Zentrum der Gesundheit
  • Im Schlaf abnehmen
2 min
Kommentare

Worauf Sie nachts achten müssen, wenn Sie abnehmen möchten

Wenn Sie einfach nicht abnehmen können, sollten Sie einmal überprüfen, ob es des nachts in Ihrer Nähe eine künstliche Lichtquelle gibt. Denn nächtliches Licht kann laut einer Studie vom Juni 2019 Übergewicht fördern.

Stand: 23 Februar 2026
🔍
Sie finden alle im Laufe des Artikels genannten weiterführenden Artikel, wenn Sie die jeweiligen Titel oder auch einzelne Suchbegriffe daraus in unser Suchfeld eingeben.

Welche Ursachen zu Übergewicht führen

Laut einer im Jahr 2015 veröffentlichten internationalen Studie ist inzwischen fast ein Drittel der Weltbevölkerung übergewichtig oder gar fettleibig (1). Dabei ist der Anteil Fettleibiger in den vergangenen 25 Jahren rasch gestiegen und es sind immer mehr Kinder betroffen.

Jeder weiss inzwischen, dass Übergewicht durch Überessen und ungesundes Essen sowie Bewegungsmangel gefördert wird. Dazu gesellen sich aber auch psychische Faktoren wie Depressionen, Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Psychopharmaka) und Stoffwechselstörungen.

Mehr über eine weniger bekannte Ursache erfahren Sie auf unserer Seite: Vitamin-D-Mangel verursacht Übergewicht. Nutzen Sie die Suchfunktion.

Wissenschaftler vom National Institute of Environmental Health Sciences in North Carolina haben nun einen weiteren Übeltäter ausfindig gemacht.

Wie nächtliches Kunstlicht krank machen kann

Ohne Licht wäre auf der Erde kein Leben möglich. Doch es bedarf auch der Dunkelheit, damit man gut schlafen und neue Kräfte für den kommenden Tag sammeln kann. Etliche Studien haben bereits gezeigt, dass nächtliche Lichteinflüsse ungesund sind (4) und beispielsweise zu Schlafstörungen, einem geschwächten Immunsystem, Depressionen und sogar Krebs führen können.

Laut der eingangs erwähnten US-Studie hat künstliches Licht während des Schlafens noch weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Forscher haben rund 44.000 Frauen zwischen 35 und 74 Jahren über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg untersucht. Zu Beginn der Studie gab jede Probandin Einzelheiten zu ihrer nächtlichen Lichtexposition bekannt.

* Hier finden Sie unseren Kochkurs zum Abnehmen.

Fernseher im Schlafzimmer fördert Übergewicht

Die Studienteilnehmerinnen wurden in vier Kategorien eingeteilt: kein Licht, kleines Nachtlicht im Schlafzimmer, Licht ausserhalb des Schlafzimmers und Licht oder Fernsehen im Schlafzimmer. Es zeigte sich, dass Frauen, die nachts einer künstlichen Lichtquelle ausgesetzt sind, eher zunehmen oder bereits übergewichtig waren (3) als Frauen, die im Schlafzimmer für Dunkelheit sorgen.

Je mehr Licht die Frauen in ihrem Schlafumfeld ausgesetzt waren, desto höher waren im Durchschnitt ihr BMI und ihr Verhältnis von der Taille zur Hüfte. Das Risiko, übergewichtig oder fettleibig zu werden, war durch das Kunstlicht zwischen 22 und 33 Prozent höher. Überdies schliefen und bewegten sich die bei Kunstlicht schlafenden Frauen weniger, was noch zusätzlich zu einem Übergewicht beitragen kann.

Verbannen Sie Kunstlicht aus Ihrem Schlafzimmer – und nehmen Sie leichter ab!

Studienleiter Dr. Yong-Moon Mark Park gab an, dass das Schlafen mit Licht eine schlechte Angewohnheit sei, die oft schwer durchbrochen werden könne (2). Oft komme es auch vor, dass andere Familienmitglieder später schlafen gehen und das Licht, etwa während des Lesens im Bett, anlassen, mit dem Laptop hantieren oder fernsehen.

Immer mehr Menschen leben ausserdem in Grossstädten und in überfüllten Wohnungen. Da fiele es noch viel schwerer, die Lichtmenge zu kontrollieren, die in der Nacht von draussen in das eigene Schlafzimmer dringt.

Wenn Sie daher derzeit abnehmen möchten oder einem Übergewicht vorbeugen möchten, dann sorgen Sie dafür, dass Sie bei Dunkelheit schlafen können. Verbannen Sie als erstes das Fernsehgerät aus Ihrem Schlafzimmer und kümmern Sie sich – wenn Sie Strassenbeleuchtung ausgesetzt sind – um dichte Vorhänge oder schliessen Sie die Rolläden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite über die Suchfunktion.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

Transparenz-Hinweis: Um unser Informationsangebot für Sie kostenfrei zu halten, verwenden wir Affiliate-Links (*). Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision - ohne Mehrkosten für Sie. Mehr erfahren

Lesen Sie uns gerne? Legen Sie Zentrum der Gesundheit mit einem Klick als bevorzugte Quelle bei Google fest und erhalten Sie unsere Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen.

War dieser Artikel hilfreich für Sie?

Wir investieren viel Zeit und Sorgfalt in unsere Artikel. Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kurze Bewertung bei Trustpilot.

★★★★★
Jetzt bewerten