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Gerstengrassaft - Der Powerdrink

Gerstengrassaft - Der Powerdrink

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(Zentrum der Gesundheit) Gerstengrassaft ist grasgrün und schmeckt ein bisschen wie Spinat. Man sieht dem Gerstengrassaft seine Power nicht an. Aber man spürt sie! Nicht am ersten Tag und auch nicht am zweiten, aber nach zwei Monaten oder drei – und nach einem Jahr ist man ein neuer Mensch. Wie kann das sein? Was macht der Gerstengrassaft mit uns? Seine besonderen Inhaltsstoffe, seine Lichtenergie, sein Basenpotential – all das arbeitet in uns, heilt uns, regeneriert und wandelt uns.

Gerstengrassaft – täglich ein Glas

Gerstengras (Hordeum vulgare) ist schon seit vielen Jahrzehnten der Liebling jener Menschen, die ihre Gesundheit gerne in die eigenen Hände nehmen. Sie geben das junge Gerstengras einfach in eine hochwertige Saftpresse und trinken den entstandenen grasgrünen Gerstengrassaft – jeden Tag ein Glas oder auch zwei. Natürlich macht es nicht gerade wenig Mühe, das Gerstengras im Haus oder Garten selbst zu ziehen. Trotzdem bauen sich manche gar extra ein Gewächshaus, um ganzjährig mit ausreichend Gerstengrassaft versorgt zu sein.

Warum nehmen Menschen diese Mühe auf sich? Ja, mehr noch: Warum macht ihnen diese Mühe sogar regelrecht Spass?

Gerstengrassaft rettet Leben

Ganz einfach. Der Gerstengrassaft hat das Leben dieser Menschen verändert! Oft hat der Gerstengrassaft ihr Leben regelrecht gerettet. Der Gerstengrassaft hat ihre Schmerzen, Krämpfe und Verdauungsbeschwerden zum Schweigen gebracht. Der Gerstengrassaft hat gereizte Haut geklärt, Krebs besiegt und den Menschen wieder ein Gefühl von Lebendigkeit und Lebensfreude geschenkt. Kein Wunder gehört der Anbau von Gerstengras zu ihren liebsten Hobbies.

Gerstengrassaft – Ein Lebenselixier

Gerstengrassaft ist also ein echtes Superfood – ein Lebenselixier! Für unseren Körper ist Gerstengrassaft wie der rettende Regenguss in der Wüste nach jahrzehntelanger Dürre. Und genau wie der erste Regen nur die Oberfläche des staubtrockenen Erdbodens benetzt, verleiht auch das erste Glas Gerstengrassaft unserem Körper nur eine Ahnung all dessen, was noch kommen mag.

Denn was geschieht, wenn es in der Wüste nicht nur einmal pro Jahr, sondern tagtäglich ein oder zwei Stunden regnen würde? Ein Paradies würde entstehen! Alles, was dafür nötig ist, schlummert im braunen Staubboden. Erst der Regen weckt die Wüste auf und bringt ihr Potential zum Vorschein.

Gerstengrassaft weckt Ihr Potential

Ganz ähnlich weckt der Gerstengrassaft im menschlichen Körper verschüttete Kräfte und holt sein Selbstheilungspotential an die Oberfläche. Im Gegensatz zum Regenwasser liefert der Gerstengrassaft jedoch nicht einfach nur Wasser. Es ist feinstes basisches Zellwasser aus lebendigen Graszellen. Seine energetische Spannkraft und Vitalität fliesst im Nu in unsere eigenen Zellen.

Gerstengrassaft beschenkt uns ausserdem mit einem Füllhorn wertvollster und seltenster Substanzen, die den Organismus an allen Ecken und Enden heilen, reparieren und pflegen.

Gerstengrassaft ist mehr als ein Superfood

Natürlich enthält Gerstengrassaft – wie jedes Superfood - eine grosse Vielfalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Aminosäuren. Das ist nichts Neues, nichts Besonderes. Ein Superfood MUSS diese Stoffe enthalten, sonst ist es kein Superfood. Gerstengrassaft ist aber mehr als ein gewöhnliches Superfood – und viel mehr als ein herkömmliches Vitamin- oder Mineralstoffpräparat.

Was also ist das Geheimnis, das aus Gerstengrassaft so viel mehr als ein Superfood macht?

Das Geheimnis des Gerstengrassaftes

Nun, ein Geheimnis wäre kein Geheimnis mehr, wenn man es lüften würde. Beim Gerstengrassaft verhält es sich ausserdem so, dass niemand das Geheimnis kennt. Man weiss es also nicht genau, warum der Gerstengrassaft – wenn man ihn regelmässig zu sich nimmt – eine so dramatische Wirkung auf den menschlichen Organismus zeigt.

Möglicherweise sind es die besonderen Substanzen im Gerstengrassaft, die man in dieser Kombination sonst in kaum einem anderen Lebensmittel findet. Die SOD, das Glycosyl Isovitexin, unzählige sekundäre Pflanzenstoffe, das natürliche Eisen, die extrem hohe Chlorophyllmenge. Vielleicht liegt es an den aktiven Enzymen im Gerstengrassaft? Oder ist es die Synergie, also erst das Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile dieser so einzigartigen Komposition?

Doch ob es nun dies oder jenes im Gerstengrassaft ist, das wirkt, ist vielleicht auch gar nicht so wichtig. Sehr viel wichtiger ist, DASS der Gerstengrassaft wirkt – z. B. auf das Herz-Kreislauf-System.

Gerstengrassaft schützt Herz und Blutgefässe

Menschen, die regelmässig Gerstengrassaft (aus pulverisiertem Gerstengrassaft) zu sich nehmen, können auf diese Weise ihre Herz-Kreislauf-Gesundheit nachhaltig stabilisieren – und zwar mit allem, was dazu gehört: Beste Cholesterinwerte, rascher Blutfluss, geregelter Blutdruck, ordnungsgemässer Blutzuckerspiegel und gesunde Blutgefässe mit glatten und elastischen Gefässwänden.

Bevor Sie also betrübt in Ihr Opferdasein versinken, weil Ihr Arzt Ihnen gleich alles auf einmal verschrieben hat - Cholesterinsenker, Blutverdünner, Diabetesmedikamente und Blutdrucktabletten – ändern Sie etwas in Ihrem Leben!

Und wenn Ihnen ein Stündchen strammes Spazierengehen am Tag schwer fällt (obwohl es Ihr Befinden bereits um Welten verbessern würde) oder Sie süsses Knabberzeug nicht lassen mögen (obwohl Sie sich anschliessend fett und verstopft fühlen), dann beginnen Sie eben zunächst mit der leichtesten Übung von allen:

Trinken Sie zwei- bis dreimal täglich Gerstengrassaft. Und nein, Sie brauchen dazu weder ein Gewächshaus noch eine Saftpresse, wenn Ihnen das nicht gefällt. Sie brauchen lediglich ein Glas, einen Löffel sowie Wasser oder Ihren Lieblingssaft – und pulverisierten Gerstengrassaft natürlich ebenfalls.

In etlichen Studien zeigte sich nämlich, dass schon der pulverisierte Gerstengrassaft (er muss also nicht frisch sein) – und zwar pro Tag lediglich 15 Gramm davon – nicht nur den Cholesterinspiegel senkt, sondern auch die problematischen freien Radikale im Blut reduziert. Ideal sei – so die beteiligten Forscher – eine Kombination mit Vitamin C und Vitamin E, da diese antioxidativ wirksamen Vitalstoffe ganz durchschlagend die Herz-Kreislauf-Funktion verbessern würden.

Die alleinige Gabe der Vitamine zeigte zwar auch schon eine Wirkung. Die zusätzliche Einnahme von Gerstengrassaft jedoch verstärkte die Wirkung der Vitalstoffe signifikant, so dass sich die Testpersonen in besagter Studie ("Effects of young barley leaf extract and antioxidative vitamins on LDL oxidation and free radical scavenging activities in type 2 diabetes") nach bereits vier Wochen über einen reduzierten Gesamtcholesterinspiegel und niedrigere LDL-Cholesterinwerte freuen durften.

Gerstengrassaft verhindere die gefährliche Oxidation des LDL-Cholesterins, erklärten die Forscher rund um Ya-Mei Yu und Chingmin E. Tsai von der Fu Jen University in Taipeh.

Ferner schütze Gerstengrassaft den Vitamin-E-Gehalt des LDL-Cholesterins. Wenn sich das Vitamin E im LDL-Cholesterin nämlich zum sog. Vitamin-E-Radikal wandelt, dann sieht es düster für die Blutgefässe aus – besonders dann, wenn sich jemand Vitamin-C-arm ernährt. Vitamin C könnte das Vitamin-E-Radikal problemlos wieder zurück in ein hilfreiches und antioxidativ wirksames Vitamin-E-Molekül verzaubern.

Die Wissenschaftler schlussfolgerten daraufhin:

Die Nahrungsergänzung mit Gerstengras in Kombination mit antioxidativ wirksamen Vitaminen hat einen schützenden Effekt auf das Herz und die Blutgefässe und fördert eine insgesamt gesunde Herz-Kreislauf-Funktion, da das Gerstengras den Cholesterinspiegel senken sowie den Gehalt an freien Radikalen im Blut senken kann.

Schlaganfall und Herzinfarkt rücken damit in weite Ferne. Der Blutdruck sinkt und Medikamente sind kaum noch nötig.

Die in der Studie verabreichten 200 Milligramm Vitamin C können selbstverständlich auch über Früchte, Salate und Gemüse verzehrt werden und müssen nicht über ein Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Vitamin E ist besonders reichlich im Weizenkeimöl enthalten. Schon täglich zwei Esslöffel dieses Öls versorgen mit ca. 25 mg Vitamin E. Wenn Sie ausserdem täglich Nüsse und Mandeln zu sich nehmen, sind Sie perfekt mit diesem Vitamin versorgt.

Von derart hohen Dosen, wie sie in genannter Studie eingesetzt wurden (200 mg), raten wir ab, da gerade synthetisches Vitamin E nachweislich anders wirkt als natürliches Vitamin E in Lebensmitteln und u. a. mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht wird.

Gerstengrassaft und Olivenöl – Gemeinsam gegen hohe Cholesterinwerte

Unterstützt werden die beschriebenen Studienergebnisse von einer weiteren Untersuchung mit dem Titel "Young Barley Leaf Prevents LDL Oxidation in Humans".

Vier Gruppen mit insgesamt 40 Studenten wurden bei diesem Experiment untersucht. Gruppe 1 erhielt Sojaöl, Gruppe 2 Olivenöl, Gruppe 3 Sojaöl mit pulverisiertem Gerstengrassaft und Gruppe 4 Olivenöl mit pulverisiertem Gerstengrassaft. Der Gerstengrassaft wurde dreimal täglich zu je 5 Gramm eingenommen.

Nach vier Wochen verglich man die Cholesterinwerte der Probanden mit den Werten, die man vor dem Experiment festgestellt hatte. Es zeigte sich, dass Sojaöl als Vertreter jener Öle, die besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind, den Cholesterinspiegel besser senken konnte als Olivenöl. Allerdings senkte das Sojaöl nicht nur den LDL-Spiegel (schlechtes Cholesterin), sondern auch den HDL-Spiegel (gutes Cholesterin). Olivenöl hingegen konnte die gefährliche Oxidation des LDL-Cholesterins eher verhindern als das bei Sojaöl der Fall war.

Das wirklich Beeindruckende jedoch war, dass der Gerstengrassaft sowohl die LDL-Werte noch weiter senkte (nämlich um 9 bis 12 mg/dl) als auch die Oxidation des LDL-Cholesterins noch weiter hinauszögern konnte, nämlich um bis zu 36 Prozent.

Gerade Diabetiker Typ 2 sind häufig mit einem erhöhten Cholesterinspiegel geschlagen. Da der Gerstengrassaft ausserdem den Blutzuckerspiegel äussert günstig beeinflussen kann, ist das grüne Elixier ein ideales Nahrungsergänzungsmittel für Diabetiker und kann – selbstverständlich in Übereinkunft mit dem Therapeuten – zu einer ganz signifikanten Reduktion der Medikamenteneinnahme führen.

Gerstengrassaft – Ideal für Diabetiker

Im International Journal of Green Pharmacy wurde erst vor wenigen Jahren (2010) eine hochinteressante klinische Studie ("Management of diabetic dyslipidemia with subatmospheric dehydrated barley grass powder") im Hinblick auf den Blutzuckerspiegel veröffentlicht.

Als Testmaterial wählte man pulverisiertes Gerstengras, da schon so viel Positives darüber berichtet worden war. Nun wollte man Gewissheit. War der Gerstengrassaft tatsächlich so wirksam, wie immer behauptet wurde?

Die an Diabetes erkrankten Testpersonen nahmen täglich lediglich 1,2 Gramm Gerstengrasulver ein – und zwar über einen Zeitraum von zwei Monaten. Die Kontrollgruppe nahm keine Nahrungsergänzung. Auch wurden keine anderweitigen Massnahmen ergriffen.

Nach 60 Tagen konnte man bei der Gruppe, die das Gerstengras eingenommen hatte, einen signifikanten Abfall des Blutzuckerspiegels feststellen. In der Kontrollgruppe hingegen war der Blutzuckerspiegel nach wie vor hoch. Keine Veränderung der Situation war hier zu beobachten.

Da sich die Gerstengrastruppe auch in dieser Studie ferner über sinkende Cholesterinwerte freuen konnte, schlossen die Forscher, dass sich das Risiko für koronare Herzkrankheiten bei jenen Diabetikern glasklar reduzieren lasse, die regelmässig Gerstengras einnehmen.

Gerstengrassaft schützt vor Krebs und Entzündungen

Sicherlich ist ein wesentlicher Grund für die grossartige Wirkung des Gerstengrassaftes sein Antioxidantienreichtum. Eines der kraftvollsten Antioxidantien im Gerstengrassaft ist das Saponarin. Sein antioxidatives Potential hat sich in einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2012 ("Flavonoids with potent antioxidant activity found in young green barley leaves") als deutlich höher erwiesen als das von Vitamin E, was ja bekanntlich schon ein besonders starkes Antioxidans ist.

Die Forscher Kamiyama und Shibamoto vom Department of Environmental Toxicology der University of California verkündeten begeistert:

Die Nahrungsergänzung mit jungem Gerstengras scheint für die Gesundheit vorteilhaft zu sein und kann Krankheiten vorbeugen, die von oxidativem Stress verursacht werden wie z. B. verschiedene Krebsarten, Entzündungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dabei enthält der Gerstengrassaft natürlich nicht nur das Saponarin, sondern noch viele andere antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe mehr, wie z. B. das Lutonarin und sechs weitere Antioxidantien, die zur Gruppe der Flavon-C-Glycoside gehören – wie Norbaek et al. schon im Jahre 2000 in "Identification of flavone C-glycosides including a new flavonoid chromophore from barley leaves (Hordeum vulgare L.) by improved NMR techniques" feststellten.

Andere Wissenschaftler (Ferreres et al.)kamen dann in den Jahren 2008 und 2009 zur Erkenntnis, dass Gerstengras aufgrund von mindestens 36 Flavonoiden und 3 weiteren antioxidativ wirksamen Inhaltsstoffen (die u. a. bei der Untersuchung "Free water-soluble phenolics profiling in barley ( Hordeum vulgare L.)" entdeckt wurden) eine äusserst wichtige Quelle für schützende (antioxidative) Substanzen darstelle.

Gerstengrassaft schützt gegen aggressive Sonnenstrahlung

Zu diesen Schutzsubstanzen gehört auch das sog. Glykosyl Isovitexin, ein Isoflavonoid mit einer wichtigen Besonderheit: Als eines der wenigen Antioxidantien kann es bis in den Zellkern vordringen und dort die Erbsubstanz vor freien Radikalen schützen.

Da Glykosyl Isovitexin ausserdem – im Gegensatz zu Vitamin E – unter UV-Bestrahlung nicht zerfällt, sondern auch dann weiterhin unbeirrt seinen antioxidativen Aufgaben nachgeht, scheint es sich besonders gut als Wächter für die Haut zu eignen, die heutzutage bekanntlich deutlich aggressiverer UV-Strahlung ausgesetzt ist, als das in alten Zeiten noch der Fall war.

Eine weitere besonders seltene Schutzsubstanz ist SOD, die Superoxid Dismutase. Sie kommt nur in sehr wenigen pflanzlichen Lebensmitteln in relevanten Mengen vor. Eine der potentesten Quellen für SOD ist das Gerstengras.

Gerstengrassaft schützt vor Alterung und radioaktiver Strahlung

SOD ist ein Enzym mit hochgradiger antioxidativer Leistungskraft. Man vermutet, dass SOD im Körper wie ein Schlüssel für Langlebigkeit agiere und auch das Gehirn vor den üblichen Alterungsprozessen schütze. SOD hat nämlich die Aufgabe, ein besonders zerstörerisches freies Radikal – das Superoxid – zu entschärfen.

Barbara Simonsohn zitiert in ihrem Buch "Gerstengrassaft" den Arzt Dr. Milton Fried aus Atlanta:

Die therapeutischen Möglichkeiten von SOD sind atemberaubend, weil wir ein System von Enzymen in Reichweite vor uns haben, die den Alterungsprozess verlangsamen und eine lange Liste von degenerativen Krankheiten verhindern oder rückgängig machen können.

Die Schutzwirkung von SOD soll gar so stark sein, dass sie die Gewalt von radioaktiver Strahlung bzw. deren zerstörerische Auswirkung auf unsere Körperzellen deutlich mindern kann. Leider zog man diese Erkenntnis aus abscheulichen Tierversuchen, auf die wir hier nicht näher eingehen möchten.

Ein weiterer Aspekt, der die fast schon unglaubliche Schutzwirkung von SOD beweist, ist die Tatsache, dass das Gerstengras einem in den Tropen weithin eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel widerstehen kann. Das Herbizid Paraquat tötet normalerweise alle Pflanzen, die nicht – wie Bäume oder Sträucher - durch eine Rinde geschützt sind, also alle Gräser und krautige Blattpflanzen. Nur Gerstengras und auch Reispflanzen widersetzen sich dem Gift – und zwar deshalb, weil beide SOD enthalten.

Gerstengrassaft enthält mehr Carotin als Karotten

Neben all den genannten stark wirksamen, aber seltenen Stoffen befinden sich im Gerstengras natürlich auch die "Alltags"-Antioxidantien, wie z. B. das zu den Carotinoiden zählende Betacarotin.

Allein die Betacarotinmenge im Gerstengrassaftpulver ist um 50 Prozent höher als jene in Karottenpulver – und das will etwas heissen, schliesslich gilt schon die frische Karotte mit 1700 Mikrogramm Betacarotin als mit Abstand beste Betacarotinquelle unserer modernen Ernährung. Nur noch der Grünkohl und die Süsskartoffel befinden sich – von den bei uns bekannten Gemüsearten – in ähnlich hohen Gefilden.

Der pulverisierte Gerstengrassaft jedoch schenkt Ihnen 25.000 Mikrogramm natürliches und bioverfügbares Betacarotin. Die Tatsache, dass es sich hier um ein natürliches Carotinoid handelt, ist ausserordentlich wichtig – weiss man doch, dass Pillen aus isoliertem Betacarotin eher mit einer erhöhten Krankheitsgefahr einhergehen, während eine Ernährung mit carotinoidreichen Lebensmitteln vor einer grossen Zahl chronischer Erkrankungen und nicht zuletzt auch die Haut vor UV-Schäden schützen kann.

Dabei schützt der Gerstengrassaft nicht nur den Körper, sondern offenbar – wie es sich für ein Lebenselixier gehört - auch die Psyche. Denn Gerstengrassaft kann durchaus als natürliches Antidepressivum bezeichnet werden.

Gerstengrassaft statt Antidepressiva

Wenn Ihnen also häufiger die Decke auf den Kopf fallen will, sollten Sie sich an den Gerstengrassaft erinnern! Sich mit Antidepressiva aufheitern zu lassen, ist schliesslich kein besonders gesundes Vorgehen. Der ersehnte stimmungsaufhellende Effekt ist nicht einmal garantiert. Garantiert sind hingegen häufig die nicht unerheblichen Nebenwirkungen.

Wie viel gesünder ist da doch das Trinken von Gerstengrassaft, wenn dieser nicht nur für bessere Laune sorgt, sondern als Nebenwirkung gleich noch das Herz und – aufgrund seines antioxidativen Potentials – jede einzelne Zelle vor Schäden bewahrt!

Das wusste schon Ann Wigmore, die in ihrem Zentrum in den USA unzählige Menschen mit Grassäften und natürlicher Ernährung heilte – bis sie selbst mit 85 Jahren und nach wie vor mit ihrer natürlichen dunklen Haarfarbe bei einem Brand in ihrem Institut ums Leben kam.

Ann Wigmore fand als eine der ersten heraus, dass man Jugendliche durch eine vitalstoffreiche Ernährung mit einem hohen Anteil an Getreidegrassäften von Drogensucht befreien kann. Die Grassäfte heben das Energieniveau des Körpers und helfen, eine positive Grundeinstellung zu gewinnen, so dass es leichter fällt, der Depression zu entrinnen.

Wie konkret der Gerstengrassaft gegen Depressionen vorgeht, weiss man auch heute noch nicht genau. Was man jedoch weiss, ist, dass der Gerstengrassaft zwar antidepressive Wirkung hat, dabei aber offenbar nicht den Weg der pharmazeutischen Medikamente geht – was uns gerade recht sein kann (z. B. "Antidepressant-like effects of young green barley leaf (Hordeum vulgare L.) in the mouse forced swimming test").

Und wenn der Gerstengrassaft dann auch noch mit den beiden Serotonin-Meistern Quinoa und Amaranth (in Form von z. B. Inka Gold) kombiniert wird, ist die Zimmerdecke möglicherweise so gut stabilisiert, dass sie gar nicht mehr daran denkt, uns auf den Kopf zu fallen.

Gerstengrassaft bei Eisenmangel

Sicher nicht unbeteiligt am antidepressiven Effekt des Gerstengrassaftes dürfte sein interessanter Eisengehalt sein. So weiss man beispielsweise von Kindern und Jugendlichen, dass deren Risiko, an einer psychischen Störung zu leiden (inkl. ADHS, Stimmungsschwankungen und Autismus) mit einem Eisenmangel deutlich steigt (was folgende Studie zeigte: "Association between psychiatric disorders and iron deficiency anemia among children and adolescents: a nationwide population-based study").

Die Angaben zum Eisengehalt im Gerstengrassaft schwanken beträchtlich. Doch kann eine Tagesdosis von 15 Gramm pulverisierten Gerstengrassaftes zwischen 10 und 30 Prozent des Eisenbedarfes decken. Wenn Sie das Pulver ferner gemeinsam mit z. B. frisch gepresstem Orangensaft nehmen, dann kann das darin befindliche Vitamin C die Eisenaufnahme aus dem Gerstengrassaft immens fördern.

Dies zeigt, dass sich Gerstengrassaft auch bei Eisenmangel hervorragend als eine Komponente Ihres ganzheitlichen Programms - gemeinsam mit grünen Smoothies, Trockenfrüchten, Nüssen, Hirse, Quinoa, Amaranth, Chiasamen sowie ausreichend Früchten und Gemüsen – zur optimierten Eisenversorgung anbietet.

Gerstengrassaft ist reich an Magnesium

Idealerweise liefert der Gerstengrassaft ausserdem eine Menge Magnesium, nämlich über 350 mg pro 100 g pulverisierten Gerstengrassaftes – und hilft damit, den heute üblichen Magnesiummangel einzudämmen. Der hohe Magnesiumgehalt ist nicht zuletzt auf den Chlorophyllreichtum des Gerstengrassaftes zurückzuführen, denn jedes Chlorophyllmolekül trägt in der Mitte ein Magnesiumteilchen.

Chlorophyll versorgt aber nicht nur mit Magnesium, sondern hat derart vielfältige, höchst positive Auswirkungen auf den Organismus, dass wir dazu schon spezifische Artikel verfasst haben, an die wir Sie an dieser Stelle gerne verweisen möchten (siehe themenrelevante Artikel weiter unten: Chlorophyll schützt, nährt, vitalisiert und heilt, Entgiftung mit Chlorophyll und Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie)

Darin wird einerseits auf die stark entgiftende Wirkung des Chlorophylls hingewiesen, was sich zuallererst - bei regelmässigem Gerstengrassaftverzehr – in reiner Haut, gesunder Verdauung und verschwundenen Körpergerüchen bemerkbar macht. Andererseits hat sich gezeigt, dass Chlorophyll eine konkret krebsbekämpfende Wirkung mit sich bringt, was sich in Studien besonders im Hinblick auf Darmkrebs beweisen liess.

Gerstengrassaft heilsam für den Darm

Doch schützt der Gerstengrassaft den Darm nicht nur vor dem Allerschlimmsten, sondern sorgt ganz generell für ein perfektes Darmmilieu. Im Gerstengras sind alle nötigen Rohstoffe enthalten, die

  • erstens die Darmschleimhaut heilen helfen
  • zweitens die Darmschleimhaut vor weiteren Gefahren schützen
  • drittens das Darmmilieu so verbessern, dass sich eine gesunde Darmflora entwickeln kann
  • viertens den Wassergehalt des Stuhls regulieren und
  • fünftens entzündlichen Prozessen entgegen wirken

Aus all diesen Gründen hat sich Gerstengrassaft sogar bei Colitis Ulcerosa (einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung) als symptomlindernd erwiesen – und zwar bei täglich 30 Gramm Gerstengrassaft in Pulverform.

Und wie sieht es mit Candida-Infektionen aus? Kann der Gerstengrassaft auch hier helfen?

Gerstengrassaft gegen Candida

Oft überlegt man hin und her, welcher Grassaft denn wohl am besten ist. Soll man Gerstengrassaft trinken? Oder Weizengrassaft? Oder vielleicht lieber Dinkelgrassaft?

Bei Candida-Infektionen ist jede weitere Grübelei zwecklos. Denn hier steht fest: Der Gerstengrassaft muss es sein. Seine Eigenschaften gemeinsam mit seinem niedrigen Zuckergehalt– worauf sein herb-würziges Aroma hinweist – machen ihn zu jenem Grassaft, der Candida in die Flucht schlägt (selbstverständlich im Rahmen einer ganzheitlichen Anti-Candida-Therapie).

Weizengrassaft schmeckt lieblich süss und scheint den Pilzen immer noch ausreichend Raum zum Schalten und Walten zu lassen. Der Gerstengrassaft hingegen trägt erfahrungsgemäss rasch zur Eliminierung der Pilze und damit auch des oft ständigen Blähbauchs bei.

Gerstengrassaft für die ganze Familie

Gerstengrassaft bietet also bei geringstem Aufwand so viele gesundheitliche Vorteile, dass sein Genuss für die ganze Familie zur Gewohnheit werden sollte.

Menschen, die nicht gerne viel Zeit in der Küche verbringen, können den Gerstengrassaft in pulverisierter Form – als Gerstengrassaft-Pulver – einfach in Wasser oder Saft mixen und ein- bis dreimal täglich trinken.

Genauso aber stellt der Gerstengrassaft für leidenschaftliche Hobbyköche ein wunderbares Experimentierfeld dar. So gibt es inzwischen Rezepturen, die das Gerstengrassaftpulver nicht nur in Shakes, Salatdressings, Smoothies und Suppen integrieren, sondern auch in köstliche Süssigkeiten und Kuchen. Sie werden überrascht sein, wie gut Gesundes schmecken kann :-).

Doch auch ohne konkretes Rezept können Sie sofort loslegen: Mixen Sie einfach künftig in Ihr Salatdressing ein Löffelchen Gerstengrassaft-Pulver, auch in Ihren Saft kommt ein Löffelchen, in den Teig Ihres basischen Kuchens oder in Ihr Rohkost-Brot geben Sie zwei bis sechs Löffelchen und in Ihren täglichen grünen Smoothie zwei Löffelchen des grünen Pulvers. Auf diese Weise kommen Sie schnell auf die empfohlene Tagesdosis von ca. 15 Gramm.

Nachfolgend zwei einfache Gerstengrassaft-Rezepte:

Gerstengrassaft-Smoothie

Zutaten

Für 1 – 2 Personen

  • Saft aus 3 – 4 Orangen
  • 1 grosse Banane
  • 150 g Beeren nach Wunsch
  • Etwas geriebene Zitronenschale
  • 2 gehäufte TL Gerstengrassaft-Pulver (ca. 6 Gramm)

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Mixer geben und mixen. Anschliessend mit Wasser auf die gewünschte Konsistenz verdünnen, noch einmal kurz mixen oder einfach unverdünnt geniessen.

Gurkenaufstrich mit Gerstengrassaft

Zutaten

Für 1 – 2 Portionen

  • 1 Avocado, ohne Kern und von der Schale befreit
  • 1 kleine Gurke
  • 50 g Sonnenblumenkerne angekeimt
  • 1 - 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Hanföl
  • 2 TL Gerstengrassaft-Pulver
  • Frischer Dill

Zubereitung

Avocado, Gurke, Sonnenblumenkerne, Essig und Gerstengrassaft-Pulver im Mixer mixen. Anschliessend das Öl unterheben und mit gehacktem Dill bestreuen.

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Quellen:



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