Naturheilkunde/Therapie

Vitamin D repariert im Nu Blutgefässe

  • Autor: Carina Rehberg
  • aktualisiert: 08.07.2018
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Vitamin D repariert im Nu Blutgefässe
© istockphoto.com/alex-mit

Verhärtete Blutgefässwände sind ein wichtiger Hinweis darauf, dass es nicht so gut um die Herz-Kreislauf-Gesundheit steht. Vitamin-D-Mangel scheint zu dieser Verhärtung der Blutgefässwände eindeutig beizutragen – so Dr. Yanbin Dong, Kardiologe an der Augusta University in Georgia/USA. In seiner Studie zeigte er, dass hohe Dosen des als Knochenvitamin bekannten Vitalstoffs die erkrankten Blutgefässe reparieren können. In nur vier Monaten bildeten sich unter Vitamin-D-Gabe die Verhärtungen der Arterien zurück und die Blutgefässe wurden wieder elastisch und flexibel.

Vitamin D schützt Blutgefässe

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bekanntlich die häufigste Todesursache in den Industrieländern – und gerade dort ist auch ein Vitamin-D-Mangel besonders weit verbreitet. Längst wird der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Herz-Kreislauf-Risiko nicht mehr bestritten. Denn Studien zeigen gleich mehrere Mechanismen auf, über die das Vitamin D das Herz-Kreislauf-System vor Krankheiten bewahren kann.

  • So reguliert Vitamin D beispielsweise das sog. Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, das bei einem Vitamin-D-Mangel überaktiv wird und die Blutgefässe verengt, was zu einer Verhärtung beitragen kann.
  • Vitamin D unterdrückt ferner die Einwanderung der glatten Muskelzellen in die innerste Blutgefässwand, die Aktivierung der Makrophagen und die Verkalkungen an den Blutgefässwänden. Alle diese Prozesse würden andernfalls die Blutgefässwände verdicken und verhärten, ihre Flexibilität zerstören, zu einer Arteriosklerose führen und schliesslich in einem Herzinfarkt oder Schlaganfall enden.
  • Wir haben ausserdem bereits hier (Vitamin D für das Herz) erklärt, dass sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge chronischer Entzündungen in den Blutgefässen entwickeln. Neben einer falschen Ernährung ist es ein Vitamin-D-Mangel, der zu diesen Entzündungen führen kann, denn Vitamin D schützt vor Entzündungen.
  • Da Vitamin D ausserdem den Cholesterinspiegel regulieren hilft, ist das Vitamin zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gleich mehrfach wichtig.
Vitamin D3 Tropfen

Nach nur 4 Monaten gehen Verhärtungen an den Blutgefässwänden zurück

In einer Studie der Augusta University in Georgia/USA gab man 70 Frauen, die alle bereits an verhärteten Blutgefässen unterschiedlichen Grades litten, 4 Monate lang verschieden hohe Vitamin-D-Dosen. Es handelte sich um die erste randomisierte Studie dieser Art. Sie ergab, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D dosisabhängig die Verhärtung von Blutgefässen bessern kann.

Jene Teilnehmer, die die höchste Dosis erhalten hatten (4.000 IE), erzielten die besten Ergebnisse, so Studienautor Dr. Anas Raed. Interessant ist, dass es sich um die fünffache Menge jener Dosis handelt, die offiziell empfohlen wird (800 IE). Vor Dosen, die tatsächlich hilfreich und heilend wären, warnen die Gesundheitsbehörden also offenbar.

Bei einer Einnahme von 4.000 IE pro Tag erlebten die Teilnehmerinnen in nur 4 Monaten einen Rückgang ihrer Arterienverhärtung um 10,4 Prozent.

"Wir haben hier einen signifikanten und schnellen Rückgang der Arterienverhärtung“, sagt Raed.

Offiziell empfohlene Vitamin-D-Dosis verhärtet Blutgefässe noch weiter

2.000 IE Vitamin D – und damit noch immer mehr als offiziell empfohlen – hatten nur eine geringe Auswirkung. Die Arterienverhärtung ging nur um 2 Prozent zurück. Bei 600 IE (wie von den amerikanischen Gesundheitsbehörden angeraten) kam es sogar zu einer geringfügigen Verschlimmerung der Blutgefässsituation. Bei der Kontrollgruppe, die gar kein Vitamin D einnahm, ergab sich eine Verstärkung der Problematik um 2,3 Prozent.

Bereits im Jahr 2015 hatte Dr. Dong eine Studie veröffentlicht, in der sich bereits gezeigt hatte, dass eine Dosis von 4.000 IE Vitamin D einen Vitamin-D-Mangel deutlich besser und schneller beheben konnte als 2.000 IE. Zusätzlich hatte die höhere Dosis eine günstigere Auswirkung auf die Knochengesundheit.

Vitamin D für die Blutgefässe

Dr. Dong, ein Experte in Sachen Vitamin D, rät, sich am besten täglich mindestens 15 Minuten lang in der Sonne aufzuhalten – und zwar zwischen 10 und 14 Uhr. Ein Sonnenbrand müsse dabei natürlich vermieden werden. Die Sonne sei die beste Vitamin-D-Quelle, die es gäbe, so Dong. Da sich viele Menschen zur fraglichen Uhrzeit in Büroräumen oder anderen Räumlichkeiten aufhalten, seien Vitamin-D-Nahrungsergänzungen eine preiswerte und sichere Alternative, um die Blutgefässe gesund zu halten.

Vitamin D lässt sich besonders einfach und flexibel dosieren, wenn man es in Form von Tropfen zu sich nimmt, wie z. B. die Vitamin-D3-Tropfen von effective nature. Schon 1 Tropfen liefert 1.000 IE. Will man Vitamin D mit Vitamin K kombinieren, stehen bereits kombinierte Tropfen zur Verfügung. Informationen zur richtigen Einnahme von Vitamin D finden Sie hier: Die richtige Einnahme von Vitamin D

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Rüdiger D. schrieb am 06.02.2018

Ich habe den Original-Kommentar zum Thema Blutgefäße nicht gekürzt, sondern Sie haben diesen erst gar nicht veröffentlicht. Der Kommentar der jetzt dort unten steht ist meine Reaktion auf Ihre Antwort zu meinem, wie gesagt, nicht veröffentlichten Kommentar. Also handelt es sich hier um einen ganz anderen Text, den Sie fälschlicher Weise "als notwendige Kürzung des Kommentars" bezeichnen, und in Wirklichkeit eine Rückweisung Ihrer unberechtigten Kritik bezüglich Dr. Rath ist.

Weiterhin haben Sie sich im allgemeinen darauf bezogen das die Dr. Rath Health Foundation "nur nach Tierversuchen Studien durchführt, und nicht am Menschen". Wobei in Frage zu stellen ist ob Studiengänge am Menschen in jedem Falle sinnvoll ist. Fraglich sind insbesondere Placebostudien am Menschen, wobei eine/mehrere Gruppen wirkungslose Mittel bekommt, und andere den angeblich hilfreichen Wirkstoff. Viele dieser Teilnehmer schweben jedoch in Lebensgefahr und sterben, die Placebo-Kandidaten ziehen in diesem Spiel oft den Kürzeren obwohl diese wohl auch gern in den Genuss der Hilfe kommen würden. Mir fällt auf das Sie sehr oft Studien mit Placebo veröffentlichen.

Und warum haben Sie dann überhaupt Ihre Antwort zu meinem nicht veröffentlichten Artikel zum Thema Blutgefäße wieder gelöscht? Dort haben Sie mich zurechtgewiesen, ich solle gefälligst keine Werbung für die Dr. Rath Health Foundation machen, was ich überhaupt nicht gemacht habe, sondern nur den Namen Dr. Rath und Linus Pauling erwähnt habe.

Das mit der Tuberkulose-Studie ist jedoch nur ein Beispiel gewesen das Dr. Rath Health Foundation Studien am Menschen durchführt, und nicht wie Sie behaupteten nur an Mäusen etc., aber zu dieser Pointe haben Sie wohl keine Verbindung herstellen können.

Jedenfalls weiß ich nun was ich von Ihnen zu halten habe, trotz guter hilfreicher Artikel können Sie weder Kritik vertragen, löschen Ihre eigenen Antworten auf Kommentare, legen dann hinterher alles wieder ganz anders aus und suchen sich anscheinend nur solche Ansichten aus die Ihnen persönlich zusprechen, anders denkende Veröffentlichungen werden ignoriert oder einfach weggelassen.

Das war mein letzter Kommentar bei ZDG. Danke !

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Herr Danisch

Das tut uns leid, dass Sie auf unsere Bitte zur Kürzung Ihres viel zu langen Kommentars diesen nicht kürzten, sondern einen neuen erstellten.

Wir haben Dr. Rath nie kritisiert, sondern nur darauf hingewiesen, dass allein die Gabe der von ihm empfohlenen Nahrungsergänzungen im Falle einer Herzinfarktprophylaxe bzw. Blutgefässheilung unserer Ansicht nach nicht wirksam sein kann - zumal es keine entsprechende klinische Studie dazu gibt, sondern nur solche an Mäusen oder anderen Tieren.

Eine solche Vorgehensweise (Nimm Vitamin C und alles wird gut) kann aus ganzheitlicher Sicht nicht funktionieren. Informationen dazu finden Sie in unserem nun schon mehrmals angegebenen Artikel zur natürlichen Cholesterinsenkung.

Wenn es nun klinische Studien zum Thema Tuberkulose gibt, dann ist das natürlich schön, hat aber nichts mit dem Thema Herzinfarktprophylaxe bzw. Blutgefässheilung zu tun - um dieses Thema geht es hier jedoch. Von Pointe keine Spur.

Wir veröffentlichen keine Studien, da wir kein wissenschaftliches Fachjournal sind, sondern ein Internetportal, das ganzheitliche, aber auch wissenschaftliche Inhalte Laien leicht verständlich zugänglich macht. Wir stellen bei uns also lediglich bereits veröffentlichte Studien vor. Wenn diese mit Placebo durchgeführt wurden und Ihnen dies nicht zusagt, müssten Sie sich an ganz andere Stellen wenden, z. B. an die entsprechenden Ethikkommissionen.

Wir löschen auch keine Antworten zu Kommentaren. Ihr Kommentar konnte aus Systemgründen aufgrund seiner Länge gar nicht erst veröffentlicht werden, woraufhin wir Ihnen eine entsprechende Antwort per E-Mails sandten und Sie darin um Kürzung baten. Wir können also schlecht eine E-Mail an Sie in unserer Kommentarrubrik veröffentlichen, wenn es gar keinen Kommentar dazu gibt.

Es wäre daher schön, wenn Sie die Dinge einfach so sehen würden, wie Sie sind und nicht so, wie Sie sie auslegen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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