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  • Hanfproteinpulber in einer Schüssel und auf einem Löffel
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Hanfprotein - Das Nährstoffwunder

Hanfprotein ist so wertvoll, dass sich ein Mensch viele Monate lang ausschließlich von Hanfprotein ernähren könnte, ohne auch nur die geringsten Nährstoffmängel aufzuweisen. Das liegt nicht nur am vollständigen und für den Menschen so optimalen Aminosäureprofil des Hanfproteins, sondern auch an seinem idealen Fettsäuremuster sowie seinen hohen Mineralstoff- und Vitamingehalten.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 23 August 2026
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Hanfprotein liefert hochwertige pflanzliche Proteine

Proteine sind bekanntlich ein lebenswichtiger Nährstoff. Im menschlichen Körper – der zu 15 bis 20 Prozent aus Proteinen besteht – bilden die Eiweiß sog. Strukturproteine wie Kollagen oder Keratin, natürlich die Muskulatur, aber auch Enzyme, Antikörper, Hämoglobin (der rote Blutfarbstoff), Hormone uvm. Schon allein diese Auswahl an Proteinen zeigt, dass wir ohne Proteine gar nicht vorhanden wären.

Hanfsamen bestehen – ganz ähnlich wie der Mensch – zu rund 20 bis 25 Prozent aus Protein. Dieses pflanzliche Protein enthält alle essenziellen Aminosäuren nicht nur in ausreichender Menge, sondern auch in einem sehr guten Verhältnis zueinander. Man spricht sodann von einem sehr guten Aminosäureprofil (siehe weiter unten).

Die Aminosäuren im Hanfprotein

Hanfprotein ist überdies reich an verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA), die besonders für den Muskelaufbau oder die Muskelreparatur nötig sind. Die drei BCAA heißen Valin, Leucin und Isoleucin und gehören zu den essenziellen Aminosäuren, also zu jenen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, sondern mit der Nahrung zu sich nehmen muss.

Zusätzlich glänzt Hanfprotein mit besonders hohen Werten der Aminosäure L-Arginin, die man mit durchblutungsfördernden und daher blutdrucksenkenden, aber auch potenzsteigernden Effekten in Zusammenhang bringt.

Am Beispiel des Hanfproteins von Maskelmän finden Sie nachfolgend das Aminosäureprofil des Hanfproteins. Darin sind pro 100 g die folgenden Aminosäuremengen enthalten, in der Klammer jeweils die Tagesdosis à 30 g. Hier finden Sie die die Übersicht in unserem PDF, das Sie kostenlos per Email bei uns anfordern können.

Hanfprotein: Protein mit hoher Bioverfügbarkeit

Das Hanfprotein stellt seine Aminosäuren überdies in einer ganz besonderen Proteinform zur Verfügung. Es besteht aus zwei Proteintypen: Zu etwa 65 Prozent aus dem Globulin Edestin und zu 35 Prozent aus Albumin. Das Albumin im Hanfprotein ist ein äußerst hochwertiges Protein, das dem Protein im Eiklar sehr ähnelt, hier aber natürlich pflanzlichen Ursprungs ist. Albumin ist außerordentlich leicht verdaulich und eine wichtige Antioxidantienquelle.

Interessant am Hanfprotein ist jedoch insbesondere der hohe Globulinanteil. Globuline sind nämlich auch im menschlichen Körper die dritthäufigste Proteingruppe. Dort bilden sie beispielsweise Antikörper, die wichtige Bestandteile eines aktiven und starken Immunsystems darstellen. Auch im Blutplasma des Menschen sind zahlreiche Globuline mit ganz unterschiedlichen Aufgaben vorhanden.

Oft handelt es sich um Transporterproteine, wie z. B. das Transcobalamin, welches das Vitamin B12 bindet und durch den Körper transportiert. Auch gibt es ein Globulin, das Hämoglobin (den roten Blutfarbstoff) bindet und zu dessen Abbauort bringt.

Transferrin ist das Globulin, das im Körper für den Eisentransport zuständig ist und auch die bekannten Lipoproteine, die Fette durch den Organismus leiten, oder genauso die Blutgerinnungsfaktoren gehören allesamt ebenfalls zu den Globulinen.

Hanfprotein versorgt uns also mit einem Protein, das vom menschlichen Organismus sehr leicht zu körpereigenen Proteinen umgebaut werden kann – und zwar ohne dass dabei viel Abfall zurückbleiben würde. Er ist ideal für Ihren täglichen Proteinshake. Denn gerade die säurehaltigen Abbauprodukte von nicht verwendbaren Proteinen belasten den Organismus, wie z. B. die Leber, die Nieren und das Blutbild ganz massiv.

Hanfprotein ist frei von Trypsininhibitoren

Hanf enthält nun nicht gar so viel Eiweiß wie beispielsweise die Sojabohne. Da Hanf jedoch frei von sog. Trypsininhibitoren ist (die in der Sojabohne enthalten sind), ist Hanfprotein dem Sojaprotein weit überlegen und darf getrost als König der pflanzlichen Proteine bezeichnet werden.

Trypsininhibitoren sind Stoffe, die das Trypsin hemmen. Trypsin wiederum ist ein Verdauungsenzym, das Proteine im Dünndarm verdaut. Wenn die Protein verdauenden Enzyme nun jedoch von Trypsininhibitoren blockiert sind, kann das Protein natürlich auch nicht umfassend verdaut werden.

Folglich können Proteine, die - wie z. B. das Hanfprotein – frei von Trypsininhibitoren sind, deutlich besser und umfassender vom Organismus genutzt werden.

* Hier finden Sie BIO-Hanfproteinpulver.

Hanfprotein – Ohne Verdauungsbeschwerden

Hanfprotein ist außerdem frei von Oligosacchariden, die ebenfalls im Sojaprotein sowie in vielen anderen Eiweißpräparaten vorkommen bzw. extra diesen beigefügt werden.

Oligosaccharide gehören zu den Kohlenhydraten. Es gibt verschiedene Varianten davon. Manche gelten als Präbiotika (mit anderen Worten als Nahrung für die Darmflora), was zwar zunächst positiv klingt.

Doch können sie bei empfindlichen Menschen zu unangenehmer Gasansammlung und Blähungen führen. Menschen mit Fructoseintoleranz sollten in jedem Fall Proteine mit nicht näher spezifizierten Oligosacchariden meiden.

Bei Hanfprotein ist eine solch blähende oder gar durchfallauslösende Wirkung nicht zu befürchten, da Hanfprotein keine bedenklichen Oligosaccharide enthält.

Hanfprotein für gesunden Muskelaufbau

Isolierte Proteinprodukte wie beispielsweise das in Sportlerkreisen häufig verwendete Molkeprotein (Whey protein) gelten als hochwertige Eiweißquellen. Doch haben auch sie massive Nachteile.

Werden sie in großen Mengen zum Zwecke des Muskelzuwachses verzehrt, können sie zu einer Art Darmvergiftung führen, da sie im Allgemeinen frei von Ballaststoffen und anderen Begleitstoffen sind, die zu einer reibungslosen Eiweißverdauung beitragen würden.

Das Protein bleibt daraufhin zu lange im Verdauungssystem liegen, was Fäulnisprozesse, eine Übersäuerung sowie Ablagerungen im Darm begünstigen kann. Das Resultat kann dann ein Muskelabbau sein, da der Körper bei diesem ungünstigen Darmzustand nicht mehr in der Lage ist, seinen anabolen Muskelstoffwechselstatus beizubehalten.

Es ist also deutlich sinnvoller, ein Protein zu sich zu nehmen, das nicht nur Eiweiß liefert, sondern zusätzlich Ballaststoffe, essentielle Fettsäuren sowie Mineralstoffe und Vitamine.

Alle diese Begleitstoffe kurbeln in ihrer Gesamtheit den Proteinstoffwechsel an und optimieren die Verdauung des Eiweiß. Der Säure-Basen-Haushalt kann sein gesundes Gleichgewicht halten und der Körper kann im anabolen Muskelstatus bleiben.

Hanfprotein mit optimalem Fettsäuremuster

Hanfprotein liefert aber auch diese Begleitstoffe nicht in wahlloser, sondern mal wieder in perfekter Form. So versorgt Hanfprotein noch mit etwa 11 Gramm Hanföl pro 100 Gramm Hanfprotein.

Hanföl jedoch ist dafür bekannt, die essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im für den Menschen optimalen Verhältnis von 1 : 3 zu enthalten.

Die heute übliche Ernährung weist hingegen ein Verhältnis von bis zu 1 : 50 oder höher auf, was einen deutlichen Omega-6-Überschuss darstellt.

Da ein derart ungünstiges Fettsäureverhältnis insbesondere chronische Entzündungsprozesse fördern kann, sollte alles unternommen werden, um dieses Verhältnis wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Hanfprotein mit seinem einzigartigen Fettsäuremuster ist also auch hier ein äußerst wertvoller und entzündungshemmender Helfer.

* Hier entlang geht es zu unserem Kochkurs für eine gesunde basische Ernährung.

Hanfprotein schützt Ihr Gehirn

Gerade das herausragende Fettsäuremuster des Hanfproteins wird mit einerseits cholesterinsenkenden Wirkungen des Hanfs in Verbindung gebracht als auch mit gehirnschützenden Effekten. Hanfmahlzeiten sollen nämlich – laut einer Studie – die zelltoxischen Wirkungen der alzheimertypischen Ablagerungen im Gehirn hemmen, woraus die Wissenschaftler schlossen, dass Mahlzeiten aus Hanf ideal für die Behandlung von Alzheimer und Herz-Kreislauf-Krankheiten seien.

Die Mineralstoffe und Vitamine des Hanfproteins

Der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen in Proteinpulvern wird oft gar nicht angegeben, weil die entsprechenden Produkte ganz einfach nicht analysiert wurden.

Beim Hanfprotein von Maskelmän sind jedoch einige angegeben (immer pro 100 g):

  1. Eisen: 7.6 mg
  2. Kalium: 850 mg
  3. Magnesium: 557 mg
  4. Mangan: 5.7 mg
  5. Zink: 8.5 mg
  6. Vitamin B1: 0.3 mg
  7. Vitamin B3: 15 mg
  8. Vitamin B6: 0.5 mg

Der Nährwert von Hanfprotein

Das Hanfprotein von Maskelmän weist folgende Nährwerte auf:

  1. Energie: 345 kcal / 1443 kJ
  2. Fett: 9.75 g, davon gesättigte Fettsäuren 1.2 g
  3. Kohlenhydrate: 4.7 g, davon Zucker 2.9 g (kein zugesetzter, sondern hanfeigener Zucker)
  4. Ballaststoffe: 19.7 g
  5. Eiweiß: 50 g
  6. Salz: 2 g

Es handelt sich also um ein sehr kohlenhydratarmes und gleichzeitig ballaststoffreiches Produkt. Mit seinen fast 20 % Ballaststoffen ist es ein sehr darm- und verdauungsfreundliches Proteinpulver.

Da sich Nährwerte je nach Hersteller unterscheiden können, schauen Sie am besten auf das Etikett oder die Produktbeschreibung des von Ihnen favorisierten Proteinpulvers. Dort finden Sie auch das jeweilige Aminosäureprofil.

Die Kalorien des Hanfproteins

Der Kaloriengehalt des Hanfproteins pro 100 g liegt bei 345 kcal. Bei einer Tagesportion à 30 g liegt der Kaloriengehalt bei gut 100 kcal.

Wie kann Hanfprotein verwendet werden?

Das Hanfprotein kann in vielerlei Rezepturen verwendet werden, z. B. so:

Mixen Sie das Hanfprotein in Mandelmilch oder Säfte.

Mischen Sie das Hanfprotein in Rezepte, in denen Mehl verwendet wird. Dort kann das Hanfprotein bis zu einem Viertel der Mehlmenge ersetzen. Das können herzhafte Brotrezepte sein, Brötchenrezepte, Pizzaböden, Quicheböden oder auch Pfannkuchen. Bei Torten und Feingebäck eignet sich das Hanfprotein als Zutat nicht so sehr, da hier sein kerniger Geschmack nicht gut passt.

Backen Sie aus Nüssen, Trockenfrüchten und Hanfprotein nahrhaft-kernige Energieriegel.

Fazit: Hanfprotein ist ideal für Sie, wenn...

...Sie auf der Suche nach einem rein pflanzlichen proteinreichen Lebensmittel sind, wenn Sie Ihren Körper auf gesunde Weise mit bioverfügbarem und gut verdaulichem Protein versorgen möchten, bei all dem auch Ihre Fettsäuresituation nicht aus den Augen verlieren möchten, für Ihren Darm eine Extraportion Ballaststoffe bräuchten und sich überdies noch ein wenig mit Mineralstoffen und Spurenelementen sowie Vitalstoffen eindecken möchten.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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