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Wie sauber ist Leitungswasser tatsächlich?

Wie sauber ist Leitungswasser tatsächlich?

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(Zentrum der Gesundheit) - Täglich benutzen Millionen Menschen das Wasser aus dem öffentlichen Versorgungssystem zum Trinken, Kochen oder Baden. Es gibt jedoch mittlerweile immer mehr Menschen, die das Wasser nicht mehr trinken, sondern zu diesem Zweck ausschließlich Quellwasser aus Glasflaschen verwenden. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob diese Maßnahme ausreicht, um sich vor den vielen Schadstoffen, die sich in unserem Leitungswasser befinden, zu schützen?

Spuren von Chemikalien im Leitungswasser

Forscher, der Universität Texas fanden heraus, dass das Duschwasser und auch das Wasser in den Geschirrspülmaschinen permanent Spuren von Chemikalien aus dem Leitungswasser in die Luft abgeben. Erklärung: Sobald heißes Wasser durch eine Düse verspritzt wird, vergrößert sich die Oberfläche des Wassers und dabei werden gelöste chemische Substanzen in einem Vorgang, der als "Strippen" bezeichnet wird, freigesetzt.

Spülmaschine mit Vorsicht ausräumen

Dr. David Ozonoff vertritt die Meinung, dass es nicht ausreicht, nur auf das Trinken dieses Wassers zu verzichten, um diese Chemikalien zu vermeiden. Personen, die empfindlich auf Chemikalien reagieren, müssten eigentlich beim Duschen und beim Ausräumen des Geschirrspülers eine Gasmaske tragen. Aber selbst dann gelangen die Chemikalien, wie beispielsweise Fluoride, über die Atmung und über die Haut in den Organismus.

Ernsthafte Gesundheitsgefahren

In den großen Städten der USA, wie z.B. San Francisco und Albuquerque, ist das Wasser bereits so verschmutzt, dass es eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für Schwangere, Säuglinge, Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem darstellt. Nebenprodukte der Trinkwasser-Chloridierung sind dort genau so häufig zu finden, wie Blei und coliforme Bakterien. Andere Verunreinigungen, wie Teflon oder andere Nano-Partikel, sind zwar seltener, stellen aber für jeden Menschen eine große Gefahr dar.

Überhöhte Bleiwerte?

Im August 2005 wurde festgestellt, dass durch normale Messing-Rohrleitungen und Armaturen im Haushalt viel mehr Blei in das Trinkwasser abgegeben wird, als bisher angenommen. So können auch in neuen Häusern durch Messinginstallationen, wie Kugelventile oder Wasseruhren, möglicherweise überhöhte Bleigehalte auftreten.

Entgegen der allgemeinen Meinung, sind viele Klempnerartikel aus Messing, die heutzutage verkauft werden, nicht bleifrei, sondern enthalten einen Bleigehalt von bis zu 8%.
Durch den Zusatz von Blei werden Messing und andere Metalle verformbarer, so dass sich auch komplizierte Formen herstellen lassen.Dadurch wird aber auch automatisch mehr Blei im Trinkwasser frei gesetzt.

Bluthochdruck und Nierenprobleme

Der erhöhte Bleigehalt kann dann zu einer verzögerten körperlichen und geistigen Entwicklung, Aufmerksamkeitsstörungen und Lernschwierigkeiten führen. Wird bleihaltiges Wasser über einen längeren Zeitraum getrunken, können sich bei Erwachsenen sowohl Bluthochdruck, als auch Nierenprobleme einstellen. Hinzu kommen noch die vielen Medikamente, die das Leitungswasser vergiften.

Medikamente belasten die Wasseraufbereitung

Ein Forscher der Trent Universität in Ontario, Chris Metcalfe, veröffentlichte, dass bereits eine Unmenge an Medikamenten die kanadischen Abwasseraufbereitungsanlagen belasten. Immer mehr Menschen nehmen täglich Medikamente zu sich.

Darunter befinden sich auch so schwere Medikamente wie Antidepressiva, Antiepileptika, Krebsmedikamente etc zu sich. Die über den Urin ausgeschiedenen Restsubstanzen finden sich dann im öffentlichen Wasserversorgungssystem wieder. Außerdem entsorgen die pharmazeutische Industrie, Krankenhäuser, andere medizinische Einrichtungen und Haushalte ihre ungenutzten Medikamente über den "Wasserweg". Andere Medikamente enden oft auf der Müllhalde und stellen so ebenfalls eine Gefahr für das Grundwasser dar.

Trinkwasserverseuchung durch Tierhaltung

Auch durch die Tierhaltung gelangt jede Mange an Medikamenten in die Umwelt, da gerade dort besonders viele Hormone, Antibiotika und andere Arzneimittel eingesetzt werden.

Körperpflegemittel - extrem schädlich

Zudem gelangen auch Chemikalien aus herkömmlichen Körperpflegemitteln ins Grundwasser. Bei diesen Chemikalien handelt es sich entweder um die eigentlichen Wirkstoffe, die Konservierungsmittel oder um Duftstoffe.

So werden z.B. Nitromoschusverbindungen, die bekannt sind für ihre krebserzeugende Wirkung, als Duftstoffe in vielen Kosmetikprodukten, Körperpflegemitteln, Waschmitteln und Toilettenartikeln verwendet. In einigen Ländern wird bereits versucht, den Einsatz dieser Moschusverbindungen zu verbieten. Auch Sonnenschutzmittel wurden bereits in toten Fischen, die aus belasteten Gewässern stammten, entdeckt.

Zugesetzte Chemikalien durch die Wasserversorger

Sind es nun eher die giftigen Chemikalien und Medikamente, die in die öffentliche Wasserversorgung entweichen oder sind es die Chemikalien, die absichtlich von den Gesundheitsbehörden dem Trinkwasser zugesetzt werden? Dass diese Chemikalien ebenfalls eine große Gefahr für die Gesundheit bedeuten, ist den Behörden bekannt. Allerdings wird dieses Thema nicht öffentlich gemacht

Bei der Chlorierung des Trinkwassers werden zwar die meisten Bakterien vernichtet, es werden aber dadurch auch Spuren giftiger Nebenprodukte gebildet, wie z.B. Chloroform und andere chlorhaltige Verbindungen.

In den vergangenen Jahren sind einige Gemeinden in den USA dazu übergegangen, ihr Desinfekionssystem zu verändern. Sie setzen dem chlorierten Wasser Ammoniak zu, dabei entstehen Chloramine. Diese Chloraminierung wurde eingesetzt, um die Werte der karzinogenen Nebenprodukte, die durch die Chloridierung entstanden sind, zu verringern.

Chloriertes Trinkwasser verursacht Krebs

Menschen, die chloriertes Trinkwasser zu sich nehmen, haben ein erhöhtes Risiko, an Blasenkrebs, Magenkrebs, Nierenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Darmkrebs, sowie an Hodgkin und Non-Hodgkin zu erkranken.

Washington D.C. hat 2000 auf die Chloraminierung umgestellt. Dieses aminierte Wasser reagiert allerdings mit dem Blei in den Leitungen, das dann das Wasser vergiftet.

Kinder, die dieses Wasser getrunken haben, nahmen mit nur einem Glas Wasser mehr als die 60fache Menge des Maximalwertes der EPA (amerikanischen Umweltbehörde) an Blei auf.
Die Washington Post berichtet, dass in vielen Städten des Landes die Testergebnisse im Bezug auf den Bleigehalt im Trinkwasser manipuliert werden.

Jim Elder hat von 1991-1995 das Trinkwasserprogramm der EPA geleitet. Er befürchtet, dass sich die Wasserversorgungsbetriebe auf einen weit verbreiteten Betrug eingelassen haben. Er stellt in Frage, ob man diesen Versorgungsbetrieben weiterhin die Verantwortung zum Schutz der Öffentlichkeit überlassen sollte. Er fürchtet um die Sicherheit des gesamten nationalen Trinkwassers.

Der Medizinwissenschaftler Dr. Winn Parker klagt an, dass die Regierung die Bürger darüber informieren müsste, dass das Trinkwasser ungenießbar ist. Er fordert öffentliche Fördermittel für alternative Desinfektionsmethoden, wie UV-Bestrahlung oder Umkehrosmose.

Pestizide und Düngemittel in hohen Konzentrationen

Unterirdische Wasserleitungen können durch Bakterien und Viren verunreinigt sein, da durch ständig schwindende Humusschichten das Regenwasser nicht mehr ausreichend gefiltert werden kann. Die Intensivierung der Landwirtschaft, insbesondere durch den intensiven Gebrauch von Düngemitteln und Pestiziden, hat eine enorme Auswirkung auf die Wasserqualität. Mist, Klärschlamm und Unkrautvernichtungsmittel gelangen ins Grundwasser und verunreinigen es.

Das niederländische National Institut of Public Health and Environmental Protection kommt zu dem Schluss, dass das Grundwasser mittlerweile in allen europäischen Staaten durch den hohen Anteil an Pestiziden belastet ist.

Arsen im Trinkwasser

Sogar Arsen wurde im Trinkwasser gefunden. Die National Academy of Sciences hat festgestellt, dass selbst die strengen Werte, die unter Clinton eingeführt (10 ppb) und später durch die Bush-Regierung wieder eingestellt wurden, nicht strikt genug waren.

Über Jahrzehnte hatte die EPA einen Wert von 50 ppb Arsen in Trinkwasser festgesetzt. Neueste Studien haben festgestellt, dass diese Werte zu hoch sind und das Risiko, an Blasen- oder Lungenkrebs zu erkranken, dadurch erhöht wird. Wissenschaftler bezweifeln allerdings, dass auch dieser niedrigere Wert von 10 ppb sicher ist.

Uran im Trinkwasser

Am 4.8.08 berichtete Report München:

Uran aus dem Hahn

Das Leitungswasser ist nach einem Bericht des ARD-Magazins "Report München" in manchen Regionen Deutschlands stark mit Uran belastet. Dem Magazin liegt eine Studie der Verbraucherorganisation foodwatch vor, derzufolge der Anteil des giftigen Schwermetalls in 150 von 8000 Proben über dem Richtwert des Umweltbundesamtes von zehn Mikrogramm pro Liter lag. In manchen Gemeinden seien es mehr als 20 Mikrogramm gewesen, hieß es.

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