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Kiefernrinde bei Schuppenflechte und Bluthochdruck

Kiefernrinde bei Schuppenflechte und Bluthochdruck

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(Zentrum der Gesundheit) – Der Extrakt aus der Kiefernrinde kann zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt werden. Dazu gehören neben Psoriasis und einem erhöhten Blutdruck auch Hämorrhoiden und Probleme mit dem Blutzuckerspiegel. Somit stellen der Kiefernrindenextrakt oder vergleichbare Mittel eine interessante Alternative zu diversen Medikamenten mit teilweise gefährlichen Nebenwirkungen dar.

OPC aus der Kiefernrinde

Kiefernrindenextrakt wird aus der rötlichen Rinde der See-Kiefer (Pinus pinaster) gewonnen. Der Nadelbaum ist im Mittelmeerraum heimisch und wird über 30 Meter hoch.

Im Extrakt der Kiefernrinde finden sich hochinteressante Pflanzenstoffe, darunter Catechine und die sog. oligomeren Proanthocyanidine, die viele Menschen bereits unter der Bezeichnung OPC kennen. Letzteres wird natürlich nicht nur aus der Kiefernrinde, sondern auch aus Traubenkernen gewonnen.

OPC ist bekanntlich ein starkes Antioxidans, das sich auf ganz unterschiedliche Weise positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken kann.

So reduziert es oxidativen Stress durch freie Radikale, verbessert die Durchblutung, reduziert Ablagerungen in den Blutgefässen und trägt allgemein durch seine Kollagen reparierende Wirkung zur Gesundheit der Blutgefässe bei.

Infolgedessen eignet es sich für alle Beschwerden, die in diesen Bereichen ihre Ursachen haben:

Hämorrhoiden, Bluthochdruck, hohe Cholesterinspiegel oder auch Diabetes. In einer kürzlichen Studie zeigte sich OPC aus Kiefernrindenextrakt jedoch auch bei der Schuppenflechte als wirksam.

OPC bei Schuppenflechte

Ein Forscher-Team der italienischen Università degli Studi "G. d`Annunzio" Chieti-Pescara stellte in einer wissenschaftlichen Studie mit Psoriasis-Patienten fest:

Eine Nahrungsergänzung über täglich 150 Milligramm Kiefernrindenextrakt verbessert Psoriasis-Symptome.

Bei einem Drittel der Patienten konnten die Wissenschaftler während der dreimonatigen Studie eine schnellere Heilung beobachten – bei gleichzeitig verringerten Behandlungskosten. Rötungen, Verhärtungen und Schuppenbildung nahmen unter OPC-Einwirkung ab.

Vor allem Patienten mit ausgeprägten Symptomen sprachen gut auf die Behandlung mit dem Kiefernrindenextrakt an.

OPC bei Hämorrhoiden

Auch bei den bereits genannten Hämorrhoiden könnte eine Nahrungsergänzung mit Kiefernrindenextrakt bzw. OPC Abhilfe schaffen, wie eine weitere Studie der Università degli Studi "G. d`Annunzio" Chieti-Pescara ergab.

Eine Gruppe Frauen, teilweise mit schweren Hämorrhoiden, nahm über sechs Monate hinweg 150 Milligramm Kiefernrindenextrakt zu sich, eine zweite Gruppe erhielt eine konventionelle medizinische Behandlung.

Während die Schulmedizin nur fünfzig Prozent der Frauen helfen konnte, waren nach der Behandlung mit Kiefernrindenextrakt 75 Prozent der Frauen beschwerdefrei.

Vor allem die Frauen mit starken Beschwerden konnten von der alternativmedizinischen Behandlung profitieren: Hier lag die Erfolgsquote bei siebzig Prozent, bei der Schulmedizin jedoch nur bei einem Drittel!

OPC senkt Blutdruck

Genauso erstaunlich sind die Ergebnisse einer dritten Studie der italienischen Universität, die sich dem Thema Bluthochdruck widmete.

93 Herz-Kreislauf-Patienten nahmen drei Monate lang täglich 150 Milligramm Kiefernrindenextrakt ein.

Die Patienten litten an Bluthochdruck, zu hohem Cholesterinspiegel oder Problemen mit dem Blutzuckerspiegel. Sie wiesen nach zwei Monaten eine um mehr als die Hälfte verbesserte Durchblutung auf. Nach drei Monaten lag die Verbesserung bei über 66 Prozent.

Der Kiefernrindenextrakt bzw. das OPC ist somit ganz hervorragend für die Gesundheit der Blutgefässe und damit des gesamten Herz-Kreislauf-Systems geeignet.

Ausführliche Informationen über OPC finden Sie hier: OPC – Die Kraft der Traubenkerne.

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