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  • Zitronen und Zitronenwasser sowie Minze in einem Glas
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Zitronenwasser trinken - Am besten täglich

Zitronenwasser ist äußerst gesund. Es wirkt basisch, hemmt Entzündungen, fördert die Verdauung und hilft beim Abnehmen. Der Zitronensaft-Wasser-Mix ist überdies schnell gemacht. Erfahren Sie mindestens 10 Gründe, warum sich das Trinken von Zitronenwasser so lohnt

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 06 Mai 2026
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Zitronenwasser trinken – 10 Gründe, die überzeugen

Ein gesunder Lifestyle ist anstrengend: Gesundes Essen, regelmäßig Sport, ausreichend Schlaf und vieles mehr. Nicht jeder hält durch. Eine einfache Maßnahme jedoch, die kaum Aufwand erfordert und gleichzeitig so manch anderen Ernährungsfehler kompensieren kann, ist das Trinken von Zitronenwasser – am besten gleich morgens nach dem Aufstehen.

Der tägliche Zitronendrink benötigt nur eine Minute und passt daher auch noch in den engsten Zeitplan. In kürzester Zeit werden Sie einen Unterschied in Ihrem Befinden bemerken. Denn das Getränk hat viele gesundheitlich positive Eigenschaften. Wir stellen sie nachfolgend vor:

Zitronenwasser trinken - besser hydriert

Der Zitronendrink hydriert sehr gut, das heißt, es versorgt den Organismus mit lebenswichtiger Flüssigkeit und gleichzeitig mit einer leichten, aber hochwertigen, weil gut bioverfügbaren Mineralisierung.

Da der Drink den meisten Menschen weit besser schmeckt als nur Wasser, führt er außerdem dazu, dass mehr getrunken wird und dass das Trinken nicht – wie so oft – vergessen wird.

Zitronenwasser trinken - bessere Verdauung

Der Zitronendrink kann die Verdauung fördern und verbessern. Die Säuren der Zitrone unterstützen den Magen bei der Proteinverdauung und fördern die Gallenproduktion in der Leber, was wiederum die Fettverdauung optimiert und Verdauungsproblemen inklusive Verstopfung vorbeugt.

Zitronenwasser trinken - leistungsfähiges Immunsystem

Zitronen, Zitronensaft und somit auch Zitronenwasser haben antibakterielle und entzündungshemmende Wirkungen. Ihr Vitamin-C-Reichtum sorgt außerdem für ein hohes antioxidatives Potential. Alle diese Eigenschaften stärken und entlasten das Immunsystem.

Die antibakterielle Wirkung vom Zitronensaft ist sogar so gut, dass man Zitronensaft auch zur Desinfektion von bakteriell belastetem Wasser verwenden kann, wie ein Forscherteam der argentinischen University of Buenos Aires herausfand.

Bereits eine 2-prozentige Zugabe von Zitronensaft ins verschmutzte Trinkwasser konnte nach 30-minütiger Einwirkzeit die dort befindlichen Cholera-Bakterien abtöten.

Zitronenwasser trinken - zur Nierenreinigung

Zitronenwasser liefert von allen Fruchtsäften die größte Citratmenge. Citrate jedoch – so ist längst bekannt – lösen Nierensteine auf und können einer erneuten Nierensteinbildung vorbeugen (insbesondere Calciumoxalat- und Harnsäuresteine).

Mehr dazu lesen Sie in unseren Artikeln: Nierensteine - Ursachen und Vermeidung und Die ganzheitliche Nierenreinigung.

Zitronenwasser trinken - gut für die Gelenke

Die Citrate im Zitronensaft lösen insbesondere calciumhaltige Nierensteine auf und Nierensteine, die aus Harnsäurekristallen bestehen. Harnsäurekristalle können sich jedoch auch in den Gelenken ablagern (Gicht).

Trinkt man nun jeden Morgen ein Glas Zitronensaft in Wasser, dann schützt man die Gelenke vor einer solchen Harnsäurekristalleinlagerung. Der Drink löst die Kristalle auf, bevor diese überhaupt erst in die Gelenke gelangen können.

Eine entsprechende Ernährung, bei der erst gar nicht so viel Harnsäure entsteht, wäre allerdings ebenfalls wichtig, besonders dann, wenn bereits Gelenkprobleme oder eine Neigung zu Gicht vorliegen.

Zitronenwasser trinken - zur Entgiftung

Wenn Sie Zitronenwasser trinken, wirkt dieses leicht diuretisch (entwässernd) und beschleunigt daher die Ausscheidung von überflüssigem Wasser sowie von Schad- und Giftstoffen mit dem Urin. Von den entgiftenden Fähigkeiten des Getränks kann man schon allein dann profitieren, wenn man täglich ein Glas davon trinkt.

Will man den Zitronensaft kurweise zur gezielten Entgiftung und Entschlackung über einen kurzen Zeitraum trinken, dann bietet sich dazu die Zitronensaft-Kur (Master Cleanse) an. Man kann sie beispielsweise einmal jährlich durchführen.

Details zur Zitronensaft-Kur finden Sie in unserem Artikel Die Zitronensaft-Kur entschlackt und entgiftet.

Zitronenwasser trinken - zur Entsäuerung

Zitronensaft schmeckt zwar sauer, wirkt aber - nach dem Säure-Basen-Modell - basisch. Die sauer schmeckenden Fruchtsäuren werden im Organismus schnell zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut, übrig bleiben die basischen Mineralien der Zitrone.

Gleichzeitig wirkt die Zitrone und so auch das damit vermischte Wasser auf 8 Ebenen basisch und erfüllt damit unsere Voraussetzungen eines basischen bzw. basenbildenden und gesunden Lebensmittels. Details zu den 8 Ebenen eines basischen Lebensmittels lesen Sie im Artikel Basische Ernährung.

Die Zitrone verhält sich somit 8-fach basisch:

  1. Sie ist relativ reich an Basen (Kalium, Magnesium).
  2. Sie ist arm an säurebildenden Aminosäuren.
  3. Sie regt die körpereigene Basenbildung an (fördert die Gallenbildung in der Leber und Gallenflüssigkeit ist basisch).
  4. Die Zitrusfrucht verschlackt nicht, hinterlässt also keine belastenden Stoffwechselrückstände, die der Organismus mühevoll neutralisieren und ausleiten müsste.
  5. Sie enthält bestimmte Stoffe, die dem Körper Vorteile verschaffen: Antioxidantien, Vitamin C und aktivierende Fruchtsäuren
  6. Sie ist äußerst wasserreich und hilft daher bei der Ausschwemmung von Schlacken aller Art.
  7. Sie wirkt entzündungshemmend.
  8. Und sie fördert die Magen-Darm-Gesundheit, indem Sie die Verdauung fördert und Schleimhäute regenerieren hilft.

Zitronenwasser trinken - leichter abnehmen

Aufgrund der beschriebenen diuretischen, verdauungsfördernden, entsäuernden und entgiftenden Wirkung unterstützt das Getränk auch das Abnehmen.

Wenn Sie auch die geriebene Zitronenschale verwenden (siehe unten unter "Zitronenwasser – Zutaten und Zubereitung"), dann kommen Sie zudem in den Genuss der reichhaltigen Polyphenole, die sich besonders in der Schale der Frucht befinden. Diese Polyphenole aktivieren Gene, die wiederum den Fettabbau fördern. Das Abnehmen klappt also umso besser, je vollständiger man die Zitrone nutzt.

* Hier finden Sie eine hochwertige Zitruspresse (BPA-frei).

Zitronenwasser trinken - heilt Schleimhäute

Obwohl man glauben könnte, dass die Säuren im Zitronensaft die Schleimhäute angreifen, weiss man, dass meist genau das Gegenteil der Fall ist. Die unter 6. genannte Zitronensaft-Kur wurde überhaupt erst deshalb erfunden, weil man feststellte, dass das Trinken von Zitronensaft Magengeschwüre heilen und somit die Magenschleimhaut regenerieren konnte.

Auch hat sich bereits gezeigt, dass nach regelmäßigem Trinken von Zitronensaft allergiebedingte Schleimhautentzündungen in der Nase wieder abheilen und sich auf diese Weise auch Bindehautentzündungen bessern lassen.

Dennoch gilt beim Zitronenwasser - wie bei jedem anderen Lebensmittel auch - dass Menschen ganz unterschiedlich darauf reagieren. Manche berichten daher auch von Sodbrennen als Nebenwirkung.

Allerdings muss wirklich darauf geachtet werden, das Getränk nüchtern, also auf leeren Magen zu trinken und einen Abstand von mindestens 30 Minuten zur ersten Mahlzeit einzuhalten. Andernfalls könnte es auch nachteilig wirken.

Zitronenwasser zur Hautpflege

Der Zitronensaft-Wasser-Mix kann selbst äußerlich eingesetzt werden, etwa zur Hautpflege. Als Gesichtswasser bekämpft es Bakterien, strafft das Bindegewebe, schützt vor freien Radikalen und wirkt auf diese Weise wie ein Anti-Aging-Tonikum.

Zitronenwasser-Rezept: Zutaten und Zubereitung

Das morgendliche Trinken von Zitronenwasser kann also weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit haben, so dass man infolge dieser so einfach durchzuführenden Maßnahme schon merkliche gesundheitliche Veränderungen verspüren wird.

Die Zutaten

Sie brauchen also nichts weiter als:

1/2 Zitrone, 250 - 300 ml Wasser, Zitruspresse (Handpressen gibt es schon ab 2 Euro); wenn Sie eine elektrische Presse benötigen, dann kostet eine solche um die 30 Euro.

Wenn Sie den Zitronendrink gesüßt trinken möchten, dann nehmen Sie Stevia oder Tagatose. Probieren Sie es jedoch erst einmal ohne Süßungsmittel, damit Sie sich erst gar nicht an den süßen Geschmack gewöhnen.

Da im Mix der Zitronensaft stark verdünnt vorliegt, schmeckt er erfrischend, aber nicht sauer. Ein Süßungsmittel ist also im Grunde nicht erforderlich.

Die Zubereitung

Pressen Sie nun eine halbe Zitrone aus, gießen den Zitronensaft in das Wasser (Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser) und trinken es in aller Ruhe.

Sie können selbstverständlich das Wasser auch erwärmen, z. B. im Winter. Heiß sollte es jedoch nicht sein, damit die wertvollen Stoffe der Zitrone nicht beschädigt werden.

Verwenden Sie unbehandelte Bio-Zitronen, da Sie dann auch die Schalen nutzen können. Sie können diese abreiben und in viele Gemüsegerichte, Desserts, Smoothies, Shakes oder Saucen geben, was den Speisen und Getränken ein wundervoll frisches Aroma verleiht - während Sie in den Genuss der Heilwirkungen gelangen, die in der Zitronenschale verborgen liegen.

Sie können auch die äußere Zitronenschale vom weißen Teil abschneiden, dann in kleine Stücke schneiden, trocknen (im Dörrgerät, im Backofen (niedrigstmögliche Temperatur), in der Sonne oder auf der Heizung) und im Winter zur Aromatisierung in Ihre Tees geben.

Schadet Zitronenwasser den Zähnen?

Immer wieder heißt es, das Getränk schade den Zähnen. Zitronen bzw. der Saft daraus sind zweifelsohne sauer. Die gesundheitlichen Vorteile auf den Gesamtorganismus überwiegen jedoch bei weitem.

Für die Zähne können Säuren natürlich schädlich sein, das stimmt, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Sie müssten ständig - also über mehrere Stunden hinweg - an einem Zitronengetränk nippen oder mehrmals am Tag eine Mundspülung mit Zitronensaft machen (was natürlich niemand macht!), damit Ihre Zähne sich nicht mehr erholen können. In diesem Fall würde man den Schaden an den Zähnen sehen.

Wenn Sie jedoch Zitronensaft z. B. fürs Dressing verwenden oder Zitronenwasser einmal am Tag trinken (dauert maximal 1 Minute), dann ist das für die Zähne nicht schädlich. Des Weiteren kann man - wenn man auf Nummer Sicher gehen will - verschiedene Punkte berücksichtigen, die das mögliche Schadpotential von Zitronensaft weiter verringern:

Man verdünnt ihn stark mit Wasser (niemand trinkt ihn pur), man verwendet kaltes Wasser (heißes Wasser macht die Säure aggressiver), man verwendet einen Trinkhalm, der den Kontakt zu den vorderen Zähnen verhindert und man kann sogar anschließend einfach den Mund mit klarem Wasser spülen.

Soll man vor oder nach dem Zitronenwasser die Zähne putzen?

Einst glaubte man, man dürfe nach dem Verzehr von Früchten oder anderweitig Saurem die Zähne erst einmal nicht putzen und müsse mindestens 30 bis 60 Minuten warten. Wir erklären in unserem Artikel Zähne putzen nach Obst: Warum die bisherige Empfehlung überholt ist.

Sie können das Zitronenwasser - ganz wie Sie mögen - vor oder nach dem Zähneputzen trinken. In beiden Fällen würden wir nach dem Getränk - wie im vorigen Absatz erklärt - den Mund mit Wasser spülen.

Soll man das Zitronenwasser wirklich täglich trinken?

Während einer Kur mit dem Zitronenwasser trinkt man dieses täglich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man es dauerhaft ein Leben lang trinken muss. Wir empfehlen eine kurweise Anwendung von immer wieder zwei bis drei Wochen.

Dazwischen legt man eine mehrwöchige Pause ein, nicht zuletzt deshalb, weil es ja noch viele andere entschlackende und entgiftende Maßnahmen mehr gibt, die man im Wechsel einsetzen kann.

Wenn Ihnen der Zitronensaft-Wasser-Mix jedoch gut tut und Ihnen etwas fehlt, wenn Sie es nicht trinken, dann können Sie es natürlich auch länger als zwei bis drei Wochen trinken. Hören Sie auf sich und Ihren Körper!

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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