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Reisprotein - Das Proteinpulver der Zukunft

Reisprotein ist das rein pflanzliche Protein aus dem vollen Reiskorn. Bei Reis mag man zwar eher an Kohlenhydrate denken, doch steckt in ihm auch ein Eiweiß, und zwar ein sehr hochwertiges Eiweiß. Für Reisproteinpulver wird das Reisprotein aus dem gekeimten Reiskorn extrahiert, so dass das Pulver einen Proteinanteil von 80 Prozent aufweist. Es eignet sich hervorragend für Muskelaufbau, es schmeckt gut und liefert zusätzlich natürliche Vitalstoffe. (Hinweis: Dieser Artikel wird derzeit überarbeitet.)

Stand: 07 Mai 2026
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Reisprotein, das wertvolle und leckere Proteinpulver

Reisprotein ist eine sehr gute Proteinquelle. Es liefert auf tier- und umweltfreundliche Weise schon bei kleinen Verzehrmengen eine große Portion Protein mit hoher Bioverfügbarkeit und einem guten Aminosäureprofil.

Die Werte der für den Muskelaufbau so wichtigen drei verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) sind darin außerordentlich hoch. Die drei heißen Isoleucin, Valin und Leucin). Im Falle von Isoleucin und Valin sind die Werte im Reisprotein gar höher als in den herkömmlichen 100-prozentigen Wheyproteinen, während der Leucingehalt des pflanzlichen Proteinpulvers nur unmerklich geringer ist.

Reis besteht zu annähernd 80 Prozent aus Kohlenhydraten und nur zu knapp 7 Prozent aus Eiweiß. Es genügt also nicht, Reis einfach zu mahlen, um an ein konzentriertes Proteinpulver zu gelangen. Das Protein wird daher aus dem gekeimten Vollkornreis extrahiert, so dass die Proteinpulver letztendlich einen Proteingehalt von um die 80 Prozent aufweisen.

* Hier finden Sie hochwertiges Bio Reisprotein.

Reisprotein aus Vollkornreis

Das Proteinpulver wird aus Vollkornreis hergestellt Weißer Reis ist ein solches Nahrungsmittel. Es macht satt, versorgt aber nicht annähernd mit allen nötigen Nähr- und Vitalstoffen.

Ganz anders der Vollkornreis. Lässt man diesen nun keimen, und fermentiert man ihn daraufhin mit einer speziellen Methode, dann steigt der Proteingehalt des Reises enorm.

Aus diesem natürlicherweise veredelten Reis kann nun das Proteinpulver gewonnen werden - wobei eine Fermentation häufig nicht einmal erforderlich ist.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Proteinpräparaten ist das pflanzliche Proteinpulver kein isoliertes Protein, sondern enthält auch natürliche (also nicht zugesetzte künstliche) Vitalstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Reisprotein enthält natürliches Betacarotin, B-Vitamine, Vitamin E, Folsäure, Biotin, Cholin und Inositol.

Die beiden letzteren schützen unter anderem die Leber und sind an der Regelung des Cholesterinspiegels beteiligt.

Außerdem sind im Proteinpulver natürliches Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Jod und noch weitere Spurenelemente in bioverfügbarer Qualität enthalten.

Die genannten Vitalstoffe und Mineralstoffe liegen in natürlicher Form und außerdem im natürlichen Verbund vor, das heißt, sie sind biologisch hochwertig, so dass sie vom Körper optimal aufgenommen und verwertet werden können - was bei synthetischen Formen oder isolierten Vitalstoffen nicht so gut der Fall ist.

Reisprotein ist arm an Kohlenhydraten

Während das Reiskorn einen hohen Kohlenhydratanteil aufweist, enthält das Reisprotein – z. B. von effective nature – nur noch 6 Prozent Kohlenhydrate.

Das Proteinpulver passt daher sehr gut in eine Low Carb Ernährung - aber natürlich auch in jede pflanzenbasierte Ernährung, um den Proteinanteil zu erhöhen, ohne gleichzeitig zu viele Kohlenhydrate aufnehmen zu müssen.

* Hier entlang geht es zu unserer veganen online Kochschule mit vielen verschiedenen Kochkursen.

Das Proteinpulver für Sportler, Allergiker und Veganer

Die meisten bei Sportlern beliebten Proteinpulver bestehen aus Molkeprotein, Kasein oder Sojaprotein. Alle diese Proteine haben ein außergewöhnlich hohes Allergiepotential. Reisprotein hingegen ist sehr allergenarm sowie frei von Gluten, Milcheiweiß und Lactose.

Es ist rein pflanzlich und daher für Veganer geeignet und stellt für jene eine Alternative dar, die kein Sojaprotein zu sich nehmen möchten, wobei man beides auch kombinieren könnte - Reis- und Sojaprotein.

Aufgrund des hohen Proteingehalts und der guten Bioverfügbarkeit ist Reisprotein auch für Sportler ideal. Wir stellen auf unserer Seite eine Studie vor, in der man die Wirkung des Proteinpulvers mit der Wirkung von Whey (Molkeprotein) im Hinblick auf den Muskelaufbau untersuchte. Beide unterstützten den Muskelaufbau gleichermaßen gut.

Lesen Sie mehr dazu unter Muskelaufbau mit veganer Ernährung.

Reisprotein und Reiskleie: Der Unterschied

Verwechseln Sie das Reisprotein nicht mit Reiskleie. Bei Reiskleie handelt es sich um das "Abfallprodukt", das bei der Herstellung polierten Reises entsteht, also um die Schalenteile und Randschichten des Reiskorns. Reiskleie wird meist für Pferde angeboten und ist daher auch häufig in 20-Kilo-Säcken und/oder in Pelletform zu günstigen Preisen erhältlich.

Diese Reiskleie enthält kaum mehr als 15 Prozent Protein, das aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts der Kleie nicht so gut bioverfügbar ist. Auch ist die Reiskleie (wenn nicht als Pellets vorliegend) ein grobes Pulver, das sich in Flüssigkeiten nicht löst.

Reiskleie hat ferner einen etwa 30-prozentigen Ballaststoff- und 20-prozentigen Fettgehalt.

Bei hochwertigem Proteinpulver (aus Reis) handelt es sich hingegen um ein feines gut lösliches Pulver mit einem fast 90-prozentigen Proteingehalt und einem Fett- und Ballaststoffgehalt von nur je 5 Prozent.

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es?

Neben dem guten Nährwert schmeckt hochwertiges Reisprotein auch noch sehr gut. Sie können es mit Soja- oder Haferdrink (oder einer anderen pflanzlichen Milch) und z. B. Beeren oder 1 - 2 Bananen zu einem Proteinshake mixen. Sie können es aber auch in einen (grünen) Smoothie, in Säfte oder in selbstgemachtem Mandeldrink mischen.

Sie können einen Joghurt oder sogar Eiscreme damit veredeln. Geben Sie einen Löffel zu Ihren Frühstücksflocken, in Ihr basisches Müsli oder in ein beliebiges Dessert.

Auch in den Brot- oder Pfannkuchenteig können 10 Prozent vom Proteinpulver gemischt werden, was den Proteinanteil des jeweiligen Gerichts dann erhöht und den Kohlenhydratanteil reduziert.

Arsen im Reisprotein?

Reis ist gelegentlich mit Arsen belastet. Daher wird das Proteinpulver von den Herstellern bzw. Händlern auf Arsenrückstände überprüft. Auf Nachfrage sollte man beim Händler seines Vertrauens entsprechende Informationen zur aktuellen Charge erhalten.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel Arsen im Reis - Wie man das Gift vermeiden kann.

Fazit: Reisprotein ist eine sehr gute Proteinquelle

Reisproteinpulver ist insgesamt eine sehr gute Quelle für hochwertiges Protein. Es kann - wenn in hoher Qualität vorliegend - die Ernährung sehr gut ergänzen. Ideal ist es für Sportler, aber auch für Leute mit eher proteinarmer Ernährung genauso für Leute mit Low Carb Ernährungsformen.

Zudem ist es gut verträglich, nicht allergen, schmackhaft und vielseitig im Alltag einsetzbar sowie schnell zuzubereiten.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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