Gesundheit

Calcium verringert Krebsrisiko

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 16.08.2017
  • 1 Kommentar
Calcium verringert Krebsrisiko
© goodluz - Shutterstock.com

Die Einnahme von Calcium verringert das allgemeine Krebsrisiko. Die aktuelle und gross angelegte epidemiologische Studie aus den USA von Dr. Yikung Park vom National Cancer Institute bringt verblüffende Ergebnisse: Sie besagt, dass die Einnahme von grösseren Mengen natürlichen Calciums über die Nahrung oder auch über organische Nahrungsergänzungsmittel besonders Frauen vor einer Krebserkrankung schützen kann.

Umfangreiche Krebsstudie

Der Studie liegen die von Wissenschaftlern ausgewerteten Daten von fast 300.000 Männern und rund 200.000 Frauen zugrunde, die über einige Jahre hinweg regelmässig zu ihren Ernährungsgewohnheiten und der Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln befragt wurden. Die Forscher setzten die so gewonnenen Daten in den statistischen Vergleich zum staatlichen Krebsregister.

Simple Clean - die Darmreinigung

Dickdarmkrebs seltener als im Durchschnitt

So ergab die Auswertung der Forscher, dass bei weiblichen Studienteilnehmerinnen die erhöhte Calciumzufuhr insgesamt ein niedrigeres Krebsrisiko ergab. Besonders deutlich erkennbar war der Zusammenhang zwischen der Calciumeinnahme und einem verringerten Risiko von Tumoren im Darmbereich. Insbesondere Dickdarmkrebs kam vergleichsweise selten vor.

Gute Ergebnisse für Frauen

Im Unterschied zu den Frauen zeigten die Männer lediglich Auswirkungen beim Erkrankungsrisiko für Tumore im Verdauungstrakt. Das Risiko, an anderen Krebsarten zu erkranken, wurde bei Männern durch die Einnahme von Calcium nicht minimiert.

Forscher verweisen auf ältere Studien, in denen erarbeitet wurde, dass Calcium offenbar einem übermässigen Zellwachstum entgegen wirkt. Zudem bindet es Gallenflüssigkeit und Fettsäuren und schützt damit das Darmepithel, die Zellschicht, die den Darm auskleidet.

Quelle

  • Zentrum der Gesundheit

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Zuletzt kommentiert

Anonym schrieb am 24.12.2016

HALLO! Vorweg- Ihr seid für mich persönlich die Absolut BESTE Website überhaupt- GANZ GROSSES MEGACOMPLIMENT!!! Hätte eine Frage- Ihr schreibt, dass man bei 20g Sesam 160mg Calcium aufnimmt. ABER: Laut Website:< www.nährwertrechner. sesam > nimmt man zwar bei 100g Sesam ca 783mg Calcium zu sich, ABER genauso 607 mg Phosphor zu sich!!! (das gilt vor Allem sehr für Samen und Nüsse). Muss man jetzt (in diesem Beispiel) die 607mg Phosphor(=Calciumräuber) von der Calciummenge 783 mg abziehen, um den TATSÄCHLICHEN Calciumgehalt zu haben? Das wäre für sehr viele pflanzliche Lebensmittel SEHR wenig, trotz besserer Verfügbarkeit. Oder enstspricht diese 783 mg Calcium (Verfügbarkeut hin oder her) der reelen Calciummenge -zumindest vom rechnerischen. Würde die tatsächliche Calciummenge diejenige sein, bei der man den Phosphatgehalt abziehen muss, dürfte man quasi keine Kürbiskerne ETC. mehr nehmen, da diese laut: www.nährwertrechner kürbiskerne sogar 850mg Phosphor haben. So würde man durch gesundes Nüsse essen rasch zu einem beträchtlichen Calciummangel kommen. Ich wäre Euch überaus Dankbar für eine Antwort und verbleibe mit den ALLERBESTEN GRÜSSEN Vielen Dank!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Leben Dank für Ihr Lob, das uns sehr gefreut hat :-) Phosphor ist - genau wie das Calcium - ein lebenswichtiger Mineralstoff. Ohne Phosphor keine gesunden Knochen und keine gesunden Zähne. Das Problem ist lediglich, dass in der heutigen modernen Ernährung oft viel zu viel Phosphor aufgenommen wird als Calcium, nämlich durch einen hohen Fleisch- und Wurstverzehr, einen hohen Verzehr an Backwaren, Schmelzkäse, alkoholischen Getränken und dem reichlichen Konsum von Softdrinks, die mit Phosphorsäure versetzt sind. Gleichzeitig liefert diese Art der Ernährung viel zu wenige Vitalstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe, um ein ausgewogenes Verhältnis ALLER Vitalstoffe zu gewährleisten. Allein ein gesundes Ca-Ph-Verhältnis (1 : 1,2 der Gesamternährung!!, also nicht eines einzelnen Lebensmittels) führt daher noch lange nicht zu einer guten Bioverfügbarkeit oder guten Calciumversorgung. Im Gegenteil, wählt man ausschliesslich natürliche Lebensmittel, dann wird auch ein gewisser Phosphorüberschuss (z. B. wenn jemand gerne Nüsse oder Kürbiskerne isst) keine gesundheitlichen Nachteile mit sich bringen.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit