Zentrum der Gesundheit
Basischer Kuchen – lecker und gesund

Basischer Kuchen – lecker und gesund

Autor: , Letzte Änderung:

(Zentrum der Gesundheit) - Basische Kuchen sind basisch. Säurebildende Zutaten wie Mehl, Zucker, Milch, Quark und Eier sucht man in ihnen vergeblich. Basische Kuchen bestehen hingegen vollständig oder vorwiegend aus basischen Zutaten. Basische Kuchen sind aber nicht nur basisch, sie sind auch höchst vitalstoffreich, eignen sich ausserdem für Rohköstler und sind darüber hinaus auch noch in Windeseile zubereitet.

Basisches "Kaffeekränzchen"

Basische Kuchen machen es möglich: Kuchenschlemmen nach Herzenslust. Das basische "Kaffeekränzchen" macht nicht nur der Seele Spass, sondern zur Abwechslung auch dem Körper. Basische Kuchen bestehen aus rein natürlichen und zumeist basischen Zutaten. Basische Kuchen sind vegan und kinderleicht herzustellen, ja, man braucht nicht einmal einen Backofen dazu.

Basische Kuchen sind anders

Basische Kuchen sehen nicht wie eine Schwarzwälder Kirschtorte aus. Sie sehen anders aus – ganz einfach, weil sie anders SIND (gottseidank). Die Grundzutaten von basischen Kuchen sind rasch aufgezählt:

  • Mandeln oder eingeweichte Nüsse oder Sonnenblumenkerne oder andere Kerne oder eine Mischung aus verschiedenen Nüssen
  • Früchte

…sonst nichts.

Basische Kuchen – Die Grundrezeptur

1. Der Boden

Mandeln oder Nüsse oder Kerne werden für einen Boden gemahlen. Walnüsse ergeben einen besonders feinen und milden Geschmack, Haselnüsse einen kräftigen Geschmack und Mandeln einen feinen marzipanähnlichen Geschmack. Um das Basenpotential dieser Zutaten zu erhöhen, werden die Nüsse und Kerne ein bis zwei Tage lang eingeweicht. Dann werden sie gemahlen – am besten im Mixer und in eine Schüssel gegeben.

Frisch gepresster Orangensaft wird mit entsteinten Datteln (oder anderen Trockenfrüchten, wobei Datteln die neutralste Süsse aufweisen) im Mixer gemixt. Die Saft-Dattel-Mischung wird zu den gemahlenen Nüssen gegossen. Beides wird gut verrührt und zu einer Kugel geformt. Die Kugel wird auf eine Kuchenplatte gelegt und dort zu einem 1,5 bis 2 cm hohen Boden ausgestrichen (mit einem Löffel oder den Händen).

Dieser Bodenteig kann natürlich ganz nach Lust und Laune mit Gewürzen (Zimt, Kardamom, Vanille) oder mit geriebener Zitronen-/Orangenschale verfeinert oder auch mit Kokosflocken, Kokosmehl oder Kokosmus angereichert werden.

2. Der Belag

Früchte der Saison werden mit Datteln (oder wenn die Früchte für Sie süss genug sind, auch ohne Datteln) gemixt und als Belagsosse auf den Boden gestrichen. Darauf nun kann man Bananenscheibchen verteilen, Ananasstückchen, Beeren, Pfirsichspalten, Apfelringe oder was auch immer der Garten oder die Jahreszeit bereit hält. Dekoriert wird mit Gojibeeren, Kokoschips, gemahlenen Nüssen oder was Ihnen gerade an Gesundem einfällt.

Allgemeine Hinweise zur Zubereitung des basischen Kuchens:

Beachten Sie, dass der Kuchen – da er nicht gebacken ist – feucht und zerbrechlich ist. Er lässt sich also nicht auf eine andere Kuchenplatte versetzen (es sei denn man bereitet ihn auf Backpapier zu), sondern wird immer auf jener Kuchenplatte zubereitet, auf der er letztendlich serviert wird. Wer ein Dörrgerät hat, kann den Kuchenboden auch einige Stunden lang trocknen, was dem Kuchenboden eine kuchentypischere Konsistenz verleiht.

Die Zutatenangaben müssen nicht exakt eingehalten werden. Da der Kuchen nicht gebacken wird, kann im Grunde nichts schief gehen. Das untenstehende Rezept ist für einen kleinen Kuchen mit einem Durchmesser von etwa 15 bis 20 cm. Basische Kuchen sättigen sehr schnell, so dass man bereits nach ein bis zwei Stückchen glücklich und satt ist.

Doppelstöckige basische Kuchen

Wenn man zwei Böden in derselben Grösse herstellt (einen auf Backpapier), dann kann man einen doppelstöckigen Kuchen zubereiten, wodurch der basische Kuchen höher wird. Zwischen beide Böden streicht man eine leckere Fruchtcreme und belegt am Schluss den Kuchen wie gewohnt.

Diese Produkte könnten Sie interessieren

Nussriegel und Schokokugeln

Der Bodenteig kann auch einfach in Streifen geschnitten, getrocknet und als Nussriegel verzehrt werden, was auch ein toller Pausensnack für die Schule darstellt. Eine andere Variante wäre, den Bodenteig mit einem Löffel Kakaopulver oder Carobpulver zu mischen und aus dem Teig keinen Kuchenboden, sondern kleine Kugeln zu formen. Das Ergebnis sind leckere Schokokugeln. Stellt man den Bodenteig aus Mandeln und geriebener Zitronenschale her, lassen sich daraus marzipanähnliche Pralinen formen.

Basische Marmelade

Falls Sie etwas von der Belagsosse übrig haben sollten, dann macht das überhaupt nichts. Füllen Sie diese in ein kleines Schälchen und verwenden Sie sie als Fruchtsosse für Obstsalate, für Müslis oder einfach als basische Marmelade.

Kaffee?

Zum Kaffeekränzchen gehört auch Kaffee. Oder etwa nicht? Eine schwierige Frage, die man erst dann objektiv beantworten kann, wenn man es geschafft hat, die Koffeinsucht weit hinter sich zu lassen. Zum basischen Kuchen schmecken jedenfalls auch die folgenden Vorschläge sehr lecker:

  • Eine feine Mandelmilch
  • Heisse "Schokolade" aus Mandelmilch
  • Lucafé, der leckere Lupinen-Kaffee (der fast wie Bohnenkaffee schmeckt)
  • Lupinen-Espresso
  • Lupinen-Mokka
  • Ein Hanf-Schokoladen-Drink
  • Im Sommer ein eisgekühlter Schoko-Fertigsmoothie
  • Oder auch ein basischer Kräutertee

Beispielrezept:

Basischer Erdbeerkuchen

Zutaten Boden:

  • 300 Gramm Mandeln oder über Nacht eingeweichte Walnüsse fein gemahlen
  • Saft einer Orange mit
  • 4 – 6 entsteinten Datteln mixen und alles zusammen zu einem Bodenteig verkneten.

Zutaten Belag:

  • 100 Gramm Erdbeeren mit
  • 4 Datteln zu einer Fruchtsosse mixen und auf den Boden streichen und mit
  • 100 Gramm (oder mehr) ganzen oder halben Erdbeeren oder Erdbeerscheibchen belegen und mit Kokosflocken bestreuen.

Guten Appetit :-)

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können?

Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.



Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal