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  • Frau hält frische Trauben und Melone im Garte
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Welche Ernährung steigert die Attraktivität am besten?

Die Ernährung beeinflusst zweifelsohne auch das Aussehen. In erster Linie denkt man dabei an den Umfang und das Gewicht. Sie kann aber auch den Teint und den Körpergeruch beeinflussen. Welche Ernährungsform macht besonders attraktiv?

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
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Gesund essen für mehr Attraktivität

Attraktivität ist bekanntlich subjektiv und wird von persönlichen und kulturellen Vorlieben geprägt. Dennoch gibt es körperliche Merkmale, die häufiger als attraktiv wahrgenommen werden als andere. Dazu gehören etwa ein gesunder Teint, der Körpergeruch und der Anteil an Körperfett.

Forscher werteten in einer Übersichtsarbeit von 2026 rund 30 Studien aus, um herauszufinden, wie die Ernährung diese Attraktivitätsmerkmale beeinflusst (1). Eigene statistische Berechnungen führten sie nicht durch. Im Mittelpunkt stand eine pflanzenbetonte Ernährung mit viel Obst und Gemüse.

Obst und Gemüse lassen die Haut attraktiver wirken

Besonders gut untersucht ist der Einfluss von Obst und Gemüse auf den Teint. Verantwortlich dafür sind unter anderem die Carotinoide. Diese Pflanzenstoffe stecken beispielsweise in Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis und grünem Blattgemüse. Sie können sich in der Haut einlagern und diese etwas gelblicher und weniger blass erscheinen lassen.

Eine Studie mit 35 Personen zeigte 2012, dass sich der Teint bereits innerhalb von sechs Wochen veränderte, wenn die Teilnehmer mehr Obst und Gemüse aßen (2).

In einem zusätzlichen Test berechneten die Forscher, dass etwa 2,9 zusätzliche Portionen pro Tag ausreichen, damit Gesichter gesünder wirkten. Bei rund 3,3 zusätzlichen Portionen wurden sie auch als attraktiver wahrgenommen.

Wie groß eine Portion war, wurde nicht angegeben. Im Allgemeinen geht man bei Obst und Gemüse jedoch von etwa 80-100 g pro Portion aus.

In einer weiteren Studie von 2015 mit rund 80 jungen Erwachsenen erhielt eine Gruppe 6 Wochen lang werktags einen carotinoidreichen Obst-Gemüse-Smoothie, während die Kontrollgruppe Wasser trank (3). Bereits nach 4 Wochen war die Haut messbar gelblicher und auch leicht rötlicher.

Angenehmer Körpergeruch bei fleischloser Ernährung

Die Ernährung kann auch den Körpergeruch verändern. In einer kleinen Untersuchung von 2006 aßen 17 Männer zwei Wochen lang täglich rotes Fleisch (ca. 200 g pro Tag), in zwei weiteren Wochen, ließen sie das Fleisch weg (4). Nach beiden Phasen bewerteten 30 Frauen den Achselgeruch der Männer.

Nach der fleischlosen Ernährung wurde der Körpergeruch als attraktiver, angenehmer und weniger intensiv wahrgenommen.

Eine weitere Studie von 2017 mit 43 Männern deutete darauf hin, dass eine höhere Carotinoidaufnahme mit einem angenehmeren Körpergeruch zusammenhängen könnte (5). Als indirekten Marker für die Carotinoidaufnahme nutzten die Forscher die Gelbfärbung der Haut.

Männer mit einem Teint, der stärker von Carotinoiden beeinflusst war, hatten einen Schweißgeruch, der eher als blumig, fruchtig und süß beschrieben wurde.

Wer pflanzlich isst, hat meist weniger Körperfett

Auch die Körperzusammensetzung – insbesondere der Anteil an Körperfett – spielt bei der wahrgenommenen Attraktivität eine Rolle.

Gerade pflanzliche Ernährungsformen werden in einigen Studien mit einem niedrigeren BMI (Body-Mass-Index) und einem geringeren Körperfettanteil in Verbindung gebracht (6).

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Fazit: Mehr Attraktivität durch pflanzliche Ernährung

Wenn Sie viel Obst und Gemüse essen und sich insgesamt vorwiegend pflanzlich ernähren, tun Sie nicht nur Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Die enthaltenen Carotinoide können innerhalb weniger Wochen zu einem attraktiveren Teint verhelfen.

Auch der Körpergeruch wird bei fleischarmer oder fleischloser Ernährung meist als angenehmer empfunden.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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