Zentrum der Gesundheit
  • CBD-Öl bei Depressionen

CBD-Öl bei Depressionen

CBD-Öl ist ein Extrakt aus der Hanfblüte, der mit einem Basisöl verdünnt wurde. CBD steht dabei für Cannabidiol. Das ist der Wirkstoff aus der Hanfblüte, der schmerzlindernd, entzündungshemmend und angstlösend wirkt. Kann er auch bei Depressionen helfen?

Fachärztliche Prüfung: Dr. med. Jochen Handel
94 likes
16 Juli 2021

CBD-Öl: Eine Alternative bei Depressionen?

Cannabidiol (CBD) ist einer von mehr als 100 sog. Cannabinoiden, die sich in der Hanfpflanze (Cannabis sativa) nachweisen lassen. Es sollte dabei nicht mit THC (Tetrahydrocannabinol) verwechselt werden. Auch THC ist ein Stoff aus der Hanfblüte, wirkt jedoch anders als CBD. THC mach euphorisch und high, was bei CBD nicht der Fall ist. Könnte CBD dennoch bei Depressionen helfen? (5)

CBD-Öl: Ein Mittel bei Rheuma, MS und Fibromyalgie

Cannabidiol steht seit einigen Jahren im Fokus der Wissenschaft, so dass immer wieder von neuen interessanten Wirkungen des Hanfblütenstoffs berichtet wird. Besonders bekannt ist inzwischen seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung – etwa bei chronischen Schmerzzuständen, wie Rheuma bzw. Arthritis oder Multipler Sklerose.

Auch bei Fibromyalgie hat sich das CBD-Öl als hilfreich erwiesen, da es nicht nur die bei dieser Krankheit auftretenden chronischen Schmerzen lindern kann, sondern auch aufgrund seiner entspannenden und die Psyche stabilisierenden Wirkung den fibromyalgietypischen Schlafstörungen entgegenwirken kann.

Kann CBD-Öl herkömmliche Antidepressiva ersetzen?

Gerade die genannten Eigenschaften weisen darauf hin, dass das CBD-Öl auch bei Depressionen eingesetzt werden und möglicherweise herkömmliche Antidepressiva ersetzen könnte. Antidepressiva können unangenehme Nebenwirkungen haben, wie etwa Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit oder Libido- bzw. Erektionsstörungen. CBD-Öl hingegen hat bis auf etwaige milde Verdauungsprobleme bei empfindlichen Menschen keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Studien zeigen: CBD wirkt antidepressiv und angstlösend

In einer Übersichtsarbeit (1) von 2014 schrieben die Forscher der University of Rio de Janeiro, dass sich CBD zum Einsatz bei Depressionen eignen könnte, da sich in Studien gezeigt habe, wie CBD mit den Serotoninrezeptoren im Gehirn interagiere und eine antidepressive sowie angstlösende Wirkung habe – zumindest bei Tieren, was in einer weiteren Studie von 2018 bestätigt wurde (3).

Serotonin ist jener Botenstoff, der den emotionalen Zustand des jeweiligen Menschen beeinflusst und zu Wohlbefinden und Glücksgefühlen beitragen kann. Daher versucht man bei der medikamentösen Therapie von Depressionen, den Serotoninspiegel möglichst hoch bzw. ausgeglichen zu halten.

ANZEIGE
  • BioBloom - Bio-Hanftropfen mit 8% CBD
    BioBloom Bio-Hanftropfen mit 8% CBD 53,90 €
  • BioBloom - Hanftropfen - 4% CBD
    BioBloom Hanftropfen - 4% CBD 29,90 €
  • CBD Vital - CBD-Öl  mit 10% CBD
    CBD Vital CBD-Öl mit 10% CBD 149,90 €
  • CBD Vital - CBD-Öl  mit 24% CBD
    CBD Vital CBD-Öl mit 24% CBD 159,90 €
  • CBD Vital - CBD Akutbalsam
    CBD Vital CBD Akutbalsam 29,90 €
  • CBD Vital - CBD Arthro Warm - 100ml
    CBD Vital CBD Arthro Warm - 100ml 29,90 €

CBD macht nicht abhängig

Im Jahr 2018 erschien eine weitere Übersichtsarbeit (2) ebenfalls von einer brasilianischen Universität (University of Sao Paolo), in der zahlreiche Tier- sowie Humanstudien mit CBD beschrieben wurden, die grösstenteils eine deutliche stresslindernde und antidepressive Wirkung des CBD zeigen – sowohl kurz- als auch langfristig.

Da CBD im Gehirn die Endocannabinoidrezeptoren offenbar nicht aktiviert – so die Autoren dieses Reviews – deute dies darauf hin, dass CBD kein Abhängigkeitspotential aufweise.

Mit CBD fällt Sprechen vor Publikum leichter

Neben einer antidepressiven weist das CBD Öl – wie oben bereits erwähnt – auch eine angstlösende Wirkung auf, was bei Panikattacken und Angstzuständen hilfreich sein kann, die nicht selten zusätzlich zu Depressionen auftreten.

Forscher einer weiteren brasilianischen Übersichtsarbeit (4), diesmal von 2017, erklären, dass eine einzelne Dosis von 300 mg CBD zu einer deutlichen Abnahme bei Angstzuständen führen kann. In der entsprechenden Studie sollten Probanden vor Publikum sprechen, was ihnen mit CBD eher möglich war als ohne. Eine weitere Studie ergab, dass 600 mg CBD Angstzustände bei einer Sozialphobie lindern konnten.

CBD bei Depressionen: Anwendungsempfehlungen und Wechselwirkungen beachten!

Bei Depressionen, Angstzuständen oder Panikattacken sollte daher in jedem Fall auch an das nebenwirkungsarme CBD-Öl gedacht werden. Da es jedoch mit anderen Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen könnte, muss eine Einnahme in diesem Fall mit dem Arzt besprochen werden.

* Auf unseren Internetseiten finden Sie Werbung. Mehr Informationen zu diesen Affiliate-Links erhalten Sie hier.

Spende

Ihre Spende hilft uns

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

ANZEIGE

Ernährungsprofi werden: Sparen Sie jetzt 360 Euro

Sparen Sie jetzt 360 Euro - nur noch wenige Tage
Profitieren Sie von der der : Jetzt anmelden und die digitalen Lernmaterialien im Wert von 360 € geschenkt bekommen!

Jetzt loslegen und ab heute nachhaltig gesünder leben
Lernen Sie, wie man sich gesund ernährt und wie sich Nähr- und Vitalstoffe auf den Körper auswirken. Oder wagen Sie durch die Ausbildung den Schritt in den Traumberuf zur !

Im Fernstudium bei der Akademie der Naturheilkunde lernen Sie in rund 16 Monaten die Zusammenhänge zwischen der Lebens- und Ernährungsweise und legen den Grundstein für ein gesundes Leben.


Durch diese Ausbildung habe ich die Möglichkeit, volle Verantwortung für mich, meinen Körper und meine Gesundheit zu übernehmen und auch meine Familie und meine Mitmenschen profitieren von den wertvollen Inhalten.

Ramona, Absolventin

Bestellen Sie jetzt die

Quellen
  1. (5) Johnson J, Can CBD help treat depression? 29. März 2019, MedicalNewsToday
  2. (1 )De Mello Schier AR, Silva AC et al., Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa, CNS Neurol Disord Drug Targets, 2014;13(6):953-60
  3. (2) José A. Crippa, Antonio W. Zuardi et al., Translational Investigation of the Therapeutic Potential of Cannabidiol (CBD): Toward a New Age, Front Immunol, September 2018
  4. (3) Sales AJ, Joca SRL et al., Cannabidiol Induces Rapid and Sustained Antidepressant-Like Effects Through Increased BDNF Signaling and Synaptogenesis in the Prefrontal Cortex, Mol Neurobiol. 2019 Feb;56(2):1070-1081. doi: 10.1007/s12035-018-1143-4. Epub 2018 Jun 4
  5. (4) Vanessa P. Soares, Alline C. Campos, Evidences for the Anti-panic Actions of Cannabidiol, Curr Neuropharmacol. 2017 Feb; 15(2): 291–299