Zentrum der Gesundheit
  • Kokosöl zur Zahnpflege

Kokosöl stoppt Karies

Kariesbakterien lassen sich oft nicht einmal mit gründlicher Zahnpflege vertreiben. Der Grund dafür liegt in dem seit Jahren stark ansteigenden Verzehr zuckerhaltiger Nahrungsmittel, verbunden mit einer insgesamt nährstoffarmen Ernährung. Dadurch gerät die Mundflora aus dem Gleichgewicht und gleichzeitig schwinden die Abwehrkräfte. Diese Situation schafft ideale Lebensbedingungen für Bakterien. Sie vermehren sich rasant, zerstören den Zahnschmelz, lösen Entzündungen aus und führen zum Zahnverfall. Kokosöl kann gegen Karies eingesetzt werden. Lesen Sie hier, wie Sie dabei vorgehen.

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11 November 2021

Kokosöl gegen Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten

Kokosöl zählt aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit zu den besonders wertvollen Lebensmitteln. Diesen Stellenwert verdankt es nicht zuletzt seiner antibakteriellen, antiviralen, antifungalen sowie antiparasitären Eigenschaften. Davon profitiert natürlich der ganze Organismus.

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Im Zusammenhang mit der Zahngesundheit steht jedoch die antibakterielle Wirkung des Kokosöls im Vordergrund. Es ist die Laurinsäure im Kokosöl (eine mittelkettige Fettsäure), die so gut gegen Bakterien hilft.

So wirkt Kokosöl gegen Bakterien

Wenn Bakterien mit dem Kokosöl in Kontakt gelangen, dann kann die Laurinsäure, die Zellmembranen der Bakterien aufbrechen. Die Bakterien lösen sich auf. Die Laurinsäure soll nur gegen pathogene Bakterien entsprechend wirken. Das wird auch dadurch deutlich, dass die Laurinsäure naturgemäss in Muttermilch enthalten ist (in Muttermilchersatz hingegen nicht) und so das noch nicht ausreichend ausgebildete Immunsystems des Babys unterstützen kann.

Kokosöl gegen Karies

Wissenschaftler des Athlone Institute of Technology in Irland bestätigen die Wirkung von Kokosöl in Bezug auf Bakterien, die Karies und Entzündungen im Mundraum auslösen können.

Für ihre Studie verwendeten die Forscher neben dem Kokosöl auch andere Öle, denen sie jeweils fettspaltende Enzyme beigaben. Damit ahmten sie die Fettverdauung im Körper nach.

Anschliessend wurden die auf diese Weise "verdauten" Öle mit unterschiedlichen Bakterienstämmen in Kontakt gebracht. Hierzu zählte das Bakterium Streptococcus mutans ebenso wie der Hefepilz Candida albicans .

Streptococcus mutans gilt als Hauptverursacher der Karies. Er bildet aus der im Speisebrei enthaltenen Saccharose eine feste Masse, mit der sich Bakterien an den Zahnschmelz heften können. Zudem verstoffwechselt er Kohlenhydrate in Milchsäure, wodurch das eigentlich leicht basische Mundmilieu in ein saures Milieu verwandelt wird. Diese Faktoren schaffen den pathogenen Bakterien einen optimalen Lebensraum.

Der Candida albicans ist ein Hefepilz, der unter anderem auch im Mundraum Entzündungen auslösen kann. Er benötigt ebenfalls ein saures Milieu, um sich auszubreiten.

Das Kokosöl konnte als einziges der in dieser Versuchsreihe verwendeten Öle beide Erreger abtöten, ohne gesundheitsfördernde Bakterien anzugreifen. Dadurch unterscheidet sich die Wirkung von Kokosöl ganz gravierend von der eines Antibiotikums.

Dr. Brady, der Forschungsleiter, bemerkte hierzu:

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Die Verwendung von enzymmodifiziertem Kokosöl in Zahnpflegeprodukten ist eine ausgezeichnete Alternative zu chemischen Zusatzstoffen (wie Fluoriden ), vor allem deshalb, da das Öl bereits in sehr geringen Konzentrationen wirkt. Und angesichts der zunehmenden Antibiotika- Resistenzen ist es äusserst wichtig darüber nachzudenken, ob wir auf diese Weise nicht auch zukünftig mikrobielle Infektionen bekämpfen können.

Er fügte noch hinzu:

Das menschliche Verdauungssystem verfügt von Natur aus über antimikrobielle Eigenschaften, die jedoch durch einen Mangel an Nähr- und Vitalstoffen stark eingeschränkt sind. Die Verwendung von Kokosöl kann daher im besonderen Masse zur Stärkung des Immunsystems insgesamt sowie im Speziellen zur Abwehr gefährlicher Krankheitserreger beitragen. Die Wirkung des Kokosöls beschränkt sich natürlich nicht nur auf den Mundraum, sondern zeigt sich im ganzen Körper.

Fluorid schützt Ihre Zähne nicht

Die Wirkung von Kokosöl in Bezug auf Bakterien und den Candida-Pilz könnte mit dieser Studie eindeutig belegt werden. Ganz anders hingegen sieht die Sache bei der Verwendung von Fluorid gegen Karies aus. Bislang konnte keine wissenschaftliche Studie einen wirklichen Schutz der Zähne durch die Verwendung fluoridhaltiger Zahncremes oder die Fluoridierung der Zähne unumstösslich nachweisen. Vielmehr zeigte sich in einigen aktuellen Studien, dass Fluorid tatsächlich schädlich für die Zähne sein kann.

Die Untersuchungen zeigten, dass eine übermässige Aufnahme von Fluorid zur Ausbildung einer so genannten Dentalfluorose beiträgt. Diese macht sich durch weisse oder bräunliche Flecken oder Streifen auf dem Zahnschmelz bemerkbar. In ausgeprägten Fällen verfärbt sich die gesamte Zahnoberfläche. Dennoch handelt es sich nicht nur um ein kosmetisches Problem, denn diese Verfärbungen weichen den Zahnschmelz auf, so dass die Zähne noch anfälliger für Karies werden.

Kokosöl in der Zahnpflege

Noch gibt es sie nicht, die innovative Kombination von Kokosöl und verdauungsfördernden Enzymen in Zahnpflegeprodukten. Doch wir hoffen, dass diese bahnbrechende Entwicklung in der Zahn- und Mundpflege nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Unabhängig davon können Sie jedoch bereits jetzt von der antibakteriellen Wirkung des Kokosöls zur Verbesserung Ihrer Mundflora profitieren, denn es eignet sich hervorragend zum täglichen Ölziehen . Das Freisetzen der Fettsäuren übernehmen hier die die gesunden Bakterien der Mundflora oder gar die Speichelenzyme, so dass die pathogenen Keime im Mundraum geschädigt werden.

Empfehlung: Nehmen Sie - morgens nüchtern - 1 Esslöffel Kokosöl in den Mund und ziehen Sie die Flüssigkeit etwa 15 Minuten zwischen den Zähnen hin und her. Anschliessend wird das Öl (inklusive der Keime) ausgespuckt. Danach sollten Sie Ihren Mund mehrmals mit warmem Wasser ausspülen, bevor Sie schliesslich Ihre Zähne wie gewohnt gründlich putzen. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie Ihre eigene Zahncreme aus Kokosöl herstellen können. Sehen Sie dazu auch unseren Film über das Öziehen .

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Bei der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin (DEGUZ) oder auch bei der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin e. V. (GZM) können Sie einen ganzheitlich orientierten Zahnarzt finden, der Ihnen bei Karies oder anderen Problemen weiterhelfen kann.

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Ramona, Absolventin

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Quellen
  • "Das Kokos Buch" - Peter Königs
  • H. Thormar et al., "Hydrogels containing monocaprin have potent microbicidal activities against sexually transmitted viruses and bacteria in vitro" Sex Transm Infect., 06.1999;75(3): 181185 (Hydrogele, die Monocaprin enthalten, haben eine starke mikrobizide Aktivitäten vor sexuell übertragbaren Viren und Bakterien in vitro)
  • Kabara JJ et al., "Fatty acids and derivatives as antimicrobial agents" Antimicrob Agents Chemother, 07.1972; 2(1):23-8 (Fettsäuren und Fettsäurenderivate als antimikrobielle Mittel)
  • "Coconut Oil Could Combat Tooth Decay" Sciencedaily News, 02.09.2012 (Kokosnuss Öl könnte Karies bekämpfen)