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Bauchspeicheldrüsenkrebs – Ursachen und Prävention

Bauchspeicheldrüsenkrebs (oder Pankreaskrebs) gehört zu den Krebsarten, die schwer therapiebar sind. Vorbeugung ist daher sehr wichtig – besonders wenn man zur Risikogruppe gehört. Das ist bei Übergewichtigen der Fall, bei Rauchern, Menschen, die gerne Alkohol trinken oder wenn Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits in der Familie vorkam. Wir stellen Massnahmen zur Prävention von Bauchspeicheldrüsenkrebs vor, die natürlich auch bei bestehendem Krebs unterstützend eingesetzt werden können.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
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20 September 2021

Bauchspeicheldrüsenkrebs vorbeugen

Allein in Deutschland sind im Jahr 2017 etwa 18.700 Menschen neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt (2). In der Schweiz sind es mehr als 1.200 (3). Besonders häufig erhalten Menschen ab 65 Jahren eine entsprechende Diagnose (2). Die Zahl der jährlich neu Erkrankten steigt seit Jahren kontinuierlich, so dass man in den USA sogar davon ausgeht, dass diese Krebsform bis zum Jahr 2030 dort die zweithäufigste Todesursache sein wird (41).

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist nicht gut therapierbar, weil er meist erst spät entdeckt wird und schnell - meist in der Leber - Metastasen bildet. Es ist daher besonders wichtig, dieser Krebsart rechtzeitig vorzubeugen. Doch auch wenn der Krebs bereits da ist, gibt es (neben den üblichen Therapien, die Ihnen Ihr Arzt vorschlagen wird) viele naturheilkundliche Massnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihre Lebenszeit deutlich zu verlängern und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Lassen Sie sich keinesfalls entmutigen. Sie finden hier den Heilbericht einer Betroffenen.

Viele der nachfolgend vorgestellten Studien sind Labor-/Zellstudien. Dennoch geben sie Hinweise darauf, welche Mittel/Lebensmittel/Massnahmen Ihren Körper bei Bauchspeicheldrüsenkrebs unterstützen und stärken können - besonders dann, wenn Sie möglichst viele davon miteinander kombinieren.

Exokriner und endokriner Pankreaskrebs

Die Bauchspeicheldrüse (= Pankreas) hat zwei ganz unterschiedliche Aufgaben. Sie produziert einerseits in den exokrinen Zellen Verdauungsenzyme für den Darm, andererseits produziert sie in den endokrinen Zellen Hormone zur Regulierung des Blutzuckerspiegels (Insulin, Glukagon). Die endokrinen Zellen des Pankreas heissen auch Inselzellen. Denn sie liegen grüppchenweise (wie kleine Inseln) inmitten der exokrinen Zellen verstreut.

(Endokrin bedeutet, dass die jeweiligen Stoffe direkt ins Blut gegeben werden, exokrin bedeutet, dass die gebildeten Stoffe über spezielle Gänge an ihren Wirkort wandern - im Falle der Bauchspeicheldrüse ist es der Pankreasgang, durch den die Verdauungsenzyme in den Zwölffingerdarm gelangen).

Je nachdem, wo der Tumor nun lokalisiert ist, spricht man vom exokrinen Pankreaskrebs (95 Prozent aller Fälle) oder vom endokrinen Pankreaskrebs. Letzterer kommt selten vor, hat aber die besseren Heilchancen.

Die Symptome von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Pankreaskrebs (auch Pankreaskarzinom genannt) zeigt erst spät Symptome, also oft dann, wenn er schon recht weit fortgeschritten ist. Es handelt sich dann um die folgenden Symptome:

  1. Bauchschmerzen
  2. Übelkeit
  3. Appetitlosigkeit
  4. Gelbfärbung von Haut und Augen
  5. plötzliche starke Gewichtsabnahme

Ein frühes Anzeichen für Bauchspeicheldrüsenkrebs könnten Geschmacksveränderungen sein. Diese können bereits sehr früh auftreten, also auch viele Monate bis zu drei Jahre, bevor der Krebs entdeckt wird. Sollten Ihnen also plötzlich liebgewonnene Lebensmittel nicht mehr schmecken, lassen Sie sich gründlich – samt Bauchspeicheldrüse – durchchecken. Denn je früher der Krebs entdeckt wird, umso besser sind Ihre Heilchancen.

Pankreaskrebs: Ursachen und Risikofaktoren

Die Schulmedizin kennt die Ursachen für Pankreaskrebs nicht. Sie nennt lediglich Risikofaktoren. Dazu gehören Übergewicht, Rauchen, Alkohol (9), Diabetes und eine genetische Prädisposition. Die einzigen präventiven Massnahmen, um Pankreaskrebs vorzubeugen, bestünden demzufolge darin,

  1. das persönliche Normalgewicht zu erreichen,
  2. Alkohol und Nikotin zu meiden sowie
  3. auf den Blutzuckerspiegel zu achten.

Schon allein diese drei Punkte zeigen aber, dass eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise das Risiko für Pankreaskrebs deutlich verringern könnte. Denn dann entwickeln sich weder Übergewicht noch Blutzuckerprobleme.

Doch erkranken auch Menschen an Pankreaskrebs, die nicht übergewichtig sind, noch nie rauchten und nur wenig Alkohol trinken. Was also könnte man tun, um sich vor dem Krebs der Bauchspeicheldrüse zu schützen – insbesondere dann, wenn vielleicht in der Familie schon Fälle mit Pankreaskrebs auftraten und man von einer genetischen Veranlagung für diese Art von Krebs ausgehen kann?

Pestizide meiden

Die regelmässige Anwendung von Pestiziden kann das Risiko von Pankreaskrebs um das 3-Fache erhöhen - so eine Studie von 2009, die im International Journal of Cancer erschien (37). Es handelte sich in dieser Untersuchung um das Herbizid (Unkrautvernichtungsmittel) Pendimethalin, das in vielen Ländern (inkl. Deutschland, Österreich und der Schweiz) zugelassen ist, in zahlreichen Herbiziden enthalten ist (38) und entsprechend weiträumig verwendet und ausgebracht wird.

Rückstände des Mittels lassen sich noch viele Kilometer vom Ort des Ausbringens entfernt finden - wie eine deutsche Untersuchung der Pestizidbelastung von Baumrinden aus dem Jahr 2019 ergab (39). Auch war fast jeder untersuchte Standort in Deutschland betroffen.

Verwenden Sie bitte keine Giftstoffe in Ihrem Garten! Sie zerstören damit nicht nur die Bio-Diversität und nehmen vielen Insekten Nahrung und Lebensraum. Sie schaden auch Ihrer eigenen Gesundheit! Überdenken Sie daher Ihren Anspruch an einen Tip-Top-Garten und informieren Sie sich über Naturgärten (z. B. beim Naturgarten e. V.).

Magnesiummangel begünstigt Bauchspeicheldrüsenkrebs

In einer Studie der Indiana University (veröffentlicht im British Journal of Cancer) zeigte sich, dass auch eine gute Magnesiumversorgung zu jenen Massnahmen zählt, die das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs reduzieren können bzw. dass umgekehrt ein Magnesiummangel die Krebsentstehung begünstigen kann (1). Daniel Dibaba, Doktorand und Leiter der Studie sagte: 

Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass Magnesiummangel Diabetes begünstigt, und Diabetes wiederum zu den Risikofaktoren für Pankreaskrebs zählt. Doch gibt es genauso Studien, die einen direkten Zusammenhang zwischen einer guten Magnesiumversorgung und einem sinkenden Pankreaskrebsrisiko festgestellt haben. Nur waren die Ergebnisse nicht wirklich eindeutig. Unsere Studie sollte hier nun mehr Klarheit bringen.

Mehr Magnesium, weniger Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Forscher rund um Dibaba nutzten für ihre Untersuchung die Daten von mehr als 66.000 Frauen und Männern (zwischen 50 und 76 Jahren) aus der VITamins and Lifestyle Study. Sie überprüften den Zusammenhang zwischen der Magnesiumversorgung und dem Auftreten von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es zeigte sich, dass das Risiko, einen Bauchspeicheldrüsenkrebs zu entwickeln, pro 100 mg Magnesium, die man täglich weniger zu sich nimmt, um 24 Prozent steigt (4).

Wir hatten bereits von ähnlichen Studien berichtet, die für Magnesium nicht nur bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, sondern auch bei Darmkrebs eine schützende Wirkung festgestellt hatten. Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, finden Sie hier weitere Informationen: Magnesiummangel erhöht Krebsrisiko

Auch wenn es Studien gibt, die wiederum keinen Zusammenhang zwischen Magnesium und dem Pankreaskrebsrisiko gefunden haben (24, 25), ist ein Magnesiummangel natürlich nie sinnvoll, so dass vor allem jene, die ein erhöhtes Krebsrisiko oder speziell ein erhöhtes Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko befürchten – etwa weil ein Familienmitglied daran erkrankt ist oder war – ihre Magnesiumversorgung optimieren sollten, um ihr Erkrankungsrisiko zu reduzieren, sei es über die Ernährung oder über eine Nahrungsergänzung.

Magnesium als Nahrungsergänzung

Mit Magnesium gibt es ganz unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel. Wir stellen in unserem Artikel Die besten Magnesiumpräparate verschiedene Magnesiumverbindungen vor und erklären, wie Sie das für sich passende auswählen können.

Magnesiumreiche Ernährung

Natürlich sollte auch die Ernährung mineralstoffreich und insbesondere magnesiumreich gestaltet werden. Ideal eignen sich dazu grüne Blattgemüse, Nüsse, Saaten (insbesondere Kürbiskerne), Mandeln, Quinoa, Amaranth und viele mehr. Wie Sie mit einer gesunden Ernährung Ihren Magnesiumbedarf decken können, lesen Sie hier: Magnesiummangel mit der Ernährung beheben

Die im obigen Link beschriebene magnesiumreiche und gleichzeitig basenüberschüssige Ernährungsweise hat aber noch aus einem anderen Grund eine abschreckende Wirkung auf den Pankreaskrebs: Sie ist arm an den üblicherweise belastenden Stoffen/Nahrungsmitteln der typisch westlichen Ernährung (viel Wurst, Käse, Salz, Zucker, Weissmehlprodukte, Zusatzstoffe in Fertiglebensmitteln etc.) und gleichzeitig reich an antioxidativ wirksamen Vitalstoffen.

Antioxidantien schützen vor Pankreaskrebs

Forscher der University of East Anglia im britischen Norwich untersuchten im Juli 2012, inwiefern sich eine antioxidantienreiche Ernährung zur Krebsprävention eignen könnte. Sie schrieben im Fachjournal Gut:

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Antioxidantien neutralisieren freie Radikale, die auch beim ganz normalen Zellstoffwechsel anfallen. Sie stimulieren ausserdem das Immunsystem und können sogar genetische Programme, die zur Krebsentstehung führen würden, wieder ausbremsen.

Wer über Lebensmittel viel antioxidatives Vitamin C, Vitamin E und Selen zu sich nimmt – so das Ergebnis der Studie – kann sein Pankreaskrebsrisiko um zwei Drittel senken. Allein eine gute Selenversorgung (ebenfalls über die Ernährung) kann das Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, bereits halbieren. Selen ist in hohen Mengen in Paranüssen enthalten.

Auch liegen Studien vor, die Früchten aufgrund ihres Antioxidantiengehalts (Polyphenole) eine eindeutige präventive Wirkung und auch bei bestehendem Pankreaskrebs eine verlangsamende Wirkung auf das Tumorwachstum bescheinigen. Bei der Aroniabeere stellte man gar fest, dass sie die Wirkung einer Chemotherapie bei Pankreaskrebs verbessern kann (21).

Flavonoide gegen Pankreaskrebs

Zu den Antioxidantien zählen auch die Flavonoide. In Bezug auf Pankreaskrebs ist besonders das Flavonoid Apigenin von Bedeutung. Es findet sich in Sellerie, Petersilie, Artischocken und etlichen Kräutern, wie etwa dem Oregano. In zwei Studien aus dem Jahr 2013 konnten Forscher der University of Illinois zeigen – allerdings nur im Labor anhand von Pankreaskrebszellkulturen – dass die Flavonoide ein bestimmtes Enzym hemmen können, so dass das Selbstmordprogramm in der Krebszelle wieder aktiviert wird (10, 11).

Nun heisst es aber oft, Antioxidantien könnten Krebszellen so stärken, dass die Chemotherapie nicht mehr wirke. Das kann durchaus sein – vor allem dann, wenn die Antioxidantien nicht in Form von Lebensmitteln verzehrt, sondern hochdosiert in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verordnet werden. Chemotherapien arbeiten mit oxidativen Prozessen. Verständlich, wenn hier Antioxidantien dazwischen funken können, denn ihre Aufgabe ist es ja, anti-oxidativ zu wirken und somit oxidative Prozesse zu stoppen.

Antioxidantien und Chemotherapie kombinieren?

Dr. Elvira de Mejia, Professor für Lebensmittelchemie und Lebensmitteltoxikologie, erklärt, wie man dem Dilemma entgehen kann und wie man – wenn man das möchte – beide Wege gleichzeitig beschreiten kann (Naturheilkunde und Chemotherapie):

"Apigenin allein führte in unseren Studien bereits zum Zelltod von zwei aggressiven menschlichen Pankreaskrebszelllinien. Die besten Resultate erzielten wir jedoch, als wir die Krebszellen mit Apigenin vorbehandelten und erst 24 Stunden später das Chemotherapeutikum Gemcitabin anwandten."

Der Trick ist also offenbar der, nicht beides zeitgleich zu nehmen, sondern die Flavonoide zur Vorbehandlung zu nutzen – und erst am nächsten Tag die Chemomedikamente einzusetzen.

(Allerdings gibt es auch antioxidativ wirksame Stoffe, die manche Chemotherapeutika in ihrer Wirkung unterstützen können, z. B. Curcumin oder auch Resveratrol (siehe weiter unten)).

Nun kommen in Versuchen ja stets sehr hohe Konzentrationen der entsprechenden Stoffe – hier der Flavonoide – zum Einsatz, die man allein mit der Ernährung kaum erreichen wird. Wer jedoch seine Ernährung insgesamt so gestaltet, dass dort häufig apigeninreiche Lebensmittel Platz finden, "kann für einen dauerhaft erhöhten Flavonoidspiegel sorgen, was mit Sicherheit dazu beitragen wird, das Krebsrisiko zu reduzieren", so Professor Mejia.

Besonders grüne Smoothies sind hier eine sehr gute Möglichkeit, da man mit ihnen sehr leicht und auch wohlschmeckend apigeninreiche Lebensmittel in grösseren Mengen zu sich nehmen kann, etwa mit einem Petersilien- oder Oreganosmoothie. Die Rezeptur umfasst hier nicht das übliche Zweiglein Petersilie oder Oregano, sondern am besten gleich einen ganzen oder wenigstens einen halben Bund. Und da im Smoothie auch frisch gepresster Orangensaft, eine Banane oder Äpfel oder eine Mango enthalten sind, wird der starke Kräutergeschmack ausreichend gepuffert, wie z. B. bei diesem Kräuter-Apfel-Smoothie.

Weitere Studien (2015) empfehlen Apigenin zur Behandlung von Depressionen, Alzheimer und Parkinson, da Apigenin die Bildung neuer Nervenzellen fördert und die Verbindungen zwischen den Gehirnzellen verstärkt (12). Darüber hinaus weiss man, dass Extrakte aus Oregano teilweise genauso wie Anti-Diabetes-Medikamente wirken, so dass Sie mit dem Verzehr der genannten Kräuter nicht nur Ihr Krebsrisiko minimieren, sondern viele andere Gesundheitsrisiken mehr (2014, American Chemical Society) (13).

Vitamine bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

In einem Review (Übersichtsarbeit) vom November 2015 der University of South Florida in Tampa wurden neben den beiden oben genannten Vitaminen (C und E) noch weitere Vitalstoffe vorgestellt, an die man zur Prävention und Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs denken sollte (7):

  1. Vorklinische Studien sprechen für Vitamin A als Möglichkeit zur Pankreaskrebsprävention. Vitamin A findet sich in Form seiner Vorstufe Betacarotin in allen grünen, roten und orangefarbenen Gemüsen und Früchten. Spitzenreiter in Sachen Betacarotin sind Süsskartoffeln, Möhren, Grünkohl, Wirsing, Mangold, Feldsalat, Spinat, Fenchel, Rucola und Kürbis.
  2. Vitamin C führte in Hochdosen und intravenös verabreicht bei bestehendem Bauchspeicheldrüsenkrebs zu einer Verlangsamung des Tumorwachstums und zu einer Lebenszeitverlängerung – und zwar sowohl, wenn es allein für sich als auch in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt wurde. Vitamin C führt in hohen Dosen zur Bildung von oxidativ wirksamem Wasserstoffperoxid im Extrazellularraum, worauf Krebszellen (nicht aber gesunde Zellen) empfindlich reagieren. Selbst die Wirkung einer Strahlentherapie konnte das Vitamin C erhöhen (28). Besprechen Sie diese Massnahme mit Ihrem Arzt und/oder Heilpraktiker. Natürlich ist auch eine Vitamin-C-reiche Ernährung sinnvoll. Die orale Einnahme von hohen Vitamin-C-Dosen ist jedoch keine Alternative zur intravenösen Vitamin-C-Therapie, da durch die orale Einnahme nicht die erforderlichen hohen Vitamin-C-Spiegel im Blut erreicht werden.
  3. Vitamin D zeigte sehr starke hemmende Effekte auf den Krebs, unterdrückte das Fortschreiten der Erkrankung sowie die Metastasierung. (Details siehe weiter unten unter "Vitamin D gegen Pankreaskrebs")
  4. Vitamin E hemmte das Krebszellwachstum und verstärkte die Wirkung des Chemotherapeutikums Gemcitabin. Vitamin E ist in sehr hohen Mengen im Weizenkeimöl und auch in Moringapulver enthalten.
  5. Vitamin K aktiviert die Apoptose (das Selbstmordprogramm der Krebszellen) und verhindert das Wachstum der Bauchspeicheldrüsenkrebszellen. Vitamin K1 findet sich in besonders grossen Mengen im grünen Blattgemüse. Vitamin K1 kann - wenn genügend davon verzehrt wird - bei Bedarf in das aktivere Vitamin K2 umgewandelt werden.

Folsäure schützt vor Pankreaskrebs

Grüne Smoothies bzw. generell alle grünen Blattgemüse, Kräuter und Früchte sind überdies reich an natürlicher Folsäure (Folat). In einer chinesischen Meta-Analyse, die 6 Studien auswertete, zeigte sich, dass eine reichhaltige Versorgung mit Folat vor Pankreaskrebs schützen kann (14). Wie Sie sich mit ausreichenden Mengen Folsäure bzw. Folat eindecken können, haben wir hier beschrieben: Wie Sie einen Folsäuremangel beheben

Mit gesunder Ernährung vorbeugen

Alle bisher genannten präventiven Massnahmen stammen aus dem Bereich der gesunden Ernährung, zeigen also, wie wichtig es ist, sich gesund zu ernähren, wenn man sich bestmöglich vor schweren Ekrankungen schützen möchte. Diesbezügliche Studien gibt es dabei nicht nur zu einzelnen Vitaminen, Antioxidantien oder Mineralstoffen, sondern auch zu Ernährungsformen.

Im Jahr 2013 schrieben beispielsweise Chan et al. (Forscher der University of California), dass der Verzehr von viel Obst und Gemüse einen gewissen Schutz vor Pankreaskrebs bieten könne - genau wie vor vielen anderen chronischen Erkrankungen. Gerade grüne Blattgemüse, Kreuzblütengemüse (Kohl, Kresse, Rettich, Meerrettich etc.), gelbe Gemüse (carotinoidreiche Gemüse), Karotten, Bohnen, Knoblauch und Zwiebeln und sogar Fruchtsäfte konnten in dieser Untersuchung das Risiko für Pankreaskrebs deutlich senken.

Eine gesunde Ernährung aus viel Gemüse, Obst, Vollkorn, etwas Fisch, Geflügel und fettarmen Milchprodukten - so Chan et al. - könne das Risiko für Pankreaskrebs um die Hälfte reduzieren (bei Männern), während die typisch westliche Ernährung aus viel rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten, Chips, gezuckerten Getränken, Süssigkeiten, Produkten aus raffiniertem Mehl, Eiern und fettreichen Milchprodukten das Pankreaskrebsrisiko um das 2,4-Fache erhöht (22, 36).

Schon 2005 stellte dasselbe Forscherteam fest, dass Personen, die täglich 9 Obst- und Gemüse-Portionen verzehrten, im Vergleich zu Personen, die weniger als 5 Obst- und Gemüse-Portionen assen, ein um die Hälfte reduziertes Pankreaskrebsrisiko hatten (20).

Drei Studien zeigen ferner, dass der Verzehr von gegrilltem, in der Pfanne gebratenem oder geräuchertem rotem Fleisch mit einem erhöhten Pankreaskarzinomrisiko einhergeht. Auch frittierte Speisen und viel Salz können das Risiko erhöhen. Rohkost und naturbelassene Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe und ohne andere Zusätze hingegen senkten das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs (33, 34, 35).

Im Mai 2021 schrieben Forscher, dass eine Low Carb Ernährung das Risiko für Pankreaskrebs reduzieren kann und sich daher sehr gut zur Prävention eigne (23). Ideal scheint also eine pflanzenbasierte Low Carb Ernährung zu sein, die möglichst keine Fertigprodukte enthalten sollte.

Omega-3-Fettsäuren bremsen Tumorwachstum

Forscher der Northwestern University in Chicago schrieben im Jahr 2018 im Journal Nutrition, dass Omega-3-Fettsäuren im Frühstadium die Ausbreitung von Pankreaskrebszellen vorbeugen können. Epidemiologische Daten würden darauf hinweisen, dass die Ernährung ein Schlüsselfaktor bei der Entwicklung von Pankreaskrebses darstelle und man sie in frühen Stadien als Mittel zur Bekämpfung des Krebses nutzen könnte.

So wisse man beispielsweise bereits, dass Ernährungsformen, die reich an Omega-3-Fettsäuren seien, zur Tumorunterdrückung führten und Ernährungsformen, die reich an Omega-6-Fettsäuren seien, das Tumorwachstum antreiben könnten, was sich auch bei Versuchen mit Pankreaskrebs bestätigte. Man solle daher Risikogruppen dazu raten, ihre Omega-3-Fettsäuren-Zufuhr zu erhöhen, um dem Bauchspeicheldrüsenkrebs vorzubeugen (42).

Omega-3-Fettsäuren können einfach über Präparate mit Algenöl eingenommen werden, z. B. die Omega-3-forte-Kapseln von effective nature. Gleichzeitig können Sie die Omega-6-Zufuhr reduzieren, indem Sie Sonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl und Maiskeimöl gegen natives Olivenöl austauschen und zum Braten natives Kokosöl verwenden. Wenn Sie nur sanft braten, können Sie dafür auch Olivenöl verwenden. Für Rohkost können Sie neben Olivenöl auch Hanföl nehmen.

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Eine Anti-Krebs-Ernährung, die ebenfalls auf die verstärkte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren setzt, ist die sog. Budwig-Diät nach Johanna Budwig. Im vorigen Link erklären wir, wie diese Ernährungsform umgesetzt werden kann.

Curcumin bei Pankreaskrebs

Israelische Forscher führten im Jahr 2010 eine Studie mit Curcumin bei 17 Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskrebs durch. Curcumin ist ein Pflanzenstoffkomplex in Kurkuma, der sog. Gelbwurz, die als Bestandteil des Currygewürzes bekannt wurde und inzwischen als Nahrungsergänzungsmittel aufgrund der entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften des Curcumins bei vielen Beschwerden eingenommen wird.

Die Wissenschaftler schrieben, dass Curcumin eine starke antiproliferative Wirkung habe und überdies den Antitumor-Effekt des Chemotherapeutikums Gemcitabin verstärke. Allerdings seien dazu hohe Curcumindosen von 8000 mg pro Tag nötig, was in der Studie häufig zu Verdauungsbeschwerden führte, weshalb 5 Patienten das Curcumin nach wenigen Tagen absetzten und man die Curcumindosis auf 4000 mg reduzierte, als zwei weitere Patienten über Bauchschmerzen klagten. Allerdings hatten die Patienten auch Gemcitabin erhalten, das insbesondere zu Übelkeit und Erbrechen führen kann.

Bei einem von den noch übrigen Patienten zeigte die Therapie eine gute Reaktion (Rückgang des Tumors), bei vier Patienten blieb der Krebs unverändert (wuchs also wenigstens nicht) und bei den sechs übrigen kam es zu einem Fortschritt der Erkrankung.

Die Forscher bedauerten die schlechte Verträglichkeit von Curcumin (wenn gemeinsam mit Gemcitabin eingenommen), da sich auf diese Weise keine wirksamen Curcumindosen verabreichen liessen (43).

Allerdings gaben Forscher schon im Jahr 2003 an, dass Curcumin in Dosen bis zu 10 g sicher sei (44). Vielleicht ist es daher sinnvoller Curcumin nicht mit Gemcitabin zu kombinieren, sondern zu einem anderen Zeitpunkt eine Curcumin-Kur von z. B. 8 Wochen zu machen, was am besten mit dem entsprechenden Onkologen besprochen werden sollte.

Resveratrol stoppt Pankreaskrebszellen

Auch mit dem Pflanzenstoff Resveratrol, der als Anti-Aging-Stoff im Rotwein bekannt wurde, wird im Zusammenhang mit Krebs immer wieder geforscht, da er vielverspechende Eigenschaften aufweist. Erst 2020 erschien dazu wieder eine Studie, in der es hiess:

Pankreaskrebs gedeiht in einem sauerstoffarmen Milieu, das sich aufgrund der entstehenden Fibrose (Bildung von Bindegewebe) einstellt. Die bindegewebigen Veränderungen werden von den sog. Pankreassternzellen übernommen. Dabei handelt es sich um bauchspeicheldrüseneigene Zellen, die in Gegenwart von Krebs plötzlich überaktiv werden und ihm sozusagen den Weg ebnen, damit er wachsen und gedeihen kann.

Resveratrol nun kann (bei Mäusen) die Aktivierung der Pankreassternzellen hemmen, die Kommunikation zwischen den Krebszellen und den Pankreassternzellen blockieren und so das Fortschreiten des Pankreaskrebses unterdrücken (45)

Resveratrol kann somit ebenfalls eine mögliche Nahrungsergänzung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sein oder kurweise zur Prävention desselben eingesetzt werden.

Grüntee schützt vor Bauchspeicheldrüsenkrebs

Wen Sie ausserdem regelmässig Grüntee trinken, haben Sie bereits ein um 32 Prozent gesunkenes Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko – so eine chinesische Studie der University of Shanghai aus dem Jahr 2012 (15). Ideal ist es, den Tee bei niedrigen Temperaturen zuzubereiten (max. 80 Grad Celsius) und zu trinken, da ein solcher Grüntee noch bessere präventive Eigenschaften mit sich bringt als ein zu heiss gebrühter. Softdrinks hingegen sollten Sie besser meiden, denn:

*Bio-Grüntee finden Sie hier unter diesem Link.

Softdrinks erhöhen das Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko

Dr. Mark Pereira von der University of Minnesota veröffentlichte 2010 eine Studie, in der er Daten von über 60.000 Personen auswertete (8). Im Studienergebnis schreibt er, dass Menschen, die wöchentlich zwei oder mehr Softdrinks (mit Zucker gesüsste, kohlensäurehaltige Getränke) trinken, ein deutlich erhöhtes, nämlich doppelt so hohes Risiko hätten, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, als Menschen, die keine derartigen Getränke konsumieren.

Der hohe Zuckergehalt in diesen Drinks führt zu einem hohen Insulinspiegel, der – so glauben die Wissenschaftler – zum Wachstum von Pankreaskrebszellen beitragen könnte. Der Konsum von Fruchtsäften zeigte hingegen kein erhöhtes Erkrankungsrisiko in Bezug auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. In oben genannter Studie von Chan et al. (2005) zeigten Säfte aus Zitrusfrüchten (Orangen- und Grapefruitsaft) sogar ein geringeres Risiko.

Zu einer gesunden und krebspräventiven Lebensweise gehören natürlich nicht nur die Ernährung, sondern auch weitere Faktoren wie Entspannung, Bewegung und Sonnenlicht. Gerade letzteres sollte man regelmässig geniessen. Denn Vitamin D ist in Sachen Krebsprävention das A und O.

Vitamin D gegen Pankreaskrebs

Vitamin D ist ein Vitamin, das unter Sonnenlicht (UVB-Strahlung) in der Haut des Menschen gebildet wird. Das Vitamin wird also vorwiegend vom Körper selbst hergestellt und gehört daher eher zu den Hormonen als zu den Vitaminen. Die Vitamin-D-Aufnahme über die Nahrung ist gering und trägt daher nur wenig zur Bedarfsdeckung bei. Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet und gilt als Mitursache vieler chronischer Erkrankungen.

In einer Studie aus 2015 schrieben Forscher der University of California nach einer Auswertung der UVB-Strahlung in 172 Ländern und der dortigen Pankreaskrebszahlen, dass der Krebs umso häufiger auftritt, je geringer die UVB-Strahlung in einer Region ist (29).

Anhand der Daten zweier Kohortenstudien mit insgesamt fast 120.000 Teilnehmern (30) zeigte sich, dass das Pankreaskrebsrisiko mit zunehmendem Vitamin-D-Spiegel sank. Bei den Teilnehmern mit einem Vitamin-D-Spiegel von durchschnittlich 23,4 ng/ml erkrankten 125 Personen, bei den Teilnehmern mit einem Vitamin-D-Spiegel von durchschnittlich 32,6 erkrankten mit 102 Personen deutlich weniger.

Offiziell gilt ein Vitamin-D-Spiegel von 30 ng/ml als bereits sehr gut, Orthomolekularmediziner halten diesen Wert jedoch für zu niedrig und empfehlen Werte von 40 bis 50 ng/ml. Möglicherweise wäre mit diesen Werten das Pankreaskrebsrisiko noch geringer, was zwar in der genannten Studie nicht untersucht wurde, aber in einer Studie von 2012.

Diese ergab ebenfalls: Je höher der Vitamin-D-Spiegel eines Menschen, umso niedriger das Pankreaskrebsrisiko. Darüber hinaus zeigte sie, dass bei Personen kein erhöhtes Pankreaskrebsrisiko zu erkennen war, die einen Vitamin-D-Spiegel von mehr als 100 nmol/l (= 40 ng/ml) hatten (5).

In einer umfangreichen Meta-Analyse vom Juni 2017 wurden die besten 12 Studien zum Thema Vitamin D und Pankreaskrebs ausgewertet (6). Das Ergebnis war, dass Menschen, die bereits Pankreaskrebs haben, mit einem höheren Vitamin-D-Spiegel auch eine höhere Überlebenschance hatten. Es lohnt sich also auch bei bestehendem Krebs unbedingt, den Vitamin-D-Spiegel zu optimieren.

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Auch zur erforderlichen Vitamin-D-Dosis liegen Untersuchungen vor: In einer Studie beispielsweise zeigte sich, dass Menschen, die 600 IE Vitamin D täglich einnahmen, ein um 40 Prozent niedrigeres Pankreaskrebsrisiko hatten als jene, die nur 150 IE Vitamin D eingenommen hatten (31).

Um aber einen Vitamin-D-Spiegel von 50 ng/ml zu erreichen, werden täglich 4.000 IE Vitamin D3 empfohlen oder 2.000 IE Vitamin D3 plus ein tägliches Sonnenbad von 12 Minuten, bei dem 50 Prozent der Körperoberfläche der Sonne ausgesetzt sein müssen (31).

Vitamin D sorgt offenbar dafür, dass sich Zellen nicht zu Krebszellen entwickeln, sondern sich zu Organzellen ausdifferenzieren oder aber dafür, dass bei Krebszellen wieder die Apoptose (Selbstmordprogramm) anspringt. Zusätzlich mindert Vitamin D die Blutzufuhr des Tumors und hemmt auf diese Weise seine Ausbreitung (31). Vitamin D hat überdies keine unerwünschten Wechselwirkungen mit Chemo- oder Strahlentherapien. Im Gegenteil, es kann deren Wirkung unterstützen (31).

Wer mit seinem Vitamin-D-Präparat auch Calcium nimmt, kann damit einen noch besseren Krebsschutz erzielen, wobei man laut einer Studie darauf achten sollte, mehr als 1000 mg Calcium pro Tag zu sich zu nehmen – sei es mit der Ernährung oder über Nahrungsergänzungsmittel. In dieser Studie nahmen die 1179 Teilnehmerinnen (Frauen eines Altersheimes) täglich 1100 IE Vitamin D sowie 1450 mg Calcium ein – und konnten damit im Laufe der folgenden 4 Jahre ihr Gesamtkrebsrisiko um 77 Prozent reduzieren (32).

Oft liegen bereits starke Vitamin-D-Mängel vor, also sehr niedrige Werte, so dass entsprechend höhere Vitamin-D-Dosen eingenommen werden sollten, um wieder auf einen gesunden Wert zu gelangen. Lassen Sie daher stets zunächst Ihren augenblicklichen Vitamin-D-Spiegel bestimmen und wählen Sie sodann die für Sie passende Dosierung aus. Wie das geht, lesen Sier hier: Vitamin D - Die richtige Einnahme, wo auch genau erklärt wird, welche Co-Faktoren bei der Vitamin-D-Einnahme wichtig sind (z. B. Magnesium und Vitamin K2).

Wichtig ist ausserdem, dass Ihr Vitamin-D-Spiegel zunächst alle drei Monate überprüft werden sollte, bis Sie ein Gefühl dafür entwickelt haben, welche Dosis Sie persönlich benötigen, um einen hohen, aber nicht zu hohen Vitamin-D-Spiegel zu erreichen.

Vitamin D – ob nun in Form von regelmässigen Sonnenbädern oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln – stellt also ein weiteres Mosaikstückchen in der Gesamtheit eines ganzheitlichen Programms zur Vorbeugung oder Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs dar. 

Heilpilze gegen Pankreaskrebs

Verschiedene Heilpilze können ebenfalls gegen Pankreaskrebs zum Einsatz kommen. Antrodia camphorata beispielsweise ist ein noch recht unbekannter Heilpilz aus Taiwan, der bei Brustkrebs die schnelle Vermehrung von Krebszellen bremsen und die Apoptose einleiten können soll. Yang et al. zeigten 2011, dass Heilpilz-Konzentrationen, die noch nicht einmal zelltoxisch waren, ganz deutlich die Metastasierung der Brustkrebszellen behinderte (16). Einer der Anti-Krebs-Wirkstoffe im Antrodia-Pilz heisst Antroquinonol. Er hemmt auch die Ausbreitung von Pankreaskrebszellen – so eine Studie aus 2012 (17, 18).

Auch die Heilpilze Poria cocos (Kiefernschwamm) und Agaricus blazei Murrill (Mandelpilz) zeigten in Zellversuchen Wirkung gegen Pankreaskrebszellen. Die Wirkstoffe der Pilze verhinderten die Ausbreitung des Krebses (19, 40).

Mund- und Darmflora sanieren zur Prävention von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Das Immunsystem ist bekanntlich nur so stark, wie es ihm die Darmgesundheit erlaubt, da ein Grossteil des Immunsystems im Darm lokalisiert ist. Folglich spielt die Pflege des Darms und der Darmflora auch in der Prävention von Pankreaskrebs eine grosse Rolle, denn nur ein leistungsfähiges Immunsystem kann Krebszellen rechtzeitig erkennen und eliminieren.

Forscher der Colorado State University erklärten im Jahr 2014, dass die Mund- und Darmflora massgeblich an der Entstehung von vielen Krebsarten beteiligt sei, darunter Bauchspeicheldrüsenkrebs, Speiseröhrenkrebs und Gallenblasenkrebs (26).

Ganz oben erwähnten wir, dass ein frühes Anzeichen von Bauchspeicheldrüsenkrebs Geschmacksstörungen darstellen können. Möglicherweise gibt es hier einen Zusammenhang zur Mundflora. Diese nämlich ist bei Pankreaskrebspatienten anders zusammengesetzt als bei gesunden Menschen.

Forscher der New York University School of Medicine berichteten – ebenfalls im Jahr 2014 – dass man erst in den letzten beiden Jahrzehnten erkannt habe, "dass Bauchspeicheldrüsenkrebs ein entzündungsbedingter Krebs sei (27). Gerade die in den letzten Jahren so zahlreich veröffentlichten Forschungsergebnisse zur Darmflora haben gezeigt, dass Darmflorastörungen die Krebsentstehung fördern können."

Im Januar 2019 schrieben Forscher, dass schädliche Darmbakterien vermutlich in die Bauchspeicheldrüse einwandern können und dort zu den krebsfördernden Entzündungsprozessen beitragen können (41). Somit steht die Pflege des Darms sowie der Aufbau einer gesunden Darmflora im Mittelpunkt einer jeden Krebspräventionsmassnahme.

Darüber hinaus geht es in der Prävention des Bauchspeicheldrüsenkrebses auch darum, jede nur erdenkliche entzündungshemmende Massnahme umzusetzen. Die Darmpflege ist hier nur eine davon. Weitere entzündungswidrige Tipps erhielten Sie schon im obigen Text, denn Antioxidantien, Vitalstoffe, Magnesium, Vitamin D, Grüntee etc. bringen allesamt auch entzündungshemmende Eigenschaften mit sich – wieder ein Argument, das für eine gesunde Ernährung als wirkungsvolle Krebsprävention spricht.

Da bekannt ist, dass Menschen mit Parodontitis ein erhöhtes Pankreaskrebsrisiko haben, gehören auch eine gute Zahn- und Zahnfleischgesundheit, die natürlich ebenfalls wieder mit der Mundflora im Zusammenhang stehen, zu den krebspräventiven Massnahmen.

Alternativmedizin: Alpha-Liponsäure und LDN

In der Alternativmedizin ist beim Pankreaskarzinom (und anderen Erkrankungen) gelegentlich von Erfolgen des sog. ALA-N-Protokolls die Rede. Dabei wird Alpha-Liponsäure intravenös verabreicht kombiniert mit der oralen Einnahme einer niedrigen Dosis Naltrexon (LDN für Low Dosis Naltrexon).

Alpha-Liponsäure kennen Sie vielleicht schon - eine schwefelhaltige Fettsäure, die als Nahrungsergänzungsmittel zur Entgiftung oder auch zur Unterstützung der Gewichtsabnahme eingenommen wird (Details siehe voriger Link). Naltrexon hingegen ist ein Medikament, das in hohen Dosen bei Alkohol- oder Drogenabhängigen eingesetzt wird (50 - 150 mg pro Tag). Im Rahmen des ALA-N-Protokolls nimmt man nur 1 - 4,5 mg Naltrexon. Das Medikament hat sich in dieser niedrigen Dosierung bei Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen und auch bei Autoimmunerkrankungen als hilfreich erwiesen.

Im März 2006 veröffentlichten Ärzte des Integrative Medical Centers in New Mexico, Las Cruces im Fachjournal Integrative Cancer Therapies den Fallbericht eines Patienten mit Pankreaskrebs und Lebermetastasen. Im Oktober 2002 begann der Patient mit der ALA-N-Therapie, nachdem ihm seine Onkologen einer renommierten Universitätsklinik nur wenig Hoffnung auf ein Überleben machen konnten. Im Jahr 2006 aber hatte der ehemalige Patient wieder seine Arbeit aufgenommen und war symptomfrei. Auch zeigte er keine Anzeichen einer bösartigen Erkrankung mehr. Nebenwirkungen hatte das ALA-N-Protokoll keine gehabt (46).

Im Dezember 2009 veröffentlichten die Autoren die Berichte drei weiterer Patienten ihrer alternativmedizinischen Klinik, die alle Pankreaskrebs hatten und die ALA-N-Therapie bekommen hatten:

  1. Patient 1 war 39 Monate nach seiner Vorstellung in der Klinik wohlauf - obwohl auch er ursprünglich bereits Lebermetastasen hatte.
  2. Patient 2 hatte dieselbe Diagnose, zeigte aber nach 5 Monaten mit der ALA-N-Therapie im PET-Scan keine Anzeichen einer Erkrankung mehr.
  3. Patient 3 hatte nicht nur Pankreaskrebs mit Lebermetastasen und Metastasen am Bauchfell. Er litt ausserdem an einem B-Zell-Lymphom (bösartiger Krebs des Lymphsystems) und einem Prostatakrebs. Nach 4 Monaten mit dem ALA-N-Protokoll konnte man auch bei ihm im PET-Scan keine Anzeichen mehr von Krebs erkennen (47).

Das ALA-N-Protokoll wird auch in Deutschland von manchen alternativmedizinischen Kliniken angeboten. Bitte nutzen Sie dazu die Suche im Internet. Bedenken Sie jedoch, dass sicher nicht jede ALA-N-Therapie so positiv verläuft, wie die obigen Fallberichte. Doch kann diese Therapie ein weiterer Baustein eines umfassenden Therapiekonzepts darstellen, die dann die Heilchancen noch ein Stück weiter erhöhen kann.

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Ganzheitliche Massnahmen zur Bauchspeicheldrüsenkrebs-Prävention

Bei der folgenden Zusammenstellung an möglichen ganzheitlichen Massnahmen zur Vorbeugung oder auch begleitenden Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs, handelt es sich lediglich um Vorschläge, die sicher noch um viele weitere ergänzt werden können. Besprechen Sie mit Ihrem ganzheitlichen Therapeuten, welche Massnahmen für Sie persönlich erforderlich sind und welche zusätzlichen Therapien/Methoden für Sie ratsam wären. Und denken Sie immer daran: Es geht nicht darum, sich zwischen der Naturheilkunde und der Schulmedizin entscheiden zu müssen, sondern darum, beides intelligent miteinander zu kombinieren!

  1. Ernähren Sie sich gesund und vollwertig, bevorzugt aus vielen frischen Früchten, Gemüsen, Kräutern und Salaten. Grüne Smoothies und frisch gepresste Säfte – besonders aus Kräutern (Oregano und Petersilie), Blattgemüse, Gräsern etc. sind sehr empfehlenswert. Gemischt werden können die Grünsäfte mit Frucht- oder Gemüsesäften (Apfel- oder Karottensaft) – ebenfalls frisch gepresst.
  2. Essen Sie keinen Zucker und keine Lebensmittel aus isolierten Kohlenhydraten (Weissmehl, polierter Reis, Stärke etc.)
  3. Essen Sie nicht so oft Gegrilltes und Geräuchertes und keine verarbeiteten Fleischprodukte (Wurst, Würstchen, Schinken).
  4. Reduzieren Sie die Salzaufnahme! Verwenden Sie salzfreie Kräutermischungen zum Würzen, z. B. die Gewürzmischungen von Sonnentor (Adios Salz!).
  5. Trinken Sie keine Softdrinks und keinen Alkohol, rauchen Sie nicht.
  6. Trinken Sie am besten Wasser und darüber hinaus regelmässig Grüntee (bei niedrigen Temperaturen zubereitet, um 80 Grad).
  7. Nehmen Sie eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren und reduzieren Sie Ihre Omega-6-Aufnahme.
  8. Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel überprüfen und bringen Sie diesen auf eine gesunde Höhe. Gehen Sie im Sommer regelmässig Sonne bzw. Vitamin D tanken. Nehmen Sie ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D und wählen Sie die Dosis Ihrem Spiegel entsprechend (siehe Link oben im Text). Kombinieren Sie die Vitamin-D-Einnahme mit Calcium (bei calciumarmer Ernährung), Magnesium und Vitamin K2.
  9. Zur Nahrungsergänzung könnten Sie Vitamin C, Moringapulver, Heilpilzextrakte, Curcumin, Resveratrol und Saft aus der Aroniabeere wählen.
  10. Denken Sie an ein hochwertiges Probiotikum, um Ihr Immunsystem zu stärken und Ihre Darmflora und Mundflora zu sanieren.

Wir wünschen Ihnen alles Gute! Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

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Quellen
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