salatvariationen auszuprobieren.

anonym
geschrieben am: sonntag, 22. april 2012, 11:51
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Sehr geehrte Damen und Herren, jetzt beginnt ja die Zeit zum Sammeln der Wildkräuter, Bärlauch etc. Nachdem ich die Wildkräuter in Smoothies frisch mixe und auch Bärlauch zu Pesto frisch verarbeite möchte ich anfragen, wie gefährlich der Fuchsbandwurm bzw. die Eier des Fuchsbandwurmes z.B. auf Bärlauch, bzw. das Infektionsrisiko aus Ihrer Sicht ist. Siehe nachstehendes aus dem Internet.

Infektionsrisiko Fuchsbandwurm
Als weiteres Risiko generell beim Sammeln im Wald gilt der Fuchsbandwurm, ein Parasit, dessen Eier über den Kot von Füchsen ausgeschieden werden. Gelangen sie durch den Mund in den menschlichen Darm, können sie sich dort zu Larven entwickeln. Diese wandern über die Blutbahn in die Leber oder in andere Organe und bleiben oft lange unerkannt, können aber später zum Tod führen. In Deutschland ist der Fuchsbandwurm vor allem im Süden verbreitet. So gefürchtet der Parasit ist, panische Angst im Wald ist fehl am Platz. Denn grundsätzlich könnte man sich auch an jeder Pflanze aus dem Garten infizieren, denn Mäuse, Hunde und Katzen sind ebenfalls Wirte des Parasiten
Bitte um kurze Antwort. Besten Dank !
Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Das Risiko einer manifesten Infektion mit Fuchsbandwurmeiern besteht natürlich, doch ist es sehr gering. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen aufgrund des Fuchsbandwurmes beträgt 13 bis 23 (lt. Robert-Koch-Institut). Im Fachblatt "Münchner Medizinische Wochenschrift" (2007, Nr. 29–30, S. 18) war zu lesen, dass es keinerlei Belege dafür gäbe, sich beim Verzehr von Wildpflanzen/-beeren mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren (lt. Infektionsmediziner Peter Kern vom Uniklinikum Ulm). Als Hauptinfektionsquelle der wenigen jährlichen Fälle gelten bislang enge Kontakte zu Haus - bzw. Nutztieren.
 
Bedenken Sie ausserdem, dass (im Sommer) auch Gemüse und Salate auf dem freien Feld wachsen und hier meist ebenfalls Füchse Zugang hätten. Bestünde hier wirklich eine Gefahr, befänden sich die Zahlen der Betroffenen bereits in schwindelerregenden Höhen. Um mögliche Kontaminationen zu vermeiden, ist das Pflücken von ausschliesslich optisch sauberen Kräutern ratsam. Füchse wählen zum Koten (im Urin befinden sich keine Wurmeier) gerne Plätze in exponierten Lagen, also eher Baumstümpfe oder Wegränder, aber weniger die freie Wiese. Die von uns vorgeschlagenen Gemüsereiniger können die ohnehin geringe Gefahr noch weiter reduzieren:

Pestitzide entfernen

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mari
geschrieben am: freitag, 07. oktober 2011, 06:15
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag allerseits, ich habe gerade entdeckt, dass hinter unserem Haus Kapuzinerkresse wächst. Schmeckt super im Salat. Gehören die auch zu Wildkräutern oder sind die im Nährgehalt nicht so überzeugend? Ich danke schon mal recht herzlich für eine Antwort. Alles Liebe, Maria




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Maria,

vielen Dank für Ihre Email. Sicherlich werden Sie Ihre Frage über eine Suche im Internet beantwortet bekommen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Friedrich A. Seim
geschrieben am: donnerstag, 11. august 2011, 13:12
eMail-Adresse hinterlegt
Bitte könnten Sie mir einen Tip geben, wo Kräuterwanderungen stattfinden. Ich wohne in Mödling (nahe Wien) Österreich.
Danke

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Seim,
vielen Dank für Ihre Mail.

Hier finden Sie ab S. 7 verschiedene Tabellen mit österreichischen Kräuterinitiativen, von denen Ihnen sicher die eine oder andere Adresse weiter helfen kann. Auch Volkshochschulen oder Nationalparks bieten oft Kräuterwanderungen an. Darüber hinaus könnten Sie sich in den einschlägigen Foren (z. B. Rohkostforen) informieren.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Wildkräutersuppe - basisch

(Zentrum der Gesundheit) - Wildkräuter erfreuen unseren Körper mit ihrem ungewöhnlich hohen Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt. Zwar wurden bisher erst von wenigen Wildkräutern die entsprechenden Werte bestimmt, doch die vorhandenen zeigen: Wildkräuter lassen das Kulturgemüse weit hinter sich. Geniessen Sie diese basische Wildkräutersuppe und fördern Sie damit Ihre Gesundheit.

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Heilpflanzen für starke Knochen und gesunde Zähne

(Zentrum der Gesundheit) - Heilpflanzen wirken sehr gut gegen Erkältungen oder bei Blasenproblemen. Auch gegen Rheuma und für das Herz sind Kräuter gewachsen. Aber für Knochen und Zähne? Wir stellen Ihnen Heilpflanzen vor, die Ihnen gemäss der traditionellen Volksheilkunde zu starken Knochen und gesunden Zähnen verhelfen können. Heilpflanzen, die Ihr ganzheitliches Programm zur Osteoporose-Prävention unterstützen, die eine rasche Regeneration nach Knochenbrüchen fördern und Ihre Zähne von innen heraus stärken.

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Indisches Basilikum – Das heilende Königskraut

(Zentrum der Gesundheit) - Basilikum galt einst als "Königskraut" und ist seit dem Altertum in Asien und Europa zu Recht als Heilmittel bekannt. Die heilenden Eigenschaften des Basilikums – besonders des Indischen Basilikums (Tulsi) – sind längst in Studien bestätigt worden. Sogar Brustkrebs soll diese Basilikumsorte bekämpfen helfen. Doch enthält das Basilikum auch einen Stoff, vor dem gewarnt wird. Ist Basilikum nun gesund oder gefährlich? Das erfahren Sie gleich – genauso wie alles Wissenswerte rund um Basilikum, seinen Einsatz in der Küche und seine Anwendungsmöglichkeiten als Heilkraut für Ihre Gesundheit.

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Fernausbildung Ernährungsberater/In

(Anzeige) Die Fernausbildung zum Ernährungsberater ist eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsausbildung für alle naturheilkundlich interessierten Menschen. Die Ernährungsberater-Ausbildung vermittelt Ihnen ein fundiertes und umfangreiches Wissen, so dass Sie anschliessend in der Lage sind, als ganzheitlich praktizierender Ernährungsberater und/oder Gesundheitsberater eine individuelle, ganzheitliche Beratung auf höchstem Niveau zu tätigen.

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Pfefferminze - Erfrischendes Heilmittel

(Zentrum der Gesundheit) - Die Pfefferminze ist ein bewährtes Heilmittel bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen. Ihre Anwendung ist denkbar einfach: Pfefferminz-Kapseln helfen gegen das Reizdarm-Syndrom, das ätherische Pfefferminzöl gegen Kopfschmerz und eine Pfefferminz-Inhalation bei verstopften Atemwegen. Ein Pfefferminztee wärmt im Winter und im Sommer erfrischt die aromatische Pflanze mit einem köstlichen Pfefferminz-Smoothie. Das passende Smoothie-Rezept folgt umgehend – genau wie zahlreiche weitere Tipps zum Einsatz der Pfefferminze.

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Stimmungsaufheller Muskatellersalbei

(Zentrum der Gesundheit) – Muskatellersalbei ist der Stimmungsmacher unter den ätherischen Ölen der Aromatherapie. Er vertreibt trübe Gedanken und weckt kreative Impulse. Als Verwandter des Gartensalbeis ist er auch in der Aromaküche ein willkommener Gast mit Gesundheitseffekt. Erfahren Sie, wie Sie mithilfe dieser blumigen Heilpflanze ihren Hormonhaushalt regulieren, Ihr Liebesleben aufpeppen sowie tiefenwirksame Schönheitspflege und Gesundheitsvorsorge betreiben können.

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Chlorophyll schützt, nährt, vitalisiert und heilt

(Zentrum der Gesundheit) - Go Green! Essen Sie grün, trinken Sie grün und leben Sie grün! Go Green! Das ist das Motto einer neuen Generation von Menschen, die mit der grünen Partei nicht unbedingt etwas zu tun hat, stattdessen aber voller Freude und Begeisterung im Einklang mit der Natur lebt. Wer grün lebt, hat erkannt, welche Power und Vitalität in grünen Lebensmitteln steckt. Grüne Lebensmittel sind jene sogennanten Superfoods, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann. Worauf warten Sie noch? Go Green!

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Brennnessel – ein köstliches Heilkraut

(Zentrum der Gesundheit) - Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen, und in Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich ausserdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.

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Kamille – für Entspannung und starke Nerven

(Zentrum der Gesundheit) - Kamillentee kennt jeder. Von einem Kamillen-Smoothie jedoch hat noch kaum jemand etwas gehört. Er ist ein wunderbarer Begleiter für stressige Zeiten, entspannt und beruhigt die Nerven.

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Kuzu

(Zentrum der Gesundheit) - Kuzu ist eine wilde Weinart aus dem asiatischen Raum. In der traditionellen japanischen Medizin wird Kuzu von je her als Heilpflanzen bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen eingesetzt.

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Phytotherapie - Die Pflanzenheilkunde

(Zentrum der Gesundheit) - Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen (Pulver, Tee, Extrakt, Tinktur).

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Krebs - und grüner Tee!

( Von Dr. med. Matthias Rath) - Offenbar bedurfte es des Selbstversuches eines Heidelberger Universitäts-Professors, der sich selbst mit grünem Tee heilte, um die Bedeutung der darin enthaltenen hochwirksamen Naturstoffe im Kampf gegen Krebs und anderen Krankheiten zum Durchbruch zu verhelfen.

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Grüner Tee gegen Arteriosklerose

(Zentrum der Gesundheit) - Eine neue Studie, die im European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation veröffentlicht wurde, hat weitere Beweise für die günstigen Auswirkungen von grünem Tee in Bezug auf die Risikofaktoren, die zu Herzinfarkt führen können, angeführt.

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Löwenzahn - Wunderkraut statt Unkraut

(Zentrum der Gesundheit) - Während die meisten Gärtner Löwenzahn als lästiges Unkraut betrachten, haben andere Menschen erkannt, was der Löwenzahn in Wirklichkeit ist: Ein Wunderkraut, das nicht nur bei Krankheit heilt, sondern als regelmässig verzehrtes Lebensmittel unsere Gesundheit bewahrt und schützt. Löwenzahn regelt die Verdauung, pflegt Leber und Galle, hilft bei Rheuma, löst Nierensteine auf, lässt Pickel und chronische Hautleiden verschwinden und kann als Allround-Stärkungsmittel bei jedweder Problematik eingesetzt werden.

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Löwenzahnwurzel gegen Krebs

(Nexus Magazin) - Rund 10.000 Menschen sterben pro Woche an Krebs. Nach Angaben der US-Regierung hat sich diese Todesrate in den letzten 10 Jahren nicht verändert. Chemo- und Strahlentherapie können nur ca. 10 Prozent der behandelten Patienten das Leben retten. Die Ärzte haben also nicht viel in der Hand. In diesem Beitrag werde ich erklären, wie Löwenzahnwurzel verarbeitet wird und wie viel man davon einnehmen muss.

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Die 10 mächtigsten Heilpflanzen

(Zentrum der Gesundheit) – Heilpflanzen werden oft unterschätzt. Manchmal nutzt man sie bei kleinen Wehwehchen. Aber wirkliches Vertrauen bringt man ihnen nicht gerade entgegen. Das ist schade, denn in Heilpflanzen steckt ein solch grosses Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten. Wir stellen Ihnen heute die Top Ten der Heilpflanzen vor. Wetten, dass auch Sie künftig – bei Beschwerden gleich welcher Art – verstärkt Heilpflanzen nutzen werden?

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Entgiften mit Kräutern

(Zentrum der Gesundheit) - Manche Kräuter und Wildpflanzen eignen sich wunderbar zur Bereicherung des täglichen Speiseplans. Wählt man bewusst solche aus, die einerseits gut schmecken, einfach zuzubereiten sind und darüber hinaus eine entgiftende und entschlackende Wirkung haben, dann profitiert man von ihrem regelmässigen Genuss weit mehr als von einer kurzfristig durchgeführten Entgiftungs- oder Fastenkur. Wir stellen Ihnen hervorragende Entgiftungskräuter vor und erklären, wie sie zuzubereiten sind.

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Entgiften mit Chlorophyll

(Zentrum der Gesundheit) – Entgiftung ist ein natürlicher Schutzmechanismus unseres Körpers, der tagtäglich zum Einsatz kommt. Schadstoffe werden über die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane Leber, Nieren, Haut und die Schleimhäute abtransportiert. Gezielte Entgiftungs- und Entschlackungskuren können auch bereits im Bindegewebe und in den Zellen eingelagerte Toxine lösen und ausleiten. Als natürliche Entgiftungsmotoren – die auch im Kampf gegen Krankheiten wichtige Therapiebestandteile darstellen – haben sich vor allem chlorophyllreiche Lebensmittel einen Namen gemacht, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

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Bittere Kräuter heilen

(Zentrum der Gesundheit) - Bittere Kräuter werden teilweise auch als Leberkräuter bezeichnet, da sie die Leber stimulieren und schützen. Damit aber nicht genug. Bittere Kräuter reinigen ausserdem die Gallenblase, verbessern die Verdauung, regen das zentrale Nervensystem an, erhöhen die Immunfunktion und können durch all diese hilfreichen Wirkungen vielfältige Gesundheitsbeschwerden des gesamten Organismus beheben. Wir stellen vier besonders wirksame Bitterkräuter vor.

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Hustenbonbons – selber machen

(Zentrum der Gesundheit) – Wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und der Kopf schmerzt, können Hustenbonbons eine Wohltat sein. Denn in guten Hustenbonbons stecken viele heilsame Zutaten: Kräuter, Zitrone, Ingwer, Honig und vieles mehr. In käuflichen Hustenbonbons aber stecken meist mehr Zucker oder Süssstoffe als wirklich sinnvolle Zutaten. Daher macht man seine Hustenbonbons am besten selbst – und zwar nicht nur aus den besten Zutaten, sondern auch in Rekordzeit.

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Kräuterdressing mit Tofu

(Zentrum der Gesundheit) - Wählt man bewusst Kräuter aus, die einerseits gut schmecken, einfach zuzubereiten sind und darüber hinaus eine entgiftende und entschlackende Wirkung haben, dann profitiert man im besonderen Masse von ihrem regelmässigen Genuss.

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Kräuterdressing

(Zentrum der Gesundheit) - Manche Kräuter und Wildpflanzen eignen sich wunderbar zur Bereicherung des täglichen Speiseplans.

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Gemüsebrühe selbst gemacht

(Zentrum der Gesundheit) - Diese hefefreie Gemüsebrühe hat einen feinen Geschmack, der ausschliesslich aus Gemüse und Kräutern gewonnen wird.

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Zehn Heilpflanzen für Lungen und Atemwege

(Zentrum der Gesundheit) – Heilpflanzen für die Lungen und Bronchien sind wichtiger denn je. Denn Infektionen der Atemwege scheinen immer hartnäckiger zu werden, und es dauert immer länger, bis Betroffene von ihren zahlreichen Symptomen vollständig geheilt sind – auch dann, wenn Medikamente eingenommen werden. Heilkräuter lindern nicht nur die Symptome, sondern stärken die Atemwege und können sogar bestehende Schäden an der Lunge wieder reparieren. Nachfolgend stellen wir Ihnen 10 der besten Heilpflanzen vor, die Ihre Lungengesundheit deutlich verbessern können.

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