Zucker

Milchzucker

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 07.10.2018
  • 4 Kommentare
Milchzucker
© Swapan - Fotolia.com

Milchzucker wird gerne als mild wirkendes Abführmittel gepriesen. Die abführende Wirkung beruht auf folgendem Prinzip: Beim Versuch des Körpers, den Milchzucker zu verdauen, entstehen im Darm schädliche Säuren, die schnellstens wieder ausgeschieden werden müssen. Der Darm sammelt rasch Wasser an, um die Säuren zu verdünnen und schon meldet sich Stuhlgang...

Inhaltsverzeichnis

Yacon

Milchzucker in der Babynahrung

Die Sitte, Babynahrung mit Milchzucker anzureichern, stammt aus alten Zeiten. Wenn früher eine Mutter Stillprobleme hatte, dann bekam der Säugling verdünnte Milch der Hauskuh. Verdünnt deshalb, weil Kuhmilch im Vergleich zur Muttermilch fast doppelt so viel Eiweiss und viel mehr Calcium enthält.

Andererseits ist der Milchzuckergehalt in Kuhmilch viel niedriger als in Muttermilch. Also musste die verdünnte Tiermilch mit Milchzucker "aufgepäppelt" werden. Eine bessere Lösung wäre rohe, unbehandelte Ziegenmilch oder selbst hergestellte Nussmilch.

Milchzucker ist schädlich

Milchzucker ist ein raffinierter, strahlend weisser und hoch konzentrierte Zucker, der mit natürlichem Zucker - wie er in Früchten oder Muttermilch vorkommt - kaum etwas gemein hat und deshalb weit davon entfernt ist, dem menschlichen Körper zu nutzen - im Gegenteil, er belastet ihn und führt, wie auch weisser Kristall- oder Haushaltszucker, vor allem in Verbindung mit Stärkenahrung (Brot, Kuchen und andere Mehlspeisen) zu Gärprozessen im Verdauungstrakt und behindert sowohl die Nährstoffaufnahme als auch die Arbeit des körpereigenen Abwehrsystems. Konzentrierte Zucker sind eine optimale Nahrung für schädliche Bakterien und Pilze, die sich in Windeseile vermehren, die gesunde Darmflora zerstören und für viele Krankheitssymptome verantwortlich sind: Kopfschmerzen, Hautausschläge, Mineralien- und Vitaminmangel (Eisen-, Zink- und Vitamin-B Mangel).

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Zuletzt kommentiert

Damian W. schrieb am 21.10.2018

Hallo liebes Zentrum Team

Ich danke euch für eure Beiträge. Zu diesem habe ich eine Frage. Ich verwende immer wider mal produkte von Selomida (Schüsslersalze) in duesen sind ebenfalls Milchzucker enthalten. Sind die produkte also schädlich?

Was ist in Selomida® Nerven enthalten?
1 Beutel à 7,5 g enthält
Calcium phosphoricum D6 (Schüssler Salz Nr. 2)
Kalium phosphoricum D6 (Schüssler Salz Nr. 5)
Magnesium phosphoricum D6 (Schüssler Salz Nr. 7)
Silicea D12 (Schüssler Salz Nr.11)
Calcium carbonicum D12 (Schüssler Salz Nr. 22)
zu gleichen Teilen.
Dieses Präparat enthält als Hilfsstoff Lactosemonohydrat.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Damian

Es kommt auf die Menge an, die Sie von den Schüssler Salzen einnehmen und auf Ihre persönliche Lactoseverträglichkeit. Wir würden zu lactosefreien Schüssler Salzen raten (fragen Sie in Ihrer Apotheke danach).

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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