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Burger können Asthma verursachen

Kinder, die gerne Burger essen, könnten – im Gegensatz zu Kindern, die sich burgerfrei ernähren – für Asthma ganz besonders gefährdet sein. Nach einer im Fachmagazin Thorax veröffentlichten Studie seien Kinder, die drei oder mehr Burger in der Woche essen, einem höheren Risiko ausgesetzt, an Asthma zu erkranken als Kinder, die weniger oder gar keine Burger essen. Besonders selten erkranken solche Kinder an Asthma, deren Ernährung auf Obst, Gemüse und Fisch basiert.

Stand: 16 Mai 2026
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Ab drei Burger pro Woche steigt das Asthmarisiko

In besagter Studie hatten Forscher im Zeitraum von 1995 bis 2005 mehr als 50.000 Kinder (bzw. deren Eltern) aus 20 unterschiedlichen Ländern zu ihren Ernährungsgewohnheiten und ihrer Krankengeschichte befragt.

Interessant dabei war, dass sich die jeweilige Ernährungsweise in reichen Ländern anders auszuwirken schien als in ärmeren Ländern. So korreliert in den reichen Industrienationen der Verzehr von drei oder mehr Burgern pro Woche und Kind in signifikanter Weise mit einem höheren Asthmarisiko.

In ärmeren Ländern jedoch hatten Burger – zumindest in dieser Studie – keinen solch negativen Einfluss auf die Kinder. Dort wiederum zeigte sich, dass Früchte und Gemüse die Kinder vor Asthma schützen konnten, während in wohlhabenden Ländern der verstärkte Verzehr von Fisch diese schützende Wirkung hatte. Dr. Gabriele Nagel, eine der StudienautorInnen, erklärt diesen Sachverhalt damit, dass Asthma nicht nur eine einzige Ursache wie z. B. die Ernährungsweise, sondern viele verschiedene Auslöser haben könne.

Übergewicht fördert Asthma

Allerdings untersuchte die Studie lediglich Korrelationen und suchte nicht nach den Gründen, warum Burger unter Umständen Asthma auslösen könnten. Die Wissenschaftler stellten nur den statistischen Zusammenhang zwischen der Krankheit und der Vorliebe für Burger dar.

Der wahre Grund für Asthma kann daher auch in einer bestimmten genetischen Prädisposition in Zusammenhang mit einem besonders asthmabegünstigenden Lebensstil (der Fast Food und damit Burger einschliesst) liegen. Auch ist zu bedenken, dass die Kinder in Entwicklungsländern sich noch sehr viel draussen aufhalten und dadurch – abgesehen von der zusätzlichen Bewegung – weniger in Kontakt mit asthmafördernden Haushaltschemikalien (Reinigungs- und Desinfektionsmittel) geraten als Kinder in den Industrienationen.

Manch einer mag möglicherweise bemängeln, dass die Forscher es versäumt hatten, Fettleibigkeit in ihre Studie mit einzubeziehen, da starkes Übergewicht dafür bekannt ist, Asthma-Symptome hervorzurufen. Doch ist auch Fettleibigkeit fast nur bei ungeeigneter Ernährung möglich und tritt bevorzugt bei Kindern auf, die Fast Food und damit auch Burger bevorzugen.

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Mediterrane Ernährung schützt Kinder vor Asthma

Dass Kinder, die gerne Obst und Gemüse essen, seltener an Asthma litten, ist indessen kein Wunder, da sowohl Vitamin C und andere Antioxidantien als auch das in Früchten und Gemüse vorhandene Magnesium das Asthmarisiko senken können. Somit bestätigte die Untersuchung Ergebnisse aus früheren Studien, die gezeigt hatten, dass sich die Gefahr, an Asthma zu erkranken, mit Hilfe einer sog. mediterranen Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Olivenöl, Nüssen, etwas Fisch und Geflügel, wenig bis gar keinen Milch - und Fleischprodukten sowie keinerlei verarbeiteten Nahrungsmitteln auffallend eindämmen lässt.

Elaine Vickers von der britischen Organisation Asthma UK rät daher allen Eltern:

"Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung ihrer Kinder sowie darauf, dass ihr Nachwuchs ausreichend Sport treibt."

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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