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Kiefernrinde bei Schuppenflechte und Bluthochdruck

Kiefernrindenextrakt wird auch als Pinienrindenextrakt bezeichnet. Er ist besonders reich an OPC und wird in die naturheilkundliche Therapie von Bluthochdruck, Hämorrhoiden, Schuppenflechte und einigen weiteren Erkrankungen integriert.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 17 Mai 2026
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Pycnogenol® - Kiefernrindenextrakt aus der Meereskiefer

Kiefernrindenextrakt wird aus Kiefern aus dem Mittelmeerraum gewonnen. Besonders hochwertig ist der standardisierte Extrakt namens Pycnogenol®, der auch stets in den entsprechenden Studien eingesetzt wird.

Standardisiert bedeutet in diesem Fall, dass Pycnogenol® einen garantierten Wirkstoffgehalt von 65-75 % Procyanidine enthält. Bei nicht-standardisierten Extrakten bzw. wenn der Wirkstoffgehalt nicht angegeben wird, kann man nicht von den nachfolgend beschriebenen Wirkungen ausgehen.

Kiefernrindenextrakt wird auch als Pinienrindenextrakt bezeichnet.

Was sind Procyanidine - und was ist OPC?

Ein wichtiger Wirkstoff im Kiefern- oder Pinienrindenextrakt ist das OPC (Oligomere Proanthocyanidine), das Sie vielleicht schon als Hauptwirkstoff aus dem Traubenkernextrakt kennen. Es ist ein kurzkettiges Procyanidin und besonders gut bioverfügbar. In Pycnogenol® macht OPC etwa die Hälfte der enthaltenen Procyanidine aus.

OPC wirkt stark antioxidativ und entzündungshemmend, reduziert also oxidativen Stress und kann daher in die Therapie nahezu jeder Krankheit integriert werden. Denn oxidativer Stress ist gemeinsam mit chronischen Entzündungsprozessen an vielen chronischen Erkrankungen beteiligt.

Bei diesen Beschwerden hilft Kiefernrindenextrakt

Der Extrakt hat jedoch einige Spezialgebiete, bei denen er besonders vielversprechende Wirkungen zeigt:

Schuppenflechte (Psoriasis), Bluthochdruck, Hämorrhoiden, Krampfadern, Venenschwäche, Hautprobleme, Allergien, Erektionsstörungen, Harnwegsinfekte und Rückenschmerzen

Wir stellen nachfolgend zu den ersten drei Beschwerden aus obiger Liste erste Informationen vor.

Wenn Sie sich für die Details interessieren, dann lesen Sie gerne unseren Hauptartikel mit dem Titel Pinienrindenextrakt - Anwendung und Wirkung. Sie finden ihn, wenn Sie ganz nach unten zu den weiterführenden Artikeln scrollen.

Dort werden auch alle übrigen Beschwerden aus obiger Liste sowie die jeweils richtige Dosierung und auch die Kriterien zur Wahl hochwertiger Präparate besprochen.

* Hier finden Sie Pycnogenol®.

Bei Schuppenflechte

Forscher der italienischen Universität in Pescara stellten in einer Studie von 2014 fest, dass Psoriasis -Patienten nach der 12-wöchigen Einnahme von 150 mg Kiefernrindenextrakt (3-mal täglich je 50 mg Pycnogenol®) eine deutliche Besserung ihrer Symptome erlebten, besonders jene Patienten, denen es zuvor am schlechtesten ging (1).

Bei Hämorrhoiden

Bei Hämorrhoiden bei schwangeren Frauen (bzw. nach der Geburt) konnte Kiefernrindenextrakt laut einer weiteren Studie der Forschergruppe aus Pescara ebenfalls helfen. Hierbei wurden täglich 150 mg Pycnogenol® sechs Monate lang eingenommen, was zu einem besseren Ergebnis führte (2) als die übliche schulmedizinische Therapie.

Bei hohem Blutdruck

In einer dritten Studie der italienischen Universität aus demselben Jahr zeigte sich an 93 Herz-Kreislauf-Patienten, dass die tägliche Einnahme von 150 mg Kiefernrindenextrakt (auch hier Pycnogenol®) schon nach zwei Monaten die Durchblutung verbesserte und den Blutdruck senken konnte (3).

Fazit: Kiefernrindenextrakt kann oft sehr hilfreich sein

Die Nahrungsergänzung mit Pycnogenol® kann somit bei etlichen chronischen Beschwerden sehr hilfreich sein.

Meist nimmt man 150 mg pro Tag, aber auch bis zu 200 mg wurden in Studien eingesetzt und gelten als unbedenklich. Ideal ist die kombinierte Einnahme mit Vitamin C, da dieses die OPC-Wirkung verstärken kann.

Vom oben angegebenen Produkt, das pro Kapsel 50 mg Pycnogenol® und 70 mg Vitamin C enthält, kann man z. B. morgens 2 Kapseln und abends 1 Kapsel nehmen - und zwar 15-30 Minuten vor den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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