Wie Antibiotika die Darmflora belastet


Antibiotika wirken sich nachteilig auf die Darmflora aus, was langfristig auf alle Körperfunktionen und damit auf die Gesundheit äußerst negative Auswirkungen haben kann.


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letzte Aktualisierung am 09.06.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Antibiotika zerstören Ihre Darmbakterien

(Zentrum der Gesundheit) - Glaubt man der Schulmedizin, so wirken sich Antibiotika kaum auf den Zustand der Darmflora und schon gar nicht auf die allgemeine Gesundheit aus – zumindest nicht negativ. Eine Studie jedoch ergab, dass Antibiotika sehr wohl einen negativen Einfluss auf die Darmflora ausüben – und zwar über einen deutlich längeren Zeitraum, als bislang angenommen wurde.

Antibiotika und die Darmflora © Photographee.eu - Fotolia.com

Nicht alle Darmbakterien erholen sich

Am Marine Biological Laboratory in Woods Hole, Massachusetts (USA) wurde bei einer Studie unter der Führung des Wissenschaftlers Mitchell Sogin mit Hilfe einer neuartigen und besonders genauen genetischen Analysemethode festgestellt, dass sich zwar ein Teil der Darmflora innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen nach Beendigung der Antibiotikatherapie wieder erholt hatte, ein anderer Teil jedoch konnte auch nach Ablauf von sechs Monaten nicht wieder den gesunden Normalzustand erreichen.

Stark dezimierte Anzahl der Darmbakterien

Für diese in Zusammenarbeit mit der Stanford University (Palo Alto, Kalifornien) durchgeführten Studie analysierten die Wissenschaftler die Zusammensetzung der Darmflora bei gesunden Erwachsenen, die über einen Zeitraum von fünf Tagen ein Antibotikum geschluckt hatten.

Bei den Teilnehmern liessen sich zu Beginn der Behandlung zwischen 3300 und 5700 verschiedene Bakterienarten nachweisen.

Aufgrund des Antibiotikums wurde im Laufe der antibiotischen Behandlung ein Drittel der Bakterien stark dezimiert. Bei allen anderen Bakterienarten änderte sich das Mengenverhältnis, so dass vorher seltene Bakterien häufiger vorkamen, während vorher häufige Stämme plötzlich selten wurden.

Dieses krankhafte Bakterienungleichgewicht nennt man Dysbakterie. Bei allen Teilnehmern der Woods-Hole-Studie wurde nach Abschluss der Antibiotikabehandlung eine Dysbakterie festgestellt.

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Gestörte Darmflora noch sechs Monate nach Antibiotika-Einnahme

Nach vier Wochen wurde die Darmflora der Studienteilnehmer erneut untersucht. Dabei stellte man fest, dass sich das natürliche und gesunde Gleichgewicht der Darmflora noch immer nicht regeneriert hatte.

Nach weiteren fünf Monaten, also insgesamt sechs Monate nach Abschluss der Antibiotika-Einnahme entdeckte man bei einer weiteren Untersuchung der Studienteilnehmer überrascht, dass auch nach dieser langen Zeit noch längst nicht alle Bakterienstämme ihre Ausgangsstärke zurück gewonnen hatten.

Antibiotika schädigen Darmflora langfristig

Die Wissenschaftler vom Marine Biological Laboratory konnten also mit ihrer Studie nachweisen, dass sich eine Antibiotika-Einnahme nicht nur – wie bislang angenommen kurzfristig – sondern sogar sehr langfristig und leider auch sehr negativ auf die Darmflora auswirkt.

Eine ungünstige Veränderung in der Darmflora jedoch beeinflusst die menschliche Gesundheit äusserst negativ – was sich schon allein daran erkennen lässt, wenn man sich die positiven Auswirkungen einer gesunden Darmflora ansieht.

So sind beispielsweise die Qualität und die Verteidigungskraft des Immunsystems vom Zustand der Darmflora abhängig. Bei kranker Darmflora ist es daher sehr viel wahrscheinlicher, krank zu werden – wobei es sich hier dann nicht nur um Infektionen handeln muss, sondern auch um unangenehmere Dinge wie z. B. Autoimmunerkrankungen.

Eine solche Autoimmunerkrankung ist beispielsweise die juvenile Arthritis. Seit einer Studie vom Juli 2015 weiss man, dass sie ausgelöst werden kann, wenn Kinder häufig Antibiotika verabreicht bekommen. Details zu dieser Studie, die im Fachmagazin Pediatrics veröffentlicht wurde, finden Sie hier: Kinderrheuma durch Antibiotika

Häufig treten überdies im Laufe weniger Wochen nach Antibiotika-Therapien Pilzinfektionen oder andere Infekte auf, die dann natürlich wiederum mit Medikamenten behandelt werden. Ein Teufelskreis beginnt.

Es ist daher sehr viel sinnvoller, genau zu überlegen, ob es für eine Antibiotika-Einnahme nicht vielleicht eine Alternative geben könnte, die eben nicht zu einer Störung der Darmflora führt, stattdessen den Körper stärkt und den Heilprozess fördert.

Bei einer Blasenentzündung beispielsweise kann D-Mannose diese Alternative sein. Bei Borreliose könnten die Massnahmen in diesem Artikel in Frage kommen: Borreliose heilen – Zecken abwehren. Auch kolloidales Silber und Oregano wirken als natürliche Antibiotika und können in etlichen Fällen pharmazeutische Antibiotika ersetzen.

Darmsanierung durchbricht den Teufelskreis

Sind jedoch bereits Antibiotika eingenommen worden, kommt es zum genannten Teufelskreis: Eine gestörte Darmflora führt zu einem geschwächten Immunsystem, dieses immer wieder zu neuen Infektionen und diese wiederum zu neuen Antibiotika-Verordnungen.

Der Teufelskreis kann jetzt nur noch mit Hilfe einer Sanierung der Darmflora in Verbindung mit einer gesunden Ernährung durchbrochen werden.

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(3)

Ummi
geschrieben am: samstag, 09. januar, 17:03
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich wollte Fragen, wenn sich die pharmazeutische antibiotika-Gabe nicht durch alternative ersetzen lässt. Sollte man parallel zum AB eine Darmsanierung machen (Also gute Bakterien zuführen) oder würde das garkein Sinn machen während der Einnahme sondern erst im Anschluss? Ist ein Darmflora-Test notwendig? Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ummi
Ein Darmflora-Test ist sinnvoll, wenn Sie die Zusammensetzung Ihrer Darmflora kennen möchten, wenn Sie mögliche Krankheitsursachen in der Darmflora abklären möchten, wenn Sie wissen möchten, ob Sie eine Candida-Belastung aufweisen etc.
Eine Probiotika-Einnahme sollte parallel zur Antibiotika-Einnahme stattfinden, da man inzwischen weiss, dass die Probiotika mögliche Antibiotika-Nebenwirkungen abmildern können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Irmtraut Voß
geschrieben am: samstag, 02. april 2011, 13:07
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo Team,

ich bin in als Patientin in einer hömopatischen Praxis, die sich die Gesundheit groß auf die Fahne geschrieben haben. Seit 20 Jahren mußte ich mir leider das 1. Mal wieder Antibiotika verschreiben lassen. Von dem Anstoss einer begleitenden Darmsanierung keine Spur. Vieles habe ich in diesem Forum erfahren und werde eine Sanierung endlich in Angriff nehmen. Zu der Zeit, als ich von Fleisch Abstand nahm und viel Obst und Gemüse, Salate gegessen habe, ging es mir viel besser und ich habe unnötige Pfunde noch so nebenbei verloren. War fit wie ein Turnschuh ;-). Diese Zeiten lasse ich mit 55 wieder aufleben und werde es mal mit den Smooties versuchen.
Vielen Dank für diese tollen, aufschlußreichen Seiten.
Maria Wagner
geschrieben am: mittwoch, 12. januar 2011, 09:10
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo Team
ja, das kann ich nur bestätigen. Ich mache zur Zeit eine 3-5 monatige Darmreinigung und habe dies auch in verschiedenen Büchern gelesen. DER DARM WIRD VIEL ZU WENIG BEACHTET, ist es jedoch WERT MEHR BEACHTUNG ZU HABEN. Ich habe eine Autoimmunerkrankung seit 25 Jahren und habe mich deshalb für die lange Darmreinigung entschieden. Und noch vieles mehr ist zu tun um diese Krankheit zu bewältigen. Kein Arzt wird dies je tun.
Liebe Herzensgrüße MARIA

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