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Apfelessig: Wirkung, Anwendung & Rezepte für Verdauung

Apfelessig gerät nie aus der Mode. Im Gegenteil. Man findet immer mehr Einsatzgebiete für seine säuerliche Frische. So ist der Essig ein Helfer bei Diabetes und bei hohen Cholesterinwerten. Er aktiviert die Verdauung bei Verstopfung und unterstützt das Abnehmen. Wir erklären, wie Sie den Essig einsetzen und anwenden können.

Fachärztliche Prüfung: Dr. med. Jochen Handel
Stand: 27 Mai 2026
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Apfelessig zum Frühstück trinken?

Apfelessig - verdünnt mit Wasser und bei Bedarf mit etwas Honig - ist ein beliebter Morgentrunk. Er wird am besten nüchtern getrunken und hilft dann sehr gut dabei, die Verdauung und die morgendliche Entschlackung zu fördern.

Die morgendliche Einnahme des Essigs ist auch als Apfelessig-Kur bekannt.

Apfelessig-Kur – Das Rezept

Für die Kur benötigen Sie einen naturtrüben unpasteurisierten Bio-Apfelessig. Davon geben Sie dann 1-2 Teelöffel in ein Glas Wasser (ca. 250 ml) und trinken die Mischung am Morgen auf leeren Magen etwa 15 Minuten vor dem Frühstück.

Wer es gerne süßer mag, gibt – traditionellerweise – noch ein halbes Löffelchen Honig in den Essig-Drink.

Sie können diesen Drink zusätzlich auch 15 Minuten vor allen anderen Hauptmahlzeiten des Tages zu sich nehmen oder ihn gut gekühlt als erfrischenden Sommerdrink servieren.

(Sie sind eher ein Fan vom Balsamessig, auch Balsamico genannt? Dann lesen Sie alles dazu in unserem Artikel Aceto Balsamico - Wie Sie Qualität erkennen können.)

Wie wird Essig aus Äpfeln hergestellt?

Apfelessig entsteht aus Apfelwein (Most). Apfelwein wiederum entsteht, wenn man frisch gekelterten Apfelsaft gären lässt. Dabei verwandeln Hefen den Zucker der Äpfel unter Luftabschluss in Alkohol. Wird dieser Apfelwein jetzt warm und offen gelagert, so dass sich darin Essigsäurebakterien wohl fühlen können, dann fermentieren diese den Alkohol mit Hilfe von Sauerstoff zu Essigsäure – ein Prozess, der etliche Wochen dauert. Dann jedoch ist er fertig: naturtrüb und lebendig.

Wie wirkt Apfelessig?

Der Essig wirkt, keine Frage. Doch warum wirkt er? Natürlich enthält er die Vitamine und Mineralstoffe des Apfels, nämlich Beta-Carotin, Folsäure, die Vitamine B und Vitamin C sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Spurenelemente. Doch um in deren Genuss zu kommen, könnte man auch gleich einen Apfel essen oder den frisch gepressten Saft daraus trinken.

Ist es also womöglich die Essigsäure, die dem Essig so vielfältige Wirkungen beschert? Oder eine andere Säure? Ein Enzym? Seine Lebendigkeit? Man weiß es leider nicht. Das heißt, man weiß zwar, DASS der Essig wirkt, doch wie und warum er das tut, weiß man nicht so genau.

Die physiologisch aktiven Substanzen im fruchtigen Essig sind also noch nicht annähernd erforscht. Wie gut ist es da, dass wir mit dem Einsatz des Essigs nicht auf die Wissenschaft warten müssen, sondern ihn gleich im Hier und Jetzt genießen können.

Gut für die Verdauung

Apfelessig hilft zu allererst bei der Verdauung, indem er die Bildung von Verdauungssäften anregt und schon allein auf diese Weise die Verdauung verbessert. Marinieren Sie beispielsweise manche Speisen – ob Fleisch oder Gemüse – mit einer Essig-Öl-Kräuter-Marinade, dann wird das Gericht zarter und sehr viel bekömmlicher.

Sodbrennen bessert sich in manchen Fällen (wenn Magensäuremangel die Ursache war) und der Gang zur Toilette lässt – bei bestehender Verstopfung – nicht mehr auf sich warten. Ganz besonders die Verdauung von Fetten und Kohlenhydraten wird vom Essig unterstützt.

Wer unter Magensäureüberschuss leidet, sollte mit dem Apfelessig jedoch vorsichtig sein, da die Essigsäure Sodbrennen auch verstärken kann. In diesem Fall sollte er nur sehr stark verdünnt eingenommen bzw. eingesetzt werden.

Hilft der Essig beim Abnehmen?

Der Begriff „Fatburner“ ist immer etwas missverständlich und klingt nach leichtem Abnehmen - natürlich ohne jede Ernährungsumstellung. Bei Mäusen - wenn diese 0,51 ml Apfelessig pro Kilogramm Körpergewicht erhielten - reduzierte der Essig immerhin den Appetit und hemmte auch die Gewichtszunahme signifikant. (1)

Gegen Heißhungerattacken

Andererseits reguliert Apfelessig den Blutzuckerspiegel (siehe Punkt „-blutzuckerspiegel sinkt“), verhindert daher Blutzuckerschwankungen und folglich auch Unterzuckerphasen, die sich meist in Form von Heißhungerattacken bemerkbar machen.

Heißhungerattacken sind nun wiederum nicht selten dafür verantwortlich, dass man 1. zu schnell, 2. das Falsche und 3. viel zu viel isst. Alle drei Punkte aber führen zu Übergewicht, so dass Maßnahmen, die Heißhunger bekämpfen stet willkommen sind.

Für schnelleren Fettabbau

Ein häufig hoher Blutzuckerspiegel führt außerdem allzu oft zu einem chronischen Insulinhoch. Ein hoher Insulinspiegel jedoch hemmt regelrecht den Abbau von Fettgewebe – man bleibt wohlbeleibt und nimmt (trotz vermeintlich eiserner Diät) kein Gramm ab. Sobald ein zu hoher Insulinwert wieder zur Norm zurückfindet, können die Pölsterchen endlich auch wieder schmelzen.

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Für mehr Sättigung

Unterstützt werden die genannten Thesen (bessere Sättigung sowie niedrigere Blutzucker- und Insulinspiegel durch den Essig) von zahlreichen Studien, u. a. auch einer schwedischen Untersuchung aus dem Jahr 2005. Die betreffenden Forscher zeigten, dass eine Mahlzeit – wenn sie als Zutat Apfelessig enthielt – nicht nur für ein besseres Sättigungsgefühl sorgte, sondern außerdem sowohl den Blutzucker- als auch den Insulinspiegel signifikant weniger (2) anhob als Mahlzeiten ohne den Essig.

Fazit: Eine Diät oder Entschlackungskur wird durch den Essig deutlich bereichert und ihr Erfolg eher wahrscheinlich.

Der Blutzuckerspiegel sinkt

Bei Diabetes steht der Blutzuckerspiegel natürlich im Mittelpunkt des Alltags. Wie oben erwähnt, erfreut der Apfelessig mit einem positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und kann daher bei einer entsprechenden Problematik sinnvoll eingesetzt werden.

In einer Studie mit Typ-2-Diabetikern bzw. mit Menschen, die unter einer Insulinresistenz (Anfangsstadium des Diabetes) litten, testete man daher ganz konkret die Wirkung des Apfelessigs auf den Blutzuckerspiegel.

Im Januar 2004 wurden die Ergebnisse dieser Studie in der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlicht. Interessant war hier, dass der Essig zwar nach hochglykämischen* Mahlzeiten (z. B. Kartoffelpüree) den postprandialen** Blutzuckerspiegel reduzieren half, nach Mahlzeiten mit niedrigem glykämischen Index jedoch (z. B. Vollkornbrot mit Salat) zeigte sich keine Veränderung. Die Wirkung des Essigs bei Diabetes oder Insulinresistenz ist also keine pauschal Blutzucker senkende, sondern eindeutig eine sanft regulierende. (3)

*hochglykämisch bedeutet, dass diese Lebensmittel (Lebensmittel mit hohem glykämischem Index) den Blutzuckerspiegel besonders schnell und stark ansteigen lassen. Dazu gehören insbesondere Lebensmittel, die viel Zucker und Stärke enthalten.

**postprandial = nach dem Essen

Tipp - Kalte statt heiße Kartoffelgerichte

Kartoffelpüree ist für den Blutzuckerspiegel also nicht so optimal. Allerdings verbessert sich der Einfluss des Kartoffelpürees auf den Blutzuckerspiegel bereits dann, wenn dazu ein Gemüsegericht verzehrt wird oder man zuvor einen großen Salat gegessen hat.

Wer das Blutzucker erhöhende Potential von Kartoffeln weiter verringern möchte, kann Kartoffelsalat essen (mit Apfelessig), also abgekühlte Kartoffeln und seltener heiße Kartoffelspeisen.

Im Kartoffelsalat reduziert einerseits der Essig den Blutzuckerspiegel (5), andererseits tut dies aber auch die sog. resistente Stärke in den kalten Kartoffeln. Diese entsteht beim Abkühlen der Kartoffeln aus einem Teil der Stärke.

Resistente Stärke wird nicht mehr zu Zucker gespalten. Sie gelangt unverändert in den Dickdarm und kann dort den probiotischen Bakterien als Nahrung dienen. Sie ist also eher ein Ballaststoff. Damit erhöht sie weder den Blutzuckerspiegel noch das Gewicht.

* Hier finden Sie Apfelessig-Kapseln (für alle, die den Geschmack nicht mögen).

Der Langzeit-Blutzucker sinkt

Der Apfelessig hat für Diabetiker noch ein weiteres Bonbon auf Lager: Er kann nämlich auch den HbA1c-Wert senken (4). Dieser Wert gilt als Maß für den so genannten Langzeit-Blutzucker (4) und gibt den Prozentsatz der verzuckerten Hämoglobinmoleküle im Blut an (Hämoglobin = Blutfarbstoff). Während die herkömmliche Messung des Blutzuckers nur den aktuellen Glucosespiegel des Blutes wiedergibt, zeigt der HbA1c-Wert den durchschnittlichen Blutzuckerwert der letzten acht Wochen an.

Hier nützt es also gar nichts, mal eben zwei Diättage vor der ärztlichen Blutzuckerkontrolle einzuschieben, da sich im HbA1c-Wert die Ernährungssünden der letzten zwei Monate zeigen. Der HbA1c-Wert nun sollte sich bestenfalls – je nach Bestimmungsverfahren– zwischen 4 und 6 Prozent befinden. Bei Diabetikern jedoch liegt er meist weit über 7 oder 8 Prozent, so dass eines der üblichen Diabetiker-Ziele die Reduzierung des HbA1c-Wertes darstellt.

Die Gefahr von Diabetes-Folgekrankheiten sinken

In einer Studie aus dem Jahr 2007 zeigte sich nun (an Ratten), dass sich zwar der Nüchternblutzuckerspiegel nicht besonders änderte, doch sanken in der Diabetiker-Gruppe die HbA1c-Werte nach einer vierwöchigen Apfelessig-Einnahme ganz signifikant. Zusätzlich war der Essig bei betreffender Versuchsreihe in der Lage, den Triglyceridspiegel (Blutfettspiegel) zu senken und gleichzeitig den HDL-Cholesterinspiegel (gutes Cholesterin) zu erhöhen.

Die Forscher schlussfolgerten aus ihren Ergebnissen, dass Apfelessig höchstwahrscheinlich von hohem Wert sei, um die typischen Diabetes-Begleiterscheinungen in den Griff zu bekommen (6) bzw. ihnen rechtzeitig vorzubeugen.

Das Cholesterin sinkt

In obiger Studie haben wir bereits gesehen, dass Essig den Blutfettspiegel von Diabetikern positiv beeinflussen kann. Doch auch Nicht-Diabetiker profitieren von der Anti-Cholesterinwirkung des Essigs. So erlebten in besagter Versuchsreihe auch die diabetesfreien Probanden unter Einfluss des Essigs nicht nur – wie die Diabetikergruppe – eine Steigerung des HDL-Cholesterinspiegels, sondern außerdem einen Abfall des LDL-Cholesterinspiegels (schlechtes Cholesterin).

Wer also mit einem hohen Cholesterin- oder Triglyceridspiegel zu kämpfen hat, sollte sich die Vorteile des Apfelessigs zunutze machen, zumal die Anwendung einfach ist und nicht viel kostet.

Vergessen Sie aber nie, dass eine gleichzeitig vitalstoffreiche Ernährung ohne herkömmliche Fertigprodukte grundsätzlich empfehlenswert ist und womöglich überhaupt erst die gesunde Basis dafür schafft, dass der Essig – auf allen Ebenen – noch besser wirken kann.

Mit Essig gegen Krebs?

Im Apfelessig steckt ferner ein Stoff, der eine Krebs bekämpfende Wirkung mit sich bringt. Es handelt sich um das sog. „medium-sized alpha-glycan“ (NMalphaG), das zu den Homoglykanen und damit wiederum zu den Polysacchariden (Mehrfachzuckern) zählt.

In einer japanischen Studie vom September 2007 stellte man fest, dass das NMalphaG ausschließlich bei der Fermentation von Äpfeln entsteht (7), bei der alkoholischen Gärung jedoch nicht. Der Essig hat hier dem Apfelwein gegenüber also einen deutlichen gesundheitlichen Vorteil.

Nach Laborversuchen mit Mäusen berichteten die beteiligten Forscher:

Wir untersuchten die biologischen Funktionen des Apfelessigs […] und fanden dabei heraus, dass das in Äpfeln befindliche NMalphaG wie ein Tumor bekämpfendes Mittel gegen Krebsgeschwüre wirkt.

Saurer Geschmack - basische Wirkung

Zunächst sorgen die oben genannten Eigenschaften des fruchtigen Essigs dafür, dass der Organismus in vielen Bereichen wieder in sein Gleichgewicht finden kann – ob das nun die Regulierung des Blutzuckerspiegels, die Aktivierung der Verdauung oder die Harmonisierung des Blutfettspiegels betrifft. Sind alle diese Funktionen im Lot, profitiert davon auch der Säure-Basen-Haushalt.

Zusätzlich liefert der Essig basische Mineralien - insbesondere Kalium, aber auch etwas Magnesium. Ausschlaggebend ist jedoch vielmehr, dass die organischen Säuren im Essig – ähnlich wie bei der Zitrone – vom Organismus verstoffwechselt und zur Energiegewinnung verwendet werden können.

Dabei entstehen Wasser und Kohlendioxid, welches abgeatmet wird. Übrig bleiben im Körper lediglich die basischen Mineralstoffe. Der Apfelessig kann daher – genau wie die Zitrone – trotz des sauren Geschmacks dem Körper dabei helfen, sich wieder im basischen Bereich einzupendeln.

Apfelessiggetränk statt zuckerreichem Sportgetränk

In einer doppelblinden klinischen Studie verglich man die leistungssteigernde Wirkung eines Apfelessiggetränks (AG) mit der eines herkömmlichen Sportgetränks (SG) während einer Ausdauerbelastung (Radeln auf dem Ergometer mit 60 Umdrehungen pro Minute und Erhöhung des Widerstands alle 2 Minuten bis zur Erschöpfung, was durchschnittlich 70 Minuten dauerte) (8).

AG bestand aus Wasser mit 4 % Apfelessig, 6,5 % Stärke und Trehalose, 1 % BCAA (Aminosäuren) sowie Vitaminen und Mineralstoffen (aromatisiert mit 0,5 % Apfelsaft).

SG bestand aus Wasser mit 6,5 % Fruktosesirup, 4 % Saccharose (Haushaltszucker), 1 % BCAA sowie Vitaminen und Mineralstoffen.

Mehrere metabolische Marker wurden während der Belastung gemessen. Zwischen AG und SG gab es keinen signifikanten Unterschied in der Ausdauerleistung oder den meisten metabolischen Parametern.

Das bedeutet, statt zuckerreicher Sportgetränke kann man im Sport problemlos zur genannten Mischung mit Apfelessig greifen.

Gegen Pilze und Bakterien

Apfelessig kann bekanntlich sehr gut zur Konservierung von Gemüse eingesetzt werden. Das Ergebnis sind Essiggurken, sauer eingelegte Zwiebelchen oder andere kulinarische Feinheiten. Die Säuren im Essig – Apfelsäure, Essigsäure, Zitronensäure – sind es, die dafür sorgen, dass das Gemüse nicht verdirbt. Sie weisen pilzfeindliche und antimikrobielle Eigenschaften auf.

Doch bewahrt der Essig nicht nur das Gemüse vor Verderb, sondern auch denjenigen, der ihn trinkt. Und so soll er nicht nur präventiv vor Lebensmittelvergiftungen und Parasitenbefall schützen können, sondern sogar bei Blasenentzündungen Wirkung zeigen.

In der Volksmedizin rät man in diesem Fall zur Einnahme von dreimal täglich einem Löffel Essig in einem Glas Wasser – wie unten bei „Apfelessig-Kur – Das Rezept“ beschrieben. Nur sollte man bei Blasenentzündung den Honig besser weglassen.

Es lohnt sich also eindeutig, den Essig als fleißigen Helfer nicht nur in die nächste Entschlackungskur zu integrieren, sondern ihn täglich als aktivierenden Morgentrunk, im Salatdressing, im Dip, zu Hülsenfrüchten oder auch als erfrischenden und gleichzeitig gesunden Sommerdrink an heißen Tagen zu genießen. Nun stellt sich nur noch die Frage: Wie muss die Qualität des Essigs sein?

Worauf beim Kauf achten?

Wenn Sie Apfelessig kaufen, achten Sie auf hohe Qualität. Der Essig sollte in natürlicher, naturtrüber und unerhitzter Form verwendet werden. Er ist dann ein enzymatisch hochaktives und lebendiges Produkt mit den genannten zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen.

Wird der Essig hingegen gefiltert – was ihn bereits einer großen Anzahl seiner wertvollen Inhaltsstoffen beraubt – und anschließend pasteurisiert, also erhitzt, dann ist sein Wirkpotential deutlich reduziert. Achten Sie daher beim Kauf auf die richtige Qualität!

Die wichtigsten Qualitätskriterien

Apfelessig sollte die folgenden Kriterien erfüllen:

Er sollte keinesfalls aus einer Mischung aus Saftkonzentrat und Billigessig bestehen. Er sollte aus ganzen Äpfeln hergestellt sein – und nicht nur aus Schalen und Kerngehäusen Er sollte aus Bio-Äpfeln aus regionalem Anbau stammen.

Er sollte auch tatsächlich aus Äpfeln stammen und nicht etwa aus einem Obstgemisch, was dann OBSTessig heißen würde. Er sollte unerhitzt, also nicht pasteurisiert sein. Nur ein unpasteurisierter Apfelessig liefert Ihnen die erwünschten aktiven Enzyme.

Er sollte nicht gefiltert, also naturtrüb sein. Die Sedimente oder auch Schwebefäden im naturtrüben Essig stammen u. a. von der Essigmutter. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung aus Essigsäurebakterien, Mineralstoffen, Vitalstoffen und Enzymen.

Die Überreste der Essigmutter mögen also unserem Auge vielleicht nicht immer zusagen, stellen aber ein Qualitätsmerkmal dar.

Ein sehr guter, fruchtiger und aromatischer Essig, den wir selbst seit Jahrzehnten verwenden, ist der naturtrübe Demeter-Apfelessig von Beutelsbacher.

* Hier finden Sie den Apfelessig von Beutelsbacher.

Essig aus Äpfeln selber machen

Sie können Ihren Essig auch selbst herstellen. Das Rezept dazu finden Sie unter Apfelessig selber machen (in unser Suchfeld bitte eingeben).

Fazit: Apfelessig ist ein wertvolles Lebensmittel

Apfelessig ist - in der richtigen Qualität - somit ein sehr wertvolles und natürliches Lebensmittel. Sie können den Essig täglich in der Küche verwenden, ihn aber auch als Heil- und Hausmittel bei vielerlei Beschwerden einsetzen.

Update 13.11.2024

Es wurde Studie 8 hinzugefügt.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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