ADHS
Die körperliche Unversehrtheit und das emotionale Wohlbefinden unserer Kinder sind durch ADHS - Diagnosen und das unkontrollierte Verschreiben von stimulierenden Medikamenten in höchstem Maße bedroht.
Hyperaktiv?ADHS wurde, häufig in Kombination mit sogenannter Hyperaktivität, erfunden und nicht entdeckt, und die Bemühungen, diese beiden Krankheitsbilder zu verbreiten, haben politische und ökonomische Ursachen, die mit Medizin nicht viel zu tun haben.
Im Australien des 21. Jahrhunderts gilt ein Kind, dass sich regelmäßig "schlecht benimmt", als "krank". Doch es gibt nicht die geringsten organischen oder physiologischen Befunde, die die Existenz einer solchen "Krankheit" belegen würden. Als "Symptome" dieser "Krankheit" gelten etwa das Stehenbleiben, wenn man aufgefordert wird sich hinzusetzen, Herumzappeln und Murren über zuviel Arbeit oder zuviele Hausaufgaben. Seit wann sind denn diese kindlichen Verhaltensweisen, die sich in einem Spektrum von normal bis zu aufmüpfig bewegen, eine Krankheit?
Jeder, der auch nur einen Funken Verstand hat und die Diagnosekriterien für ADHS liest, erkennt die Absurdität dieser erfundenen Krankheit. Wenn die Ärzteschaft und die Pharmakonzerne - die Hauptverfechter dieses Krankheitsbildes - einräumen, dass sie nicht wüssten, wodurch dieses seltsame Leiden "ausgelöst" werde, und nicht einmal beweisen können, dass es überhaupt existiert, dann verwandelt sich das Kichern, das sich beim Lesen der Diagnosekriterien einstellt, in ungläubiges Luftschnappen. Und wenn wir dann hören, dass zehntausende australischer Kinder wegenn dieser erfundenen Krankheit mit starken und gefährlichen Medikamenten vollgestopft werden, dann wird aus diesem Luftschnappen ein Aufschrei der Empörung.
Es hat enorme Konsequenzen, Kinder aufgrund eines als unerwünscht erachteten Verhaltens als "krank" zu bezeichnen und sie dann mit Medizin gefügig zu machen.

Die körperliche Unversehrtheit und as emotionale Wohlbefinden australischer Kinder sind durch ADHS - Diagnosen und das unkontrollierte Verschreiben von stimulierenden Medikamenten bedroht. Eine gründliche Untersuchung muss über die allein dem Selbstschutz dienenden Floskeln der medizinisch-pharmazeutischen Gemeinschaft hinausgehen und sicherstellen, dass Eltern und Kinder zumindest alle Seiten dieser kontroversen Debatte hören und die Gelegenheit haben, zu einem wohldurchdachten Konsens zu kommen, bevor eine solche Diagnose ausgesprochen und das entsprechende Rezept ausgestellt wird.
Die Kernpunkte von ADHS
Die Anzahl von Kindern mit ADHS - Diagnose ist schwindelerregend, und sie steigt weiter. Die Verbreitung der Diagnose in Australien hat dazu geführt, dass immer mehr Kinder stimulierende Medikamente einnehmen. Seit Jahren wissen Kliniker, dass Stimulansmedikamente eine paradoxe Wirkung auf Kinder haben. Tausende von Theorien zu den möglichen physiologischen Ursachen dafür sind inzwischen vorgetragen worden, doch keine davon gilt als wissenschaftlich akzeptiert.
In den vergangenen Jahrzehnten hat uns die Pharmaindustrie erzählt, dass ADHS bis ins Erwachsenenalter anhalte und empfohlen, auch Erwachsene mit stimulierenden oder ähnlich wirkenden Medikamenten zu behandeln. Dies scheint darauf hinzuweisen, dass es sich bei der vermeintlich "beruhigenden" Wirkung des Stimulans in Wirklichkeit um die auf eine (bzw. keine) bestimmte Sache gerichtete Konzentration des Patienten handelt, die im Gegensatz zu einer das Gesamtumfeld miteinbeziehenden Aufmerksamkeit steht.
Die Zeitung SunHerald aus Sydney meldete am 30.6.2002: "Schätzungen zufolge erhalten inzwischen 50.000 australische Kinder diese verschreibungspflichtigen Medikamente." Der Anstieg war im wahrsten Sinne des Wortes, kometenhaft.
"Zwischen 1991 und 1998 stiegen die Verschreibungen von Dexamphetaminsulfat um 2.400 Prozent, während die von Ritalin® im gleichen Zeitraum um 620 Prozent stiegen."
"Die Einnahme von Dexamphetamin stieg zwischen 1991 und 1995 um 592 Prozent und die von Methylphenidat (Ritalin®) im gleichen Zeitraum um 490 Prozent."
Die Kinderschutzorganisation "New South Wales Commission for Children and Young People" bat um Stellungnahmen aus der Bevölkerung und vernahm viele besorgte Stimmen: "Viele Beiträge zu der Befragung drückten Sorge über die zunehmende Einnahme von psychotropischen Medikamenten durch Kinder mit ADHS aus, vor allem in Bezug auf die Langzeitwirkungen."
Am 1.7.2002 meldete die Courier-Mail aus Brisbane, dass "die australischen Kinder pro Kopf mehr psychotische Medikamente einnehmen als die amerikanischen". Da Schätzungen zufolge bei 15-18 Prozent der Schulkinder in den USA ADHS diagnostiziert wird, ist diese Information beunruhigend und belegt, dass in Australien ein die öffentliche Gesundheit betreffender Notfall vorliegt.
Die beiden beliebtesten Medikamente gegen ADHS - Ritalin® (Wirkstoff: Methylphenidat) und Dexamphetamin - sind in pharmazeutischer Hinsicht dem Kokain ähnlich. Wie Kokain haben diese Wirkstoffe einschneidende Effekte. Sie machen Kinder fügsamer und angepasster. Und dies gilt für alle Kinder.
Der Mythos, lediglich an ADHS leidende Kinder würden so darauf reagieren, längst ein für alle Mal widerlegt. "Es ist nachgewiesen worden, dass stimulierende Medikamente eine ähnliche Wirkung auf Kinder haben, bei denen eine ADHS - Diagnose vorliegt, wie auf als normal eingestufte Versuchspersonen (Peloquin und Klorman, 1986; Rapoport, Buchsbaum und Monte, 1980; Rapoport, Buchsbaum und Zahn, 1978). Diese Versuchsergebnisse zeigen, dass eine ADHS - Diagnose nicht mit dem Ansprechen auf Medikamente belegt werden kann."
Kinder, die unter der Einwirkung von Medikamenten stehen, sind folgsamer und angepasster und verursachen "weniger Ärger", was Eltern und Lehrern gefällt. Doch zu welchem Preis? Gelegentlich zahlt ein Kind den Höchstpreis:
"Stephanie Hall aus Canton, Ohio, glaubte, dass ADHS eine Krankheit sei. Sie nahm gewissenhaft Ritalin® ein.. Ihre Eltern, Mike und Janet Hall, glaubten es ebenfalls.
Stephanie starb im Schlaf, sechs Tage vor ihrem zwölften Geburtstag, nicht an ADHS - denn das existiert überhaupt nicht - sondern an Ritalin®, denn dieses Medikament ist ein Amphetamin, und Amphetamine sind seit langem dafür bekannt, dass sie einen plötzlichen Herztod verursachen können, sogar bei ganz jungen Menschen."
"Tod durch dauerhafte Einnahme von Methylphenidat (Ritalin®); so steht es im Totenschein des vierzehnjährigen Matthew Smith aus Oakland County, Michigan, vom 21.3.2001."
Eigentlich sollte es nicht überraschen, dass die Einnahme von Psychostimulantia gefährlich, ja sogar tödlich, sein kann. Diese Medikamente stehen nämlich daher unter solch strengen Beschränkungen und Kontrollen, weil ihre Gefahr bekannt ist. In Queensland, Australien, müssen Ärzte für jede Verschreibung eines Stimulans eine Genehmigung einholen, und wenn die Behandlung länger als zwei Monate andauert, müssen sie eine Erklärung dafür vorlegen.
"Beide Medikamente, Dexamphetamin und Methylphenidat, fallen unter Anhang 8 der Gesundheitsverordnung von 1996 (Medikamente und Gifte) und sind laut Paragraph 78 der gleichen Verordnung als Medikamente klassifiziert, für die spezielle Verschreibungs- und Gebrauchsrestriktionen gelten." Stimulierende Medikamente können zu Depressionen führen und auf diesem Wege auch einen Suizid auslösen.
"Der parlamentarische Ausschuss [von Südaustralien] war schockiert, als er von einer Reihe von Kindern hörte bzw. las, die Selbstmordabsichten geäußert hatten. Selbstmord ist eine der Hauptkomplikationen, die Eintritt, wenn ein solches Stimulans oder andere Medikamente, die ähnlich wirken, plötzlich abgesetzt werden."
Medikamente allgemein und Stimulantia im besonderen stellen ein erhebliches Langzeitrisiko für Kinder dar, da sie sich auf die Entwicklung auswirken können. Es ist nahe liegend, dass starke Medikamente Wachstum und Entwicklung bei Kindern beeinträchtigen können, was nicht nur von der allgemeinen Presse, sondern auch von der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung (die die Zeitschrift Diagnostic and Statistical Manual (DSM) herausgibt) bestätigt wird:
"Der Begriff Entwicklungstoxikologie bezieht sich auf besondere oder besonders ernste Nebenwirkungen, die durch die Interaktion eines Medikaments mit Wachstum und Entwicklung verursacht werden. Kinder und Jugendliche wachsen und entwickeln sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig und emotional. Es ist wichtig, dass Medikamente nicht in den Lernprozess in der Schule oder in die Entwicklung sozialer Beziehungen im Elternhaus und im Umgang mit Gleichaltrigen eingreifen."
Daraus folgt unweigerlich, das Stimulantia, die Wachstum und Entwicklung beeinträchtigen, auch auf das sich entwickelnde Gehirn Auswirkungen haben:
"Das Medikament, das möglicherweise dazu verwendet um australische Kinder gleichzeitig gegen ein Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität zu behandeln kann langfristige Veränderungen im Gehirn verursachen. Wissenschaftler der Universität von Buffalo haben herausgefunden, dass Ritalin® im Hirn von Ratten Veränderungen hervorruft, die denen ähneln, die durch Stimulantia wie Amphetamine oder Kokain ausgelöst werden.
Der Verfasser der Studie, Professor John Balzer, sagte, die Ergebnisse wiederlegten die Annahme, dass Mehtylphenidat, allgemein bekannt als Ritalin®, lediglich kurzzeitig wirke.
"Indem wir Kinder Psychotropika verabreichen, erzeugen wir eine Interaktion zwischen der Chemikalie, dem Medikament, und dem in der Entwicklung befindlichen Organismus, vor allem dem sich entwickelnden Gehirn, das das Zielorgan eines Psychotropikums ist."
"Stimulantia wie Ritalin® und Amphetamin haben schwer schädigende Auswirkungen auf das Gehirn - indem sie den Blutfluss hemmen, den Glukosemetabolismus stören und womöglich eine dauerhafte Schrumpfung ( Atrophie = Gewebeschwund) im Gehirn verursachen."
Die ganze Bandbreite dieser negativen Auswirkungen auf Wachstum und Entwicklung wird noch bedrohlicher, wenn man sich vor Augen hält, dass auch Kinder unter sechs Jahren routinemäßig Stimulantia verschrieben werden, obwohl es Warnungen gibt, dass die Einnahme für so junge Kinder gefährlich ist. Es gibt Berichte darüber, dass Kinder die gerade einmal 15 bis 18 Monate alt sind, Stimulantia verschrieben bekommen, und 2003 berichtete eine Mutter auf der Queensland State Youth Conference in Mackay, dass ihr Arzt behauptet habe, ihr neun Monate altes Baby habe ADHS und müsse mit Medikamenten behandelt werden (glücklicherweise weigerte sich die Mutter).
Beinahe noch schrecklicher als die möglichen Langzeitfolgen von Psychostimulantia ist der sogenannte "Zombie-Effekt", der sich häufig bei Kindern einstellt. Es ist schockierend, dass ausgerechnet zwei führende US-Verfechter der biopsychiatrischen Therapie, L. Eugene Arnold und Peter S. Jensen, in ihrem Kapitel über ADHS in dem Lehrbuch "Comprehensive Textbook of Psychiatry" das Existieren des "Zombie-Effekts" einräumen:
"Der "Amphetaminblick", ein bedrückter, düsterer Gesichtsausdruck, ist als solcher harmlos, doch er erfüllt Eltern mit Sorge ... Das Äquivalent dazu im Bereich des Verhaltens, ein ,zombieartiger' Mangel an Freude und Spontaneität, kann unter Umständen durch eine Reduzierung der Dosis behoben werden. Manchmal ist allerdings auch ein Wechsel des Medikaments notwendig."
Dr. Peter Breggin beschreibt den Zombie-Effekt folgendermaßen: "Dieses mittels Medikamenten hervorgerufene fügsame Verhalten wird erzielt, indem die komplexeren Hirnfunktionen des Kindes abgestumpft oder unterdrückt werden. Die Bereiche des kindlichen Gehirns, die für Kreativität, Freiheit, Spiel, lebhafte Aktivität, konsequente Disziplin und angeregtes Lernen gebraucht werden, sind wie betäubt."
Da die Anzahl der "Erkrankungen" kometenhaft ansteigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir eine Generation von Kindern großziehen, deren Kreativität, Denken und Geist von Medikamenten abgestumpft werden, ohne dass es hierfür eine nachweisbare medizinische Rechfertigung gäbe.
Indem die australische Regierung Psychostimulantia dem Anhang 8 zuordnete, wollte sie deren Gebrauch offensichtlich einschränken. Doch die Zunahme ihrer Verschreibung gegen ADHS hat sie zu einer leicht zugänglichen Freizeitdroge auf australischen Schulhöfen gemacht.
Der illegale Konsum von ADHS - Medikamenten ist bereits ein größeres Problem in Queensland, wie die Crime and Misconduct Commission [Kommission für Verbrechen und Ordnungswidrigkeiten] festhält: "Der Missbrauch von verschreibungspflichtigen ADHS - Medikamenten ist ein potentielles Problem für die Gesellschaft, das öffentliche Gesundheitssystem und die Strafverfolgungsbehörden."
In New South Wales "wurde bei verschiedenen Anfragen bei Behörden die Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass Kinder in der Schule ihre verschreibungspflichtigen Medikamente anderen Kindern verkauft oder mit ihnen getauscht oder geteilt hätten."
Die internationale Rauschgiftkontrollkommission der Vereinten Nationen INCB (International Narcotics Control Board) hat vor dem wachsenden weltweiten Missbrauch von Methylphenidat als Freizeitdroge gewarnt. Der Missbrauch von Psychostimulantia steht auch im Zusammenhang mit anderen Formen der Drogenabhängigkeit und ist häufig der erste Schritt in einen Teufelskreis der Selbstmedikation.
"Elizabeht Wurtzel schrieb am 1.4.2000 in der New York Times, dass Ritalin® für viele, denen sie bei Treffen der Anonymen Abhängigen begegnete, die Einstiegsdroge gewesen sei. Dort hätten Mütter erzählt, dass sie das Ritalin®, das ihre Kinder verschrieben bekommen hatten, selbst genommen hätten. Sie selbst habe, so berichtet sie, nahezu ständig Ritalintabletten zerkleinert und dann geschnupft."
Die US-Drogenbehörde DEA hat sich ebenfalls zu dem Problem geäußert und gesagt, dass "eine Reihe von neueren Studien, Drogenmissbrauchsfällen und aktuellen Trends bei Jugendlichen, wie sie aus verschiedenen Quellen bekannt sind, darauf verweisen, dass die Einnahme von Methylphenidat das Risiko birgt von Drogen abhängig zu werden".
Dazu passt auch der folgende Bericht aus der US-Presse: "Bei einer kürzlich beendeten Studie, die an der Universität von Kalifornien in Berkeley mit 500 Kindern über einen Zeitraum von 26 Jahren durchführt wurde, fand man heraus, dass Ritalin® häufig eine Einstiegsdroge ist, und zwar hauptsächlich für Kokain.
Forschungsleiterin Nadine Lambert, so berichtet das Wall Street Journal, schloss, dass Ritalin® das Hirn empfänglicher für das Abhängigkeitspotential von Kokain mache und das Missbrauchsrisiko verdoppele."
Es herrscht - sogar bei den standhaften Verfechtern des ADHS -Krankheitsbildes - weitgehende Einigkeit darüber, dass es andere Behandlungsformen gibt, etwa Familienberatung, Entlastung der Eltern durch Kurzzeitpflege der Kinder und Erziehungskurse für Eltern. Bei keiner dieser Methoden ist die Gesundheit der Kinder in Gefahr.
Vor allem angesichts neuerer Analysen, die beweisen, dass Kinder, die mit Psychostimulantia behandelt werden, davon weder in erzieherischer noch in lerntechnischer Hinsicht profitieren, ist es vollkommen unsinnig, nicht nur das Wohlergehen dieser Kinder zu riskieren, sondern, wenn solche gefährlichen Medikamente weiterhin unkontrolliert verbreitet werden dürfen, die Gesundheit aller Kinder zu gefährden.
Die Zuverlässigkeit einer Diagnose bezieht sich darauf, wie stark man davon ausgehen kann, dass sie verlässlich zutrifft; also wie verlässlich es ist, dass die Diagnose unabhängig von der untersuchenden Person und der Örtlichkeit, an der sie stattfindet, immer dieselbe ist. So wird z.B. ein gebrochener Arm anhand eines Röntgenbildes diagnostiziert, und die Wahrscheinlichkeit, dass man, wenn man 100 Orthopäden mit dem gleichen Röntgenbild konfrontiert, 100 gleiche Diagnosen bekommt, ist sehr groß. "Gebrochener Arm" ist also eine sehr zuverlässige Diagnose.
Im Gegensatz dazu ist "ADHS" eine äußerst unzuverlässige Diagnose. "Es gibt keine objektiven diagnostischen Kriterien für ADHS - keine neurologischen Merkmale, keine Bluttests... Es gibt keine körperliche Untersuchung, mit der eine ADHS - Diagnose bei einem Kind zuverlässig festgestellt werden kann."
Die Annahme, dass 100 Mediziner höchstwahrscheinlich zu keiner einheitlichen ADHS - Diagnose bei einem Kind kommen würden, lässt sich aus der schockierenden Tatsache ableiten, dass die Erkrankungsraten international stark schwanken. "In Großbritannien wird die Rate der ADHS - Fälle allgemein auf 1 Prozent oder weniger geschätzt, obwohl sie um mindestens 10-12 Prozent höher liegt als in Australien und den USA."
Die erschreckende Konsequenz daraus ist, als flöge man 12 Kinder mit ADHS - Diagnose von Perth nach London, um sie dort untersuchen zu lassen, rein statistisch gesehen lediglich eins von ihnen eine "Bestätigung" dieser Diagnose zu erwarten hätte. Es ist also so, dass die "Krankheit" entweder in den USA, Australien und Kanada extrem überdiagnostiziert oder in England (und den meisten übrigen Ländern) extrem unterdiagnostiziert wird. In beiden Fällen bedeutet dies, dass man sich auf die Diagnose nicht verlassen kann; sie ist unzuverlässig.
Und sogar innerhalb eines Landes schwanken die Erkrankungsraten und unterlaufen so die Zuverlässigkeit der Diagnose. So ergab z.B. eine Untersuchung zur Einnahme stimulierender Medikamente gegen ADHS in den USA, dass "Jugendliche in den Südstaaten mit um etwa 71 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit Medikamente verschrieben bekamen als Kinder im Nordosten oder Westen der USA, während die Wahrscheinlichkeit bei Kindern aus dem Mittleren Westen um 51 Prozent höher lag":
Ein genauer Blick auf die Diagnosekriterien im DSM (Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen) sowie auf die Vorgehensweise bei deren Erstellung legt die Ursachen für diese Unzuverlässigkeit offen. Laien gehen davon aus, dass der Diagnose von Krankheiten ein wissenschaftlicher bzw. objektiver Vorgang zugrunde liege. Dies gilt im Regelfall für die Medizin, für die Psychiatrie jedoch häufig nicht.
Die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung (American Psychiatric Association - APA) veröffentlich die "Bibel" der psychischen Diagnose das DSM, das zurzeit in der vierten Auflage vorliegt (DMS-IV). Ein Teilnehmer der APA-Konferenz von 1987, bei der es um das DSM ging, äußerte folgenden erschreckenden Kommentar: "Das niedrige intellektuelle Niveau war schockierend.
Diagnosen wurden per Mehrheitsentschied erstellt, und zwar etwa auf die Art, wie wir ein Restaurant aussuchen würden. Ich habe Lust auf Italienisch, du möchtest zum Chinesen, also gehen wir ins Schnellrestaurant. Und dann wird es so in den Computer eingegeben." Ein bekannter amerikanischer Psychiater, ein ehemaliger Leiter der nationalen Gesundheitsbehörde, zuständig für den Bereich Schizophrenie, drückt es so aus:" Das DSM.IV ist das Konstrukt, mit dem die Psychiatrie die Anerkennung der Allgemeinmediziner zu erlangen versucht. Insider wissen, dass es sich hierbei vielmehr um ein politisches als um ein medizinisches Dokument handelt.
Dr. Lawrence Diller belegt die erschreckende politische Dimension des Entscheidungsfindungsprozesses der DSM - IV - Kriterien mit folgenden Worten: "Die zentrale Forschungsgruppe hatte beschlossen, dass lediglich fünf von neun Symptomen ausreichten, um eine "ADHS - Diagnose des Untertyps: Hyperaktivität mit Unaufmerksamkeit auszusprechen [also eine kombinierte Variante der Krankheit].
Doch dann verwarf die leitende DSM - IV - Arbeitsgruppe überraschenderweise diesen Vorschlag und erhöhte die Anzahl der notwendigen Symptome auf sechs! Vermutlich befürchteten sie, dass bei der geringen Anzahl von nur fünf Symptomen zu viele Kinder eine ADHS - Diagnose dieses Typs erhalten würden, doch zeigt diese Willkür auch, wie wenig ihr Vorgehen mit Wissenschaft zu tun hat."
In der westlichen Gesellschaft, die dazu neigt, Mediziner zu vergöttern, könnte die Erkenntnis, dass diese verbreitete psychiatrische Diagnose von einer Gruppe von Leuten am runden Tisch erfunden und nicht von Wissenschaftlern in einem Labor entdeckt wurde, einen regelrechten Schock auslösen. Ergebnis des DSM - Entscheidungsfindungsprozesses ist eine diagnostische Klassifikation, nämlich ADHS, die vollkommen willkürlich ist und sich ausschließlich auf Verhaltensmuster stützt. Nicht nur die Diagnosekriterien werfen Fragen auf (die im nächsten Absatz erörtert werden), sondern auch die Beschreibung der "Symptome" ist hoffnungslos subjektiv und daher von vorneherein unzuverlässig.
Um bei einem Kind ADHS zu diagnostizieren, muss es entweder sechs von neun aufgelisteten potentiellen "Aufmerksamkeitsstörungen" oder sechs von neun "Hyperaktivitäts - Impulsivitäts - Symptomen" aufweisen. Diese Symptome müssen seit mindesten sechs Monaten bestehen, und zwar zu einen Grad der nicht zum Entwicklungsstand passt".
Es existieren jedoch keine objektiven Richtlinien, um den entsprechenden Grad an Nichtübereinstimmung mit dem Entwicklungsstand zu verifizieren; diese Einschätzung bleibt der individuellen Entscheidung des behandelnden Arztes vorbehalten. Noch unglaublicher ist, dass alle 18 "ADHS - Symptome" durch den Begriff "häufig" charakterisiert sind. Doch was bedeutet "häufiges" Zappeln oder "häufige" Schwierigkeiten dabei, Aufgaben und Tätigkeiten gezielt durchzuführen?
Es existieren keine objektiven Richtlinien. Für den einen Arzt ist es womöglich normal, wenn ein Kind jeden Tag ein bisschen zappelig ist; für einen anderen (vielleicht einen, der selbst kinderlos ist) gilt vielleicht zweimal heftiges Gezappel schon als "häufig". Und hier endet das Problem mir der Zuverlässigkeit noch nicht.
"Auch abgesehen von dem Begriff "häufig" ist die Definition aufgrund mehrdeutiger und vager Terminologie unklar. Welche Fehler bezeichnet man als durch "Unachtsamkeit" hervorgerufen? Was genau bedeutet "direkt" angesprochen? Was bedeutet ,Schwierigkeiten' beim Organisieren von Dingen? Wer entscheidet, welche Aktivitäten anhaltende geistige Anstrengung erfordern? Was heißt leicht ablenkbar? Wann gilt eine kleine Bewegung als "Zappeln" oder Herumrutschen? Wer entscheidet, wann man Sitzen bleiben erwarten darf? Wann ist Rennen, Klettern oder Sprechen "übermäßig"?"
Einige der am stärksten überzeugten Verfechter des medizinischen Konzepts ADHS haben, obwohl sie an die Existenz dieser Krankheit glauben, eingeräumt, dass die diagnostische Verlässlichkeit ein Problem sei. 1998 fand eine Konferenz der National Institutes of Health, eines der führenden medizinischen Forschungszentren der USA, statt, bei der es um die Diagnose und Behandlung von ADHS ging. Dabei wurde eine Reihe von "Experten" angehört, die ausnahmslos alle hinter dem Konzept ADHS standen.
Am Ende der Konferenz gab der Vorsitzende der Expertenkommission, Dr. David Kupfer, zu, dass "es im Augenblick keine zuverlässige Diagnosemöglichkeit" gebe, und ein anderes Mitglied fügte lakonisch hinzu, dass "die Diagnose ein ziemlicher Schlamassel" sei.
Die "Gültigkeit" einer Diagnose hängt davon ab, in welchem Maße sich durch sie ein reales und nachweisbares Leiden beschreiben lässt. "Trotz Millionen von Dollar, die in den letzen zwanzig Jahren in die Forschung investiert wurden und von denen viele von hoffnungsvollen Pharmakonzernen beigesteuert wurden, ist es keinem gelungen, die "Krankheit" namens ADHS zu identifizieren." Es scheint unfassbar, dass soviele hochangesehene Fachleute auf den verschiedensten Gebieten öffentlich eingestehen, dass es keinen Beweis für die Existenz von ADHS gebe. Man beachte folgendes:
Bei Konferenzen, die die US-amerikanischen National Institutes of Health 1998 abhielten, wurde folgendes Fazit geschlossen:" Wir haben keinen unabhängigen, zuverlässigen Test, mit dem ADHS nachgewiesen werden kann und es gibt keine Daten, die darauf verweisen, dass ADHS durch eine Fehlfunktion des Hirns ausgelöst würde."
Es bleibt die Frage, warum Ärzte und Öffentlichkeit gleichermaßen von "ADHS" als einer nachweisbaren Krankheit sprechen, wo es doch reichlich Beweise dafür gibt, dass dies so nicht stimmt. Dieses Phänomen wurde von Dr. John Jureidini, dem Leiter der Abteilung für psychologische Medizin im Frauen- und Kinderkrankenhaus in Adelaide, Südaustralien, bei einer Befragung durch einen parlamentarischen Ausschuss folgendermaßen erklärt:
Um den Unterschied zwischen einer tatsächlichen und einer metaphorischen Krankheit zu illustrieren, bemerkt der amerikanische Psychiater Thomas Szasz: "Die Annahme, dass, etwa Aids und ADHS, ... vollkommen unterschiedliche Krankheiten seien - oder genauer gesagt, dass letztere überhaupt keine Krankheit sei -, gilt in solch hohem Maße als politisch nicht korrekt, dass sie kurzerhand abgetan wird."
Verfechter des biomedizinischen ADHS - Konzepts sagen gern, dass sie im Begriff seien, eine Ätiologie zu entdecken, also zu beweisen, dass ADHS tatsächlich existiere. Doch das sagen sie bereits seit über 20 Jahren. Tatsache ist, dass es, wissenschaftlich betrachtet, keinen Beweis dafür gibt, dass das Konstrukt einer "Krankheit" namens ADHS wirklich existiert.
Es gibt kein fundamentaleres Menschenrecht als das auf körperliche Unversehrtheit. Ein Kennzeichen der meisten Rechtssysteme ist, unschuldige Menschen davor zu schützen, dass ihrem Körper gegen ihren Willen etwas angetan wird. In einem Artikel der Zeitschrift DePaul Journal of Health Care Law, die sich mit Medizinrecht befasst, heißt es: "Echtes Einverständnis mit dem, was mit einem selbst geschieht, ist eine auf sachkundigem Wissen beruhende Entscheidung, und sie erfordert die Möglichkeit, die verschiedenen Optionen sowie die jeweils damit verbundenen Risiken auf der Basis von Sachinformationen abwägen zu können."
Das Problem des Einverständnisses mit medizinischen Maßnahmen im Fall von jungen Menschen war Inhalt eines umfangreichen Berichts, den der Ausschuss zur Reformierung der entsprechenden Gesetzgebung in Queensland 1996 herausgab. Verschiedene Repräsentanten anderer Organisationen in Australien haben dies ebenfalls als ein größeres Problem erkannt:
Einverständnis ohne Wissen ist kein Einverständnis, und Eltern denen man erzählt, ihr Kind habe ADHS, bekommen niemals gesagt, wie unsicher die wissenschaftliche Zuverlässigkeit wie Gültigkeit dieser Diagnose ist Normalerweise sagt man ihnen weder, dass sich diese Diagnostik nicht auf organische oder physiologische Befunde stützt, noch dass bisher niemand in der Lage war, zu beweisen, daß "ADHS' überhaupt existiert.
Häufig werden sie nicht einmal über die Risiken aufgeklärt, die mit der Einnahme von Psychostimulantia verbunden sind. Das australische Rechtssystem, die internationale Gesetzgebung (vor allem die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die Australien unter zeichnet hat) und ein gesundes Maß an menschlichen Anstand verlangen, daß jede Person das Recht darauf hat ihr Einverständnis zu geben, bevor man in ihre persönliche bzw. physische Integrität eingreift.
Kinder werden so gut wie nie nach ihrem Einverständnis gefragt, bevor sie mit Psychostimulantia behandelt werden, und auch die Kontroverse, die unter den Experten bezüglich dieser Diagnose existiert, ist ihnen nicht bekannt. Diese ungeheuerliche Verletzung menschlicher Grundrechte würde normalerweise kaum geduldet werden, doch hinter der Maske "hilfreicher medizinischer Versorgung" ist sie schwieriger zu erkennen und zu bekämpfen.
Der Anstieg an ADHS - Diagnosen bei Kindern in Australien innerhalb der letzten 25 Jahre ist schlichtweg astronomisch. In Anbetracht der Tatsache, dass ein ätiologischer Zusammenhang zwischen irgendwelchen organischen oder biologischen Merkmalen und ADHS bisher nicht nachgewiesen werden konnte, stellt sich die Frage warum diese Diagnose dennoch so populär ist. Es gib vier "Hauptinteressengruppen", für die die Diagnose ADHS ein ökonomischer, pragmatischer oder emotionaler Segen ist.
Der Umsatz durch den Handel mit stimulierenden Medikamenten speziell zur Behandlung von ADHS beträgt allein in den USA 600 Millionen Dollar im Jahr. Bei soviel Profit erstaunt es nicht, dass verschiedene große Pharmaunternehmen sich als lautstark Verfechter psychiatrischer Diagnosen generell und von ADHS im speziellen hervorgetan haben.
Die Firma Novartis - die ursprünglich das Patent fit Methylphenidat (Ritalin®) besaß, das in den USA populärste ADHS - Medikament - warb sowohl in medizinische' Fachzeitschriften als auch in den Massenmedien in grossem Umfang mit Anzeigen, die in letzteren vor allen Eltern davon überzeugen sollten, dass ihr Kind von der Einnahme von Stimulantia profitieren könne. Novartis hat auch CHADD (Children and Adults with Attentioi Deficit Disorder), die nationale Vereinigung für Eltern von ADHS - Kindern, großzügig finanziell unterstützt..
Das womöglich größte Problem in diesem Zusammenhang beschrieb der Neurowissenschaftler und emeritierte Professor der Psychologie der Universität von Michigan mit folgenden Worten: "Ich bin davon überzeugt, dass die Pharmaindustrie riesige Summen von Geld ausgibt, um ihre Verkäufe und ihren Profit zu steigern, indem sie die Ärzte und die Öffentlichkeit in einer Weise beeinflusst, die die Wahrheit manchmal verdreht und die häufig nicht dem Wohl der Wissenschaft oder der Menschen dient."
Der Hauptgrund dafür, dass Ärzte das Konzept von ADHS als ein reales biomedizinisches Phänomen so bereitwillig annehmen, liegt in der Tatsache, dass sie ihren Patienten helfen wollen. Die ganze Ausbildung und das berufliche Selbstverständnis sind von einem bestimmten "medizinischen Modell" geprägt: Ein Patient kommt mit einem Symptom zu ihnen, sie stellen eine Diagnose und behandeln es. Wenn es nun ADHS gar nicht gibt, dann sind die Verhaltensauffälligkeiten entweder Teil der normalen kindlichen Entwicklung oder Indikator für Störungen im Umfeld des Kindes, wobei der Arzt in beiden Fällen nicht helfen kann. Hinzu kommt, dass, wie wir gleich noch sehen werden, die stimulierenden Substanzen tatsächlich den von Eltern und Lehrern gewünschten Effekt haben, so dass die Ärzte also positive Rückmeldungen von ihren Patienten (oder zumindestens deren Eltern) bekommen.
Zudem wäre es naiv, nicht auch hier den Profit in Betracht zu ziehen. Der amerikanische Psychiater Peter Breggin hielt fest: "Biologische Interessengruppen üben seit Jahrzenten Druck aus, um Kinder als Markt für Medikamente und medizinische Dienstleistungen zu gewinnen." Tunku Varadarajan vom Wall Street Journal schrieb: "Psychiater mussten die Krankheit mit einem offiziell akzeptierten Namen versehen, um Geld von den Krankenkassen zu bekommen was der Grund dafür ist, dass immer mehr Auffälligkeiten als Krankheit bezeichnet werden. In der nächsten Ausgabe des DSM findet man bestimmt wieder mindestens 50 neue Leiden auf der Liste."
Die stärkste treibende Kraft hinter der Verbreitung der ADHS - Diagnose (und dem damit verbundenen Medikamentenkonsum) sind die Eltern. Ohne den entsprechenden "Markt" hätte das Phänomen ADHS nie eine solche Verbreitung gefunden. Elterngruppen, so wie etwa CHADD, weisen die Vorstellung, ADHS könne irgendetwas anderes sein als eine "reale" Krankheit, vehement zurück, und viele Eltern beteuern, dass die Diagnose und die darauf folgende Einnahme der Stimulantia bei ihrem Kind und der ganzen Familie Wunder bewirkt habe. Die Anziehungskraft dieser Diagnose ist für jeden offensichtlich. der schon einmal beruflich mit Familien zu tun hatte, die Probleme mit einem verhaltensauffälligen Kind hatten. In den westlichen Gesellschaften herrscht die Überzeugung, dass schlechtes Benehmen bei einem Kind auf elterliche Inkompetenz zurückzuführen sei.
Wenn ein Kind sich in einer fremden Umgebung ständig schlecht benimmt oder in der. Schule immer wieder "Ärger hat", dann steht der unausgesprochene Vorwurf im Raum, dass die Eltern entweder nicht gewillt oder nicht fähig seien, ihr Kind angemessen zu erziehen. Für manche Eltern ist daher die Vorstellung, dass eine Krankheit die Ursache für das Missverhalten ihres Kindes sei, die emotional perfekte Lösung, da sie nun plötzlich, statt misstrauisch beäugt zu werden, als Märtyrer gelten, die mit einem kranken Kind fertig werden müssen. Statt eine Familientherapie zu machen, um zu begreifen, warum ihr Kind sich so benimmt und was sie dagegen tun könnten, gehen sie in die Elterngruppe, wo sie Trost und Mitleid erhalten, weil das Schicksal ihnen so übel mitgespielt hat.
Diese Verführung wird mit der Einnahme der stimulierenden Medizin perfekt. Studien belegen, dass Stimulantia bei allen Kindern - egal, ob sie "Verhaltensauffälligkeiten" aufweisen oder nicht - dafür sorgen, dass sie sich fügsamer und angepasster verhalten. Natürlich sind Eltern, die sich an dem "schlechten Benehmen" ihres Kindes stören, darüber erfreut, wenn es gehorsamer wird. Keine peinlichen Auftritte mehr, keine unangenehmen Anrufe von der Schule. Kein Wunder also, dass so viele Eltern eine ADHS - Diagnose anstreben - und darauf schwören.

Es ist eine Tatsache in unserer modernen Gesellschaft, dass viele öffentliche Schulen überfüllt sind und nicht genügend Geldmittel zur Verfügung haben. Lehrer müssen oft in Klassen mit 30, 35 oder mehr Schülern unterrichten, wo sie tapfer versuchen, Bildung zu vermitteln. Wenn ein einzelner Schüler ständig stört und seine Mitschüler ablenkt, möchte der Lehrer verständlicherweise, dass dies aufhört. Wenn andere Eltern sich bei der Schulleitung über ein solches Kind beschweren, dann möchte diese das Fehlverhalten natürlich abstellen. Wenn nun das auffällige Kind mit einer Diagnose versehen und unter medikamentöse Behandlung gestellt werden kann verläuft der Alltag in Klassenraum und Schule glatter
Diese Vorgehensweise hat sich in den USA inzwischen so verbreitet, dass einige Bundesstaaten Gesetze verabschieden mussten, die es nicht-medizinischem Schulpersonal untersagen, Krankheiten bei Kindern zu diagnostizieren und entsprechende Therapien vorzuschlagen. Da soviele einflussreiche Kräfte an einem Strang ziehen, ist es nicht verwunderlich dass ADHS in Australien zu eine Art "Epidemie" geworden ist. E: ist ein regelrechter Teufelskreis denn wenn die Diagnose gestellt ist und das Kind unter dem Ein fluß der Medikamente steht sind alle glücklich. Die Pharmafirma hat ein Geschäft gemacht der Arzt einen neuen Patient bekommen, die Eltern sind rehabilitiert, und die Schule hat ein Problem weniger. Alle sind glücklich bis auf das Kind, und das Kind wird nicht gefragt.
(Diese Empfehlungen stammen aus Queensland Children at Risk: "The Overdiagnosis of "ADHD" and the Overuse of Stimulant Meditation" [Kinder aus Queensland in Gefahr: Die Überdiagnostizierung von "ADHS" und die überhöhte Einnahme stimulierender Medikamente].)
Ärzte, Pädagogen und Forscher neigen gelegentlich dazu, sich schwammig oder blumig auszudrücken, um "wissenschaftlich" zu klingen. Wenn allerdings das körperliche und emotionale Wohlbefinden unserer Kinder in Gefahr ist, muss man sehr direkt sein. Es ist höchste Zeit aufzuhören, um den heißen Brei herumzureden, und endlich die Fakten auf den Tisch zu legen und Klartext zu sprechen.
Es ist unwissenschaftlich, etwas zu behandeln, bevor man weiss, worum es sich handelt. In Anbetracht de Gefahren, die die Verabreichung von Stimulantia für Kinder, Eltern und die Gesellschaft mit sich bringt, wäre es nur vernünftig, die Einnahme diese Medikamente zu stoppen, bis wir herausgefunden haben, was wenn es überhaupt existier, ADHS genau ist.
Wir müssen:
Dieser Artikel ist als Appell an alle kritischen Mitmenschen gerichtet, einen ehrlichen und genauen Blick auf einen kontrovers diskutierten Sachverhalt zu werfen. Er ist Appell, unserer Kinder zu beschützen, die sich nicht selbst vor dieser unsinnigen und schädlichen Stigmatisierung und der damit verbunden medikamentösen Behandlung schützen können. Und es ist auch ein Appell, die Kreativität, Spontaneität und das lebhafte Temperament der Kindheit zu würdigen und die Einzigartigkeit jedes Kindes anzunehmen.
Quelle: nexus-magazin.de
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(Zentrum der Gesundheit) - Wenn der Kinderarzt oder Kinderpsychiater bei Ihrem Kind eine hyperkinetische Verhaltensstörung, etwa Konzentrationsschwäche oder Hyperaktivität diagnostiziert und empfiehlt, ihm morgens vor der Schule Ritalinzu geben, um die negativen Auswirkungen von ADHS zu unterbinden, dann sollten Sie alle Fakten im Zusammenhang mit Ritalin kennen.
(Zentrum der Gesundheit) – Zappelige Kinder können Eltern, Lehrer oder auch Kameraden in den Wahnsinn treiben. Rasch ist die Geduld zu Ende. Noch rascher drückt man zappeligen Kindern den Stempel ADHS auf. Stopp! Viele zappelige Kinder könnten wieder ausgeglichen werden, könnten sich wieder konzentrieren und könnten die Schule wieder als Startbahn in ein erfolgreiches Leben nutzen – WENN sich jemand die Mühe machen würde, die folgenden 20 Punkte im Leben des Kindes näher zu beleuchten und dem Kind das zu geben, was es wirklich braucht. Machen Sie den Zappel-Test!
(Zentrum der Gesundheit) - Der Geschmacksverstärker Glutamat ist inzwischen der wichtigste Zusatzstoff in industriellen Nahrungsmitteln. Es ist beispielsweise in Salzgebäck, Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen aber auch in vielen anderen Fertiggerichten enthalten. Achtung: Glutamat ist auf den Verpackungen häufig nicht deklariert. Die Nahrungsmittelindustrie versteckt das gefährliche Glutamat auch hinter Begriffen wie Würzsalz oder Geschmacksverstärker.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Zeitschrift oekostadt-rheinland hat in ihrem Report 3-07 folgenden Artikel veröffentlicht, der für jeden, der von ADHS betroffen ist, gelesen werden sollte. Wir haben diesem Artikel komplett zur Verfügung gestellt bekommen. Lesen Sie hier:
(Zentrum der Gesundheit) - Die fünfte Auflage des psychiatrischen Handbuchs Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-V) wird demnächst (Mai 2013) veröffentlicht werden. Neu darin ist, dass verstärkt ganz normale menschliche Gemütszustände und Gefühle als mentale Störungen bezeichnet werden, die dann auch dringend behandelt werden müssen. Es wird also bald ein Leichtes sein, jede beliebige Person als psychisch krank zu bezeichnen und ihr die entsprechenden Psychopharmaka zu verordnen.
(Zentrum der Gesundheit) - Es herrscht die allgemeine Meinung, dass Impfen ein Segen ist, und uns vor Krankheiten schützt und unserer Gesundheit förderlich ist. Diese Behauptung wird durch die Pharmaindustrie, Ärzte und viele andere wirtschaftlich interessierte Kreise mit Erfolg gestützt. Beim näheren Hinsehen wird jedoch deutlich, dass die Impfung uns keineswegs vor der Krankheit schützt; im Gegenteil: sie macht uns krank.
(Zentrum der Gesundheit) - Wie gefährlich sind stimulierende Medikamente, die Kindern gegen die so genannte Krankheit ADHS verschrieben werden? Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge, die von der FDA und dem Nationalen Institut für Mentale Gesundheit (National Institute of Mental Health) finanziert wurde, erhöhen ADHS-Medikamente das Risiko des plötzlichen Todes bei Kindern und Teenagern um 500 Prozent.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Medien berichten ausführlich über den Amoklauf von Winnenden und suchen nach Ursachen, bzw. nach Erklärungen für eine solch schreckliche Tat.
(Zentrum der Gesundheit) - Einer der einflussreichsten Wissenschaftler an der Harvard Universität scheint dafür verantwortlich zu sein, dass die Diagnose "Bipolare Störung" - auch bekannt als manisch depressive Erkrankung - bei Kindern von 1994-2003 um 4000% (!) zugenommen hat. Dafür, daß er den Kindern dann entsprechende Medikamente verordnet hat, ist dieser Forscher von den Pharmafirmen selbstverständlich großzügig bezahlt worden.
Magnesiummangel betrifft uns alle. Unsere Lebensmittel enthalten immer weniger Magnesium und viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folgeerscheinungen eines weit verbreiteten Magnesiummangels.
(Zentrum der Gesundheit) - Die amerikanische gemeinnützige Interessensgruppe EWG (Environmental Working Group) weist darauf hin, daß Kinder durch herkömmliche Körperpflegeprodukte täglich durchschnittlich 60 verschiedenen Chemikalien ausgesetzt sind. Sie gelangen entweder über die Haut, oder über die Atmung in den Körper.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Zeitschrift Epidemiology veröffentlichte ihre groß angelegte Studie zum Thema Handygebrauch während der Schwangerschaft. Das Ergebnis: Der Gebrauch von Mobilfunktelefonen während der Schwangerschaft gefährdet die Gesundheit der Ungeborenen.
"Heutzutage nehmen viele Menschen mehr industrielle Lebensmittelzutaten zu sich, als echte Lebensmittel." Laut Hans-Ulrich Grimm („Aus Teufels Topf“) verspeisen die Deutschen pro Kopf und Jahr beispielsweise 11 Kilo Bananen und 16,6 Kilo Tomaten. Dem gegenüber stehen 18,8 Kilo industrielle Lebensmittelzutaten.
(Zentrum der Gesundheit) - In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen (unbewussten) Sucht geworden. Man kippt Sirup oder Zucker über Pfannkuchen, rührt Zucker in Kaffee und Tee, schmiert sich Zucker in Form von süßen Aufstrichen aufs Brot, vertilgt Unmengen Kuchen, Kekse und sonstigen Süßkram und schüttet sich unentwegt gesüßte Getränke in den Hals - von all den versteckten Zuckermengen in Fertiggerichten, Dippsaucen, Backwaren, Konserven, Milchprodukten etc. einmal ganz abgesehen. Mit dieser absolut üblichen Ernährungsweise schafft es der deutsche Durchschnittsbürger auf gut 36 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr, was früher oder später zu Fettleibigkeit und einer langen Liste mit gesundheitlichen Problemen führt.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Fachzeitung British Medical Journal (BMJ) präsentierte unlängst eine Untersuchung, deren Ergebnisse die beteiligten Wissenschaftler dazu veranlassten, vor alternativen Heilmethoden zu warnen. Wirft man allerdings einen Blick auf die sog. Beweise, die diese Warnung rechtfertigen sollen, dann stellt man schnell fest: Es gibt sie gar nicht, diese Beweise.
(Zentrum der Gesundheit) - Der Lebensmittel-Farbstoff Tartrazin durfte ab dem Jahre 1991 in Deutschland nur noch in Likören und Branntweinen verwendet werden, für Lebensmittel war Tartrazin verboten. Im Zuge der gesetzlichen EU-Angleichung hob man dieses Verbot sieben Jahre später wieder auf, so dass man den bedenklichen Farbstoff heute wieder in allerlei Fertigprodukten finden kann, ganz besonders in jenen für Kinder - und das, obwohl bekannt ist, dass Tartrazin allergieauslösend wirkt und bei Kindern zu Hyperaktivität führen kann.
(Zentrum der Gesundheit) - Immer mehr Kinder leiden heutzutage an ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit bzw. Hyperaktivitätsstörung) und werden mit umstrittenen ADHS-Medikamenten behandelt. Ist das wirklich nötig? Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei mehr als 20% der angeblich an ADHS leidenden Kinder eine falsche Diagnose vorliegt. Ausserdem deuten mehrere Untersuchungen darauf hin, dass die Anzeichen von ADHS auch auf natürliche Weise behandelt werden können. Erfahren Sie mehr über eine natürliche ADHS Behandlung.
(von Friedrich Klammrodt) - Obwohl die Voraussetzungen an Schulen heute um einiges besser als noch zu Beginn der 1970er Jahre sind, lassen die Lernergebnisse zu wünschen übrig. Parallel zum Absinken der Lernleistungen beklagt man eine ständig zunehmende Zahl von Kindern mit Aufmerksamkeits- und/oder Verhaltensstörungen (was heute meist als ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) bezeichnet wird). Friedrich Klammrodt, Lehrer, Gesundheitsberater und Autor beleuchtet die Situation an unseren Schulen von einem ganzheitlichen Blickwinkel aus und gibt Hinweise zu möglichen Ursachen.
(Zentrum der Gesundheit) - Magnesium, der im Körper am vierthäufigsten vorkommende Mineralstoff, spielt bei der Aktivierung von mehr als 300 chemischen Reaktionen eine wichtige Rolle. Magnesium ist für ein gesundes Knochenwachstum, für die Aufrechterhaltung der Muskelfunktion, für die Regulierung der Körpertemperatur sowie für die Absorption von Calcium verantwortlich. Zudem vermuten Wissenschaftler, dass Magnesium ADHS, Bipolare Störungen, Alzheimer und den mentalen Verfall vorbeugen könnte.
(Zentrum der Gesundheit) - Millionen gesunde Menschen würden nach einem neuen internationalen Diagnosehandbuch als psychisch krank eingestuft werden. In der neuen Auflage des Handbuchs der American Psychiatric Association werden eigentlich normale Verhaltensmuster wie Schüchternheit oder Trauer als psychische Erkrankungen klassifiziert. Sind wir alle psychisch krank? Was soll dieses Handbuch bezwecken? Und welche Folgen hat ein solches Vorgehen?

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Ich hätte mal eine Fragen. Sie schreiben das ADHS ein Problem des Darms wäre. Viele Kinder die ADHS haben. Bekommen oft zusätzliche eine Lese- Rechtschreibschwäche oder Bewegungsstörung. Es möglich durch Rohkost bzw durch Umstellung das diese Behinderung besser werden kann?
Hallo Devil,
ADHS entsteht sicher nicht nur aufgrund eines einzigen Aspektes, sondern ist - wie so oft - ein multifaktorielles Geschehen, welches bei jedem Betroffenen ganz individuell behandelt bzw. angepackt werden sollte. Aus ganzheitlicher Sicht gehört hier natürlich auch ein Blick auf die Darmgesundheit und die Ernährung dazu. Sowohl eine nicht funktionsfähige Darmflora, eine geschädigte Darmschleimhaut als auch Vitalstoffmängel durch unpassende Ernährung bzw. eine Überlastung der Ausleitungsorgane durch schädliche Bestandteile in der Ernährung üben einen beträchtlichen Einfluss auf die Gesundheit des Gehirns und damit auf die Konzentrationsfähigkeit und die geistige Leistungsfähigkeit aus.
Daher sollten diese Bereiche natürlich auch bei ADHS und Lernstörungen in den Massnahmenkatalog mit aufgenommen werden.
Eine gesunde Ernährung sollte selbstverständlich einen grossen Rohkostanteil aufweisen. Eine reine Rohkosternährung würden wir hingegen wirklich nur solchen Menschen empfehlen, die sich schon länger mit der Thematik "gesunder Ernährung" auseinander gesetzt haben und bereit sind, sehr viel Zeit in die tägliche Mahlzeitenzubereitung zu investieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Das Ritalin gefährlich ist, davon hat es schon viele Berichte gegeben. Das kindern viel zu schnell Medikamente verschrieben werden, nur weil sie " anders" sind, stimmt auch. Ich bin der Ansicht, dass es dieser Erkrankung gibt! Ob sie nun ADHS oder xy123 genannt wird, ist völlig egal. Ich selbst bin betroffen und nehme seit kurzem Medikamente und endlich fange ich wieder an zu leben, denn es ist nicht leicht von der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden, was bleibt einem also anderes übrig als sich durch Medikamente anzupassen, denn die Gesellschaft passt sich für mich nicht an!!! Wenn die Gesellschaft diese anders sich verhaltenen Kinder anerkennen und anders fördern würde und diese Erkrankung nicht so abwerten würde, bräuchten die Betroffenen keine Medikamente.
Liebe Frau Lange,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Meinung.
Wir sind der Ansicht, dass Betroffene bei Symptomen, die als ADHS bezeichnet werden - selbstverständlich Medikamente einnehmen können. Wir sind aber nicht der Ansicht, dass dies geschehen sollte, BEVOR man sämtliche ganzheitliche, naturheilkundliche, ernährungsrelevante, psychotherapeutische und orthomolekurmedizinische Massnahmen ausgeschöpft hat.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Leider konnte ich die Kommentarfunktion unter den Texten nicht finden, deshalb auf diesem Wege: (Sie können gerne meine Frage veröffentlichen, wenn das machbar ist!) Ich habe einen 8 jährigen Sohn, der vor einem halben Jahr auf ADS getestet wurde. Seitdem sind wir auf der Suche nach Alternativen zu dem uns von allen Seiten empfohlen Methylphenidat! (Ergotherapie, Osteopathie und Sehtraining durch einen Optometristen macht er ohnehin schon, ein Labor über Micronährstoffe haben wir bereits durchführen lassen!) Auf unserer Suche sind wir auf ein Buch von Barbara Simonsohn gestossen, die die Afa-Alge sehr positiv und vielversprechend gerade für die Verbesserung der ADS-Symptomatik beschrieb. Hier nun meine Frage: Darf man einem Kind in Eigentherapie die Afa-Alge verabreichen oder wäre es wichtig einen Arzt hinzu zu ziehen? Gibt es vorgeschriebene Dosierungslimits für Kinder, bzw. gibt es spezifische Kinderpräparate?Sollte man minimal anfangen und dann erhöhen oder gleich die Maximumdosis verabreichen? Wie häufig sollte man die vorgegebenen Dosis einnehmen, bzw. sollte die Dosis auf den Tag aufgeteilt werden? Noch eine zweite Frage: Als wie sinnvoll halten Sie es, einen Basiswasserfilter zu benutzen, um den Säure-Basis-Haushalt wieder ins Lot zu bringen? Macht das Sinn oder sollte man dies besser über die Ernährung reguliert bekommen? Ich freue mich sehr über Ihre Antwort!
Liebe Silke,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Afa-Alge ist ein Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel, also kein Heil- oder Arzneimittel. Das bedeutet, dass es dafür weder konkrete Dosierungsanleitungen gibt noch die Pflicht, für die Einnahme einen Arzt zu konsultieren. Wenn Sie jedoch einen kompetenten ganzheitlichen Therapeuten zur Hand haben, kann dieser Ihnen sicher bei der Optimierung der Vitalstoffversorgung Ihres Kindes behilflich sein.
Ein spezielles Afa-Algen-Präparat für Kinder wäre z. B. Kidsplus2. Es enthält neben der Afa-Alge auch spezifische sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Vitalstoffe und Probiotika. Empfohlen wird die Gabe von täglich vier Presslingen, die man auf einmal dosieren oder auch auf eine zwei Mal tägliche Dosierung verteilen kann.
Normalerweise kann man mit dieser Dosis sofort beginnen. Wenn man langsamer vorgehen möchte, kann man in den ersten zwei Wochen zwei Mal täglich nur einen Pressling geben, bevor man zur normalen Dosis übergeht. Bei kleineren Kindern kann auch schon die Hälfte der üblichen Dosis ausreichend sein.
Möglicherweise finden Sie auch hier noch Anregungen, die Ihrem Sohn helfen könnten: Zappelige Kinder
Ein Wasserfilter zur Reinigung des Leitungswassers halten wir für sinnvoll. Sog. Wasserionisierer, die basisches Wasser herstellen, sind unserer Meinung nach nicht unbedingt nötig, da unser Trinkwasser - wenn man sich an natürlichem Quellwasser orientiert und eine naturgemässe Lebensweise anstrebt - meist eher neutrale pH-Werte aufweisen sollte. Beim Trinkwasser ist also nicht dessen Basenpotential ausschlaggebend, sondern eher dessen Sauberkeit und dessen natürliche Strukturen und Energien.
Nichtsdestotrotz kann ein Wasserionisierer natürlich das basische Wasser für eine befristete Entsäuerungskur bereitstellen. Ob sich dafür jedoch die Anschaffung eines solchen Gerätes lohnt, bleibt jedem selbst überlassen, zumal eine Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes auch mit Hilfe anderer Massnahmen erreicht werden kann. Dazu trägt - wie Sie selbst vorschlagen - bereits eine basenüberschüssige Ernährung bei. Gerade bei Kindern sollten ausserdem keine weiteren entsäuernden Schritte erforderlich sein. Bei Erwachsenen können basische Mineralstoffe oder auch basische Aktivwasser-Konzentrate hilfreich sein. Letztere werden mit Wasser verdünnt, so dass man ein Basenwasser enthält, das KURMÄSSIG zweimal täglich zur Entsäuerung getrunken wird, aber nicht als "gewöhnliches" Trinkwasser (zum Durstlöschen oder Kochen) benutzt wird. Informationen dazu finden Sie z. B. auch hier: Entsäuerung mit basischem Aktivwasser-Konzentrat.
Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag :-) ich glaube, ich habe es Ihnen schon mal geschrieben. Wiederhole mich aber gerne. Lesen Sie Prof. Dr. Tomatis, HNO Arzt und Erfinder der Horchtherapie. Zappelige Kinder haben zu wenig Energie. Die Kinder zappeln, weil sie sich dadurch Energie holen. Läßt sich sehr oft mit großem Erfolg behandeln. In Polen gibt es ein Projekt an mehr als wie 100 Grundschulen.
Liebe Frau Christ,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Ergänzungsvorschlag zu unserem Artikel "Zappelige Kinder".
Gerne nehmen wir den von Ihnen genannten Punkt bei einer Aktualisierung des Artikels auf, möchten jedoch zu bedenken geben, dass das - Problem der mangelhaften Funktionsfähigkeit des Vestibulums - wovon A. Tomatis ausgeht - sicher nicht bei ALLEN zappeligen Kindern der einzig mögliche Grund für die Zappeligkeit ist.
Mit freundlichen Grüssen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Vermutlich wurde sich bei der Recherche hier ebensoviel Mühe gegeben wie mit der Eingabe, wenn man sich die Tippfehler ansieht. Da kann man schon fast froh sein, dass es mal wieder als Kinderkrankheit dargestellt wird. Tatsächlich ist AD(H)S vermutlich eher sowohl über- als auch unterdiagnostiziert. Als intelligente Träumerin und Aussenseiterin bin ich zum Beispiel erst im Studium abgestürzt und lass mich jetzt diagnostizieren. Und völlig zu erwarten, dass man hypoaktive (\"Träumsuse\"-)Variante unter den Tisch fallen gelassen hat, denn die passt ja so schlecht zur Argumentation, dass die Kinder nur schwierig und die Eltern nur überfordert sind. Selbstverständlich ist es lächerlich, an einem Baby AD(H)S diagnostizieren zu wollen und ich wäre vielleicht entsetzt, wenn ich nach so viel haarsträubendem Blödsinn nicht kein einziges Wort für bare Münze nehmen könnte. Ich finde es unverantwortlich, diesem Autor eine Plattform zu bieten.
Hallo Onlyhere41comment,
vielen Dank für Ihre Mail, Ihren persönlichen Erfahrungsbericht und Ihren Hinweis auf mögliche Tippfehler.
Selbstverständlich werden wir unseren Text entsprechend überarbeiten. Ihnen wünschen wir eine korrekte Diagnose.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Unser Sohn hat ADS und ich war auf der Suche nach einer echten Alternative zu Ritalin. Heute nach 2 Monaten kann ich sagen, das ich eine gefunden habe, denn unser Sohn macht große Fortschritte und anstatt an Symptomen mit Ritalin herumzudoktern habe ich eine funktionierende Lösung. Wenn ich hier die Kommentare lese, so erkenne ich bei vielen die Verzweiflung und hoffe deshalb den einen oder anderen damit helfen zu können. Auf der Ärztebewertungsseite von sanego ist ein Dr. Gahlen aus Oberhausen. Bei den Bewertungen oder auf seiner Homepage findet ihr ein paar Fallbeispiele von AHDS Kindern.
Ich kann nur für uns sagen, das es wirkt, gut wirkt. Es dauert aber ein paar Monate und die Kasse übernimmt leider nicht alle Kosten. Ich kann jetzt nur soviel sagen, das es mit teilweise schon jahrelangen Mangelerscheinungen in den Hirnzellen zu tun hat. Dadurch werden die Botenstoffe nicht mehr richtig gesteuert. Eine normale Blutuntersuchung kann dieses aber überhaupt nicht anzeigen und die meisten Ärzte sind bei Zellstoffwechsel und deren Behandlung entweder unwissend oder überfordert.
Mit kurzzeitiger Vitaminzufuhr über Gemüse etc. kann man diese Probleme nicht wegschaffen, das liegt einfach an den Mechanismen im Körper. Vitamin B12 z.B. Von der Einnahmemenge kann der Körper nur 1% aufnehmen und davon auch nur einen Bruchteil umsetzen. Daher ist eine hochdosierte Einnahme über teilweise Monate von Nöten um den Akku wieder aufzuladen und die letzten Zellen im Körper wieder aufzufrischen.
Ich kann nur die Tür zeigen, durchgehen muss jeder selber. Und noch eins, AHDS ist zu brutal um damit Witze zu machen. Ich kann aber auch diejenigen nicht verstehen, die immer von vornherein ausschließen, das Omega 3 oder B vitamine hier helfen könnten ohne es selber ausprobiert zu haben. Wir haben es ausprobiert und es wirkt. Du brauchst aber einen Fachmann der ganz genau sagt was du davon brauchst, in welcher Menge und in welcher chemischen Zusammensetzung, sonst kann man soviel schlucken wie man will und es bringt überhaupt nichts.
Hallo! Der Ton der in diesem Artikel angeschlagen wird ist eine Beleidigung für alle tatsächlich Betroffenen und die aus Pseudowahrheiten und Halbwissen aufgepeppten Tatsachen eine Gefahr! Eigentlich sollte man sie Anzeigen, weil sie die Leute nicht darauf aufmerksam machen das es ADHS gibt, AUCH WENN WIE SIE RICHTIG BEHAUPTEN sehr oft falsch und leichtfertig mit dem Thema umgegangen wird. So wie der Artikel...
Ansonsten wurde in den anderen Kommentaren eigentlich alles bereits erwähnt, vor allem von den Betroffenen. Sie sollten sich in Zukunft eine differenziertere und neutralere wertungsfreie Sichtweise zulegen. Ich bin bereit meine komplette Sichtweise darzulegen, wenn sie mich darum bitten (würde einige Seiten umfassen), wozu ich jetzt nicht die Zeit und Lust habe. Das Wesentliche habe ich gesagt. Dies soll konstruktiv sein, keine Beleidigung! Die anderen Artikel die ich bisher kenne sind sehr gut. liebe Grüße
Hallo asq81,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte berücksichtigen Sie, dass wir zum Thema AD(H)S eine Vielzahl von Artikeln von unterschiedlichen Autoren zur Verfügung stellen und der von Ihnen kritisierte nur einer davon ist und die Meinung des entsprechenden Autors wiedergibt. Die Botschaft des Textes sollte - wie bereits auf andere Kommentare erwähnt - sein, dass ADHS lediglich mit Hilfe einer umstrittenen Methode diagnostiziert wird und dass in den letzten Jahren immer mehr Kinder eine ADHS-Diagnose und infolgedessen eine Medikation mit nebenwirkungsreichen Arzneimitteln erhalten - und zwar leider OHNE dass zuvor andere Ursachen und andere Therapiemethoden in Erwägung gezogen werden. Ideen zu möglichen Massnahmen stellen wir in unseren anderen Texten zum Thema vor, z. B. hier:
oder hier:
Schulleistungen und ADHS
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo ich weiss nicht wie ich anfangen soll, es ist so Ich leide unter ADHS, da ich von Medikmanten nur unzureichend profitiert habe, und vor allem von Ritalin ziemliche Depressionen bekam, bin ich nun auf der Suche nach anderen Therapiemöglichkeiten. Da bin ich auch auf die Orthomolekulare Medizin gestossen ,unter anderem auch auf die Aussage das hoch dosiertes Vitamin b6 genauso effektiv sein soll wie Ritalin.Allerdings scheint mir eine hochodisierte Gabe von Vitaminen irgednwie genauso suspekt wie Ritalin etc.. da es ja eig ja auch nur eine Art von Medikation ist und nichts an der der Ursache macht.
Ich persönlich hatte da eher an eine Vollständige Darmsanierung plus Entgiftung gedacht , da ich schon seit ewigkeiten Verdauungsprobleme habe und ich denke das da ein gewisser Zusammnehang zu neurologischen Problemen steht....?! Was sich jetzt villeicht komisch anhört aber zum Besipiel fühl ich mich nach einem starken Erbrechen für kurze Zeit vollkommen Befreit von jeglichen symptomen was ja darauf schliesst das durch das Erbrechen eventuelle Giftstoffe entfernt wurden die für die Symptomatik verantwortlich sind...?! Meine Frage wäre jetzt was sie bei ADHS raten?
Liebe Grüße und sorry für den halben Aufsatz ;-)
Wenn ich euch super tollen Kritiker hier höre der den text verfasst hat. Haben sie ADS? Wahrscheinlich nicht… ich hätte damals gerne Hilfe bekommen Mit einem Medikament, dann hätte ich nicht auf Andere Stoffe zurückgreifen müssen. Ich war schon früh auf der suche, was mir helfen könnte weil ich immer das Gefühl hatte anders zu sein, dumm und Langsam verträumt hibbelig…ADS macht einen zum Außen seither und man fühlt sich auch so… mit 11 kam der Alkohol dann mit grade mal 13 das kiffen Dann 14 Pilze und mit fast 16 noch die ganze Andre Palette Amphetaminen…. Täglicher Konsum.
Mir ging es aber gut damit ich fühlte mich besser es half mir…aber irgend wann wurde es etwas zu viel und dacht es kann doch nicht so weiter gehen mit dem eligallen zeug… ach ich habe aber mit der Hilfe meinen Abschluss gemacht eine aus Bildung Führerschein und normal gearbeitet und heute Arbeite ich auch noch! Nicht das sie denken der nimmt Drogen der tut nichts, mir haben die Drogen geholfen und bin arbeiten gegangen.
Mit 26 bei einer Drogentherapie hat man raus bekommen, ich habe ADS und dann wurde alles besser Dank den Medikamenten… Aber leider habe ich jetzt ein Sucht Gedächtnis, wenn ich damals die Hilfe bekommen hätte die, die Kinder heute bekommen. Ja, dann wäre es garn nicht erst so weit gekommen… An den Verfasser, nicht immer nur mit Scheuklappen rum laufen das machen doch schon die Politiker man muss sich die Probleme ansehen mit Leuten reden es mit erleben…
Hallo Adams,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Zwischen Drogen und Medikamenten gegen ADS gibt es noch vielfältige weitere Therapiemöglichkeiten, die - je nach Ursache (wenn sie denn gesucht wird) - ausgetestet werden können, bevor zu Medikamenten gegriffen wird. Mit Scheuklappen laufen also jene durchs Leben, für die es nur EINEN Weg gibt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Verantwortungslos! Als Betroffener sehe ich mit graus, wie Sie hier der Gesellschaft in pseudoaufklärerischer Geste weismachen wollen, das Krankheitsbild der ADHS sei anzweifelbar, obwohl ich als lebendiger Beweis tagtäglich darunter zu leiden habe.
Vor ein paar Jahren hatte Scientology mit ähnlichen Argumenten Stimmung gegen "ADHS" gemacht. Schämen sie sich eigentlich nicht, sich mit dieser Stimmungsmache auf Kosten anderer Menschen zu profilieren? Sie erschrecken hier Eltern. Es entsteht gewollt ein Eindruck, daß Kranke, deren Symptome mit Methylphenidat behandelt werden, einem potentiell kokainsüchtigen Zombie gleichen. Seit wann sind der Wissenschaft die Eigenschaften von Zombies bekannt?
Sie können von Glück sagen, daß hier rechtlich noch zu wenig unternommen wird. Bieten Sie doch eine Heilungsmethode an, die durch unabhängige Studien nachweisbar besser therapiert als schulmedizinische Methoden. Aber Hauptsache bei Ihnen klingelt die Kasse, gelle? Echt übel.
Hallo Betroffener,
vielen Dank für Ihre Meinung.
Bevor wir uns an dieser Stelle jedoch immer wieder wiederholen (was künftige Leser langweilen würde), möchten wir Sie bitten, die übrigen Kommentare und unsere Antworten darauf zu lesen.
Hier daher nur in aller Kürze:
- Niemand macht "Stimmung gegen ADHS".
- Niemand profiliert sich in diesem Text auf Kosten anderer.
- Niemand erschreckt und niemand wird erschreckt.
- Niemand behauptet, der Begriff "Zombie" sei wissenschaftlich. Er wurde vom australischen Autor dieses Textes verwendet.
- Sicher ist Ihnen bekannt, wie hoch die Kosten für unabhängige Studien sind. Aus diesem Grunde können wir Ihren abschliessenden Wunsch (noch) nicht erfüllen.
- Letztendlich dürfen wir Sie noch darauf hinweisen, dass ein rein informativer Text sicher nicht zu einem "Klingeln" in wessen Kassen auch immer beitragen dürfte.
Die Botschaft des Textes ist stattdessen, dass ADHS nur anhand einer umstrittenen Diagnosemethode "festgestellt" wird, einer Diagnosemethode, die also wissenschaftlich nicht abgesichert ist und dass in den letzten Jahren immer mehr Kinder eine ADHS-Diagnose und infolgedessen eine Medikation mit nebenwirkungsreichen Arzneimitteln erhalten - und zwar tragischerweise OHNE dass zuvor andere Ursachen und andere Therapiemethoden in Erwägung gezogen werden.
Wenn Sie persönlich mit Ihrer Therapie zufrieden sind und bislang keine Nebenwirkungen erfahren haben, dann ist das ein wunderbarer Grund zur Freude.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren und an jeden der dies liest: Der Artikel, der hier wiedergegeben ist, wird keinesfalls der Ernsthaftigkeit gerecht, mit der man sich dem Thema ADHS nähern sollte. Die Symptomatik ADHS zerstört Leben. Erwachsene Menschen (oft mit AD(H)S - da ein Mensch im Erwachsenwerden lernt den Drang sich zu bewegen von der tatsächlichen Bewegung zu entkoppeln, jedoch die Grundnervosität nicht los wird) haben oft zerrüttende Beeinträchtigungen auszuhalten, die sich der Willenskraft entziehen. Mit verherenden Folgen für ihre Lebensläufe, Lebensgestaltung, soziales Umfeld, Partnerschaften, und so weiter. Jemandem der wirklich damit älter wird hängt ein zunehmender Ballen an verschiedensten Problemen an, für die der-/diejenige froh sein wird einen Ansatz/eine Erklärung zuhaben.
Von Drogenerfahrungen, Suchtneigung, psychischen Störungen, Komorbitäten, Problemen in Gruppen, mit Menschen im Allgemeinen, bis hin zu Gedächtnisproblemen, der Unfähigkeit Dinge zu Ende zu führen, und vielem mehr. Es leiden Einzelpersonen und ganze Familien. Eltern kommen an den Rand dessen was ein Mensch aushalten kann, wenn ihre Kinder nicht zu bändigen sind. Ebenso ergeht es Erwachsenen, deren Eltern alle Probleme klein hielten, mit dem verniedlichenden Satz: Das verwächst sich schon. Es sei erwähnt: DAS ADHS GIBT ES NICHT. Darum ist es ja gerade so schwer es zu fassen.
Ein simpler Diagnoseweg, der die Herkunft der Symptomatik auf eine Fehlfunktion eines Organs oder an anderer Stelle festmachen läßt, existiert nicht. Betroffenen oder bei Vermutung rate ich zum einen LESEN SIE MEHR ALS DIESE SEITE, da man einen weitreichenden Blick braucht um ADHS abzuklären, den dieser Artikel nicht bietet und zum anderen gehen sie den Weg über eine Ausschlussdiagnose. Es gibt Schilddrüsenfehlfunktionen, Autismus, Hang zu Depression, und vielfältige andere Ursächlichkeiten, die alle wie ein ADHS aussehen oder aussehen können. Jeder selbst betroffene und jeder Elternteil muss die Zeit nehmen die Diagnostik ernst zu nehmen und nicht (KEINESFALLS!) vorschnell zu handeln, vorschnell einer unter vielen Diagnosen anhaften. Da bleibt man leicht an einer Erklärung hängen, die zwar einiges erklärt, doch nicht den individuell vorliegenden Fall trifft.
Somit wären dann alle darauf fußenden Maßnahmen wirkungslos. Ein gesunder Lebenswandel, um möglichst viele aller möglichen Störfaktoren auszuschließen/-sperren, ist NIE verkehrt und kann schon einiges bewirken und an Klarheiten bringen. Konsequentes Vermeiden und Umgehen von allem Schädlichen ist ein guter Wegbereiter. Betonung auf KONSEQUENT. -Übesicht- ADHS-Symptomatik kann "3 Ursachen haben", zumindest 3 verschiedenen Gruppen zugeordnet oder in diesen kategorisiert werden: - sozial ausgelöstes ADHS - durch Verschiedenes (Nahrungsmittel, -zusatzstoffe, erhöhten Zucker- und Fernsehkonsum in Kombination mit Bewegungsmangel begründetes, ausgelöstes, bedingtes ADHS - in den Genen liegendes ADHS
Die ersten beiden Versionen betreffend kann festgehalten werden, dass die Ursache behoben werden kann. Und da sie eine Ursache haben, muss man nur lange genug am Ball bleiben. Die dritte Gruppe kommt um dauerhafte Einnahme von Medikamenten nicht herum. Das ist allerdings immer noch besser als illegale Drogen zur Selbstmedikation einzusetzen. [Wie auch (generell!) jede Art von Selbstmedikation vermieden werden sollte. Es liegt wohl in der Natur des Menschen sich mit Beeinträchtigungen -ab einer gewissen Größenordnung (Leidensdruck)- nicht abzufinden. Eine Zufuhr von Alkohl -als Beispiel- jedoch verbraucht genau die Mineralstoffe, die jemandem mit ADHS (unabhängig welcher Art) ohnehin eher fehlen, als jemandem ohne ADHS. Kurzfristige Besserung, subjektive Linderung zieht nur enen Rattenschwanz von größeren Problemen Heran und führt in Teufelskreise.
ES GILT: Der erste Gedanke ist hier ganz und gar NICHT der beste. Lernen sie Verantwortung und Vernunft. Üben sie beides. Verändern sie nie zu viele Dinge gleichzeitig, um herauszufinden woran es genau liegt. (Einzig das Abstellen von schädlichen Einflüssen kann getrost umfassend und weitreichend betrieben werden. Ähnlich einer Ausschlussdiät für Allergiker.) Der Weg zu einem Fachmann ist definitiv angeraten. Verzweifeln Sie nicht: es gibt Licht am Ende des Weges und es lohnt sich diesen zu gehen.]
Zum 1. Fall: Soziale Defizite, die zu Auffälligkeiten führten, können umsorgt, behandelt und abgestellt werden, weil sie dann schlichtweg als Hilfeschrei überholt und unnötig sind.
Zum 2ten Fall: Bei den ausgelösten Versionen von ADHS verhält es sich so, dass man sie umgehen, bzw heilen kann, wenn man dem Auslöser, auf den Grund kommt. Dieser wird dann umgangen, weggelassen, abstellt. Auslösende Nahrungsmittel nicht mehr zu sich nehmen. Rausgeht und sich an der frischen Luft bewegen, statt drinnen hocken, Fernsehen, Chips und Schokolade, Limonaden und andere hochzuckerhaltige Lebensmittel und Getränke zu konsumieren.
Zum 3.Fall: habe ich oben schon einiges gesagt. Es gibt Therapieformen, die sich aufmachen den Alltag zu unterstützen und ein Leben mit nicht-heilbarem ADHS leichter zu machen. Diese helfen! und steigern die Lebensqualität. Allen die glauben, dass sie oder ein Angehöriger, ein ADHS haben sei ein gesunder Lebenswandel, ausgewogene Ernährung und ein Weglassen von Zusatzstoffen und Fertignahrung empfohlen. Medikamente sollte man erst nehmen, wenn man mit allem anderen nicht mehr weiter kommt. In dem Bereich tut sich auch einiges, obwohl es DIE Ursache für DAS adhs wahrscheinlich nicht geben wird und auch nicht geben kann.
Wie hier -eher in den Antworten auf Kommentare, als im Artikel- richtig gesagt ist es ein Symptom-Bild. Dieses kann verschiedene Ursachen haben und muss dem entsprechend auch nicht zwingend das sein, was mit ADHS als Diagnose von vielen Menschen gemeint und von den meisten Menschen so gedacht und verstanden sein will. Heißt: Vieles sieht wie ADHS aus, weil schlichtweg ein Aufmerksamkeits-/Konzentrationsfähigkeits- Defizit vorliegt und die Menschen duch ihr ungewöhnliches Verhalten auffallen. Die Herkunft dessen kann sehr unterschiedlich sein. Dennoch: es gibt mit Sicherheit Menschen, die auf keine Nahrungsmittelunverträglichkeit, keine Nahrungmittelszusatzstoffüberreaktion, ... und keine anderen Gründe stoßen werden und dennoch etwas haben, das wie ADHS aussieht. Bei diesen liegt wahrscheinlich das vor, was die Allgemeinhait mit ADHS als Krankheit (ohne bisher bekannte Ursache) meinen möchte.
Im Alltagsgebrauch sind diese Diagnose, die einige Menschen trifft und alles was wie ADHS aussieht schwer zu unterscheiden/auseinanderzuhalten. Darum sollte sich jeder - und ich meine- JEDER hüten Urteile, Diagnosen und Vermutungen, die nur wie Beleidigungen klingen können und oft auch sollen, zu fällen oder auszusprechen. Es fällt selbst den Fachleuten schwer genug eine Diagnose zu stellen. Und nur weil etwas anders ist und nicht ins eigene Weltbild paßt ist es noch lange nicht schlecht. Wenn jemand andere beleidigen muss sagt das viel eher etwas über denjenigen aus, der solche Äußerungen von sich gibt, als über den, den es treffen soll. Für alle die ernsthaft interesseiert sind bleibt es komplex und mutet mitunter kompliziert an.
Darum hier mein Versuch etwas Klarheit zu schaffen. Für eine Abklärung ist derzeit noch jeder selbst gefragt. Und meiner Meinung nach wird dies auch so bleiben, da sich die überwiegende Zahl an Indizien am ehesten den Betroffenen Menschen offenbart. Für Nahstehende gibt es dennoch ebenso einiges zu beobachten. So ist zum Beispiel die eigene Wahrnehmung und Selbsteinschätzung getrübt - was der Betroffene selbst nicht bemerken muss (kann!). Vieles davon spiegelt sich in den Angesprochenen Tests, Fragebögen und Indizienkatalogen wieder. Diese sind der derzeit einzige Weg eine Diagnose zu erstellen. Informationen gerade von Pionieren -auf diesem Gebiet- aus der Schweiz, die sich gewissenhaft dem Thema widmen, sind nach langer Recherche das beste Material, das mir untergekommen ist.
Wenn auch nicht befriedigend für den, der schnell Klarheit hätte. Da muss ich leider enttäuschen. Von Bluttests oder bildgebenden Verfahren ist auch mir nichts bekannt. (EEG dient nur zum Ausschluss von Epilepsie, Torette, ...) So weit es Kinder betrifft muss man sagen: Da sie noch nicht allzulange auf dieser Erde wandeln und ohnehin in ständigem Wandel sind, ist es schwer mit Ihnen über ihre Sicht der Dinge zu sprechen. Ein Kind kann nicht wissen/beurteilen ob es in Gruppen gut oder schlecht zurecht kommt. Das Vergleichen wird ihm schwer fallen, da Kinder eher subjektiv sind/die Welt sehen und es an Erfahrung durch Lebensjahre mangeln muss. Da liegt es an den Eltern ruhig zu bleiben um ruhig gucken und beurteilen zu können. Auch ist ein Kind richtig kennenzulernen.
Ein lebhafter Charakter muss noch lange nicht ein Kind mit ADHS beherbergen. Hier auf dieser Seite musste ich viel Reißerisches lesen und es wird mit überzogenen Äußerungen nicht gesparrt. Den Einwand, was uns hier in Deutschland die Probleme in Australien angehen möchte ich unangefochten gelten lassen. Noch dazu da der Artikel nur aufzeigen will, das mißbräuchliche Medikamentenabgabe und vorschnelles Verschreiben von Medikamenten an Kinder nicht erwünscht und nicht akzeptierbar sein kann. DAS SEHE ICH GENAUSO.
Dennoch: Der Betreiber der Internetseite ZENTRUM DER GESUNDHEIT hätte gut daran getan, diesen Artikel zu kürzen, zu überarbeiten und mit hilfreichen Informationen zu füllen. Das Medikamente wie Ritalin und weitere oft zu schnell, voreilig und ohne überhaupt richtig und ruhig geguckt zu haben an Kinder abgegeben werden weiß doch inzwischen jeder. Doof und verantwortungslos sind diejenigen, leider auch Eltern - manchmal mit den besten Absichten-, die diese Medikamente verabreichen ohne alles andere zuerst probiert, sich über alternativen Gedanken gemacht oder informiert zu haben. Zum Beispiel Anstrengungen in der Ernährung und der Lebensgestaltung zu unternehmen. Unterbleiben solche Versuche sind die Kinder dann Opfer und später die Leidtragenden. Denn starke Medikamente HABEN ungewollte Auswirkungen - erstrecht bei Menschen in den Entwicklungsjahren. Werden diese auch noch unnötig eingenommen ist das wirklich schlimm.
Dennoch möchte ich hier niemanden anprangern. Viele Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Nehmen sie sich die Zeit. Gründe kann es viele geben und es herscht viel Verwirrung und Fehlinformation auf diesem Gebiet. Fragen sie einen Arzt wie er darauf kommt. Hüten sie sich die Diagnose schon mitzubringen, wenn sie zu einem Arzt gehen. Und erstrecht vor Ärzten, die ihnen Medikamente wie Ritalin leichtfertig und gedankenlos mit auf den Weg geben. Holen sie eine zweite Meinung ein. Und merken sie sich: Gewissenhafte Ärzte - so undurchsichtig ein ADHS auch ist und gerade darum- nehmen sich Zeit und veschaffen sich die Sicherheit eine fundierte, begründete Diagnose zu stellen. Das ist in wenigen Minuten, oder nur so vom hörensagen/erzählt bekommen nicht möglich. Wenn es so geschiehtkann es auch nicht seriös durchgeführt. Kann also auch nicht als Basis für harte Medikamente dienen. Es sei denn sie haben sich vorher zu Experten gemacht. Dann werden sie allerdings auch einen guten Arzt erkennen.
Wenn Medikamente gegeben werden müssen -z.B. um den Familienalltag erträglich zu machen- lohnt es sich auf alle Möglichkeiten der Verursachung einzugehen. (siehe oben) Am ehesten merken es Betroffene mit zunehmenden Alter selbst, dass sie mehr Schwierigkeiten haben als andere; auch Schwierigkeiten wo andere gar keine haben. Ich rate nicht zu verzweifeln, auch nicht aufzugeben, nicht vorschnell einem vermeintlichen Ausweg aufzusitzen und stattdessen so viel wie möglich über dieses Symptombild zu erfahren. Ursachen, Möglichkeiten, Heilungsansätze, Diagnostik, Therapie(n).
Ich warne eindringlich davor den EINEN Umgang mit dem Thema zu proklamieren. Ebenso kann man die Medikamente nicht alle verteufeln. Der Umgang mit Medikamenten (ebenso wie am Thema Antibiotika weitläufig bekannt) sollte verantwortungsvoll ausgeübt und überdacht werden. Was man noch wissen kann: ADHS steht zum Beispiel in dem Verdacht bei einem Teil der sog. Schreibabys vorzuliegen. ADHS kann bis ins Erwachsenenalter großen Schaden im Lebenslauf angerichtet haben - und dann doch heilbar werden, wenn der Betroffene darauf kommt/gebracht wird. Ebenso gibt es Menschen und darunter viele Kinder, die Medikamente einnehmen, die sie gar nicht nehmen müssten. Das muss eingehend geprüft werden und bedarf Zeit, Ruhe und Willensstärke. Das richtige zu tun/auszuwählen ist hier nicht leicht. Ein echter ADHS-Betroffener wird froh sein um die Möglichkeit sein Leben durch Medikamente etwas normaler führen zu können. Ein echtes ADHS, egal welcher der 3 oben genannten Ursache zuzuordnen, bedarf der Abklärung.
Es gibt eine Gruppe von Personen, gleichbleibende %-Zahl von Kindern und Erwachsenen, die betroffen sind. Ebenso gab und gibt es in den letzten Jahren viele Kinder, die die starken Medikamente unnötig eingenommen haben und zu unrecht einnehmen mußten. Eltern kann man es nicht verübeln, wenn sie aus Verzweiflung zu diesen Mitteln greifen. Es gibt allerdings auch solche, die ihre unliebsames / anstrengendes Kind damit ruhig (ab)stellen wollen. (Wer diese Ausführungen so weit gelesen hat gehört sehr wahrscheinlich nicht zu diesen.)
Den Betreibern von ZENTRUM DER GESUNDHEIT möchte ich nahelegen den zitierten Artikel als "bemängelt" oder " umstritten" kenntlich zu machen, oder von der Seite zu nehmen. Ihre Informationen zum Thema sind einseitig und tragen wenig zu einem verantwortungsvollen Umgang bei. Sie bemängeln nur den Umgang mit Ritalin und Co. (Und das für sich wäre durchaus schon eine extra Spate wert: Verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten -ganz allgemein-. ) In dieser Form tun sie niemandem einen Gefallen. Weder den Menschen, die in der Situation sind, sich mit dem Thema befassen zu müssen, noch Ihnen als Verantwortliche, da dieser ebenso wie Ihre anderen Artikel zu ADHS die Qualität der Seite als Forum auf´s Äußerste beschädigt. Wenn es Ihnen darum geht vor Medikamentenmißbrauch zu warnen, dann reicht dafür auch ein Satz, der zur Vorsicht mahnt. Das dies in anderen Ländern ebenfalls so gehandhabt wird ist bedauernswert und verdient ebenfalls Erwähnung.
Doch über Kritik am Umgang in Australien und Abstraktionen auf´s deutsche Schulsysem kommen sie kaum hinaus und das leuchtet nicht ein oder muss zu weit hergeholt erscheinen. Mehr Informationen, mehr Hilfen und Rat wäre schön und erstrebenswert. Einen Betrag dazu gebe ich gern. Ich würde mir wünschen, dass Sie Ihre Rubrik mit dieser Hilfe zum Thema ADHS mit Inhalten füllen.
Hallo Herr Beyer,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre wertvollen Ergänzungen bzw. Anregungen für eine Intensivierung unserer Informationen zum Thema AD(H)S. Bereits die Länge Ihres Beitrages zeigt die Problematik auf: Das Thema kann nicht in wenigen Sätzen und auch nicht in mehreren Artikeln besprochen werden. Ein Buch würde den geeigneten Rahmen und Raum bieten. Unsere Seite jedoch ist bemüht, zu verschiedenen Themen aus dem Bereich der Gesundheit einen Überblick und Denkanstösse zu bieten. Oft kann dabei nicht in die von manchen Lesern, insbesondere von Betroffenen, gewünschte Tiefe gegangen werden. Dennoch werden wir gerne Ihrer Aufforderung nach mehr Material und umsetzbaren Lösungsvorschlägen bei der Diagnose AD(H)S nachkommen und diese in absehbarer Zeit veröffentlichen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich war zunächst sehr begeistert über Ihre Website, als ich jedoch Ihren Artikel über ADHS gelesen habe, war ich sehr ernüchtert.
Es ist weithin bekannt, dass ADHS gern als Modediagnose mißbraucht wird und das äußerst fragwürdige Medikamente zur "Beruhigung" oder Behandlung von Kinder eingesetzt werden, was sehr gefährlich ist. Dies schließt das Vorhandensein dieser Erkrankung jedoch nicht aus. Zumal ADHS keine "Kinderkrankheit" ist, sondern bekanntlich bis ins Erwachsenenalter hineinreicht.
Mit freundlichen Grüssen
Magdalena Anna Penack
Liebe Frau Penack,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wie wir bereits auf einen der vorigen Kommentare zu diesem Artikel geschrieben haben, bestreiten wir nicht, dass es ADHS gibt, sondern beklagen, dass die ADHS-Diagnose samt der entsprechenden Medikation heute äusserst grosszügig an Kinder verteilt wird - ohne dass es ein echtes Diagnoseverfahren gäbe. Das heisst, wir teilen Ihre Meinung absolut.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren,
haben Sie Informationen welche alternative Behandlung bei ADS bei Erwachsenen helfen könnte? Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
Freundliche Grüße
Marc Ludemann
Hallo Herr Ludemann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Da ADS oft ähnliche Symptome mit sich bringt wie so manche Vitalstoff-Mangelerscheinung, ist unsere Meinung die, dass zuerst (oder wenigstens begleitend zur laufenden Therapie) die Ernährungs- und Lebensweise optimiert werden sollte, bevor einzelne angeblich hilfreiche Präparate getestet werden. Ausführliche Informationen dazu, wie eine optimale Ernährungs- und Lebensweise aussieht, finden Sie auf unseren Seiten, z. B. hier:
Alles Gute und herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
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