Was sind Kirschen?

Kirschen wecken bei vielen Menschen Kindheitserinnerungen. Die einen haben die formschönen roten Früchte kurzerhand zu essbaren Ohrringen umfunktioniert, die anderen sind auf den Kirschbaum des Nachbarn geklettert und haben eine süsse Kirsche nach der anderen stiebitzt. Vielleicht ist der Kirschbaum in den Mythen auch deshalb ein magischer Ort, wo Elfen und Feen wohnen.

Die Kirsche gehört zur Pflanzengattung Prunus. Dazu gehören neben der Kirsche noch 200 weitere Arten, wie etwa die Pflaume, der Pfirsich, die Aprikose und auch der Mandelbaum. Diese Früchte sehen zwar alle sehr unterschiedlich aus, doch sie haben eine Gemeinsamkeit: Im Fruchtfleisch befindet sich ein relativ grosser Kern, weshalb sie zu den Steinfrüchten gezählt werden.

Im folgenden Text wird die Süsskirsche die alleinige Hauptdarstellerin sein. Doch es gibt viele weitere Pflanzen bzw. deren Früchte, die ebenfalls als Kirschen bezeichnet werden.

Welche Kirscharten gibt es?

Kirsche ist keineswegs gleich Kirsche. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, möchten wir Ihnen einige davon kurz vorstellen. Der Gattung Prunus gehören zahlreiche Kirscharten wie z. B. die folgenden an:

  • Die Süsskirsche (Prunus avium) zeichnet sich, wie ihr Name schon verrät, durch süsse, meist rote Früchte aus, die am liebsten roh gegessen werden. Sie wird auch Vogelkirsche genannt, da die gefiederten Tiere geradezu verrückt nach den süssen Kirschen sind.
  • Die Sauerkirsche oder Weichsel (Prunus cerasus) hat ebenfalls rote, aber kleinere Früchte, die allerdings recht sauer schmecken und vordergründig in der Küche – z. B. bei der Herstellung von Kuchen oder Marmeladen – aber auch in der Heilkunde Verwendung finden.
  • Die Japanische Blütenkirsche (Prunus serrulata) ist in China, Korea und Japan beheimatet. Da ihre purpurfarbenen Früchte weder süss noch besonders saftig sind, dient sie vorwiegend als Zierpflanze. Sie ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur (Kirschblüte).
  • Die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus L.) ist eine Wildpflanze. Ihre schwarzen Früchte schmecken bitter, sehen den Holunderbeeren ziemlich ähnlich und werden zu Marmeladen oder Säften verarbeitet. Die Traubenkirsche ist überdies eine grossartige Bienenweide und bietet zahlreichen Schmetterlingsraupen Nahrung. Sie ist daher ein äusserst empfehlenswerter Baum für den naturnahen Garten. Bevor Sie also Exoten oder Zypressen pflanzen, wählen Sie die Traubenkirsche!

Woher kommt die Kirsche?

Am Anfang war die Wilde Vogelkirsche, die in Europa und Afrika heimisch ist. Archäologischen Funden zufolge wurden Wildkirschen schon vor Jahrtausenden gern gegessen. Kultiviert wurden die Kirschbäume aber erst um 800 vor Christus, und zwar in Kleinasien und später in Griechenland. Auf diesem Wege ging aus der Wilden Vogelkirsche die Süsskirsche hervor.

Ins Römische Reich sollen die köstlichen Früchte vom Feldherrn Lucullus gebracht worden sein, der als einer der ersten Feinschmecker in die Geschichte einging. Vom Süden ausgehend verbreitete sich die Kulturkirsche in relativ kurzer Zeit in ganz Europa bis hinauf in den hohen Norden.

Wodurch unterscheiden sich Kirschen?

Bei der Süsskirsche wird zwischen zwei Zuchtformen unterschieden, die beide unzählige Sorten umfassen:

1. Knorpelkirschen:

Meist sind die Knorpelkirschen (auch Krachkirschen genannt) schwarzrot gefärbt, doch es gibt auch hellgelbe Exemplare. Ihr Durchmesser liegt bei mehr als einem Zentimeter. Das Fruchtfleisch ist rot oder gelb und hat eine knorpelige und feste Struktur. Zu den Sorten zählen z. B. die Adlerkirsche von Bärtschi, die Grosse Prinzessin und Dönissens gelbe Knorpelkirsche.

2. Herzkirschen:

Die Früchte sind sehr gross und schwarzrot, können aber auch eine gelbe oder hellrote Farbe haben. Das Fruchtfleisch ist rot oder schwarzrot, überaus saftig und im Vergleich zu den Knorpelkirschen weich. Zu den Sorten gehören z. B. die Kesterter Schwarze, Annabella und Valeska.

Welche Nährstoffe enthalten Kirschen?

So wie fast jedes andere Obst ist auch die Süsskirsche reich an Wasser sowie Zucker und enthält kaum Fett und Eiweiss. Unsere Nährstoff-Tabelle offenbart Ihnen die entsprechenden Werte im Detail.

  • 82 g Wasser
  • 0,3 g Fett
  • 1 g Eiweiss
  • 14 g Kohlenhydrate – davon 13,6 g Zucker (davon wiederum 7,1 g Glucose und 6,3 g Fructose)
  • 2 g Ballaststoffe

Wie viele Kalorien haben Kirschen?

Im Vergleich zu anderen Obstarten haben Kirschen einen ziemlich hohen Kaloriengehalt von 60 kcal pro 100 Gramm. Brombeeren haben nur halb so viele Kalorien, während Bananen 95 kcal aufweisen.

Bedenken Sie hierbei aber, dass andere Lebensmittel einen weitaus höheren Kaloriengehalt aufweisen als Obst im Allgemeinen: So schlagen 100 Gramm Baguette mit 248 kcal, 100 Gramm Chips mit 539 kcal und 100 Gramm Speck mit 645 kcal zu Buche! Als Snack für zwischendurch oder Dessert eignen sich Kirschen selbst für übergewichtige Menschen daher wunderbar.

Welche Vitamine enthalten Kirschen?

Kirschen weisen keinen besonders hohen Vitamingehalt auf, können aber dennoch zur Deckung des Vitaminbedarfs beitragen. Mit 200 Gramm Kirschen können Sie die empfohlene Tagesdosis von Vitamin C immerhin zu 30 Prozent und von Folsäure zu 13,6 Prozent erfüllen. Während Vitamin C ein wertvolles Antioxidans ist, trägt Folsäure zur Bildung der roten und weissen Blutkörperchen bei.

Alle anderen Vitaminwerte von Kirschen (pro 100 g frische Kirschen) finden Sie in nachfolgender Vitamintabelle. Der zweite Wert gibt an, zu wie viel Prozent der Vitamingehalt in 100 g Kirschen den Tagesbedarf des jeweiligen Vitamins (letzter Wert) decken kann:

  • 6 µg Vitamin A (Retinoläquivalent) 0,7 % 900 µg
  • 35 µg Betacarotin 1,8 % 2.000 µg
  • 39 µg Vitamin B1 (Thiamin) 3,5 % 1.100 µg
  • 42 µg Vitamin B2 (Riboflavin) 3,5 % 1.200 µg
  • 270 µg Vitamin B3 (Niacin) 1,8 % 15.000 µg
  • 190 µg Vitamin B5 (Pantothens.) 3,2 % 6.000 µg
  • 45 µg Vitamin B6 (Pyridoxin) 3 % 1.500 µg
  • 27 µg Vitamin B9 (Folsäure) 6,8 % 400 µg
  • 15 mg Vitamin C (Ascorbinsäure) 15 % 100 mg
  • 130 µg Vitamin E (Tocopheroläqu.) 1,1 % 12.000 µg
  • 2 µg Vitamin K (Phyllochinon) 2,9 % 70 µg

Welche Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten Kirschen?

Kirschen enthalten zwar viele verschiedene Mineralstoffe, doch der jeweilige Gehalt ist nicht besonders hoch. Etwas sticht der Kupfergehalt hervor: Mit 200 Gramm Kirschen kann Ihr Bedarf hierbei zu 16 Prozent gedeckt werden.

Unserer Mineralstofftabelle können Sie die restlichen Werte (pro 100 g frische Kirschen) entnehmen. Der zweite Wert gibt an, zu wie viel Prozent der Mineralstoffgehalt in 100 g Kirschen den Tagesbedarf des jeweiligen Mineralstoffs (letzter Wert) decken kann:

  • 3 mg Natrium 0,2 % 1.500 mg
  • 235 mg Kalium 5,9 % 4.000 mg
  • 17 mg Calcium 1,7 % 1.000 mg
  • 13 mg Magnesium 3,7 % 350 mg
  • 24 mg Phosphor 3,4 % 700 mg
  • 7 mg Schwefel (es gibt noch keine Angaben für eine empfohlene tägliche Zufuhr)
  • 3 mg Chlorid 0,1 % 2.300 mg
  • 350 µg Eisen 2,8 % 12.500 µg
  • 75 µg Zink 0,9 % 8.500 µg
  • 100 µg Kupfer 8 % 1.250 µg
  • 86 µg Mangan 2,5 % 3.500 µg

Wie hoch ist die Glykämische Last von Kirschen?

100 Gramm Kirschen haben eine geringe Glykämische Last von 2,5 (Werte bis 10 gelten als niedrig).

Dürfen Diabetiker Kirschen essen?

Da Kirschen zu jenen Kohlenhydratquellen mit einer niedrigen Glykämischen Last zählen, sind sie auch für Diabetiker Typ 2 bestens geeignet. Denn die Früchte haben nur einen geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und die Ausschüttung von Insulin. Dennoch kommt es noch immer vor, dass Diabetiker grundsätzlich vor Obst gewarnt werden, da dieses Zucker enthält.

Diese Warnung gilt jedoch längst als überholt. So hat eine 7 Jahre währende Studie (32) mit 500.000 Probanden gezeigt, dass Diabetiker, die regelmässig frisches Obst essen, seltener an Folgeerkrankungen erkranken und länger leben. Darüber hinaus haben einige In-vitro- (6,13) und Tierstudien (9) ergeben, dass Kirschen eine antidiabetische Wirkung haben.

Passen Kirschen in die Low Carb Ernährung oder ketogene Ernährung?

Sowohl bei Low Carb als auch bei der ketogenen Ernährung geht es darum, die Kohlenhydratzufuhr zu reduzieren. Doch während bei Low Carb zwischen 50 und 130 Gramm Kohlenhydrate pro Tag verzehrt werden können, sind es bei der ketogenen Diät maximal 50 Gramm.

Mit 100 g Kirschen hätten Sie bei der ketogenen Ernährung bereits ein knappes Drittel der maximalen Kohlenhydratmenge aufgenommen, so dass sich Kirschen für diese Ernährungsform eher nicht eignen. Greifen Sie also lieber auf zuckerarme Früchte wie Avocados und Brombeeren zurück.

Sind Kirschen basisch?

Kirschen zeichnen sich einerseits durch ihren süssen Geschmack, andererseits aufgrund der säuerlichen Note aus. Denn nicht nur Sauerkirschen, sondern auch Süsskirschen sind reich an Fruchtsäuren. Süsskirschen werden deshalb lieber roh gegessen, da das Verhältnis zwischen dem Zucker und den Fruchtsäuren ausgewogener ist.

Nicht selten wird angenommen, dass säuerlich schmeckendes Obst zu den Säurebildnern zählt. Doch egal wie hoch der Gehalt an Fruchtsäuren sein mag: Obst wird im Allgemeinen basisch verstoffwechselt und wirkt auf den Organismus somit entsäuernd.

Allerdings kommt es sehr auf die persönliche Verträglichkeit an. Denn wenn Obst nicht vertragen, gekocht oder ungünstig kombiniert wird (z. B. in Form von Obstkuchen), kann es durchaus auch eine säurebildende Wirkung haben.

Fördern Kirschen die Verdauung?

Zu den Fruchtsäuren der Kirsche gehören einer polnischen Studie (14) zufolge die Apfelsäure, Chinasäure, Shikimisäure und Fumarsäure, wobei die erstgenannte eindeutig den Ton angibt. Fruchtsäuren fördern Appetit und Verdauung und beschleunigen den Stoffwechsel.

In Kombination mit den enthaltenen Ballaststoffen sind Kirschen daher ein gutes Mittel gegen Verstopfung. Menschen, die an Magen-Darm-Problemen leiden, vertragen Fruchtsäuren allerdings oft nicht besonders gut und sollten deshalb auf fruchtsäurearmes Obst wie Bananen, Mangos oder Birnen zurückgreifen.

Sind Kirschen bei einer Fructoseintoleranz verträglich?

Menschen, die an einer Fructoseintoleranz leiden, sind mit Süsskirschen leider nicht gut beraten. Das Verhältnis zwischen Fructose und Glucose ist zwar recht ausgewogen, was die Verträglichkeit verbessert. Doch der hohe Fructosegehalt von 6,3 Gramm pro 100 Gramm Kirschen führt bei einer Fructoseintoleranz in der Regel zu Symptomen.

Sauerkirschen schmecken im Vergleich zwar viel weniger süss, doch sie sind mit 4 Gramm Fructose pro 100 Gramm Obst leider keine Alternative.

Sind Kirschen bei einer Sorbitintoleranz verträglich?

Kirschen können auch dann zu Durchfall, Bauchschmerzen oder Übelkeit führen, wenn nachweislich keine Fructoseintoleranz vorliegt. Denn Kirschen enthalten nicht nur viel Fructose, sondern auch Sorbit (Zuckeralkohol). Es kann also sein, dass eine Sorbitintoleranz die Symptome auslöst. Hierbei ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm teilweise oder ganz aufgehoben.

Führen Kirschen und Wasser zu Bauchschmerzen?

Vielleicht hat auch Ihre Oma oder Mutter Sie als Kind davor gewarnt, nach dem Verzehr von Kirschen und anderem Steinobst Wasser zu trinken. Dass Kirschen in Kombination mit Wasser zu Bauchschmerzen führen, scheint aber ein Mythos zu sein. Es gibt jedenfalls keine einzige wissenschaftliche Studie, die das belegen würde.

Laut dem Ernährungswissenschaftler Claus Leitzmann (27) könnte die Legende auf dem in Kriegs- und Nachkriegszeiten verunreinigten Trinkwasser beruhen. Die Hefen und Bakterien auf den Kirschen könnten zusammen mit den Keimen im Wasser bewirkt haben, dass der Zucker im Bauch zu gären begonnen und zu Bauchschmerzen und Durchfall geführt hat.

Warum sind Kirschen so gesund?

Weder gehören Süsskirschen zu den zuckerarmen Früchten noch ist ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt atemberaubend. Dennoch gelten die roten Leckerbissen als sehr gesund. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Kirschen eine besonders gute Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe sind.

Dazu zählen laut Analysen (1) an der University of Modena and Reggio Emilia vordergründig die folgenden phenolischen Verbindungen:

  • Chlorogensäuren: Zahlreiche Studien (24) haben gezeigt, dass diese Naturstoffe eine antioxidative Wirkung haben, nach Mahlzeiten die Aufnahme von Zucker ins Blut hemmen und Diabetes entgegenwirken. Zudem wirken Chlorogensäuren blutdrucksenkend und krebsfeindlich, können bei Magengeschwüren und Leberentzündungen hilfreich sein und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.
  • Flavonoide wie z. B. Anthocyane, Catechin, Quercetin und Kaempferol wirken gegen freie Radikale, Entzündungen, Bakterien sowie Viren und schützen das Herz. Ein Review (25) an der University of Jaen hat im Jahr 2019 erneut gezeigt, dass Lebensmittel, die reich an Flavonoiden sind, im Hinblick auf diverse Tumorerkrankungen wie z. B. Magen-, Darm-, Brust- und Prostatakrebs eine vorbeugende Wirkung haben.

Ist die Bioverfügbarkeit der sekundären Pflanzenstoffe von Kirschen gut?

Oft wird die Frage aufgeworfen, ob sekundäre Pflanzenstoffe überhaupt in ausreichendem Mass vom Körper aufgenommen werden können, wenn Obst und Gemüse gegessen werden. Oder können diese Naturstoffe etwa nur in Form von isolierten Wirkstoffen eine medizinische Wirkung entfalten?

Forscher (7) von der University of Modena and Reggio Emilia haben mittels einer In-vitro-Methode festgestellt, dass die Bioverfügbarkeit der sekundären Pflanzenstoffe von Kirschen effizient ist und diese somit eine antioxidative Wirkung haben sowie Krebszellen am Wachstum hemmen können.

Ist die Schale von Kirschen gesund?

Anders als bei anderen Früchten wie Äpfeln oder Birnen stellt sich bei den Kirschen zum Glück gar nicht erst die Frage, ob die Schale entfernt werden soll. Laut einer im Jahr 2019 veröffentlichten Studie (30) ist zwar sowohl das Fruchtfleisch als auch die Schale von Kirschen reich an sekundären Pflanzenstoffen, doch die Schale ist diesbezüglich noch wertvoller.

Der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen ist wie der Geschmack von Kirschen vordergründig von der Sorte abhängig. So stecken in 100 Gramm Süsskirschen der Sorte Brooks im Schnitt 60 Milligramm, in der Sorte Hartland hingegen rund 150 Milligramm phenolische Verbindungen. Darüber hinaus spielt diesbezüglich auch der Reifegrad eine essenzielle Rolle. Denn reife Kirschen weisen insgesamt einen höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen auf als unreife. (4)

Warum sind Kirschen rot?

Jede junge Kirsche ist grün. Rot leuchten die Früchte erst dann, wenn sie reifen. Bei diesem Prozess wird das Blattgrün nach und nach von Farbstoffen überlagert, die als Anthocyane definiert werden. Sie gehören zu den wichtigsten sekundären Pflanzenstoffen der Kirsche.

Türkische Forscher (18) haben 12 Kirschsorten unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass rote Kirschen besonders reich an Anthocyanen sind, während der Gehalt in gelben Kirschen (z. B. die Sorte Starks Gold) äusserst gering ausfällt. Ausserdem gilt: Je dunkler das Rot, desto höher ist der Anthocyangehalt und somit die antioxidative Kraft.

Analysen (4) an der Polytechnic University of Marche in Italien haben gezeigt, wie sehr die Präsenz der Anthocyane je nach Sorte variieren kann. Während der Gehalt in 100 Gramm Süsskirschen der Sorte Brooks nur bei rund 10 Milligramm lag, punktete die Sorte Cristalina mit 80 Milligramm.

Sind die Anthocyane der Kirsche gesund?

Im Reich der Pflanzen übernehmen Anthocyane unterschiedlichste Aufgaben. So schützen sie beispielsweise Früchte vor UV-Licht und freien Radikalen. Wenn Menschen oder Tiere Kirschen essen, können auch sie in vielerlei Weise von der Wirkung der Farbstoffe profitieren.

Studien (26) haben gezeigt, dass Anthocyane zu den stärksten Antioxidantien zählen und z. B. gegen Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Alzheimer, Parkinson sowie Krebs wirksam sind. Überdies haben die Anthocyane von Kirschen laut einer im Jahr 2019 an der Zhejiang University durchgeführten Studie (5) in Hinblick auf die nichtalkoholische Fettleber einen therapeutischen Effekt.

Ist die Kirsche eine Heilpflanze?

Die Kirsche wird aufgrund ihrer abführenden, entzündungshemmenden, erfrischenden und harntreibenden Eigenschaften schon seit Menschengedenken als Heilmittel eingesetzt. In der Volksheilkunde spielt der Kirschbaum nach wie vor eine wichtige Rolle. (28)

So wird z. B. aus den jungen Blättern und den Blüten des Kirschbaums – oft kombiniert mit Brombeer-, Erdbeer- oder Himbeerblättern – ein Tee zubereitet, um den Körper zu entwässern und zu entschlacken. Die Kirschenstängel gelten aufgrund der schleimlösenden Wirkung als bewährtes Hausmittel bei hartnäckigem Husten. Die pulverisierte Kirschbaumrinde kommt als Einreibung oder Umschlag bei rheumatischen Erkrankungen zum Einsatz.

Das Kirschkernöl wird zur Linderung von Milz- und Harnleiden und Kirschkernkissen werden als Wärmespender bei Verspannungen und Gelenkschmerzen verwendet. Die frischen Kirschen dienen hingegen, um den Appetit anzuregen und die Verdauung zu fördern. Der Kirschsaft gilt als Lebenselixier, das Jung und Alt bei der Genesung unterstützen kann und hat in Bezug auf Gichtanfälle eine vorbeugende Wirkung.

Welche Heilwirkung haben Kirschen?

In der traditionellen Heilkunde gilt die Kirsche als erprobtes Arzneimittel, doch die Studienlage ist noch dürftig. Zwar steht es ausser Frage, dass viele Inhaltsstoffe der Kirsche heilende Eigenschaften haben und z. B. das Risiko für Diabetes, Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen und Krebs (12, 19) senken können, aber Humanstudien sind noch rar.

Im Jahr haben US-amerikanische Forscher 29 Humanstudien (10) mit Kirschen unter die Lupe genommen. Das Review ergab, dass Kirschen hilfreich sein können bei:

  • oxidativem Stress
  • Entzündungen
  • Muskelkater und Leistungsabfall beim Sport
  • Bluthochdruck
  • Gicht
  • Arthritis
  • Demenz
  • Schlafstörungen

Sind Sauerkirschen gesünder als Süsskirschen?

Die meisten Kirschstudien wurden mit Sauerkirschen durchgeführt. Dies liegt daran, dass gewisse Sorten dieser Art wie z. B. die Schattenmorelle oder die Montmorency einen aussergewöhnlich hohen Gehalt an phenolischen Verbindungen aufweisen. Laut dem oben genannten Review (10) überzeugen Süsskirschensorten wie Cristalina oder Moretta dafür aber öfter durch einen höheren Anthocyangehalt.

Egal ob Sauer- oder Süsskirschen: Letztendlich hängt es immer von der Sorte ab, wie gesund sie sind. So ergaben Analysen von 10 Süsskirschensorten in Hinblick auf den Anthocyangehalt eine Spannweite von 82 bis 297 Milligramm pro 100 Gramm frischem Obst, während der Gehalt bei 5 Sauerkirschen-Sorten nur zwischen 27 und 76 Milligramm lag. Die Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass sowohl Sauerkirschen als auch Süsskirschen die Gesundheit fördern.

Wirken Kirschen gegen Entzündungen?

Chronische Entzündungen sind besonders tückisch, da sie oft ohne Symptome verlaufen und deshalb erst spät diagnostiziert werden. Bei zahlreichen Leiden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Alzheimer und Depressionen sind Entzündungen ein ausschlaggebender Faktor.

Obst, das wie die Kirsche reich an sekundären Pflanzenstoffen ist, wirkt entzündungshemmend. An einer Studie (31) an der University of California at Davis haben 10 gesunde Frauen zwischen 22 und 40 Jahren teilgenommen. Sie assen an einem Tag 2 Portionen Kirschen, insgesamt 280 Gramm.

In Folge stellten die Forscher fest, dass die Entzündungswerte niedriger waren. Darüber hinaus war der Harnsäurespiegel gesunken. Dadurch konnte bestätigt werden, dass Kirschen der Gicht entgegenwirken können.

Weniger Gichtanfälle durch Kirschen?

Gichtattacken sind besonders schmerzhaft und gehen bei einer unzureichenden Behandlung mit einer Schädigung der Nieren einher. Längst ist bekannt, dass eine Ernährungsumstellung – z. B. eine kohlenhydratreduzierte Kost – sich auf die Erkrankung positiv auswirkt. Überdies können bestimmte Lebensmittel wie z. B. Kirschen sehr gute Dienste leisten.

An einer 7-jährigen Studie (34) der Boston University School of Medicine haben 633 Gicht-Patienten teilgenommen. Sie ergab, dass bei jenen Probanden, die Kirschen gegessen haben, das Risiko für Gichtanfälle im Vergleich zu denen, welche die Früchte nicht verzehrt haben, um 35 Prozent gesenkt werden konnte.

Helfen Kirschen bei Demenz?

Menschen, die sich bewusst ernähren, erkranken seltener an Demenz. Auch hier spielen die sekundären Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse eine wichtige Rolle. Inzwischen haben schon einige Studien (10) gezeigt, dass Kirschen selbst bei einer bereits bestehenden Demenz hilfreich sein können.

Im Jahr 2017 haben an einer 10-wöchigen Studie (16) 49 Probanden mit einer leichten oder moderaten Demenzerkrankung teilgenommen, die älter als 70 Jahre waren. Sie bekamen täglich entweder 200 Milliliter anthocyanreichen Kirschsaft oder einen Placebo-Saft mit geringem Anthocyangehalt.

Daraufhin stellten die Wissenschaftler fest, dass sich bei den Probanden der Kirschsaft-Gruppe die Sprachkompetenz, das Kurzzeit- und das Langzeitgedächtnis verbessert hatten. Zudem hatte sich bei den Patienten der Blutdruck signifikant gesenkt.

Wirken Kirschen gegen Bluthochdruck?

In den Industrieländern leiden bis zu 50 Prozent der Gesamtbevölkerung an Bluthochdruck. Zu den Ursachen zählen mitunter Entzündungen, Stress, Genussmittel und Medikamente. An der University of Wollongong in Australien wurde im Jahr 2016 eine Studie (33) durchgeführt, woran 13 Probanden teilgenommen haben.

Sie bekamen alle 300 Milliliter Kirschsaft und dann an einem anderen Tag 3-mal 100 Milliliter Kirschsaft. Nur durch die Einzeldosis konnte der Blutdruck – allerdings auf signifikante Weise – gesenkt werden. Die Wirkung hielt für 6 Stunden an.

Wo werden Kirschen angebaut?

Kirschen werden weltweit in den gemässigten Zonen kultiviert, pro Jahr werden mehr als 2 Millionen Tonnen Kirschen geerntet. Die Türkei ist das wichtigste Anbauland, von hier stammen rund 20 Prozent der Weltproduktion, gefolgt von den Vereinigten Staaten, dem Iran, Spanien und Italien.

In Hinblick auf die Anbaufläche sind Süsskirschen in Deutschland nach den Äpfeln das wichtigste Baumobst, doch sind die Erträge im Vergleich deutlich niedriger. Während jährlich rund 32.000 Tonnen Süsskirschen geerntet werden, sind es bei den Äpfeln rund 600.000 Tonnen. In der Schweiz und in Österreich werden hingegen jeweils weniger als 3.000 Tonnen Süsskirschen geerntet.

Da im deutschsprachigen Raum der Bedarf nicht gedeckt werden kann, werden Kirschen aus anderen Ländern importiert. Deutschland ist weltweit sogar der drittgrößte Importeur von Kirschen: Die Importe schwanken zwischen 45.000 und 70.000 Tonnen pro Jahr.

Wann haben Kirschen Saison?

In Mitteleuropa dauert die Hauptsaison von Süsskirschen von Juni bis August. Im Mai sowie im August und September werden die roten Früchtchen aus der Türkei, Italien und Spanien importiert. Während z. B. Erdbeeren inzwischen das ganze Jahr über in jedem Supermarkt zu finden sind, werden Kirschen in den Wintermonaten nur selten angeboten. Sie stammen vordergründig aus Südamerika und Australien.

Warum sind Kirschen aus der Saison besser?

Wir empfehlen Ihnen nicht nur im Sinne der Ökobilanz auf saisonale Kirschen aus Ihrer Region zurückzugreifen. Spanische Forscher (8) von der Universitat Rovira i Virgili liessen nämlich im Jahr 2018 verlauten, dass Kirschen aus der Saison viel gesünder sind.

Sie haben nämlich festgestellt, dass Kirschen, die ausserhalb der Saison gegessen werden, den Stoffwechsel des Fettgewebes negativ beeinflussen und in Folge das Übergewicht fördern können.

Sind Kirschen stark mit Pestiziden belastet?

Jahr für Jahr beweisen Untersuchungen ganz klar, dass biologisches Obst und Gemüse vorgezogen werden sollte. Im Jahr 2018 haben Analysen (23) am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart erneut gezeigt, dass konventionell angebautes Steinobst fast zu 100 Prozent Pestizidrückstände aufweist. Die Kirsche stellt hierbei leider keine Ausnahme dar.

Alle 23 Süsskirschen-Proben waren belastet: 22 enthielten Mehrfachrückstände und bei dreien lagen folgende Stoffe sogar über dem gesetzlich zugelassenen Höchstgehalt:

  • Chlorat: Kann laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (35) die Jodaufnahme hemmen und in höheren Konzentrationen zu einer Schädigung der roten Blutkörperchen führen.
  • Dimethoat: Wirkt auf Bienen, Schmetterlinge und kleine Säugetiere toxisch. In Frankreich wurde dieses Insektizid schon im Jahr 2016 verboten, da es u. a. das Nervensystem schädigen kann. Selbst Importe von mit Dimethoat behandelten Kirschen sind nicht mehr zulässig. Das Bundesamt für Risikobewertung (36) liess verlauten, dass eine Verlängerung der Zulassung für Dimethoat über 2019 hinaus problematisch sei.

Warum gibt es kaum Bio-Kirschen?

Lange suchte man nach Bio-Kirschen vergeblich, da der Anbau als unmöglich eingestuft wurde. (37) Inzwischen haben sich aber einige Bauern der Herausforderung gestellt und das Unmögliche möglich gemacht. Hierfür war eine Modernisierung der Produktion vonnöten, da die Früchte vor Regen geschützt und die Anlage mit Netzen – z. B. gegen die Kirschessigfliege – versehen werden müssen.

Bio-Kirschen gelten aber nach wie vor als Nischenprodukt und die Nachfrage kann bei weitem nicht gedeckt werden. So liegt der Bio-Anteil beispielsweise in der Schweiz lediglich zwischen 0,5 bis 1 Prozent und in Südtirol bei 5 Prozent. Bio-Kirschen sind aus besagten Gründen zwar ziemlich teuer, dafür aber frei von Pestiziden und von einwandfreier Qualität.

Was ist beim Kauf von Kirschen wichtig?

Achten Sie beim Kauf von Kirschen darauf, dass sie prall aussehen, glänzen, eine leuchtende Farbe haben und keine Schadstellen oder gar Schimmel aufweisen. Kaufen Sie ausserdem nur Kirschen mit Stängel. Ist dieser grün sowie glatt und sitzt er fest auf der Frucht, sagt dies viel über den Frischegrad aus.

Im Übrigen werden die Früchte verletzt, wenn der Stängel entfernt wird. Sie bluten dann aus und faulen schnell. Zudem sollten Sie nur reife Kirschen kaufen, da sie nach der Ernte nicht mehr nachreifen.

Wie werden Kirschen gelagert?

Kirschen sind sehr empfindlich und weisen keine gute Lagerfähigkeit auf. Laut einer internationalen Studie (11) benötigen die Früchte eine Temperatur von 0,5 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent, um optimal gelagert werden zu können. Doch selbst dann halten sie maximal für 2 Wochen.

Dazu kommt, dass viele Inhaltsstoffe der Kirschen während der Lagerung besonders leiden. So reduziert sich der Gehalt an Anthocyanen selbst bei besten Lagerbedingungen nach rund 2 Wochen zwischen 41 und 52 Prozent. Sie sollten Kirschen also stets so schnell wie möglich verbrauchen.

Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich die Früchte – abhängig vom Erntezeitpunkt – etwa für 3 Tage. Am besten ist es, Sie legen die Kirschen in eine mit Küchenpapier gepolsterte Dose mit Deckel. Wenn Sie eine Ecke des Deckels öffnen, kann das Kondenswasser entweichen.

Kann man Kirschen einfrieren?

Wenn Sie mehr Kirschen geerntet oder gekauft haben, als Sie in Kürze essen können, ist es kein Problem, sie einzufrieren. Gehen Sie dabei einfach wie folgt vor:

  • Waschen Sie die Kirschen unter fliessendem, kaltem Wasser, lassen Sie sie gründlich abtropfen, entfernen Sie die Stiele und tupfen Sie sie trocken.
  • Sie können Kirschen mit oder ohne Kern einfrieren. Wie der Kern entfernt wird, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
  • Geben Sie die Früchte portionsweise in Gefrierbeutel oder gefriergeeignete Gefässe mit Deckel und frieren Sie sie ein.
  • Gefrierbrand können Sie verhindern, indem Sie die überschüssige Luft vorsichtig von Hand aus den Gefrierbeuteln auspressen, das Gefriergut vakuumieren oder möglichst kleine Behälter zum Einfrieren benutzen.
  • Vergessen Sie nicht, das Gefriergut mit dem Einfrierdatum zu beschriften: Tiefkühlkirschen sollten aufgrund des Vitaminverlusts ungefähr nach 6 Monaten verbraucht werden.

Wenn Sie beispielsweise ein Kompott herstellen möchten, können Sie die tiefgekühlten Kirschen direkt verwenden. Möchten Sie die Kirschen roh verwenden, z. B. um einen Obstsalat zu machen, sollten Sie sie zuvor langsam im Kühlschrank auftauen lassen. Aufgetaute Kirschen haben allerdings eine deutlich weichere Konsistenz als die frischen Früchte.

Wie werden Kirschen entkernt?

Werden frische Kirschen genossen, steckt man sie einfach in den Mund und entfernt während des Kauens den Kern. Wenn Sie aber z. B. einen Kirschkuchen backen möchten, ist sinnvoll, die Kerne vorher zu entfernen. Hierfür gibt es unterschiedliche Methoden:

  • Halbieren Sie die Kirsche mit einem Messer und holen Sie dann den Kern heraus. Sind die Kerne aber fest mit dem Fruchtfleisch verwachsen, etwa weil die Früchte nicht vollreif sind, kann dies allerdings eine sehr mühevolle Arbeit sein.
  • Frieren Sie die Kirschen soweit an, dass Sie mit einem scharfen Messer noch leicht hineinschneiden können. Der Kern lässt sich dann leichter vom Fruchtfleisch trennen und die Früchte verlieren beim Entkernen weniger Saft.
  • Mit einem Kirschentkerner geht die Arbeit am einfachsten von der Hand, insbesondere wenn grössere Mengen entsteint werden sollen. Legen Sie die Kirsche einfach in den Entkerner und drücken Sie diesen zusammen. Die Kirsche wird dabei durchstossen und der Kern aus der Kirsche gedrückt.

Wie werden Kirschen zubereitet?

Im Gegensatz zu Sauerkirschen werden Süsskirschen am liebsten roh und pur gegessen. Man kann sie aber auch verwenden, um das Müsli, den Smoothie oder den Pudding aufzupeppen oder einen Obstsalat zu kreieren. In einem bunten Sommersalat – z. B. mit Rucola, Radicchio, Tomaten und Papaya – macht die Süsskirsche ebenfalls eine gute Figur.

In der herkömmlichen Küche wird die Kirsche auch in herzhaften Gerichten eingesetzt, wie etwa im Couscous oder in einem Gemüsecurry, und zu Röstkartoffeln werden gelegentlich Balsamico- oder Rotweinkirschen serviert. Gewürze wie Rosmarin, Thymian, Curcuma oder Salbei runden den Geschmack dabei ab. Üblich ist die Verwendung der Kirsche auch in Desserts wie Kompotten, Torten, roter Grütze, Aufläufen sowie Marmeladen.

Wie werden Kirschen gedünstet?

Wenn Sie beispielsweise eine Kirschsosse herstellen und die Früchte somit garen möchten, sollten Sie eine schonende Zubereitungsart wählen. Das Dünsten ist somit eine ideale Garmethode:

  • Waschen Sie die Kirschen, entfernen Sie die Stängel und anschliessend die Kerne.
  • Geben Sie 1 TL Pflanzenöl und – je nach Vorliebe – 1 TL Honig in einen Topf und schalten Sie die Kochplatte auf mittlere Hitze.
  • Ist der Honig leicht karamellisiert, fügen Sie die Kirschen und die Gewürze wie Rosmarin oder Zimt dazu und wenden sie mit einem Kochlöffel, damit sie nicht anbrennen.
  • Fügen Sie einen Schuss Wasser, Wein oder Balsamicoessig dazu und dünsten Sie die Kirschen bei geschlossenem Deckel ungefähr für 10 Minuten auf kleiner Flamme, bis sie die gewünschte Konsistenz haben.

Rezepte mit Kirschen

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Rezepte mit Kirschen vor:

Rezept mit der Kirsche Nr. 1 – Kirsch-Eis in drei Varianten

Die Basis dieses gesunden und schnell zubereiteten Eis aus gefrorenen Kirschen und Dattelsirup lässt sich beliebig variieren und geschmacklich erweitern. So können für ein extra fruchtiges Geschmackserlebnis Orangen hinzugefügt oder für ein besonders erfrischendes Eis Ingwer und Minze beigefügt werden. Wenn Sie ein einzigartige und schokoladig anmutende Variante vorziehen, können Sie die Basis mit Balsamico-Essig und Kakaopulver verfeinern.

Zum Rezept

Rezept mit der Kirsche Nr. 2 – Kirsch-Smoothie

Dieser leckere und wunderbar cremige Smoothie enthält eine pralle Ladung gesunder Zutaten, die ihrem Körper viel Gutes tun. Wir haben ein spezielles Augenmerk darauf gelegt, dass wir die Zutaten klug kombinieren und sie somit optimal wirken können.

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Rezept mit der Kirsche Nr. 3 – Sauerkirsch-Zimt-Eis

Hier finden Sie ein köstliches Sauerkirsch-Zimt-Eis. Die Zubereitung dieses Rezeptes ist kinderleicht und im Nu zubereitet.

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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ausprobieren unserer Rezepte und einen ausgezeichneten Appetit!

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