Gesundheit

Calcium verringert Krebsrisiko

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 09.10.2018
Calcium verringert Krebsrisiko
© goodluz - Shutterstock.com

Die Einnahme von Calcium verringert das allgemeine Krebsrisiko. Die aktuelle und gross angelegte epidemiologische Studie aus den USA von Dr. Yikung Park vom National Cancer Institute bringt verblüffende Ergebnisse: Sie besagt, dass die Einnahme von grösseren Mengen natürlichen Calciums über die Nahrung oder auch über organische Nahrungsergänzungsmittel besonders Frauen vor einer Krebserkrankung schützen kann.

Inhaltsverzeichnis

Umfangreiche Krebsstudie

Der Studie liegen die von Wissenschaftlern ausgewerteten Daten von fast 300.000 Männern und rund 200.000 Frauen zugrunde, die über einige Jahre hinweg regelmässig zu ihren Ernährungsgewohnheiten und der Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln befragt wurden. Die Forscher setzten die so gewonnenen Daten in den statistischen Vergleich zum staatlichen Krebsregister.

Dickdarmkrebs seltener als im Durchschnitt

So ergab die Auswertung der Forscher, dass bei weiblichen Studienteilnehmerinnen die erhöhte Calciumzufuhr insgesamt ein niedrigeres Krebsrisiko ergab. Besonders deutlich erkennbar war der Zusammenhang zwischen der Calciumeinnahme und einem verringerten Risiko von Tumoren im Darmbereich. Insbesondere Dickdarmkrebs kam vergleichsweise selten vor.

Gute Ergebnisse für Frauen

Im Unterschied zu den Frauen zeigten die Männer lediglich Auswirkungen beim Erkrankungsrisiko für Tumore im Verdauungstrakt. Das Risiko, an anderen Krebsarten zu erkranken, wurde bei Männern durch die Einnahme von Calcium nicht minimiert.

Forscher verweisen auf ältere Studien, in denen erarbeitet wurde, dass Calcium offenbar einem übermässigen Zellwachstum entgegen wirkt. Zudem bindet es Gallenflüssigkeit und Fettsäuren und schützt damit das Darmepithel, die Zellschicht, die den Darm auskleidet.

Teilen Sie diesen Artikel

Quellen

  • Zentrum der Gesundheit