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Omega 3 Algenöl vs Fischöl: Gleiche Bioverfügbarkeit

Fischöl ist nicht die einzige Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2025 zeigt eindeutig, dass EPA und DHA aus Algenöl genauso bioverfügbar sind wie aus Fischöl. Der Körper nimmt die wertvollen Fettsäuren aus der Alge ebenso effektiv auf, teilweise sogar mit einem leichten Vorteil. Eine hochwertige Omega-3-Versorgung ist also auch ganz ohne Fisch möglich.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
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Bioverfügbarkeit von Algenöl: Gleich gut wie Fischöl?

Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA sind wichtige Bestandteile unserer Ernährung. Fisch und Fischöl gelten als klassische Quellen dieser Fettsäuren. Wer jedoch keinen Fisch isst, sich vegan ernährt oder Fischöl vermeiden möchte, kann stattdessen zu Algenöl greifen.

Doch dabei stellt sich eine wichtige Frage: Kann der Körper DHA und EPA daraus ebenso gut aufnehmen wie aus Fischöl? Denn entscheidend ist nicht nur, wie viel von den Omega-3-Fettsäuren ein Produkt enthält, sondern auch, wie gut sie dem Körper tatsächlich zur Verfügung stehen. Man spricht dabei von der Bioverfügbarkeit.

Forscher untersuchten deshalb in einer Studie von 2025, ob DHA und EPA daraus ähnlich gut verfügbar sind wie aus Fischöl (1).

Studie: 14 Wochen lang EPA und DHA eingenommen

Für die Studie nahmen 74 Erwachsene 14 Wochen lang täglich entweder Fischöl, Algenöl oder ein Placebo ein.

Die Präparate lieferten unterschiedliche Mengen und Verhältnisse der beiden Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA, da sich handelsübliche Algen- und Fischöle in ihrer natürlichen Zusammensetzung unterscheiden. Ersteres enthält häufig besonders viel DHA, während Fischöl oft mehr EPA liefert.

So erhielt die Fischölgruppe täglich 1.156 mg EPA und 820 mg DHA. Die Algenölgruppe nahm 656 mg EPA und 1.772 mg DHA. Die Tagesdosis war bei beiden Gruppen auf 4 Kapseln verteilt. Die Teilnehmer sollten sie jeweils zu einer Mahlzeit einnehmen.

Deutlicher Anstieg von EPA und DHA im Blut

Zunächst stieg die Konzentration von DHA und EPA im Blut mit dem Algenöl stärker an als mit dem Fischöl.

Nach der 14-wöchigen Studiendauer hatte die Konzentration in der Algenölgruppe verglichen mit dem Ausgangswert um 213 Prozent zugenommen – in der Fischölgruppe um 154 Prozent. Allerdings hatte die Algenölgruppe ja insgesamt auch mehr Omega-3-Fettsäuren erhalten (wenn auch weniger EPA).

Die Forscher berücksichtigten diese Unterschiede deshalb in einer zusätzlichen Berechnung und passten die Ergebnisse an die jeweils eingenommene Menge an. Das Ergebnis: DHA und EPA aus Algenöl waren im Blut gleich gut bioverfügbar wie aus Fischöl.

Rechnerisch schnitt das Algenpräparat sogar etwas besser ab: Die Bioverfügbarkeit von EPA und DHA aus Algenöl lag bei rund 112 Prozent des Fischölwerts – das wäre also ein Vorteil von 12 Prozent.

Der Unterschied gilt aber als statistisch nicht eindeutig, so dass man noch nicht sagen kann, Algenöl ist besser. Doch genügt es ja auch schon, wenn die Bioverfügbarkeit gleich gut ist.

Fazit: Algenöl überzeugt bei der Bioverfügbarkeit

Wenn Sie keinen Fisch essen und kein Fischöl zu sich nehmen möchten, können Sie EPA und DHA problemlos über ein Öl aus Algen aufnehmen. Die beiden Omega-3-Fettsäuren sind daraus gleich gut bioverfügbar wie aus Fischöl.

* Hier erhalten Sie ein hochwertiges Omega-3-Produkt aus Algenöl mit über 800 mg EPA und DHA pro Tagesdosis.

Mehr Informationen dazu und zu den zahlreichen weiteren Vorteilen des Öls finden Sie in unserem Artikel Algenöl liefert Omega-3-Fettsäuren.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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