Krebs – Massnahmen

Nüsse gegen Krebs

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 05.10.2018
  • 1 Kommentar
Nüsse gegen Krebs
© al1962 Shutterstock.com

Nüsse hemmen das Wachstum von Krebszellen – so eine Studie vom Februar 2017, die von der Friedrich Schiller Universität in Jena veröffentlicht wurde. Welch grossartige Neuigkeit für alle, die Nüsse lieben! Im Fokus der deutschen Forscher standen neben drei Nussarten (Walnüsse, Haselnüsse und Macadamianüsse) auch zwei Steinfrüchte: Pistazien und Mandeln. Untersucht wurden jedoch ausschliesslich die Eigenschaften der rohen Nüsse. Wer also auf die krebsfeindliche Wirkung der Nüsse bauen will, sollte sie nicht geröstet verzehren, sondern roh und unverfälscht.

Inhaltsverzeichnis

Simple Clean - die Darmreinigung

Nüsse hemmen Krebszellen

Geröstet und gesalzen sind Nüsse weltweit ein beliebter Snack, gemahlen gehören sie in Gebäck und Kuchen, und in der Rohkostküche macht man aus ihnen Käse, Milch, Cremetorten und sogar Sahne. Am gesündesten sind sie offenbar in roher Form, so dass Sie künftig verstärkt auf die entsprechenden Rohkostrezepte umsteigen oder Nüsse einfach frisch geknackt aus der Hand knabbern sollten.

Forscher der deutschen Friedrich Schiller Universität in Jena konnten zeigen, dass rohe Nüsse das Wachstum von Krebszellen hemmen können – zumindest im Labor, wo man den Verdauungsprozess im menschlichen Körper imitiert hatte.

Nüsse sind auch bei Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Beschwerden äusserst empfehlenswert

Schon lange wissen wir, dass Nüsse viele wertvolle Stoffe enthalten, die für das Herz-Kreislauf-System ausserordentlich hilfreich sein. Auch vor Diabetes und sogar Übergewicht können Nüsse – trotz ihres Fettgehalts – ganz wunderbar schützen," sagt Dr. Wiebke Schlörmann von der Fakultät für Ernährungstoxikologie in Jena. "Einige Studien haben zwar bereits einen gewissen Effekt gegen Darmkrebs gezeigt", fügt sie hinzu. "Doch wussten wir bislang nicht, worauf diese schützende Wirkung der Nüsse genau beruht."
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Nüsse aktivieren die körpereigene Abwehrkraft

Wie so oft sind es auch bei den Nüssen insbesondere die antioxidativen Eigenschaften, die sich so vorteilhaft auf den menschlichen Körper auswirken. Sie aktivieren jene körpereigene Abwehrkraft, die auf die Neutralisierung und Entgiftung schädlicher Sauerstoffradikale spezialisiert ist.

Sauerstoffradikale entstehen beispielsweise infolge starker UV-Strahlung, aufgrund der Einwirkung mancher Chemikalien oder auch durch verschiedene schädliche Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe. Sie verursachen DNA-Schäden, die wiederum zur Entstehung von Krebs führen können.

Natürlich stehen dem Körper viele verschiedene Schutzmechanismen zur Verfügung, um die Sauerstoffradikale auszuschalten", erklärt Schlörmann.

Die Ernährungswissenschaftler von Jena zeigten nun, dass genau diese Schutzmechanismen von den Nüssen und ihren gesunden Inhaltsstoffen stimuliert und unterstützt werden. Sie untersuchten dazu drei verschiedene Nussarten: Haselnüsse, Walnüsse und Macadamianüsse sowie Pistazien und Mandeln, die beide nicht zu den Nüssen gehören, sondern zu den Steinfrüchten.

Nüsse schützen gesunde Zellen – und treiben Krebszellen in den Tod

Die Nüsse wurden im Labor "verdaut". Dann untersuchte man die Wirkung der entstandenen Substanzen und Verdauungsprodukte auf bestimmte Zellarten. Man konnte beobachten, dass jene Zellen, die mit den verdauten Nüssen in Berührung kamen, eine gesteigerte Aktivität zelleigener Schutzmechanismen aufwiesen.

Das schützende EnzymKatalase war in diesen Zellen beispielsweise viel stärker vertreten, genauso das körpereigene Antioxidans namens Superoxiddismutase (SOD). In Krebszellen sorgten die verdauten Nüsse hingegen für das Gegenteil. Sie initiierten dort das Selbstmordprogramm.

Rezepte mit rohen Nüssen – und mit Krebsschutzpotential

"Wir konnten den beschriebenen Effekt bei allen fünf untersuchten Nuss- bzw. Steinfruchtarten gleichermassen zeigen", gab Professor Michael Glei an, der die Studie leitete. In einer nächsten Studie wolle man – so Glei – herausfinden, ob die schützende Wirkung gegen Krebs auch dann noch den Nüssen innewohnte, wenn sie geröstet wurden.

Weitere Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Nüssen finden Sie hier:

Köstliche Rezepte mit rohen Nüssen und Mandeln finden Sie u. a. hier: Milchersatz

Natürlich können Sie sich immer auch Nüsse, Mandeln oder Pistazien über Ihre Salate oder Müslis streuen, wie wir das z. B. hier getan hatten:

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Zuletzt kommentiert

Powerfood schrieb am 14.03.2018

Sehr geehrtes Zentrum-der-Gesundheit-Team,
wie viel Gramm Nussmischung am Tag ist gesund ?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen !

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Powerfood

Es kommt ganz darauf an, wie Ihr Speiseplan sonst noch aussieht, wie hoch Ihr Energiebedarf ist, wie gut Sie Nüsse vertragen usw. usf. 60 bis 100 g sind meist kein Problem - unter der Berücksichtigung der genannten Faktoren.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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